CH332408A - Fahrbares Arbeitsgerüst für die Bearbeitung der Wände und der Decke von Räumen - Google Patents

Fahrbares Arbeitsgerüst für die Bearbeitung der Wände und der Decke von Räumen

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CH332408A
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Description


  Fahrbares     Arbeitsgerüst        für    die     Bearbeitung    der Wände und der Decke von     Räumen       Gegenstand der Erfindung ist ein fahr  bares Arbeitsgerüst für die Bearbeitung der  Wände und der Decke von Räumen.

   Dieses  erfindungsgemässe Gerüst ist     gekennzeichnet     durch mit     schwenkbaren    Rollen versehene  Fussstücke, an welchen aus     stativähnlicb    zu  sammenschiebbaren, durch     Schraubenbolzen     in der     gewünschten    gegenseitigen Lage fixier  baren     Rohrstücken    gebildete Tragsäulen be  festigt sind, wobei in den obersten Rohr  stücken der Tragsäulen Kopfstücke, in die  Horizontalträger eingelegt     sind,        wegnehmbar     eingesteckt sind, ferner durch Verbindungs  streben,

   die die Tragsäulen     miteinander    ver  binden und an     diesen    mittels Klemmvorrich  tungen lösbar befestigt sind, und durch Kon  solen, auf denen Bretter aufgelegt sind und  die ebenfalls an den Tragsäulen mittels  Klemmvorrichtungen lösbar befestigt sind.  



  Ein Ausführungsbeispiel des erfindungs  gemässen Gerüstes ist in den beigefügten  Zeichnungen dargestellt und im folgenden  beschrieben.  



       Fig.    1 zeigt das aufgebaute Gerüst mit  horizontalen Verbindungsstreben aus Latten,  mit über die Horizontalträger gelegtem Ar  beitsboden und mit zwei an den Tragsäulen       angeklemmten    Konsolen mit Gerüstbrett.  



       Fig.    2     zeigt    eine Klammer, die zum Be  festigen des Horizontalträgers dient.  



       Fig.    3 zeigt ein Teilstück der Klemm  vorrichtung gemäss     Fig.    6 mit nach aussen       geschwenkten    Spannschrauben.         Fig.    4 zeigt eine Variante des Horizontal  trägers, der aus Rohren     konstruiert    ist.  



       Fig.    5 zeigt das Fussstück der Tragsäulen.       Fig.    6 zeigt eine     Klemmvorrichtung    der  Verbindungsstreben mit     eingeschraubtem          Strebenhalter    für Latten.  



       Fig.    7 zeigt die gleiche     KlemmvorrichtLUig     mit     Strebenhalter    für Rohre.  



  Das     in        Fig..1    dargestellte Gerüst weist  vier Tragsäulen E, F, G und H auf, welche in  Fussstücken lagern. Diese Fussstücke bestehen  aus einem Rohrstück 1, das durch zwei stüt  zende Streben 2 und zwei verbindende Stre  ben 3 mit den Hülsen 6 durch     Schweissungen     verbunden ist.

   Die     schwenkbaren    Rollen 7  sind in Haltern befestigt, an welche eine       vertikale    Achse     6a    angebracht ist, mit     Druck-          und    Seitenlagern 8, 9 in den Hülsen 6 ge  lagert: Am     obern    Ende der Rohrstücke 1 ist  eine Mutter 16 aufgeschweisst, die zur Fixie  rung des Schraubenbolzens 17 dient, mittels  dessen die zusammenschiebbaren Rohrstücke  10 in der     gewünschten    Lage gehalten werden.

    Diese Rohrstücke weisen in bestimmten Ab  ständen durchgehende     Bohrungen        10a    und  10b auf, durch welche Schraubenbolzen 17  geschoben und ebenfalls in einer     aufge-          schweissten    Mutter 16     fixiert    werden. In das  oberste dieser Rohrstücke sind die Rohr  stutzen 18 der Kopfstücke geschoben.     Auf-          das    Ende der Stutzen 18 ist, mit zwei Streben  19 verstrebt, ein     U-Profil    4 aufgeschweisst.

    In diese     U-Profile    werden, wie     Fig.    1 zeigt,      hochkant gestellte Gerüstbretter 11 als Hori  zontalträger gelegt, welche mittels     Klammern     20 an den Enden der     U-Profile    befestigt  werden.  



  Wie aus     Fig.    2 ersichtlich ist, bestehen  diese Klammern aus zu Rechtecken geboge  nen und geschweissten     Bandeisenstücken    32.  Auf einer Seite ist     eine    Mutter 33     mit        einer          eingeschraubten    Spannschraube 31 aufge  schweisst,, die mit ihrer abgesetzten Spitze 34       durch    die Bohrung in den     U-Profilen    4 ins  Holz der Horizontalträger 11 dringt und diese  dadurch gegen     seitliches    Verschieben sichert.

