CH331111A - Fernsteuereinrichtung für Eisenbahnsicherungsanlagen - Google Patents

Fernsteuereinrichtung für Eisenbahnsicherungsanlagen

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CH331111A
CH331111A CH331111DA CH331111A CH 331111 A CH331111 A CH 331111A CH 331111D A CH331111D A CH 331111DA CH 331111 A CH331111 A CH 331111A
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      Fernstenereinrichtung        für        Eisenbahnsicherungsanlagen       Die     Veiivendttng    von     Fernsteuereinrieh-          tungen    in     Eisenbahnsieherungsanlagen    begeg  net noch gewissen Schwierigkeiten, insbeson  dere bei der     Übertragung    von Befehlen für die  Signal- und Weichenstellung, da bei einer un  richtigen     Übertragung    schwerwiegende Ge  fährdungen entstehen können.

   An die     Fern-          steuereinriehtungen    wird daher     dieselbe    For  derung gestellt, wie an     Eisenbahnsicherungs-          anlagen    allgemein, dass weder innere Fehler  noch Fremdeinflüsse von aussen zu Falsch  meldungen führen dürfen bzw. dass solche  Fehler sieh sofort bemerkbar machen müssen.  



  Bei der vorliegenden     Fernsteuereinrieh-          tung    für     Eisenbahnsieherungsanlagen    erfolgt  die     Übertragung    von     unterschiedlichen    Befeh  len, z. B.  Ein - und      Aus -Befehle,    durch  Gleichstromimpulse verschiedener Polarität  über ein Aderpaar von einer Sendestelle nach  einer     Empfangsstelle.    Diese     Gleiellist.romim-          pu:lse    werden z.

   B. durch Betätigen eine, Ein/       Aus-Sehalters    erzeugt. und erregen     vorteil-          hafterweise        Anschaltrelais,    deren Kontakte die  zugeordneten Gleichstromimpulse auf das  Aderpaar schalten. In der Sendestelle sowie  in der     Empfangsstelle    sind     synchron    arbei  tende Schalteinrichtungen vorhanden, z. B.       Schrittsehaltwerke    oder Relaisketten, deren  synchrone     Arbeitsweise        mindestens    teilweise  überwacht ist.

   Diese Schalteinrichtungen wei  sen eine Anzahl     Schaltstellungen    auf, die in  einer bestimmten Reihenfolge angeordnet sind,  wobei jedem Befehl, das heisst Gleichstrom-         impuls,    eine bestimmte Schaltstellung dieser  Schalteinrichtung     entspricht..    In der Sende  stelle und in der Empfangsstelle wirken diese       Gleichstromimpulse    je auf     Impulsrelais.    Kon  takte der in der     Empfangsstelle    befindlichen       Impulsrelais    betätigen Empfangsrelais.  



  Die Erfindung ist nun dadurch gekenn  zeichnet, dass in der Empfangsstelle ein  Schaltorgan vorhanden ist, welches durch  Kontakte der Impulsrelais und Kontakte der  Empfangsrelais dann beeinflusst wird, wenn  der     Gleichstromimpuls    gegenüber dem unmit  telbar vorangegangenen Impuls auf ein     und     derselben Schaltstellung .der Schalteinrichtung  die entgegengesetzte Polarität aufweist, und  dass, nachdem mittels     eines    Kontaktes     de,s          Schaltorgans    und eines     Kontaktes    des Impuls  relais ein Empfangsrelais betätigt.

   worden ist,  welches den übertragenen     Gleichstromimpuls     als übertragenen Befehl festhält, über einen  Kontakteines Empfangsrelais und einen Kon  takt eines Impulsrelais sowie einen Kontakt       des    Schaltorgans ein     Wechselstrom    auf das  Aderpaar geschaltet.

