CH329340A - Einrichtung zur selbstätigen Deckelverriegelung einer Wäscheschleuder - Google Patents

Einrichtung zur selbstätigen Deckelverriegelung einer Wäscheschleuder

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CH329340A
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Helwig Robert Ing Dipl
Winderlich Albert Ing Dipl
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Siemens Ag
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    • D06F49/003Doors or covers; Safety arrangements

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Description


  Einrichtung zur selbsttätigen Deckelverriegelung einer Wäscheschleuder    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung zur selbsttätigen Deckelverriegelung  einer Wäscheschleuder, die dazu dient, den       Versehhissdeckel    der Schleuder so lange     ge-          s    -ehlossen zu halten, bis die Schleudertrommel  stillsteht.

   Man hat zu diesem Zweck vorge  schlagen, die Wäscheschleuder mit einem über  den Deckel schwenkbaren Sicherheitshebel zu       versehen,    der beim     Stillsetzen    der Schleuder  durch ein durch die Reaktionswirkung einer  Bremse betätigtes     Verriegelungselement    so  lange in einer den Deckel noch verschliessen  den Zwischenstellung festgehalten wird, bis  der Antriebsmotor der Schleuder stillsteht.  Der     Sicherheitshebel    ist zu diesem Zweck  auf einer senkrechten, drehbar gelagerten  Stange befestigt, die in ein     Schaltschloss    hin  einragt, in dem die die Verriegelung der  Stange bewirkenden Teile angeordnet sind.  



  Die Erfindung bezweckt     nun    eine beson  ders vorteilhafte Ausbildung einer     Einrich=          tung    zur selbsttätigen Deckelverriegelung  einer Wäscheschleuder mit einer senkrechten,  drehbar gelagerten Steuerstange, die in ein       Schaltsehloss    hineinragt, in dem sich ein durch  die Reaktionswirkung einer auf die Schleu  dertrommel wirkenden Bremse     betätigbares          Verriegelungselement    befindet, welches die  Steuerstange jeweils in einer den Deckel noch  verschliessenden Zwischenstellung solange ver  riegelt, bis die Schleudertrommel stillsteht.

      Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,  dass in dem     Schaltschloss    auf einer Achse     ein     Bremshebel drehbar gelagert ist, an dem das  Ende eines die Bremse der Schleuder jeweils  gegen die     Wirkung    einer Feder betätigenden       Bowdenkabels        befestigt    und der in eine die  Bremse anziehende Stellung durch einen  Schalthebel bewegbar ist, der an der den  Deckel der Schleuder sichernden Steuerstange  befestigt ist.  



  Der genannte Bremshebel kann als     doppel-          armiger    Hebel ausgebildet sein, an dessen  einem Arm das Bremskabel und an dessen  anderem Arm der Schalthebel angreift. Fer  ner kann die Einrichtung so ausgebildet sein,  dass der Schalthebel als     Nockenhebel    ausge  bildet ist und von der Betriebsstellung der  Schleuder, in der er den Motorschalter, der  ebenfalls in dem     Schaltschloss    untergebracht  sein kann, in der Einschaltstellung hält, bis  zu der     Ausserbetriebsstellung    einen     Winkel     von wenigstens angenähert 90      beschreibt    und  die Mittelstellung des     Nockenhebels,    in der  der Motor ausgeschaltet,

   der Deckel aber noch  durch das durch die Reaktionswirkung der  Bremse betätigte     Verriegelungselement    gegen  das Öffnen gesichert     ist,    von der Einschalt  stellung um wenigstens angenähert 60      ent#     fernt ist. Zur Verriegelung der die Deckel  sicherung betätigenden Stange in der Brems  stellung kann ferner in einem solchen Schalt-      schloss als     VerHegelimgselement    ein     Verriege-          lungshebel    vorgesehen werden, der ebenfalls  auf der den     Bremshebel    tragenden Achse  drehbar gelagert sein kann und durch die  Reaktionskraft der schwenkbar gelagerten  Bremse über ein     Bowdenkabel    gesteuert ist.

      Die     Zeichnung    zeigt, verschiedene     Ausfüh-          rungsbeispiele    der erfindungsgemässen     Ver-          riegelungseinrichtung.     



  In den     Fig.    1 bis 4 ist ein erstes Ausfüh  rungsbeispiel der     Verriegelungseinrichtung    an  einer Wäscheschleuder dargestellt.     Fig.    1 zeigt  dabei in     perspektivischer        Darstellung    den  Gesamtaufbau der     Verriegelungseinrichtimg,     während die     Fig.    2 bis 4 in schematischer Dar  stellung die     Wirkungsweise    des in dem Schalt  schloss untergebrachten Hebelmechanismus er  kennen lassen. 1 ist das Gehäuse einer elek  tromotorisch angetriebenen Wäscheschleuder,  dessen obere Öffnung in an sich bekannter  Weise durch einen aufklappbaren Deckel 2  verschliessbar ist.

