CH332128A - Verfahren zur Herstellung von organischen Aluminiumverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von organischen Aluminiumverbindungen

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CH332128A
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Hoechst Ag
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F5/00Compounds containing elements of Groups 3 or 13 of the Periodic Table
    • C07F5/06Aluminium compounds
    • C07F5/069Aluminium compounds without C-aluminium linkages
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G79/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing atoms other than silicon, sulfur, nitrogen, oxygen, and carbon with or without the latter elements in the main chain of the macromolecule
    • C08G79/10Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing atoms other than silicon, sulfur, nitrogen, oxygen, and carbon with or without the latter elements in the main chain of the macromolecule a linkage containing aluminium

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Description


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 Verfahren zur Herstellung von organischen Aluminiumverbindungen Aus der deutschen Patentschrift Nr. 569946 ist es bekannt,    Aluminiumalkoholate   mit    Car-      bonsäuren   in verschiedenen Mengenverhältnissen umzusetzen und anschliessend mit Wasser zu hydrolisieren. Man erhält dabei definierte primäre, sekundäre und tertiäre carbonsaure Salze. Soweit es sieh hierbei um die Herstellung der primären und sekundären Salze der Formeln 
 EMI1.4 
 handelt, dürften zunächst die entsprechenden mono- bzw. di-earbonsauren Aluminiumalkoholate der Formeln 
 EMI1.5 
 entstehen. Durch die Behandlung mit Wasser bei der Aufarbeitung erfolgt ein Austausch der Alkoxygruppen durch Hydroxylgruppen. 



  Es wurde nun gefunden, dass man wertvolle organische Aluminiumverbindungen erhält, wenn man 1    Mol.   eines Aluminium-    alkoholats   mit weniger als 1    Mol   mindestens einer einbasischen organischen    Verbindung   saurer Natur, die mit Aluminium Salze bildet, kondensiert.

      Vermutlich   wird hierbei zuerst in einem Teil des    Aluminiuma.lkoholats   eine ätherartig gebundene    Alkoholatgruppe   am Aluminiumatom durch einen    salzartig   gebundenen Rest der organischen Verbindung saurer Natur ersetzt und dieses Primärprodukt setzt sich mit dem überschüssigen    Alu-      miniumalkohola.t   um, wobei sich Fadenmoleküle nachstehender Art bilden können die unter Umständen noch weiter vernetzt sein können: 
 EMI1.16 
 wobei R einen ätherartig über Sauerstoff gebundenen    Alkoholatrest   und    Ac   einen salzartig gebundenen, von der einbasischen organischen Verbindung saurer Natur stammenden Rest bedeuten.

   Je nach dem gewählten    Molv      erhältnis   der Reaktionskomponenten und nach den Reaktionsbedingungen kann die Zahl der ätherartig und salzartig gebundenen Reste wechseln. 



  Man nimmt diese    Kondensierung   zweckmässig in Gegenwart von indifferenten Lösungsmitteln vor. 

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 Bei der Umsetzung bei niederen Temperaturen ist es gleichgültig, ob man das    Alu-      miniumalkoholat   vorlegt und die einbasischen organischen Stoffe saurer Natur zugibt, oder ob man umgekehrt das    Aluminiumalko-      holat   in die einbasischen organischen Stoffe saurer Natur bzw. deren Lösungen einträgt.

   Man kann das Verfahren auch in der Weise ausführen, dass man die Umsetzung, gegebenenfalls nur mit einem Teil der Komponenten, bei niedrigen Temperaturen, beispielsweise unterhalb 40 , insbesondere bei Zimmertemperatur, beginnt und darauf das Reaktionsprodukt auf höhere Temperaturen erhitzt, gegebenenfalls unter Zusatz des restlichen Teils der Komponenten. Dieses Verfahren bietet durch die stufenweise Ausführung der Kondensation den Vorteil der besseren Beherrschung der Umsetzung und dadurch die Möglichkeit, gleichmässigere Erzeugnisse in technischem Massstabe herzustellen. Ferner kann man das Verfahren in der Weise ausführen, dass man die Umsetzung nur bei höheren Temperaturen vornimmt. Beim Arbeiten bei höherer Temperatur kann es von Vorteil sein, die Reaktion unter erhöhtem Druck durchzuführen. Als Aluminiumalkoholate kommen z.

   B. solche in Frage, die sich von niederen oder mittleren aliphatischen Alkoholen ableiten. Beispielsweise seien genannt: Aluminiummethylat, -äthylat, -propylat, -isopropylat, -butylat, -isobutylat, -amylat, -hexylat, -octylat, -2-äthyl-butylat, -2-äthyl-hexylat und ähnliche, ihre Mischungen oder gemischte Aluminiumalkoholate. 



  Als Aluminiumalkoholat kommt weiterhin das in organischen Lösungsmitteln leicht lösliche, sogenannte &alpha;-Aluminiumäthylat in Frage, wie es nach Adkins (Journal of the American Chemical Society, Band 44, S. 2178) aus amalgamiertem Aluminium mit völlig wasserfreiem Äthanol oder nach Child und Adkins (Journal of the American Chemical Society, Band 45, S. 3014) durch    15stündi-      ges   Erhitzen von schwerlöslichem    #-Alumi-      niumäthylat   auf 275  erhältlich ist. 



  Weiterhin kommen als Aluminiumalkoholate solche in Betracht, die auf ein Äquivalent Aluminium weniger als 1 Äquivalent von ätherartig über Sauerstoff gebundenen organischen Resten enthalten. Als ätherartig über Sauerstoff an Aluminium gebundene organische Reste kommen aliphatische, alicyclische, aromatische, araliphatisehe und heterocy    cli-      sche   Kohlenwasserstoffreste, die gegebenenfalls durch nichtsaure Gruppen wie die    Keto-      gruppe,   Estergruppe, Halogenatome wie Chloratome, oder Aminogruppe substituiert sein können bzw. deren Kohlenstoffkette durch Heteroatome wie Sauerstoff, Schwefel oder Stickstoff unterbrochen sein kann, in Betracht.

   Beispielsweise seien genannt:    Mle-      thyl,   Äthyl, Chloräthyl, Aminoäthyl,    Iso-      propyl,   Butyl, Oetyl, Oetadeeyl, Cyelohexyl,    Phenyl,      Naphthyl,      Benzy   1,    Phenyläthyl,      Fur-      furmethyl   und ähnliche. An das Aluminium können auch verschiedene der oben angegebenen Reste gleichzeitig gebunden sein. Besonders    geeignete      Aluminiu.malkoholate   sind solche, die auf 1 Äquivalent Aluminium etwa 0,5 bis 0,9 Äquivalente von derartigen ätherartig gebundenen Resten enthalten. Die übrigen    Valenzen   des Aluminiums, die also nicht ätherartig über Sauerstoff an organische Reste gebunden sind, können z.

   B. durch Sauerstoff unter Verkettung an weitere Aluminiumatome oder durch Halogen,    Hy-      droxyl   oder organische Säurereste wie    Aeetyl,      abgesättigt   sein, wobei gleichzeitig mehrere gleiche oder verschiedene der genannten Radikale die    Restvalenzen   des Aluminiums absättigen können. 



