CH330309A - Verfahren zur Herstellung schwefelhaltiger Barbitursäuren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung schwefelhaltiger Barbitursäuren

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CH330309A
CH330309A CH330309DA CH330309A CH 330309 A CH330309 A CH 330309A CH 330309D A CH330309D A CH 330309DA CH 330309 A CH330309 A CH 330309A
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sep
acid
methyl
water
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Otto Dr Zima
Werder Fritz Dr Von
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Emanuel Merck Offene Handelsge
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  Verfahren zur Herstellung schwefelhaltiger     Barbitursäuren       Es wurde gefunden, dass     Barbitursäuren     der Formel  
EMI0001.0003     
    R =     All,-v1    mit.     C2        C,4          Y    = O oder S  X = H oder     Alkyl.     ( Formel 1)  und ihren wasserlöslichen Salzen besonders       gute        phsy        iologische    Wirkungen als     Iiurznarko-          tica    zukommen.  



  Diese Verbindungen zeigen gegenüber     ähn-          liehen    bekannten Verbindungen, bei welchen  neben andern Abweichungen die schwefelhal  tige Seitenkette die Struktur       CH3        CH2        S-CH2        CH2     hat, den Vorteil besserer Verträglichkeit und  erhöhter     Lebersehutzwirkung,was    v     ermutlich     darauf beruht, dass Verbindungen mit einer  dem     llethionin    analogen     Seitenkette          CH.-        S-CH,-        CH2     leichter und rascher abgebaut (entgiftet)  werden können,

   als Verbindungen mit der  längeren Seitenkette         CH.-        CH2        S-CH2        CH2     Das erfindungsgemässe Verfahren zur Her  stellung der neuen Verbindungen ist dadurch  gekennzeichnet, dass man ein     lIalonsäiuederi-          v        at    der Formel  
EMI0001.0034     
    worin R die obenerwähnte Bedeutung hat,  oder dessen zur     Barbitursäurebildung    befähig  ten funktionellen Derivate mit gegebenenfalls       alkylsubstituiertem    Harnstoff oder     Thioharn-          stoff    kondensiert.

   Der Rest R kann hierbei  ein normaler (gestreckter)     Alkylrest        C.H5    bis       C4H.    oder ein verzweigter     Alkylrest        C.H7    bis       C4H,    sein.  



  Die so gewonnenen Verbindungen, welche  vermöge ihres     Iminostickstoffes    sauer reagie  ren, können mit organischen oder anorga  nischen Basen in ihre entsprechenden Salze  übergeführt werden, wie z. B. in ihre Alkali  oder     Erdalk:alisalze,        vorzugsweise    in das was  serlösliche     Natriumsalz.     



       Als    zur     Barbitursäuresynthese    -geeignete  funktionelle Derivate der     disubstituierten           & Zalonsäure    kommen in Frage: In einer bzw.  beiden Säuregruppen veränderte Derivate,    
EMI0002.0001     
  
    wie <SEP> z. <SEP> B. <SEP> Ester, <SEP> Amide, <SEP> Chloride, <SEP> Nitrile,
<tb>  Amid-Ester, <SEP> Nitril-Ester, <SEP> Nitril-Amid. <SEP> (Die
<tb>  Derivate <SEP> des <SEP> Mononitrils <SEP> werden <SEP> meist <SEP> als
<tb>  solche <SEP> der <SEP> Cyanessigsäure <SEP> bezeichnet.)
<tb>  Von <SEP> den <SEP> hiernaeh <SEP> hergestellten <SEP> Verbindun  gen <SEP> sind <SEP> insbesondere <SEP> folgende <SEP> erwähnens  wert:

  
<tb>  5-(ss-Methylmercaptoäthyl)-5-(1'-methyl-n  propyl)-barbitursäure, <SEP> eine <SEP> Verbindung <SEP> der
<tb>  Zusammensetzung <SEP> C11II180jINT2S <SEP> vom <SEP> Schmelz  punkt <SEP> etwa <SEP> 121 <SEP> bis <SEP> 122  <SEP> C.
<tb>  



