CH335400A - Verfahren zur Herstellung von die Ausscheidung von Heilmitteln verzögernden Substanzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von die Ausscheidung von Heilmitteln verzögernden Substanzen

Info

Publication number
CH335400A
CH335400A CH335400DA CH335400A CH 335400 A CH335400 A CH 335400A CH 335400D A CH335400D A CH 335400DA CH 335400 A CH335400 A CH 335400A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
dibenzylamine
products
carboxy
delay
substances
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Zerweck Werner Dr Prof
Adolf Dr Stachel
Armin Dr Med Kutzsche
Original Assignee
Cassella Farbwerke Mainkur Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cassella Farbwerke Mainkur Ag filed Critical Cassella Farbwerke Mainkur Ag
Publication of CH335400A publication Critical patent/CH335400A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C311/00Amides of sulfonic acids, i.e. compounds having singly-bound oxygen atoms of sulfo groups replaced by nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C311/15Sulfonamides having sulfur atoms of sulfonamide groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von die Ausscheidung von Heilmitteln verzögernden Substanzen
Es ist bekannt (deutsches Patent   Num-    mer   944949),    dass bestimmte   Dialkylsulfamide    der Formel
EMI1.1     


<tb>  <SEP> , <SEP> Alkyl
<tb> HOOC- < -SOa-N
<tb>  <SEP> Alkyl
<tb>  hei der Anwendung zusammen mit Penicillin bei   einer gegebenen Penicillindosierung eine    erhöhte Penicillinkonzentration im Blutplasma herbeiführen und die   Ausscheidmg    des Penicillins durch die Nieren   verzöge-rn.   



   Es wurde nun   gefnnden,    dass man   wesent-      lich    wirksamere Substanzen, welche die   Aus-      scheidung    von Heilmitteln, wie p-Aminosalieylsäure oder Penicillin oder von   Röntgen-    kontrastmitteln und ähnlichen im   mensch-    lichen   Wörper    angewendeten Substanzen ver  zögern, erhält,    wenn man eine   Carboxybenzol-    sulfonsäure oder ein unmittelbar das gleiche Reaktionsprodukt   ergebendes    funktionelles Derivat einer solchen mit Dibenzylamin oder einem Kernsubstitutionsprodukt desselben zu einem Sulfonamid umsetzt.



   Die erhaltenen Produkte entsprechen der
EMI1.2     

 Formel
<tb>  <SEP> /CHz
<tb>  <SEP> HOOC----SOz-N
<tb>  <SEP> \H.- < )
<tb>  worin die Benzolkerne weitere Substituenten enthalten können.



   Die so erhaltenen Produkte sind den bekannten   Ausscheidungsverzogerern,    z. B. dem im Handel befindlichen p-Carboxy-benzol  dipropylsulfamid,    stark überlegen. Die Titer von p-Amino-salizylsäure und Penicillin werden durch sie im Gegensatz zu   p-Carboxy-ben-    zoldipropylsulfamid so überhöht, dass einem   Resistentwerden    der Tuberkelbakterien durch eine ausreichende Konzentration vorgebeugt und ein genügendes Konzentrationsgefälle zum erkrankten Gewebe gewährleistet werden kann.

     p-Carboxy-benzoldibenzylsulfamid hält    im Gegensatz zu   p-Carboxy-benzoldipropyl-    sulfamid während der Einwirkungszeit die   Acetyliernng    der p-Amino-salizylsäure weitgehend zurück, so dass die Gesamt-p-Aminosalizylsäure-Werte fast vollständig durch freie p-Amino-salizylsäure dargestellt werden. p Carboxy-benzoldibenzylsulfamid ist wesentlich weniger giftig als das entsprechende Dipropylsulfamid.



   Beispiel
In eine wässrige Suspension von 591 g (3 Mol) Dibenzylamin in 500   cm3    destilliertem Wasser trägt man bei 20  unter Rühren 220 g   (1    Mol) p-Carboxy-benzolsulfochlorid ein. Die Temperatur soll 25  nicht überschreiten. Ist alles eingetragen, rührt man noch 10 bis 12 Stunden bei Zimmertemperatur. Dann stellt man mit   20"/piger    Salzsäure   kongosauer    und saugt das Gemisch von p-Carboxy-benzoldibenzylsulfamid und   Dibenzylamin-chlor-    hydrat ab. Nun löst man in einem Überschuss von 2n. Natronlauge und äthert mehrmals aus, um das Dibenzylamin zu entfernen.



   Aus der wässrigen alkalischen Schicht fällt man mit verdünnter Salzsäure das p-Carboxybenzoldibenzylsulfamid aus. Man saugt ab und wäscht mit Wasser neutral. Aus Alkohol   um-    kristallisiert, erhält man das p-Carboxy-benzoldibenzylsulfamid in weissen   verfilzten    Nadeln vom Fp.   206 .   



   Der Äther wird abdestilliert und das wiedergewonnene Dibenzylamin zu weiteren Umsetzungen verwandt.



   Produkte von ähnliehen Eigenschaften erhält man. wenn man anstelle des   Dibenzyl-    amins seine Kernsubstitutionsprodukte verwendet, welche znm Beispiel ein-oder mehr  mals Hydroxyl,    Alkyl,   Alkyloxy    oder Halogen enthalten.  