  Als    Aluminiumalkoholate,   die auf 1 Äquivalent Aluminium weniger als 1 Äquivalent von ätherartig über Sauerstoff gebundenen Resten enthalten, seien beispielsweise solche genannt, deren Löslichkeit in    organischen   Lösungsmitteln durch    theimisehe   oder    hy-      drolytische   Behandlung von normalen Aluminiumalkohola.ten unter Abspaltung eines Teils der    Alkoxygrup.pen,   wahrscheinlich meist unter Verkettung von Aluminiumatomen über Sauerstoffatome, erhöht worden    ist.   



  Hierzu gehören z. B. die durch thermische Behandlung hergestellten    Aluminiumäthylate   

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 der annähernden Bruttoformel A12(OC2H5)40 und A14(OC2H5)603 nach Henle (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, Band 53, Seite 720), das durch hydrolytische    Be-      handlang   nach DRP Nrn. 277187 und 277188 gewonnene    Aluminiumäthylat   mit etwa Äthoxy resten pro Atom Aluminium, das durch Kochen mit wasserfreiem Alkohol bei Luftzutritt nach Meerwein und Bersin (A. 476, Seite 132) gewonnene basische    Aluminium-      äthylat   der Bruttoformel Al(OH) (C2H50)2, das nach Meerwein und Bersin (1. c.) durch Erhitzen von Aluminium-cyclohexanolat auf 275  hergestellte Aluminium-dihydroxycyclohexanolat, das nach Bersin (Diss.

   Königsberg 1928) durch Kochen mit nicht ganz wasserfreiem Äthanol gewonnene basische    Alumi-      niumäthy   lat mit etwa 2 Äthoxy gruppen pro Atom Aluminium; ferner werden solche    Alu-      miniumalkoholate   genannt, die nach dem Verdrängungsverfahren von Tischtschenko (Chem. Zentralblatt 1900, I, S. 12) durch Umsetzung mit schwach wasserhaltigen Verdrängungsalkoholen aus    Aluminiumalkohola-      ten   herstellbar sind. 



  Weiterhin kommen auch solche leicht    lös-      liehen   Aluminiumalkoholate in Frage, wie man sie bei der Umsetzung von metallischem Aluminium und schwach wasserhaltigen Alkoholen, vorteilhaft in Anwesenheit von Aktivierungsmitteln, erhält und die pro Äquivalent Aluminium etwa 0,5 bis 0,8    Alkoxyrup-      pen   enthalten. 



  Als Halogenatome enthaltende Aluminiumalkoholate seien beispielsweise genannt:    halogenhaltige,   leicht lösliche Aluminiumalkoholate, z. B. vom Typus A1 Hal(OR)2 oder Al, Hal3(OR)3, worin R niedere aliphatische Reste bedeutet, wie z. B. AlCl(OC2H5)2, und wie sie nach Mpetse (Chemisches Zentralblatt 1931, II, 1691) durch Einwirkung von aliphatischen Alkoholen auf    Aluminium-      ehlorid   erhalten werden. 



  Derartige leicht lösliche halogenhaltige Aluminiumalkoholate können auch nach dem Verfahren des DBP Nr. 859143 durch Einwirkung eines Unterschusses von Alkoholen auf Aluminiumhalogenide in Anwesenheit von Ammoniak bzw. Aminen hergestellt werden. Ferner kommen in Betracht: halogenhaltige oder halogenfreie Aluminiumalkoholäte vom Typ A1 Haln (ORCl)m, worin n + m = 3, dabei m mindestens 1 sowie R einen Alkylenrest bedeuten. Diese Stoffe sind herstellbar durch Umsetzung von Aluminiumhalogeniden mit Alkylenoxyden, z. B. AlCl (OC2H4Cl)2 durch Einwirkung von 2 Mol Äthylenoxyd auf Aluminiumchlorid. 



  In derartigen halogenhaltigen    Aluminium-      alkoholaten   können weiterhin durch thermische oder hydrolytische Nachbehandlung Teile der ätherartig gebundenen Reste abgespalten werden, wobei wahrscheinlich ebenfalls meist Verkettung von Aluminiumatomen mittels Sauerstoffatomen erfolgt. 



  Ferner werden genannt: Aluminiumverbindungen, die durch thermische und/oder hydrolytische Behandlung von carbonsauren Aluminiumdialkoholaten unter teilweiser Abspaltung von    Alkoxyresten,   wahrscheinlich unter Verkettung von Aluminiumatomen mittels Sauerstoff herstellbar sind, z. B.    carbon-      saure   komplexe Aluminiumalkoholate. Deren genaue Formeln können nicht angegeben werden, jedoch kann auf Grund ihrer Analyse folgende allgemeine Bruttoformel angeführt werden: AlAc, (0R)y0Z, wobei Ae = Acyl bedeutet und x + y + z = 2,5 bis 3 erreichen, z. B. Al    (OC2H5)1(OOC      CH3)1      O1),5.   



  Es können auch Gemische von derartigen, im    Alkoxygehalt   verminderten    Aluminium-      alkoholaten   oder Mischungen mit normalen    Aluminiumalkoholaten   mit 3    Alkoxygruppen   verwendet werden. 



  Die    Aluminiumalkoholate   können auch in Form ihrer Kohlendioxyd- oder Schwefeldioxyd-Additionsprodukte (vgl.    Tischtschenko,      Chemisches   Zentralblatt 1900, I, 585) verwendet. werden. Die    Verwendung   der Kohlendioxyd- oder    Schwefeldioxyd-Additionspro-      dukte   der    Aluminiumalkoholate   kann in den Fällen vorteilhaft sein, wo diese Additionsverbindungen lagerbeständiger    als   die    Alko-      holate   selbst sind. Beim Auflösen der Additionsverbindungen in    inerten   Lösungsmitteln, insbesondere in der Wärme, bilden sie unter 

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 Abspaltung von Kohlendioxyd bzw. Schwefeldioxyd die Alkoholate zurück. 



  Die Aluminiumalkoholate können auch in Form ihrer Alkoxosäuren und/oder in mittels komplexbildenden flüchtigen organischen Stoffen gegen Feuchtigkeit stabilisierter Form verwendet werden. 



  Als einbasische organische Stoffe saurer Natur, die mit Aluminium Salze bilden und die für die Herstellung der Umsetzungsprodukte mit Aluminiumalkoholat in Frage kommen, seien beispielsweise genannt:    Mono-      carbonsäuren,   Monosulfinsäuren,    Monosulfon-      säuren,   Monoschwefelsäureester,    Monosulf-      aminsäuren,   einbasische Phosphonsäuren, einbasische Phosphorsäureester, Diacylamide mit Carboxyl- und/oder Sulfonylresten, Sulfamide usw. Anstelle von Monocarbonsäuren können auch ihre Carbonsäureanhydride verwendet werden, weil diese sich mit den den    Alumi-      niumalkoholaten   unvermeidlich anhaftenden Alkoholspuren zu freien Säuren und indifferenten Säureestern umsetzen.

   Anstelle von einbasischen Estersäuren können auch    Di-      carbönsäureanhydride   verwendet werden, da diese sich ebenfalls mit den immer vorhandenen Alkoholspuren zu    Estersäuren   umsetzen. 



  Diese Verbindungen können der aliphatischen, alicyclischen, aromatischen und    hetero-      cyclischen   Reihe angehören und weitere indifferente    Substituenten   von neutraler Art wie Halogenatome, Atomgruppen wie die Oxy-, Thio-, Äther-, Thioäther- und Estergruppe, Carbonamid- oder Harnstoffgruppen und dergleichen enthalten. Ihre Kohlenstoffkette kann durch    Heteroatome   wie 0, N oder S unterbrochen sein. 



