CH331092A - Schraubkappe zum Verschliessen einer Behälteröffnung - Google Patents
Schraubkappe zum Verschliessen einer BehälteröffnungInfo
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Description
Schraubkappe zum Verschliessen einer BehÏlter¯ffnung
Behälter zur Aufbewahrung von Flüssig- keiten und pastenf¯rmigen Substanzen, wie z. B. Tuben, werden häufig an der Auxstritts- offnung für den Behälterinhalt durch eine fest mit. dem Behälter verbundene Membran dicht verschlossen.
Die Aufgabe dieser stem- bran ist es, einerseits den Behälter absolut dicht zu verschliessen, um ein Austrocknen oder Auslaufen des Behälterinhaltes zu ver- meiden, anderseits wird durch eine solche Membran dem Verbraucher gegenüber Sicher- heit geboten, dass es sich um eine Originalabf llung des Herstellers handelt und dass bis zur erstmaligen Benützung des Behälters durch den Käufer keine Entnahme durch Unbefugte stattgefunden hat. Häufig wird einem solehen durch eine Membran verschlossenen Behälter eine Schraubkappe beigegeben, damit nach erfolgter Perforierung der Membran der Behälter für den laufenden Gebrauch wiederum verschlossen werden kann.
Diese Art des Behälterversehlusses hatte jedoch bisher den Mangel, dass einerseits das Durehstossen der Membran auf willk rliche Art und Weise vorgenommen wurde und dadurch mindestens eine unschöne, unter UmstÏnden sogar unzweckmϯige Íffnung entstand. Anderseits stand dem Verbraucher im Augenblick des Offnens des Behälters nicht immer ein geeignetes Werkzeug zur Verf gung.
Die Erfindung betrifft eine Schraubkappe, an der fest eine Vorrichtung angebracht ist, mit der die Membran an der Öffnung des BehÏlters bei der erstmaligen Benützung perforiert werden kann. Damit steht dem Verbraucher jederzeit ein geeignetes Werkzeug zur Verfügung. Ausserdem besitzt diese Vorrich- tung eine Form, die es gestattet, die Membran in technisch einwandfreier Form zu durchstossen, um dadurch unschöne oder gar un zweekmässige oder gefährliche Formgebungen an der perforierten Membran zu. vermeiden.
Insbesond'ere wird beim Durchstossen der Membran mit Hilfe des Erfindungsgegen- standes verhindert, dass sich Stiieke dieser Membran ganz oder teilweise vom Behälter abtrennen und diese abgetrennten Teile am aus dem Behälter austretenden Füllgut haften.
Fig. 1 und Fig. 2 auf der beiliegenden Zeichnung zeigen je einen Schnitt durch eine mögliche Ausführungsform der oben erwähnten Schraubkappe, wobei es sieh insbesondere um eine Form handelt, wie sie sieh f r die Verwendung auf den bekannten Quetschtuben zur Verpackung von beispielsweise Zahnpa- sten, Senf oder Tomatenpuree eignet. Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht, Fig. 4 den dazugehörigen Grundriss der an der Schraubkappe angebraehten dornförmigen Vorrichtung, mit der die Membran an der Austrittsoffnung des BehÏlters perforiert werden kann.
Sowohl in Fig. 1 als auch in Fig. 2 bezeichnet 1 die Pyramide der dornförmigen Vorrichtung zum Perforieren der Membran.
2 bezeichnet das Gewinde, mit welchem die Schraubkappc auf den Austrit. tshals des Be hälters aufgeschraubt werden kann. In Fig. 1 bezeichnet 3 den hochgezogenen Rand der Schraubkappe, dessen Aufgabe es ist, Verletzungen des Beniitzers durch den spitzen Dorn zu verhindern. Die durch Fig. 3 und Fig. 4 in grösserem Massstab dargestellte dornförmige Vorrichtung besitzt die Pyramide 1, wobei 4 eine Pyramidenfläehe bezeichnet ; diese Pyra mide ist auf einen kreiszylinderförmigen Basisteil 5 aufgesetzt.
