CH335468A - Einrichtung an Schienenfahrzeug zur Aufhängung des Wagenkastens an einem Drehgestell - Google Patents

Einrichtung an Schienenfahrzeug zur Aufhängung des Wagenkastens an einem Drehgestell

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Publication number
CH335468A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bogie
car body
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suspending
links
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Application number
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English (en)
Inventor
John Hirst Archie
Original Assignee
Metalastik Ltd
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Publication date
Application filed by Metalastik Ltd filed Critical Metalastik Ltd
Publication of CH335468A publication Critical patent/CH335468A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F5/00Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
    • B61F5/02Arrangements permitting limited transverse relative movements between vehicle underframe or bolster and bogie; Connections between underframes and bogies
    • B61F5/14Side bearings
    • B61F5/148Side bearings between bolsterless bogies and underframes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description


      Einrichtung    an Schienenfahrzeug zur Aufhängung des Wagenkastens an einem Drehgestell    Es ist bekannt, den Wagenkasten eines       Eisenbahnfahrzeuges    auf einem Drehgestell  mittels Pendelgliedern     aufzuhängen"    die  schwenkbar mit den untern Enden von Steh  lagern verbunden sind, welche vom Unterrah  men des Fahrzeuges aus abwärts bis zu einem  Punkt unterhalb der Seitenrahmen des Dreh  gestelles reichen, von welchem Punkt aus die  Pendelglieder aufwärts gehen und mit. Trä  gern (Lagern) auf den Seitenrahmen des  Drehgestelles schwenkbar verbunden sind.

    Wenn ein solches Fahrzeug eine Kurve be  schreibt, verlagert die     Verschiebung    der Pen  delglieder aus ihrer normalen vertikalen  Stellung den Wagenkasten in der Weise, dass  eine Schwerpunktslage - Wiederherstellungs  kraft entsteht, welche das Drehgestell in die  Gradausstellung zurückführen möchte. Diese  Wiederherstellungskraft ist der Krümmung  des Geleises und dem Radstand des Fahrzeu  ges porportional und erzeugt eine uner  wünschte Belastung der Spurkränze.  



  Der Zweck der vorliegenden Erfindung  besteht darin, eine Einrichtung an Schienen  fahrzeug zum Aufhängen, des Wagenkastens  an einem Drehgestell zu schaffen, die auf  jeder     Seite    des Drehgestelles die folgenden  Bestandteile umfasst: ein Paar in der Ruhe  vertikale, parallele     Verbindungsglieder     von praktisch gleicher Länge, die     aussen    am  betreffenden Seitenglied des Drehgestellrah  mens und in bezug auf die Bewegungsrich-         tung    des Drehgestelles in einem Abstand hin  tereinander angeordnet sind, wobei mittels  einer     Schwenkverbindung    das untere Ende  des einen Verbindungsgliedes und mittels  einer Schwenkverbindung das obere Ende des  andern Verbindungsgliedes am genannten  Seitenglied befestigt sind,

   einen Balken, der  sich zwischen den genannten Verbindungs  gliedern erstreckt, und schwenkbar mittels  Gelenken mit dem obern Ende des erst  genannten Verbindungsgliedes und mit dem  untern Ende des zweitgenannten Verbindungs  gliedes verbunden ist, ein oberhalb des Bal  kens angeordneter Lagerteil für einen Steh  lagerzapfen des Wagenkastens sowie ein Fe  deraggregat, das vom Balken getragen wird  und von diesem bis zum Lagerteil für den  Wagenkasten reicht, der nur mittels des ge  nannten Federaggregates über dem Balken  gehalten wird.  



  Die     folgende    Beschreibung bezieht sich auf  das auf der begleitenden Zeichnung darge  stellte     Ausführungsbeispiel    der Erfindung.  In dieser Zeichnung ist       Fig.    1 ein schematischer Grundriss einer  Hälfte eines Drehgestelles eines Schienen  fahrzeuges und der Einrichtung zum Auf  hängen des Wagenkastens am Drehgestell,       Fig.        \?    eine Seitenansicht der Teile von       Fig.    1,       Fig.    3 eine Ansicht einer Gummipolster  feder und      Fig. 4 und 5 Ansichten einer Achslager  feder.  



