CH334621A - Verfahren zur Herstellung eines Carotinoids - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Carotinoids

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CH334621A
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Otto Dr Isler
Herbert Dr Lindlar
Marc Dr Montavon
Rudolf Dr Rueegg
Paul Dr Zeller
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Hoffmann La Roche
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C403/00Derivatives of cyclohexane or of a cyclohexene or of cyclohexadiene, having a side-chain containing an acyclic unsaturated part of at least four carbon atoms, this part being directly attached to the cyclohexane or cyclohexene or cyclohexadiene rings, e.g. vitamin A, beta-carotene, beta-ionone
    • C07C403/24Derivatives of cyclohexane or of a cyclohexene or of cyclohexadiene, having a side-chain containing an acyclic unsaturated part of at least four carbon atoms, this part being directly attached to the cyclohexane or cyclohexene or cyclohexadiene rings, e.g. vitamin A, beta-carotene, beta-ionone having side-chains substituted by six-membered non-aromatic rings, e.g. beta-carotene

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung eines Carotinoids    I) ie Erfindung betrifft    ein Verfahren zur Herstellung eines neuen Carotinoids und ist    (ladureh gekennzeichnet, dass man Aeetylen    auf   metallorganisehe. n AN ege beidseitig mit       8- [2', 6', 6'- Trimethyl-eyciohexen- (2')-yliden]-      2,      6-dimethyl-oetatrien- (2, 4, 6) al- (l)-im    folgenden   Dehydro- (retro)-Cj g-aldehyd ge-    nannt-kondensiert, das gebildete.



  [2',6',6'-trimethyl-cyclohexen-(2')-yliden]-3, 7,    12, 16-tetramethyl-8, 11-dioxy-oetadecahexaen-      (2,    4,   6,      12,    14,   16)-in-    (9)--im folgenden Bis  dehydro- (retro)-C4o-diol gen. annt-einer    doppelten Wasserabspaltung unter   Allylumlage-    rung unterwirft, das entstandene 3,   4-15,    15'3',4'-Trisdehydro-¯-carotin an der Tripelbindung   katalytiseh    partiell hydriert und das erhaltene 15,15'-cis-3,4-3',4'-Bisdehydro-¯-carotin zum all-trans-3,4-3',4'-Bisdehydro-¯-carotin isomerisiert.



   Der als   Ausgangsmaterial benotigte De-      hydro- (retro)-C19-aldehyd    kann beispielsweise wie folgt hergestellt werden :    4-    [2', 6',   6'-Trimet. hyl-cyclohexen- (l')-yl]-2-    methyl-buten-(2)-al-(1) wird mittels N-Brom  sneeinimid    bromiert, aus dem Bromierungsprodukt mit Chinolin Bromwasserstoff   abge-    spalten, das erhaltene   4-      ['",    6',   6'-Trimethyl-       cyclohexen- (2')-yliden]-2-methyl-buten- (2)-al-     (1) acetalisiert,

   das gebildete Aeetal in   Gegen-    wart eines sauren Kondensationsmittels wie Zinkchlorid mit einem   Vinyläther    kondensiert und das erhaltene Kondensationsprodukt mit    Essigsaure und Natriumapetat gekocht, wobei      6- [2',    6',   G'-Trimethyl-eyelohexen- (2Z)-yliden]-    4-methyl-hexadien- (2,4)-al-(1) entsteht. Dieses wird wiederum acetalisiert, das gebildete   Acetal in Gegenwa. rt    eines sauren Kondensationsmittels wie Zinkchlorid mit einem Pro  penyläther    kondensiert und das erhaltene Kondensationsprodukt mit Essigsäure und Natriumacetat gekocht.



   In der ersten Stufe des erfindungsgemÏ ssen Verfahrens wird Acetylen auf metallorganischem Wege beidseitig mit Dehydro  (retro)-C19-aldehyd kondensiert. Hierzu kann man Acetylendimagnesiumhalogenide mit der doppelt molaren Menge des Dehydro-(retro) C19-aldehyds durch eine Grignardreaktion kon  densieren.    Die Acetylendimagnesiumhalogenide können. in bekannter Weise durch Einwirkung von Acetylen auf eine Lösung von Alkylmagnesiumhalogenid in einem inerten Losungsmittel hergestellt werden.