  Als aliphatische Monocarbonsäuren seien z. B. genannt: Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Buttersäure, Capronsäure,    Ca-      prylsäure,   Caprinsäure, Stearinsäure,    öl-      säure,   Palmitinsäure, Laurinsäure,    Myristin-      säure,   Behensäure, Montansäure, Oxydationsfettsäuren, Harzsäuren wie Abietinsäure bzw. Kolophonium. Anstelle reiner Säuren können auch Mischungen der Säuren oder Geniisehe von Säuren, wie sie aus gegebenenfalls hydrierten    Naturprodukten      gewonnen   werden, verwendet werden, z.

   B.    Spermölfett-      säure,   Kokosölfettsäure, Tallölfettsäure, Lein- ölfettsäure, Sojaölfettsäure, Fischölfettsäure, Baumwollsaatölfettsäure, Tranfettsäuren, Erdnussölfettsäure, Sulfurölfettsäure,    Rübölfett-      säure,   Talgfettsäure, Tierkörperfettsäure, Knochenfettsäure, Schmalzfettsäure,    Tungöl-      fettsäure.   Ferner seien beispielsweise genannt:

   Acrylsäure oder Methacrylsäure, Crotonsäure, Methoxyessigsäure,    Äthoxy-      essigsäure,   Butoxyessigsäure,    Dodecyloxy-      essigsäure,   Chloressigsäure,    a-Chlorpropion-      säure,      #-Chlorpropionsäure,      &alpha;

  -Chlorbutter-      säure,   Thioglykolsäure, Thiomilchsäure,    Ma-      lonsäuremonoäthylester,      Oxalsäuremononoäthyl-      ester,   Malonamidsäure, Hydantoinsäure,    Gly-      kolsäure,   Milehsäure, ss-Oxybuttersäure,    Ma-      leinsäuremonoäthylester,      Propylsulfamidessig-      säure,   Dodeeylsulfamidoessiosäure und Gemische aliphatischer    Alkylsulfamidoessig-      säuren.   Als aliey clische Monocarbonsäuren kommen z.

   B. in Betracht:    Cyclopentancar-      bonsäure,   Cyclohexancarbonsäure,    Hexah#-      dro-salicylsäure   oder analoge Säuren. 



  Als aromatische Monoearbonsäuren werden genannt z. B.: Benzoesäure,    o-Chlor-      benzoesäure,   4-Chlorbenzoesäure, 2- bzw.    3-      bzw.   4-Methyl-benzoesäure, a- bzw.    #-Naph-      thoesäure,   a- bzw.    #-Naphthoxyessigsäure,   Phenylessigsäure, Zimtsäure,    Phthalsäure-      monoäthylester,   Salieylsäure,    2,3-Oxynaph-      thoesäure,   3- bzw. 4-Oxy benzoesäure,    Meth-      oxybenzoesäure,   Phenoxy essigsäure,    2,4-Di-      chlorphenoxy   essigsäure, Phthalamidsäure,    p-      Toluolsulfamidoessigsäure   u. ä.

   Als    hetero-      eycliselhe   Monocarbonsäuren seien z. B. genannt: Brenzsehleimsäure, Nicotinsäure,    Thio-      phen-&alpha;-carbonsäure,      2-Oxy-carbazol-3-carbon-      säure,   3-Oxy-diphenylenoxyd-2-carbonsäure, 1 -    Phenyl-pyrazolon   - (5) - 3 -    carbonsäure,      5-Benzoylbenzoxazolon-2-eai-bonsä:itre,      3-Oxy-      2   -    methyl   -    chinolin   - 4 -    ca.rbonsäure,      Pyrrol-a-      carbonsäure,      ,B-Indolylessigsäur   e. 



  Weiterhin können auch für die Umsetzung mit dem    Aluminiumalkoholat      Carbonsäure-      anhydride   gemäss dem    Verfahren   der deut- 

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 sehen Patentschrift Nr. 853354 verwendet, werden, ferner auch einbasische Diacylamide von Carbonsäuren, z. B.

   Essigsäureanhydrid, Propionsäureanhydrid, Laurinsäureanhydrid, Benzoesäureanhydrid, Stearinsäureanlhydlrid, Phtalsäureanhvdrid, Bernsteinsäureanhydrid, Maleinsäureanhydrid,    4-Chlorphthal-      säureanhydrid,      3,6-Dichlorphthalsäureanhy-      drid,   Tetrachlorphthalsäureanhydrid,    Tetra-      lhydroplhtltalsäureanhydrid   und gleichartige Produkte der Diensynthese mit Maleinsäureanhydrid, ferner Diacetamicd, Dilaurinamicd, Dibenzamid, Phthalimid und dergleichen. 



  Als organische Monosulfinsäuren kommen z. B. in Betracht: Äthansulfinsäure,    Propan-      sulfinsäure,   Dodecausulfinsäure,    Cyclohexan-      sulfinsäure,   Benzolsu,lfinsäure. 



  Als organische Monosulfonsäuren seien z. B. genannt: Propansulfonsäure,    Dodecan-      sulfonsäure,   Cyclohexansulfonsäure,    Benzol-      sullonsäure,   p-Toluolsulfonsäure,    Naphthalin-      sulfonsäure,   Oetylbenzolsulfonsäure,    Butyl-      naphthalinsulfonsäure,   Oxyäthansulfonsäure, Phenolsulfonsäure, Naphtholsulfonsäure,    2-      Oxycarbazol-7-sulfonsäure,   Thiophen - u -    sul-      fonsäure.   



  Ferner können auch die einbasischen Amide und Imide derartiger Sulfonsäuren verwendet. werden, wie beispielsweise    Dode-      cansulfamid,   Benzolsulfamid,    p-Toluolsulf-      amid,   - Benzoldisulfimid, p-Toluoldisulfimid, Dodecandisulfimid, Propansulfamid,    Propan-      clisullfimid.   



  Ferner eignen sich z. B. einbasische    Sul-      finsäuren,   Sulfonsäuren, Sulfamide und Sulfimnide von mittleren und höheren    Kohlen-      wasserstoffgemisehen,   wie sie z. B. nach bekannten Verfahren aus den Sulfochloriden    von   fossilen und synthetischen Dieselölen oder durch Sulfonieren von Erdöldestillaten und Alkylbenzolen gewonnen werden. 



  Als Monoschwefelsäureester kommen z. B. in Frage: Äthanolschwefelsäureester,    Butanol-      sclwefelsäureester,      Dodecanolschwefelsäure-      ester,   Cyclohexanolschwefelsäureester,    Phenol-      sehwefelsäureester,   Alkylphenolschwefelsäureester, Stearylschwefelsäureester,    Benzyl-      alkollolsehwefelsäureester.   Als einbasische organische    Sulfamin-      säuren   seien beispielsweise genannt:    Äthyl-      sulfaminsäure,   Dodecylsulfaminsäure,    Cyclo-      hexylsulfaminsäure,   Phenylsulfaminsäure. 



  Ferner seien z. B. einbasische, saure ringförmige Imide genannt: Benzoesäuresulfimid, Barbitursäure, Äthylbarbitursäure. 



