CH333178A - Verfahren zur Herstellung von Polyazofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Polyazofarbstoffen

Info

Publication number
CH333178A
CH333178A CH333178DA CH333178A CH 333178 A CH333178 A CH 333178A CH 333178D A CH333178D A CH 333178DA CH 333178 A CH333178 A CH 333178A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
hydroxy
acid
parts
gray
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Dr Demagistri
Hans Dr Ischer
Walter Dr Wehrli
Original Assignee
Sandoz Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sandoz Ag filed Critical Sandoz Ag
Publication of CH333178A publication Critical patent/CH333178A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/24Disazo or polyazo compounds
    • C09B45/28Disazo or polyazo compounds containing copper
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B35/00Disazo and polyazo dyes of the type A<-D->B prepared by diazotising and coupling
    • C09B35/36Trisazo dyes of the type
    • C09B35/366D is diphenyl

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung von     Polyazofarbstoffen       Es wurde gefunden, dass man wertvolle       Poly        azofarbstoffe    erhält, wenn man 1     Mol    der       Tetrazoverbindung    aus     4,4'-Diamino-3,3'-di-          methoxy-1,

  1'-diphenyl    in beliebiger Reihen  folge mit 1     Mol    eines gegebenenfalls in Form  der     Kupferkomplexverbindung    vorliegenden       bIonoazofarbstoffes    der Zusammensetzung  
EMI0001.0012     
    worin R den     ortho-ständig    zur     Hydroxyl-          gruppe    gekuppelten Rest einer in der     Amino-          gruppe    gegebenenfalls     alkylierten,        eyeloalky-          lierten,        aralkylierten,

          arylierten    oder     acylier-          ten        Amino-hydroxynaphthalin-mono-    oder     -di-          sulfonsäure    bedeutet, und mit 1     Mol    derselben  
EMI0001.0029     
    worin     R.    die oben genannte Bedeutung hat,

    und     R1    einen Rest der Zusammensetzung Z       oder    den     ortho-ständig    zu einer     phenolischen       oder einer beliebigen andern     Azokomponente     kuppelt und den erhaltenen     Polyazofarbstoff     gegebenenfalls mit einem kupferabgebenden  Mittel behandelt.  



  Die zur Kupplung gelangenden     Monoazo-          farbstoffe    der Zusammensetzung (a) werden  vorzugsweise in der Form ihrer     Kupferkom-          plexverbindungen    zur Anwendung gebracht.  Sie können an erster oder an zweiter Stelle  mit dem     tetrazotierten        4,4'-Diamino=3,3'-di-          methoxy-1,1'-diphenyl    gekuppelt werden.

   Die  Kupplungen werden in alkalischem Medium,  vorzugsweise     sodaalkalisch,    ausgeführt, die an  zweiter Stelle erfolgenden     Kupplungen    gege  benenfalls     unter    Zusatz von     Pyridin    oder  einem     Pyridinbasengemisch.     



  Die nach dem vorliegenden Verfahren er  hältlichen kupferfreien oder teilweise     gekup-          ferten        Polyazofarbstoffe    besitzen in der kup  ferfreien Form die Zusammensetzung    oder     enolischen        Hydroxylgruppe    gekuppelten  Rest einer beliebigen andern     Azokomponente     bedeutet.      Die kupferfreien oder teilweise     gekupfer-          ten        Polyazofarbstoffe    färben Baumwolle und  Fasern aus regenerierter     Cellulose    in blau  grauen bis grüngrauen Tönen, welche beim  Behandeln mit kupferabgebenden Mitteln  licht- und waschecht werden.

   Die Behandlung  mit kupferabgebenden Mitteln in Gegenwart  eines     Polyalkylenpolyamins    verleiht den Fär  bungen besonders wertvolle Echtheitseigen  schaften.  



  Die     Kupferung    der neuen     Polyazofarb-          stoffe    in Substanz hat derart zu erfolgen, dass  die gegebenenfalls vorliegenden     Alkoxygrup-          pen    aufgespalten werden.