   wird,     welcher    den     Gleich-          stromimpuIsen        überlagert    ist und in der  Sendestelle der Gleichstromimpulse durch eine  Empfangseinrichtung empfangen wird, wo  bei Kontakte dieser Empfangseinrichtung eine  verzögert arbeitende     St.örungsmeldeeinrich-          tung    und über Kontakte eines Impulsrelais in  der     Sendestelle    sowie über einen Kontakt  eines     Sendekontrollrelais    ein Schaltorgan  steuern,     welches    über seine Kontakte die An-      Schaltrelais der Gleichstromimpulse und die       Störungsmeldeeinrichtung,

          welche    infolge der       Verzögentng    noch nicht gearbeitet hat, ab  schaltet, wodurch die     Impulsrelais    stromlos  werden und mittels ihrer Kontakte die Schalt  einrichtungen auf die nächste Schaltstellung  bringen und die Schaltorgane veranlassen, in  ihre     Grundstellungen    zurückzukehren.  



  An Hand der     Fig.    1 bis 6 sei ein     Aus-          führaingt.Cbeispiel    der Erfindung     beschrieben.          Fig.    1     stellt    den     Übertragungsstromkreis     dar, welcher die     Sendestelle    S und die     Emp-          fangsstelle    E über die Adern I und     II    ver  bindet. Mit A, B,     C.    und D sind die Impuls  relais bezeichnet, die polarisierte Relais sind,  aber auch Relais mit Ventilzellen sein können.

    Mit Hilfe der Kontakte     X1    und X2 des An  schaltrelais X sowie den Kontakten     Y1    und  Y2 des     Anschaltrelais    Y werden die Gleich  stromimpulse auf die Adern I und     II    geschal  tet.. Der Stromkreis für die     Ansehaltung    des  'Wechselstromes in der     Empfangsstelle    E be  steht aus der     Primärwicklung    des Transfor  mators     TE,    des     Kontaktes        AB1        des    Schalt  organs AB     (Fig.    6), den Kontakten A3 und  B3 der Impulsrelais A bzw.

   B, den Kontak  ten     EP2    und     EI1I2    der Empfangsrelais     EP     bzw.     E11    sowie einer     Wechselstromquelle.    Die  Sekundärwicklung des     Transformators        TE        ist     über den Kondensator     IKE    auf die Adern I  und     II    geschaltet.

   In der Sendestelle     S    ist die       Sekund.ärwicldung    des     Transformators        TS     über den     Kondensator        KS    auf dieselben  Adern I und     II    geschaltet. Die Primärwicklung  des Transformators     TS    ist     mit    der Empfangs  einrichtung     IV        verbunden,    welche aus einem       Wechselstromrelais    besteht. Die Empfangsein  richtung kann aber auch aus einem Gleich  stromrelais mit Ventilzelle oder einer Elektro  nenröhre bestehen. Die     Impulsrelais    C und.

   D  in der     Sendestelle        S    sind durch die Drossel       DS    und die     Impulsrelais   <I>A</I>     und    Bin der  Empfangsstelle E     durch    die Drossel<I>DE</I> vom  Einfluss des     Wechselstromes    geschützt.  



       Fig.    2 stellt den Stromkreis der     Impuls-          anschalt.relais    X und Y für die     Gleichstrom-          impulse    dar. Dieser     Stromkreis    enthält den  Kontakt     CDl    des     Schaltorgans   <I>CD,</I> den Läu-         fer    der     Schalteinrichtung        SchS,    welche in der  Zeichnung auf der     Schaltstellung    3 steht, die  Impulsschalter  Ein  und  Aus , die ent  sprechend dem zu     übei-t.ragen.den    Befehl     zn     betätigen sind,

   und die Spulen der     Anschalt-          relais    X bzw. Y sowie die     zu    den Impuls  schaltern parallel geschalteten Selbsthalte  kontakte X3 und Y3 der Relais<I>X</I> bzw.<I>Y.</I>  



       Fig.    3     stellt    den Stromkreis des Schalt  organs<I>CD</I> in der     Sendestelle        S    dar. Dieser  Stromkreis enthält den Kontakt.     W1    der Emp  fangseinrichtung W     (Fig.    1), die Kontakte  Cl und Dl .der Relais C bzw.