  5- <SEP> (ss-llethylmercaptoäthy <SEP> 1) <SEP> -5 <SEP> - <SEP> (1'-methy <SEP> 1-n  propyl)-2-thio-barbitursäure, <SEP> eine <SEP> Verbindung
<tb>  der <SEP> Zusammensetzung <SEP> C11His02N2S2 <SEP> vom
<tb>  Schmelzpunkt <SEP> 113  <SEP> C.
<tb>  



  5- <SEP> (ss-Methylmercaptoäthyl) <SEP> -5 <SEP> - <SEP> (l.'-methyl-n  butyl)-barbitursäure, <SEP> eine <SEP> Verbindung <SEP> der
<tb>  Zusammensetzung <SEP> C12H2o0"N..,S <SEP> vom <SEP> Schmelz  punkt <SEP> etwa <SEP> 105  <SEP> C.
<tb>  



  5-(fl-yIethylmercaptoäthy <SEP> 1)-5-(1'-methyl-n  butyl)-2-thio-barbitursäure, <SEP> eine <SEP> Verbindung
<tb>  der <SEP> Zusammensetzung <SEP> C12HI-o02N2Sz <SEP> vom
<tb>  Schmelzpunkt <SEP> 79-81  <SEP> C.
<tb>  



  5-(ss-Methylmercaptoäthyl)-5-(1'-methyl-iso  amyl)-barbitursäure, <SEP> eine <SEP> Verbindung <SEP> der
<tb>  Zusammensetzung <SEP> C13H220"N"S <SEP> vom <SEP> Schmelz  punkt <SEP> etwa <SEP> 146  <SEP> C.
<tb>  



  5-(i3-Methylmercaptoäthyl)-5-(1'-methyl-iso  amyl)-2-thio-ba.rbittirsä.ttre, <SEP> eine <SEP> Verbindung
<tb>  der <SEP> Zusammensetzung <SEP> C13H2202NT2S2 <SEP> Vom
<tb>  Schmelzpunkt <SEP> etwa <SEP> 143  <SEP> C.
<tb>  



  5- <SEP> (/3-lIethylmercaptoäth:##1)-5 <SEP> - <SEP> (1'-methyl-n  butyl)-3-methyl-barbitursäure, <SEP> eine <SEP> Verbin  dung <SEP> der <SEP> Zusammensetzung <SEP> C"H220"N<B>#.</B>S <SEP> vom
<tb>  Schmelzpunkt <SEP> etwa <SEP> 130  <SEP> C.
<tb>  



  5-(ss-h,lethylmereaptoäthyl)-5- <SEP> (l.'-methy <SEP> 1-n  butyl)-3-methyl-2-thio-barbitursätire, <SEP> eine <SEP> Ver  bindung <SEP> der <SEP> Zusammensetzung <SEP> C13H22021\T2S..  vom <SEP> Schmelzpunkt <SEP> 84-85  <SEP> C.
<tb>  



  Die <SEP> Salze <SEP> dieser <SEP> Verbindungen <SEP> lassen <SEP> sieh
<tb>  in <SEP> der <SEP> üblichen <SEP> Weise <SEP> durch <SEP> Umsetzung <SEP> der
<tb>  Barbitursäuren <SEP> mit <SEP> organischen <SEP> oder <SEP> anorga  nischen <SEP> Basen <SEP> herstellen. <SEP> Die <SEP> zur <SEP> therapeu  tischen <SEP> Behandlung <SEP> besonders <SEP> geeigneten.
<tb>  wasserlöslichen <SEP> Natriumsalze <SEP> erhält <SEP> man
<tb>  durch <SEP> Schütteln <SEP> der <SEP> Säuren <SEP> in <SEP> wässriger <SEP> oder
<tb>  alkoholischer <SEP> Lösung <SEP> bzw. <SEP> Suspension <SEP> mit <SEP> der
<tb>  äquivalenten <SEP> Menge <SEP> Natronlauge.