  Als einbasische organische Phosphonsäuren kommen z. B. in Betracht: Die Monoestersauren von aliphatischen oder alicyclischen Alkoholen, wie z. B.    Cyelohexanphosphon-      äthylestersäure   der Formel C6H11P0(OC2H5) OH, die entsprechende Amylestersäure der    Cyclo-      hexan-phosphorsäure,      Hexanphosphonätliyl-      bzw.   -amyl- bzw. -dodecyl- bzw. -cy clohexy    1-      estersäure,   Phenylphosphonäthyl- bzw. -buty    1-      bzw.   -dodecyl- bzw. -cyclohexyl-estersäure. 



  Als einbasische Phosphorsäureesterwerden z. B. genannt: Dialkylphosphorestersäuren der Formel PO (OR)20H (R = aliphatischer oder alicycliseher Rest), wie Diäthyl- bzw.    Di-      buty   1- bzw. Diamyl- bzw. Didodecyl- bzw.    Di-      benzyl-   bzw. Dioctadecyl- bzw. Dicy clohexy    1-      phosphorestersäure.   



  Es können auch    Cemisehe   dieser Verbindungen verwendet werden; ferner können mehrere Verbindungen stufenweise mit dem    Aluminiuma.lkoholat   umgesetzt werden, z. B. zuerst Essigsäure, dann    Benzoesäure,   oder    2,3-Oxynaphthoesäure.   



  Besonders wertvoll ist die stufenweise Verwendung der genannten sauren organischen Verbindungen und von    höhermoleku-      laren      Carbonsäuren   zur    Umsetzung   mit dem    Aluminiumalkohola,t.   Man kann also dieses z. B. erst mit 0,2-0,8    Mol   Essigsäure umsetzen und dann noch 0,1-0,7    Mol   Stearinsäure einwirken lassen, insgesamt jedoch höchstens etwa 0,9    Mol   Säure. 



  Zu besonders wertvollen Produkten, nämlich solchen, die gegenüber Feuchtigkeit, insbesondere bei gewöhnlicher Temperatur, weitgehend stabil sind, gelangt man, wenn man die fertigen Umsetzungsprodukte mit komplexbildenden flüchtigen organischen Verbindungen behandelt. Man kann die kom- 

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 plexbildenden flüchtigen organischen Verbindungen auch schon vor oder während der Umsetzung der Alkoholate mit den einbasischen organischen Stoffen saurer Natur, die mit Aluminium Salze bilden, zugeben.

   Die so erhaltenen Produkte sind gegenüber Luftfeuchtigkeit und Wasser bei niederen Temperaturen haltbar; weitgehend stabilisierte Umsetzungsprodukte aus Aluminiumalkoholaten und den genannten einbasischen organischen Verbindungen saurer Natur können unter Umständen sogar in wässrigen Medien verwendet werden, ohne dass bei niederen Temperaturen eine hydrolytische Spaltung eintritt. Die Zugabe der genannten Komplexbildner    erfolgt   vorteilhaft in einer Menge von etwa 0,1-2 Mol je nach dem gewünschten Stabilisierungsgrad in flüssigem oder gelöstem Zustand bei gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur. Als komplexbildende flüchtige organische Stoffe seien beispielsweise genannt: solche Verbindungen, die eine schwach saure Gruppe enthalten, wie z.

   B. aliphatische    Oxycarbon-      säureester   wie Weinsäurediäthylester, oder Oxime wie beispielsweise Aceton-oxim,    Aeetal-      dehydoxim;   ferner solche Verbindungen, die eine zur desmotropen Umlagerung in die    aci-      Form   befähigte Gruppe enthalten, wie z. B. Acetylaceton, Acetessigester,    Malonsäure-      dinitril,   Nitromethan, Nitropropan, u. ä.; ferner solche Verbindungen, die eine reaktionsfähige Methylengruppe enthalten, wie z. B. Malonsäureester; ausserdem kommen auch Oxyoxoverbindungen, wie z. B. Butyroin, und aliphatische Nitrile, wie Acetonitril, in Frage.

   Als indifferente Lösungsmittel kommen Chlorkohlenwasserstoffe oder Kohlenwasserstoffe wie Benzin, Benzol, Xylol, Tetrachlorkohlenstoff, Trichloräthylen, Perchlor- äthylen, Chlorbenzol, ferner niedrigsiedende Ester, wie Essigester, Amylacetat,    Dialkyl-      äther,   wie Diäthyläther, cyclisehe Äther, wie Dioxan, und dergleichen in Betracht. Bei der Umsetzung der    Aluminiumal-      koholate   mit den einbasischen organischen Verbindungen saurer Natur, die mit Alumi- nium Salze bilden, dürfte sich das zunächst durch Austausch einer Alkoxygruppe gegen die äquivalente Menge saurer Reste gebildete saure Aluminiumalkoholat mit dem überschüssigen Aluminiumalkoholat umsetzen, wobei sich Fadenmoleküle bilden können, die gegebenenfalls noch weiter vernetzt sein können.

   Je nach dem gewählten    Molverhä.ltnis   der Reaktionskomponenten und nach den Reaktionsbedingungen kann die Zahl der v    or-      bandenen   Äther- und sauren    Reste:   wechseln. Beim Arbeiten bei niederer Temperatur scheint die Kettenlänge und der Vernetzungsgrad weit geringer zu sein als- beim Arbeiten bei erhöhter Temperatur, so dass die so erhaltenen Verfahrensprodukte eine erhöhte Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln besitzen. 



  Die Verwendung der verschiedenen Aluminiumalkoholate und einbasischen organischen sauren Stoffe bzw. ihrer Derivate gestattet eine vorteilhafte Anpassung der Eigenschaften der so erhältlichen organischen Aluminiumverbindungen an die Verwendungszwecke. Die erhaltenen Aluminiumverbindungen sind von öliger bis halbfester oder    wa.chsa.rtiger   oder harzartiger Konsistenz. Sie sind in vielen organischen Lösungsmitteln löslich und mit Weichmacher verträglich. Sie können mannigfache technische Verwendung, in erster Reihe als industrielle Zusatzstoffe, finden, z.

   B. als    verdiekende   Zusätze zu Schmierstoffen, als korrosionshemmende Zusätze zu Treibstoffen oder als verdickende, aber bei Zutritt von Luftfeuchtigkeit nicht gelatinierende Zusätze zu    Anstrichmitteln   auf    Lösungsmittelgrundlage.   Beispiel 1 Zu 104 Gewichtsteilen (= 0,64    Mol)      Alu-      miniumäthylat,   gelöst in 634 Gewichtsteilen Essigester, werden 80 Gewichtsteile (= 0,29    Mol)      Stearinsäure   (E. P. 55 ,    Molgewicht   272) zugegeben, und das Gemisch 1 Stunde am    Rückfluss   gekocht. Dann wird das Lösungsmittel zuerst bei gewöhnlichem, anschliessend unter vermindertem Druck, ab- 

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 destilliert.

   Man erhält als -Rückstand 162 Gewichtsteile eines weichen Wachses, welches in Tetrachlorkohlenstoff in der Wärme löslich ist. 



  Beispiel 2 128 Gewichtsteile (= 0,63 Mol)    Alumi-      nium-isopropylat   werden in 280 Gewichtsteilen Benzol gelöst, 100 Gewichtsteile (= 0,35 Mol) Stearinsäure (E. P. 65 , Molgewieht 282) zugegeben, und das Gemisch 1 Stunde am Rüekfluss gekocht. Dann wird das Lösungsmittel zuerst bei Normaldruck, anschliessend unter vermindertem Druck abdestilliert. Man erhält als Rückstand 180    Ge-      wiehtsteile   eines zähflüssigen Öls, das in kaltem Tetrachlorkohlenstoff und in warmem Benzol und warmem Petroläther löslich ist. Beispiel 3 In 1100 Gewichtsteilen einer technischen Lösung von 0,9 Mol Aluminiumäthyla.t in Essigester (2,2% Al), hergestellt nach DRP Nr.386688, werden 110 Gewichtsteile (0,4 Mol) Stearinsäure (E. P. 55 , Molgewicht 270) bei 40  unter Rühren aufgelöst.