   D, welche je  nach der Polarität des     Gleiehst.romimpttlses,     der dem gegebenen  Ein - oder      Aus -Befelil     entspricht, geschlossen sind und die Kontakte       SPl    und     S111    von nicht dargestellten     Sende-          kontrol@lrelais        Sp    bzw.     S.II    sowie die Spule  des     Schaltorgans   <I>CD.</I> Die     Selbsthaltekontakte          CD2    bzw.     CD3    parallel zu den Kontakten     SPl.     bzw.

       S.411    halten den Anker des     Seha.ltorgans     <I>CD</I> in seiner angezogenen Lage, wenn die  Kontakte     SP1    bzw.     Slll    der     Sendekontroll-          relais        SP    bzw.     8.11    wieder öffnen. Der Anker  des     Relais,    welches in der Zeichnung das  Schaltorgan<I>CD</I> darstellt, ist. angezogen, wenn  Strom durch die Spule des Relais fliesst Lind  abgefallen, wenn kein Strom fliesst. Es ist.  aber auch denkbar, dass der Anker dieses Re  lais     abgefallen    ist, wenn Strom durch die  Spule fliesst und angezogen wird, wenn kein  Strom fliesst.

   Das Schaltorgan kann auch als  Relais mit mechanischer oder     magnetischer     Abstützung versehen sein Oder     aus    mehreren  Relais bestehen.  



       Fig.    4 stellt den Stromkreis der     Störungs-          meldeeinriehtung    dar.     Dieser        Stromkreis    ent  hält den Kontakt     W\_'    der Empfangseinrich  tung W     (Fig.        1,),    den Kontakt     CD4    der       Schalteinrichtung    CD     (Fig.    3) und, die Spule  des Relais V, welches mit einer nicht dar  gestellten V     erzögerungseinriehtung    versehen  ist. Der Anker des Relais V ist abgefallen.  wenn kein Strom durch die     Relaisspule    fliesst.

    Es ist. aber auch denkbar, dass der Anker an  gezogen ist, wenn kein Strom fliesst. Die     ei-          gentliehe        Verzögerungseinrichtung    kann dabei  mechanischer oder     elektrischer    Art sein, wo-      bei zur     Verwirklichung    einer elektrischen Ver  zögerung Relaisspulen mit     Kurzschlusswiek-          lungen    oder     Kondensatoren        verwendet    werden.  



       Fig.    5 stellt den Stromkreis der Emp  fangsrelais     EP    und E11 dar. Dieser Strom  kreis enthält den Kontakt     AB4    des Schalt  organs AB     (Fig.    6), die Kontakte Al und     B1,     die entsprechend der Polarität des übertrage  nen Gleichstromimpulses geschlossen sind, und  die Spulen der Empfangsrelais     EP    und     EihI     sowie die     Sehalteinrichtimg        SchE,    deren Läu  fer im gezeichneten Beispiel auf der Schalt  stellung 3 steht.

   Durch eine gegenseitige me  chanische Abstützung der Relais     EP    und     E112     wird der     übertragene    Befehl im     stromlosen     Zustand der Relais     EP    bzw.     E11    festgehalten.  Die     dargestellte    Lage entspricht. dem  Ein   Befehl. Es     ist.    auch .denkbar, diese Relais mit.  Selbsthaltung oder mit magnetischer     Abstüt-          zuirg        zu        versehen.     



       Fig.    6 stellt den Stromkreis des Schalt  organs AB in der Empfangsstelle E dar. Die  ser Stromkreis enthält die Kontakte A2 und  B2 der Relais A bzw. B,     welche    je nach der  Polarität, des     Gleielistromimpulses,    der dem  empfangenen Befehl entspricht.,     geschlossen     sind und die Kontakte     EP1    und     EJIl    sowie  die Spule des Schaltorgans AB.     Selbsthalt-e-          kontakte        AB3    bzw.

