CH332917A - Handgerät mit motorischem Antrieb zum Schneiden von Schaumstoffen - Google Patents

Handgerät mit motorischem Antrieb zum Schneiden von Schaumstoffen

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CH332917A
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Scintilla Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D49/00Machines or devices for sawing with straight reciprocating saw blades, e.g. hacksaws
    • B23D49/003Machines or devices for sawing with straight reciprocating saw blades, e.g. hacksaws having a plurality of saw blades or saw blades having plural cutting zones
    • B23D49/006Machines or devices for sawing with straight reciprocating saw blades, e.g. hacksaws having a plurality of saw blades or saw blades having plural cutting zones with contiguous, oppositely reciprocating saw blades
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B7/00Hand knives with reciprocating motor-driven blades
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/38Cutting-out; Stamping-out
    • B26F1/3806Cutting-out; Stamping-out wherein relative movements of tool head and work during cutting have a component tangential to the work surface
    • B26F1/3813Cutting-out; Stamping-out wherein relative movements of tool head and work during cutting have a component tangential to the work surface wherein the tool head is moved in a plane parallel to the work in a coordinate system fixed with respect to the work
    • B26F1/382Cutting-out; Stamping-out wherein relative movements of tool head and work during cutting have a component tangential to the work surface wherein the tool head is moved in a plane parallel to the work in a coordinate system fixed with respect to the work wherein the cutting member reciprocates in, or substantially in, a direction parallel to the cutting edge

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Handgerät mit motorischem Antrieb zum Schneiden von Schaumstoffen    Die Erfindung bezieht sich auf ein Hand  gerät mit motorischem Antrieb zum Schnei  den von     Schaumstoffen    mittels zweier gegen  einander anliegender, reziprok oszillierend     an-          treibbarer    Schneidwerkzeuge und kennzeich  net sieh durch zwei in dem Getriebekopf des  Handgerätes geradlinig geführte Werkzeug  halter, auf welche ein drehbares Antriebs  glied die motorische Bewegung über zwei  Kurbelschleifen überträgt.  



  Das Schneiden von Schaumgummi,     Schaum-          kunststoffen    und ähnlichen Werkstoffen mit  den herkömmlichen Schneidwerkzeugen ver  ursacht grosse Schwierigkeiten, besonders  wenn es sich um verhältnismässig dicke Plat  ten aus sehr weichem Stoff handelt. Es wurde       gefunden,    dass sich derartige Materialien ver  hältnismässig gut und sauber trennen lassen,  durch die Verwendung von zwei     gegenein-          ander    anliegenden, reziprok oszillierend     an-          treibbaren    Schneidwerkzeugen, die vorteilhaft  messerartig zugeschärfte, gezahnte Schneiden       aufweisen.     



  Die dabei zu überwindenden Schwierig  keiten bestanden darin, für diese Schneid  niethode ein     handliches,    bequem in einer  Hand zu führendes, motorisch angetriebenes  Gerät mit kleinen     Abmessungen    und geringem  Gewicht zu bauen, dessen Antrieb einerseits  den Werkzeugen die erforderlichen reziprok  oszillierenden Bewegungen erteilt und ander-    seits einen möglichst ruhigen, vibrationsfreien  Gang gewährleistet. Zudem stellt sich die For  derung, die Werkzeuge, die immerhin einem  gewissen Verschleiss unterworfen sind, einer  seits auf einfache Weise rasch     auswechselbar,     und anderseits, im Interesse einer Verbilli  gung ihrer Herstellung, mit den gleichen Ab  messungen zu gestalten.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele der Erfindung veranschaulicht.  



  Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des Ge  rätes, mit nach der Linie I-I in Fig. 7 ge  schnittenem Getriebekopf.  



  Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht bei abge  hobenem Gehäusevorderteil des Getriebekopfes  in Richtung des Pfeils A der Fig. 1.  



  Fig. 3 zeigt einen Querschnitt nach der  Linie III-III in Fig. 1.  



  Fig. 4 stellt einen Querschnitt durch den  Mittelteil des Ständers und die gegeneinander  anliegenden Werkzeuge nach der Linie  IV-IV in Fig. 1 dar.  



  Fig. 5 zeigt eine weitere     Ausführungs-          form    des Getriebes mit abgenommenem Ge  häuseteil analog     Fig.    2.  



