CH333945A - Formblättersatz für Durchschreibe-Buchhaltungen - Google Patents

Formblättersatz für Durchschreibe-Buchhaltungen

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CH333945A
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Description


      Formblättersatz    für     Durchschreibe-Buchhaltungen       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf einen     Formblättersatz    für     Durchschreibe-          Buchhaltungen,    welcher Blättersatz vorzugs  weise für die gleichzeitige     Bebuchung    von  Konto und Gegenkonto und gegebenenfalls  noch eines     Journalblattes    bestimmt ist,  jedoch auch die gesonderte Ausführung von  Last- und Gutschrift je Buchungsfall ge  stattet.  



       Formblättersätze    für die gleichzeitige  Ausführung von Buchung und Gegenbuchung  sowie. gegebenenfalls noch einer     Journal-          eintragung    je Geschäftsfall sind bekannt. So  ist beispielsweise vorgeschlagen worden, bei  den zum Satz gehörigen Kontenblättern den  eigentlichen Betragsspalten für Soll und  Haben (bzw. Lastschrift und Gutschrift bzw.

    Eingang und Ausgang oder ähnlich) ein  System von Hilfsspalten beizuordnen, in  welch letztere entweder der urschriftliche  oder aber der     durchschriftliche    Buchbetrag  eingestellt wird, wonach die in solche Hilfs  kolonnen eingeschriebenen Beträge einzeln  oder summenweise in die eigentlichen Be  tragsspalten des betreffenden Kontos über  tragen werden müssen, was die Möglichkeit  von     Übertragungs-    bzw. auch Additions  fehlern in sich schliesst, welche natürlich die  Summengleichheit der Soll- und der     Haben-          Buchungen,    wie sie die Regel der doppelten  Buchhaltung vorschreibt, verunmöglichen.  



  Bei andern bekannten     Formblättersätzen     ist es erforderlich, das eine der jeweils paar-    weise zu     bebuchenden    Kontenblätter um die  Breite einer Betragsspalte nach rechts oder  nach links verschoben auf das andere Konto  blatt zu bringen, beispielsweise so, dass die  Soll-Spalte des urschriftlich zu     bebuchenden     Kontoblattes auf die Haben-Spalte des dar  unter angeordneten, mit der     durchschrift-          lichen    Gegenbuchung zu versehenden Konto  blattes zu liegen kommt.

   Dabei erweist es  sich als Nachteil, dass     die    Datum- und die  Textspalten der in dieser Lage - das eine ur  schriftlich, das andere     durchschriftlich    - zu       bebuchenden    Kontenblätter sich nicht decken  bzw.

   nicht spaltengerecht     aufeinanderpassen,     so dass in jedem Falle die Textspalte der  Kontenblätter teilweise     unbenützbar    ist,  weil anders beispielsweise ein rechtsseitiger  Teil des     urschriftlichen    Buchungstextes in  die     Soll-Betragsspalte    des Zweitblattes durch  geschrieben oder aber - bei nach links ver  schobenem Erstblatt - ein     linksseitiger    Text  teil in die Datum- und allenfalls noch weitere  nichtentsprechende     Spalten    des Zweitblattes  durchgepaust würde.

   Die Möglichkeit solcher  Fehldurchschriften stellt nun aber eine die  Sicherheit der     Buchführung        ernstlich    beein  trächtigende Gefahrenquelle dar.  



  Dem gegenüber unterscheidet sich der       Formblättersatz    gemäss vorliegender Er  findung dadurch, dass der Vordruck der den  Satz bildenden Formblätter ein in bezug auf  die Datum- und die Textspalte durchgehend  an gleicher Stelle angeordnetes Paar Buch-           betragsspalten    enthält, welch letztere bei  einem Teil der Kontenblätter die Stellung  Soll-Haben, beim andern Teil jedoch die An  ordnung Haben-Soll aufweisen, wobei der  besagte Anordnungsunterschied der Betrags  spalten mittels optischer Unterscheidungs  mittel in einer unabhängig von der Betitelung  der Betragsspalten wahrnehmbaren Weise  sichtbar gemacht ist,

   so dass bei spalten  gerecht     aufeinandergepassten    Datum- und  Textspalten zweier in besagter Weise unter  schiedlich gehaltener Kontenblätter die Soll  betragsspalte jedes der beiden Kontenblätter  mit der     Habenbetragsspalte    des andern in  der Vertikale fluchtet.  