       AB2        parallel    zu Kontak  ten     EP1   <I>bzw.</I> E711 halten ,den Anker des  Schaltorgans<I>AB</I> in seiner angezogenen Lage,  wenn die Kontakte     EPl    bzw.     EII1    der     Emp-          fangsrelais    wieder öffnen. Der Anker des  Relais, welches in der Zeichnung das Schalt  organ<I>AB</I> darstellt, ist angezogen, wenn kein  Strom durch die Spule des Relais fliesst und  abgefallen, wenn kein Strom fliesst. Es ist  aber auch denkbar,     däss    der Anker des Relais  abgefallen ist, wenn Strom durch die Spule  fliesst und angezogen, wenn kein Strom fliesst.

    Das Schaltorgan kann auch als Relais mit.     me-          chanischer    oder magnetischer     Abs        tütziurg    ver  sehen sein oder aus mehreren Relais bestehen.    Wie der Vergleich von     Fig.    3 und     Fig.    6  zeigt, ist es möglich, Teile der Schaltanlagen  der Sende- und der Empfangsstelle so zu  bauen,     d.ass    sie     mindestens        teilweise    aus Re-         lais    und Kontakten der     Schaltorgane    mit den  selben Schaltfunktionen bestehen.  



       M'enn    nun z. B. der Befehl      Aus     von der  Sendestelle     .S    zur     Empfangsstelle    E übertra  gen werden soll, das Empfangsrelais     EP          (Fig.    5)     also    auf  Ein      steht.,    und dieser  Befehl einem Gleichstromimpuls entspricht,  der gegenüber dem. unmittelbar vorangegange  nen die entgegengesetzte Polarität     aufweist,     so spielen sich folgende Vorgänge ab:

    Das     Relais    Y     (Fig.    2) wird über den Im  pulskontakt  Aus  und den Kontakt     CDl    er  regt und hängt sich über seinen Selbsthalte  kontakt Y3 auf; die Kontakte Y1 und Y2       (Fig.    1) schliessen den Stromkreis von Bat  terie Plus über Kontakt Y2, der Spule des       Impulsrelais    D, Ader     1I,    Spule des     Impuls-          relais   <I>B,</I> Drossel<I>DE,</I> Ader I,     Drossel        DS,     Kontakt,     Y1    auf Batterie Minus; Relais D und  B werden angezogen.

   Dadurch wird der       Stromkreis        dies    Schaltorgans<I>AB</I>     (Fig.    6) in  der     Empfangsstelle    E über Kontakt B2     des     erregten Impulsrelais B und dem geschlosse  nen Kontakt,     EJIl,    entsprechend der Stellung   Ein  der     Relais        EP    und     EII        (Fig.    5) ge  schlossen.

   Das Relais AB     zieht    an und schliesst  den     Stromkreis    des Empfangsrelais<I>EH</I> von       Batterie    Plus über Kontakt.     AB4,    Kontakt     B1,     Spule des Relais     E111,        Schaltstellung    3 und       dem    Läufer     der    Schalteinrichtung     SchE    auf  Batterie Minus. Das Empfangsrelais     Ell    zieht  auf und     ,löst    die mechanische Abstützung von  Relais     EP    aus.

   Der Kontakt E711     (Fig.    6)  des     Relais        E711    öffnet; dies hat aber keine Fol  gen, da. der     Selbsthaltekontakt        AB2    des Re  lais AB parallel zu diesem Kontakt geschlos  sen hat. Das Relais     E:17    hält den     übertragenen     Befehl      Aus     fest.

   Die Kontakte B3 und     AB1          (Fig.    1) in der Empfangsstelle E sind nun  auch     geschlossen    und schalten über den ge  schlossenen Kontakt.     E112        Wechselstrom    auf  die Primärseite des Transformators     TE.    Von  der Sekundärseite des     Transformators        TE     fliesst     Wechselstrom    über den     Kondensator          KE    auf Ader I zum     Kondensator        KS    in der  Sendestelle     S,

          Primärseite    des     Traneforma-          tors        TS    auf Ader     II    und zurück zum Trans-           formator        TE.    Auf der     Sekundärseite    des       Transformators        TS    ist. als     Empfangseinrich-          tungdas    W     echselstromrelais    W eingeschaltet,  welches nun     anspricht    und seine Kontakte W1       und    W2 (Fug. 3 und 4) schliesst.