       Fig.    6 zeigt ein einzelnes Sägeblatt.  



       Fig.    7 stellt einen Schnitt nach der Linie       VII-VII    in     Fig.    1, um 90  gedreht dar.  Im     Handgriff    1 des Gerätes ist der in  der Zeichnung nicht eingezeichnete Elektro  motor für seinen Antrieb untergebracht. Das      mit der Motorwelle     verbundene,    ein dreh  bares Antriebsglied bildendes Zahnritzel 2  steht mit zwei Stirnrädern 3 und 4, die glei  che Zähnezahlen aufweisen, im Eingriff und  treibt sie an, sobald dem Motor durch Betäti  gung des Schalters 5 Strom zugeführt wird.  Die Stirnräder sind zu diesem Zwecke auf  feststehenden Drehzapfen 6, 7 drehbar gela  gert.

   Jedes der     Stirnräder    3, 4     trägt    auf  einem festen Kurbelzapfen eine leicht dreh  bare Rolle 8, 9, die in der Laufnute je eines  mit einem Werkzeughalter 10, 11 verbunde  nen Mutnehmers 12, 13 während des Umlaufes  der Räder 3, 4 abrollen kann. Damit dann  die Rollen 8, 9 in den Laufnuten der Mut  nehmer 12, 13 frei abrollen können, ist ihr  Durchmesser um einen geringen Betrag klei  ner als die Nutenbreite.

   Bei einer gewissen  Mindestgrösse des Kurbelsradius lassen sich  die die Rollen 8, 9 tragenden Kurbelzapfen  unmittelbar an den Stirnrädern 3, 4 anbrin  gen; wird aber der Kurbelradius so klein,  dass der Kurbelzapfen mit der Lagerbohrung  eines dieser Räder in Konflikt kommt, dann  können Zusatzscheiben 14, 15 mit angeform  ten Kurbelzapfen mittels Schrauben 16 an  den Stirnrädern festgeschraubt werden. Die  umlaufenden Kurbelrollen 8, 9 bilden gemein  sam mit den Laufnuten der Mutnehmer 12, 13  zwei voneinander unabhängige     Kuhrbelschlei-          fen,    mittels welchen die Umlaufbewegungen  der Räder 3, 4 in geradlinige, reziproke  Oszillationen der Mutnehmer umgesetzt wer  den können.  



  Für die Geradführung der Mitnehmer 12,  13 im Betriebe der Maschine, sind im Ge  triebekopf 17     zwei        Führungsschienen    18 par  allel zueinander angeordnet und     befestigt,     derart; dass zwischen ihren Führungskanten  ein von den Rädern 3, 4 weg sich erstrecken  der Fortsatz 12, 1.3' jedes der Mutnehmer mit  minimalem Spiel geführt werden kann  (Fug. 7). Die Mutnehmer 12, 13 sind je mit  einem der     Werkzeughalter    10, 11 zusammen  vernietet, die in einem Schlitz 29 im Ge  triebekopf 17 geradlinig gleitbar geführt sind  (Fug. 3).

   Die Werkzeughalter sind mit leicht  lösbaren Mitteln zur schraubenlosen Befesti-    gong der mit ihnen verbundbaren Sehneid  organe ausgerüstet und tragen zu diesem  Zwecke je einen zu ihrer Bewegungsrichtung       aller    gerichteten Haltezapfen 19, 20. Die An  ordnung der beiden Haltezapfen ist derart,  dass sie eine gleichachsige Lage     einnehmen,     wenn sich die Kurbelachsen der Rollen 8, 9  in ihrer mittleren Hublage befinden. Die  Werkzeughalter     1.0,    11 weisen, durch die An  ordnung des Antriebes bedingt, verschiedene  Längen auf.

   Damit dann aus ihren raschen  Auf- und Abbewegungen keine das sichere  Arbeiten störende Schwingungen entstehen,  ist die konstruktive Ausbildung der Werk  zeughalter derart getroffen, dass sie, trotz  ihrer ungleichen Länge, mindestens annä  hernd gleiche Massen aufweisen.     Diesem     Zwecke dienen die Ausbohrungen 21 zur  Gewichtsverminderung im längeren Halter  teil 1.0.  