   Dann wird noch 2 Stunden am Rückfloss gekocht und anschliessend das Lösungsmittel, zuletzt im Vakuum, abdestilliert. Man erhält 225 Gewichtsteile eines dickflüssigen Öls, welches bei gewöhnlicher Temperatur zu einem zähen Wachs erstarrt und in warmem Tetrachlorkohlenstoff und Benzol löslich ist. 



  Beispiel 4 In 1100 Gewichtsteilen einer technischen Lösung von 0,9 Mol Aluminiumäthylat in Essigester (2,2%a Al), hergestellt nach DRP Nr. 386688, werden 120 Gewichtsteile (0,45 Mol) Stearinsäure (E. P. 55 , Molgewicht 270) bei 40  unter Rühren gelöst. Dann wird 1 Stunde am Rückfloss gekocht. In die so erhaltene klare Lösung werden 110 Gewichtsteile (0,3 Mol) techn. Ricinusölfettsäure (SZ: 178, VZ: 197, JZ : 85, 2,21/o 011) bei 70  eingerührt und das Gemisch nochmals 1 Stunde am Rückfloss gekocht. Dann wird das Lösungsmittel abdestilliert, zuletzt im Vakuum. Man erhält ein gelbliches, weiches, gummi- artiges Harz, welches in kaltem Benzol unter Quellung löslich ist. 



  Beispiel 5 266 Gewichtsteile eines aus Aluminiumchlorid und 3 Mol Äthylenoxyd hergestellten Aluminiumchloräthylats (1,0 Mol) werden in 800 Gewichtsteilen Benzol bei 60  gelöst und dann 140 Gewichtsteile (0,5 Mol) technische Stearinsäure (E. P. 52 ) unter Rühren zugesetzt. Man erhält eine klare Lösung von stearinsaurem Aluminium-chloräthylat. Dann wird das Benzol und der verdrängte    Chlor-      äthylalkohol   zuerst bei gewöhnlichem Druck, zuletzt im Vakuum abdestilliert, wobei man die Sumpftemperatur auf 120  steigen lässt. Das stearinsaure Aluminiumchloräthylat hinterbleibt als gelbliches dickes Öl, welches bei gewöhnlicher Temperatur langsam zu einem weichen Wachs erstarrt, das z. B. in    Tetra-      ehlorkohlenstoff,   Benzol und Testbenzin bei gewöhnlicher Temperatur leicht löslich ist.

   Beispiel 6 120 Gewichtsteile (1,0 Mol)    Aluminium-      methylat   werden in 3000 Gewichtsteilen Benzol unter Rühren dispergiert, 250 Gewichtsteile    Stearinsäure   (E. P. 52 ,    Molge-      wicht   278) zugesetzt und das Gemisch 1 Stunde unter Rühren am Rückfloss, gekocht. Hierbei bildet sich unter Abspaltung von Methanol eine viskose Lösung von    stearinsaureiu      Aluminiummethylat.   Hierauf wird das Lösungsmittel und das abgespaltene Methanol im Vakuum    abdestilliert,   wobei    als   Rückstand ein elastisches Harz    hinterbleibt,   welches in Benzol,    Xylol   und    Perchloräthylen   löslich ist. 



  Beispiel 246 Gewichtsteile (1,0    Mol)      Aluminium-n-      butylat   werden unter Rühren in 1000 Gewichtsteilen warmem    n-Butanol   gelöst und 100 Gewichtsteile (0,6    Mol)   Oxydationsfettsäure    (Durchschnittsmolgewicht   170, E. P. 27 ) bei 50  zugegeben. Es bildet sich unter Abspaltung von    Buta.nol   eine klare Lösung von fettsaurem    Aluminiumbutylat,   welche noch 1 Stunde am Rückfloss gekocht wird. Nach    Abdestillieren   des    Butanols   bei Unter- 

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 druck erhält man als    Rückstand   ein wachsartig erstarrendes Öl, welches in Xylol und Perchloräthylen löslich ist. 



  Beispiel 8 In 200 Gewichtsteilen einer 10%igen    Alu-      miniumäthylatlösung   in Xylol (0,12 Mol) werden bei 20  27 Gewichtsteile techn.    Sperm-      ölfettsäure   (0,10 Mol) unter Rühren gelöst. Nach 12stündigem Stehen bei 20  wird die. Lösung 10 Stunden unter Ausschluss von Luft und Feuchtigkeit auf 45  erwärmt. Nach Abdestillieren des Lösungsmittels im Vakuum erhält man ein zähes Wachs,    welches   in Tetrachlorkohlenstoff und Benzol bei gewöhnlicher Temperatur unter Quellung löslich ist und viskose Lösungen liefert. 



  Beispiel 9 Durch    einstündiges   Einwirkenlassen von 13,5 Gewichtsteilen (0,05 Mol) Ölsäure auf die Lösung von 20 Gewichtsteilen (0,10 Mol) Aluminiumisopropylat in 176 Gewichtsteilen Benzol bei 20  C werden 210 Gewichtsteile. einer benzolischen Lösung von ölsaurem    Alu-      miniumisopropylat   hergestellt. In dieser werden 7 Gewichtsteile Stearinsäure (0,025 Mol) bei 50  gelöst. Danach wird 1 Stunde am Rückfluss gekocht und anschliessend das Lösungsmittel, zuletzt im Vakuum, abdestilliert. Man erhält ein hochviskoses, gelbliches Öl, das bei gewöhnlicher Temperatur erstarrt. Es ist in kaltem Tetrachlorkohlenstoff und Benzol löslich. 



  Beispiel 10 204 Gewichtsteile Aluminiumisopropylat (1,0 Mal) werden in einem Gemisch von 800 Gewichtsteilen Isopropanol und 800 Gewichtsteilen Xylol gelöst und hierzu unter Rühren 48 Gewichtsteile Eisessig (0,8 Mol), welcher mit 500 Gewichtsteilen Xylol verdünnt ist, bei etwa 30  zugetropft. Hierbei bildet sich unter schwacher Erwärmung eine klare Lösung von essigsaurem Aluminiumisopropylat, welche noch 1 Stunde bei 80  verrührt wird. Die so erhaltene    dickflüssige   Lösung liefert beim Abdestillieren des Lösungsmittels im Vakutun bei etwa 90  das essigsaure Alumi- niumisopropylät als bröckeliges Harz, welches in Benzol und Xy lol löslich ist.

   Verwendet man anstelle von Eisessig 75 Gewichtsteile und arbeitet im übrigen in gleicher Weise, so erhält man das chloressigsaure    Aluminium-      isopropylat   als bröckeliges Harz, welehes in Benzol, Xylol und Tetraehlorkohlenstoff    lös-      lieh   ist. 