  In der Zeichnung ist ein erfindungs  gemässer     Formblättersatz,    der aus einer Mehr  zahl von fallweise verschieden zusammen  stellbaren bzw. paarweise zu     bebuchenden          Kontenblättern    und gegebenenfalls auch  noch passend     vorbedruckten        Journalblättern     besteht, anhand dreier Formblätter bei  spielsweise veranschaulicht.  



  Die Figur zeigt je ein Kontoblatt mit  einer     Betragsspaltenanordnung    im Sinne von  Soll-Haben und     Haben-Soll,    ferner ein zu       diesen    passendes     Journalblatt    zusammen mit  einer Buchungsplatte mit     Aufreihstiften,    das  Ganze in Aufsicht.  



  Es sind in der Zeichnung drei spalten  gerecht     aufeinandergepasste,    jedoch aus Dar  stellungsgründen aus ihrer (mittels zweier  Pfeile angedeuteten) zeilenrichtigen Bu  chungslage verschobene, beispielsweise je auf  ihrer ersten Zeile beschriebene Buchungs  blätter dargestellt, nämlich zwei Konten  blätter 1 und 2, sowie ein unter den letzteren  angeordnetes     Journalblatt    3, alle diese Blät  ter mittels Schemavordrucks und beispiels  weise nachträglicher     Beschriftung    in zweck  mässiger Weise für     die    Vornahme bezüglicher       Durchschreibebuchungen    im Einschrift  system vorbereitet.

   Die beiden Kontenblätter  1 und 2 weisen hier beispielsweise auf ihrer       Rückseite    einen sogenannten     Karbondruck,     also eine zum Durchpausen verwendbare       Druckfarbenschicht,    auf. Anstelle dieser  Farbschicht kann natürlich auch ein anderes         Durchpausmittel,    z. B. je gewünschte Durch  schrift ein zwischen die betreffenden Blätter  eingelegtes Kohlen- bzw.     Indigopapier    oder  dergleichen, verwendet werden.

   Jedes der  dargestellten Formblätter 1, 2 und 3 weist,  von links nach rechts besehen, einen geloch  ten Randstreifen 4, 5, 6, eine     Kontonum-          mernspalte    7, 8, 9, eine     Datumspalte    10, 11,  12, eine Textspalte 13, 14, 15 für die Bezeich  nung der zu buchenden Geschäftsvorfälle,  sowie ein     Betragsspaltensystem    mit einer  beziehungsweise linksseitigen Spalte 16, 17,  18 und einer in bezug auf die letztere rechts  seitig angeordneten Spalte 19, 20, 21 auf,  ferner einen Signalstreifen 22, 23, 24 von  unterschiedlicher Farbe.

   Das     Journalblatt    3  ist im Vergleich zu den beiden Kontenblät  tern 1 und 2 etwas breiter, d. h. es weist einen  die Breite der letzteren überschreitenden,  rechtsseitigen Randstreifen 25 auf, der zur  Aufnahme von Zeichen zur Markierung der  jeweils letztbeschriebenen     Journalblattzeile     dient,     beispielsweiwe    von     V-Zeichen,    die mit  ihrer Spitze je die betreffende Schreiblinie  annähernd berühren (falls letztere vorge  druckt), so dass eine     Passmarke    für das zeilen  richtige Auflegen jedes der zu zweien auf das       Journalblatt    3 aufzupassenden Kontenblät  ter gegeben ist.  



  Die Vorrichtung zum     zeilen-    und spalten  gerechten     Aufeinanderpassen    und Festhalten  von     Journalblatt    und Kontenblättern besteht  hier beispielsweise aus einer Schreibplatte 26  mit einer Reihe gleichmässig verteilter, senk  recht von der Schreibfläche aufragender Auf  reihstifte 27, die in einzelne der eine Loch  reihe 28 bildenden     Passlöcher    der Konten  blätter 1 und 2 und des     Journalblattes    3 bzw.  ihrer Randstreifen 4, 5, 6 eingreifen und diese  Blätter in der gewählten     Passlage    zusammen  halten.