   3 ist die von     einem    Elektro  motor angetriebene Trommelwelle, auf der die  der Einfachheit halber fortgelassene Schleu  dertrommel befestigt ist. Auf der Trommel  welle 3 ist ferner eine Bremsscheibe 4 ange  bracht, durch die nach Abschalten des An  triebsmotors     @    die Trommelweile mittels einer       Doppelbackenbremse    5 stillgesetzt werden  kann. Zur Betätigung der Bremse dient das       Bowdenkabel    6, mittels dessen die beiden  Bremsbacken 7 und 8 unter Spannung der  Schraubenfeder 9 an die Bremsscheibe 4     an-          gedrücl--t    werden können.

   Die     Bremse    5 ist     auf     einem Hebelarm 10 befestigt, der auf der  Trommelwelle 3 drehbar gelagert ist. und beim  Anziehen der Bremse von der laufenden  Bremsscheibe mitgenommen, gegen die Wir  kung einer Feder 11 bis zu einem Anschlag  12     verschwenkt    und nach dem Stillstand der  Trommel wieder in seine ursprüngliche Lage  zurückgezogen wird, wobei (wegen angezoge  ner     Bremse)    die Bremsscheibe und damit die  Trommel eine geringe rückläufige Bewegung  machen muss.

   Diese     zwangläufige    Bewegung  gibt die Garantie für vollständigen Stillstand  der     Trommel.       Der Deckel     ?-    ist. an einem Arm 13 befe  stigt, der auf der im obern Gehäuserand der  Schleuder angeordneten Achse 14 drehbar ge  lagert ist, auf der ausserdem eine Feder 15  angebracht ist, die den Deckel 2 in die     Öff-          nungsstellung    zu bringen sucht. In dem Ge  häuse der Schleuder     ist    ferner die Steuer  stange 16 drehbar gelagert, an deren oberem  aus dem     Schleudergehäuse    herausragendem  Ende ein waagrechter Hebelarm 17 befestigt  ist, mittels dessen die Steuerstange 16 um ihre  Achse gedreht werden kann.

   Ein mit dem  obern Ende der Schleuderstange verbundener  Stift 18, der in einem Schlitz 19 geführt. ist,  begrenzt. die Drehbewegung der Steuerstange  16 auf etwa 90 .     =Auf    der Steuerstange 16 ist  ferner eine kreisförmige Scheibe 20 befestigt,  die am Umfang mit einem etwa über 30  rei  chenden Ausschnitt 21 versehen ist. Ein an  dem Hebelarm 13 sitzender nasenartiger Vor  sprung ?? ragt. über die Scheibe 20 hinüber.  so dass hierdurch der Deckel ? gegen Öffnen  gesichert ist. Nur     wein    der     Hebelarm    17 ent  gegen dem Uhrzeigersinn so weit     versehwenkt     wird, dass der Vorsprung 22 in die Ausspa  rung 21 eingreifen kann, kann der Deckel 2  geöffnet werden.

   Die Verriegelung der Steuer  stange 16 erfolgt in der     Zv-ischenstellung     durch den in dem     Schaltschloss    23 vorgesehe  nen Hebelmechanismus. In dem     Sehaltsehloss,     in das das untere Ende der Steuerstange 16  hineinragt, ist an der Steuerstange ein als       Nockenhebel        24    ausgebildeter Schalthebel be  festigt, durch den beim Drehen der Steuer  stange 16 im Uhrzeigersinn der Hebelarm 25  eines Schalters 2:6 gegen     Federwirkung    in die  Einschaltstellung gebracht. werden kann.

   Auf  der Achse 27 ist nun ein doppelarmiger  Bremshebel     ?8    angeordnet, dessen eines Ende  an dem     Nockenhebel    24 anliegt und an dessen       anderem    Ende das     Bowdenkabel    6 angreift.  Auf der Achse 27 ist ferner der     Verriege-          hmgshebel    29 drehbar gelagert, dessen. freies  Ende durch das     Bowdenkabel    30 mit. dem  Hebelarm 10 der     Bremseinrichtung    verbunden  ist und durch die Bewegung des Armes 10 ge  steuert wird.