  Die Einrichtung ist in der Zeichnung  dargestellt in ihrer Anwendung auf ein Vier  rad-Innenrahmendrehgestell. Der Drehgestell  rahmen, der Seitenglieder 11 aufweist, ist  auf den Rädern 12 gelagert und trägt einen  Wagenkasten mittels seitlicher Verbindungs  aggregate 13, von denen jedes einen Balken  und Tragglieder für denselben aufweist, wie  im weiteren beschrieben wird.  



  Träger 14 und 15 ragen seitlich über jedes  Seitenglied des Drehgestellrahmens hinaus,  wobei der eine Träger 14 sich ganz     -unten     befindet, um das Verbindungsglied 16 zu  tragen, während der andere Träger 15 sieh  nahe der Oberkante des Seitengliedes befindet  und das Verbindungsglied 17 von ihm her  unterhängt. Die Glieder<B>16</B> und 17 besitzen  gleiche Länge und sind in der     unverschobe-          nen    Stellung des Drehgestelles bezüglich des  Wagenkastens vertikal und parallel, Die Glie  der 16 und 17 jedes Rahmenseitengliedes  sind in bezug auf die Bewegungsrichtung  des     Drehgestelles    in einem Abstand hinter  einander und aussen am Seitenglied angeord  net, wie aus Fig. 2 zu ersehen ist.

   Ein Bal  ken 18 steht mit den freien Enden der Glie  der 16, 17, das heisst mit dem obern Ende  von Glied 16 und mit dem untern Ende von  Glied 17, in Schwenkverbindung. Der     Bal-          lcen    besteht aus Seitenplatten und Querglie  dern und ist von der Schwenkverbindung mit  dem untern Ende des Gliedes 17 an über den  grössten Teil seiner Länge gerade und dann       aufwärts    geneigt zur Schwenkverbindung  mit dem obern Ende, des Gliedes 16.  



  Gummifedern 19 sind zwischen den Sei  tenplatten des Balkens 18 so angeordnet,  dass ihre Kompressionsachsen die Schenkel  eines weit geöffneten verkehrten Vs bilden.  Die Aussenenden der Federn 19 sind auf ge  neigten Quergliedern 20 des zusammenge  setzten Balkens angebracht. Die Innenenden  der Federn 19 liegen gegen . ein oberhalb des  Balkens 18 angeordnetes keilförmiges Glied  21 an, das eine Lagerpfanne für den Wagen  kasten bildet, das heisst.

   das Glied 21 ist    unter dem Unterrahmen des Wagenkastens  des     Fahrzeuges    (von dem nur ein kleiner  Teil mit strichpunktierter Linie abgebildet ist)  angeordnet, der einen Stehlagerzapfen P be  sitzt, der sieh vom Rahmen aus abwärts     er-          streekt.    Der Stehlagerzapfen P besitzt einen  im Durchmesser verkleinerten Endteil P', der  von einer Bohrung 21a. aufgenommen wird,  welche sich auf der Oberseite des keilförmi  gen Gliedes 21.     befindet.    Jede Seite des Un  terrahmens trägt einen Stehlagerzapfen P,  und das Gesamtewicht des vom Drehgestell  getragenen Teils des Fahrzeuges wird über  die beiden Stehlagerzapfen P auf die beiden  keilförmigen Glieder 27 und von hier auf die  Federn 19 und die Balken:

       18    übertragen.  Die innern Enden der Federn 19 sind an den  geneigten Flächen des     keilförmigen    Gliedes  21 durch irgendein     -geeignetes    Mittel, z. B.  durch Bolzen oder Stifte,     befestigt.     



  In der Normalbelastungsstellung liegt der       Scheitel    des von den Achsen der Federn 1.9  gebildeten Vs in der Mitte der Linie, welche  die Schwenkverbindungen zwischen dem Bal  ken 18 und den Gliedern 16 bzw. 1.7 verbin  det. Zwecks Erhöhung der Steifheit der  Federn sind diese vorzugsweise mit Zwischen  blättern aus Metall versehen (vergl. Fig. 3).  



  Die Schwenkverbindungen der Glieder 16  und 17 mit dem Drehgestellrahmen Lind dem  Balken 18 sind bei 23 und 25 bzw. 23 und  26 angegeben und enthalten Gummigelenke.  Die Gelenke 23, 25 besitzen je eine dem  Durchmesser der beiden Glieder     1.6,    17 ent  sprechende axiale Länge, um eine angemes  sene Tragfläche zu bieten und um dem Ver  bindungsaggregat 13 genügende Seitensteif  heit zu verleihen. Seitliche Bewegung des  Wagenkastens in bezug auf das Drehgestell  wird durch Schwenkung der Gummifedern  1.9 ermöglicht.  



