CH327519A - Verfahren zur Herstellung von 4-substituierten 1,2-Diaryl-3,5-dioxo-pyrazolidinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 4-substituierten 1,2-Diaryl-3,5-dioxo-pyrazolidinen

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CH327519A
CH327519A CH327519DA CH327519A CH 327519 A CH327519 A CH 327519A CH 327519D A CH327519D A CH 327519DA CH 327519 A CH327519 A CH 327519A
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general formula
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compounds
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dioxo
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Inventor
Rolf Dr Denss
Franz Dr Haefliger
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Geigy Ag J R
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  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

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      Verfahren        zur        Herstellung        von          1,2-Diaryl-3,5-dioxo-pyrazolidinen       Das     1,2-Diphenyl-4-n-butyl-3,5-dioxo-          pyrazolidin    hat als Arzneimittel zur     Behand-          lung    rheumatischer Erkrankungen grosse     Be-          Z3    erlangt.  



  Gegenstand vorliegenden     Pätentes    ist ein  Verfahren     zur    Herstellung von     4-substituier-          ten        1,'?-Diaryl-3"3-dioxo-pyrazolidinen    der       all""emeinen    Formel  
EMI0001.0018     
    worin Ar, und     Are    gegebenenfalls substi  tuierte     Pheny        lreste    bedeuten, dadurch ge  kennzeichnet, dass man ein     Ma.lonsäurederiv        at     der     alleemeinen    Formel  
EMI0001.0025     
    worin     R.1        und        R.,

      zwei einwertige Kohlen  wasserstoffreste oder zusammen einen zwei  wertigen Kohlenwasserstoffrest     und        Xi        und          X2    reaktionsfähige, bei der Reaktion sieh ab  spaltende Reste bedeuten, mit.

   einer einen  Rest     dP,#    Formel  
EMI0001.0034     
    abgebender Verbindung in Gegenwart eines  basischen     Mittels    unter     Ringschluss    zu einer  Verbindung der Formel  
EMI0001.0037     
         kondensiert    und die ,erhaltenen     Acetalverbin-          dungen    der allgemeinen Formel IV durch  Abspaltung der Reste     R1    und     R2    sowie eines  der beiden     zugehörigen    Sauerstoffatome in  die freien     Oxoverbindungen    der Formel I  überführt.  



  Die erfindungsgemäss     herstellbaren    Ver  bindungen besitzen interessante therapeu  tische Eigenschaften, insbesondere     antiphlo-          gistisehe    und     antipyretisehe        Wirksamkeit     bei geringer Toxizität. Sie sind überdies als  Zwischenprodukte für die Herstellung wei  terer pharmakologisch wertvoller     VerbindLln-          gen    von Interesse. Durch Reduktion erhält  man daraus beispielsweise die entsprechenden       "-Oxy-butylverbindungen.     



  Eine     Ausführungsform    des erfindungs  gemässen Verfahrens ist. dadurch gekennzeich  net, dass man einen substituierten     Malon-          säureester    der allgemeinen Formel     II,    worin       X1    und     X2    niedere     Alkoxyreste    bedeuten und       R        -Llnd        R2    die oben gegebene Bedeutung  I r3      haben, mit .einem     Hydrazobenzol    bzw.

   einem       Hydrazobenzolderiva.t    der allgemeinen For  mel  
EMI0002.0003     
    worin     Z1    und     Z2    Wasserstoff oder leicht     ab-          spa.ltbare    Säureester bedeuten und     Ari    und       Are    die oben gegebene Bedeutung haben, in  Gegenwart eines basischen, vorzugsweise eines  alkalischen Kondensationsmittels zu einer  Verbindung der Formel IV ringschliessend  kondensiert.  



  Man kann auch so vorgehen, dass man ein  substituiertes     hlalonsäuredihalogenid    der all  gemeinen Formel     II,    worin     X1    und     X2    Chlor  oder Brom bedeuten, in Gegenwart eines ba  sischen, zur     Säurebindung    geeigneten Mittels  auf     Hydrazobenzol    bzw. ein substituiertes     Hy-          drazobenzol    der allgemeinen Formel  
EMI0002.0018     
    einwirken lässt.  



  An Stelle von     substituierten        Malonsäure-          diestern    oder     -dihalogeniden    können als Aus  gangsstoffe schliesslich auch substituierte     Ma-          lonsäureesterhalogenide    der allgemeinen For  mel     II,        worin        X1    eine     Alkoxygruppe    und     X2     Chlor oder Brom bedeuten, verwendet wer  den, und in einer ersten Stufe entsprechend  der zweitgenannten Ausführungsform in     Ge-          genwart,

  eines    säurebindenden Mittels zu sub  stituierten     Ma.lonsäureester-hydraziden    der  allgemeinen Formel  
EMI0002.0033     
    kondensiert, und in der zweiten Stufe ent  sprechend' der erstgenannten     Ausfühiiings-          form    nötigenfalls in Gegenwart eines alkali  schen     Kondensationsmittels    zur Schliessung  des Ringes     erwärmt    werden.

