CH337965A - Elektrischer Brotröster mit selbsttätiger Abschaltvorrichtung und Röstgut-Auswerfeinrichtung - Google Patents

Elektrischer Brotröster mit selbsttätiger Abschaltvorrichtung und Röstgut-Auswerfeinrichtung

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CH337965A
CH337965A CH337965DA CH337965A CH 337965 A CH337965 A CH 337965A CH 337965D A CH337965D A CH 337965DA CH 337965 A CH337965 A CH 337965A
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CH
Switzerland
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sep
acid
diphenyl
nylon
dyed
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English (en)
Inventor
Hermann Dipl Ing Remy
Original Assignee
Rowenta Metallwarenfab Gmbh
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/06Roasters; Grills; Sandwich grills
    • A47J37/08Bread-toasters
    • A47J37/0814Bread-toasters with automatic bread ejection or timing means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Coloring (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description


  Verfahren zum Färben von     Textilfasermischun    en verschiedenen  <U>synthetischen oder aus natürlichen und</U>     syntheti,.chen   <U>Polyamiden</U>    Um auf     Textilf        asermischungen    aus natürlichem und synthe  tischem Polyamid mit     anionischen    Wollfarbstoffen alle Faserarten  in gleicher Farbstärke zu färben     (Ton-in-Ton-Färbung),    benötigt  man bekanntlich     Blockierungsmittel    für den synthetischen  Bestandteil, insbesondere für den Nylonanteil Gemisch mit  Wolle.

   Als     Blockierungsmittel    für die synthetischen Fasern werden  in der deutschen Patentschrift     No.    886.882 bei     elsweise          faseraffine,    farblose,     anionische    Verbindungen, vor allem  organische     Monosulfonsäuren    und Halbester der Schwefelsäure  mit Alkoholen und in der britischen Patentschrift     No.    709.977       halogenierte        Diphenyl-harnstoff-    oder     Diphenyl-thioharnstoff-          monosulfonsäuren    verwendet.  



  diesen     anionischen    Verbindungen erreicht man  gute     Blockierungseffekte    für den synthetischen Bestandteil, es  findet jedoch selbst nach längerer Kochzeit nur ein sehr unvoll  ständiger Farbton- und     Farbtiefenausgleich    zwischen syntheti  schem natürlichem     Polyamidanteil    statt.     Ausserdem    benötigt      man verhältnismässig hohe Hilfsmittel-Konzentrationen, was  bei Verwendung gewisser     anionaktiver    Verbindungen zu     uner-          wünschter    Schaumbildung führt.  



  Es wurde nun gefunden, das     Ton-in-Ton-Färbungen    mit       anionischen    Wollfarbstoffen auf     Textilfasermischungen    aus ver  schiedenen synthetischen oder natürlichen und synthetischen  Polyamiden besonders     vorteilhaft    leicht erzeugen kann,  wenn man in einer sauren Färbeflotte färbt, welche neben       anionischen    Wollfarbstoffen ein Hilfsmittelgemisch enthält,  das aus  a) mindestens einer     halogenierten    gegebenenfalls weiter  substituierten     Diphenyläther-,        Diphenylthioäther-,

          Diphenyl-          harnstoff-    oder     Diphenylcarbamoyl-monosulfonsäure     und  b) mindestens einer     emulgierenden,    sulfonierten oder     sulfa-          tierten,    einen     lipophilen    Rest aufweisenden Verbindung  besteht.  



  Die unter a) definierten     halogenierten        Monosulfonsäuren     werden vorzugsweise in Form ihrer löslichen Salze, insbesondere       Natrium-,    Kalium-,     Ammonium-    oder     Amin-salze    verwendet. In  diesen bedeutet "Halogen" in erster Linie Chlor oder auch  Brom. Sind die genannten     halogenierten    und sulfonierten       Diphenylverbindungen    noch weiter substituiert, so kommen           Substituenten    beispielsweise     Acylamidogruppen,    bei  spielsweise     Carbacylamidogruppen,    z.

   B. niedere     Alkanoyl-          amidogruppen,    wie die     Acetylamidogruppe,oder        Aroylamido          gruppen,    wie eine     Chlorbenzoyl-    oder die     Benzoylamidogruppe,          Alkylsulfonylamidogruppen,        z.B.    die     Chlormethylsulfonyl          amido-    oder eine     Chloräthylsulfonylamidogruppe    oder     Aryl-          sulfonylamidogruppen,

      beispielsweise eine Mono- oder     Di          chlorbenzolsulfamidogruppe,    ferner     Ureidogruppen,    wie       Phenylureido-    oder eine     Halogenphenylureidogruppe,     sowie die     Trifluormethylgruppe,    in Betracht. "Halogen"  bedeutet wiederum vorzugsweise Chlor oder auch Brom.  