  Auf der zentralen     Längsaehse    des Dreh  gestelles ist eine Längsstrebe 27 angebracht,  die am einen Ende mittels Universalgelenk  mit. einer Querstrebe auf dem     Drehgestell-          rahmen    und am. andern Ende,     ebenfalls-mit-          tels    Universalgelenk, mit dem Fahrzeug  kastenunterrahmen verbunden ist.

       Diese    Ge-      lenke sind bei 28     angegeben.    Die Strebe ist  horizontal angeordnet, und die kleine Winkel  bewegung     der    Strebe infolge Steig- oder  Senkbewegung des     Fahrzeugkastens    gegen  über dem Drehgestell oder infolge relativ  seitlicher     Bewegung    zwischen dem Kasten       und    dem Drehgestell. wird durch die Gelenke  ermöglicht.  



  Der Drehgestellrahmen wird von den Rad  achsen 29 durch Aufhängeaggregate getragen,  welche je beidseitig der Achse einander     gegen-          Überliegende,    leicht geneigte, balkenförmige  Federn 30 mit zwischen Versteifungsplatten  ngeordneten Gummischichten (siehe auch  Fig. 4 und 5) besitzen.  



  Anstatt die Federn 19     V-förmig    in den  vertikalen Bewegungsebenen der     Verbindun-          ,en    7.6, 1.7, 18 einzubauen, können sie in nach  innen geneigten Ebenen liegen, um die er  höhte zentrierende Kraft zu liefern, welche       der    seitlichen Ablenkung des     Wagenkastens     bezüglich des Drehgestelles     entgegensteht,    die  bei einer solchen Anordnung dadurch ent  steht,     da.ss    der     Wagenkasten    sich auf der  Seite, gegen welche er abbiegt, heben möchte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung am Schienenfahrzeug zum Aufhängen des Wagenkastens an einem Dreh- g-estell, dadurch gekennzeichnet, dass sie auf jeder Seite des Drehgestelles die folgenden Bestandteile umfasst:
    ein Paar in der Ruhe lage vertikale, parallele Verbindungsglieder (16, 17) von praktisch gleicher Länge, die aussen am betreffenden Seitenglied des Dreh gestellrahmens (11) und in bezug auf die Bewegungsrichtung des Drehgestelles in einem Abstand hintereinander angeordnet sind, wo bei mittels einer Schwenkverbindung (23) das untere Ende des einen Verbindungsgliedes (16) und mittels einer Schwenkverbindung (25) das obere Ende des andern Verbindungs gliedes (17) am genannten Seitenglied (11) befestigt sind, einen Balken (1.8), der sieh zwischen den genannten Verbindungsgliedern (16, 17) erstreckt und schwenkbar mittels Ge lenken (23, 26) mit dem obern Ende des erst genannten Verbindungsgliedes (16)
    und mit dem untern Ende des zweitgenannten Verbin dungsgliedes (17) verbunden ist, ein oberhalb des Balkens angeordneter Lagerteil (21) für einen Stehlagerzapfen (P) des Wagenkastens sowie ein Federaggregat (19, 20), das vom Balken (18) getragen wird und von diesem bis zum Lagerteil (21) für den Wagenkasten reicht, der nur mittels des genannten Feder aggregates über dem Balken gehalten wird.
CH335468D 1953-01-31 1954-01-25 Einrichtung an Schienenfahrzeug zur Aufhängung des Wagenkastens an einem Drehgestell CH335468A (de)

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GB335468X 1953-01-31

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CH335468A true CH335468A (de) 1958-12-31

Family

ID=10354353

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CH335468D CH335468A (de) 1953-01-31 1954-01-25 Einrichtung an Schienenfahrzeug zur Aufhängung des Wagenkastens an einem Drehgestell

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CH (1) CH335468A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1200861B (de) * 1959-05-02 1965-09-16 Gloucester Railway Carriage Drehgestell fuer Schienenfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1200861B (de) * 1959-05-02 1965-09-16 Gloucester Railway Carriage Drehgestell fuer Schienenfahrzeuge

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