   Als kupferabge  bende Mittel dienen beispielsweise Kupfer  sulfat, Kupferacetat oder     Kupferformiat.    Die       Kupferung    der Farbstoffe kann zum Beispiel  durch Erhitzen mit Kupfersalzen in schwach  saurem bis alkalischem Medium, gegebenen  falls unter Anwendung von Druck     und,/oder     in Anwesenheit von Ammoniak oder orga  nischen Basen, oder in der Schmelze eines       Alkalisalzes    einer     niedrigmolekularen        alipha-          tischen        Monocarbonsäure    vorgenommen wer  den.  



  Die kupferhaltigen     Polyazofarbstoffe    fär  ben Baumwolle und Fasern aus regenerierter       Cellulose    in blaugrauen bis grüngrauen Tönen.  Die Färbungen sind sehr gut licht- und  waschecht. Die Echtheitseigenschaften können  
EMI0002.0021     
    in 700 Teilen     Pyridin    und 700 Teilen Wasser  zu und versetzt das erhaltene Gemisch bei  10-120 noch mit 100 Teilen konzentriertem  Ammoniak. Nach Beendigung der Kupplung  wird der gebildete     Trisazofarbstoff    aus der  Lösung     ausgesalzt    und     abfiltriert.     



  Zur     entmethoxylierenden        Kupferung    des       Trisazofarbstoffes    rührt man den Filter  kuchen in 4000 Teilen Wasser an, versetzt  die Suspension mit 50 Teilen     Diäthanolamin       noch verbessert     werden,    wenn man sie mit  einem     Polyalkylenpolyamin    in Gegenwart  eines Kupfersalzes oder mit einem     Poly-          alky        lenpolyamin,    welches komplexgebundenes  Kupfer enthält, nachbehandelt.  



  In den nachfolgenden Beispielen bedeuten  die Teile Gewichtsteile, die Prozente Gewichts  prozente, und die Temperaturen sind in Cel  siusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>       24,4    Teile     4,4'-Diamino-3,3'-dimethoxy-l,l'-          diphenyl    werden in 150 Teilen Wasser, 54 Tei  len konzentrierter Salzsäure und 150 Teilen  Eis aufgeschlämmt. Man gibt der Suspension  bei 0-2  eine Lösung von 13,8 Teilen     Na-          t.riumnitrit    in 50 Teilen Wasser zu. Zur Her  stellung der     Diazomonoazozwischenv        erbindung     lässt man der gebildeten     Tetrazolösung    bei 0  bis 5  eine Lösung aus 34,8 Teilen     1-hydroxy-          naphthalin-3,8-disulfonsaurem    Natrium und  50 Teilen Wasser zulaufen.

   Nach Zugabe einer  Lösung von 6 Teilen Soda in 30 Teilen Was  ser erfolgt die einseitige Kupplung zur     Diazo-          monoazoverbindung    leicht und quantitativ.  Zur     Schlusskupplung    gibt man der Lösung  der Zwischenverbindung bei 5-10  eine Lö  sung der     Kupferkomplexverbindung    aus  61 Teilen der     Monoazov        erbindung    der Zu  sammensetzung    und erwärmt sie auf 80 . Bei 80-90  lässt  man ihr innerhalb von einer halben Stunde  eine Lösung von 50 Teilen kristallisiertem  Kupfersulfat und 70 Teilen konzentriertem  Ammoniak in 300 Teilen Wasser zufliessen.

    Hierbei geht der     Trisazofarbstoff    in Lösung;  man rührt die Lösung noch während 20 Stun  den bei 95-97 . Der gebildete kupferhaltige       Trisazofarbstoff    wird nun aus der Lösung       ausgesalzt,        abfiltriert    und     getroeknet.    Er ist      ein dunkles Pulver, das sieh in Wasser mit  blauer, in konzentrierter Schwefelsäure mit  blaugrüner Farbe löst und Baumwolle und  Fasern aus regenerierter     Cellulose    in echten  blaugrauen Tönen färbt.  



  Man löst 0,1 Teil des kupferhaltigen     Tris-          azofarbstoffes    in 300 Teilen kalkfreiem Was  ser. In dieser Flotte färbt man 10 Teile     ange-          net.ztes    Baumwolltuch, indem man das Bad,  > beginnend bei einer Temperatur von 30 ,  innerhalb von 30 Minuten zum Kochen erhitzt  und anschliessend während 15 Minuten nahe  der Siedetemperatur hält.

