CH338859A - Fernsteuereinrichtung für Eisenbahnsicherungsanlagen - Google Patents

Fernsteuereinrichtung für Eisenbahnsicherungsanlagen

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CH338859A
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      Fernsteuereinrichtung    für     Eisenbahnsicherungsanlagen       Die vorliegende     Fernsteuereinrichtung        für    Eisen  bahnsicherungsanlagen ist eine Verbesserung der     im     Hauptpatent     Nr.331111    definierten Erfindung.  



  Bei der vorliegenden     Fernsteuereinrichtung    für       Eisenbahnsicherungsanlagen    erfolgt die     Übertragung     von unterschiedlichen Befehlen, zum Beispiel  Ein   und      Aus -Befehle,    durch Gleichstromimpulse ver  schiedener Polarität über ein Aderpaar von einer  Sendestelle nach einer Empfangsstelle. Diese Gleich  stromimpulse werden zum Beispiel durch Betätigen  des     Ein/Aus-Schalters    erzeugt und erregen     vorteil-          hafterweise        Anschaltrelais,    deren Kontakte die zuge  ordneten Gleichstromimpulse auf das Aderpaar schal  ten.

   In der Sendestelle sowie in der Empfangsstelle  sind synchron arbeitende Schalteinrichtungen vor  handen, zum Beispiel     Schrittschaltwerke    oder Relais  ketten, deren synchrone Arbeitsweise mindestens teil  weise überwacht ist. Diese Schalteinrichtungen wei  sen eine Anzahl Schaltstellungen auf, die in einer  bestimmten Reihenfolge angeordnet sind, wobei jedem  Befehl, das heisst Gleichstromimpuls, eine bestimmte  Schaltstellung dieser Schalteinrichtung entspricht. In  der Sendestelle und in der Empfangsstelle wirken  diese Gleichstromimpulse je auf Impulsrelais, zum  Beispiel zwei Impulsrelais. Kontakte der beiden in  der Empfangsstelle befindlichen Impulsrelais betäti  gen Empfangsrelais, zum Beispiel zwei Empfangs  relais.

   In der Empfangsstelle ist ein Schaltorgan  vorhanden, welches durch Kontakte der Impulsrelais  und Kontakte der Empfangsrelais dann beeinflusst  wird, wenn der Gleichstromimpuls gegenüber dem  unmittelbar vorangegangenen Impuls auf ein und  derselben Schaltstellung der Schalteinrichtung die ent  gegengesetzte Polarität aufweist.

   Nach der vorlie  genden Erfindung ist die Einrichtung dadurch  gekennzeichnet, dass, nachdem mittels eines Kon  taktes des Schaltorgans und eines Kontaktes    des Impulsrelais ein Empfangsrelais betätigt worden  ist, welches den übertragenen Gleichstromimpuls als  übertragenen Befehl festhält, über einen Kontakt eines  Empfangsrelais und einen Kontakt eines Impulsrelais  sowie einen Kontakt des Schaltorgans eine Gleich  stromquelle auf das Aderpaar geschaltet     wird,    in der  Weise, dass diese Gleichstromquelle mit der Gleich  stromquelle in der Sendestelle in Serie zu liegen  kommt, wodurch im Aderpaar eine grössere Strom  stärke als die normale Impulsstromstärke erzeugt  wird und in der Sendestelle der Gleichstromimpulse  durch eine Empfangseinrichtung empfangen wird,  welche in einer der beiden Verbindungsleitungen liegt,

    wobei Kontakte dieser Empfangseinrichtung eine ver  zögert arbeitende     Störungsmeldeeinrichtung    und über  Kontakte eines Impulsrelais in der Sendestelle sowie  über einen Kontakt eines     Sendekontrollrelais    ein  Schaltorgan steuern, welches über seine Kontakte  die     Anschaltrelais    der Gleichstromimpulse und die       Störungsmeldeeinrichtung,    welche infolge der Ver  zögerung noch nicht gearbeitet hat, abschaltet, wo  durch die Impulsrelais stromlos werden und mittels  ihrer Kontakte die Schalteinrichtungen auf die nächste  Schaltstellung bringen und die Schaltorgane veran  lassen, in ihre Grundstellung     zurückzukehren.     



  Anhand der     Fig.    1 bis 6 sei ein Ausführungs  beispiel der Erfindung beschrieben.  



