CH335060A - Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten

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CH335060A
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acids
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Alois Dr Kleemann
Jakob Dr Bindler
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Geigy Ag J R
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N37/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom having three bonds to hetero atoms with at the most two bonds to halogen, e.g. carboxylic acids
    • A01N37/36Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom having three bonds to hetero atoms with at the most two bonds to halogen, e.g. carboxylic acids containing at least one carboxylic group or a thio analogue, or a derivative thereof, and a singly bound oxygen or sulfur atom attached to the same carbon skeleton, this oxygen or sulfur atom not being a member of a carboxylic group or of a thio analogue, or of a derivative thereof, e.g. hydroxy-carboxylic acids
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D1/00Detergent compositions based essentially on surface-active compounds; Use of these compounds as a detergent

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur   Herstellmg    neuer   Kondensa-    tionsprodukte aus AlkylÏther- oder Alkylthioätherearbonsäuren, welehe mindestens eine   Thioätherfunktion enthalten,    und   Alkanol-    aminen, die sich dureh gute   Öllosliehkeit,    gute   Xerteilba.

   rkeit in Wasser, die    je naeh Zu  sammensetzung bis zur    klaren   Wasserlöslieh-    keit gehen kann, sehr gutes bis   hervorragen-    des   Xetzvermogen, das auch in saurer Lo-      suna erhalten bleibt,    sehr gute   Rostsehutzwir-       kung und fungizide Eigenschaften auszeich-    nen.



   Es wurde gefunden, dass man wertvolle neue Kondensationsprodukte erhält, wenn man   Alkvläther-bzw. Alkylthioätherearbon-    sÏuren, welche einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest von 8 bis 12   Kohlenstoff-    atomen und mindestens eine Thioäthergruppe enthalten, oder deren reaktionsfähige   i'unktio-    nelle Abk¯mmlinge, mit Alkanolaminen, wel  clie    eine primäre oder sekundäre Aminogruppe enthalten, kondensiert, wobei die entsprechenden Amide gebildet werden.



   Erfindungsgemϯ verwendbare Alkylthio  äthercarbonsäuren    sind bekannt oder lassen sich nach bekannten Methoden leicht herstellen, beispielsweise durch Einwirkung von   IIalogenfettsäuren    oder ihren Estern auf   ge-      @ignete Alkylmercaptane bzw.    deren Alkalimetallsalze in Gegenwart von inerten Losungs-und Verdünnungsmitteln.

   Anstelle der   Alkylmercaptane    mit 8 bis 12 Kohlenstoffatomen kann man auch Thioätheralkohole verwenden, wie sie beispielsweise bei der Einwirkung von   Halogenhydrinen auf die Alkali-    metallsalze von   Alkylmercaptanen    mit 8 bis 12 Kohlenstoffatomen in inerten   Lösungs-    und   Verdünnungsmitteln entstehen, und ge-      langt    so zu erfindungsgemäss verwendbarem Ausgangsmaterial mit mehr   als einer Äther-      fmktion.    Als   Halogenfettsänren    können dabei   Chlor oder Bromfettsäuren    verwendet werden, beispielsweise   B-Chlor-oder      ss-Brompro-      pionsÏure, α

  -Chlor- oder α-BrompropionsÏure,    a-oder ?-Chlor- oder -BrombuttersÏure und    vorzugsweise Monochlor-oder-bromessigsäure    bzw. deren Ester mit niedrigen Alkoholen.



  Auch die Additionsverbindungen geeigneter   Alkylmercaptane an α,?-ungesÏttigte    FettsÏuren, wie AcrylsÏure, CrotonsÏure, ?,?-Di  methylacrylsäure, Maleinsäure    oder deren Anhydride ; Ester oder Nitrile können nach entsprechender Umwandlung verwendet werden, also beispielsweise ?-OctylmercaptopropionsÏure,   -Decylmercaptopropionsäure,-    Dodecylmercaptopropionsäure, entsprechende   P-Alkylmercaptobuttersäuren,    ? - Alkylmercaptomethylbuttersäuren, Octylmercapto-, De   eylmercapto-oder Dodecylinereaptobernstein-    säure.



   Als Alkanolamine können primÏre oder sekundäre   aliphatisehe    Mono-oder Polyamine verwendet werden, beispielsweise Mono-oder DiÏthanolamin, Methyl-, ¯thyl- oder   Butyl-    Ïthanolamin, OxyÏthyl - Ïthylendiamin, N, N  Dioxäthyl-äthylendiamin, N, N', N"-TrioxÏthyl  diäthylen-triamin.   