Die Pyramidenflächen 4 werden zweekmässigerweise nicht als ebene Dreiecke ausgebildet, sondern man gibt ihnen die ungefähre Form eines sphärisehen Dreiecks, so da. ¯ diese PyramidenflÏclen von aiL- ssen her betrachtet als konkav erscheinen.
Durch diese Massnahme werden die Kanten 6 der Pyramide, die an sich drei-oder mehr seitig sein kann, etwas schärfer, wodurch deren sehneidende Wirkung verbessert wird.
Die erläuterte Sehraubkappe wird folgendermassen gehandhabt : Soll erstmals aus dem Behälter, dessen Austrittsoffnung mit einer Membran verschlossen ist., Inhalt entnommen werden, so wird die Kappe mit der Spitze der Pyramide, bezeichnet durch 1 in Fig. 1 und Fig. 2, ungefÏhr auf die Mitte der Membran aufgesetzt. Durch Druck auf die Kappe und die dadurch erfolgende axiale Verschiebung wird die Membran von den in Fig. 3 und Fig. 4 mit 6 bezeichneten Pyramidenkan- ten zerschnitten.
In die nun entstehende Íff nung dringt auch der in Fig. 3 und Fig. 4 mit 5 bezeichnete kreiszylinderformige Unterteil, der an sich. auch prismaformig sein könnte, ein und erweitert derart die Offnung durch Umbiegen der Bruehstüeke, da¯ nach Entfernen des Dornes aus der Íffnung auf bekannte Art und Weise durch Ausgiessen oder Auspressen Inhalt aus dem BehÏlter ver ausgabt werden kann, ohne dass die Bruch- stüeke der Membran st¯rend wirken.
Um naeh dieser ersten Entnahme den Behälter wiederum zu verschliessen, genügt es, die Kappe gegenüber vorher um 180 umzudrehen und mit dem an ihr vorhandenen Muttergewinde, bezeichnet mit 2 in Fig. 1 und Fig. 2, auf das an der Behälteroffnung vorhandene Bolzengewinde aufzuschrauben. Dadmrch wird der BehÏlter in bekannter Art und Weise wie mit einer gewohnlichen Sehraubkappe versehlossen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schraubkappe zum Verschlie¯en. einer Be- hälteroffnung, fest verbunden mit einer dom- förmigen Vorrichtung, die zum Perforieren einer ber die BehÏlter¯ffnung gespannten Membran vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die dornformige Vorrichtung aus einem Basisteil und einem. pyramidenf¯rmigen spitzen Vorderteil besteht, der bei seinem Einpressen in die zu durehstossende Membran diese zersehneidet und deren dadurch gebil- dete Teilstüeke umbiegt.UNTERANSPRÜCHE 1. Sehraubkappe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass der Basisteil der dornförmigen Vorrichtung kreiszylinderformig ist.2. Sehraubkappe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die dornformige Vorrichtung zum Perforieren der Membran sieh auf der dem Gewinde abgewendeten Seite der Sehraubkappe befindet.3. Schraubkappe nach Patentanspruch und Unteransprüehen I und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass die an der dornf¯rmigen Vor richtung befindlichen Pyramidenflächen sphä- risehe Gestalt besitzen und konkav sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH331092T | 1955-05-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH331092A true CH331092A (de) | 1958-06-30 |
Family
ID=4501938
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH331092D CH331092A (de) | 1955-05-12 | 1955-05-12 | Schraubkappe zum Verschliessen einer Behälteröffnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH331092A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT384196B (de) * | 1983-10-18 | 1987-10-12 | Laha Manfred | Verschluss mit kappe fuer einen behaelter |
-
1955
- 1955-05-12 CH CH331092D patent/CH331092A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT384196B (de) * | 1983-10-18 | 1987-10-12 | Laha Manfred | Verschluss mit kappe fuer einen behaelter |
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