CH328428A - Verfahren zur Herstellung von Disazofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Disazofarbstoffen

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CH328428A
CH328428A CH328428DA CH328428A CH 328428 A CH328428 A CH 328428A CH 328428D A CH328428D A CH 328428DA CH 328428 A CH328428 A CH 328428A
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Oscar Dr Weber
Walter Dr Anderau
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Ciba Geigy
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    • C09B45/24Disazo or polyazo compounds
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    • C09B35/10Disazo dyes characterised by the tetrazo component the tetrazo component being a derivative of biphenyl from two coupling components of the same type
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Description


      Verfahren        zur        Herstellung    von     Disazofarbstoffen       Die vorliegende Anmeldung bezieht sich auf die Herstellung neuer     Disazofarbstoffe     von der Art des Farbstoffes der Formel  
EMI0001.0006     
    bzw. deren     Metallkomplexverbindungen,    z.

   B.     Kupferkomplexverbindungen    von der Art der  Formel  
EMI0001.0009     
    Diese Farbstoffe entsprechen der allgemeinen Formel  
EMI0001.0010     
    worin die     -NH-alkylen-S03H-Gruppe    in  einer     ss-Stellung    sitzt, worin     R-N    = N- für  den Rest einer     Diazoverbindung    mit einer  komplexbildenden Gruppe in     o-Stellung    zur       Diazogruppe    steht und worin der Rest R     noeb     eine weitere     Azogruppe    aufweist.  



  Zu den Farbstoffen der Formel (3) ge-    langt man,     wenn    man     fl'-Aininooxynaphthalin-          sulfonsäuren    der Formel  
EMI0001.0022     
           einerseits    bis zur Umwandlung der     H2N-          Gruppen    in     H03S-CH.        HN-Gruppen    mit  Additionsverbindungen von Formaldehyd und       Alkalibisulfit    behandelt und anderseits     mit          Diazoverbindungen    kuppelt, wobei als.

       Diazo-          verbindungen        tetrazotierte        4,4!-Diaminodi-          phenylverbindungen    verwendet werden,     wel-          ehe    in 3- und     3'-Stellung    je eine Gruppe ent  halten, die -     befähigt    ist, sich an der     Bildung     komplexer Metallverbindungen zu beteiligen,

    Lind wobei die     Tetrazoverbindungen    beidseitig       finit    in Nachbarstellung zu einer     Oxygruppe          kuppelnden        Azokomponente    gekuppelt wer  den.  



       Die'Umwandlung    der     Aminogruppe    in die       HO,S-CH#-NH-Gruppe    kann also vor oder  nach der Kupplung erfolgen.  



  So kann man die Farbstoffe zweckmässig  in der Weise herstellen, dass man als     Azo-          komponenten    mindestens einmal eine aus der  entsprechenden     Aminooxynaphthalins-Ltlfon-          säure    durch Umsetzung mit der     Additionsver-          bindi-ung    von Formaldehyd und     Alkalibisulfit     hergestellte Verbindung der. Formel  
EMI0002.0034     
    verwendet, worin die     -NH-CHe        S03H-          Gruppe    in einer     f-Stellung    des     Naphthalin-          ringes    sitzt.  



  Als     Diazoverbindungen    sollen gemäss vor  liegendem Verfahren     Tetrazoverbindungen     verwendet werden, die in     o-Stellung    zu den  kuppelnden     Diazogrupper <     je eine zur Kom  plexbildung befähigte Gruppe besitzen, ins  besondere eine     Oxygruppe,    eine     Carboxyl-          gruppe,    eine     OCH2COOH-Gruppe    oder auch  eine     Alkoxygmuppe,    vorzugsweise mit einem       niedrigmolekularen        Alkylrest,

      die     gewünsch-          tenfalls    unter Abspaltung des     Alkylenrestes     bei der     Metallisierung    z. B.     o,o'-Dioxyazo-          gruppierungen    in metallisiertem Zustande lie  fern kann.  



  Die     Herstellung    von     Disazofarbstoffen    ist  besonders einfach, wenn man diese Tetrazo-         verbindungen    mit zwei gleichen oder verschie  denen     Azokomponenten    der Formel (5) oder  auch mit einer beliebigen andern, in     o-Stel-          lung    zu einer     Hydroxylgruppe    kuppelnden       Azokomponente,    beispielsweise einer solchen  der     Naphthalinreihe    oder einem     Pyrazolon,     sowie mit einer     Azokomponente    der obigen  Formel (5) kuppelt.  