   Das ver  zögert arbeitende     Relais    V (Fug. 4) erhält.  Spannung über den     geschlossenen    Kontakt  W2 sowie den Kontakt     CD4.    Gleichzeitig er  hält     auch    das Relais<I>CD</I> (Fug. 3)     Spannung     über die geschlossenen Kontakte W1 und Dl  sowie den Kontakt     Slll..    Da das Relais<I>CD</I>  jedoch schneller anzieht als das verzögert. ar  beitende     Relais    V, wird mit dein Kontakt     CD4     der Stromkreis des Relais V unterbrochen,  bevor     dessen    Anker     gearbeitet,    hat..

   Kontakte  der     Relais,   <I>CD</I> und<I>D</I>     steuern        Sendekontroll-          relais        SP    und     S11,    deren Stromkreise nicht  dargestellt sind.

   Der Kontakt     S311        .des        Sende-          kontrollrelais        A9lll    wird geöffnet, aber das Re  lais<I>CD</I> bleibt gleichwohl     erregt,    da sein       Selbsthaltekontakt        (D3    den Kontakt     S111          überbrückt.    Mit dem Kontakt     CDl    (Fug.

   2)       des    Relais<I>CD</I> wird der Stromkreis des Relais  Y     unterbrochen,    so dass dasselbe     abfällt    und       mittels,den    Kontakten Y1 und Y2 den Gleich  strom von     d-em    Aderpaar I und     II    abschaltet.

    Dadurch fallen die Relais D und B wieder  ab und öffnen die     Stromkreise        d,er    Relais AB       (Fug.    6),     E31    (Fug. 5) und<I>CD</I> (Fug. 3),  wonach die     Relais    AB und<I>CD</I> wieder in ihre       Grundstellung        zurückkehren,    während Relais       E11    mechanisch     abgestützt,    bleibt.. Über nicht  gezeichnete Kontakte der Relais A bzw. B  und C bzw. D werden     die    Schalteinrichtungen  auf die     nächste        Schaltstellung    gebracht.  



       Gegen        Fremdstrom        bz-w.    einen unzeitgemä  ssen     Wechselstrom    von der Empfangsstelle  her ist die Einrichtung     derart        geschützt,    dass  jeder in das Aderpaar eintretende     Wechsel-          str        om    das     Relais    W     erregt,    das über den Kon  takt W2 die     Störungssmeldeeinrichtung        (Fig.4)     beeinflusst.

   Wenn angenommen wird, dass im  Zeitpunkt des Eintrittes von Fremdstrom  keine     Übertragung    von einem dem unmittelbar  vorangegangenen verschiedenen Befehl statt  finde, so     kann.        das    Relais<I>CD</I> (Fug. 3) nicht  anziehen,     weil    das     Sendekontrollrelais    in die  ser Lage mit der unmittelbar vorher gesende-         ten    Polarität des     Gleichstromimpulses        über-          oirnstimmt    und Kontakt     C1    offen ist.

   Demzu  folge bleibt der Kontakt     CD4        geschlossen,    so  dass     nach    Ablauf der     Verzögerungszeit    der       Verzögeiazngseinrichtung    die Störung gemel  det wird.

      Falls jedoch der     reguläre        Wechselstrom     durch störende Einflüsse ausbleiben sollte, so  können auf der Sendestelle     S    des Gleichstrom  impulses die     Empfangseinrichtung    W und in  der Folge das Schaltorgan<I>CD</I> nicht arbeiten,  was bewirkt, dass der     deni    übermittelten Be  fehl entsprechende Stromkreis der     Impuls-          anscha.ltiela.is    X oder Y dauernd     geschlossen          bleibt    und der Gleichstrom nicht abgeschaltet  wird.

