CH328614A - Elektrische, durch Münzeinwurf zu betätigende Vorrichtung zur Abgabe von Flüssigkeiten aus einer Tanksäule - Google Patents
Elektrische, durch Münzeinwurf zu betätigende Vorrichtung zur Abgabe von Flüssigkeiten aus einer TanksäuleInfo
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Description
Elektrische, durch Münzeinwurf zu betätigende Vorrichtung zur Abgabe von Flüssigkeiten aus einer Tanksäule Gegenstand der Erfindung ist eine elek trische, durch Münzeinwurf zu betätigende Vorrichtung zur Abgabe von Flüssigkeit aus einer Tanksäule, mit einer Quecksilberschalt- röhre, die durch den Einwurf einer Münze und Drehen des Münzaufnehmers in Tätigkeit gesetzt wird,
bei der auf einer festliegenden Welle eine 1-"lohlwelle drehbar angeordnet. ist, die am einen, unter dem Münzeinwurf liegen den Ende ein Schaltrad:
und am gegenüber liegenden Ende eine Nockenscheibe mit Boh rungen in der aussenliegenden Stirnseite und eine Zahlenrolle auf dem Mantel aufweist und wobei gegenüber der Stirnseite ein Kupplungs- stück mit zwei horizontalen Bohrungen Lund unter Federdruck stehenden Kugeln angeord net ist, dessen Kugeln sich gegen die Aus nehmungen in der Nockenscheibe stützen, der art, dass die Hohlwelle mit dem Kupplungs stück elastiseli verbunden ist.
Der Erfind-angggegenstand ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausfüh- rungsform schematisch dargestellt.
Fig.1. zeigt schematisch im Schnitt die Kupplungseinrichtung in Verbindung mit dem Zählwerk. , Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Nocken seheibe und des Antriebes der Schaltröhre. Fig. 3 zeigt, eine Vorderansicht des Schalt rades.
Fig.4 zeigt die mechanische Verbindung zwischen Pumpe und Zählwerk. Fig.5-9 zeigen Zählerrollenstellungen. Die Vorrichtung besitzt, in einem nicht dargestellten Gehäuse eingebaut, von aussen zugänglich einen Schlitz,la, durch den eine,
einem entsprechenden Wert oder einem ent sprechenden Quantum entsprechende Münze 1 in eine drehbar angeordnete Führung 2 ein gesetzt und durch einen aussen vorstehenden Knopf 3 mitsamt einer äussern Nabe 4 um die Achse der Führung gedreht werden kann. Am geschlossenen Ende der Nabe 4 ist ein Mitnehmer 5 befestigt, der bei Drehung um 1.80 Grad durch geeignete, nicht dargestellte Organe in ein Schaltrad 6 greift Lund dieses um einen Zahn dreht,
. In zwei einander gegen überliegenden Wänden des Gehäuses ist fest- legend eine Welle 6a befestigt, auf der-d-teh- bar eine- Hohlwelle 7 angeordnet ist, die am einen Ende das Schaltrad 6 und am gegen überliegenden Ende die Zahlenrolle 8 trägt. Die Zahlenrolle 8 ist mit einer Nockenscheibe 11 verbunden, die auf der freiliegenden Stirn- seite 11a aufweist.
Gegenüber der Stirnseite ist das Kupplungsstück 9 auf der Welle 6a angeordnet. Dieses ist mit zwei Bohrungen 10a mit<B>je</B> einer Kugel 10 ver sehen, .die unter Federwirlumg stehen, .die eine elastische Verbindung mit der Nocken Scheibe 11 vermitteln, die zehn über den Kreis gleichmässig verteilte Löcher besitzt.
Das Kupplungsstück 9 besitzt am nach aussen lie genden Rand eine Verzahnung 9a, in die ein Stirnräd 24 greift, das undrehbar auf einer parallel zur Welle 6a angeordneten Welle-23 sitzt, auf der das Stirnrad 22 fest und die Stirnräder 21 und 20 lose sitzen.