  Beispiel 11 204 Gewichtsteile Aluminiumisopropylat (1,0 Mol) werden in 1000 Gewichtsteilen Xylol gelöst und hierzu bei etwa 30  eine Lösung von 30 Gewiehtsteilen (0,5 Mol) Eisessig in 500 Gewichtsteilen Xylol unter Rührung und Aussenkühlung zufliessen lassen. Man erhält eine dickflüssige Lösung von essigsaurem Aluminiumisopropylat, in welcher bei etwa 70  noch 120 Gewichtsteile techn. Stearinsäure (Molgewieht 270, E. P. 52 ) unter Rühren aufgelöst werden. Nach Abdestillieren des Xylols und v erdrängten Isopropanols im Vakuum erhält man das essigsaure, stearinsaure Aluminiumisopropylat als elastisches Harz, welches in aliphatisehen und aromatischen Kohlenwasserstoffen, wie Testbenzin und Xylol, löslich ist. 



  Beispiel 12 102 Gewichtsteile Aluminiumisopropylat (0,50 Mol) werden in 1000 Gewiehtsteilen Isopropylalkohol kochend gelöst und in der auf etwa 40  abgekühlten Lösung noch 120 Gewichtsteile (0,4 Mol) Dibenzolsulfimid unter Rühren aufgelöst. Man erhält eine klare Lösung des Dibenzolsulfimidaluminium-isopropylats, welche noch eine Stunde am Rückfluss gekocht wird.

   Nach    Abdestillie-      ren   des    Isopropanols   erhält man als Rückstand nach Erkalten ein weiches Harz,    wel-      ehes   in    aliphatisehen      Chlorkohlenwasserstof-      fen,wie      Tetraehlorkohlenstoff,   und in aromatischen    Kohlenwasseiatoffen,   wie Benzol und    Xy      1o1,   löslich ist.

   Beispiel 13 Zu 1000 Gewichtsteilen einer technischen    Aluminiumäthylatlösung   in Essigester    (2,7110   Al), verdünnt mit 1000 Gewichtsteilen wasser- 

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 freiem Alkohol (1,0 Mol), werden unter Rühren bei etwa 20  124 Gewichtsteile (0,9 Mo1) Salicylsäure zugegeben und das Gemisch eine Stunde am Rückfluss gekocht. Es bildet sieh eine klare Lösung des salicylsauren Aluminiumäthylats, welches nach    Abdestillieren   des Lösungsmittels und abgespaltenen Athanols im Vakuum als bröckeliges Harz anfällt. Es ist in Essigester und Alkohol löslich.

   Beispiel 14 Zu 1000 Gewichtsteilen einer technischen Aluminiumäthylatlösung in Essigester (2,7% Al) (1,0 Mol) wird und unter Rühren bei etwa 20-30  die Lösung von 124 Gewichtsteilen (0,5 Mol)    Cyclohexanphosphon-2-äthyl-      butylestersäure   der Formel C6H11P0(OC6H13) OH in 500 Gewichtsteilen Essigester zugegeben und das klare Gemisch eine Stunde am Rückfluss gekocht. Aus der so erhaltenen klaren Lösung des    cyclohexanphosphon-2-äthy-1-butyl-      estersauren   Aluminiumäthylats wird dieses nach Abdestillieren des Lösungsmittels als bröckeliges Harz erhalten, welches in    Tetra-      ehlorkohlenstoff,   Testbenzin und Xylol löslich ist. 



  Beispiel 15 204 Gewichtsteile Ahuniniumisopropylat (1,0 Mo1) werden in 1000 Gewichtsteilen Xylol gelöst und bei etwa 30  die Lösung von 105 Gewiehtsteilen (0,5 Mol)    Di-n-butylphosphor-      säure-estersäure   der Formel PO(OC4H9)20H in 500 Gewichtsteilen Xylol zugegeben. Sodann wird das klare Gemisch eine Stunde auf etwa 70  erwärmt. Nach Abdestillieren des Lösungsmittels im Vakuum wird das    dibutyl-      phosphorestersaure      Aluminiumpropylat   als Wachs erhalten, welches in aliphatisehen und aromatischen Kohlenwasserstoffen und Chlorkohlenwasserstoffen löslich ist.

   Beispiel 16 246 Gewichtsteile (1,0 Mol)    Aluminium-      n-butylat   werden mit 1000 Gewichtsteilen wasserfreiem n-Butanol heiss gelöst, sodann bei etwa 60  unter Rühren 120 Gewichtsteile (0,8 Hol) Phthalsäureanhy drid eingetragen. Hierbei entsteht eine klare Lösung des    mono-      butylphthalestersauren   Aluminiumbutylats, welche noch eine Stunde auf etwa 100  erhitzt wird. Nach Abdestillieren des Butanols, zuletzt im Vakuum, erhält man als    Rückstand   ein Harz, welches in Butanol, Tetrachlorkohlenstoff, Benzol, Xylol löslich ist.

   Beispiel 17 120 Gewichtsteile (1,0 Mol)    Alluninium-      methvlat   werden in 3000 Gewichtsteilen Benzol mit 36 Gewichtsteilen (0,5 Hol) Eisessig unter Rühren eine Stunde am Rückfluss gekocht, wobei sich unter Abspaltung von Methanol eine dickflüssige Lösung von essigsaurem Aluminiummethylat bildet. Jetzt werden unter Rühren bei etwa 70  noch 81 Gewichtsteile (0,3 Mol) Stearinsäure (E. P. 50 , Molgewicht 270) zugesetzt und das Gemisch nochmals    eine   Stunde am Rüekfluss gekocht, wobei sich unter weiterer Abspaltung von Methanol eine dickflüssige Lösung von essigsaurem-stearinsaurem Aluminiummethylat bildet. Nach    Abdestillieren   des Lösungsmittels und Methanols erhält man ein elastisches Harz, welches in Xylol, Benzol und Perchloräthylen löslich ist. 



  Beispiel 18 204 Gewichtsteile (1,0 Mol)    Aluminium-      isopropylat   werden in 1000 Gewichtsteilen    Xylol   gelöst, unter    Rühren   225 Gewichtsteile (0,5    Mol)      n-Dodecansulfamid   zugesetzt und das    Gxemisch   eine. Stunde unter Rühren am    Rückfluss   gekocht.

   Unter Abspaltung von    Iso-      propanol   bildet. sich eine klare Lösung von    dodecansulfamidsaurem      Aluminiumisopropy-      lat.   Nach    Abdestillieren   des Lösungsmittels, zuletzt bei Unterdruck, erhält man als Rückstand ein wachsartig erstarrendes Öl, welches in    Tetrachlorkohlenstoff   und    Xylol   leicht löslich ist. 



  Beispiel 19 29 Gewichtsteile (0,l8    Mol)      Ahuninium-      äthylat,   gelöst in 293 Gewichtsteilen    Xylol,   werden in einem Rührkessel mit Aussenkühlung auf    -I-   2  gekühlt. Zu dieser Lösung gibt man unter Rühren in einer Stunde die 

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 Lösung von 45 Gewichtsteilen (0,15 Mol) Stearinsäure in 80 Gewiehtsteilen Xylol. Hierbei wird durch Aussenkühlung die Temperatur bei etwa + 5  gehalten. Nach beendetem Zulauf wird über Nacht weiter ohne Aussenkühlung gerührt, wobei die Temperatur auf etwa + 20  ansteigt. Das Umsetzungsprodukt scheidet sich hierbei teilweise aus. Sodann wird bei etwa 20  Sumpftemperatur das Lösungsmittel im Vakuum abdestilliert.

