CH334207A - Einrichtung zur Förderung von Flüssigkeiten, insbesondere zur Versorgung von Brennern mit flüssigem Brennstoff - Google Patents

Einrichtung zur Förderung von Flüssigkeiten, insbesondere zur Versorgung von Brennern mit flüssigem Brennstoff

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CH334207A
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CH
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liquid fuel
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Robert Dipl-Ing V Linde
Alfons Dipl Ing Hartmann
Baier Walter
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Wilhelm Baier Kg Webasto Werk
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31021Vaporisers with devices for controlling the feeding of the fuel

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  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description


  Einrichtung zur Förderung von Flüssigkeiten, insbesondere zur Versorgung von Brennern  mit flüssigem Brennstoff    Die Erfindung betrifft eine weitere Aus  bildung der im Patentanspruch des Haupt  patentes angegebenen Einrichtung zur För  derung von Flüssigkeiten, insbesondere zur  Versorgung von Brennern mit flüssigem  Brennstoff.  



  Die in dem genannten Patent. beschriebene       Einrichtung    ist durch eine mit einem Flüs  sigkeitsvorrat kommunizierende Steigleitung  gekennzeichnet, die oberhalb des     Flüssigkeits-          vorratsspiegels    endet und     gegebenenfalls    in  eine daran angeschlossene Falleitung übergeht  und im Bereich der in ihr stehenden Flüssig  keitssäule wenigstens teilweise beheizbar ist.  



  Zur Dosierung der dem Verbraucher     zu-          efiihrten    Flüssigkeitsmenge wird gemäss  einem in dieser Patentschrift niedergelegten  Vorschlag ein     Aufnehmergefäss    zwischen dem  Verbraucher und dem     Flüssigkeitsvorrat    ein  geschaltet, wobei die Flüssigkeit über die  beheizte Steigleitung in das     Aufnehmergefäss     gefördert und von dort über eine     Dosierungs-          Vorrichtung    dem     Verbraucher    zugeführt wird.

         Gegebenenfalls    zuviel geförderte Flüssigkeit  fliesst aus dem     Aufnehmergefäss    über eine       Rücklaufleitung    in den Vorratsbehälter zu  rück.  



  Es hat sich nun herausgestellt, dass bei  dieser Anordnung durch die zurückfliessende    warme Flüssigkeit eine unerwünschte und  gegebenenfalls schädliche     Erwärmung    des  Flüssigkeitsvorrates im Vorratsbehälter auf  tritt. Darüber hinaus hat sich herausgestellt,  dass die     Durchflussinenge    der Flüssigkeit  durch die Düse im     Aufnehmergefäss    wegen  der     Viskositätsänderungen    bei     Temperatur-          änderungen    nicht konstant bleibt,

   so dass die  Förderung     -unregelmässig    werden kann.-Dies  wirkt sich bei der Förderung von Brennstoff  zu einem     Brenner        gegebenenfalls    ausser  ordentlich ungünstig aus.  



  Um diese Nachteile zu vermeiden, wird  gemäss der Erfindung     vorgeschlagen,    das ther  niische     Fördersystem    vom Regelsystem ther  misch zu trennen. Diese thermische     Trennung     von     Regelsystem    und     Fördersystem    erfolgt  z.

   B. dadurch, dass die Einrichtung zur Rege  lung     und    Dosierung der     Flüssigkeitsabgabe          unmittelbar    am Vorratsbehälter angeschlos  sen ist und so die     Flüssigkeit    in kaltem Zu  stand zum' thermischen     Ia'ördersystem    gelangt,  von wo erst die Förderung     auf    die Niveau  höhe oberhalb des     Vorratsbehälterniveaus    und  die anschliessende Speisung des Verbrauchers  erfolgt.  