       Fig.    1 stellt den     Übertragungsstromkreis    dar, wel  cher die Sendestelle S und die Empfangsstelle E über  die Adern I und Il verbindet. Mit<I>A, B,</I> C und D  sind die Impulsrelais bezeichnet, die polarisierte Re  lais sind, aber auch Relais mit Ventilzellen sein  können. Mit Hilfe der Kontakte X1 und X2 des       Anschaltrelais   <I>X</I> sowie den Kontakten Y1 und<I>Y2</I>  des     Anschaltrelais    Y werden die Gleichstromimpulse  auf die Adern I und     1I    geschaltet.     Über    die Kon  takte     AB1    des Schaltorgans<I>AB</I>     (Fig.6)    und den      Kontakten A3 bzw.

   B3 der Impulsrelais A und B,  den Kontakten     EP2    bzw.     EM2    der Empfangsrelais       EP    und<I>EM,</I> wird in der Empfangsstelle E die  Batterie N in Serie zur Batterie M in der Sende  stelle S auf das Aderpaar geschaltet. In der Sende  stelle S wird das Relais W durch die grössere Strom  stärke zum Arbeiten gebracht.  



       Fig.    2 stellt den Stromkreis der     Impulsanschalt-          relais   <I>X</I> und<I>Y</I> für die Gleichstromimpulse dar. Die  ser Stromkreis enthält den Kontakt     CD1    des Schalt  organs<I>CD,</I> den Läufer der     Schalteinrichtung        SchS,     welche in der Zeichnung auf der     Schaltstellung    3       steht,    die Impulsschalter  Ein  und  Aus , die  entsprechend dem zu übertragenden Befehl zu be  tätigen sind, und die Spulen der     Anschaltrelais    X  bzw. Y sowie die zu den Impulsschaltern parallel  geschalteten     Selbstschaltekontakte    X3 und Y3 der  Relais X bzw. Y.

    



       Fig.    3 stellt den Stromkreis des Schaltorgans<I>CD</I>  in der Sendestelle S dar. Dieser Stromkreis     enthält     den Kontakt<I>W 1</I> der     Empfangseinrichtung   <I>W</I>       (Fig.    1), die Kontakte C 1 und D 1 der Relais C  bzw.

   D, welche je nach der Polarität des Gleich  stromimpulses, der dem gegebenen  Ein - oder        Aus -Befehl    entspricht, geschlossen sind und die  Kontakte     SP1    und     SM1    von nicht dargestellten       Sendekontrollrelais        SP    bzw.<I>SM</I> sowie die Spule des  Schaltorgans<I>CD.</I> Die     Selbsthaltekontakte        CD2    bzw.       CD3    parallel zu den Kontakten     SP1    bzw.     SMl     halten den Anker des Schaltorgans<I>CD</I> in seiner  angezogenen Lage, wenn die Kontakte     SPl    bzw.

         SMl    der     Sendekontrollrelais        SP    bzw.<I>SM</I> wieder  öffnen. Der Anker des Relais, welches in der Zeich  nung das Schaltorgan<I>CD</I> darstellt, ist angezogen,  wenn Strom durch die Spule des Relais     fliesst    und  abgefallen, wenn kein Strom     fliesst.    Es ist aber auch  denkbar, dass der Anker dieses Relais abgefallen ist,  wenn Strom durch die Spule     fliesst    und angezogen  wird, wenn kein Strom     fliesst.    Das Schaltorgan kann  auch als Relais mit mechanischer oder magnetischer  Abstützung versehen sein oder aus mehreren Relais  bestehen.  



       Fig.4    stellt den Stromkreis der Störungsmelde-'       einrichtung    dar. Dieser Stromkreis enthält den Kon  takt<I>W2</I> der Empfangseinrichtung<I>W</I>     (Fig.    1), den  Kontakt     CD4    der Schalteinrichtung<I>CD</I>     (Fig.    3) und  die Spule des Relais V, welches mit einer nicht  dargestellten Verzögerungseinrichtung versehen ist.  Der Anker des Relais V ist abgefallen, wenn kein  Strom durch die Relaisspule fliesst.

   Es ist aber auch  denkbar, dass der Anker angezogen ist, wenn kein  Strom     fliesst.    Die eigentliche Verzögerungseinrich  tung kann dabei mechanischer oder elektrischer     Art     sein, wobei zur Verwirklichung     einer    elektrischen  Verzögerung Relaisspulen mit     Kurzschlusswicklun-          gen    oder Kondensatoren verwendet werden.  