  Wie     bereits    erwähnt, können die in der  oben angegebenen Weise erhältlichen     Disazo-          farbstoffe    auch so hergestellt werden, dass  man an Stelle der     Azokomponenten    der For  mel (5) die entsprechenden, am Stickstoff  atom nicht weitersubstituierten     Aminooxy-          naphthalinsulfonsäüren    der Formel (4) ver  wendet und die     -NH-CH2        SOsH-Gruppen     nach der Kupplung einführt.

   Man behandelt  demgemäss     Disazofarbstoffe,    die aus     Tetrazo-          v        erbindungen    der angegebenen Art     und    min  destens einer     1-Oxynaplithalin-3-sulfonsäure     mit einer     Aminogruppe    in einer     ss-Stellung     des die     Oxygruppe    nicht enthaltenden Ringes  hergestellt worden sind, mit Additionsverbin  dungen von Formaldehyd und     Alkalibisulfit.     



  Die im obigen     Sinne    erhaltenen     Disazo-          farbstoffe    können in an sich üblicher Weise  auf der Faser, im Färbebade oder insbesondere  in Substanz in die entsprechenden Metall  komplexe, zum Beispiel Chrom-, Kobalt-,  Nickel-     und    insbesondere Kupferkomplexe.  übergeführt werden.

   Hierbei ist es zweck  mässig, im Falle der Verwendung einer       o-Alkoxydiazoverbindung    solche Verfahren  anzuwenden, die unter Abspaltung der     Alkyl-          gruppe    der     Diazokomponente    zu     o,o'-Dioxyazo-          gruppierungen    führen, beispielsweise durch  längeres Erhitzen mit     ammoniakalischen    Kup  fersalzlösungen oder auch unter Verwendung  des Verfahrens, gemäss welchem     die    Erhitzung  mit Kupferkomplexen in     Äthanolamin    erfolgt.  



  In manchen Fällen, z. B. bei Verwendung  von     Tetrazoverbindungen    des     3,3'-Dioxy-4,4'-          diaminodiphenyls,    ist es in manchen Fällen  zweckmässig, dem Kupplungsgemisch ein  metallabgebendes, insbesondere kupferabge  bendes Mittel beizufügen.  



  Die vorliegenden Farbstoffe bzw. deren       .Metall-,    insbesondere Kupferkomplexverbin-      dangen, eignen sich zum Färben der verschie  densten Materialien, z. B. tierischer Fasern,  wie Wolle und Leder, insbesondere aber zum  Färben und Bedrucken von Faserstoffen aus  natürlicher oder regenerierter     Cellulose,    wie  Baumwolle, Leinen, Kunstseide und Zellwolle  aus regenerierter     Cellulose.    Man erhält damit,  insbesondere wenn kupferhaltige Farbstoffe  vorliegen, oder die Farbstoffe auf der Faser       gekupfert    werden, echte, insbesondere     wasch-          und    lichtechte Färbungen,

   die gegebenenfalls  noch einer Nachbehandlung unterzogen wer  den können und in ihren     Eehtheiten    weiter  gesteigert werden können. Als     Nachbeliand-          lung    kommt eine     Knitterfestbehandlung    mit       Harnstofformaldehydharzen    in Betracht,  ebenso eine Behandlung mit Kondensations  produkten aus Formaldehyd und     Dicyandi-          amidin    und ähnlichen Produkten.  



  In den nachfolgenden Beispielen bedeuten  die Teile,     sofern    nichts anderes bemerkt     wird,          Gewichtsteile,    die Prozente Gewichtsprozente,  und die Temperaturen sind in Celsiusgraden  angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  21,6 Teile     3,3'-Dioxy-4,e-diaminodiphenyl     werden in üblicher Weise     tetrazotiert.    Die  neutralisierte und     abfiltrierte        Tetrazoverbin-          dung    wird bei 5 bis 10  in eine Mischung von  66,6 Teilen     2-(Sulfomethylamino)-5-oxynaph-          thalin-7-sulfonsäure,    80 Teilen wasserfreiem       Natriumcarbonat,    100 Teilen     Pyridin    und 800  'Peilen Wasser eingetragen. Man gibt noch  50 Teile Kupfersulfat in 200 Teilen konzen  triertem Ammoniak hinzu.

   Nach einigen Stun  den ist die Kupplung beendigt, und die  Kupferverbindung des     Disazofarbstoffes    wird       abfiltriert.    Hierauf. kann das verwendete       Pyridin    in bekannter Weise regeneriert wer  den.  