              Bc(ispiele     1.     Barbitursäure    der Formel I,       R=CHa        CHF,        Y    =H, i'=0.  Eine Auflösung von 99 Natrium in     'l     absolutem Alkohol wird mit.<B>721</B>     g        (1-hletliyl-          n-propyl)    -     eyan-        essigsäureäthylester    versetzt  und unter Rühren auf 75  erwärmt.

   Ohne  weitere Wärmezufuhr werden unter ständigem  Rühren 525 g     ss-INlethy        lmereapto-äthylchlorid     so eingetragen, dass das     Reaktionsgemiseh    in       ;-elindem    Sieden bleibt. Das     (-anze    wird noch  6 Stunden unter Rühren am     Rüekfluss        -ekoclit.     Nach dem     ESthalten    wird das ausgeschiedene  Kochsalz     abfiltriert    und mit     absolutem    Alkohol  ausgewaschen. Filtrat und     Waschalkohol.    wer  den im Vakuum eingedampft, der Rückstand  in 2 1 Äther aufgenommen.

   Die     Atherlösuitg     wird 3mal mit je 150     en-P3    Wasser gewaschen,  über Natriumsulfat getrocknet, filtriert,     ein-          geengt    und im Vakuum     abgezogen.    Der     R.üek-          stand    wird im Vakuum fraktioniert, wobei der       (ss-llethylmereaptoä.thyl)    -(1-m     etliyl-n-pr        opyl)        -          eyan-essigsäitreätliy        lester    unter einem     Druelt     von 0,

  6 min     Hg    bei 129-130  als farbloses Öl  übergeht.  



  Eine Lösung von 34,5 g Natrium in 690     ein3     absolutem Alkohol wird mit 1.22     g        (ss-Methyl-          mercaptoäthyl)    -     (1-nietlivl-n-propyl)-cvanessig-          säureäthylester    und     45.p,    Harnstoff 8 Stunden  unter Rühren am     Rückflut,)

      gekocht und an  schliessend im Vakuum     eingedampft.    Der  Rückstand wird in 900     ein3        Wasser        gelöst    und       ausgeäthert.    Die im Vakuum von     (gelöstem     Äther befreite     wässrige    Lösung wird unter  Rühren und Kühlen tropfenweise mit 300     eni3          Eisessig    versetzt. Die entstandene     Fällung     wird     abgesaugt,        finit    Wasser gewaschen und  aus Alkohol umkristallisiert.

   Der so in farb  losen Kristallen     gewonnene        (i3-llethylniereapto-          äthyl)    - (1'-m     etliyl    -     n    -     propyl)        -eya        n-a    e     etylharn-          stoff    schmilzt bei 252 .  



  30 g dieses Produktes werden mit 300 e1113  20     o/oiger    Schwefelsäure 3     Stunden    am     Rüek-          fluss    gekocht. Nach dem Erkalten wird     ausge-          äthert.    Die vereinigten Ätherauszüge werden  mit. Wasser gewaschen, über -Natriumsulfat       a:etrocknet.,    filtriert, eingeengt und im Vakuum      abgezogen. Der Rückstand wird aus Benzol  umkristallisiert, wobei die 5 -     (ss    -     Methy    1  inercaptoä.thyl)-5-(1'-metliyl-n-propyl)-barbit.ur  säure in farblosen Kristallen vom Schmelz  punkt 12l-122  anfällt.

   Das durch     Uniset-          zung    mit Natronlauge hergestellte     Natrium-          salz    lässt sich aus absolutem Alkohol     umkri-          stallisieren.     



       '?.        Thiobarbitursäure    der Formel I,  R =     CH.-        CH2    , X = H, Y = S.  