   Erhitzt man die erfindungsgemäss verwendbaren Thioätherearbonsäuren mit Alka  nolaminen    auf höhere Temperaturen, beispielsweise auf 150 bis   180g ,    so tritt unter Abspaltung von Wasser Kondensation ein. Die Reaktion wird so geführt, dass Säureamide gebildet werden.



   Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens besteht darin, dass man   Alkoxyessigsäuren,    deren Alkylrest an einer beliebigen Stelle durch ein   zwei-      wertiges Sehwefelatom unterbrochen    ist, bzw.



  Alkylthioglykolsäuren, welche einen alipha   tischen Kohlenwasserstoffrest von 8 bis 1@ 2    Kohlenstoffatomen enthalten und aueh noch weitere ¯ther- oder   Thioätherfunktionen auf-    weisen können, mit ungefähr äquimolekularen Mengen von solchen Alkanolaminen, welche eine primÏre oder sekundäre Aminogruppe enthalten, mehrere Stunden auf Temperaturen von 160 bis   180  erhitzt.   



   Es können aber im erfindungsgemässen Verfahren oft mit Vorteil auch   grössere Über-    schüsse an Alkanolamin verwendet werden, die als Lösungsvermittler dienen und welche man nach beendigter Reaktion wieder entfernt.



   Man kann die erfindungsgemässen Kondensationsprodukte, oft unter milderen Bedin  gungen,    auch durch Verwendung von reak  tionsfähigen Abkömmlingen    der   Alkylthio-    äthercarbonsäuren herstellen, beispielsweise durch Umsetzung ihrer Ester mit niedrigen Alkoholen, wie der   Methyl oder Äthylester,    oder durch Umsetzung der entsprechenden Carbonsäurehalogenide, beispielsweise der Carbonsäurechloride, mit geeigneten Alkanolaminen.



   Die neuen Kondensationsprodukte sind sehr gut öllöslich und weisen sehr gute rostschiitzende Eigenschaften auf. Sie sind in Wasser sehr gut zerteilbar, ja oft vollständig klar wasserlöslich. Je nach Zusammensetzung zeigen sie in wässeriger Lösung gute bis   hervorragende Netzwirkung. Dabei    ist es ein besonderer Vorteil der neuen Kondensa  tionsprodukte,    dass sie im Gegensatz zu den ihnen zugrunde liegenden AlkylthioÏthercar   bonsäuren ihre-netzenden Eigenschaften aucli    im sauren wässerigen Medium beibehalten.



  Dank dieser Eigenschaften können sie als   Rostschutzmittel    in   Sehmierölen    oder in wÏsserigen Losungen sowie als   Netz-und    Dispergiermittel verwendet werden. Dank ihrer fungiziden, netzenden und dispergierenden Eigenschaften können sie   fiir    sieh allein oder in Kombination mit andern Fungiziden, In  sektiziden    oder Bakteriziden auch als   Schäd-       lingsbekämpfungs-oder Desinfektionsmittel    verwendet werden.



   In den folgenden Beispielen bedeuten die Teile, sofern nichts anderes vermerkt ist, Gewichtsteile, und die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. Gewichtsteile stehen zu Volumteilen im   gleiehen    Verhältnis wie Kilogramm zu Liter.



   Beispiel   1       Deylthioessigsäure-dia thanolamid :   
Man mischt 46 Teile Deeylthioessigsäure mit   21    Teilen Diäthanolamin und kondensiert   2    Stunden bei 170 bis 185¯. Das   Reak-    tionsprodukt,   ein goldgelbes Ol, löst sich    opal in Wasser. Ausbeute   62    Teile.



   Das Produkt ist   löslieh    in Spindelöl und eignet sich als Rostschutzmittel. Man erhält beispielsweise eine   gebrauchsfertige Losung    durch   Auflosen    von 0, 2   g      Deeylthioessigsäure-    diäthanolamid in   1    kg Regal Oil.



      BssMptss,g      Deeylthioäthylentlhioessigsäure-diäthanolamid    :
Die Mischung von 29 Teilen   Decylthio-       äthylenthioessigsäure, erhalten aus Mercapto-    essigsÏure und Decyl - ? - bromÏthylthioÏther durch Kondensation in alkalischem Mittel, mit 11 Teilen Diäthanolamin wird   2    Stunden auf 170 bis   185     erhitzt. Man erhält ein gelbes Öl mit der Säurezahl 17. Das Produkt hat   ähnliehe    Eigenschaften wie dasjenige des Beispiels 1. 