   Hierzu wird zweckmässig eine ätherische Losung des Alkyl  magnesiumhalogenids    in einer   Acetylenatmo-    sphÏre mehrere Stunden gerührt oder ge  sehüttelt,.    Als   Alkylmagnesiumhalogenide    eignen sich beispielsweise ¯thyl-, Butyl-und   Hexylmagnesiumbromide      bzw.-ehloride.    Die Acetylendimagnesiumhalogenide scheiden sich bei dieser Reaktion als schwere Öle oder in fester Form ab.

     Zweekmässig    werden dann zwei Mol Dehydro-   (retro)-Ctg-aidehyd    in einem inerten Lösungsmittel, wie   beispiels-    weise Äther, gelost, zur gut gerührten Suspension des   Aeetylendimagnesiumhalogenids    gegeben und die Mischung mehrere Stunden bei Zimmertemperatur oder bei der   Siedetem-      peratur    des Lösungsmittels ger hrt. Nach der Hydrolyse des Kondensationsproduktes erhÏlt man das Bisdehydro-   (retro)-C40-diol    als sehr zähes   Öl,    das im   Ultraviolettspektrum    ein Absorptionsmaximum bei   349,      5    m? (in Petrol Ïther) aufweist.

   Die   Zerewitinoffbestimmung      zeigt2MolaktiveWasserstoffatome    an.



   Eine weitere Ausführungsform der ersten Stufe des erfindungsgemässen Verfahrens besteht darin, da¯ man Dehydro-(retro)-C19aldehyd in flüssigem Ammoniak mit einem Alkali- oder Erdalkaliacetylid reagieren lϯt und das gebildete Kondensationsprodukt,    zweckmässig nach Hydrolyse, zum 10- [2', 6', 6'-    Trimethyl-cyelohexen- (2')-yliden]-4, 8-dimethyl-decatrien- (4, 6, 8)-in-(1)-ol-(3)-im fol  genden    Dehydro-   (retro)-C21-acetylenearbinol      genannt-mittels    einer weiteren   metallorga-      nisehen    Reaktion mit einem zweiten Mol Dehydro- (retro)-C19-aldehyd umsetzt. Die Kondensation in flüssigem Ammoniak kann man n unter erhöhtem Druck bei Raumtemperatur oder unter Normaldruck bei der Siedetemperatur des Ammoniaks ausführen.

   Vorzugsweise verwendet man zur Kondensation Li  t. hiumacetylid.    Der Dehydro- (retro)-C19-alde  hyd    kann in einem inerten Lösungsmittel, wie beispielsweise ¯ther, zugef gt werden. Das Kondensationsprodukt wird z. B. durch Zugabe eines Ammoniumsalzes vor Entfernung des Ammoniaks oder durch Zugabe von SÏure nach Entfernung des Ammoniaks hydrolysiert.



  Das Dehydro- (retro) -C21- acetylencarbinol zeigt im Ultraviolettspektrum ein Absorptionsmaximum bei   349      m,      (in Petroläther) und    stellt ein   diekflüssiges    öl dar. Die Zerewiti  noffbestimmung zeigt    in der Kälte   1    Mol und in der WÏrme 2 Mol aktive Wasserstoffatome an. Die Kondensation von Dehydro-(retro)-C21acetylencarbinol mit einem zweiten Mol   De-    hydro-(retro)-C19-aldehyd erfolgt durch eine weitere metallorganisehe Reaktion.

   Die bevor  zugte    Ausführungsform bestelt darin, dass man auf das Dehydro-(retro)-C21-acetylenearbinol 2 Mol   Alkylmagnesiumhalogenid    in Äther einwirken   lait.    Das erste Mol wird   von    der Hydroxylgruppe gebunden, während das   zweite Nlol    mit der   Acetylenbindung re-    agiert und das endstÏndige Kohlenstoffatom kondensationsfähig macht. Die gebildete Dimagnesiumhalogenidverbindung setzt man zweckmässig im gleichen Lösungsmittel mit dem Dehydro-(retro)-C19-aldehyd um.

   Das Kondensationsprodukt wird am besten   oline    Reinigung in  blicher Weise hydrolysiert, beispielsweise durch Eingiessen in ein   Gemiseh    von Eis und verdünnter   Schwefelsäure,    wobei das oben beschriebene Bisdehydro- (retro)-C40diol erhalten wird.