  Eine Lösung von 34,5 g Natrium in  690     em3    absolutem. Alkohol wird mit 122 g       (ss-Methylmercaptoäthyl)    -     (1-inethyl-n-pi-opyl)-          cyanessigsäureäthy        lester    und 57,1 g     Thioharn-          Stoff    8 Stunden unter Rühren am     Rüekfluss     gekocht. Die weitere Verarbeitung ist. die       gleielie    wie im Beispiel 1.

   Der     (ss-Methyl-          itiei-captoäthyl)    - (1-     methyl    - n -     propyl)    -     eyan        -          neetyltliioliarnstoff    wird in gelbgrünen Kri  stallen erhalten, die nach dem     Umkristalli-          Sieren    aus Alkohol bei 238  schmelzen.  



  50 g dieses Produktes werden mit 1 1       \30        o/oiger    Schwefelsäure 3 Stunden am Rück  fluss gekocht. Nach dein Erkalten wird das       aufschwimmende    öl in Äther aufgenommen,  die Ätherlösung mit Wasser gewaschen, ge  trocknet, filtriert und eingedampft.. Der     kri-          stallisierte        Rückstand    wird aus Benzol um  kristallisiert und liefert so die reine     5-(ss-          :Ilethylniercaptoäthyl)    -5-     (1'-methyl-n-propyl)        -          2-t.hio-barbitursättre    vom Schmelzpunkt 1l3 .  



  Zur Herstellung des     Natriumsalzes    werden.  <B>15</B> g der     Barbitursäure    mit 55     cm3    Normal  natronlauge 7. Stunde auf der     Masehine        ge-          sehüttelt.    Die filtrierte Lösung wird im Va  kuum     eingedampft    und, der Rückstand aus       Isopropanol    umkristallisiert.  



  3.     Thiobarbitursäure    der Formel I,  R =     CH3        CI-I2        CH.2    , X = H, Y = S.  Eine     Lösung    von 69 g     Natrium    in 1380     cin3     absolutem Alkohol wird mit 257,4 g     (ss-Methyl-          niereaptoä.thy1)-(1-met.hyl-n-butyl)        -cyanessig-          säureätliylester    und 114 g     Thioharnstoff    ver  setzt. und das Ganze 6 Stunden unter Rüh  ren am     Riickfluss    gekocht.

   Nach Eindampfen    im     Vakuum    wird der Rückstand in 1,5 1 Was  ser aufgenommen und 3mal mit je 300     eni3     Äther     ausgesehüttelt.    Die wässrig-alkalische  Schicht wird im Vakuum von gelöstem Äther  befreit und unter Rühren und Eiskühlung  mit 300     cm3    30     o/oiger    Essigsäure versetzt.  Das ausgefallene Material wird abgesaugt, mit       '\#I'asser        gewaschen,    getrocknet und aus     Iso-          propylalkohol    umkristallisiert.

   Der so gewon  nene     (ss-Methylmercaptoäthyl)    -     (1-methyl-n-          butyl)        -eyan-acetylthioharnstoff    bildet gelb  grüne Kristalle vom Schmelzpunkt 229-230 .  



  100 g dieses     Produktes    werden mit 1 1  20     o/oiger    Schwefelsäure 3 Stunden unter       Rückfluss    gekocht. Nach dem Erkalten wird  in Äther aufgenommen, die Ätherlösung mit  Wasser gewaschen, getrocknet, filtriert, einge  engt und im Vakuum abgezogen. Der Rück  stand wird durch Behandlung mit einem Ge  misch aus 60     Volumteilen    Methanol und 40     Vo-          lumteilen    Petroleumbenzin zur Kristallisation  gebracht.

   Die isolierten Kristalle werden noch  mals aus dem erwähnten     Lösungsmittelge-          misch    umkristallisiert und liefern so die bei  79-81  schmelzende     5-(ss-Methylmercapto-          äthyl)    - 5 -     (1'-methyl    - n -     butyl)        2-thio-barbittir-          säure.     



