CH333860A - Thermosflasche und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents
Thermosflasche und Verfahren zu deren HerstellungInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J41/00—Thermally-insulated vessels, e.g. flasks, jugs, jars
- A47J41/0055—Constructional details of the elements forming the thermal insulation
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Description
Thermosflasche und Verfahren zu deren Herstellung Die üblichen Thermosflaschen bestehen meistens aus einem doppelwandigen Glasbehäl ter, der mit einer äussern Schutzhülle aus -Metall versehen ist. Der Zwischenraum der Doppelwand ist meistens evakuiert, manchmal aber auch mit einem Isoliermaterial gefüllt. Trotz der äussern Schutzhülle kommt es oft vor. dass der Glasbehälter zerbricht oder ab splittert; letzteres ist besonders gefährlich, weil dann die Glassplitter unter Umständen mit den Speisen oder Getränken verschluckt -erden können.
Die Erfindun - bezweckt, diesen Nachteil zu vermeiden und trotzdem eine gut isolierende Thermosflasche zu erhalten. Die Thermos- flasehe nach der Erfindung zeichnet sieh aus dm-eh drei ineinandersteckende Flaschenkör per aus Plasticnraterial, die an ihren Hälsen miteinander verschweisst sind.
Die hrfindun- betrifft ferner ein Verfah ren zur Herstellung dieser Thermosflasche. Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man drei aus Plasticrnaterial bestehende Flaschenkörper verschiedener Grösse ineinan der anordnet und an ihren Hälsen miteinander tberrniseh versebweisst.
Fabrikatorisch ist es besonders vorteilhaft, die Flaschenkörper an ihren Hälsen reit. zu einander passenden Gewinden zu versehen und sie vor dem Verschweissen mittels dieser Ge winde miteinander zu verschrauben. Dabei können die Gewinde beim Formen, vorzugs weise Pressen, der Flaschenkörper aus dem Plastiematerial, ohne besonderen Arbeitsgang erzeugt werden.
In der einzigen Figur der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Thermosflasche nach der Erfindung während einer Fabrikationsphase, teilweise im Längs schnitt dargestellt, unter Weglassung des Ver- schlusszapfens und des Versehlussbechers.
Die drei Flaschenkörper 1, 2, 3 verschie dener Grösse sind ineinander angeordnet. Diese Flaschenkörper bestehen aus Plasticmaterial, vorzugsweise Polyäth;y len. An ihren Hälsen sind die drei Flaschenkörper mit zueinander passenden Gewinden 4. und 5 versehen und mittels derselben miteinander verschraubt.
Zwischen den Flaschenkörpern 1 und sowie den Flaschenkörpern 2 und 3 ist Isolier rnaterial 6 angeordnet. Als Isoliermaterial eignen sieh z. B. Kork oder Glaswolle. -Wenn die Flaschenkörper 1 bis 3 miteinander ver schraubt werden, fehlen noch die Böden 7 und 8 der Flaschenkörper 2 und 3. Diese Bö den werden nach Einfüllen des Isoliermaterials in die Zwischenräume 9, respektive 10 durch thernrisehes Verschweissen an den Flaschen körpern 2 und 3 angebracht. Nach diesen Operationen werden die Flaschenkörper an ihren Hälsen thermisch miteinander v er sehweisst, so dass bei der fertigen Thermos flasche die einzelnen Flaschenkörper nicht mehr auseinandergeschraubt werden können, indem die Flaschenkörper sich an ihren Hälsen zu einem Stück verbinden.
Der Versehlusszapfen und der auf das Aussengewinde 11 des Halses des äussern Fla schenkörpers 3 aufsehraubbare Verschluss- becher bestehen ebenfalls aus Plasticmaterial, z. B. Polyäthylen. Die beschriebene Flasche ist praktisch unzerbrechlich, so dass sie sich be sonders gut für Schulkinder, Bergsteiger usw. eignet. Die Getränke oder Speisen werden durch sie lange Zeit, z. B. 6 bis 7 Stunden lang, in befriedigender Weise warm oder kalt gehalten, ohne irgendwelchen Geschmack an zunehmen. Die beschriebene Herstellungsweise hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen.
Prinzipiell könnte man diese Zwischen räume 9 und 10 auch evakuieren, statt sie mit Isoliermaterial zu füllen. Bei einer vorteil haften Ausführungsform besteht der mittlere Flaschenkörper aus schwammigem Plastie- material, z. B. schwammigem Polyäthylen, wo bei dieser mittlere Flasehenkörper so dick ist, dass er praktisch den ganzen Raum zwischen dem innern und dem äussern Flaschenkörper ausfüllt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Thermosflasche, gekennzeichnet durch drei ineinandersteckende Flaschenkörper aus Pla- sticmaterial, die an ihren Hälsen miteinander verschweisst sind. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Thermosflasche nach Patentansprueh I, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem innern und dem mittleren Flaschenkörper und zwischen dem mittleren und dem äussern Pla- sehenkörper Isoliermaterial angeordnet ist. 2.Thermosflasche nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Fla schenkörper aus schwammigem Plasticmaterial besteht und den Raum zwischen dem innern lind dem äussern Flaschenkörper mindestens angenähert ausfüllt. 3.Thermosflasche naeh Patentansprueh I, gekennzeichnet durch einen Versehlusszapfen aus Plasticmaterial und durch einen über die sen Verschlusszapfen auf ein Aussengewinde des äussern Flaschenkörpers sehraubbaren, ebenfalls aus Plasticmaterial bestehenden Ver- schlussbecher. 4. Thermosflasche nach Patentansprueh I, dadurch gekennzeichnet, dass das Plasticmate- rial Polyäthylen ist.PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung der Thermos flasche nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man drei aus Plasticmate- rial bestehende Flasehenkörper verschiedener Grösse ineinander anordnet und an ihren Häl sen miteinander thermiseh verschweisst. U LATERAN SPR.>v CHE 5. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekeilnzeichnet, dass man die drei Fla schenkörper an ihren Hälsen mit zueinander passenden Gewinden versieht und sie vor dem Verschweissen mittels dieser Gewinde mitein ander verschraubt. 6.Verfahren nach U nteransprueh 5, da durch gekennzeichnet, dass man zwischen den Flaschenkörpern Isoliermaterial anordnet. 7. Verfahren nach Unteransprueh 6, da durch gekennzeichnet, dass der mittlere und der äussere Flasehenkörper nach Einfüllung des Isoliermaterials durch thermisehes Ver schweissen mit ihren Böden versehen werden. B.Verfahren nach U nteransprich 5, da durch gekennzeiehnet, dass man als Plastic- material Polyäthylen verwendet. 9. Verfahren nach U nteransprucli 5, da durch, gekennzeiehnet, da.ss man einen mitt leren Flaschenkörper aus schwammigem Pla- sticmaterial verwendet, der mindestens ange nähert den Raum zwischen dem innern und dem äussern Flasehenkörper ausfüllt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH333860T | 1955-08-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH333860A true CH333860A (de) | 1958-11-15 |
Family
ID=4502957
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH333860D CH333860A (de) | 1955-08-17 | 1955-08-17 | Thermosflasche und Verfahren zu deren Herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH333860A (de) |
-
1955
- 1955-08-17 CH CH333860D patent/CH333860A/de unknown
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