   Beispiel 3    Oetylthioäthylenthioessigsäure- (-oxäthyl-       amino)-äthylamid    :
26 Teile   Octyl-thioäthylenthioessigsäure    (erhalten aus   Mercaptoessigsäure und Octyl-      ss-bromäthylsullid dureh alkalisehe    Kondensa  tion)    werden mit 10 Teilen   Oxäthyläthylen-    diamin zusammengebracht und 2 Stunden bei 170 bis 1856 umgesetzt. Das Reaktionsprodukt ist in Wasser opal, in Mineralöl klar loslich.



  Es besitzt   netzende    und rostschützende Eigenschaften.



   Beispiel 4    Dodeeylthioessigsäure-diäthanolamid    :
Man versetzt unter Rühren 26 Teile Dode  cylthioessigsaure    mit 11 Teilen Diäthanolamin und kondensiert 2 Stunden bei 170 bis   185 .   



  Das Reaktionsprodukt ist in Wasser opal   loslipii.    Es zeigt ähnliche Eigenschaften wie das Produkt von Beispiel 3.



   Beispiel 5
DecylthioessigsÏure-diÏthanolamid :
Man erwärmt 71 Teile   Diäthanolaminauf      60     und tropft bei dieser Temperatur unter Rühren   50    Teile Decylthioessigsäurechlorid ein. Die Reaktion verläuft exotherm. Wenn alles eingetropft ist, rührt man noeh 2 Stunden bei   60 .    Nach dem Abkühlen wird mit Äther gelost und mit Wasser die übersehüssige Base ausgewaschen. Man trocknet mit Pottasche und destilliert den Äther ab. Es bleibt ein gelbes Öl zurück, das bald zu einer wachsartigen Masse erstarrt. Man kann aus   n-Hexan    oder aus Äther umkristallisieren. F : 38¯. Die wei¯en,   schuppigen    Kristalle sind in Wasser opal loslicli, in organischen Lösungsmitteln klar löslich. Das Produkt hat fungizide Eigenschaften.



   Beispiel 6
Decylthiopropionsäure-diäthanolamid :
Unter Rühren werden   918    Teile Decylthiopropionsäure (erhalten aus Decylmercaptan und Acrylnitril und anschliessende Verseifung) mit 42 Teilen Diäthanolamin gemiseht. Dann wird die Masse in Stickstoffatmosphäre   2    Stunden auf   170    bis   185     erhitzt, wobei sich unter Wasserabspaltung die Kondensation zum Decylthiopropionsäuredi äthanolamid vollzieht. Man erhält ein hellgelbes   öl,    das in Wasser opal, in organischen Lösungsmitteln klar löslich'ist. Die Substanz eignet sich als   Rostschutzmittel.   



   Beispiel 7
Man erhitzt die Mischung von 58 Teilen Decylthio-bernsteinsäure (erhalten aus Decylmercaptan und Maleinsäureanhydrid) und 42 Teilen Diäthanolamin 2 Stunden in einem schwachen Stickstoffstrom auf 170 bis   1850.   



  Das Reaktionsprodukt ist ein gelbes   Öl,    welches in   organischen Losungsmitteln    klar und in Wasser opal löslich ist. Die Substanz eignet sich als   Rostschutzmittel.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen Kon densationsprodukten, dadurch gekennzeich- net, dass man Alkyläther-bzw. Alkylthioäthercarbonsäuren, welche einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest von 8 bis 12 Kohlenstoffatomen und mindestens eine Thioäthergruppe enthalten, oder deren reaktionsfähige funktionelle Abkömmlinge mit Alkanolaminen, welche eine primäre oder sekundäre Aminogruppe enthalten, kondensiert, wobei die entsprechen- den Amide gebildet werden.
    UNTERANSPRUCH Verfahren gemäss Patentanspruch, gekennzeichnet durch die Verwendung von Alkoxy- essigsäuren oder von Alkylthioglykolsäuren, welche einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest von 8 bis 12 Kohlenstoffatomen und mindestens eine Thioäthergruppe aufweisen, oder deren reaktionsfähigen funktionellen Abk¯mmlingen.
CH335060D 1955-04-29 1955-04-29 Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten CH335060A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2669331A1 (fr) * 1990-11-19 1992-05-22 Tranphyto Sa Nouveaux composes non ioniques a proprietes tensioactives et leur procede de preparation.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2669331A1 (fr) * 1990-11-19 1992-05-22 Tranphyto Sa Nouveaux composes non ioniques a proprietes tensioactives et leur procede de preparation.

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