   In der zweiten Stufe des erfindungsgemÏ ssen Verfahrens wird das   Bisdehydro- (retro)-      C40-diol    einer doppelten Wasserabspaltung unter   Allylumlagerungunterworfen.    In dieser Reaktionsstufe wandern die   Hydroxylgrup-    pen, gegebenenfalls unter Veresterung, in die endständigen Ringe und werden dort unter Bildung von zwei neuen Doppelbindungen abgespalten. Bei der Allylumlagerung treten alle Doppelbindungen in Konjugation zur Tripelbindung. Bei der Abspaltung bilden sieh zwei Mol Wasser bzw. SÏure unter   Entste-    hung der neuen Doppelbindungen in den 3,4bzw. 3',4'-Stellungen.

   Allylumlagerung und Dehydratisierung werden in einer einzigen Operation durchgef hrt, beispielsweise durch Erhitzen   von Bisdehydro- (retro)-C40-diol    mit einer   kleinen Menge p-ToluolsuIfonsäure in    einem inerten L¯sungsmittel, wie Benzol, auf   80--100       C.    Line vorteilhafte   Ausführungs-    form dieser Reaktion besteht darin, da¯ man eine   Losung    von Bisdehydro-(retro )-C40-diol in einer organischen Base, wie Pyridin, in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels, wie Toluol, mit zwei Mol   Phosphoroyehlorid    auf 90-100  C erwärmt. Das gebildete 3, 4-15, 15'3', 4'-Trisdehydro-¯-carotin kann durch Kristallisation gereinigt werden.

   Es bildet dunkelrote bis   violette Kristalle vom Schmelz-    punkt 165-167¯ C und zeigt im Ultraviolettspektrum ein   Absorptionsmaxhnum    bei 449 m? (in   Petroläther).   



   In der dritten Stufe des   erfindungsgemä-    ssen Verfahrens wird das   3, 4-15, 15'-3', 4'-Tris-      dellydro-S-earotin    an der   Tripelbindung kata-      tytisch partiell hydriert.    Dies kann mit Hilfe on   Metallkatalysatoren    und Wasserstoff   durehgeführt    werden. Ein geeigneter Kataly  sator    ist ein dureh Zugabe von Blei und Chinolin desaktivierter Palladium-Calciumcarbonat-Katalysator, der selektiv die Tripel  bindung    in die Doppelbindung überführt.



  Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform dieser Stufe besteht darin, dass man die Hydrierung in einer zur vollständigen   Auflosung    des 3,4-15,15'-3',4'-Trisdehydro-¯-carotins ungenügenden Menge eines Kohlenwasserstoffes, z. B.   Petroläther,    durchf hrt. Dadurch geht das 3,   4-15, 15'-3', 4'-Trisdehydro--earotin    erst mit   fortsehreitender      Hydrierung    langsam in L¯sung, wobei gleichzeitig das   Hydrierungs-    produkt allmählich aus der   Hydriermisehung    auskristallisieren kann.

   Das gebildete 15, 15'  cis-3,    4-3', 4'-Bisdehydro-¯-carotin kann durch Kristallisation gereinigt werden und bildet blauviolette Kristalle vom Schmelzpunkt 190¯ C   (nacli Erweichen und    Wiedererstarren bei   130-140  C). Es weist    im   Ultraviolettspek-    trum neben dem Hauptmaximum bei   467    mÁ einen          eis-Pea,      k      bei 366   m,      (in Petroläther)    auf.



   In der letzten Stufe des   erfindtmgsgemä-    ssen Verfahrens wird das 15, 15'-cis-3, 4-3', 4' Bisdehydro-¯-carotin zur entsprechenden trans-Verbindung isomerisiert. Dies gelingt beispielsweise durch Behandeln mit Jod, durch Belichtung oder durch Erwärmen. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, dass man das 15,   15'-    cis-3,4-3',4'-Bisdehydro-¯-carotin in einer zur Losung der Substanz ungenügenden Menge eines   organisehen    Losungsmittels, beispielsweise   Petroläther,    mehrere Stunden auf 80   lis. 100  C erwärmt.