  20 g der freien Säure werden mit 69,5     ern3          njl    Natronlauge 1 Stunde auf der Maschine       meschüttelt.    Die filtrierte Lösung wird im  Vakuum eingedampft, der Rückstand in abso  lutem Alkohol aufgenommen und wieder im  Vakuum abgezogen. Nach zweimaligem Um  kristallisieren des Rückstandes aus     Isopropyl-          alkohol    erhält man das leicht in Wasser     lös-          liehe,    analysenreine     Natriumsalz    der     5-(ss-          ATetht-lmercaptoäthyl)    -5-     (1'-methyl-n-butyl)    -2  thiobarbitursäure.  



  4.     Barbitursäure    der Formel I,  
EMI0003.0102     
    Eine Lösung von 44,5 g Natrium in 890     em3     absolutem Alkohol wird mit 382 g (1-1Vlethyl-           isoamyl)-ey        an-essigsäureäthylester    unter Rüh  ren auf 70  erwärmt. Dann werden 236 g       ss-Methylmereapto-äthylehlorid    so eingetragen,  dass das dauernd gerührte Reaktionsgemisch  gelinde siedet. Anschliessend wird noch 6 Stun  den unter Rühren am     Rückfluss    gekocht und  im Vakuum eingedampft. Der Rückstand wird  in Äther gelöst, die ätherische Lösung mit  Wasser gewaschen, über Natriumsulfat ge  trocknet, filtriert, eingeengt und im Vakuum  abgezogen.

   Der Rückstand wird im Vakuum  fraktioniert., wobei der     (ss-Methylmercapto-          äthj#1)-(1-methy        1-isoamy        1)-cyan-essigsäureätliy    f  ester unter einem     Queeksilberdiuiek    von  0,15 mm bei     147-l49     übergeht.  



  Eine Lösung von 34,5 g Natrium in  690     em3        absolutem    Alkohol wird mit. 136 g       (ss-Methylmereaptoäthyl)    -     (1-metht-1-isoamyl)-          eyan-essigsäureäthylester    und 45 g Harnstoff  8 Stunden unter Rühren am     Rückfluss        gekoelit     und dann im Vakuum eingedampft.

   Der Rück  stand     wird    in 900     cm3    Wasser gelöst und       ausgeäthert.    Die     wässrig-alkalische    Schicht  wird im     Vakuum    von gelöstem Äther befreit  und unter Rühren und     Eiskühlung    mit 300     cm3     30     o/oiger    Essigsäure versetzt. Die entstandene  Fällung wird abgesaugt, mit Wasser ge  waschen und aus Alkohol umkristallisiert.  



  25 g dieses bei     238-9-10     schmelzenden       Zwischenproduktes    werden mit 250     ei-n-3     20     o/oiger    Schwefelsäure 3 Stunden     unter          Rüekfluss    gekocht, wobei die Substanz voll  ständig in Lösung geht. Nach dem Erkalten  wird die ölige Ausscheidung in Äther     auf-          (Yenommen,    die Ätherlösung mit Wasser ge  waschen, getrocknet, filtriert, eingeengt und  im Vakuum abgezogen.

   Der aus Alkohol um  kristallisierte Rückstand besteht. aus der rei  nen     5-(P-Methylmerea.ptoäthyl)-5-(1 -methyl-          isoaniyl)-barbitursäure,    die bei     146     schmilzt.  



  2 g der genannten     Barbitursäure    werden  in 10     em3    33     o/oiger    wässriger     Trimethylamin-          lösung    gelöst. Nach Eindampfen dieser Lösung  im Vakuum     hinterbleibt    das     Thrimethyjamin-          salz    der     Barbitursäure,    das in Wasser leicht  löslich ist. Eine     wässrige    Lösung der Konzen  tration 10 hat ein     px    von 10.