    Durch das Festziehen der Schrauben 31 an  den Klammern 20 werden die Horizontal  träger 11     mit    den Kopfstücken fest ver  bunden, was aus     Fig.    1     ersichtlich    ist. Zu  gleich werden     durch    die Horizontalträger die       Tragsäulen    auf der     rollenfreien    Seite     hori-          i        zontal    abgestützt. Dadurch wird     ermöglicht,     dass bei den Fussstücken zwei Rollen 7 ge  nügen, wodurch sie zur Aufbewahrung einen  kleinen Platz benötigen.

   Die Horizontal  träger 11 haben     somit    eine Doppelaufgabe,  indem sie den Arbeitsboden tragen und zu  gleich als     Verbindungsstrebe    dienen. Gemäss.       Fig.    1 sind seitlich an den Tragsäulen Kon  solen 5     zur    Auflage von Gerüstbrettern lösbar  angebracht. Diese Konsolen können an allen  Tragsäulen, auch übereinander angebracht  werden. Dadurch wird das gleichzeitige Ar  beiten an den Wänden     und    an der Decke er  möglicht.

   Die Konsolen bestehen aus     einem     Horizontal- und     Vertikalbalken    b bzw. a, die       finit    einer     Dia_        gonalstrebe    c zu einem Dreieck       verschweisst    sind. Am     Vertikalbalken    sind  oben und unten die gleichen     Klemmvorrich-          tungen        wie    bei den Verbindungsstreben an  gebracht. Ein     angeschweisster    Bolzen d ist zur.  Fixierung der Konsole     in    den Bohrungen der       Stativrohre    bestimmt.  



       Zur    weiteren Stabilisierung der aufgerich  teten Tragsäulen E, F, G und     H    sind Ver  bindungsstreben 12 an diesen angebracht.  Deren     Befestigung    geschieht durch Halter 13,  die     in        rohrschellenartige        Klemmvorridhtun-          gen    geschraubt an den Tragsäulen befestigt  sind.

   - Diese Verbindungshalter bestehen     ge-.            mäss        Fig.    6, analog den     Klammern    20, aus zu  Rechtecken gebogenen und geschweissten       Bandeisenstücken    13 und haben ebenfalls  eine     in        einer    Mutter 33 eingeschraubte  Schraube 35,     mittels    welcher die eingeschobe  nen Verbindungslatten 12 im Halter fest  geklemmt werden. Auf einer Seite ist ein       Rohrgewindestück    25 aufgeschweisst, das vor  dem Einschieben der Verbindungsstreben in  die     Rohrmuffe    23 der Klemmvorrichtung 22  geschraubt wird.  



  Diese     Klemmvorrichtung,    mittels der     die     Verbindungsstreben in ihren Haltern an den  Tragsäulen befestigt werden, ist     ebenfalls    in       Fig.6    dargestellt. Zwei     rohrschellenartige     Stücke 22 und     22a    weisen an ihren nach  aussen gebogenen Enden eine     Ausnehmung     für     die    Schrauben der beiden     Spanner    27 auf.

    Diese     sind        T-artig,    wobei das Querstück,  welches an eine Schraube     geschweisst    ist, an  dem Teilstück 22 eingehakt     wird.        In    das.  Gegenstück     22a    wird ein Rohr- oder Stab  stück 26 eingehakt, das     in    der     Mitte    eine  Bohrung aufweist, durch welche das Schrau  benstück der Spanner geschoben ist. Mittels  einer Flügelmutter 28 werden die beiden  Klemmstücke 22 und 22a,     die    um die Rohre.  der Tragsäulen oder deren Fussstücke gelegt  sind, daran zusammengeschraubt und da  durch festgeklemmt.  



  Die gleichen Klemmvorrichtungen wer  den gebraucht; wenn, wie     dies    ebenfalls vor  gesehen ist, Rohre als Verbindungsstreben  verwendet werden. Die Halter, mittels derer  diese Rohre befestigt werden, sind in     Fig.    7  dargestellt und analog der beschriebenen  Klemmvorrichtung 22 aufgebaut. Sie unter  scheiden sich von dieser nur durch ein Rohr  gewindestück 25, das an Stelle der Muffe 23  der Klemmvorrichtung aufgeschweisst ist.  