      Die Abspaltung der Reste     R1    und     R2    so  wie eines der beiden     zugehörigen    Sauerstoff  atome für die     L7berführung    zu Verbindungen  der Formel I der erhaltenen     Aeetalv        erbincllin-          gen    kann durch Hydrolyse oder durch 1     Tm-          a.eetalisierung    mit einer     Oxoverbindung    in  Gegenwart einer     geringen    Menge eines sauren       Kondensationsmittels    erfolgen.  



  Die neuen Verbindungen der allgemeinen  Formeln I und IV können mit     anorganischen     oder     organischen    Basen leicht in ihre Salze  übergeführt werden.  



  Das nachfolgende Beispiel soll die Her  stellung der neuen Verbindungen näher er  läutern. Teile bedeuten darin Gewichtsteile,  diese verhalten sich     zii        Voluniteilen    wie g     zii          em3.    Die Temperaturen. sind in     Centi-raden     angegeben.  



       Beispiel     a) 1,2 -     Diphenyl    - 4 - (3',3' -     äthyleirdioxy        -          butyl)-3,5-dioxo-pyrazolidin.    274     Teile        (3,3-          Äthylendioxy    -     butyl        );-malonsäur        e-diäthylest    er       werden    in 100     Volumteilen        abs.    Benzol Gelöst  und mit 57 Teilen     Natriummethylat    und 184  Teilen     Hydrazobenzol    versetzt. Es tritt Er  wärmung ein.

   Die     Reaktionsmasse    wird 15  Stunden lang am     Rückfluss    gekocht.. Nach  dem Erkalten wird in Wasser gegossen, ab  getrennt und der     wässrige    Anteil zweimal mit  Benzol gewaschen. Die     Benzollösungen    wer  den dreimal mit     2-normaler        Sololösung        ge-          tvaschen    und die vereinigten     wä.ssrigen    Lö  sungen mit     2-normaler    Salzsäure angesäuert.

    Das     ausgefallene        1,2-Diphenyl-4-(3',3'-äthy-          lendioxybutyl)    - 3,5 -     dioxo    -     pyrazolidin    kann       aus    Alkohol     umkristallisiert    werden.     Smp.:     165-167 .

      b)     1,2-Diphenyl-4-(3'-oxobutyl)-3,5-dioxo-          pyrazolidin.       36;6 Teile     1,2-Dipheriyl-4-(3',3'-ätliylendi-          oxybutyl)-3,5-dioxo-pyra.zolidin    werden in  750     Volumteilen        Aeeton    mit 0,35 Teilen     p-To-          luolsulfosäure    18 Stunden lang am     R.üekfluss     erhitzt. Dann wird die. Lösung- filtriert, mit.  1500 Teilen Wasser versetzt und 24 Stunden  lang bei 5  stehengelassen.

   Das ausgefallene           1,2-Diphenyl-4-.(3'-oxobutyf)-3,5-dioxo-py        razo-          lidin    wird abgesaugt und mit.     50 /aigem    Ace  ton gewaschen.     Smp.    115,5-116,5  aus     Al-          kohol-Wasser-Gemisch.    Gelegentlich wird     ,eine     bei 127,5-128,5  schmelzende Kristallform       erhalten.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Zierstellung von 4-substi- tuierten 1,2-Diaryl-3,5-dioxo-pyrazolidinen der allgemeinen Formel EMI0003.0013 worin Arl Lind Are gegebenenfalls substi tuierte Phenylreste bedeuten, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein Ma.lonsäurederivat der allgemeinen Formel EMI0003.0020 worin R, Lind P.,
    zwei einwertige Kohlen wasserstoffreste oder zusammen einen zwei wertigen Kohlenwasserstoffrest und X1 und X.., reaktionsfähige, bei der Reaktion sich ab spaltende Reste bedeuten, mit einer einen Rest der Formel EMI0003.0026 abgebenden Verbindung in Gegenwart eines Basisehen Mittels unter Ringschluss zu einer Verbindung der Formel EMI0003.0028 kondensiert und die erhaltenen Acetalverbin- dungen der allgemeinen Formel IV durch Ab spaltung der Reste R,
    Lind -R2 sowie einem der beiden zugehörigen Sauerstoff atome in die freien Oxoverbindiangen der Formel I überführt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Ar, und Are in den allgemeinen Formeln 1, III und IV Phenylreste bedeuten.
    2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da: durch gekennzeichnet, dass X1 und X2 in der allgemeinen Formel II niedere Alkoxygrup- pen bedeuten. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass X1 und X2 in der allgemeinen Formel II Chlor oder Brom be deuten. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass X1 eine niedere Alkoxygruppe und X2 Chlor oder Brom be deuten. 5.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Verbindwl- gen der allgemeinen Formel IV, worin R1 und R., zusammen den Äthylenrest bedeuten, mit Aceton und einer geringen Menge eines sauren Kondensationsmittels behandelt. 6. Verfahren gemäss Patent.ansprLch, da durch gekennzeichnet., da.ss man Verbindun gen der allgemeinen Formel IV hydrolysiert.
CH327519D 1954-09-10 1954-09-10 Verfahren zur Herstellung von 4-substituierten 1,2-Diaryl-3,5-dioxo-pyrazolidinen CH327519A (de)

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