CH331558A - Mundharmonika - Google Patents

Mundharmonika

Info

Publication number
CH331558A
CH331558A CH331558DA CH331558A CH 331558 A CH331558 A CH 331558A CH 331558D A CH331558D A CH 331558DA CH 331558 A CH331558 A CH 331558A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
slide
harmonica
mouthpiece
harmonica according
piece
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Mast Kurt
Original Assignee
Hohner Ag Matth
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hohner Ag Matth filed Critical Hohner Ag Matth
Publication of CH331558A publication Critical patent/CH331558A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D7/00General design of wind musical instruments
    • G10D7/12Free-reed wind instruments
    • G10D7/14Mouth-organs

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Grates (AREA)

Description


      Mundharmonika       Die     Erfindung    betrifft eine Mundharmo  nika mit zwischen Mundstück und     Kanzellen     angeordnetem Schieber zum Öffnen und  Schliessen der     Kanzellen.     



  Bei den bekannten Mundharmonikas die  ser Art ist das     eile    Stück für sich bildende  Mundstück auf den     Harmonikakörper    auf  gesetzt, und     zwischen    beiden sind Schieber  und     Schieberführungsteile    angeordnet. Die  Ausbildung einer solchen Mundharmonika  erfordert die Bearbeitung, Zusammensetzung  und Justierung mehrerer Teile, was einen  verhältnismässig hohen Aufwand bedingt.  



  Gemäss der Erfindung bildet das Mund  stück, der die Stimmplatten tragende Har  monikakörper und die     Schieberführung    ein       einstückiges        Kanzellengitterwerk,    die ge  meinsame     Längsmittelwand    der     Kanzellen     sowie die     Kanzellenquerwände    sind bis in das  Mundstück hineingeführt, und der in seiner  Längsmitte geschlitzte Schieber umfasst die       Längsmittelwand    der     Kanzellen    und ist in  Schlitzen der     Kanzellenquerwände    verschieb  bar.  



  Dadurch ergibt sich eine besonders ein  fache und billige Bauart, da besondere, als       Schieberführungen    dienende Teile wegfallen  und der Zusammenbau der benutzten Teile  nur wenig Arbeit erfordert. Das     einstückige          Kanzellengitterwerk    kann gegossen oder     ge-          presst    werden.    In der nachfolgenden Beschreibung     ist    an  Hand der Zeichnung ein     Ausführungsbeispiel     der     Mundharmonika    gemäss der Erfindung  erläutert.

   Es zeigen:       Fig.    1 eine     schaubildliche    Darstellung der  Mundharmonika,       Fig.    2 und 3 die beiden Seitenansichten  des     Mundharmonikakörpers    nach Abnahme  der Decken, Stimmplatten und des Schiebers,       Fig.4    und 6 Querschnitte durch den       Harmonikakörper    bzw.

   die ganze Mund  harmonika nach der Linie     VI-VI    der     Fig.    2,       Fig.    5 und 7 in vergrössertem Massstab  schaubildliche Darstellungen des Endes des       Mundharmonikakörpers,    an dem der Schieber  betätigt wird, von verschiedenen Seiten aus  gesehen,       Fig.    8 eine zweite Ausführungsform des  Schiebers.  



  Wie insbesondere aus     Fig.    4 hervorgeht,  bestehen bei der Mundharmonika das Mund  stück 1, der die Stimmplatten tragende Har  monikakörper 2 und die     Schieberführung    3  aus einem     einstückigen        Kanzellengitterwerk.     Die gemeinsame     Längsmittelwand    5 der       Kanzellen    4 ist mit ihrem dem Mundstück  zugekehrten Ende 5', und die     Kanzellen-          querwände    6 sind mit ihrem dem Mundstück  zugekehrten Ende 6' in das rahmenartig aus  gebildete Mundstück 1 hineingeführt, wie  insbesondere aus     Fig.    5 ersichtlich ist.

   Wäh  rend die     Kanzellenquerwände    6 bündig mit      dem Mundstück 1     abschliessen    und so zu  sammen mit dem rahmenartig ausgebildeten  Mundstück 1 die     Mundstücköffnungen    1'  bilden, ist das Ende 5' der     Längsmittelwand    5  nicht bis an die Aussenfläche des Mundstückes  1 geführt.  