        In den     Fig.    ? bis 4 sind nun die ver  schiedenen Stellungen der Hebel des in dem       Sehaltsehloss    23 befindlichen Hebelmechanis  mus schematisch dargestellt, und     zwar    zeigt  die     Fig.    2 die Laufstellung, in welcher der       Sehalter    26 eingeschaltet und hierbei der  Deckel ? in die     Verschlussstellung    gebracht  ist.

   Die     Fig.    3 zeigt die Stellung der einzel  rien Hebel in der Bremsstellung, in welcher  durch Drehen des Hebels 17 um etwa 60  die  Steuerstange 16 in die Bremsstellung gebracht  ist, in welcher die Bremse eingeschaltet und  die Steuerstange 16 gegen weitere Drehung  durch den     Verriegelungshebel    29, der durch  die Reaktionswirkung der Bremse in seiner       Verriegelungsstellung    gehalten wird, gesichert  ist.

   Die     Fig.    4 zeigt die Stellung der Hebel  einrichtung in der     Ausstellung,    in der der       Verriegelungshebel    infolge Stillstandes der       Wäscheschleuder    durch die     Wirkung    der  Feder 11 in die Freigabestellung zurückge  zogen ist.     und    die Steuerstange 16 nunmehr  durch die Wirkung der Feder 9 in die Frei  gabestellung gedreht ist, in welcher die Aus  sparung 21 so weit     verschwenkt    ist, dass der  Vorsprung 22 in sie eingreifen kann. Infolge  dessen wird jetzt durch die     Wirkung    der  Feder 15 der Deckel 2 selbsttätig geöffnet.  



  Eine besonders vorteilhafte Ausführung  des     Hebehneehanismus,    der sich in dem Schalt  schloss befindet, besteht ferner darin, dass der  Schalthebel mit dem freien Ende des Brems  hebels durch einen Zwischenhebel gelenkig       @    e     rbunden    ist. Hierdurch wird der Vorteil er.

    reicht, dass     eine    sichere Verbindung zwischen       denn    Schalthebel und dem     Bremshebel    geschaf  fen ist und sieh der Schalthebel infolge der       verringerten    Reibung ohne grossen Kraftauf  wand in die Bremsstellung bewegen UM Zur  Sicherstellung der Beweglichkeit ist dabei       i-orteilhaft    der Zwischenhebel aus ölgetränk  tem     Sinterinetall    oder dergleichen hergestellt,  so dass die Gelenkstellen im Betrieb nicht be  sonders     überwaellt    und geschmiert. zu werden  brauchen.  



  Ein Ausführungsbeispiel einer solchen       Ausbildung    des Hebelmechanismus in dem       Schaltschloss    ist in den     Fig.    5, 6 und 7 der    Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar  zeigt. die     Fig.    5 wieder den Hebelmechanismus  bei der Laufstellung, die     Fig.    6 bei der Brems  stellung und die     Fig.    7 bei Stillstand der  Schleuder. 31 ist der Schalthebel, der auf der  in dem Lager 32 drehbar gelagerten Steuer  stange 33 befestigt     ist.    34 ist ein     doppelarmi-          ger    Bremshebel, der auf der Achse 35 sitzt,  die in dem Lager 36 gelagert ist.

   An dem einen  Ende des doppelarmigen Hebels 34 ist wieder  das eine Ende des Seilzuges des     Bowdenkabels     37 befestigt, dessen anderes Ende mit der       Doppelbackenbremse    38 für die Bremsscheibe  39 verbunden ist. Das andere Ende des     dop-          pelarmigen    Hebels 34 ist nun mit dem Ende  des Schalthebels 31 durch einen Zwischen  hebel     40    verbunden, der aus einem     ölgetränk-          ten        Sintermetall    gefertigt ist.

   Auf der Achse  35 ist ferner der     Verliegelungshebel    41 dreh  bar gelagert, dessen Ende durch das     Bowden-          kabel    42 in     derselben,    hier nicht besonders  dargestellten Weise mit dem die Doppel  backenbremse tragenden Schwenkarm verbun  den und von diesem gesteuert ist. 43 ist der  Motorschalter, der bei der Laufstellung der  Schleuder von dem Schalthebel 31 in der Ein  schaltstellung gehalten wird. Ausserdem ist  noch eine Schraubenfeder 44     mit    dem einen  Ende an dem Lager 36 und mit dem andern  Ende an dem Hebelarm 34 befestigt.

   Diese  Feder übt bei der Bremsstellung des Hebel  mechanismus nur eine verhältnismässig ge  ringe Drehkraft auf den Hebelarm 34, da  gegen bei der Ausschaltstellung des Gerätes  eine starke zusätzliche Drehkraft auf den  Hebelarm aus. Der Hebelmechanismus arbei  tet im übrigen ebenso wie der in den     Fig.    2  bis 4 dargestellte, nur mit dem Unterschied,  dass der Zwischenhebel 40 zwischen dem  Schalthebel 31 und dem     doppelarmigen    Hebel  34 vorgesehen     ist.     