   Man erhält 57 Gewichtsteile einer gelben, zähen wachsartigen Substanz, welche in Tetrachlorkohlenstoff, Benzin, Benzol und Äther in der Kälte löslich ist. 



  Beispiel 20 In 460 Gewichtsteilen einer technischen, nach DRP Nr. 386688 hergestellten Lösung von Aluminiumäthylat (0,38 Hol) in Essigester (2,2% Al) werden 82 Gewichtsteile (0,3 Hol) Spermölfettsäure (SZ: = 212, VZ: = 214, JZ: = 71) unter Rühren gelöst. Nach 10 Stunden hat sich das Umsetzungsprodukt in öliger Form abgesetzt und wird durch Abziehen abgetrennt. Man erhält 160 Gewichtsteile eines gelblichen Öls, welches in Tetrachlorkohlenstoff, Benzol und Benzin in der Kälte löslich ist. 



  Beispiel 21 Zunächst werden nach Bersin (Diss. Königsberg 1928, S. 22), 40 Gewichtsteile (0,25 Hol) Aluminiumäthylat mit 240 Gewichtsteilen fast wasserfreiem Alkohol (0,7%a Wasser) über Nacht am Rückflusskühler gekocht, wodurch man eine klare Lösung eines basischen Aluminiumäthylats, welches gemäss der Analyse pro Atom Aluminium 2,1    Äthoxy-      gruppen   enthält, erhält. In dieser heissen Lösung werden bei 60  unter Rühren 56    Ge-      wiehtsteile   (0,2 Hol) techn. Stearinsäure (Molgewicht 280, E. P. 52 ) aufgelöst und die klare Lösung des    stearinsauren      Aluminium-      äthylats   noch 2 Stunden am Rüekflusskühler gekocht. Dann wird der Äthylalkohol zuerst bei gewöhnlichem Druck, zuletzt im Vakuum abdestilliert.

   Man erhält das stearinsaure Aluminiumäthylat als dickflüssiges Öl,    wel-      ehes   beim Erkalten wachsartig erstarrt und in Tetrachlorkohlenstoff und Benzol leicht löslich ist. 



  Beispiel 22 400 Gewiehtsteile einer durch Umsetzung von 20 Gewiehtsteilen Aluminiumpulver mit 135 Gewielitsteilen n-Butanol (Wassergehalt: 2%) in 260 Gewvichtsteilen siedendem Xylol erhaltenen Lösung von leicht löslichem    Alumi-      niumbutylat   (0,74 Mol), das gemäss der Analyse pro Atom Aluminium 2,6 Butoxygruppen enthält, werden mit 95 Gewielitsteilen (0,67 11o1) Benzolstilfinsäure unter Rühren bei 50  umgesetzt. Man erhält eine klare Lösung des benzolsulfinsauren Aluminiumbutylats. Nach 1 Stunde Erhitzen bei 80  wird das Xylol und der verdrängte Butylalkohol im Vakuum abdestilliert. Man erhält das benzolsulfinsaure Aluminiumbutylat als weiches Harz, welches in aroniatisehen Kohlenwasserstoffen, in aliphatischen Estern und alipliatischen Chlorkohlenwasserstoffen löslich ist. 



  Beispiel 23 84 Gewichtsteile einer durch Umsetzung von 40 Gewiehtsteilen Aluminiumpulver mit 190 Gewiehtsteilen 95%igeni Äthanol in 500 Gewiehtsteilen siedendem Xylol hergestellten Lösung von Aluminiumäthylat (0,17 Hol), das gemäss der Analyse pro Atom Aluminium 2,3 Äthoxygruppen enthält, werden mit. 35 Gewichtsteilen (0,135 Hol) Palmitinsäure bei gewöhnlicher Temperatur verrührt. Nach Auflösung wird die erhaltene klare gelbliche Lösung des palmitinsauren    Aluminiumäthy-      lats   noch 1 Stunde bei 70  erhitzt. Hierauf wird das Xylol und das verdrängte Äthanol erst bei gewöhnlicher Temperatur, zuletzt im Vakuum abdestilliert, wobei man das    palmi-      tinsaure   Aluminiumäthylat als dickflüssiges Öl erhält, welches beim Erkalten zu einem weichen Wachs erstarrt.

   Es ist in    aroinati-      sehen   und    a.lipha.tisehen      Kohlenwasserstoffen   und    Chlorkohlenwasserstoffen   leicht löslich.    Beispicl      24   221 Gewichtsteile (1,0    Mol)   eines durch Umsetzung von 1 Hol    Ahiminiumehlorid   in    Diätliyläther   mit 2 Hol    Äthylenoxy   d erhaltenen    Alitminium-monochlor-di-chloräthy      la\s   

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 der Formel Al Cl (OC2H4Cl)2 werden in 200 Gewichtsteilen Benzol gelöst und 140 Gewichtsteile (0,5 Mol) Stearinsäure (Molgewicht 280, E. P. 54 ) unter Rühren zugesetzt.

   Beim Erwärmen auf 80  bildet sich    mater   Abspaltung von Chlorwasserstoff eine klare Lösung des stearinsauren    Aluminium-      efhloräthylats,   welches nach Abdestillieren des Xylols als dickflüssiges Öl anfällt. Dieses erstarrt beim Abkühlen langsam zu einem zähen Wachs, welches in aliphatischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen und Halogenwasserstoffen löslich ist. 



  Beispiel 25 180 Gewichtsteile (1,0 Mol) Aluminiumnmonoehlor-diisopropylat, hergestellt durch Einwirkung von 1 Mol Acetylclhlorid auf Aluminium-isopropylat, werden in 720 Gewichtsteilen Xylol unter Rühren bei etwa 50  gelöst und hierin noch 140 Gewichtsteile (0,5 Mol) Stearinsäure (Molgewicht 280, E. P. 53 ) oder Ölsäure aufgelöst. Die so erhaltene xylolische Lösung des stearinsauren bzw. ölsauren Aluminiumchlor-isopropylats wird noch 1 Stunde auf 90  erhitzt und dann das Lösungsmittel im Vakuum abdestilliert. Als Rückstand hinterbleibt ein dickflüssiges Öl, welches beim Erkalten langsam zu einem sehr weichen Wachs erstarrt. Es ist in aliphatischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen und Chlorkohlenwasserstoffen, ferner in Essigester und Alkohol löslich.

   Beispiel. 26 Eine Lösung von 100 Gewichtsteilen stearinsaurem Aluminiumäthylat, die man durch Umsetzung von 0,9 Mol Stearinsäure mit 1,0 Mol Alumniniumäthylat herstellt, in 900 Gewichtsteilen Tetraehlorkohlenstoff wird mit 10 Gewichtsteilen Acetylaceton versetzt. 



  Anstelle von Acetylaceton kann man auch 25 Gewichtsteile Acetessigester verwenden. Beispiel 27 1 Mol Aluminiumisopropylat wird in    xylo-      lisclher   Lösung bei etwa 50  mit 0,65 Mol Stearinsäure umgesetzt und auf 90  erhitzt. Anschliessend wird zu dieser    Lösung   des stearinsauren Aluminiumisopropylats 0,3 Mol Acetessigester oder Acetylaceton und dann 1/2 Stunde auf 60  erhitzt. Die so erhaltene Lösung des stearinsauren    Aluminiumisopro-      pylats   ist gegenüber Luftfeuchtigkeit stabil.