   Die     Sehalteinriehtungen        SchS    und       SchE    (Fug. 2 und 5) können in diesem Fall  nicht     fortschalten.    Über hier nicht dargestellte  Mittel wird auch in diesem     Fall    die Störung  gemeldet.  



  Die gezeichnete     Ausfühi2ingsform    der Er  findung schliesst die Möglichkeit ein, auf den       sogeliannten    Leerstellungen der     Sehalteinricli-          tungen,    das heisst     !denjenigen        Schaltstelhingen,     welche nicht durch     An,sehaltrelais    für Be  fehle belegt.     sind:    und für den Weiterausbau  als     Reservestellungen    dienen, Prüfstellungen  anzuordnen.

   Beim     Umlauf    der     Schalteinrich-          tungen    wird bei jedem Wiederkehren dieser  Prüfstellungen ein Gleichstromimpuls auf  diese Prüfstellungen geschaltet, dessen Pola  rität das     Zuschalten    des     Wechselstromes    in  der Empfangsstelle erfordert.. Dadurch wer  den die Schaltorgane     zwa.ngläufig    geprüft.  



  Die     Fernst.euereinrichtung    kann auch der  art ausgebildet sein, dass ein Teil der Schalt  stellungen der     Schalt.einriehtung    in der Sende  stelle auch als Empfangseinrichtung wirkt       und.    .derselbe Teil der     Sehaltst.ellungen    der       Schalteinrichtung    in der     Empfangsstelle    auch       als    Sendeeinrichtung wirkt. Dadurch können  mit einer     Fernsteuereinrichtung    Befehle in  beiden Richtungen übertragen werden.