  Diese     Anordnung    hat nicht nur eine Be  seitigung der obenerwähnten Nachteile zur  Folge, sondern ermöglicht auch die Velwen-      Jung eines grösseren Regelquerschnittes, weil  bei Förderung z. B. von Öl dieses Öl eine  höhere Viskosität im kalten Zustand aufweist,  indem es in das Regelsystem eintritt. Ein  solcher grösserer Regelquerschnitt neigt aber  bedeutend     \weniger    zu     Verstopfungen    und es       lässt    sich damit auch Brennstoff verwenden,  der nicht in so hohem Masse     @aiisgefiltQrt    zu  werden braucht, also billiger ist.  



  Vorzugsweise wird in das     thermisehe        För-          dersystem    ein Zweigkreislauf eingeschaltet.  Während bei der bisherigen     Konstruktion     beim Nachstellen der Brennstoffzufuhr in  folge der dadurch erfolgenden Temperatur  steigerung des nunmehr     in    geringerer Menge  durch die gleiche     Erwärmungszone    fliessenden  Brennstoffes im     thermischen        Fördersystem     Blasenbildung auftreten kann, die zur Schub  weisen     Förderung    von Brennstoff in den  Brenner     und        Russbildung    im Brenner  führt,

   werden diese Nachteile bei der Ausbil  dung der     Förderung    mit     Bypass        ziun    erwärm  ten Steigrohr vollständig vermieden.  



  Ein weiterer Vorteil dieses Nebenkreis  laufes besteht darin, dass die Gefahr von       Ölrückstandsablagerungen    im     thermischen     Fördersystem vermieden wird. Durch die bis  her mögliche     Überhitzung    im Fördersystem  tritt nämlich eine gewisse     Polymerisation    des  Öls auf, die zu Ablagerungen in der     Rohr-          leitung    führt.

   Die     ziun    Teil im Kreis strö  mende Flüssigkeit ist     nämlich    nicht nur einer  geringeren Erwärmung ausgesetzt, sondern  beschleunigt ihre     Umlaufgeschwindigkeit    bei  stärkerer     Wärmezufuhr,    so dass     evtl.    sich  bildende     Ablagerungsteilchen    erst gar nicht  zum Absetzen kommen können,     sondern    hin  weggeschwemmt werden. Darüber hinaus ist  die Flüssigkeit so lange in Bewegung, als noch  irgendwelche Wärme vom Brenner auf die  beheizte Steigleitung übertragen wird.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes.  



  Mit 11 ist der Vorratsbehälter für den  flüssigen Brennstoff bezeichnet, der aus  einem Oberteil 12 und einem Unterteil 13       besteht,    in dem der konstante Brennstoffspie  gel s     aufreehterhalten    wird. Der Brennstoff-    Spiegel s wird durch die Unterkante des       INTiveaurohres    14 bestimmt. Im Behälterteil  13, der mit der Atmosphäre über die Rohr  leitung 15 in Verbindung steht, befindet sich  ausserdem ein kleines Vorratsgefäss 16 zur  Aufnahme der     Anheizmenge    für den Bren  ner, die die thermische Förderung, die spä  ter noch im einzelnen beschrieben werden  soll, zum Anlaufen bringt.  



  Aus dem Behälter 13 strömt der Brenn  stoff durch die Verbindungsleitung 17 zum  Regelgefäss<B>18,</B> das zwei Räume 19, 20 be  sitzt. Aus dem Raum 19 tritt der Brennstoff  über den Kanal 21 in den mit einer Einstell  düse 22 versehenen Raum 20 ein. Die Ein  stelldüse 22 weist als     Düsenöffnung    die Boh  rung 23 auf, die von dem Regelorgan 24 ver  schlossen werden kann, das durch den     Druek     der Feder 25 in seine geschlossene Stellung  gedrückt     wird.     



  Durch Nachstellen an dem     Schraubbolzen     26 erfolgt das Öffnen und Schliessen des  Regelorgans 24. Je nach der Öffnung der       Bohrung    23 tritt mehr oder weniger Brenn  stoff in einen dritten Raum 27 über, von dem       der.Brennstoff    über die Leitung 28 zum be  heizten Steigrohr 29 gelangt, das mit dem  Brenner 30 in wärmeleitender Verbindung  steht und im Bereiche der Umkehrleitung 31  über dem Niveau s endet.  