       Fig.    5 stellt den Stromkreis der Empfangsrelais     EP     und<I>EM</I> dar. Dieser Stromkreis     enthält    den Kontakt       AB4    des Schaltorgans<I>AB</I>     (Fig.6),    die Kontakte  A1 und     B1,    die entsprechend der Polarität des über-         tragenen        Gleichstromimpulses    geschlossen sind, und  die Spulen der Empfangsrelais     EP    und<I>EM</I> sowie  die Schalteinrichtung     SchE,    deren Läufer im gezeich  neten Beispiel auf der Schaltstellung 3 steht.

   Durch  eine gegenseitige mechanische Abstützung der Re  lais     EP    und<I>EM</I> wird der übertragene Befehl im  stromlosen Zustand der Relais     EP    bzw.<I>EM</I> festge  halten. Die dargestellte Lage entspricht dem  Ein   Befehl. Es ist auch denkbar, diese Relais mit Selbst  haltung oder mit magnetischer Abstützung zu ver  sehen.  



       Fig.    6 stellt den Stromkreis des Schaltorgans<I>AB</I>  in der Empfangsstelle E dar. Dieser Stromkreis ent  hält die Kontakte A2 und<I>B2</I> der Relais<I>A</I> bzw.<I>B,</I>  welche je nach der Polarität des Gleichstromimpul  ses, der dem empfangenen Befehl entspricht, ge  schlossen sind und die Kontakte     EP1    und     EM1     sowie die Spule des Schaltorgans<I>AB.</I> Selbsthalte  kontakte     AB3    bzw.     AB2,    parallel zu Kontakten       EP1    bzw.     EMl    halten den Anker des Schalt  organs<I>AB</I> in seiner angezogenen Lage, wenn die  Kontakte     EP1    bzw.     EMl    der Empfangsrelais wie  der öffnen.

   Der Anker des Relais, welches in der  Zeichnung des Schaltorgans<I>AB</I> darstellt, ist ange  zogen, wenn kein Strom durch die Spule des Relais  fliesst und abgefallen, wenn kein Strom     fliesst.    Es  ist aber auch denkbar, dass der Anker des Relais  abgefallen ist, wenn Strom durch die Spule fliesst  und angezogen, wenn kein Strom     fliesst.    Das Schalt  organ kann auch als Relais mit mechanischer oder  magnetischer Abstützung versehen sein oder aus  mehreren Relais bestehen.  



  Wie der Vergleich von     Fig.    5 und     Fig.    6 zeigt,  ist es möglich, Teile der Schaltanlagen der     Sende-          und    der Empfangsstelle so zu bauen, dass sie min  destens teilweise aus Relais und Kontakten der  Schaltorgane mit derselben Schaltfunktion bestehen.  



  Wenn nun zum Beispiel der Befehl  Aus  von  der Sendestelle S zur Empfangsstelle E übertragen  werden soll, das Empfangsrelais     EP        (Fig.5)    also  auf  Ein  steht, und dieser Befehl einem Gleich  stromimpuls entspricht, der gegenüber dem un  mittelbar vorangegangenen die entgegengesetzte  Polarität aufweist, so spielen sich folgende Vor  gänge ab:

    Das Relais Y     (Fig.2)    wird über den Kontakt   Aus  und den Kontakt     CD1    erregt und hängt  sich über seinen     Selbsthaltekontakt    Y3 auf; die  Kontakte     Y1    und Y2     (Fig.    1) schliessen den Strom  kreis von Batterie Minus über Kontakt Y2, der  Spule des Impulsrelais D, Ader     1I,    Kontakt<I>ABI,</I>  Spule des Impulsrelais B, Ader I, Kontakt     Y1    auf  Batterie Plus. Relais<I>D</I> und<I>B</I> ziehen an.

   Dadurch  wird der Stromkreis des Schaltorgans<I>AB</I>     (Fig.6)          in    der     Empfangsstelle    E und dem geschlossenen  Kontakt     EMl,    entsprechend der Stellung  Ein   der Relais     EP    und<I>EM</I>     (Fig.5)    geschlossen. Das  Relais<I>AB</I> zieht an und schliesst den Stromkreis  des Empfangsrelais     EM    von Batterie Plus über  Kontakt     AB4,    Kontakt B l, Spule des Relais<I>EM,</I>      Schaltstellung 3 und dem Läufer der Schalteinrich  tung     SchE    auf Batterie Minus.