   Im Verlaufe des  Färbeprozesses gibt man dem Bad Portionen  weise 3-4 Teile Natriumsulfat in Form einer       10        %        igen        wässrigen        Lösung        zu.        Hierauf        lässt     man das Färbegut in der Flotte innerhalb von  15-20 Minuten auf 50  abkühlen, nimmt es  heraus, spült es mit Wasser, schwingt es aus  
EMI0003.0014     
    in 350 Teilen Wasser, 10 Teilen     30o/oiger     Natronlauge und 50 Teilen 20     o/oiger    Soda  lösung zu.

   Anschliessend versetzt man die  Kupplungsmischung noch mit 50 Teilen  20 %     iger        Sodalösung.    Die einseitige Kupplung  erfolgt leicht und- quantitativ.  



  Zur     Schlusskupplung    fügt man der Masse  eine Lösung von 33,4 Teilen     1-Phenyl-3-          methyl-5-pyra.zolon-2',4'-disulfonsäure    in 125  Teilen Wasser und 100 Teilen 20      /oiger    Soda  lösung zu. Nachdem die Kupplung beendet ist,  salzt man den Farbstoff aus und filtriert  ihn ab.  



  Die     entmethoxylierende        Kupferung    des       Trisazofarbstoffes    erfolgt nach den Angaben  des Beispiels 1. Der gewonnene kupferhaltige    und     trocknet    es. Eine Nachbehandlung des  erhaltenen     Färbegutes    mit einer, gegebenen  falls basischen,     kationaktiven    Kupferkomplex  verbindung bewirkt eine deutliche Verbesse  rung der Echtheitseigenschaften der Färbung.  <I>Beispiel 2</I>  31,7 Teile     4,4'-Diamino-3,3'-dimethoxy-1,1'-          diphenylchlorhydrat    werden in einem Gemisch  aus 250 Teilen Wasser, 35,5 Teilen konzen  trierter Salzsäure und 150 Teilen Eis ange  rührt.

   Bei 2      wird    die     Suspension    mit einer  Lösung von<B>13,8</B> Teilen     Natrinmnitrit    in  50 Teilen Wasser versetzt und so lange ge  rührt, bis die     Tetrazotierung    beendet ist. Zur  Herstellung der Zwischenverbindung gibt man  der     Tetrazolösung    bei 5  eine Lösung der       Kupferkomplexverbindung    aus 61 Teilen des       Monoazofarbstoffes    der Zusammensetzung         Trisazofarbstoff    ist ein dunkles Pulver, wel  ches sich in Wasser mit blaugrüner Farbe  löst und Baumwolle und Fasern aus regene  rierter     Cellulose    in echten grüngrauen Tönen  färbt.  



  In der nachstehenden Tabelle sind weitere  kupferhaltige     Polyazofarbstoffe    aufgeführt,  die nach den Angaben der Beispiele 1 oder 2  hergestellt werden können. Die Tabelle ent  hält in Kolonne (B) die dem Rest R zu  grunde liegende     Amino-hydroxynaphthalin-          mono-    oder     -disulfonsäure    der     Azokomponente     der Zusammensetzung (a);

   in Kolonne (C)  findet man die zweite     Azokomponente,    und  in Kolonne (D)     schliesslich    ist der Farbton  der kupferhaltigen Färbungen der     Polyazo-          farbstoffe    auf Baumwolle     wiedergegeben.       
EMI0004.0001     
  
    (A) <SEP> (B) <SEP> (@) <SEP> (D)
<tb>  Bei- <SEP> Farbton <SEP> der
<tb>  spiel <SEP> R <SEP> = <SEP> Rest <SEP> aus <SEP> Zweite <SEP> Azokomponente <SEP> kupferhaltigen
<tb>  Nr. <SEP> Färbung <SEP> auf
<tb>  Baumwolle
<tb>  3 <SEP> 1-Benzoylamino-8-hydroxy- <SEP> 1-Hydroxynaphthalin-3,8-disulfonsäure <SEP> blaugrau
<tb>  naphthalin-3,6-disulfonsäitre
<tb>  4 <SEP> 1-Benzoylamino-8-hydroxy- <SEP> do. <SEP> do.
<tb>  naphthalin-4-sulfonsäure
<tb>  5 <SEP> 2-Acetylamino-5-hydroxy- <SEP> do.