  Durch das Steigrohr 29 steigt infolge des  sen     Erwärmung    der Brennstoff hoch, bis er  über die Umkehrleitung 31 in das Fallrohr  32 zurückgelangt, von wo er über die Leitung  33 in den     Brenner    30 austritt.  



  Parallel zum Steigrohr 29 ist ein Über  brückungsrohr 34 geschaltet. Die Leitungen  35, 36, 37 sowie der     Dreiweghahn    38 dienen  zur Versorgung des Brenners mit der     Zünd-          menge    im Behälter 16 je nach     Stellung    des  Hahnes 38. In der gezeichneten Stellung wird  der Vorratsbehälter 16 unter Brennstoffvor  rat gehalten, während bei einer Drehung um  90  entgegen dem     Uhrzeigerssinne    (in Pfeil  richtung) ein Abfliessen der Zündmenge     zum     Brenner erfolgt.  



  Bei einer Drehung des Hahnes 38 um 180   aus der gezeichneten Stellung steht der Vor-           ratsbehälterteil    13 unmittelbar, unter Umge  hung des Regelsystems 18, mit dem Brenner  in Verbindung.  



  Die Wirkungsweise der Anordnung ist  folgende  Der durch das Regelsystem 18 dosierte  Brennstoff     gelangt    in die Steigleitung 29  und wird dort durch deren Erwärmung vom       Brenner    her über das Niveau s durch die  Leitung 31, 32, 33 in den Brenner gefördert.  



  Bei einer Verringerung der Brennstoff  zufuhr durch     Nachstellung        des    Regelorgans       \'3    erfolgt bei noch vorhandenem     Wärmeüber-          sehuss    im Brenner eine teilweise Umwälzung  des Brennstoffes durch die     überbrückungs-          leitung    34, wobei sich die Geschwindigkeit  dieser     Um@välzung    nach dem noch vorhan  denen Wärmeinhalt des Brenners richtet.  



  Bei völligem Abstellen der Brennstoffzu  fuhr     erfolgt    nicht gleichzeitig ein Stillstand  des thermischen Fördersystems, was zu einer       starken        Beheizung    des Brennstoffes im Steig  rohr und damit zur     Blasenbildung    und  zur schubweisen Brennstofförderung führen  würde, sondern der Brennstoff zirkuliert  durch die     Überbrückungsleitung    34, bis er  schliesslich beim Erkalten     des    Brenners zur  Ruhe kommt. Dadurch wird jegliche über  hitzung des Brennstoffes vermieden.

   Neben  der Vermeidung der     Blasenbildung    kann  durch die Beseitigung der     überhitzungsge-          fahr    auch keine     Polymerisierung    des Öls ein  treten, so dass Ablagerungen weitestgehend ver  mieden oder aber durch den dauernd zirku  lierenden Brennstoff von den Wänden der  Rohrleitungen abgeschwemmt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Förderung von Flüssig keiten, insbesondere zur Versorgung von Brennern mit flüssigem Brennstoff, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass das thermische Förder- system mit der =unter Wärmeeinwirkung ste henden Steigleitung vom Regelsystem zur Dosierung der Flüssigkeitszufuhr zum Ver braucher thermisch getrennt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Regelsystem unmittelbar am Vorratsbehälter sitzt und aus ihm die Förderung auf die Niveauhöhe ober halb des Vorratsbehälterniveaus mit anschlie ssender Speisung des Verbrauchers unmittel bar erfolgt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beheizte Steigleitung durch eine Bypassleitung überbrückt ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der minimale Durchflussquerschnitt des Fördersystems grö sser als der maximale Durcluflussregelquer- schnitt des Regelsystems ist. 4. Einrichtung nach den Unteranspüchen 1 und 3. 5. Einrichtung nach den Unteransprüchen 2und3.
CH334207D 1954-10-07 1955-09-07 Einrichtung zur Förderung von Flüssigkeiten, insbesondere zur Versorgung von Brennern mit flüssigem Brennstoff CH334207A (de)

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