   Der vertikale Abstand der besagten       Passlöcher    unter sich entspricht, von Loch  mitte zu Lochmitte gemessen, dem Abstand  der (hier nicht. gezeichneten) Schreiblinien.  Dabei ist es     wesentlich    und für den Erfin  dungsgegenstand in dieser besonderen Aus  bildungsform bezeichnend, dass die Konten  blätter nicht zwei um die Breite einer Be-           tragsspalte    voneinander versetzte vertikale  Lochreihen zum seitlich verschobenen Auf  einanderpassen von Konto und Gegenkonto  aufweisen, sondern     lediglich    eine einzige,

   die  bei sämtlichen Kontenblättern in bezug auf  das     Betragsspaltensystem    jeder     bebuchbaren     Blattseite linksseitig und vom letzteren gleich       weit    entfernt ist; oder aber es können zwei  vertikale Lochreihen gegeben sein, von denen  jede in bezug auf das     Betragsspaltensystem     einer von zwei     bebuchbaren    Blattseiten links  seitig angeordnet ist und vom respektiven       Betragsspaltensystem    gleichen Abstand hat,  wobei natürlich in jedem dieser beiden Fälle  die entsprechende Druckanordnung zu wäh  len ist (im ersteren Falle Rückseitendruck  kopfstehend, im letzteren gleichlaufend bzw.  Kopf auf Kopf).

   In beiden Fällen ist     die     Möglichkeit einer seitlichen Verschiebung  eines der zusammen in einer Niederschrift zu       bebuchenden    Kontenblätter in bezug auf das  andere     erfindungsgemäss    ausgeschlossen, wo  gegen jedes Kontoblatt mit jeder Schreibzeile  auf jede     bebuchbare    Zeile jedes andern Form  blattes gepasst werden kann, heil sämtliche  Formblätter des Satzes dem Zeilenabstand  entsprechend gelocht sind.  



  Anstelle der dargestellten     Aufreihvorrich-          tung    kann natürlich auch eine andere Be  festigungsvorrichtung verwendet werden,  vorausgesetzt, dass dabei die zusammen zu       bebuchenden    Blätter im Sinne der vorliegen  den     Erfindung        aufeinandergepasst    werden  können.  



  Das dargestellte Beispiel erläutert die  Verbuchung eines Warenverkaufs nach dem       Buchungssatze     Kunde A an Warenausgang .  Alle drei Buchhaltungsformulare weisen bei  spielsweise je auf ihrer ersten Zeile die näm  liche Buchung auf, wobei das Kontoblatt 1  ( Kunde A ) z. B. urschriftlich, das Konto  blatt 2     ( Waren-Ausgang )    sowie das Journal  blatt 3 jedoch     durchschriftlich        bebucht    sind.  Die beispielsweise Buchung nimmt hier vier  Spalten des Schemavordrucks in Anspruch.

    Spalte 7, 8, 9 enthält die Kontonummern der  paarweise zusammen     bebuchten    Konten  (Nr. 30? =      Waren-Ausgang ;    Nr. 2021 =    Konto 021 der Kontengruppe 2 -  Debitor  A ), so dass auf jedem der beiden Konten  jederzeit das respektive Gegenkonto und auf  dem     Journalblatt    beide miteinander in Be  ziehung gebrachte Konten nummernmässig  abgelesen bzw. festgestellt werden können.  Spalte 10, 11, 12 enthält die     Datumangabe,     Spalte 13, 14, 15 den Text  meine Rechnung .  Die Betragsspalte 16,17, 18 bezeigt den Buch  betrag von 180.- Franken, wogegen die  rechts davon angeordnete Betragsspalte 19,  20, 21 unbenützt ist.