      PATENTANSPR. UCH   
Verfahren zur Herstellung von die   Aus-    seheidung von Heilmitteln verzögernden Substanzen, dadurch gekennzeiehnet, dass man eine Carboxybenzolsulfonsäure oder ein unmittelbar das gleiehe Reaktionsprodukt ergebendes funktionelles Derivat einer   solehen    mit Dibenzylamin oder einem   Kernsubstitu-    tionsprodukt desselben zu einem Sulfonamid umsetzt. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. bis 12 Stunden bei Zimmertemperatur. Dann stellt man mit 20"/piger Salzsäure kongosauer und saugt das Gemisch von p-Carboxy-benzoldibenzylsulfamid und Dibenzylamin-chlor- hydrat ab. Nun löst man in einem Überschuss von 2n. Natronlauge und äthert mehrmals aus, um das Dibenzylamin zu entfernen.
    Aus der wässrigen alkalischen Schicht fällt man mit verdünnter Salzsäure das p-Carboxybenzoldibenzylsulfamid aus. Man saugt ab und wäscht mit Wasser neutral. Aus Alkohol um- kristallisiert, erhält man das p-Carboxy-benzoldibenzylsulfamid in weissen verfilzten Nadeln vom Fp. 206 .
    Der Äther wird abdestilliert und das wiedergewonnene Dibenzylamin zu weiteren Umsetzungen verwandt.
    Produkte von ähnliehen Eigenschaften erhält man. wenn man anstelle des Dibenzyl- amins seine Kernsubstitutionsprodukte verwendet, welche znm Beispiel ein-oder mehr mals Hydroxyl, Alkyl, Alkyloxy oder Halogen enthalten.
    PATENTANSPR. UCH Verfahren zur Herstellung von die Aus- seheidung von Heilmitteln verzögernden Substanzen, dadurch gekennzeiehnet, dass man eine Carboxybenzolsulfonsäure oder ein unmittelbar das gleiehe Reaktionsprodukt ergebendes funktionelles Derivat einer solehen mit Dibenzylamin oder einem Kernsubstitu- tionsprodukt desselben zu einem Sulfonamid umsetzt.
CH335400D 1954-07-15 1955-07-13 Verfahren zur Herstellung von die Ausscheidung von Heilmitteln verzögernden Substanzen CH335400A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE335400X 1954-07-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH335400A true CH335400A (de) 1958-12-31

Family

ID=6219243

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH335400D CH335400A (de) 1954-07-15 1955-07-13 Verfahren zur Herstellung von die Ausscheidung von Heilmitteln verzögernden Substanzen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH335400A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH335400A (de) Verfahren zur Herstellung von die Ausscheidung von Heilmitteln verzögernden Substanzen
DE2124904C3 (de) Hydroxy- und Alkoxyacetamido-trijodbenzoesäuren, deren Salze mit physiologisch verträglichen Basen, Verfahren zu deren Herstellung und diese Verbindungen enthaltende Röntgenkontrastmittel
DE963422C (de) Verfahren zur Herstellung von die Ausscheidung von Heilmitteln verzoegernden Substanzen
DE831884C (de) Roentgenkontrastmittel
AT225705B (de) Verfahren zur Herstellung der neuen N-Methyl-3, 5-diacetylamino-2, 4, 6-trijodbenzoesäure und deren nicht-toxischer Salze
CH263037A (de) Verfahren zur Darstellung eines neuen Derivates der 2-Oxy-5-amino-benzoesäure.
AT100211B (de) Verfahren zur Darstellung neuer organischer Arsenverbindungen.
AT214069B (de) Röntgenkontrastmittel
AT206446B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Alkyl- oder Aryl-mercapto-methylenamiden von 0,0-Dialkyl-thiol- bzw. dithio-phosphoryl-essigsäuren
DE500162C (de) Verfahren zur Darstellung von 4-Methyl-6-halogen-3-oxy-1-thionaphthenen
AT114452B (de) Verfahren zur Darstellung von N, N&#39;-Diacylisothioharnstoff-S-alkyläthern.
DE975144C (de) Verfahren zur Herstellung einer neuen Nitrofuranverbindung
DE917604C (de) Verfahren zur Herstellung von neuen schwerloeslichen Penicillinsalzen
AT111579B (de) Verfahren zur Darstellung von neuen für therapeutische Zwecke geeigneten Quecksilberverbindungen.
AT284847B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Derivate des 2-Methyl-5-nitro-8-hydroxychinolins
DE943167C (de) Verfahren zur Herstellung sulfonsaeuregruppenhaltiger Triphenylmethanabkoemmlinge
CH208254A (de) Verfahren zur Herstellung von Präparaten, die das Kreislaufhormon Kallikrein enthalten.
DE579820C (de) Verfahren zur Gewinnung weiblicher Sexualhormone in kristallisierter Form
AT160687B (de) Verfahren zur Darstellung von Aminobenzolsulfonsäureamidverbindungen.
AT270637B (de) Verfahren zur Herstellung des neuen Piperazinsalzes des 1,2-Diphenyl-4-n-butyl-3,5-dioxo-pyrazolidins
AT217647B (de) Verfahren zur Herstellung des neuen 16α-Methylpregnan - 3α - ol - 11,20 - dions bzw. seiner Ester
DEC0009662MA (de)
DE1108228B (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Alkyl-5-acylimino-?-1,3,4-thiadiazolin-2-sulfochloriden
CH254803A (de) Verfahren zur Darstellung einer neuen Karbonsäure.
CH262798A (de) Verfahren zur Herstellung einer neuen Pyrimidylmercaptocarbonsäure.