   <SEP> grünstichig
<tb>  naphthalin-7-sulfonsäure <SEP> blaugrau
<tb>  6 <SEP> 2-Benzoylamino-5-hydroxy- <SEP> do. <SEP> blaugrau
<tb>  naphthalin-1,7-disulfonsäure
<tb>  7 <SEP> 2-Benzoylamino-5-hydroxy- <SEP> 1.-Hydroxynaphthalin-3,6,8-trisulfon- <SEP> blaustiehig
<tb>  naphthalin-7-sulfonsäure <SEP> säure <SEP> grau
<tb>  8 <SEP> 2-Naphthoyl(1')-amino- <SEP> do.

   <SEP> blaugrau
<tb>  5-hydroxynaphthalin  7-sulfonsäure
<tb>  9 <SEP> 2-Cinnamoylamino- <SEP> 1-Hydroxynaphthalin-4-sulfonsäure <SEP> blaugrau
<tb>  5-hydroxynaphthalin  1,7-disulfonsäure
<tb>  10 <SEP> 2-(2'-Chlor)-benzoylamino- <SEP> 2-Hydroxynaphthalin-3,6-disulfonsäure <SEP> blaugrau
<tb>  5-hydroxynaphthalin  7-sulfonsäure
<tb>  11 <SEP> 2-Furoylamino-5-hydroxy- <SEP> 1-Hydroxynaphthalin-3,6,8-trisulfon- <SEP> do.
<tb>  naphthalin-7-sulfonsäure <SEP> säure
<tb>  12 <SEP> 2-Phenylamino-5-hydroxy- <SEP> 1-Hydroxynaphthalin-3,8-disulfonsäure <SEP> grau
<tb>  naphthalin-7-sulfonsäure
<tb>  13 <SEP> 2-Amino-5-hydroxy- <SEP> 2-Hydroxynaphthalin-4-sulfonsäure <SEP> rotstichig
<tb>  naphthalin-1,7-disulfonsäure <SEP> grau
<tb>  14 <SEP> 2-Acetylamino-5-hydroxy- <SEP> Acetylaceton <SEP> grünstichig
<tb>  naphthalin-1,

  7-disulfonsäure <SEP> grau
<tb>  15 <SEP> 2-Methylamino-5-hydroxy- <SEP> 1-Hydroxynaphthalin-3,6-disulfonsäure <SEP> grau
<tb>  naphthalin-7-sulfonsäure
<tb>  16 <SEP> 2-Benzoylamino-5-hydroxy- <SEP> 1-Hydroxynaphthalin-3,8-disulfonsäure <SEP> blaugrau
<tb>  naphthalin-7-sulfonsäure
<tb>  17 <SEP> 2-Acetylamino-5-hydroxy- <SEP> 2-Acetylamino-5-hydroxynaphthalin- <SEP> do.
<tb>  naphthalin-1,7-disulfonsäure <SEP> 7-sulfonsäure       
EMI0005.0001     
  
    (A) <SEP> (B) <SEP> (C) <SEP> (D)
<tb>  <B>18</B> <SEP> Benzoylamino-8-hydroxy- <SEP> 1.,8-Dihydroxynaphthalin- <SEP> blaugrau
<tb>  naphthalin-6-sulfonsäure <SEP> 3,6-disulfonsäure
<tb>  19 <SEP> 2-Cinnamoylamino- <SEP> 2-Phenylamino-5-hydroxynaphthalin- <SEP> rotstickig
<tb>  5-hydroxynaphthalin- <SEP> 7-sulfonsäure <SEP> graublau
<tb>  1,7-disulfonsäure
<tb>  20 <SEP> 2-(4'-Methoxy)