   Be  sonders wenn die     Schalteinrichtung    in der  Sendestelle identisch ist. mit. derjenigen in der  Empfangsstelle, wirkt, sich     diese    Massnahme  relaissparend aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fernsteuereinrichtung für Eisenbahnsiche- rungsanlagen, bei welcher die Übertra gung von unterschiedlichen Befehlen durch Gleichstromimpulse verschiedener Polarität über ein.
    Aderpaar von einer .Sendestelle nach einer Empfangsstelle mittels syn chron arbeitenden Schalteinrichtungen er- folgt., deren synchrone Arbeitsweise minde stens teilweise überwacht ist und welche eine Anzahl Schaltstellungen aufweisen, die in ei ner bestimmten Reihenfolge angeordnet. sind, wobei jedem Befehl eine bestimmte Schalt stellung der Schalteinrichtung zugeordnet ist, und welche Gleichstromimpulse sowohl in der Sendestelle als auch in der Empfangsstelle auf Impulsrelais einwirken, wobei Kontakte der Impulsrelnis in der Empfangsstelle Emp fangsrelais betätigen, dadurch gekennzeichnet, dass in der Empfangsstelle (E) ein Schalt organ (AB) vorhanden ist, welches durch Kontakte der Impulsrelais (A bzw.
    B) und Kontakte der Empfangsrelais (EP bzw. EJZ) dann beeinflusst wird, wenn der Gleichstrom impuls gegenüber dem unmittelbar v ora.nä-e- gangenen Impuls auf ein und derselben Schaltstellung der Schalteinrichtung (SchE) die entgegengesetzte Polarität aufweist, und dass, nachdem mittels eines Kontaktes des Schaltorgans (AB) und eines Kontaktes des Impulsrelais (A bzw.
    B) ein Empfangsrelais (EP bzw. EJl) betätigt worden ist, welches den übertragenen Gleichstromimpuls als über tragenen Befehl festhält, über einen Kontakt eines Empfangsrelais (EP bzw. EllI) und ei nen Kontakt eines Impulsrelais (A bzw.
    B) sowie einen Kontakt des Schaltorgans (AB) ein Wechselstrom auf das Aderpaar (I und 1I) geschaltet wird, welcher den Gleichstrom impulsen überlagert ist und in der Sendestelle (b') der Gleichstromimpulse durch eine Emp fangseinrichtung (W) empfangen wird, wo bei Kontakte dieser Empfangseinrichtung (W) eine verzögert arbeitende Störungs- meldecinrichtung (V) und über Kontakte eines Impulsrelais (C bzw.
    D) in der Sende stelle (S) sowie über einen Kontakt eines Sendekontrollrelais (SP bzw. SJZ) ein Schalt- örgan (CD) steuern, welches über seine Kon takte die Anschaltrelais (X bzw.
    Y) der Gleichstromimpulse und die Störungsmelde- einrichtung (V), welche infolge der Verzöge rung noch nicht gearbeitet hat, abschaltet, wodurch die Impulsrelais<I>(A, B, C, D)</I> strom los werden und mittels ihrer Kontakte die Schalteinrichtungen (SchS und SchE) auf die nächste Schaltstellung bringen und die Schaltorgane<I>(AB, CD)</I> veranlassen, in ihre Grundstellung zurückzukehren. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Fernsteuereinrichtung gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet., dass die Empfangseinrichtung für den Wechselstrom aus einem Gleichstromrelais mit Ventilzelle besteht. 2. Fernsteuereinriehtung gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangseinrichtung für den Wechselstrom a;us einer Elektronenröhre besteht. 3. Fernsteuereinrichtung gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltorgan aus einem Relais besteht, dessen Anker angezogen ist., wenn Strom durch die Spule fliesst und abgefallen, wenn kein Strom fliesst.
    Fernstelereinrichtung gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltorgan aus einem Relais besteht, dessen Anker abgefallen ist, wenn Strom durch die Spule des Relais fliesst und angezogen, wenn kein .Strom fliesst. 5. Fernsteuereinrichtung gemäss Patent. anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass :die Schaltorgane in der Sendestelle und der Empfangsstelle mindestens teilweise aus Re lais mit. denselben Schaltfunktionen bestehen.
    6. Fernsteuereinrichtung gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die verzögert arbeitende Störungsmeldeeinrich- tttng aus einem Relais mit Verzögerungsvor richtung besteht, das in der Grundstellung ab gefallen ist. 7.
    Fernsteuereinrichtung gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die verzögert arbeitende Störungsmeldeeinrich- tung aus einem Relais mit VerzOget-t,ingsvor- riehtung besteht, das in der Grundstellung erregt ist.
    B. Fernstettereinriehtung gemäss Patent- anspruch und Unteransprüchen 6 und 7, da durch gekennzeichnet, dass die Verzögerungs vorrichtung am Relais mechanischer Art ist. 9. Fernsteuereinrichtung gemäss Patent anspruch und Unteransprüchen 6 und 7, da durch gekennzeichnet, dass die Verzögerungs- v orrichtung am Relais elektrischer Art. ist.
    10. Fernsteuereinrichtung gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangseinrichtung -durch jeden auf das Aderpaar geschalteten Wechselstrom eben falls beeinflusst wird und, sofern kein Wech sel der Polarität des GleichstromimptLlseg vorliegt, mit einem Kontakt die Störungs- meldeeinrichtung betätigt, wobei jedoch das Sehalto.rgan nicht anspricht. 11.
    Fernsteuereinrichtung gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausbleiben eines regulären Weehselst.romes sowie das Nichtarbeiten der Empfangsein richtung zur Folge hat, dass die Schalteinrich tungen nicht fortschalten können und die Störring gemeldet wird. 12.. Fernsteuereinriehtung gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie so ausgebildet ist., dass ein Teil der .Schalt- stellungen der Schalteinrichtung in der Sendestelle als Empfangseinrichtung wirkt.
    und derselbe Teil der Schaltstellhingen der Schalteinrichtung in der Empfangsstelle als Sendeeinrichtung wirkt. 13. Fernsteuereinriehtung gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die nicht durch Anschaltrelais für Befehle beleg ten Schaltstellungen der Seha.lteinrichtungen als Prüfstellungen dienen, derart, da.ss bei jedem Umlauf der Schalteinrichtung und Wiederkehren dieser Prüfstellungen das Emp fangsorgan betätigt wird.
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