Das Verbirr- dimgsstiick 25, das als Kupplungsstück zwi- sehen Messblock und Zählwerk der Tanksäule ausgebildet ist, wird vom Messblock der Tank säule angetrieben. Die beiden Schraubenräder 26 und 27 dienen lediglich zur übertragilng der vertikalen Drehbewegung irr eine Horizon tale.
Das :Schraubenrad 27 treibt über die biegsame Welle 17 die Schneeke 18, die axial unverschiebbax ist. Die Schnecke 18 treibt das Schneckenrad 19, die mit der Zahlenrolle 14 fest verbunden ist. Schneckenrad 19 mit Zah lenrolle 14 sowie Zahlenrollen 15 und 16 sind drehbar auf Hohlwelle 7 gelagert.
Von der Zahlenrolle 14 wird über das Ritzel 20, das lose auf der Welle 23 sitzt, die Zahlenrolle 15 angetrieben, die an den Rändern :der beiden Stirnseiten Zähne aufweist, wobei das Zehner- überiragungsritzel 20 in die Zahnung auf der einen Stirnseite greift.
In die Zahnung auf der andern Stirnseite greift das auf der Welle 23 lose drehbare Ritzel 21 und überträgt die Drehung auf die Zahlenrolle 16, die ebenfalls auf beiden Stirnseitenrändern verzahnt ist, indem sie in eine dieser Verzahnungen greift. In die zweite Verzahnung der Zahlenrolle 16 greift das mit der Welle 23 fest verbundene Trieb 22 und übertxägt damit. die Drehung durch das ebenfalls auf der Welle 23 feste Zahnrad 24 auf das Kupplungsstück 9.
Durch die' federnden Einsätze 10 wird die Zahlen rolle 8 mitgenommen. Dabei wird das Zahn- rad'.6 auch rückwärts gedreht, da. es in der Griuidstelliuig des Mutnehmers frei ist.
Die Nockenscheibe 11 besitzt eine Nase 11b, in deren Bereich der -am den Zapfen 13a schwenkbare Winkelhebes 13 mit der Schalt röhre 12 angeordnet ist. Nach einer Um drehung der Nockenscheibe 11 wird: die Schalt röhre durch die Nase 11b nach rechts ausge schwenkt und öffnet damit den Stromkreis des Piunpenmotors, wodurch die Tanksäule kein Benzin mehr abgibt.
Naeh=-Kinführen der Münze 1 in den Schlitz und Drehung des Knopfes 3 fällt die Münze 1. in eine nicht dargestellte Kassette, da der obere breitere Schlitz in der Führung 2 nach unten zu liegen kommt.
Durch die Dre hung der äussern Nabe 4 wird der Mutnehmer 5 ebenfalls um 180 Grad gedreht, und schaltet dabei über das Sebaltrad 6 und die Hohlwelle 7 die Zahlenrolle 8 um eine Ziffer vorwärts. Dabei bleibt das Kupplungsstüelt 9 von den übrigen Zahlenrollen her blockiert und die Zahlenrolle 8 kann sich nur mit der Kupp- lungsvorrichtung 1.0 und der Nockenscheibe 11 bewegen.
Die Nockenscheibe 11 ist so einge stellt, dass bei der l@linusstellung der Zahlen rolle 8, die mit. den Zahlen 0... 8 und dem Minuszeichen (-) versehen ist. (Fig.5), die Schaltröhre 12 in der ausgezogen gezeichneten Stellung steht, wobei die Pole unterbrochen sind.. Die übrigen drei Zahlenrollen 14, 15 und 16 zeigen in der Grundstellung die Zahl 9 (Fig.6) an.
Wird eine erste Münze einge worfen, so verschwindet das Minuszeichen der Zahlenrolle 8 durch eine Teildrehung der Rolle und,die Null erscheint an dieser Stelle (Fig.7). Der freigegebene Betrag beträgt so mit 999 Einheiten.
Wirft man weitere Münzen ein, so ergeben sich 1999 Einheiten wie Fig. 8 zeigt und, so fort. Es können im ganzen acht Münzen ein geworfen und damit entsprechende Beträge im voraus gesichert werden.