   Wie aus der Zeichnung  ersichtlich, steht der Buchbetrag beim bei  spielsweise urschriftlich     bebuchten    Konto  blatt 1 in der     Sollwertspalte    16, welch letztere  ausser der Spaltenüberschrift  zu gut  zur  Verdeutlichung ihrer buchhalterischen Funk  tion noch mit dem Buchstaben      ,S     (=Soll)  bezeichnet ist. Der gleiche Buchbetrag     findet     sich als Durchschrift in der ebenfalls linken  Betragsspalte 17 des Kontoblattes 2, wo er  indessen, dank der vertauschten Spalten  zuordnung in bezug auf Soll und Haben, als       Habenwert    erscheint.

   (Die bezügliche Be  tragsspalte ist ausser mit dem Wort  aus  gegangen  zusätzlich mit einem  H  = Ha  ben bezeichnet.) Dagegen ist der in die eben  falls linke Betragsspalte 18 des     Journalblat-          tes    3 eingestellte bzw. durchgeschriebene  Buchbetrag in bezug auf Soll und Haben neu  tral, was durch die Spaltenüberschrift      SH      (= identisch mit Soll- und     Habenwert)    kennt  lich gemacht ist.  



  Wie in der Zeichnung angedeutet, weisen  die beiden Kontenblätter 1 als     Soll-Haben-          Konto    und 2 als     Haben-Soll-Konto    einen in  der Farbe verschiedenen Rand- bzw. Signal  streifen 22 bzw. 23 auf,     womit    ein sinnfälliges,  unabhängig von der     Betragsspaltenbetitelung     wahrnehmbares bzw. erkennbares optisches  Unterscheidungsmerkmal zwischen dem  Konto der einen und demjenigen der andern  Art bzw.     Betragsspaltenanordnung    gegeben  ist.     Mit    dieser artmässigen Kennzeichnung  bzw.

   Unterscheidungsmöglichkeit     wird    be  zweckt, eine unrichtige Blattwahl für Konten  und Gegenkonten - beispielsweise die Wahl  unpassender     Fortsetzungsblätter,    d. h. sol-      eher mit vertauschten, anstatt gleich an  geordneten Betragsspalten - zu verhindern  und damit     die    Gefahr irrtümlicher Paarung  bzw. paarweiser     Bebuchung    von Konten  blättern gleichartiger     Betragsspaltenanord-          nung    (mit dem Fehlergebnis einer     Soll-Soll-          oder        Haben-Haben-Durchschrift)    auszu  schalten.  



  Anstelle der hier beispielsweise dargestell  ten verschiedenfarbigen Rand- bzw. Signal  streifen können natürlich auch andere. op  tische Unterscheidungsmittel verwendet sein,  beispielsweise     Schraffuren    verschiedener Art  und/oder Anordnung, Farbfelder verschiede  ner Form, Grösse, Anordnung oder, vorzugs  weise, von verschiedener Farbe. Auch kann  der Anordnungsunterschied der Betrags  spalten der Kontenblätter bzw. der dadurch  gegebene Funktionsunterschied der     bezüg-          lichen    Konten bzw. Gegenkonten in sinn  fälliger Weise dadurch ausgedrückt sein, dass  für die Kontenblätter der einen und jene der  andern     Betragsspaltenanordnung    verschie  denfarbiges Papier verwendet ist.

   Im weiteren  besteht die Möglichkeit, verschiedenfarbige       Signalreiter    zu verwenden, die mit den Kon  tenblättern in geeigneter Weise verbunden  sind und für sich allein oder in Verbindung  mit sonstigen Merkmalen die     erfindungs-          gemässe    Unterscheidungsmöglichkeit begrün  den. So können für die beispielsweise ur  schriftlich zu     bebuchenden        Soll-Haben-Kon-          ten    z.

   B. gelbe Kontenblätter mit ebensolchen  Signalreitern und für     die    in diesem Falle       durchschriftlich    zu     bebuchenden        Haben-Soll-          Konten    blaue Kontenblätter mit blauen  Sichtreitern verwendet sein, so dass die er  findungsgemässe Unterscheidungsmöglichkeit  auch dann gegeben ist, wenn die Konten  blätter kantendeckend bzw. zu     blockförmi-          gen    Stapeln vereinigt in passende Behältnisse  eingeordnet sind, vorausgesetzt, dass die       Signalreiter    in üblicher Weise vom Blattrand  nach oben oder auch nach einer Seite hin ab  stehen.