   Das Empfangs  relais EM zieht an und löst die mechanische Ab  stützung von Relais     EP    aus. Der Kontakt     EMl          (Fig.    6) des Relais EM öffnet; dies hat aber keine  Folgen, da der     Selbsthaltekontakt        AB2    des Relais  <I>AB</I> parallel zu diesem Kontakt geschlossen ist.  Das Relais EM hält den übertragenen Befehl  Aus   fest.

   Die Kontakte B3,<I>B4</I> und     ABl        (Fig.l)    in  der Empfangsstelle E sind nun auch geschlossen und  schalten über den geschlossenen Kontakt     EM2    die  Batterie N in Serie mit der Batterie M an die  Schleife I bis     1I.    Dadurch steigt der Strom in der  Schleife an und das Relais W wird erregt, wo  durch die Kontakte     Wl    und W2     (Fig.3    und 4)  geschlossen werden.

   Das verzögert arbeitende Re  lais V     (Fig.    4) erhält Spannung über den geschlos  senen Kontakt<I>W2</I> sowie den Kontakt     CD4.    Gleich  zeitig erhält auch das Relais<I>CD</I>     (Fig.    3) Spannung  über die geschlossenen Kontakte<I>W 1</I> und<I>D 1</I> sowie  den Kontakt     SMl.    Da das Relais CD jedoch  schneller anzieht als das verzögert arbeitende Re  lais V, wird mit dem Kontakt     CD4    der Stromkreis  des Relais V unterbrochen, bevor dessen Anker ge  arbeitet hat. Kontakte der Relais<I>CD</I> und<I>D</I> steuern       Sendekontrollrelais        SP    und<I>SM,</I> deren Stromkreise  nicht dargestellt sind.

   Der Kontakt     SMl    des     Sende-          kontrollrelais   <I>SM</I> wird geöffnet, aber das Relais<I>CD</I>  bleibt gleichwohl erregt, da sein     Selbsthaltekontakt          CD3    den Kontakt     SMl    überbrückt. Mit dem Kon  takt     CD1        (Fig.2)    des Relais<I>CD</I> wird der Strom  kreis des Relais Y unterbrochen, so dass dasselbe  abfällt und mittels der Kontakte     Y1    und Y2 den  Gleichstrom von dem Aderpaar 1     bis        1I    abschaltet.

    Dadurch fallen die Relais<I>D</I> und<I>B</I> wieder ab  und öffnen die Stromkreise der Relais<I>AB</I>     (Fig.    6),  <I>EM</I>     (Fig.5)    und<I>CD</I>     (Fig.3),    wonach die Relais  <I>AB</I> und<I>CD</I> wieder in ihre Grundstellung zurück  kehren, während Relais EM mechanisch abgestützt  bleibt. Über nicht gezeichnete Kontakte der Relais  <I>A</I> bzw.<I>B</I> und C bzw.<I>D</I> werden die Schalteinrich  tungen auf die nächste Schaltstellung gebracht.  



  Falls jedoch der für einen     übertragenen    Befehl  als     Quittungsimpuls    wirkende Strom, hervorgerufen  durch die     Serieschaltung    der Batterien M und N,  durch störende Einflüsse ausbleiben sollte, so wer  den auf der Sendestelle S der Gleichstromimpulse  die Empfangseinrichtung W und in der Folge das  Schaltorgan<I>CD</I>     (Fig.    3) nicht arbeiten, was     bewirkt,     dass der Stromkreis der     Impulsanschaltrelais    X oder  Y dauernd geschlossen bleibt und der Gleichstrom  nicht abgeschaltet wird.

   Die Schalteinrichtungen       SchS    und     SchE        (Fig.    2 und 5) können in diesem       Fall    nicht     fortschalten.    Über hier nicht darge  stellte Mittel wird auch in diesem Fall die     Störung     gemeldet.  



  Die gezeichnete Ausführungsform der Erfin  dung schliesst die Möglichkeit ein, auf den soge  nannten Leerstellungen der Schalteinrichtungen, das  heisst denjenigen     Schaltstellungen,    welche nicht durch         Anschaltrelais    für Befehle belegt sind und für den  Weiterausbau als Reservestellungen dienen, Prüf  stellungen anzuordnen. Beim Umlauf der Schalt  einrichtungen. wird bei jedem Wiederkehren dieser  Prüfstellungen ein Gleichstrom auf diese Prüfstel  lungen geschaltet, dessen Polarität den gegenüber  dem normalen Impuls vergrösserten Strom auslöst.  Dadurch werden die Schaltorgane     zwangläufig    ge  prüft.  