   Mit fortschreitender    Iso  merisierung    geht die cis-Verbindung in Lo  sang.    wobei gleichzeitig die gebildete trans Verbindung auskristallisiert, wodurch eine fast quantitative Isomerisierung erreieht werden kann. Man erhält so das all-trans-3, 43', 4'-Bisdehydro-¯-carotin als   feinkristallines      l'ulver,    das durch Umkristallisation dunkelviolette Kristalle vom Schmelzpunkt 190 bis 191  C bildet. Es weist im   Ultraviolettspek-      truc.    ein Absorptionsmaximum bei 471 mÁ (in PetrolÏther) auf.



   Das neue Verfahrensprodukt lässt sich durch Kristallisation, Verteilen zwischen Lösungsmitteln und Chromatographieren reinigen. Es kann durch Zugabe von Antioxydantien, die auch während des Ablaufes der Synthese anwesend sein können, stabilisiert werden. Das all-trans-3, 4-3', 4'-Bisdehydro-¯-carotin ist ein wertvoller Farbstoff der Carotinoidreihe, wel  cher    zur Lebensmittel-und   Futtermittelfär-    bung verwendet werden soll.



   Beispiel 1 a)   Bisdehydro- (retro)-C40 diol   
Aus 16 Gewichtsteilen Magnesium und 110 Gewiehtsteilen Hexylbromid in 330 Raumteilen absolutem Äther wird eine Losung von Hexylmagnesiumbromid hergestellt. Die Lösung wird   24    Stunden in einer AcetylenatmosphÏre ger hrt. Es bilden sich zwei Schichten.



  Man trennt die obere ab und wäscht die untere Schicht einmal mit 100   Raumteilen    absolutem Äther. Hierauf gibt man 200 Rauniteile trockenen ¯ther zu und fügt rasch eine L¯sung von 80 Gewichtsteilen 8- [2', 6',   6'-Trime-    thyl-cyclohexen-(2')-yliden]-2,6-dimethyl-octa   trien-(2, 4, 6)-al-(1)    in 200   Baumteilen absolu-    tem ¯ther zu. Die Mischung kocht man unter Rühren 3 Stunden unter   Bückfluss    in einer Stickstoffatmosphäre. Nach dem Erkalten giesst man auf 75 Gewichtsteile Ammoniumehlorid und 175 Gewichtsteile Eiswasser und rührt 10 Minuten gut durch.

   Die abgetrennte   Atherlösung    wäseht man dreimal mit je 200 Ranmteilen Wasser und   troeknet über Na-      triumsulfat..    Nach dem Abdampfen des   Äthers    erhält man 87 Gewiehtsteile gelbes, harziges 1.   18-Di- [2',    6', 6'-trimethyl-cyclohexen-   (2')-yli-    den]-3, 7, 12,   16-tetramethyl-8, 11-dioxy-octadeca-      hexaen- (2,    4, 6, 12, 14, 16)-in-(9) mit einem Absorptionsmaximum. im   Ultraviolettspektrum    bei   349,    5 mÁ (in PetrolÏther).

   b) 3,4-15,15'-3',4'-Trisdehydro-¯-carotin
Eine Lösung von 10 Gewichtsteilen 1, 18-Di  [2', 6', 6'-trimethyl-cyclohexen- (2')-yliden]-3, 7,   12,    16- tetramethyl-8,11-dioxy-octadecahexaen   (2, 4, 6, 12, 14, 16)-in- (9) in 90   Raumteilen    Toluol gibt man allmählich zu einer gerührten und mit Eiswasser gekiihlten Mischung von 6   Raumteilen Phosphoroxyehlorid, 43    Raumteilen Pyridin und 50   Raumteilen    Toluol. Man erhitzt anschliessend   1    Stunde auf   95     C, kühlt rasch ab und giesst auf 300 Gewichtsteile Eis.



  Die abgetrennte Toluollösung wäscht man zweimal mit je 200   Raumteilen    3n   Schwefel-    sÏure und zweimal mit je 200   Raumteilen       5"/piger Natriumbicarbonatlösung. Man truek-    net mit Natriumsulfat und dampft das Lö  sungsmittel    im Wasserstrahlvakuum ab. Man extrahiert den Rüekstand mit   Petroläther    und gewinnt beim Einengen der Petrolätherlösung das 3, 4-15,   15'-3',    4'-Trisdehydro-¯-carotin.

   Es bildet aus Methylencllorid/Methanol rotviolette Kristalle vom Schmelzpunkt 165-167¯ C ; U.   V.-Max.    bei 449 mÁ (in PetrolÏtherl¯sung). c) 15,15'-cis-3,4-3',4'-Bisdehydro-¯-carotin    0,    75 Gewichtsteile 3, 4-15, 15'-3',   O'-Trisde-    hydro-¯-carotin in 20   Raumteilen    Toluol werden mit 0, 2 Gewichtsteilen Lindlarkatalysator  [Helv. Chim. Acta 35, 446 (1952)] und 0, 05   Raumteilen    Chinolin bei 20  C in einer Wasserstoffatmosphäre geschüttelt, bis 1   Mol Was-    serstoff aufgenommen ist. Nach dem Abfiltrieren des Katalysators dampft man das Lösungsmittel im Hochvakuum ab.

   Man kristallisiert den   Riiekstand    aus   Methylenchlorid/Me-    thylalkohol und erhält das 15, 15'-cis-3,   4-3',      4'-      Bisdehydro-jss-carotin    als dunkelrote bis violette Kristalle ;   Schmelzpmkt      190     C (naeh Erweichen   und Wiedererstarren    bei 130 bis 140  C) ;

   U.   V.-Absorptionsmaxima    bei 366   m, lt      (   cis-Peak  ) und    467   m, zl    in PetrolÏtherl¯sung. d) all-trans-3,4-3',4'-Bisdehydro-¯-carotin
Man erwärmt eine Suspension von 5   G   e-      wichtsteilen      15,    15'-cis-3,4-3',4'-Bisdehydro-¯carotin in 30   Raumteilen    Petroläther (Siedepunkt 80-100  C) in einer   Stickstoffatmo-    sphÏre während 22 Stunden zum Sieden unter Rückfluss. Naeh dem Erkalten filtriert man die Kristalle ab. Das so gewonnene all-trans3, 4-3', 4'-Bisdehydro-¯-carotin kann aus Methylenchlorid/PetrolÏther oder   Mlethylenehlorid    Methanol umgelöst werden.

   Es bildet   bleu-    violette Kristalle vom Schmelzpunkt 190 bis   191     C und weist im   Ultraviolettspektrum    ein Absorptionsmaximum bei   471    mÁ (in Petrol Ïtherl¯sung) auf.



   Beispiel 2 Bisdehydro-(retro)-C40-diol
Man leitet in eine Lösung von 3   Gewichts-    teilen Lithium in 1200 Raumteilen flüssigem Ammoniak bis zur vollständigen Umsetzung trockenes   aeetonfreies    Acetylen ein. Dann gibt man unter   energischem    Rühren innert   20 Mi-    nuten eine Lösung von 100 Gewiehtsteilen 8- [2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexen-(2')-yliden]  2,    6-dimethyl-octatrien-(2,4,6)-al-(1) in   400      Raumteilen    absolutem Äther zu und rührt die Reaktionsmisehung unter   Feuchtigkeitsaus-    schlu¯ intensiv wÏhrend 20 Stunden. Darauf gibt man in kleinen Portionen 50 Gewiehtsteile   Ammoniumehlorid zu und lässt    das Am  monia,    verdampfen.

   Nach Zugabe von 400   Raumteilen Wasser    wird die   Athersehieht    abgetrennt, mit Wasser gewaschen, mit   Natrium-    sulfat getrocknet und eingeengt. Das   zurüek-    bleibende   rötliehe    Í1 wird im Vakuum scharf getrocknet. Man erhält 108 Gewiehtsteile 10    [2',    6',6'-Trimethyl-cyclohexen-(2')-yl¯den]-4, 8dimethyl-decatrien-(4, 6, 8)-in-(l)-ol-(3), -welches im   Ultraviolettspektrum ein Absorptionsmaxi-    mum bei   349    mÁ in PetrolÏther aufweist.

   Das Produkt wird in 500 R, aumteilen absolutem Äther gelöst und zu einer aus 18 Gewichtsteilen Magnesium, 91   Gewiehtsteilen      Äthyl-    bromid und 300 Raumteilen absolutem Äther hergestellten   Grignardlosung    unter Rühren bei 15-20¯ C allmÏhlich zugegeben. Anschlie ssend erhitzt man während einer Stunde in Stickstoffatmosphäre unter Rückfluss, kühlt mit Eiswasser ab, f gt bei   etwa 200    C eine Lösung von 92 Gewiehtsteilen 8- [2', 6', 6'-Tri   methyl-eyelohexen.- (2')-yliden]-2, 6-dimethyl-    octatrien-(2,4,6)-al-(1) in   400      Raumteilen    ab  solutem    Äther zu und erhitzt 3-4 Stunden in Stickstoffatmosphäre unter Rückfluss.

   Die   erhaltene Reaktionslosung wird auf    eine Mi  sehung    von   400    Raumteilen 3n Sehwefelsäure und 600   Gewiehtsteilen    Eis gegossen, die ¯thersehicht abgetrennt, mit 5%iger Na   triumbicarbonatlosunggewaschen,    mit Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum einge  dampft. Man erhält 200 Gewichtstpile    harziges   1,      18-Di- [2',    6', 6'-trimethyl-cyclohexen- (2')yliden]-3, 7, 12,16-tetramethyl-8,ll-dioxy-octadecahexaen-(2,4, 6,   12, 14, 16)-in- (9),    das gemäss Beispiel 1 weiterverarbeitet wird.



      PA TEXTANSPRUCH   
Verfahren zur Herstellung eines   Caroti-    noids,   dadurch gekennzeichnet, dass man Ace-       tylenaufmetaDorganischemWegebeidseitig    mit8- nit 8-[2',6',6'-Trimethy]-cyclohexen-(2')-yliden]2,6-dimethyl-octatrien-(2,4,6)-al-(1) kondensiert, das gebildete   1,    18-Di-[2',6',6'-trimethylcyclohexen-(2')-yliden]-3, 7,   12,      16-tetramethyl-    8.11-dioxy-octadecahexaen-(2,4,6,12,14, 16)-in    (ss)    einer doppelten Wasserabspaltung unter Allylumlagerung unterwirft das entstandene   3,    5,15'-3',4'-Trisdehydro-¯-carotin an der    Tripelbindung katalytiseh partiell hydriert    und das erhaltene 15, 15'-cis-3,   4-3',

      4'-Bisdehydro-¯-carotin zum all-trans-3,4-3',4'-Bisdehvdro-¯-carotin isomerisiert.    rNTEBANSPRÜCHE       1.    Verfahren naeh Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass man   Aeetylendi-      magnesiumhalogenid mit    der doppelt molaren Menge 8-[2',6',6'-Trimethyl -cyclohexen- (2')yliden]-2,6-dimethyl - octatrien-(2,4,6)-al-(1) kondensiert.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da clureh gekennzeichnet, man Lithiumace- tylid in flüssigem Ammoniak mit 8-[2', 6', 6'- Trimethyl-cyclohexen- (2')-yliden]-2, 6-dime thyl-oetatrien- (2, 4, 6)-al-(l) kondensiert, das gebildete Kondensationsprodukt hydrolysiert und das erhaltene 10- [2', 6', 6'-Trimethyl-eyelo- hexen- (2')-yliden]-4, 8-d¼methyl-decatrien-(4, 6, 8)in- (1)-ol- (3) mittels einer Grignardreaktion mit 8- [2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexen- (2')-yliden]- 2, 6-dimethyl-octatrien- (2,
    4, 6)-al- (1) konden- siert.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass man das gebildete 1, 18-Di- [2', 6', 6'-trimethyl-cyclohexen- (2')- yliden]-3,7,12,16-tetramethyl-8,ll -dioxy-octadecahexaen- (2, 4, 6J2, 14, 16)-in- (9) zweeks doppelter Wasserabspaltung und Allylumlage- rung in Pyridinlösung mit Phosphoroxychlo- rid erwÏrmt 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Suspension von 3, 4-15, 15'-3',4'-Trisdeliydro-¯-carotin in einem Kohlenwasserstoff bei Raumtempera- tur katalytisch partiell hydriert.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Isomeri sierung durch Erwärmen einer Suspension des Hydrierungsproduktes in einem inerten Lösungsmittel bewirkt.
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