  Die     Kanzellen    4, die in bekannter Weise       eine    verschiedene Tiefe aufweisen, sind an       ihrem    dem Mundstück 1 entgegengesetzten  Ende durch eine gemeinsame Wand 22 ab  geschlossen, die entsprechend der verschiede  nen Tiefe der     Kanzellen    schräg in dem     Kan-          zellengitterwerk    verläuft. Dieses ist nach  aussen an seinen Schmalseiten durch einen  umlaufenden, das Mundstück 1 enthaltenden  Rand 9 abgeschlossen, der mit dem     Kanzel-          lengitterwerk        aus'einem    Stück besteht.

   Dieser  Rand 9 weist einen     schlitzförmigen    Durch  bruch 10     zurDurchführung    des Schiebers 7 auf.  



  Der in seiner Längsmitte mit einem  Schlitz 7' versehene Schieber 7 umfasst die       Längsmittelwand    5 der     Kanzellen    4 und ist  in Schlitzen 8 geführt, die sowohl durch die       Kanzellenquerwände    6 hindurchgehen als  auch in den verstärkten     Teil    5' der     Längs-          mittelwand    5 hineinragen.  



  Mit seinen äussern Kanten gleitet der  Schieber 7 an den Stimmplatten 11     (Fig.    6  und 7), die mittels durch Augen 12 des Gitter  werkes     hindurchgehender    Stifte 13 oder dgl.  an dem Gitterwerk befestigt sind. Die Stimm  platten 11, die in bekannter Weise die  Stimmzungen 19 tragen, verlaufen an ihrer  äussern, dem Mundstück zugekehrten Kante  11' parallel zu den Seitenflächen des Mund  stückes 1 in der Art, dass     zwischen    den Stimm  platten 11 und den     Seitenflächen    des Mund  stückes 1 ein schlitzförmiger     Zwischenraum     21 vorgesehen ist, in den die Decken 14  mit einem umgebördelten Rand 14' ein  greifen.

   Dieser schlitzförmige Zwischenraum  setzt sich auf beiden Seiten des     Kanzellen-          gitterwerkes    nach dem Innern der Mund  harmonika hin in einem Längsschlitz 21' fort,  in den das umgebördelte Ende 14' der zu  geordneten Decken 14 hineinragt     (Fig.    6).  



  Der Schieber 7, der an dem aus der Mund  harmonika     herausgeführten    Ende mit einem    Betätigungsknopf 15 versehen ist und, wie  schon erwähnt, einen Längsschlitz 7' auf  weist, ist mit bekannten     Schieberdurch-          brüchen    16 versehen, die entweder alle als  übliche Durchbrüche in den Schenkeln des  Schiebers vorgesehen sind, wie in     Fig.    8 dar  gestellt, oder durch an den Rändern des       Schieberlängsschlitzes    7' vorgesehene     Aus-          nehmungen    16' gebildet  erden können, wie  in     Fig.    5 dargestellt ist.  



  Um eine gute Auflage für den Schieber  und eine sichere Abdichtung zu erzielen, sind  die     Kanzellenquerwände    6 je an der Stelle,  wo die den Schieber 7 führenden Schlitze 8  vorgesehen sind, mit einer Verbreiterung 17  versehen. Auf diesen Verbreiterungen 17  gleitet der Schieber. Ausserdem ist auch die  gemeinsame     Längsmittelwand    5 im Bereich  des Schiebers verbreitert und weist auf beiden  Seiten zur Führung der Kanten des Schieber  längsschlitzes 7' eine Nute 18 auf, die mit den  Schlitzen 8 der     Kanzellenquerwände    in einer  Ebene liegt.  



  Ausserhalb des Bereiches der Stimmplat  ten weist die     Längsmittelwand    5 neben dem  zur Durchführung des Schiebers 7 im Rand 9  vorgesehenen Schlitz 10 eine     Ausnehmung    20  auf, deren Längsausdehnung etwa dem     Schie-          berweg    entspricht. Durch diese     Ausnehmung     20 wird es ermöglicht, dass der     Schieberlängs-          schlitz    7', durch den die     Längsmittelwand    5       hindurchtritt,    auch bei der Bewegung des  Schiebers sich immer innerhalb des Mund  harmonikakörpers befindet, also nicht durch  den Schlitz 10 nach aussen tritt.