  Das Gehäuse des Schaltschlosses kann in  verschiedener Weise, z. B. als     Gussgehäuse     oder     Pressstoffgehäuse,    ausgebildet sein. Eine  besonders vorteilhafte     Ausbildung    des Schalt  schlossgehäuses besteht darin, dass das Ge  häuse aus Blech gezogen und durch eine  Blechplatte verschlossen ist. Dadurch wird      das Gehäuse insbesondere sehr leicht, hat  dabei doch eine für alle Anforderungen aus  reichende Festigkeit und lässt sich in Massen  fertigung billig herstellen. Vorteilhaft hat  dabei das     Schaltschlossgehäuse    eine etwa  nierenförmige Gestalt, die der Rundung des  Gehäuses der Wäscheschleuder, an dem es be  festigt wird, angepasst ist.

   Es lässt sieh dann  an der Innenwand der Schleuder leicht befe  stigen und ragt in den für die andern Maschi  nenteile benötigten Innenraum der Schleuder  nur wenig hervor. Der Motorschalter kann  ferner ausserhalb des     Schaltschlossgehäuses    an  gebracht und dabei als     Kipphebelschalter    aus  gebildet sein, der in an sich bekannter Weise  mit Schiebekontakten versehen sein kann. Zur  Betätigung des Schalters ist dann vorteilhaft  an dem     Kipphebel    des Schalters ein Schalt  horn angebracht, in das ein an dem Schalt  hebel befestigter Stift eingreift, der durch  einen entsprechenden Schlitz des     Sehaltschloss-          gehäuses    nach aussen hervorragt.  



  Die     Fig.    8, 9, 10 und 11 der Zeichnung  zeigen ein Ausführungsbeispiel eines in sol  eher Weise ausgebildeten     Sehaltschlossgehäu-          ses    im Grundriss, Aufriss, Ansicht von unten  und im Querschnitt. Das Gehäuse des Schalt  schlosses besteht, wie aus der     Zeiehnumg    her,  vorgeht,     aus    einer aus Blech gezogenen  Schachtel 51 mit nierenförmigem     Gruindriss     und dem     Verschlussdeckel    52.

   In dem Gehäuse  ist ein Rohrstück 53 drehbar gelagert, das als  Verlängerung mit der im Gerätegehäuse dreh  bar gelagerten Steuerstange gekuppelt werden  kann, auf deren oberem Ende die in     Fig.    1  dargestellte     Verriegelungsvorrichtung    für den  Gehäusedeckel der Schleuder angebracht ist.  Die untere Lagerstelle des Rohrstückes 53 ist  durch eine Filzscheibe 54 abgedichtet. Mit.  dem Rohrstück 53 ist, z. B. durch Schweissen,  der Schalthebel 55 fest verbunden, an dessen  freiem Ende ein Stift 56 befestigt ist.

   Der  Stift 56 ragt durch eine kreisbogenförmige,  schlitzartige     öffnung    57 aus dem Deckel 52  des     Schaltschlossgehäuses        heraus,    auf dessen       Aussenseite    der     Kipphebelschalter    58 befestigt       ist.    Dieser     Kipphebelschalter    ist, wie insbeson  dere die     Fig.    10 erkennen lässt, mit Schiebe-         kontakten    59 und 60 versehen. An dem     Kipp-          hebel    61 des Schalters ist ein Schalthorn 62  befestigt, in das der Stift 56 eingreift.

   Durch  die Leitung 63 ist der Schalter an das Lei  tungsnetz     ansehliessbar.    Die Leitung     6.1    führt  von dem Schalter zu dem Antriebsmotor der  Schleuder.  



  Der Stift 56 des Hebels 55 ist ferner durch  den aus     ölgetränktem        Sintermetall    bestehen  den Zwischenhebel 64 mit dem einen Ende  des     doppelarmigen    Bremshebels 65 verbunden,  der mittels der Achse 66 in dem     Schaltsehloss-          gehäuse    drehbar gelagert ist. An dem. andern  Arm des doppelarmigen Hebels 65 ist der  Seilzug 67 des     Bowdenkabels    68 befestigt, das  in der oben beschriebenen Weise zur Betäti  gung der Bremse dient.

