CH335855A - Verfahren zur konservierenden Umhüllung von Nahrungsmitteln, pharmazeutischen, kosmetischen und dergleichen Produkten - Google Patents

Verfahren zur konservierenden Umhüllung von Nahrungsmitteln, pharmazeutischen, kosmetischen und dergleichen Produkten

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CH335855A
CH335855A CH335855DA CH335855A CH 335855 A CH335855 A CH 335855A CH 335855D A CH335855D A CH 335855DA CH 335855 A CH335855 A CH 335855A
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Winterberg Alexander Ing Dr
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Mos Win Chemical Lab Ltd
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B4/00Preservation of meat, sausages, fish or fish products
    • A23B4/10Coating with a protective layer; Compositions or apparatus therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; PREPARATION THEREOF
    • A23C19/00Cheese; Cheese preparations; Making thereof
    • A23C19/14Treating cheese after having reached its definite form, e.g. ripening or smoking
    • A23C19/16Covering the cheese surface, e.g. with wax coating compositions
    • A23C19/163Covering the cheese surface, e.g. with wax coating compositions with a non-edible liquid or semi-liquid coating, e.g. wax, polymer dispersions
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23PSHAPING OR WORKING OF FOODSTUFFS, NOT FULLY COVERED BY A SINGLE OTHER SUBCLASS
    • A23P20/00Coating of foodstuffs; Coatings therefor; Making laminated, multi-layered, stuffed or hollow foodstuffs
    • A23P20/19Coating with non-edible coatings

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Description


  Verfahren zur konservierenden     Umhüllung    von Nahrungsmitteln, pharmazeutische,  kosmetischen     und    dergleichen Produkten    Im Schweizer Patent Nr. 313774 ist ein Verfah  ren zur konservierenden Umhüllung von Nahrungs  mitteln, insbesondere von Fleisch, Käse, Butter und  andern verderblichen Esswaren, ferner von pharma  zeutischen, kosmetischen und dergleichen Produkten,  beschrieben, das darin besteht, dass eine wässerige  Mischung, enthaltend ein Kunstharz und einen un  giftigen Weichmacher, derart auf das zu konservie  rende Produkt aufgebracht wird, z. B. durch Tau  chen, Aufspritzen, Aufstreichen,     Aufpinseln,    dass  eine das Produkt     engumschliessende,    elastische und  feuchtigkeitsdichte Schicht gebildet wird.

   Als beson  ders geeignetes Kunstharz wird     Polyvinylacetat,    als  Weichmacher Pektin, insbesondere     Citruspektin,    das  in     Glycerinacetat    gelöst und mit Glycerin verdünnt  ist, vorgeschlagen. Dieser     Weichmacherlösung    kann  dann noch     Carboxymethylcellulose,    Wasser und       Castoröl    zugegeben werden.  



  Eine derartige Umhüllung erfüllt zwar einen gro  ssen Teil der Anforderungen, die an sie gestellt wer  den. Insbesondere hat sich gezeigt, dass sie eine Ei  genschaft besitzt, die zum Beispiel für die     Verpak-          kung    von Käse wichtig ist; die Umhüllung schützt  nämlich das zu konservierende Gut nach aussen gegen  Bakterien- und ähnliche Einflüsse recht gut, verhin  dert Verluste an Feuchtigkeit, lässt aber immerhin  noch ein Atmen der Ware zu, wie dies zum Beispiel  beim Käse während der     Reifelagerung    notwendig ist.  Nach der Reifung des Käses ist aber zum Schutz  gegen Verderbnis, Austrocknen, weiteren Gewichts  verlust, ein absolut dichter Überzug erforderlich.  



  Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur  konservierenden Umhüllung von Nahrungsmitteln,  pharmazeutischen, kosmetischen und dergleichen  Produkten, das dadurch gekennzeichnet ist, dass auf    das zu konservierende Gut unter Verwendung einer  wässerigen Emulsion, enthaltend ein Kunstharz und  einen als Stabilisator und     Emulgator    wirkenden  Stoff, eine das Produkt eng umschliessende, elastische  und gasdichte Schicht gebildet wird.  