   Dadurch wird  eine gewisse Stabilität des Schiebers 7 er  reicht und eine Verschmutzung des Schieber  schlitzes 7' verhindert.  



  Der Schieber 7 wird in seiner einen     End-          stellung    durch eine Schenkelfeder 23 gehal  ten. Diese sitzt mit ihrem schraubenförmig  ausgebildeten Mittelteil auf einem Lager  zapfen 24, der mit dem     Kanzellengitterwerk     aus einem Stück besteht. Der eine Schenkel  23' dieser Feder     greift    in eine Bohrung 7" des  Schiebers ein und ist neben dem Schieber 7  mit einer Hülle 25 aus einem geräusch  dämpfenden Stoff, z. B. einer Gummihülse,      umkleidet, die bei der Bewegung des Schie  bers an zwei den     Schieberweg    begrenzende  und mit dem     Kanzellengitterwerk    aus einem  Stück bestehende Anschläge '26 anschlägt.

    Der andere Schenkel      1,3"    der Feder liegt auf  einer Stufe 2 7 eines der     Durchführung    von  Befestigungsmitteln 14"     (Fig.    1) der Decken  14 dienenden Auges 28 des     Kanzellengitter-          werkes    unter der einen Stimmplatte 11.  



  Zur Fixierung der Stimmplatten 11 auf  dein     Kanzellengitterwerk    sind für jede  Stimmplatte zwei mit diesem aus einem  Stück bestehende, entsprechende Durch  brüche der Stimmplatten durchdringende,  vorzugsweise zylindrische     Fortsätze    29 vor  gesehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mundharmonika mit zwischen Mund stück und Kanzellen angeordnetem Schieber zum Öffnen und Schliessen der Kanzellen, da durch gekennzeichnet, dass das Mundstück (1), der die Stimmplatten (11) tragende Har monikakörper (5, 6, 22) und die Schieber führung (8, 18) ein einstückiges Kanzellen- gitterwerk bilden, dass die gemeinsame Längs- mittelwa.nd (5) der Kanzellen (4) sowie die Kanzellenquerwände (6) bis in das Mund stück (1) hineingeführt sind und dass der in seiner Längsmitte geschlitzte Schieber (7)
    die Längsmittelwand (5) der Kanzellen (4) um fasst und in Schlitzen (8) der Kanzellenquer- wände (6) verschiebbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Mundharmonika nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kanzellen- gitterwerk nach aussen an seinen Schmal seiten durch einen umlaufenden, das Mund stück (1) enthaltenden Rand (9) abgeschlos sen ist, der mit dem Kanzellengitterwerk aus einem Stück besteht. 2.
    Mundharmonika nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Rand (9) einen schlitzförmigen Durchbruch (10) zur Durchführung des Schiebers (7) aufweist. 3. Mundharmonika nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (7) mit seinen äussern Kanten an den Stimm platten<B>(11).</B> gleitet. 4.
    Mundharmonika nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Stimmplatten (11) an ihrer äussern, dem Mundstück (1) zugekehrten Kante parallel zu den Mundstückseiten- flächen verlaufen und zwischen Stimmplatten (11) und Mundstückseitenfläehen ein schlitz förmiger Zwischenraum vorgesehen ist, in den die Decken (14) mit einem umgebördelten Rand (14') eingreifen. 5. Mundharmonika nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieber- durchbrüche (16') durch an den Rändern des Schieberlängsschlitzes (7') vorgesehene Aus- nehmungen gebildet sind.
    6. Mundharmonika nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanzellen- querwände (6) an ihren Schlitzen (8) ver breitert sind. 7. Mundharmonika nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsame Längsmittelwa.nd (5) der Kamellen (4) im Bereich des Schiebers (7) verbreitert ist und auf beiden Seiten eine Nute (18) zur Führung der Kanten des Schieberlängsschlitzes (7') aufweist. B.
    Mundharmonika nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Längsmittelwand (5) ausserhalb des Bereiches der Stimmplatten (11) neben dem zur Durchführung des Schie bers (7) im Rand (9) vorgesehenen Schlitz (10) eine Ausnehmung (20) aufweist, deren Längs ausdehnung etwa dein Schieberweg ent spricht. 9.
    Mundharmonika nach Patentanspruch, mit einer Schenkelfeder zur Rückführung des Schiebers in seine Ausgangslage, deren einer Federschenkel in eine Bohrung des Schiebers eingreift, deren zweiter Schenkel an einem Gehäuseinnenteil anliegt und deren Scheitel an einem Zapfen gelagert ist, dadurch gekenn zeichnet, dass der Lagerzapfen (24) der Schen kelfeder (23) mit dem Kanzellengitterwerk aus einem Stück besteht, der zweite Schenkel (23") der Feder (23) auf einer Stufe<B>(27)</B> eines der Durchführung von Befestigungsmitteln (14") der Decken (14) dienenden Auges (2S) des Kanzellengitterwerkes unter der einen Stimmplatte (11)
    liegt und dass für den an seinem Ende mit einem geräuschdämpfenden Stoff umkleideten, in den Schieber (7) ein greifenden Schenkel (23') zwei mit dem Kan- zellengitterwerk aus einem Stück bestehende, den Schieberweg begrenzende Anschläge (26) vorgesehen sind. 10. Mundharmonika nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Fixierung der Stimmplatten (11) auf dem Kanzellengitterwerk für eine Stimmplatte zwei mit diesem aus einem Stück bestehende, is entsprechende Durchbrüche der Stimmplat ten durchdringende Fortsätze (29) vor gesehen sind.
CH331558D 1954-08-05 1955-07-05 Mundharmonika CH331558A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE331558X 1954-08-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH331558A true CH331558A (de) 1958-07-31