   Die Anordnung der einzelnen Reiter  auf den bezüglichen Kontenblättern kann  hierbei ohne Rücksicht auf den besagten  Farbunterschied nach irgendeinem zweck-    entsprechenden Ordnungsschema gewählt  sein     (Staffelung    nach einer Nummern- oder  Buchstabenfolge usw.).  



  Bei all diesen Unterscheidungsmassnah  men wird die Einhaltung eines der üblichen       Klassierungsschemen    in keiner Weise beein  trächtigt. Im Gegenteil, gerade weil die Kon  tenblätter mit     Soll-Haben-Spalten    von jenen  mit     Haben-Soll-Kolonnen    in einer sinnfälli  gen Weise äusserlich unterscheidbar gemacht  sind, können sie ohne Nachteil in jeder zweck  entsprechenden Weise     durcheinandergebracht     bzw. nach sachbezüglichen Gesichtspunkten  geordnet, entsprechend numeriert und in  passende Behältnisse eingeordnet. werden.  



  Eine Kombinationsmöglichkeit besonde  rer Art besteht darin, dass die Kontenblätter  der einen     Betragsspaltenanordnung    sowohl       gruppenweise    unter sich als auch gegenüber  der Gesamtheit der Kontenblätter mit ver  tauschten Betragsspalten mit optischen Mit  teln in einer äusserlich wahrnehmbaren Weise  voneinander unterscheidbar gemacht sind.  So können z. B. die     Debitoren-Konten    ein  grünes, die     Kreditoren-Konten    ein rotes, die  übrigen Konten     bzw.    Kontenblätter der  gleichen     Betragsspaltenanordnung    (z.

   B.     Soll-          Haben)    jedoch ein gelbes Unterscheidungs  merkmal tragen bzw. aus Papier entspre  chender Farbe bestehen oder Signale bzw.  Signalreiter entsprechender Farbe aufweisen,  wogegen die Kontenblätter mit vertauschten  Betragsspalten (z. B. Haben-Soll) beispiels  weise aus weissem Papier bestehen und keiner  lei farbliches Merkmal besitzen und sich eben  dadurch von der Gesamtheit der farbig ge  haltenen bzw. farblich signalisierten Konten  blätter unterscheiden.  



  Nach Massgabe der erfindungsgemässen  Anordnung und optischen Unterscheidung  ist die regelgerechte     Soll-Haben-Beziehung     zwischen Buchung und Gegenbuchung auf  zwei optisch unterschiedlich gehaltenen, z. B.  verschiedenfarbigen Kontenblättern in der       Passlage    der letzteren auch dann gewähr  leistet, wenn die Betragsspalten einzelner  Konten oder Kontengruppen wechselnde, der  jeweiligen Bedeutung der betreffenden 8e-           tragsspalten    entsprechende Rubrikentitel  tragen, wie z. B.  Einnahmen  als Bezeich  nung der     Soll-Spalte    des Kassenkontos bzw.

    überhaupt aller     sogenannten    Geldkonten, in  Verbindung mit  Ausgaben  als Titel der  Haben-Spalte, oder etwa, bei den Kunden  konten, die Bezeichnung  Guthaben  oder   Forderung  als Kopfbeschriftung der Soll  spalte und  Zahlung  bzw.  Erledigung  als  Überschrift der bezüglichen Haben-Spalte  usw. Durch derartige     sachbezogeneBetitelun-          gen    wird das Verständnis der buchhalteri  schen Bezüge und Operationen sehr erleich  tert und die Gefahr der     Bebuchung    un  richtiger Konten bzw. Betragsspalten in er  heblichem Masse herabgesetzt.

   Eine Voraus  setzung zum fehlerfreien Buchen besteht  natürlich darin, dass die besagten     sachbezüg-          lichen,    für Soll und Haben verwendeten  Rubrikentitel tatsächlich je über der ent  sprechenden Kolonne stehen, was mittels  Vordrucks bzw. passender     Vorbeschriftung     bei wenigstens einem Teil der Kontenblätter  in     entsprechendem    Ausmass erreichbar ist.  