      5.     Thiobarbitursäure    der Formel I,  
EMI0004.0049     
    Ersetzt man im Beispiel 4 45 g Harnstoff  durch 57,1 g     Thioharnstoff    und arbeitet man  im übrigen völlig analog auf, so erhält man  den     (ss-Methylmercaptoäthyl)    -     (1-methyl-iso-          ainyl)-eyan-aeetyithioharnstoff,    der sieh aus  Alkohol     umkristallisieren    lässt und bei 235 bis  236  schmilzt. 30 g dieses Produktes     werden     mit 300     cm3    20     o/oiger    Schwefelsäure unter  Rühren am     Rüeldluss    gekocht.

   Nach dem Er  kalten wird das Ungelöste abgesaugt, mit  Wasser gewaschen und aus Alkohol umkristal  lisiert. Die     5-(ss-3Iethylmereaptoäthyl)-5-(1'-          nietliyl-isoamyl)        -2-tliio-barbitursä.ure    bildet  lichtgrüne Kristalle vom Schmelzpunkt     143 .     Das in üblicher Weise bereitete     Natriumsalz     kristallisiert aus     Isopropylalkoliol    in fast  farblosen derben Aggregaten.    6.     Barbitursäure    der Formel I,    R =     CH3-CHCH.=,    N -     -CH3,          Y#0.     



  Eine Lösung von 34,5 g Natrium in 690     cm3     absolutem Alkohol wird mit<B>128,7</B> g     (ss-Methyl-          inereaptoätliyl)-(1-metliyl-n-butyl        )-eyan-essig-          säureäthv        lester    versetzt und nach Zusatz voll  55,5g     Methylliarnstoff    8 Stunden unter Rüh  ren am     Rüekfluss    gekocht.

   Der     Rückstand    des  im     Vakuum        eingedampften        Reaktionsgemisches     wird in 1260     em3        Wassei#    gelöst und erschöp  fend     ausgeä.tliert.    Die     wä.ssrig-alkalisehe    Lö  sung wird mit 300     em3    30     o/uiger    Essigsäure  ersetzt., die entstandene schmierige Fällung  in Äther aufgenommen.

   Nach Eindampfen der  mit Wasser gewaschenen und getrockneten  Ätherlösung     hinterbleibt    der     (ss-Methyl-          niereaptoäthy        1)-(1-methy        1-n-butyl        )-eyan-acety        1-          methylharnstoff,    der aus Benzol umkristalli  siert wird.  



  37 g dieses Produktes werden mit 370     cm3     20     o/oiger    Schwefelsäure übergossen, wobei der  grösste Teil in Lösung geht. Beim Erwärmen       < geht alles in Lösung. Die Mischung wird  nun 3     Stunden    am     Rückfluss    gekocht, wobei       siele    die     Barbitursäure    zunächst ölig, später  kristallisiert abscheidet.

   Nach dem Erkalten  wird die     5-(ss-1NIethylmereaptoäthyl)    -5-     (1'-          methyl-n-butyl)-3-methyl-barbitursäure    abge  saugt, mit Wasser gewaschen, getrocknet und  aus absolutem Alkohol umkristallisiert: farb  lose Kristalle vom Schmelzpunkt     l.30 .     



  Das durch Umsetzung mit Natronlauge er  haltene     Natriumsalz    kristallisiert beim Ver  kochen mit Benzol.  



  7.     Thiobarbitursäure    der     Formel    I,  R. =     CHF        CH.,-CH        "-,    X =     -CH','     Y = S.  



  Eine Auflösung von 42 g Natrium. in  840     ein3    absolutem Alkohol     wird.    mit 156,5 g       (ss-11Tetliylmereaptoäthyl)    -     (1-methyl-n-butyl)-          ey        an-essigsäureäthylester    versetzt und nach Zu  satz von 82g     N-Methyl-thioharnstoff    8 Stun  den unter Rühren am     Rückfluss    gekocht.