  -phenylamino- <SEP> 1-Hydroxynaphthalin-3,6-disulfonsäure <SEP> graublau
<tb>  8-hydroxynaphthalin  6-sulfonsäure
<tb>  21 <SEP> 2-(3'-Methyl-4'-nitro)- <SEP> 1-Hydroxynaphthalin-3,6,8-trisulfon- <SEP> grünstickig
<tb>  benzoylamino-5-hydroxy- <SEP> säure <SEP> blaugrau
<tb>  naphthalin-7-sulfonsäure
<tb>  22 <SEP> 2-Benzoylamino-5-hydroxy- <SEP> 1-Acetoacetylaminobenzol- <SEP> rotstickig
<tb>  naphthalin-7-sulfonsäure <SEP> 2,4-disulfonsäure <SEP> grau.
<tb>  23 <SEP> do.

   <SEP> 1-Acetoacetylaminobenzol-4-sulfonsäure <SEP> do.
<tb>  24 <SEP> 2-Acetylamino-5-hydroxy- <SEP> 2-Acetoacetylaminonaphthalin- <SEP> do.
<tb>  naphthalin-7-sulfonsäure <SEP> 7-sulfonsäure
<tb>  25 <SEP> 2-Acetylamino-5-hydroxy- <SEP> 1-Naphthyl(2')-3-methyl-5-pyrazolon- <SEP> rotstickig
<tb>  naphthalin-7-sulfonsäure <SEP> 6'-sulfonsäure <SEP> grau
<tb>  26 <SEP> 2-Benzoylamino-8-hydroxy- <SEP> 1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon- <SEP> graublau
<tb>  naphthalin-6-sulfonsäure <SEP> 4'-sulfonsäure
<tb>  27 <SEP> 2-Propionylamino-5-hydroxy- <SEP> 1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon- <SEP> grau
<tb>  naphthalin-7-sulfonsäure <SEP> 3'-sulfonsäure
<tb>  28 <SEP> 2-Phenylamino-5-hydroxy- <SEP> do.

   <SEP> blaugrau
<tb>  naphthalin-7-sulfonsäure
<tb>  29 <SEP> 2-Benzoylamino-5-hydroxy- <SEP> Barbitursäure <SEP> rotstickig
<tb>  naphthalin-1,7-disulfonsäure <SEP> grau
<tb>  30 <SEP> 1-Benzoylamino-8-hydroxy- <SEP> 1-Acetoacetylaminobenzol-4-sulfonsäure <SEP> grau
<tb>  naphthalin-3,6-disulfonsäure
<tb>  31 <SEP> 2-Benzoylamino-5-hydroxy- <SEP> 1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon- <SEP> rotstickig
<tb>  naphthalin-7-sulfonsäure <SEP> 2'-sulfonsäure <SEP> grau
<tb>  32 <SEP> do. <SEP> 1-Phenyl-5-pyrazolon-3-carbonsäure <SEP> do.
<tb>  33 <SEP> do. <SEP> 1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon- <SEP> do.
<tb>  3'-carbonsäure
<tb>  34 <SEP> 2-Acetylamino-5-hydroxy- <SEP> 1,5-Dihydroxy-2-(2'-acetylamino- <SEP> do.
<tb>  naphthalin-7-sulfonsäure <SEP> 5'-hydroxy)-naphthyl(6')-azonaphthalin  7,7'-disulfonsäure
<tb>  35 <SEP> do.

   <SEP> 1,5-Dihydroxy-2-(2'-methylamino- <SEP> blaugrau
<tb>  5'-hydroxy)-naphthyl <SEP> (6') <SEP> -azonaphthalin  7,7'-disulfonsäure       
EMI0006.0001     
  
    (A) <SEP> (B) <SEP> (C) <SEP> (D)
<tb>  36 <SEP> 2-Amino-5-hydroxy- <SEP> 1,5-Dihydroxy-2-(2'-benzoylamino- <SEP> blaugrau
<tb>  naphthalin-7-sulfonsäure <SEP> 5'-hydroxy)-naphthyl(6')-azonapht.halin  7,7'-disulfonsäure
<tb>  37 <SEP> do. <SEP> 1,5-Dihydroxy-2-(2'-amino-5'-hydroxy)- <SEP> grau
<tb>  naphthyl <SEP> (6') <SEP> -azonaphthalin  7,7'-disulfonsäure
<tb>  38 <SEP> 2-Phenylamino-5-hydroxy- <SEP> do. <SEP> do.
<tb>  naphthalin-7,3'-disulfonsäure
<tb>  39 <SEP> do.