  Der der Lösung der Erfindungsaufgabe  entgegenstehenden Schwierigkeit der Aus  führung von Buchung und Gegenbuchung  auf Konten gleicher     Betragsspaltenanord-          nung    kann durch fallweise Einschaltung eines  dem erfindungsgemässen     Blättersatze    zu  gehörigen Zwischenkonto- oder eines Journal  blattes mit entsprechendem     Vordruck    und  von entsprechender Ausbildung begegnet  werden.  



  Das besagte     Zwischenkontoblatt    dient als  Verbindungsglied zwischen Kontenblättern  mit gleicher bzw.     ununterschiedlicher        Be-          tragsspaltenanordnung    und ebensolchem op  tischem Merkmal.

   Das     Zwischenkontoblatt     kann in einer Mehrzahl gegeben sein und für  verschiedene, nach Sachbezug gesonderte  Zwischenkonten verwendet werden, die im  Zuge der eigentlichen     Lastschriftsbuchung     erkannt und im Zuge der betragsgleichen       Gutschriftsbuchung    belastet werden (oder       umgekehrt),    zu welchem Zwecke die     Zwi-          schenkontenblätter    entsprechend vertauschte  Betragsspalten aufweisen und das ent-    sprechende optische     Ünterscheidungsmerk-          mal    tragen.  



  Auch bei der zweiten     Möglichkeit,    näm  lich der fallweisen     Mitverwendung    eines zum       Formblättersatz    gehörigen, entsprechend vor  bedruckten und ausgebildeten     Journalblattes,     erfolgt die Ausführung von Last- und Gut  schriftsbuchung je Geschäftsfall gesondert  bzw. nacheinander. Für diesen Zweck     wird     vorzugsweise ein besonderes Journal oder eine  Mehrzahl solcher Journale geführt, die aus  schliesslich für die Vornahme zweiphasiger  Buchungen bestimmt sind.  



  In beiden Fällen, d. h. bei fallweiser Ein  schaltung eines     Zwischenkontoblattes    oder       Mitbebuchung    eines     Journalblattes,    ist die  Möglichkeit von Betragsunterschieden zwi  schen Buchung und Gegenbuchung auf einen  im Verhältnis zur Gesamtzahl der vorkom  menden Buchungen kleinen und leicht über  schaubaren bzw. kontrollierbaren Raum be  schränkt, da selbstverständlich die Buch  haltung in jedem     Verwendungsfalle    so ein  gerichtet wird, dass der Hauptteil der an  fallenden Buchungen im     Einschriftverfahren     ausgeführt werden kann.  