  Man kann zum Beispiel zuerst eine nicht gas  dichte Umhüllung der eingangs genannten Art und  nach deren Trocknung zwecks Schliessung der Poren  in dieser ersten Schicht die erfindungsgemäss vorgese  hene wässerige Emulsion aufbringen. Man kann aber  auch die wässerige Emulsion direkt auf das zu kon  servierende Gut, z. B. die Haut einer Wurst, unter  Bildung eines festabschliessenden, gasdichten Über  zuges auftragen. Die wässerige Emulsion kann als  Kunstharz z. B.     Polyvinylchlorid,        Polyvinylidenchlo-          rid    oder     Acrylderivate,    z.

   B. polymeres     Methylmeth-          acrylat,        Butylacrylat,    oder Mischungen aus diesen  Komponenten, und als Stabilisator und     Emulgator     z. B.     Polyvinylpyrrolidon    enthalten. Eine solche  Emulsion oder Dispersion kann in irgendeiner an  sich bekannten Art aufgebracht werden, z. B. durch  Tauchen, Aufspritzen, Aufstreichen,     Aufpinseln.    Um  diese Schicht auch frostfest zu machen, z. B. bei La  gerung in Kühl- oder sogar     Tiefkühlräumen,    ist es  zweckmässig, der Emulsion etwas     Illypeöl    beizu  mengen.  



  Es ist schon erwähnt worden, dass sich ein sol  cher Überzug auch als Porenfüller für eine im Schwei  zer Patent Nr. 313774 beschriebene     Umhüllung    eig  net, wobei als weiterer Vorteil die Tatsache zu nennen  ist, dass er das Altern einer     Polyvinylacetat-Grund-          schicht    verhindert.  



  Käse erhält zum Beispiel sofort nach der Fertig  stellung einen Überzug auf     Polyvinylacetat-Basis    mit  ungiftigem Weichmacher nach dem genannten Schwei-           zer    Patent. Dieser Überzug gestattet, weil er nicht  gasdicht ist,     ein    Atmen des Käses, verhindert aber  weitgehend     sein    Austrocknen. Der Käse kann also       reifen,    ohne zu schimmeln und     zuviel    an Gewicht zu  verlieren. Die leichte Schimmelbildung auf dem  Überzug selbst wird von Zeit zu Zeit weggewischt,  wobei der grosse Arbeitsaufwand, der mit einem  wöchentlich zwei- oder dreimaligen Waschen und  Bürsten der Käselaibe verbunden     ist,    entfällt.

   Sobald  der Käse den gewünschten     Reifegrad    erreicht hat,  wird die     erfindungsgemäss    vorgesehene Emulsion als  porenfüllender     Überzug    aufgetragen. Der Käse ist dann  praktisch     unbegrenzt    haltbar und transportabel, da der  ganze Überzug elastisch bleibt und nicht     abblättert.     



  Bei Wurstwaren     trägt    man den festabschliessen  den, gasdichten Überzug am besten direkt auf die  Wursthaut auf; bei Fleischwaren stellt man vorher  zum Beispiel einen     Film    aus einer     Polyvinylacetat-          Emulsion    nach dem genannten     Schweizer    Patent her,  auf den man dann den porenfüllenden Überzug auf  trägt.  



       Schliesslich    kann die Umhüllung noch in anderer  Richtung, verbessert werden. Die nach der vorliegen  den Erfindung hergestellte Umhüllung schützt das  zu konservierende Produkt gegen den Einfluss der  Aussenluft, insbesondere deren Feuchtigkeit, und  gegen das Eindringen von Mikroben. Auf der Aussen  seite der Umhüllung kann jedoch die Schimmelbil  dung nicht ohne besondere Vorkehren verhindert  werden. Die Schimmelbildung kann unterdrückt wer  den, wenn eine kleine Menge schimmelabstossender       Substanz    der ersten oder zweiten Schicht beigefügt  oder auf die erste Schicht nach deren Trocknung  aufgebracht wird, vorzugsweise etwa 0,05 bis 1 0/0,  bezogen auf das Gewicht der Gesamtsubstanz, von       Sorbinsäure.     