Als vorletzte Stellung des Rollenwerkes beim Zurückdrehen durch das Messwerk vor dem Abschalten erscheint die Rollenstellung gemäss Fig. 9. Dann drehen alle vier Zahlen rollen miteinander, und es erscheint wieder die Stellung gemäss Fig. 6. Dabei schaltet die Nockenscheibe 11 die Schaltröhre derart, dass deren Pole unterbrochen werden. Kommt es vor, dass bei Übergang der Zahlenrolle 8 von der Zahl z.
B. 6 auf 5 oder 3 auf 2 oder 0 auf - gleichzeitig eine Münze eingeworfen wird, so bleibt die Zahlenrolle 8 stehen und die Kupplungseinrichtung 10 schaltet dadurch um eine Stelle weiter.
Wenn nur ein kleineres Quantum als das der Afünze entsprechendes auf einmal ent nommen wird, so erfolgt die Abschaltung in nachfolgend beschriebener Weise. Die Schaltröhre 12 in Fig. 2 ist in Serie geschaltet mit. dem nicht dargestellten Kontakt der Schlaitcheinhängevorrichtung .der Tank säule.
Bei Abgabe von Flüssigkeit wird durch Wegnahme des Schlauches-drieser Kontakt ge schlossen und die Pumpe beginnt zu laufen, insofern die Schaltröhre im eingeschalteten Zustand ist, was bedeutet, dass die Zahlen rollen noch ein Guthaben anzeigen. Ist die Abgabe beendet, so wird der Schlauch wieder eingehängt, wobei der Kontakt unterbrochen und somit die Pumpe wieder abgestellt wird.
Die Schaltröhre 12 bleibt somit immer ein- geschaItet, solange ein Guthaben vorhanden ist, und die Pumpe wird vom Schlauchkontakt gesteuert. Wird nun während einer Abgabe das Guthaben aufgebraucht., so unterbricht die Schaltröhre 12 bei Stellung der Zahlen rollen nach Fig. 6 den Stromkreis des Pum penmotors. Erst nach Einwurf einer Münze schliesst die Schaltröhre 12 ihren Kontakt wieder.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrische, durch Münzeinwurf zu betäti gende Vorrichtung zur Abgabe von Flüssig keit aus einer Tanksäule mit einer Queck- silberschaltröhre, die durch den Einwurf einer Münze und Drehen des Münzaufnehmers in Tätigkeit gesetzt wird., dadurch gekennzeich net, dass auf einer festliegenden Welle (6a) eine Hohlwelle (7) .drehbar angeordnet ist, die am einen,unter dem Münzeinwurf liegen den Ende ein Schaltrad (6) und am gegen überliegenden Ende eine Nockenscheibe (11) mit Bobrungen (11a) in der nach aussen lie- gend,en Stirnseite und eine Zahlenrolle <B>(8)</B> auf dem Mantel, aufweist, und dass gegenüber der Stirnseite ein Kupplungsstück (9) - mit zwei horizontalen Bohrungen (10a) und unter Federdruck stehenden Kugeln (10)angeorc- net ist, dessen Kugeln sich gegen Ausneh- mungen (11a) in der Nockenscheibe (11) stützen, derart, dass die Hohlwelle (7) mit dem Kupplungsstück (9) elastisch verbunden ist. ' UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Pat,entansprueh, da durch gekennzeichnet, dass durch Einschieben einer Münze in die Münzaufnahmevorrichtung der Mitnehmer (5) mit der Nabe (4) gekup pelt wird und durch Drehen der Nabe (4) ein elektrischer Kontakt geschlossen wird, der eine Flüssigkeitspumpe einschaltet und durch die Pumpe die der Münze entsprechende Flüssig- keitsinenge gefördert wird.2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch EinW'Llrf der Münze eine Rück- wärtsdrehtnmg der Zahlenrolle (8) gegenüber dem Kupplungsstück (9) ermöglicht wird. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, .dadurch gekenn zeichnet, dass die erste Zahlenreihe ein Minus zeichen auf rotem Feld aufweist. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn.- zeichnet, dass durch Drehen des Schaltrades (6) durch eine später eingeworfene Münze die Zahlenrolle (8) vorwärts und die übrigen Zahlenrollen (14, 15, 16) des Zählwerkes rück- wärts gedreht werden können.
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