  Zur weiteren     Stabilisierung    des Gerüstes  können verschiedene zusätzliche, nicht ge  zeichnete Verstrebungen der Tragsäulen vor  gesehen sein. Diese können aus Rohren oder  Latten und den beschriebenen     Befestigungs-          mitteln    erstellt werden. Sie verlaufen zweck  mässig kreuzweise und diagonal zwischen den  Tragsäulen. Solche     Verstrebungen    sind be-      sonders für den Fall vorgesehen, wenn die  mittleren Rohrstücke 10 der Tragsäulen  durch entsprechend längere ausgewechselt  werden oder wenn sonst eine besondere Sta  bilität des Gerüstes erforderlich ist. Die Ver  bindungsstreben würden beispielsweise wie  folgt angebracht:  1.

   Kreuzweise     Diagonalvexstrebung    in die  Höhe  An der Tragsäule E wird     die    Strebe unten,  an der Säule H oben befestigt. Die zweite  Strebe     würde    umgekehrt von oben nach  unten geführt. Die andern Seiten sind analog.  



  2.     Kreuzweise    Verstrebung in die Tiefe  Hier würden die Verbindungsstreben un  ten am Gerüst von der Säule E zur Säule G  und von der Säule F zur Säule H verlaufen.  



  3.     Einfache    kreuzweise Verstrebung in die  Tiefe und in die Höhe:  Hierbei wird die Strebe von der Säule E  unten zur Säule G oben und von der Säule F  oben zur Säule H unten     geführt.     



  4. Doppelte kreuzweise     Diagonalverstre-          bung    in die Höhe und Tiefe  Bei dieser Verstrebung werden je eine  Strebe von der Säule E zur Säule G und von  der Säule F zur Säule H von unten nach oben,  sowie von oben nach unten     geführt.    Für hohe  Räume können die beschriebenen     Verstre-          bungsarten    auch schichtweise übereinander  angebracht, vorgesehen werden.  



  Um den Abstand zwischen den Tragsäulen  oder     die-Tragfähigkeit    der Horizontalträger  zu vergrössern, sind an Stelle der in     Fig.    1 ge  zeichneten Träger 11 aus Gerüstbrettern auch  solche aus einer     Rohrkonstruktion    (s.     Fig.    4)  vorgesehen. Dieselben bestehen aus zwei       Horizontalrohren    40, die mit den Zickzack  streben 42 und den Vertikalrohren 18 zu  einem     stabilen    Träger verschweisst sind.  Zwischen den     Rohren    40 und 18 ist eine  Winkelverstärkung 43 angebracht.

   Die Rohre    18 werden wie die Rohrstutzen 18 der Kopf  stücke gemäss     Fig.    1     in        die    Tragsäulen ge  schoben und mittels Schraubenbolzen ge  sichert.  



  An Stelle der beschriebenen Horizontal  träger aus Rohren kann- noch eine gleiche  Konstruktion aus Latten vorgesehen sein,  welche nicht aufgezeichnet ist. Zwischen zwei  horizontalen Holmen werden Streben aus  Latten in     Zickzackform    angebracht,     ein-          gezinkt    und verleimt. An den Enden der  Holme wird an Stelle der     Rohrstutzen    18 je  eine Lattenstrebe vertikal zwischen den       Holmen    als Abschluss     eingezinkt.    Diese     Lat-          tenkonstruktionsträger    werden, wie bei     Fig:    1  die Gerüstbretter 11, in den Kopfstücken be  festigt.  



  Um das Gerüst gegen ungewolltes Ver  schieben zu sichern, ist eine auf der Zeich  nung nicht sichtbare     Arretierungsvorrichtung     vorgesehen, welche     zweckmässig    an den Rol  len der Fussstücke angebracht     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fahrbares Arbeitsgerüst für die Bearbei tung der Wände und der Decke von Räumen, gekennzeichnet durch mit schwenkbaren Rol len versehene Fussstücke, an welchen aus stativähnlich zusammenschiebbaren, durch Schraubenbolzen in der gewünschten gegen seitigen Lage fixierbaren Rohrstücken ge bildete Tragsäulen befestigt sind, wobei in den obersten Rohrstücken der Tragsäulen Kopfstücke, in die Horizontalträger eingelegt sind, wegnehmbar eingesteckt sind, ferner gekennzeichnet durch Verbindungsstreben,
    die die Tragsäulen miteinander verbinden und an diesen mittels Klemmvorrichtungen lösbar befestigt sind, und durch Konsolen, auf denen Bretter aufgelegt sind und die ebenfalls an den Tragsäulen mittels Klemm vorrichtungen lösbar befestigt sind.
CH332408D 1957-08-26 1957-08-26 Fahrbares Arbeitsgerüst für die Bearbeitung der Wände und der Decke von Räumen CH332408A (de)

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