   <SEP> 1,5-Dihydroxy-2-(2'-phenylamino- <SEP> do.
<tb>  5'-hydroxy)-naphthyl <SEP> (6') <SEP> -azonaphthalin  7,1',7'-trisulfonsäure
<tb>  40 <SEP> 2-Methylamino-5-hydroxy- <SEP> 1,5-Dihydroxy-2-(2'-methylamino- <SEP> do.
<tb>  naphthalin-7-sulfonsäure <SEP> 5'-hy <SEP> droxy)-naphthyl <SEP> (6' <SEP> )-azonaphthaliri  7,7'-disulfonsäure
<tb>  41 <SEP> 1-Benzoylamino-8-hydroxy- <SEP> do. <SEP> do.
<tb>  naphthalin-3,6-disulfonsäure
<tb>  42 <SEP> do. <SEP> 1,5-Dihydroxy-2-(1'-benzoylamino- <SEP> do.
<tb>  8'-hydroxy)-naphthyl <SEP> (7') <SEP> -azonaphthalin  7,3',6'-trisulfonsäure
<tb>  43 <SEP> 1-Benzoylamino-8-hydroxy- <SEP> 1,5-Dihydroxy-2-(2'-propionylamino- <SEP> do.
<tb>  naphthalin-4-sulfonsäure <SEP> 5'-hydroxy)-naphthyl(6')-azonaphthaliii  7,1',7'-trisulfonsäure
<tb>  44 <SEP> 2-Naphthoyl(1')-amino- <SEP> do.

   <SEP> do.
<tb>  5-hydroxynaphthalin  7-sulfonsäure
<tb>  45 <SEP> 2-Benzoylamino-5-hydroxy- <SEP> 1,5-Dihydroxy-2-(2'-benzoylamino- <SEP> grau
<tb>  naphthalin-1,7-disulfonsäure <SEP> 5'-hydroxy)-naphthyl(6')-azonaphthalin  7,1',7'-trisulfonsäure
<tb>  46 <SEP> 2-Acetylamino-5-hydroxy- <SEP> do. <SEP> do.
<tb>  naphthalin-7-sulfonsäure
<tb>  47 <SEP> 2-Phenylamino-5-hydroxy- <SEP> do. <SEP> graublau
<tb>  naphthalin-7,3'-disulfonsäure
<tb>  48 <SEP> 2-Cyclohexylamino- <SEP> do. <SEP> do.
<tb>  5-hydroxynaphthalin  7-sulfonsäure
<tb>  49 <SEP> 2-Benzylamino-5-hydroxy- <SEP> do.

   <SEP> do.
<tb>  naphthalin-7-sulfonsäure         An Stelle der im Beispiel 19 als zweite       Azokomponente    verwendeten     2-Phenylamino-          5-hydroxynaphthalin-7-sulfonsäure    kann man  andere in der     Aminogruppe        alkylierte,        cyclo-          alkylierte,        aralkylierte    oder     arylierte        Amino-          hydroxynaphthalinsulfonsäuren,

      wie die     2-          oder        3-Amino-5-hydroxynaphthalin-7-sulfon-          säure    oder die     1-Amino-8-hydroxynaphthalin-          3,6-disulfonsäure    verwenden.

   Ebenfalls lässt  sich die     2-Acetylamino-5-hydroxynaphthalin-          7-sulfonsäure    des Beispiels 17 durch in der       Aminogruppe        acylierte        Aminohydroxynaph-          thalinsulfonsäuren    ersetzen, beispielsweise  durch solche, welche eine     Propionyl-,        Benzoyl-,          Carboxybenzoyl-,        Furoyl-,        Naphthoyl-    oder       Cinnamoylaminogruppe,    den Rest eines     Carb-          aminsäurealkyjesters    oder einen     Alkyl-,

          Cyclo-          alkyl-,        Phenyl-    oder substituierten     Phenyl-          harnstoffrest    tragen.  