  Der trockene Farbstoff stellt ein dunkles  Pulver dar, das sich in konzentrierter Schwe  felsäure mit blaugrüner Farbe löst. Er färbt  Baumwolle und regenerierte     Cellulose    in rei  nen, blauen Tönen von sehr guter Lieht- und       Wascheehtheit.     



  Zum gleichen Farbstoff gelangt man auch  wie folgt: 21,6 Teile 3,3'-Dioxy-4,4'-diamino-         diphenyl    werden in üblicher Weise     tetrazo-          tiert    und in Gegenwart von     Calciumhydroxyd     und     Pyridin    mit 47,8 Teilen     2-Amino-5-oxy-          naphthalin-7-sulfonsäure    gekuppelt.

   Nach be  endeter Kupplung     wird    das     Pyridin        abdestil-          liert.    Der     Disazofarbstoff    wird mit 30     o/oiger     Salzsäure gefällt und     abfiltriert.    Die     Farb-          stoffpaste    wird hierauf mit. konzentrierter       Natriumhydroxydlösung    neutralisiert. Dann  setzt man eine     wässrige    Lösung von 6,0 Teilen  Formaldehyd und 20,8 Teilen     Natriumbisulfit     zu und erwärmt die Mischung 2 Stunden auf  85 . Nach der     Beendigung    der Kondensation.

    lässt man die Temperatur auf<B>40 </B> sinken.  



  Zur     Metallisierung    werden 60 Teile kon  zentriertes Ammoniak und 50 Teile kristalli  siertes Kupfersulfat zugesetzt. Nach einer  Stunde Rühren bei 40      wird    filtriert.  



  Der getrocknete Farbstoff hat die im vor  angehenden Absatz beschriebenen Eigenschaf  ten.  



  Einen Farbstoff, der     Baumwolle    und rege  nerierte     Cellulose    in grauen Tönen färbt,  erhält man nach den Angaben des ersten Ab  satzes, wenn man als Kupplungskomponente       \?-        (Sulfomethylamino)    -     8-oxynaphthalin-6-sul-          fonsäure    wählt.  



  Wird nach den Angaben des ersten Ab  satzes des vorliegenden Beispiels gearbeitet,  jedoch an Stelle von Kupfersulfat die ent  sprechende Menge Nickelsulfat verwendet, so  erhält man einen Farbstoff; der Baumwolle  in etwas mehr     rotstichig    blauen Tönen färbt  als der kupferhaltige Farbstoff.  



  Man kann auch den Farbstoff nach dem       Abfiltrieren    vom     Calciumearbonat    durch Zu  satz von     Natriumchlorid    abscheiden,     abfiltrie-          ren    und trocknen. Der so erhaltene Farbstoff  färbt Baumwolle nach dein ein- oder     zwei-          badigen        Nachkupferungsverfahren,    ebenfalls  in blauen Tönen von sehr guter Licht- und  Waschechtheit.  



       Beispiel   <I>2</I>  21,6 Teile     3,3'-Dioxy-4,4'-diaminodiphenyl     werden in üblicher Weise     tetrazotiert    und die  neutralisierte und     abfiltrierte        Tetrazoverbin-          dung.    bei 10 bis 15  in eine Suspension von  66,6 Teilen 2-(Sulfomethylamino)-5-oxynaph-           thalin-7-sulfonsäure,    29,6 Teilen     Calciiun-          hydroxyd,    60 Teilen     Pyridin    und 800 Teilen  Wasser eingetragen.

   Nach beendeter Reaktion       destilliert    man das     Pyridin    ab und versetzt  das     zurückbleibende    Kupplungsgemisch mit  einer Lösung von 35 Teilen wasserfreiem     Na-          triumcarbonat    in 350 Teilen Wasser, filtriert.  vom     Calciumcarbonat    ab und metallisiert den  Farbstoff durch Zugabe von 50 Teilen Kup  fersulfat in 200 Teilen konzentriertem Ammo  niak. Nach     einer    Stunde Rühren bei 40  wird  die Kupferverbindung des     Disazofarbstoffes          ausgesalzen    und     abfiltriert.     



  Der getrocknete Farbstoff hat die in Bei  spiel 1 beschriebenen Eigenschaften.    <I>Beispiel 3</I>  24,4 Teile     3,3'-Dimethoxy-4,4'-diaminodi-          phenyl    werden in 300 Teilen Wasser mit  25 Teilen 30      /oäger        Salzsäure    gelöst.

   Nach  Zugabe weiterer 25 Teile Salzsäure     wird    bei 2  bis 5  mit 14 Teilen     Natriumnitrit        tetrazotiert.     Die     klare    Lösung der     Tetrazoverbindung    lässt  man bei 0 bis 5  in die Lösung von 66,6 Tei  len     2-(Sulforriethylamino)-5-oxynaphthalin-7-          sulfonsäure    und 80 Teilen     Natriumcarbonat    in  300 Teilen     Wasser    einlaufen. Nach 15 bis  20 Minuten ist die Reaktion beendet. Nun       wird    auf 70  aufgeheizt     lind    der Farbstoff       abfiltriert.     



  Die so erhaltene     Farbstoffpaste    wird mit  700 Teilen Wasser verdünnt, auf 80  erwärmt  und     mit    einer Lösung von 50 Teilen Kupfer  sulfat in 200 Teilen konzentriertem Ammoniak  versetzt. Nach 10 Stunden Rühren bei 80 bis  85  ist die     Metallisierimg    beendigt und der  neue Farbstoff wird     aiisgesalzen    und     abfil-          triert.    Er hat die gleichen Eigenschaften  wie die nach den Beispielen 1 und 2 herge  stellten Farbstoffe.

      <I>Beispiel 4</I>  21,6 Teile     3,3'-Dioxy-4,4'-diaminodiphenyl     werden     wie    üblich     tetrazotiert    und die neutra  lisierte     und        abfiltrierte        Tetrazoverbindung    bei  0 bis 5  in die Mischung von 23,9 Teilen       2-Amino-5-oxynaphthalin-7-siilfonsäure,    40 Tei  len     Natriumcarbonat,    120 Teilen     Pyridin    und    800 Teilen Wasser eingetragen.

   Man lässt  während der Nacht rühren und anderntags  wird die     Diazoazoverbindung        abfiltriert    und die  erhaltene Paste mit einer Lösung von 33,3 Tei  len     2-(Sulfomethylamino)-5-oxynaphthalin-7-          sulfonsäure,    60 Teilen     Natriumcarbonat,    120  Teilen     Pyridin,   <B>50</B> Teilen Kupfersulfat, 69 Tei  len konzentriertem Ammoniak in 600 Teilen  Wasser vereinigt. Nach mehreren Stunden  Rühren bei Raumtemperatur ist die Kupplung  beendet und der neue Farbstoff wird ab  filtriert. Der getrocknete, kupferhaltige Farb  stoff stellt ein dunkles Pulver dar, das sich  in konzentrierter Schwefelsäure mit blau  grüner Farbe löst.

   Es färbt Baumwolle und  regenerierte     Cellulose    in blauen Tönen von  sehr guter Licht- und Waschechtheit.  



  <I>Beispiel</I>     s     Ersetzt man in Beispiel 4 die     2-Amino-5-          oxynaphthalin-7-snlfonsäure    durch     2-Oxy-          naphthalin-3,6-disulfonsäure,    so erhält man  einen ähnlichen Farbstoff, der Baumwolle und  regenerierte     Cellulose    in     rotstichig    blauen  Tönen von sehr guter Licht- und Waschecht  heit färbt.  



  <I>Beispiel 6</I>  Man     tetrazotiert    24,4 Teile     3,3'-Dimethoxy-          4,4'-diaminodiphenyl    in bekannter Weise und  vereinigt die     Tetrazoverbindung    unter gutem  Rühren mit einer eiskalten Lösung aus 33,3  Teilen     2-(Sulfomethylamino)-8-oxynaphthalin-          6-sulfonsäiire    und 80 Teilen wasserfreiem       Natriümcarbonat    in 600 Teilen Wasser.

   Nach  5 bis 10 Minuten ist die Bildung der     Diazo-          monoazoverbindung    beendet, man gibt nun  eine Lösung von 29 Teilen     1-(2'-NaphthjTl)-3-          methyl    - 5 -     pyrazolon    -     5',7'-        disulfonsäure    und  30 Teilen wasserfreiem     Natriumcarbonat    in  300 Teilen Wasser zu und rührt noch 2 bis  3 Stunden bei Raumtemperatur.  



  Zur Überführung in den Kupferkomplex  fügt man der     Farbstoffsuspension    150 Teile  24      /oiges    Ammoniak, 15 Teile     Monoäthanol-          amin    und die Lösung von 50 Teilen kristalli  siertem     Kupfersulfat    in 200 Teilen Wasser zu  und     rührt    6 Stunden unter     Rückflusskiihlung     bei 95 bis 100 . Durch Zugabe von Natrium-           ehlorid    und     Rührenlassen    bis zum Erkalten  wird der gebildete     Farbstoffkupferkomplex     abgeschieden und kann     abfiltriert    und ge  trocknet werden.

   Er bildet ein dunkles Pulver,  das sich in Wasser mit grauvioletter Farbe  löst und die     Cellulosefaser    in blaustichig  grauen, lichtechten Tönen färbt.    <I>Beispiel 7</I>  33,2 Teile 4,4' -     Diamino    - 3,3' -     dicarboxy        -          methoxy-1,1-diphenyl    werden in üblicher Weise       tetrazotiert    und mit einer natriumcarbonat-    alkalischen Lösung von 66,6 Teilen     2-(Sulfo-          methylamino)    -     8-oxynaphthalin-    6 -     sulfonsäure     in 500 Teilen Wasser und 35 Teilen Natrium  earbonat bei 0  gekuppelt.

   Der     symmetrische     Farbstoff wird nach einer halben Stunde mit       20%        Natriumchlorid        ausgesalzen.     



  Er stellt ein dunkelblaues Pulver dar, das  sich in konzentrierter Schwefelsäure mit rein  blauer Farbe löst und Baumwolle sowie rege  nerierte     Cellulose    in blauen Tönen färbt, und  er     entspricht    als freie Säure der Formel  
EMI0005.0021     
    20,4 Teile des obenerwähnten     Disazofarb-          stoffes    werden als     Natriumsalz    in 300 Teilen  Wasser bei 80  gelöst.

   Man lässt 10 Teile  kristallisiertes. wasserhaltiges Kupfersulfat,  gelöst in 100 Teilen Wasser     und    30 Teilen  konzentriertem Ammoniak und 10 Teilen       lthanolamin,    innert einer Stunde bei 85 bis  95      zutropfen.    Die     hupferung    ist nach       :1.1/2    Stunden zu Ende; der Farbstoff wird  nach Neutralisation des Mediums mit     101/0          Natriumehlorid        ausgesalzen.    Er bildet ein  dunkles, metallglänzendes, ziemlich schwer  lösliches Pulver, das Baumwolle und regene  rierte     Celhllose    in leicht blaustichigen Grau  tönen von guter Echtheit färbt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Disazo- farbstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass man ,ss-Aminooxynaphthalinsulfonsäuren der For mel EMI0005.0037 einerseits bis zur Umwandlung der 1-12N-Grup- pen in H03S-CH. HN-Gruppen mit Addi tionsverbindungen von Formaldehyd und Alkalibisulfit behandelt und anderseits mit.
    Diazoverbindungen kuppelt, wobei als Diazo- verbindungen tetrazotierte 4,4'-Diaminodi- phenylverbindungen verwendet werden, welche in 3- und 3'-Stellung je eine Gruppe ent halten, die befähigt ist, sich an der Bildung komplexer Metallverbindungen zu beteiligen, und wobei die Tetrazoverbindu.ngen beidseitig mit in Nachbarstellung zu einer Oxygruppe kuppelnden Azokomponenten gekuppelt wer den. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man eine ss-Amino- oxynaphthalinsulfonsäure der angegebenen Formel bis zur Umwandlung der H2N-Grup- pen in H03S-CHe HN-Gruppen mit einer Additionsverbindung von Formaldehyd und Alkalibisulfit behandelt und eine tetrazotierte 4,
    4'-Diaminodiphenylverbindung der angege benen Zusammensetzung beidseitig mit in Nachbarstellung zu einer Oxygruppe kuppeln den Azokomponente und--dabei mindestens ein- seitig mit der ,8-Sulfomethylamino-oxynaph- thalinsulfonsäure kuppelt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man eine tetrazo- tierte 4,4'-Diaminodiphenylverbindung der angegebenen Art beidseitig mit in Nachbar stellung zu einer Oxygruppe kuppelnden Azo- komponente und dabei mindestens einseitig mit einer fl-Aminooxy-naphthalinsulfonsäure der Formel EMI0006.0013 kuppelt und den erhaltenen Aminodisazofarb- stoff bis zur Umwandlung der -H2N-Gruppen in <RTI
    ID="0006.0018"> H03S-CFI.- HN-Gruppen mit einer Addi tionsverbindung von Formaldehyclund Alkali bisulfit behandelt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf die nach dem Patentanspruch erhaltenen Farbstoffe metallabgebende Mittel einwirken lässt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf die nach dem Patentanspruch erhaltenen Farbstoffe kupferabgebende Mittel einwirken lässt.
CH328428D 1954-09-02 1954-09-02 Verfahren zur Herstellung von Disazofarbstoffen CH328428A (de)

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