  Der     erfindungsgemässe    Blättersatz kann  auch für die Maschinenbuchhaltung ver  wendet werden, wobei     vorgedruckte    Schreib  linien und allenfalls auch die     Vorlochung    der       Passränder    entfallen können. Die letzteren  können     vielmehr    zur Aufnahme von je  Buchung selbsttätig angebrachten Pass  löchern oder Einschnitten für     die    auto  matische     Zeilenfindung    beim bzw. für den  nächstfolgenden Buchungsvorgang dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Formblättersatz für Durchschreibe-Buch- haltungen, dadurch gekennzeichnet, dass der Vordruck der den Satz bildenden Form blätter ein in bezug auf die Datum- (10, 11, 12) und die Textspalte (13, 14, 15) durch gehend an gleicher Stelle angeordnetes Paar Buchbetragsspalten (16 und 19, 17 und 20, 18 und 21) enthält, welch letztere bei einem Teil (1) der Kontenblätter die Stellung Soll- Haben, beim andern Teil (2) jedoch die An- ordnung Haben-Soll aufweisen,
    wobei der besagteAnordnungsunterschied der Betrags spalten mittels optischer Unterscheidungs mittel in einer unabhängig von der Be titelung der Betragsspalten wahrnehmbaren Weise sichtbar gemacht ist, so dass bei spal tengerecht aufeinandergepassten Datum- und Textspalten zweier in besagter Weise unter schiedlich gehaltener Kontenblätter die Soll betragsspalte jedes der beiden Kontenblätter mit der Habenbetragsspalte des andern in der Vertikale fluchtet.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Formblättersatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Kon tenblätter der einen Betragsspaltenanord- nung von denjenigen mit vertauschten Be tragsspalten durch farbliche Merkmale unter scheiden. 2. Formblättersatz nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Kontenblätter der einen Betrags spaltenanordnung sich von denjenigen mit vertauschten Betragsspalten in der Papier farbe unterscheiden.
    3. Formblättersatz nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass wenigstens die Kontenblätter der einen Betragsspaltenanordnung wenigstens je an einer Stelle einen farbigen Aufdruck aufweisen, der diese Kontenblätter in sinn fälliger Weise von jenen mit vertauschten Betragsspalten unterscheidet. 4. Formblättersatz nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass als Unterscheidungsmerkmale mit den Kontenblättern verbundene, verschieden farbige Reiter verwendet sind.
    5. Formblättersatz nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass sich die Kontenblätter der einen von jenen der andern Betragsspalten- anordnung durch ein einheitliches farbliches Merkmal unterscheiden und als zusätzliches Unterscheidungsmerkmal Reiter von wenig stens annähernd gleicher Farbe tragen.
    6. Formblättersatz nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Kontenblätter der einen Betrags spaltenanordnung gruppenweise unter sich und zugleich gegenüber der Gesamtheit der Kontenblätter der andern Betragsspalten anordnung in einer äusserlich erkennbaren Weise unterschiedlich gehalten sind.
    7. Formblättersatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Form blätter eine in bezug auf den Vordruck jeder bebuchbaren Blattseite linksseitig angeord nete, von den Betragsspalten durchgehend gleichen Abstand haltende, vertikale Reihe (28) von Passlöchern aufweisen, die zwecks spalten- und zeilengerechten Aufeinnader- pa.ssens der jeweils zusammen in einer Nieder schrift zu bebuchenden Formblätter mit senkrecht von einer Schreibplatte (26) auf ragenden Pass-Stiften (27) entsprechender Anordnung in Eingriff gebracht werden kön nen.
    B. Formblättersatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Kon tenblätter auf beiden Blattseiten gleich laufend bedruckt sind und eine in bezug auf den vorderseitigen sowie eine in bezug auf den rückseitigen Vordruck linksseitig an geordnete, vertikal verlaufende und bei allen Kontenblättern den gleichen Abstand vom respektiven Betragsspaltenpaar einhaltende Reihe von Passlöchern aufweisen, die zwecks spalten- und zeilengerechten Aufeinander passens der jeweils zusammen in einer Nie derschrift zu bebuchenden Formblätter mit senkrecht von einer Schreibplatte (26) auf ragenden Pass-Stiften (27) entsprechender Anordnung in Eingriff gebracht werden können.
    9. Formblättersatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein dem Blättersatz zugehöriges Zwischenkonto- blatt zur Vornahme von Buchungen zwischen Konten gleicher bzw.
    ununtersehiedlicher Betragsspaltenanordnung und entsprechen der äusserlicher Ausbildung vorgesehen ist, welches Zwischenkontoblatt vertauschte Be tragsspalten zusammen mit dem entsprechen- den optischen Unterscheidungsmerkmal auf weist und demzufolge im Zuge der eigent lichen Lastschriftsbuchung erkannt und im Zuge der gutschriftlichen Buchung belastet werden kann.
    10. Formblättersatz nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, daB ihm Journalblätter zugehören, die mit passendem Vordruck und ebensolcher Ausbildung zur Aufnahme der Durchschrift von gesondert bzw. nacheinander erfolgenden, urschrift lichen Last- und Gutschriftsbuchungen auf Konten gleicher bzw. ununterschiedlicher Betragsspaltenanordnimg eingerichtet sind.
    11. Formblättersatz nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass den Kontenblättern der einen und der andern Betragsspaltenanordnung Journalblätter mit einem unterschiedlichen optischen Merkmal beigegeben sind, welche Journalblätter mit passendem Vordruck und ebensolcher Aus bildung zur Aufnahme einer Durchschrift von gleichzeitig erfolgenden Last- und Gut schriftsbuchungen eingerichtet sind.
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