  Die     Fernsteuereinrichtung    kann auch derart aus  gebildet sein, dass ein Teil der Schaltstellungen der  Schalteinrichtung in der Sendestelle auch als Emp  fangseinrichtung wirkt und derselbe Teil der Schalt  stellungen der Schalteinrichtung als Sendeeinrich  tung wirkt. Dadurch können mit einer Fernsteuer  einrichtung Befehle in beiden Richtungen übertra  gen werden. Besonders wenn die Schalteinrichtung  in der Sendestelle identisch ist mit derjenigen     in     der Empfangsstelle, wirkt sich diese Massnahme  relaissparend aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fernsteuereinrichtung für Eisenbahnsicherungs- anlagen, bei welcher die übertragung von unter schiedlichen Befehlen durch Gleichstromimpulse verschiedener Polarität über ein Aderpaar von einer Sendestelle nach einer Empfangsstelle mittels syn chron arbeitender Schalteinrichtungen erfolgt, deren synchrone Arbeitsweise mindestens teilweise über wacht ist und welche eine Anzahl Schaltstellungen aufweisen, die in einer bestimmten Reihenfolge an geordnet sind,
    wobei jedem Befehl eine bestimmte Schaltstellung der Schalteinrichtung zugeordnet ist, und welche Gleichstromimpulse sowohl in der Sende stelle als auch in der Empfangsstelle auf Impuls relais einwirken, wobei Kontakte der Impulsrelais in der Empfangsstelle Empfangsrelais betätigen, und in der Empfangsstelle (E) ein Schaltorgan<I>(AB)</I> vorhanden ist, welches durch Kontakte der Im pulsrelais<I>(A</I> bzw.<I>B)</I> und Kontakte der Emp fangsrelais (EP bzw.<I>EM)</I> dann beeinflusst wird,
    wenn der Gleichstromimpuls gegenüber dem un mittelbar vorangegangenen Impuls auf ein und der selben Schaltstellung der Schalteinrichtung (SchE) die entgegengesetzte Polarität aufweist, dadurch ge kennzeichnet, dass, nachdem mittels eines Kon taktes des Schaltorgans<I>(AB)</I> und eines Kontaktes des Impulsrelais <I>(A</I> bzw.<I>B)</I> ein Empfangsrelais (EP bzw.<I>EM)</I> betätigt worden ist, welches den übertragenen Gleichstromimpuls als übertragenen Befehl festhält,
    über einen Kontakt eines Emp fangsrelais (EP bzw.<I>EM)</I> und einen Kontakt eines Impulsrelais <I>(A</I> bzw.<I>B)</I> sowie einen Kontakt des Schaltorgans<I>(AB)</I> eine Gleichstromquelle (N) auf das Aderpaar (I, 1I) geschaltet wird, in der Weise, dass diese Gleichstromquelle (N) mit der Gleich stromquelle in der Sendestelle (S) in Serie zu lie gen kommt, wodurch im Aderpaar (I, 1I) eine grössere Stromstärke als die normale Impulsstromstärke er zeugt wird und in der Sendestelle (S) der Gleich- stromimpulse durch eine Empfangseinrichtung (W)
    empfangen wird, welche in einer der beiden Ver bindungsleitungen liegt, wobei Kontakte dieser Emp fangseinrichtung (W) eine verzögert arbeitende Stö- rungsmeldeeinrichtung (V) und über Kontakte eines Impulselrais (C bzw.
    D) in der Sendestelle (S) sowie über einen Kontakt eines Sendekontrollrelais (SP bzw. SM) ein Schaltorgan<I>(CD)</I> steuern, welches über seine Kontakte die Anschaltrelais <I>(X</I> bzw. Y) der Gleichstromimpulse und die Störungsmeldeein- richtung (V), welche infolge der Verzögerung noch nicht gearbeitet hat, abschaltet, wodurch die Impuls relais<I>(A, B;
    C, D)</I> stromlos werden und mittels ihrer Kontakte die Schalteinrichtungen (SchS und SchE) auf die nächste Schaltstellung bringen und die Schaltorgane<I>(AB, CD)</I> veranlassen, in ihre Grundstellung zurückzukehren.
CH338859D 1954-07-22 1955-06-29 Fernsteuereinrichtung für Eisenbahnsicherungsanlagen CH338859A (de)

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