Family

ID=6197685

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH331558D CH331558A (de) 1954-08-05 1955-07-05 Mundharmonika

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH331558A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2895132A1 (fr) * 2005-12-15 2007-06-22 Jean Claude Bibollet Perfectionnement pour harmonica
CN113160775A (zh) * 2021-04-09 2021-07-23 江苏天鹅乐器有限公司 一种24孔48音低音域全音阶口琴

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2895132A1 (fr) * 2005-12-15 2007-06-22 Jean Claude Bibollet Perfectionnement pour harmonica
WO2007080269A1 (fr) * 2005-12-15 2007-07-19 Jean-Claude Bibollet Perfectionnement pour harmonica
CN113160775A (zh) * 2021-04-09 2021-07-23 江苏天鹅乐器有限公司 一种24孔48音低音域全音阶口琴

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE7622414U1 (de) Elektrische gitarre
DE2361321C2 (de) Halterung für Schlüssel
CH331558A (de) Mundharmonika
DE942127C (de) Mundharmonika mit zwischen Mundstueck und Kanzellen angeordnetem Schieber
DEH0021060MA (de)
DE2045073A1 (de)
DE1226628B (de) Trommel fuer Geraete zur Aufzeichnung und/oder Wiedergabe von Signalen mit breitem Frequenzspektrum
DE7520558U (de) Tür mit einem Türblatt aus Blechformteilen
DE7234660U (de) Diapostitiv-Rahmen aus Kunststoff
DE899446C (de) Saiteninstrument
DE2044997A1 (de) Magnetkopf fur magnetomotonsche Speicher
DE916032C (de) Taschen-Zigarettenwickler
DE3102006A1 (de) Mundharmonika
DE470354C (de) Mundharmonika
DE1646175U (de) Tragbare uhr.
DE703133C (de) Chromatische Mundharmonika
DE468325C (de) Mundharmonika
DE949158C (de) Dehnbarer Bandkoerper
DE457559C (de) Uhrgehaeuse
DE823482C (de) Fuehrungsstift zum Zusammensetzen vom Formkaesten
DE960773C (de) Klaviatur fuer Musikinstrumente
DE2020368C3 (de) Schiebeverschluß für Kästchen, Etuis o.dgl
DE385418C (de) Sprechapparat in Verbindung mit einer Stehtischlampe
AT122924B (de) Serviertasse.
AT165220B (de) Einfädelvorrichtung