CH333079A - Verfahren zur Herstellung von 11-epi-Corticosteronacetat - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 11-epi-Corticosteronacetat

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CH333079A
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Gustav Dr Ehrhart
Schmidt-Thome Dr Prof
Heinrich Dr Ruschig
Werner Dr Fritsch
Werner Dr Haede
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Hoechst Ag
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    • C07J5/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane and substituted in position 21 by only one singly bound oxygen atom, i.e. only one oxygen bound to position 21 by a single bond
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description


  Verfahren zur Herstellung von     11-epi-Corticosteronacetat            Gegenstand    des Hauptpatentes ist ein Ver  fahren zur Herstellung von     Desoxvcortico-          steronaeetat,    das dadurch gekennzeichnet ist,  dass man Progesteron in Gegenwart eines     Na-          triumalkoholates    mit einem     Oxalsäurediester     in     21-Stellung    kondensiert, auf das erhaltene  Progesteron - 21-     oxalesternatriumenolat    Jod  einwirken lässt,

   das     Jodierungsprodukt    einer  Säurespaltung unterwirft und das gewonnene       21-Jod-progesteron    mit     Kaliumaeetat    umsetzt.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist. ein Verfahren zur Herstellung von     11-epi-          Corticosteronaceta.t,    das dadurch gekennzeich  net ist, dass man     11-a-Oxy-progesteron    in       Gegenwart    eines     -2\atriumalkoholates    mit.     Oxal-          säurediäthylester    in     21-Stellung    kondensiert.

    auf das erhaltene     11-a-Oxy-progesteron-21.-          oxalesterna.triumenolat    Jod     einwirken    lässt,  das     Jodierungsprodukt    einer     Säurespaltung     unterwirft und die erhaltene     21.-Jodverbin-          dung    mit     Kaliumacetat    umsetzt.  



  Das nach der Erfindung erhaltene     11-epi-          Corticosteronacetat    ist eine     beispielsweise    aus  dem Werk von Fieser und Fieser      Natural.          produets        related    to     phenanthrene ,    New York       (19.10),    Seite 109, bekannte Verbindung und  stellt ein wertvolles Zwischenprodukt zur Her  stellung pharmazeutisch wichtiger Verbin  dungen, beispielsweise von     Cortison,    dar.

      <I>Beispiel</I>  Eine Lösung von 103 mg Natrium in  1,3     cm3    absolutem Methanol wird zu 7,5     cm3     Benzol und 0,2     cm-3    Äthanol     zuigefügt,,    die  Mischung auf     213    des Gesamtvolumens einge  engt und mit 0,89     em3        Oxalsäurediäthylester     versetzt. Zu der klaren, gelben Lösung gibt  man 1,26 g     11-a-Oxy-progesteron    in 15     cm3     absolutem Benzol. Es fällt sofort ein dichter  gelber Niederschlag aus.

   Nach 85 Minuten  langem Rühren versetzt man mit 20     cm3    Äther,  nach weiteren 60 Minuten mit weiteren 50     cm3     Äther. Der gelbe     Natriumoxalester-Nieder-          schlag    wird     abfiltriert,    mit Äther gut ausge  waschen und über Schwefelsäure getrocknet.  Die Ausbeute beträgt 1,625 g.  



  Der Niederschlag ist leicht löslich in     Ätha-          nol    und     zeigt    stark positive     Eisenchlorid-          reaktion.    Aus der     ätherischen    Mutterlauge  werden durch Verdampfen des Lösungsmittels  415 mg des Ausgangsmaterials zurückgewon  nen.  



  1,62 g des erhaltenen     21-Oxalesternatrium-          enolates    werden bei -22  in 17     em3    absolu  tem Methanol gelöst und, wie im Beispiel des  Hauptpatentes beschrieben, mit 0,9 g Jod, ge  löst. in 22     em3    absolutem Methanol, und  1,03     cm3        3,4n-Natrium-methylatlösung    behan  delt. Nach     portionsweiser    Zugabe von 120     cm3         Wasser versetzt man die erhaltene Emulsion  mit 25 g Kochsalz, wobei sich ein flockiger  Niederschlag abscheidet, der     abfiltriert    und  mit Nasser gewaschen wird.  



  1,08 g des erhaltenen     21-Jodderivates    wer  den, wie im Beispiel des Hauptpatentes be  schrieben, mit einer Mischung von 30     cm3     Wasser, 1,5 g wasserfreiem     Kaliumacetat,     1,35     em3    Eisessig und 116     cm3    Aceton 5 Stun  den zum Sieden erhitzt. Das nach dem Ver  dampfen des Acetons     zurüekbleibende    gelbe  öl wird nach dem     Abdekantieren    und     Wa-          sehen    mit.

   Wasser bei 30  im Vakuum getrock  net, in etwa 10     cm3    Aceton aufgenommen, mit  40     em3    Äther versetzt und von den ausge  schiedenen braunen Flocken     abfiltriert.    Nach  abermaligem Eindampfen im Vakuum zur  Trockne löst man das harzartige Rohprodukt  in 7,5     cm3    Benzol, versetzt es mit 2,5     em3          Petroläther    und absorbiert es an einer Säule  aus 20 g saurem Aluminiumoxyd. Die     Elution     wird nacheinander mit Mischungen von Ben  zol, Benzol mit     4' /o    Äther,     Benzol-Äther    2: 1,  1 :1,     Äther-Aceton    vorgenommen.

   Die     Eluate     mit     Benzol-Äther    2: 1 und     Benzol-Äther    1     :1     werden vereinigt, das     Lösungsmittelgemiseh          abdestilliert    und der Rückstand aus     wenig          Essigester-Äther-Gemisch    (1 :1) durch An  spritzen mit     Petroläther        umkristallisiert.    Das  erhaltene     11-epi-Corticosteronacetat    besitzt  einen Schmelzpunkt von 118      (korr.);          (a)D    = + 176   40 in Aceton.

      Beim langsamen     Sehnielzen        la-ern    sich die  Kristalle in eine     polymorphe    Modifikation     von)     Schmelzpunkt 161  um. Sie stellt die stabile  Modifikation dar und entsteht. auch in den  meisten Fällen direkt     beim    Kristallisieren  aus Lösungsmitteln, z. B. auch aus     Essigester-          Petroläther.     



  Zur     Charakterisierung    werden 60 in- des  oben erhaltenen     11.-epi-Cortieosteronaeetats     nach einer von     Shoppee    und     Reichstein    gege  benen Vorschrift     (Helvetiea        Chiiniea        Aeta     Band 26,     Seite    1316 [1943]) in Eisessig mit       Chromtrioxy    d oxydiert. Man erhält. 50 mg       Dehvdro-eorticosteronacetat,    das nach Um  kristallisieren aus wenig     Aeeton    und Äther  einen Schmelzpunkt von 182      (korr.)        zeigt.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zur Herstellung von 11-epi- Corticosteronacetat, dadurch gekennzeichnet, da.ss man 11-a-Oxy-progesteron in Gegenwart eines Natriumalkoholates mit Oxalsäurediäthy f ester in 21-Stellung kondensiert, auf das erhaltene 11-a-Oxy-progesteron-21-oxalester- natriumenolat Jod einwirken lässt,
    das .lodie- rungsprodukt einer Säurespaltung unterwirft und die erhaltene 21-Jodverbindung mit Ka- liumacetat umsetzt.
CH333079D 1951-09-28 1952-09-27 Verfahren zur Herstellung von 11-epi-Corticosteronacetat CH333079A (de)

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