   Die  weitere Verarbeitung wird wie im Beispiel 6       durchgeführt.    Der     (ss-Metliyimercaptoätliyl)-          (1        -inetliyl-ii-butyl)-ey        an-acety        1-methylt.hioharn-          stoff    wird zunächst ans     Isopropylalkohol,     dann aus Alkohol umkristallisiert und schmilzt  dann bei 105 .  



  Dieses Produkt wird durch     3stündiges          Kochen    mit dem     lüfaelien    Volumen 20     o/oiger     Schwefelsäure in die     5-(ss-Methylmercapto-          äthy    1) -5-     (1'-methyl-n-butyl)-3        -methyl-    2     -thio-          barbitursäure    übergeführt, die nach dem Um  kristallisieren aus absolutem Alkohol bei 84  bis 85  schmilzt.  



  B.     Barbitursäure    der Formel I,       R.=CH3-cl-I,9        X=-CH3,Y=0.     Eine Lösung von 34,5 g Natrium in 690     cni3     absolutem Alkohol wird mit 122 g     (ss-Metliyl-          inereaptoä-thyl)    -     (1-methyl-n-propyl)-eyan-          es,sigsäui-eäthylester    und 55,5 g     Methylharn-          stoff        versetzt.    Unter dauerndem Rühren wird  das Ganze 8 Stunden am     Rückfluss    gekocht.  und anschliessend im Vakuum eingedampft.

    Der     Riielcstand    wird in 900     ems    Wasser auf-    genommen und erschöpfend     ausgeäthert.    Die       wässrige-alkalische    Lauge wird im Vakuum  von gelöstem Äther befreit und unter Rühren  und Eiskühlung mit. 500     em3    30     o/oiger    Essig  säure versetzt. Der ausgefällte     (ss-hlethyl-          mercaptoäthyl)    -     (1-meth3Tl-n-propyl)-cyan-          acetyl-methylharnstoff    wird isoliert, mit Was  ser gewaschen und aus Alkohol umkristalli  siert. Das reine Zwischenprodukt schmilzt bei  115 .  



  30     g    dieses Materials werden mit 300 cm'  20     o/oiger    Schwefelsäure 3     Stauiden    am Rück  fluss gekocht. Nach dem Erkalten wird das  abgeschiedene Öl in Äther aufgenommen, die  Ätherlösung mit Wasser gewaschen, über Na  triumsulfat getrocknet, filtriert,     eingeengt     und im Vakuum abgezogen. Der ölige Rück  stand wird im dreifachen Volumen heissen  50     o/oigen    Alkohols aufgenommen und so zur  Kristallisation gebracht. Die weitere Reini  gung erfolgt durch     Umkristallisieren    aus  Methanol.  



  Die     5-(ss-MetIiylmercaptoäthyl)-5-(l.'-methyl-          n-propyl)-1-methyl-barbitursäure    bildet farb  lose Kristalle, die bei 89-90      schmelzen    und  in Wasser schwer löslich sind.  



  Das     Natriumsalz    erhält man als farbloses  in Wasser leicht lösliches Pulver, wenn man  8 g der     Barbitursäure    mit 29,4     cm3    Normal  natronlauge 1 Stunde auf der Maschine schüt  telt und die filtrierte Lösung im Vakuum zur  Trockene verdampft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von schwefel haltigen Abkömmlingen der Barbitursäure oder deren Salze der Formel: EMI0005.0077 worin X ein W asserstoffatoin oder einen Alky liest, R einen Alky liest mit 2 bis 4 C- Atomen und Y ein Sauerstoff- oder Schwefel atom bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Malonsäurederivat der Formel EMI0006.0002 worin R die obenerwähnte Bedeutung hat,
    oder dessen zur Barbitur säurebildung befähig- ten funktionellen Derivate mit gegebenenfalls alkplsubstituiertem Harnstoff oder Thioharn- stoff kondensiert. UNTER.ANSPRÜCFIE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man als funktio nelle Derivate der Malonsäure disubstituierte Cyanessigsäureester verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Barbit.ur- säurederivate in ihre Salze überführt.
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