CH329016A - Haltbares Präparat zur Behandlung von Textilien - Google Patents

Haltbares Präparat zur Behandlung von Textilien

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CH329016A
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CH
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water
preparation
treating textiles
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Inventor
Walter Dr Hagge
Mathieu Dr Quaedvlieg
Herbert Dr Hempel
Original Assignee
Bayer Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M13/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M13/244Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with compounds containing sulfur or phosphorus
    • D06M13/248Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with compounds containing sulfur or phosphorus with compounds containing sulfur
    • D06M13/256Sulfonated compounds esters thereof, e.g. sultones

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Haltbares Präparat zur Behandlung von     Textilien       Es ist u. a. aus der amerikanischen Pa  tentschrift     Nr.2028091    bekannt, dass     Sulfo-          nierungserzeugnisse    zweifach veresterter     Di-          earbonsäuren,    wie z. B.     Sulfobernsteinsäure-          dioctylester,    gute Netzmittel sind; sie be  sitzen jedoch den Nachteil, dass sie in alkali  schem Medium, insbesondere bei erhöhter  Temperatur, ihre Wirksamkeit einbüssen.  



  Wie nun gefunden wurde, lassen sich die  jenigen Abkömmlinge von     Sulfonierungs-          erzeugnissen    veresterter     Dicarbonsäuren,    in  denen lediglich die eine     Carboxylgruppe    ver  estert ist, während die andere     Carboxylgruppe     durch ein     Säureamid        amidiert    ist, auch in  heissen alkalischen Lösungen hervorragend als  Netzmittel verwenden.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  deshalb ein haltbares Präparat zur Behand  lung von Textilien,     das    dadurch gekennzeich  net ist, dass es aus einer Paste besteht, die  Wasser und einen sulfonierten     Dicarbonsäure-          ester    enthält, in welchem nur die eine     Carb-          oxylgruppe    verestert ist, während die andere       Carboxylgruppe    durch ein     Säureamid        ami-          diert        ist.     



  Die in den erfindungsgemässen Präpa  raten zu verwendenden Netzmittel können in  mannigfacher Weise hergestellt werden, z. B.  in der Weise, dass man Diearbonsäureanhy-         dride,    vorzugsweise     Maleinsäureanhydrid,    mit       Säureamiden    im     Molverhältnis    1:1 bei erhöh  ter Temperatur umsetzt und das erhaltene  Reaktionsprodukt dann in an sich bekannter  Weise mit     Alkoholen    verestert und der Ein  wirkung von     Sulfierungsmitteln,    wie z. B.       Alkalibisulfit,    unterwirft.  



  Als     Säureamide    kommen im Sinne der vor  liegenden Erfindung     Carbonsäureamide    oder  auch     Sulfonsäureamide,    vorzugsweise höher  molekularer Natur, in Betracht; die     Amid-          gruppe    kann dabei auch durch einen     Alkyl-          rest    substituiert sein.  



  Verbindungen, die unter Verwendung von       Sulfonsäureamiden    aufgebaut werden, wie  man sie durch     Sulfochlorierung    von Kohlen  wasserstoffen der Kettenlänge     C,5--C"    und  nachträgliche Umsetzung der     Sulfochloride     mit Ammoniak oder Aminen erhält, zeigen  eine besonders gute     Netzwirkung.    Dies hängt  vermutlich damit zusammen, dass bei derarti  gen Verbindungen in Anbetracht der Ver  teilung der     Sulfogruppe    über die gesamte  Kette der     Kohlenwasserstoffe    zusätzliche, die  Netzwirkung begünstigende Verzweigungen  vorliegen.  



  Bei den erfindungsgemäss zu verwenden  den Netzmitteln handelt es sich     tun    Verbin  dungen folgender Konstitution:<B>-</B>    
EMI0002.0001     
    Hierbei bedeuten: R den Rest einer     aliphati-          schen    Kette,     Me    ein     einwertiges    Kation, X       Wasserstoff    oder eine     Alkylgruppe,    Y einen         höhermolekularen        Carbonsäurerest,    wie z. B.  



       -0C        #   <B>0511113</B>     -0C    '     C111123>        ___0C    '     C1711359     oder einen     höhermolekularen        Sulfonsäurerest,     wie z. B.<B>-02S'</B>     C141129,    Z eine     Alkylgruppe,     wie z. B. die     Butyl-,        Amyl-,        Hexyl-,        Octyl-,          2-Äthy        lhexylgruppe.     