       Als    gasdicht abschliessende wässerige Emulsionen  eignen sich folgende Mischungen:  
EMI0002.0021     
  
    1. <SEP> 83 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Polyvinylchlorid-Emulsion <SEP> mit
<tb>  etwa <SEP> 35 <SEP> bis <SEP> 40 <SEP> % <SEP> Trockensub  stanz,
<tb>  5 <SEP>   <SEP> Polyvinylpyrrolidon,
<tb>  7 <SEP>   <SEP> Illypeöl <SEP> und
<tb>  5 <SEP>   <SEP> Sorbinsäure <SEP> in <SEP> 5 <SEP> %iger <SEP> wässeri  ger <SEP> Lösung.
<tb>  2. <SEP> 81 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Polyvinylchlorid- <SEP> und <SEP> Polyvinyli  denchlorid-Emulsion <SEP> mit <SEP> etwa <SEP> 30
<tb>  bis <SEP> 35 <SEP> % <SEP> Trockensubstanz,
<tb>  5 <SEP>   <SEP> Polyvinylpyrrolidon,
<tb>  9 <SEP>   <SEP> Illypeöl <SEP> und
<tb>  5 <SEP>   <SEP> Sorbinsäure <SEP> in <SEP> 5%iger <SEP> wässeri  ger <SEP> Lösung.
<tb>  3.

   <SEP> 84 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Polymethylmethacrylat <SEP> in <SEP> wässe  riger <SEP> Dispersion <SEP> mit <SEP> etwa <SEP> 35 <SEP> %
<tb>  Trockensubstanz,
<tb>  5 <SEP>   <SEP> Polyvinylpyrrolidon,
<tb>  6 <SEP>   <SEP> Illypeöl <SEP> und
<tb>  5 <SEP>   <SEP> Sorbinsäure <SEP> in <SEP> 5 <SEP> %iger <SEP> wässeri  ger <SEP> Lösung.     
EMI0002.0022     
  
    4. <SEP> 83 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Vinylchlorid-Methylmethacrylat  Mischpolymerisat <SEP> in <SEP> wässeriger
<tb>  Dispersion <SEP> mit <SEP> etwa <SEP> 35 <SEP> bis <SEP> 40%
<tb>  Trockensubstanz,
<tb>  5 <SEP>   <SEP> Polyvinylpyrrolidon,
<tb>  7 <SEP> ;> <SEP> Illypeöl <SEP> und
<tb>  5 <SEP>   <SEP> Sorbinsäure <SEP> in <SEP> 5%oiger <SEP> wässeri  ger <SEP> Lösung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur konservierenden Umhüllung von Nahrungsmitteln, insbesondere von Fleisch, Käse, Butter und andern verderblichen Esswaren, ferner von pharmazeutischen, kosmetischen und dergleichen Produkten, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem zu konservierenden Produkt unter Verwendung einer wässerigen Emulsion, enthaltend ein Kunstharz und einen als Stabilisator und Emulgator wirkenden Stoff, eine das Produkt eng umschliessende, elastische und gasdichte Schicht gebildet wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die wässerige Emulsion als Kunst harz Polyvinylchlorid enthält. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die wässerige Emulsion als Kunst harz Polyvinylidenchlorid enthält. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die wässerige Emulsion als Kunst harz ein Acrylderivat enthält. 4. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die wässerige Emulsion poly meres Methylmethacrylat enthält. 5. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die wässerige Emulsion poly meres Butylacrylat enthält. 6.
    Verfahren nach einem der Unteransprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die wässerige Emulsion als Stabilisator und Emulgator Polyvinyl- pyrrolidon enthält. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die wässerige Emulsion Illypeöl enthält. B.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zunächst eine wässerige Mischung, enthaltend ein Kunstharz und einen ungiftigen Weichmacher, derart auf das zu konservierende Gut aufgebracht wird, dass eine das Produkt engumschlie- ssende, elastische, feuchtigkeitsdichte, jedoch nicht gasdichte Schicht gebildet wird, worauf nach deren Trocknung zwecks Schliessung der Poren die genannte wässerige Emulsion aufgetragen wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der wässerigen Emulsion vor dem Auftragen eine schimmelabstossende Substanz bei gefügt wird.
CH335855D 1956-04-03 1956-04-03 Verfahren zur konservierenden Umhüllung von Nahrungsmitteln, pharmazeutischen, kosmetischen und dergleichen Produkten CH335855A (de)

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