   Beispiel 28 110 Gewichtsteile einer technischen, nach DRP Nr. 386688 hergestellten Lösung von 0,09 Mol Aluminiumäthylat in Essigester (2,2% Al) werden bei etwa 50  mit 11 Gewichtsteilen (0,04 Mol) Stearinsäure umgesetzt und der    Essigester   etwa zur Hälfte bei Unterdruck bei etwa 50  abdestilliert. Sodann werden 4 Gewichtsteile (0,03 Mol)    Acetessig-      ester   eingerührt und der Rest des Essigesters bei 70  und etwa 100 Torr abdestilliert. Auf diese Weise erhält man das stearinsaure Aluminiumäthylat als ein dickflüssiges Öl, welches in der Kälte langsam zu einem weichen Wachs erstarrt. 



  Es ist in aliphatisehen und aromatischen Kohlenwasserstoffen und Chlorkohlenwasserstoffen sowie in Essigester löslich und gegen Einwirkung von Feuchtigkeit beständig. 



  Beispiel 29 In 160 Gewichtsteilen (1,0 Mol)    Alumi-      niumäthylat,   gelöst in 1000 Gewichtsteilen    Xylol,   werden bei etwa 50  unter Rühren 100 Gewichtsteile (0,8    Mol)      Benzoesäure   aufgelöst. Zu der klaren Lösung des    benzoesauren      Aluminiumäthylats   werden noch 65 Gewichtsteile    Acetessigester   (0,5    Mol)   zugefügt und    1/,4   Stunde bei etwa 60  gerührt.

   Dadurch erhält man eine Lösung des gegen Feuchtigkeit stabilisierten    benzoesauren   Aluminium- äthylats, aus welcher    dieses   durch Abdestillieren des Lösungsmittels bei Unterdruck als weiches Harz in    lösungsmittelfreiein   Zustande erhalten wird. Das Harz ist in    Tetrachlorkohlenstoff   und Benzol löslich. Beispiel 30 20 Gewichtsteile (0,1    Mol)      Aluminium-      isopropylat   werden in 100    Gewichtsteilen   Benzol gelöst und durch Zusatz von 2,5 Gewichtsteilen    Acetylaceton   (0,025    Mol)   mit 

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 kurzem Erwärmen auf 50  gegen Feuchtigkeit stabilisiert.

   Diese Stabilisierung kann daran erkannt werden, dass eine Probe mit 95 %gem Isopropanol keine Fällung von Aluminiumhydroxyd mehr gibt. Anschliessend werden in dieser stabilisierten benzolischen Lösung 14 Gewichtsteile (0,05 Mol) Stearinsäure (Molgewicht 270, E. P. 52 ) bei etwa 50  unter Rühren aufgelöst und die klare Lösung noch 1/2 Stunde auf 80  erhitzt. Entfernt man das Lösungsmittel im Vakuum, so erhält man das lösungsmittelfreie stabilisierte stearinsaure Aluminiumisopropylat als weiches Wachs, welches in Xylol, Tetrachlorkohlenstoff und Testbenzin löslich ist. 



  Beispiel 31 Zu 100 Gewichtsteilen einer technischen Lösung von Aluminiumäthylat (0,1 Mol) in Essigester (2,7% Al), hergestellt nach DRP Nr. 386688, werden 6 Gewichtsteile (0,05 .Mol) Acetessigester zugetropft und durch 1/2 Stunde Erwärmen auf etwa 40  gegen Feuchtigkeit stabilisiert, was daran erkennbar ist, dass eine Probe bei Zugabe von 96%o Alkohol keine Fällung von Aluminiumhydroxyd mehr gibt. Darauf werden noch 10 Gewichtsteile (0,08 Mol) Benzoesäure unter Rühren zugegeben, das klare Gemisch 1/2 Stunde am Rückfluss gekocht und das Lösungsmittel bei Unterdruck abdestilliert. Als Rückstand hinterbleibt das stabilisierte benzoesaure    Alumi-      numäthylat   als Harz, welches in Alkohol löslich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von organischen Aluminiumverbindungen, welche zum Teil ätherartig über Sauerstoff und zum Teil salzartig an das Aluminium gebundene organische Reste enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass man 1 Mol eines Aluminiumalkoho- lats mit weniger als 1 Mol mindestens einer einbasischen organischen Verbindung saurer Natur, die mit Aluminium Salze bildet, kondensiert. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man das Alumi- niumalkoholat mit weniger als ein Mol eines Gemisches einbasiseher organischer Verbindungen saurer Natur umsetzt. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in Gegenwart von indifferenten Lösungsmitteln vornimmt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man als Alumi- niumalkoholat &alpha;-Aluminiumäthylat verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet., dass man als Alurni- niumalkoholate Verbindungen verwendet, die auf 1 Äquivalent Aluminium weniger als 1 Äquivalent von ätherartig über Sauerstoff an Aluminium gebundenen organischen Resten enthalten. 5. Verfahren nach Patentansprueh I, dadurch gekennzeichnet, dass man als Alumi- niuma.lkoholate halogenhaltige Aluminiumalkoholate verwendet, wie sie durch Einwirkung von aliphatischen Alkoholen auf Aluminiumchlorid erhalten werden. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da.ss man Gemische verschiedener Aluminiumalkoholate verwendet. 7. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Alumi- niumalkoholate in mittels komplexbildenden flüchtigen organischen Stoffen stabilisierter Form verwendet. B. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man als einbasische organische Verbindungen saurer Natur, die mit Aluminium Salze bilden, Monocarbon- säuren verwendet. 9. Verfahren nach Patentanspru,eh I und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass man als einbasische organische Verbindungen saurer Natur, die mit.
    Aluminium Salze bilden, aliphatisehe Monocarbonsäuren verwendet. 10. Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass man als einbasische organische Verbindungen saurer Natur, die mit Aluminium <Desc/Clms Page number 13> Salze bilden, höhenmolekulare aliphatische Monocarbonsäuren verwendet. 11. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung zunächst bei niederer Temperatur und dann bei höherer Temperatur vornimmt. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung bei niederer Temperatur nur mit einem Teil der einbasisehen organischen Verbindung saurer Natur, die mit Aluminium Salze bildet, vornimmt lund anschliessend unter Zugabe des restlichen Teils der Verbindung saurer Natur auf höhere Temperatur erhitzt. 13. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung bei höherer Temperatur vornimmt. 14. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man während der Umsetzung komplexbildende flüchtige organische Verbindungen als Stabilisierungsmittel zusetzt. 15. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man nach Beendigung der Umsetzung komplexbildende flüchtige organische Verbindungen als Stabilisierungsmittel zusetzt.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung der mittels des Verfahrens nach Patentanspruch I hergestellten Verbindungen als Verdickungsmittel, insbesondere in der Schmierstoff- und Lackindustrie. UNTERANSPRÜCHE 16. Verwendung nach Patentanspruch II als bei Zutritt von Feuchtigkeit nicht gelati- nierende Verdickungsmittel in organischen Lösungsmitteln. 17. Verwendung nach Patentanspruch II als Verdickungsmittel in Kohlenwasserstof- fen.
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CN118580692A (zh) * 2024-05-31 2024-09-03 青岛赛诺新材料有限公司 一种铝酸酯偶联剂及其制备方法和应用

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0018780A1 (de) * 1979-04-30 1980-11-12 Manchem Limited Aluminiumkomplex, Verfahren zu seiner Herstellung und ihn enthaltende lufttrocknende Massen
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