   Auf der Achse 66 ist  ferner wieder der     Verriegelungshebel    69 dreh  bar gelagert, dessen freies Ende durch den  Seilzug 70 des     Bowdenkabels    71 mit dem in  der ebenfalls oben beschriebenen Weise die  Bremse tragenden Schwenkarm verbunden ist.

    Durch die Nase 72 des     Verriegelungshebels     wird der Stift 56 und damit der Hebelarm 55  in der Bremsstellung gehalten, bis, wie oben  ebenfalls beschrieben worden ist, die Trommel  bzw. die mit ihm verbundene Bremsscheibe  zum Stillstand gekommen ist.     Um    den beiden       Bowdenkabeln    58 und 71 an ihrer Austritts  stelle aus dem     Sehaltschlossgehäuse    1 eine  sichere Führung zu verleihen und das Knieken  an dieser Stelle zu     verhindern,    sind an dem       Sehaltschlossgehäuse    die beiden Blechwinkel  73 und 74 angebracht,

   auf denen die     Bowden          kabel    mittels angeschraubter     Blechquerstücke     75 bzw. 76 festgeklemmt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur selbsttätigen Deckelver riegelung einer Wäscheschleuder, mit einer senkrechten, drehbar gelagerten Steuerstange, die in ein Schaltschloss hineinragt, in dem sieh ein durch die Reaktionswirkung einer auf die Schleudertrommel wirkenden Bremse betätigbares Verriegelungselement befindet, welches die Steuerstange jeweils in einer den Deckel noch verschliessenden Zwischenstellung so lange verriegelt, bis die Schleudertrommel stillsteht, dadurch gekennzeichnet;
    dass in dem Schaltschloss (23, 51) auf einer Achse (27, 35, 66) ein Bremshebel (28, 34, 65) drehbar gela gert ist, an dem das Ende eines die Bremse (5, 38) der Schleuder jeweils gegen die Wir kung einer Feder (9) betätigenden Bowden- kabels (6, 37, 68) befestigt und der in eine die Bremse anziehende Stellung durch einen Schalthebel (24, 31., 55) bewegbar ist, der an. der den Deckel der Schleuder sichernden Steuerstange (16, 33, 53) befestigt ist. UNTERANTSPRLTCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Bremshebel (28, 34, 65) als doppelarmiger Hebel ausgebil det ist, an dessen einem Arm das Bremskabel (6, 37, 68) und an dessen anderem Arm der Schalthebel (24, 31, 55) angreift. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Schalthebel als Noekenhebel (24) ausgebildet ist und von der Betriebsstellung der Schleuder, in der er den Motorschalter in der Einschaltstellung hält, bis zu der Ausserbetriebsstellung einen Winkel von wenigstens angenähert 90 beschreibt und die Mittelstellung des Nockenhebels (24), in der der Motor ausgeschaltet, der Deckel aber noch gegen das Öffnen gesichert ist,
    von der Einschaltstellung um wenigstens angenähert 60 entfernt ist. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zur Verriegelung der Steuerstange (16, 33, 53) in der Brems stellung ein Verriegelungshebel (29, 41, 69) dient, der ebenfalls auf der den Bremshebel tragenden Achse drehbar gelagert und durch die Reaktionskraft der schwenkbar gelagerten Bremse über ein Bowdenkabel (30, 42, 71) gesteuert. ist. 4. Einrichtung nach Ünteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Schalthebel. mit dem freien Ende des Bremshebels durch einen Zwischenhebel (40) gelenkig verbunden ist. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Zwischenhebel aus ölgetränktem Sintermetall hergestellt ist. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Motorschalter ausserhalb des Schaltschlossgehäuses ange bracht und als Kipphebelschalter (58) ausge bildet ist. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass an dem Kipphebel des Schalters ein Schalthorn (62,) angebracht ist, in das ein an dem Nockenhebel befestigter Stift (56) eingreift. 8.
    Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch- gekennzeichnet, dass der Kipphebel- schalter mit Schiebekontakten (59, 60) ver sehen ist. 9. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Schaltschloss- gehäuse aus einem gezogenen Blechgehäuse besteht, das durch eine Blechplatte verschlos sen ist. 10. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Schaltschloss- gehäuse eine nierenförmige Gestalt hat. 11. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die im Schalt schloss befindlichen Hebel Arme aus Blech aufweisen. 12.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bowdenkabel für den Bremshebel und den Verriegelungs- hebel durch an dem Schaltschlossgehäuse an gebrachte Blechwinkel (73, 74) in ihrer Lage gehalten und gesichert sind.
CH329340D 1952-11-14 1953-11-10 Einrichtung zur selbstätigen Deckelverriegelung einer Wäscheschleuder CH329340A (de)

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