  Die Verwendung der Netzmittel erfolgt in  der üblichen Weise. Geeignete Verfahren zu  ihrer Herstellung sind in den folgenden Bei  spielen näher beschrieben; die dort angege  benen Teile sind Gewichtsteile.         Beispiel   <I>2</I>    In 146 Teile eines     Amids,    das durch     Sulfo-          ehlorierung    eines Kohlenwasserstoffes des  Siedebereiches     250-3.20     und durch nachträg  liche Umsetzung mit Ammoniak erhalten war,  werden unter Rühren 49 Teile     Maleinsäure-          anhydrid    bei etwa 25  eingetragen.

   Nachdem  man die     Mischung    eine Stunde auf     100     er  wärmt hat, fügt man 75 Teile     2-Äthylhexanol,     150 Teile     Toluol    und 1 Teil Schwefelsäure zu  und erhitzt in einer Destilliermischung zum  Sieden. Das     abdestillierende    Gemisch von       Toluol    und Wasser wird kondensiert, das  Wasser wird abgetrennt und das     Toluol    wird    zurückgeführt. Nach vollendeter     Veresterung     wird das Lösungsmittel erschöpfend     abdestil-          liert,    zum Schluss im Vakuum.

   Man setzt dann       160        Teile        40        %        ige        Bisulfitlauge        und        etwa     8 Teile 4:5     fl/o        ige    Natronlauge zu und kocht  unter     Rückfluss,    bis das Produkt wasserlös  lich geworden ist. Zum Schluss wird die  Hauptmenge des Wassers     abdestilliert;    man,  erhält das Reaktionsprodukt in Form einer  gelbbraunen Paste.  



  Zur Erreichung einer Netzzeit von 100 Sek  werden benötigt:  
EMI0002.0055     
  
    kalt <SEP> heiss <SEP> (75 )
<tb>  neutral <SEP> alkalisch <SEP> neutral <SEP> alkalisch
<tb>  g/1 <SEP> g/1 <SEP> g/1 <SEP> g/1
<tb>  Sulfobernsteinsäureoctylester <SEP> 0,2,9 <SEP> -unwirksam <SEP> 0,23 <SEP> unwirksam
<tb>  Produkt <SEP> des <SEP> Beispiels <SEP> 0,40 <SEP> 0,92 <SEP> 0,15 <SEP> 0;91       <I>Beispiel 2</I>    105 Teile eines     Amids,    das durch     Sulfo-          ehlorierung    eines Kohlenwasserstoffes vom  Siedebereich     1-80-2-10     und nachträgliche Um  setzung mit Ammoniak erhalten war, werden  bei     100     mit 49 Teilen     Maleinsäureanhydrid     umgesetzt.

   Nach Zufügung von 75 Teilen 2  2thylhexanol, 15 Teilen     Toluol    und einem  Teil     konz.    Schwefelsäure kocht man etwa  6 Stunden unter     Rückfluss,    wobei das ent-         stehende    Reaktionswasser kontinuierlich ab  getrennt wird.

   Anschliessend wird das     Toluol     erschöpfend     abdestilliert.    Durch Kochen mit  160 Teilen     Natriumbisulfitlauge    und etwa  7     Teilen        45        %        iger        Natronlauge        wird        das     Reaktionsprodukt wasserlöslich gemacht; es  fällt nach dem Eindampfen der Hauptmenge  des     Wassers    als viskose Paste von hohem Netz  vermögen an.

      <I>Beispiel "3</I>    200 Teile     Kokosfettsäureamid    werden mit  98 Teilen     Maleinsäureanhydrid    bei 100  zu  sammengeschmolzen und eine Stunde bei    dieser Temperatur gehalten. Anschliessend  werden 150 Teile     Octylalkohol,    300 Teile       Toluol    und 2 Teile     konz.    Schwefelsäure zuge-      setzt; durch Kochen unter     Rüekfluss    wird  unter     Auskreisung    des Wassers die     Vereste-          rung    vollzogen.

   Nach dem     Abdestillieren    des       Lösungsmittels    fügt man 300 Teile 40     1/oige          Bisulfitlauge    und 10 Teile 45      /o        ige    Natron  lauge zu und kocht unter     Rückfluss,    bis das  Reaktionsprodukt wasserlöslich ist. Nach dem       Abdestillieren    der Hauptmenge des Wassers  erhält man eine viskose Paste von hohem  Netzvermögen. An Stelle des     Octylalkohols     kann man auch die gleiche Menge Vorlauf  alkohol einsetzen, wie er durch Reduktion der    bei der Paraffinoxydation anfallenden Vor  lauffettsäuren erhältlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Haltbares Präparat zur Behandlung von Textilien, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einer Paste besteht, die Wasser und einen sulfonierten Dicarbonsäureester enthält, in welchem nur die eine Carboxylgruppe ver- estert ist, während die andere Carboxylgruppe durch ein Säureamid amidiert ist.
CH329016D 1953-01-26 1954-01-20 Haltbares Präparat zur Behandlung von Textilien CH329016A (de)

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