CH334395A - Verfahren zur unmittelbaren elektrischen Widerstandserhitzung von stabförmigen Körpern aus Stahl, z. B. von Knüppeln und ähnlichem Halbzeug - Google Patents

Verfahren zur unmittelbaren elektrischen Widerstandserhitzung von stabförmigen Körpern aus Stahl, z. B. von Knüppeln und ähnlichem Halbzeug

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CH334395A
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Stich Wilhelm Ing Dr
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Bochumer Verein Fuer Gussstahl
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C21—METALLURGY OF IRON
    • C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00—General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/34—Methods of heating
    • C21D1/40—Direct resistance heating

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Description


      Verfahren    zur     unmittelbaren    elektrischen     Widerstandserhitzung    von     stabförmigen    Körpern  aus Stahl, z.     S.    von     Knüppeln    und ähnlichem Halbzeug    Die unmittelbare Widerstandserhitzung  von     stabförmigen    Körpern aus Stahl durch  elektrischen Strom ist an sich bekannt. Für  ihre betriebsmässige Anwendung, insbesondere  beim Erhitzen auf hohe Temperaturen, wie  z. B. auf Walztemperatur, ist jedoch die Kon  taktgebung von entscheidender Bedeutung.  



  Es ist bekannt, bei der Widerstandser  hitzung von Stahlknüppeln diese sowohl an  den vier Seitenflächen der Enden als auch an  den Stirnflächen- mit flächigen Kontaktplat  ten in Berührung zu bringen.  



  Erfindungsgemäss werden bei der unmittel  baren elektrischen Widerstandserhitzung von       stabförmigen    Körpern aus Stahl, z. B. von  Knüppeln oder     Rohren,    die     Berührungsstellen     der     Stabenden    mit den     Stromzuführungskon-          takten    einschliesslich angrenzender     Stabenden-          Teile    während der Erhitzung     wenigstens    zeit  weise unmittelbar mit Wasser gekühlt.  



  Mit Hilfe des neuen Verfahrens ist es ins  besondere möglich, die     Erhitzungsdauer    von  Stahlstäben, z. B. von zu walzenden Knüp  peln abzukürzen, da nunmehr hochleistungs  fähige Aggregate zur Widerstandserhitzung  solcher Stäbe eingesetzt werden können,  welche ohne die Wasseranwendung eine ört  liche Überhitzung der Kontaktstellen und der       benachbarten    Zonen herbeiführen     würden,    so  dass unter dem Druck, der von den Kontakten    auf die     Stabenden    ausgeübt wird,     Anstau-          chungen    stattfinden und ausserdem am Stab  ende die Ausbildung eines ungünstigen Ge  fügezustandes bzw.

   selbst ein teilweises Ab  schmelzen der     Staboberfläche    eintreten könn  ten.  



  Die Wasserzufuhr kann sich über die ganze       Erhitzungszeit    des Stabes oder nur auf Teile  der     Erhitzungszeit    erstrecken. Die Bemessung  und zeitliche Abgrenzung der Kühlzeiten kann  in Abhängigkeit von dem     Erhitzungsverlauf     des übrigen Stabes, und zwar auch unter In  anspruchnahme selbsttätiger Schaltmittel er  folgen.

   Die Zufuhr des Wassers     kann    auf ver  schiedene Weise erfolgen, sie muss jedoch so  gestaltet sein, dass die Kontaktflächen ausrei  chend gekühlt werden bzw. diese Kühlung sich  möglichst auf sie     beschränkt.        Beispielsweise     hat es sich als zweckmässig     erwiesen,

      die Stirn  fläche des Knüppels durch eine das Wasser       zersprühende    Düse auch aus dem Innern des  Kontaktkörpers heraus und gleichzeitig deren  weiter aussen liegende     Berührungsstellen    der       Stabenden    mit den     Stromzuführungskontak-          ten    einschliesslich angrenzender     Stabenden-          Teile    von aussen und insbesondere von oben  durch     eine    hufeisenförmig angeordnete Sprüh  einrichtung kurz nach     Beginn    der Erhitzung  besonders stark abzukühlen,

       alsdann    nach kur  zer Zeit die von aussen     wirkende        Absprühung         abzustellen     und    die vom Kontaktkörper  Innern aus     wirksame    Düse bis zur Beendigung  der Erhitzung     in    Tätigkeit zu lassen. Der  Einfluss dieser Art .von     -unmittelbarer    Abküh  lung     erwies    sich     als    so gross, dass er praktisch  für jede Art von Kontaktfläche mit Erfolg  anwendbar ist. Es ist vorteilhaft, das Wasser  in feinverteiltem Zustand zu verwenden. Es  darf auch     als    Dampf vorliegen, bevor es die  zu     kühlenden    Stellen erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur unmittelbaren elektrischen Widerstandserhitzung von stabförmigen Kör pern aus Stahl, dadurch gekennzeichnet, dass die Berührungsstellen der Stabenden mit den Stromzuführungskontakten einschliesslich an grenzender Stabenden-Teile während der Er hitzung wenigstens zeitweise unmittelbar mit Wasser gekühlt werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass diese Kühlung zeitweise auf die Kontaktfläche beschränkt wird. 2.
    Verfahren gemäss Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Bemessung der Kühlung und deren zeitliche Abgrenzung in Abhängigkeit von dem Erhitzimgsverlauf des Stabes erfolgt. 3. Verfahren gemäss Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Bemessung der Kühlung und deren zeitliche Abgrenzung in Abhängigkeit von dein Erhitzungsverlauf des Stabes unter Anwendung selbsttätiger Schalt mittel erfolgt. 4. Verfahren gemäss Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass als Kühlmittel Wasser in zerstäubtem Zustand verwendet wird. 5. Verfahren gemäss Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Wasser nach Überführung in Dampfform als Kühlmittel verwendet wird.
CH334395D 1954-05-11 1955-04-21 Verfahren zur unmittelbaren elektrischen Widerstandserhitzung von stabförmigen Körpern aus Stahl, z. B. von Knüppeln und ähnlichem Halbzeug CH334395A (de)

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CH334395D CH334395A (de) 1954-05-11 1955-04-21 Verfahren zur unmittelbaren elektrischen Widerstandserhitzung von stabförmigen Körpern aus Stahl, z. B. von Knüppeln und ähnlichem Halbzeug

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