  Von den zahlreichen zweiten     Azokompo-          nenten,    welche das     Acetylaceton    des Beispiels  14 oder die     Barbitursäure    des Beispiels 29  ersetzen können, verdienen die folgenden:       1-Hydroxy-4-methylbenzol,          1,3-Dihydroxybenzol,          2-Hydroxynaphthalin,          2-Hydroxy-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin,          1-Acetoacetylaminobutan    oder     -octan     besondere Erwähnung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Polyazo- farbstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass man 1Mol der Tetrazoverbindung aus 4,4'-Diamino- 3,3'-dimethoxy-1,
    1'-diphenyl in beliebiger Rei henfolge mit 1 Mol eines gegebenenfalls in Form der Kupferkomplexverbindung vorlie genden Monoazofarbstoffes der Zusammen setzung EMI0007.0057 worin R den ortho-ständig zur Hydroxyl- gruppe gekuppelten Rest einer in der Amino- gruppe gegebenenfalls alkylierten, cycloalky- lierten, aralkylierten,
    arylierten oder acylier- ten Amino-hydroxynaphthalin-mono- oder -di- sulfonsäure bedeutet, und mit 1 Mol derselben oder einer beliebigen andern Azokomponente kuppelt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man den erhalte nen Polyazofarbstoff mit einem kupferabge benden Mittel behandelt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Kupp lungsreaktionen in alkalischem Medium aus führt. 3.
    Verfahren nach Patentansprueh und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kupplungen in sodaalkalischem Medium ausführt. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass man die zweite Kupplung in Gegenwart von Pyridin oder einem Pyridin- basengemisch ausführt.
CH333178D 1955-05-02 1955-05-02 Verfahren zur Herstellung von Polyazofarbstoffen CH333178A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH333178T 1955-05-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH333178A true CH333178A (de) 1958-10-15

Family

ID=4502734

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH333178D CH333178A (de) 1955-05-02 1955-05-02 Verfahren zur Herstellung von Polyazofarbstoffen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH333178A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE751343C (de) Verfahren zur Herstellung von Disazofarbstoffen
CH626650A5 (de)
CH312963A (de) Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen
CH333178A (de) Verfahren zur Herstellung von Polyazofarbstoffen
DE694965C (de) Verfahren zur Herstellung von Kupferkomplexverbindungen von Dis- oder Polyazofarbstoffen
CH340932A (de) Verfahren zur Herstellung von Polyazofarbstoffen
DE900600C (de) Verfahren zur Herstellung kupferhaltiger Dis- oder Polyazofarbstoffe
DE278142C (de)
DE870147C (de) Verfahren zur Herstellung von Dis- und Polyazofarbstoffen
DE959397C (de) Verfahren zur Herstellung von Polyazofarbstoffen
DE1019780B (de) Verfahren zur Herstellung von Polyazofarbstoffen und ihren Kupferkomplexverbindungen
DE850209C (de) Verfahren zur Herstellung von Tetrakisazofarbstoffen
DE951527C (de) Verfahren zur Herstellung von metallisierbaren Disazofarbstoffen
DE636358C (de) Verfahren zur Herstellung von kupferhaltigen Azofarbstoffen
DE848677C (de) Verfahren zur Herstellung von metallisierbaren Polyazofarbstoffen
DE844771C (de) Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Azofarbstoffe
AT46873B (de) Verfahren zur Darstellung von chromierbaren Orthooxydisazofarbstoffen.
DE853188C (de) Verfahren zur Herstellung von Mono-, Dis- oder Polyazofarbstoffen
DE1050470B (de) Verfahren zur Herstellung von Polyazofarbstoffen und ihren Kupferkomplexverbindungen
DE956794C (de) Verfahren zur Herstellung von metallisierbaren Polyazofarbstoffen bzw. deren Metallkomplexverbindungen
CH487978A (de) Verfahren zur Herstellung von Dis- und Polyazofarbstoffen
AT165077B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Trisazofarbstoffe
DE610625C (de) Verfahren zur Herstellung faerbender Umwandlungsprodukte von Azofarbstoffen
DE863974C (de) Verfahren zur Herstellung von Trisazofarbstoffen
DE722906C (de) Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen