CH334883A - Fahrzeug mit Behälter für den Transport von Schüttgütern - Google Patents
Fahrzeug mit Behälter für den Transport von SchüttgüternInfo
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Description
Fahrzeug mit Behälter für den Transport von Schüttgütern Die bekannten Fahrzeuge mit Behältern. für den Transport von Sehüttgütern haben den Nachteil, dass die Behälter den verfüg baren Raum auf den Fahrzeugen schlecht aus nützen. Um eine g-uite Entleerung zu erreichen, iiiiIssen sie unten triehterförmig sein, und we#,eii des Sehüttwinkels des Gutes wird ihr oberer Teil nicht komplett gefüllt.
Für Sehütt- güter mit relativ grossem Raumgewieht ist die ser Nachteil meistens nicht schwerwiegend; aber für Sehüttgüter mit relativ kleinem Raum.i),ewieht, wie z. B. Mehl (etwa<B>0,5</B> tIm3), kann man diesen Nachteil nicht in Kauf neh- inen. Die Verkehrsgesetze und Verordnungen der verschiedenen Länder bestimmen Begren- zun,-sprofile, die durch die Fahrzeuge auf der Fahrt nicht überschritten werden dürfen.
We gen des Verlustes an Raum kann man nur ein ungenügendes Gewicht an Gut transportieren, Lind das zulässige Totalgewieht des Fahrzeuges wird nicht erreicht. Die Wirtschaftlichkeit leidet darunter, weil das Verhältnis des Total- (rewiehtes züm Leergewicht des Fahrzeuges so wie möglich sein sollte.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beheben. Sie betrifft ein Fahrzeug mit um eine horizontale Achse kippbarem Behälter für den Transport von Sehüttgütern, welches da durch gekennzeichnet ist, dass der Behälter aus einer Füllstellung<B>-</B> bei welcher die, Projek tion des obern Teils des Behälters auf eine Ebene senkrecht zur Kippaehse, durch Linien begrenzt ist, welche wenigstens annähernd um 450 zür Vertikalen geneigt sind<B>-</B> in eine Fahrstellung kippbar ist, bei welcher diese Linien wenigstens annähernd horizontal bzw. vertikal liegen,
und dass der in der Füllstel lung -untere Teil des Behälters trichterförrni,- ausgebildet ist.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Fig. <B>1</B> ist die Seitenansicht eines Fahrzeu ges in Richtung des Pfeils I der Fig. 2. Fig. 2 ist eine Ansieht von hinten mit dem dritten Behälter in der Füllstellung.
Fig. <B>3</B> ist eine gleiche Ansicht wie Fig. 2 und zeigt die Entleerung eines schlecht flie ssenden Gutes.
Fig. 4 ist ein Schnitt im grösseren Massstab durch die Füllöffnung mit ihrem Deckel ent lang der Linie IV-IV der Fig. <B>1.</B>
Fig. <B>5</B> zeigt schematisch im Grundriss einen Anhänger mit drei Behältern.
Nach Fig. <B>1</B> bis 4 trägt der Lastwagen<B>1</B> auf seiner Brücke -2 drei kippbare Behälter<B>3,</B> 4,<B>5.</B> Der Behälter<B>5</B> ist durch eine Mittelwand <B>6</B> in zwei Abteile<B>7, 8</B> geteilt. In der Fig. 2 ist er durch ausgezogene Linien in der Füll stellung dargestellt. Die Projektion seines obern Teils<B>10</B> auf eine Ebene senkrecht zur Kippaehse <B>11</B> ist durch Linien 12,<B>13</B> begrenzt, welche ungefähr um 4511 zur Vertikalen ge neigt sind. Der in der Füllstellung untere Teil<B>15</B> ist trichterförmig. Die Kippachse <B>11</B> ist an diesem untern Teil<B>15</B> angeordnet, in der Nähe eines Randes<B>17</B> der Brücke 2.
Zum Kippen des Behälters<B>5</B> ist eine Kipp- vorricht-ung vorhanden, welche z. B. eine hydraulische Presse<B>19</B> bekannter Bauart und eine Rückzugfeder 20 aufweist. Die Kippvor richtung und der Behälter<B>5</B> sind auf einein Gestell 21 montiert.
Zur Austragung des Sehüttgutes aus dem Behälter<B>5</B> sind Schleusen<B>23,</B> 24 angeordnet, welche über Kettentriebe<B>25, 26</B> durch unab hängige Motoren<B>27, 28</B> angetrieben sind. Das Gut wird durch die Schleusen<B>23,</B> 24 in eine pneumatisehe Förderleitung <B>30,</B> welche auf der Brücke 2 in der Kippaehse <B>11</B> des Be- behälters <B>5</B> angeordnet ist, eingespieseil.
Zum Betrieb der Förderleit.ung <B>30</B> ist ein Drue,kluftgebläse <B>31</B> vorhanden.
Die Füllöffnang <B>33</B> eines der Abteile<B>7</B> oder<B>8</B> weist einen Kragen 34 auf (Fig.4.). Ihr Deckel<B>35</B> trägt. auf einem Ring<B>36</B> eine luft,durehlässige Wand<B>37,</B> z. B. aus Filter- tueli, die die Füllöffnung<B>33</B> unmittelbar deckt. Im Ring<B>36</B> sind Löcher<B>38</B> für den Luftdurefilass vorhanden. Der Deckel<B>35</B> weist weit abfallende Ränder<B>39</B> auf, die mit<B>Ab-</B> stand um den Kragen 304 angeordnet sind, der art, dass die eventuell vorhandene Falsehluft aus dem Behälter<B>5</B> entweiehen kann.
Der Behälter<B>5</B> überschreitet in der Füll stellung Tig. 2) das Begrenzungsprofil, des sen Breite ungefähr der Fahrzeugbreite ent spricht. Die in den meisten Ländern tolerierte Fahrzeughöhe wird ebenfalls übersehritten. Diese Übersehreitungen spielen aber keine Rolle, weil das Fahrzeug<B>1</B> dann stillsteht. Die Form des obern Teils<B>10</B> des Behälters<B>5</B> passt sieh dein Schüttwinkel des Gutes an, so dar der Behälter<B>5</B> vollkommen gefüllt werden kann.
Vor dem Abfahren wird der Behälter um etwa 450 zurückgekippt in die strichpunktiert, gezeichnete Fahrstellung, so dass die Linien 12, <B>13</B> in der Fahrstellung annähernd horizon tal bzw. vertikal liegen. Der Behälter<B>5</B> be findet sieh nun innerhalb des Begrenzungs profils, und der verfügbare Raum auf dem Fahrzeug ist dank der vollkommenen Füllung des Behälters<B>5</B> ausgenützt.
Die Entleerstellung entspricht ungefähr der Füllstellung. Züm Entleeren des Abteils<B>7</B> <B>7.</B> B. wird das Gebläse<B>31</B> in Gang, gesetzt sowie der Motor<B>27</B> der Sehleuse <B>23,</B> Lind das Gut wird in die Förderleitung<B>30</B> eingespiesen und zum Entladepunkt gefördert.
Durch gleich- zeiti-l-es Drehen von mehreren Sehleusen ist es möglieh, das Gut von verschiedenen Abteilen zu mischen. Zür Entleerung von schlecht flie ssenden Gütern, z.
B. feuelitein Mehl, ist der Behälter<B>5</B> über die Füllstellung hinaus kipp- bar (Fig. <B>3).</B> Er wird zuerst irur bis in die striehpunktierte Stellung der Fig. <B>3</B> gekippt, und das Gut kann der M'and 41 ent- lan.g, zur Selileuse <B>23</B> bzw. 24 gleiten.
Dann wird er bis in die durch ausgezogene Linien dargestellte Stellung weitergekippt, und das restliehe (Tut kann der Wand 42 entlang zur Schleuse gleiten. Da die gewöhnlichen h-,#draii-. lisehen Pressen meistens nur einen, Druck aus üben können, ist eine Rüekzugfeder 120 vor banden.
Da der Behälter<B>5</B> vollkommen gefüllt wer den kann, inuss man dafür sorgen, dass eveii- 1.uell. vorhandene Fälsehluft aus dem Behälter entweiehen kann. Zu diesem Zweck ist die Füllöffnung<B>33</B> durch eine luftdurehlässige Wand<B>37</B> -edeekt. Damit kein Regenwasser in den Behälter gelangen kann-, weist die Füll öffnung den Krag-en 34 auf, und ihr Deckel <B>35</B> besitzt die weit abfallenden Ränder<B>39.</B>
Die Behälter<B>3</B> und 4 sind dem Behälter<B>5</B> ähnlich. Die beschriebene Lösun- erlaubt die Verwendung von Behältern ohne innere be- weglielle Teile, so dass die Reinigung und der Unterhalt sehr einfach sind. Man könnte natürlieh andere Austragsvorriehtungen ver wenden, z. B. eine Saugförderleitung oder mechanische Elemente wie Sehneeken, Ketteii, Becher, Förderbänder.
Bei breiteren A-tistrags- vorriehtun-en kann der untere Teil<B>15</B> des Be- C hälters <B>-9</B> einfach keilförmi- sein.
e- Da Anhänger ihres geringen Eigen- gewielltes bisweilen nicht standfest genug sind, wenn sieh alle Behälter in der durch ausae- eD zog-ene Linien darl-estellten Stelluil---- der Fig-. <B>3</B> befinden, kann man die Standfestigkeit er höhen, indem die Kippaelise eines Behälters quer zur Fahrtrichtung angeordnet wird (Fig.5). Auf dem Anhänger 43 sind die äussern Behälter 44 mit der Kippaeh8e 45 und 46,
mit der Kippaehse 47, auf diese Weise an- c or "e dnet, währenddem die Kippaehse 49 des mittleren Behälters 48 parallel zur Fahrtrich- tun.- angeordnet ist.
Der Lastwagen kann mit einer normalen Brüeke versehen sein. Auf der Brücke kann ein einziger Behälter montiert und der übrige Tüfl der Brüeke zum Transport von ',Säcken freigelassen sein. Dadurch wird die Einfüh rung des Massentransportes von Sehüttgütern erleichtert und der Kapitalbedarf vermindert.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Fahrzeug mit um eine horizontale Achse kippbarem Behälter für den Transport von '-,'eliütto-ütel-ii, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter aus einer Füllstellung<B>-</B> bei wel- eher die Projektion des obern Teils des Be hälters auf eine Ebene senkrecht zur Kipp- aehse durch Linien begrenzt ist, welche wenig stens annähernd urn 450 zur Vertikalen geneigt sind<B>-</B> in eine Fahrstellung kippbar ist, bei welcher diese Linien wenigstens annähernd liol#i7oiltal bzw. vertikal liegen,und dass der in der Füllstellung untere Teil des Behälters triehterförmig ausgebildet ist. 17NTERANSPRÜCHE <B>1.</B> Fahrzeug nach Patentanspr-tieh, dadurch (re <B>,</B> kennzeichnet, dass die Kippaehse am in der Füllstellunc untern Teil des Behälters an- en ist. 2.Fahrzeug nach Patentanspruch und Un- ter,ansprueh <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass" die Kippachse im Randbereich der Fahrzeug- brüeke angeordnet ist. <B>3.</B> Fahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass am in der Füllstellung untern Teil des Behälters eine Schleuse zur, AustragTing des Schüttgutes aus dem Behälter angeordnet ist. 4.Fahrzeug nach Patentansprueh und Un- teransprtieh <B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Schüttgut durch die Schleuse in eine pneu-, matisehe Förderleitung eingespiesen wird, welche in der Kippachse des Behälters ange ordnet ist. <B>5.</B> Fahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter von der Fahrstellung weg über die Füllstellung hinaus kippbar ist.<B>6.</B> Fahrzeug nach Patentanspruch, dadurch "elzennzeiehnet, dass ein Gestell vorhanden ist, auf welchem der Behälter und eine Kippvor- Achtung montiert sind.<B>7.</B> Fahrzeug nach Patentanspruell undUn- leransprueh 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllöffnung einen Kragen aufweist und dass der Deckel der Füllöffnung eine luft durchlässige Wand trägt, die die Füllöffnung unmittelbar deckt, ferner dadurch, dass der Deckel abfallende Ränder aufweist, die mit Abstand um den Kragen angeordnet sind, damit, eventuell vorhandene Falsehluft aus dem, Behälter entweichen kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH334883T | 1955-09-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH334883A true CH334883A (de) | 1958-12-15 |
Family
ID=4503347
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH334883D CH334883A (de) | 1955-09-24 | 1955-09-24 | Fahrzeug mit Behälter für den Transport von Schüttgütern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH334883A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0587063A1 (de) * | 1992-09-05 | 1994-03-16 | FELDBINDER & BECKMANN FAHRZEUGBAU oHG | Lastfahrzeug mit Schüttgut-Container |
| DE102012018593A1 (de) * | 2012-09-20 | 2014-04-17 | Jan Leonhard | Abfallbehälter für Maschinen mit dem Transport durch Flurförderfahrzeuge zur Ausleerung ohne menschlichen Eingriff in die Abfolge des Ausleerens |
-
1955
- 1955-09-24 CH CH334883D patent/CH334883A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0587063A1 (de) * | 1992-09-05 | 1994-03-16 | FELDBINDER & BECKMANN FAHRZEUGBAU oHG | Lastfahrzeug mit Schüttgut-Container |
| DE102012018593A1 (de) * | 2012-09-20 | 2014-04-17 | Jan Leonhard | Abfallbehälter für Maschinen mit dem Transport durch Flurförderfahrzeuge zur Ausleerung ohne menschlichen Eingriff in die Abfolge des Ausleerens |
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