  Die     Schneidw        erkzeuge    bestehen aus zwei  dünnen, gegeneinander anliegenden, gleich  dimensionierten Sägeblättern 23, deren ver  zahnter Bereich, wie ans     Fig.    4 ersichtlich.  auf den sich abgewandten Seiten messerartig       zugeschärft    ist. Diese Sägeblätter gleiten  gleichzeitig in einer gemeinsamen     schlitzför-          migen    Führung 25 eines Ständers 22, dessen  oberes Ende eine Platte 22' zu seiner Befesti  gung mit dem Getriebekopf 17 aufweist und  dessen unteres Ende einen Stützfuss     24        trägt,     der als Auflage 24' für die freie Führung       des    Gerätes von Hand dient.

    



  Die Befestigung der Sägeblätter 23 an  den beiden Werkzeughaltern 10, 11 erfolgt  mit Hilfe je eines quer zur Längsrichtung  des Sägeblattes verlaufenden Schlitzes 23',  in welchen einer der Haltezapfen 19, 20 der  Werkzeughalter eingreifen kann, wenn das  Sägeblatt in den Schlitz 25 eingeschoben wird.  Derart entsteht mit dem Werkzeug eine kraft  schlüssige Verbindung.  



  Eine     Abschlussplatte    26, die mit Hilfe  zweier Schrauben 27 am Getriebekopf 17 lös  bar befestigt ist, sichert die Sägeblätter 23 in  ihrer Lage. Jedes Sägeblatt weist an seinem  untern Ende einen in der Längsrichtung des  Sägeblattes verlaufenden Schlitz 23" auf, der      über einen Führungsstift 28 im Stützfuss     2-1     greift.  



  Dis Auswechslung der Sägeblätter voll  ::ieht sieh dergestalt auf die denkbar einfach  ste Weise, indem nach Lösen der Schrauben  27, die Abschlussplatte 26 entfernt und das  obere Ende des einen oder andern der Säge  blätter, oder auch beider zugleich, seitlich aus  der Führung herausgeschwenkt werden kann,  worauf sich die Sägen aus der Führung im  Stützfuss 24 leicht herausziehen lassen.  



  Die Erfindung ist nicht auf die in den  Fig. 1 und 2 dargestellte Getriebeform be  schränkt.     Ohne    Beeinträchtigung der prin  zipiellen Wirkungsweise des Gerätes liesse sich  das Getriebe auch so ausführen, wie in Fig. 5  dargestellt. Demgemäss könnten die beiden  Stirnräder 3' und 4' unmittelbar miteinander  in Eingriff gebracht werden, während der  Motor mit dem Handgriff 1 gegenüber dem  Gtriebegehäuse seitlich verschoben würde,  bis das Zahnritzel der Motorwelle in die Lage  2' gelangt, wo es nur in das Rad 3' eingreift.  Ebensogut könnte die Anordnung symme  trisch erfolgen, indem das Zahnritzel in die  Lage 2" verbracht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Handgerät mit. motorischem Antrieb zum Schneiden von Schaumstoffen mittels zweier gegeneinander anliegender, reziprok oszillie rend antreibbarer Schneidwerkzeuge, gekenn zeichnet durch zwei in dem Getriebekopf des Handgerätes geradlinig geführte Werkzeug, halter (10, 11), auf welche ein drehbares Antriebsglied (2), die motorische Bewegung über zwei Kurbelschleifen (8, 12; 9, 13) über trägt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Handgerät nach Patentanspruch, bei welchem die beiden Schneidwerkzeuge in einem längsgenuteten Ständer geführt sind, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits die Werkzeughalter (10, 11) je einen zur Bewe gungsrichtung quer gerichteten Mitnehmer zapfen (19, 20) aufweisen und anderseits die Schneidwerkzeuge (23) mit einseitig offenen, mit den Mitnehmerzapfen korrespondierenden Querschlitzen (23'). versehen und durch eine am Getriebegehäuse lösbar befestigte Ab schlussplatte (26) in der Führung gesichert sind. 2.
    Handgerät nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Schneidwerk zeuge (23) an ihrem vom Getriebekopf entfern ten Ende je mit einem zur Bewegungsricb- tung parallelen, offenen Führungsschlitz (23") versehen sind, der einen am Ständer ende quer zum Sägeblatt angeordneten Füh rungsstift (28) übergreift.
CH332917D 1955-03-10 1955-04-06 Handgerät mit motorischem Antrieb zum Schneiden von Schaumstoffen CH332917A (de)

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