  Besonders günstige der unter a) definierten     Diphenyl-          verbindungen    entsprechen der Formel I:  
EMI0003.0026     
    In dieser Formel bedeuten:  X Sauerstoff, Schwefel oder eine der Gruppen     -NHCONH-          -NHCO-    oder     -CONH-;     von Y1, Y2, Y3 und     Y4    mindestens eines Halogen, gegebenen  falls ein weiteres Y die     Trifluormethylgruppe    und  übrigen Y Wasserstoff oder Halogen;

        Z Wasserstoff, eine     Alkanoylaminogruppe,    insbesondere  die     Acetylaminogruppe    oder die Gruppe  
EMI0004.0003     
    in der Y5 und Y6 je Wasserstoff, Halogen oder die       Trifluormethylgruppe    darstellen.  



  Beispiele für erfindungsgemäss verwendbare     halogenierte          Diphenyläther-monosulfonsäuren    sind:     4'-Chlor-diphenyläther-          sulfonsäure,        4'-Chlor-2'-acetylamino-diphenyläther          sulfonsäure,        4,4'-Dichlor-diphenyläther-2-sulfonsäure          4'-Dichlor-2'-acetylamino-diphenyläther-2-sulfonsäure,          4,4'-Trichlor-diphenyläther-2-sulfonsäure,        3,4,4'-Trichlor-          2'-acetylamino-diphenyläther-2-sulfonsäure,        4,4'-Dichlor-          2'-(3",

  4"-dichlorphenylureido)-diphenyläther-2-sulfonsäure,          3,4,4'-Trichlor-2'-(3",4"-dichlorphenylureido)-diphenyläther-          2-sulfonsäure.     



  Beispiele für erfindungsgemäss verwendbare     halogenierte          Diphenylthioäther-monosulfonsäuren    sind     3,4,4'-Trichlor-          diphenylthioäther-2-sulfonsäure    oder     3,4,3',4'-Tetrachlor-          diphenylthioäther-2-sulfonsäure.     



  Beispiele für erfindungsgemäss verwendbare     halogenierte          Diphenylharnstoff-monosulfonsäuren    sind     4,3',4'-Trichlor-3-          trifluormethyl-diphenylharnstoff-2-sulfonsäure,        3,4,3',4'-          Tetrachlor-diphenylharnstoff-2-sulfonsäure.         Beispiele für     erfindungsgemäss    verwendbare     haloge-          nierte        Diphenylcarbamyl-monosulfonsäuren    sind     4-Chlor-          phenyl-l-carbonsäure-(4'-chlorphenylamid)-2-sulfonsäure.     



  Bei den     emulgierenden,    sulfonierten oder     sulfatier-          ten,    einen     lipophilen    Rest aufweisenden Verbindungen     ge-          mäss    Punkt b) der Definition handelt es sich entweder  um farblose organische     Sulfonsäuren    oder um farblose  Halbester der Schwefelsäure mit Alkoholen.  



  Es sind sowohl aromatische     Monosulfonsäuren,insbe-          sondere        Alkylaryl-monosulfonsäuren    mit einem oder mehre  ren     Alkylresten,    die insgesamt vorzugsweise mindestens  8     Kohlenstoffatome    aufweisen, wie die     Octyl-,        Decyl-,          Dodecyl-,        Tetradecyl-,        Hexadecyl-    oder     Octadecylbenzol-          sulfonsäure    oder die     Di-isobutylnaphthalin-sulfonsäuren,     auch     aliphatische        Sülfonsäuren,

          spielsweise    höhere  gesättigte     Alkylsulfonsäuren,wie        z.B.    die     n-Octansulfon-          säure,    und     Sulfonierungsprodukte    höherer ungesättigter       Carbonsäuren,        z.B.        Sulfonierungsprodukte    der     Oelsäure,          Rizinusölsäure    und der Abkömmlinge dieser Säuren,     z.B.     ihrer Ester oder     Amide,    wie das     Monosulfonierungsprodukt          Oelsäure,

      der     Ricinusölsäure    oder     Oleylsäure-di-          isobutylamids    oder     Sulfobernsteinsäuredi        ester,        z.B.     



       dioctyl-ester,    verwendbar. Die verwendbaren Halbester  Schwefelsäure mit Alkoholen werden meist in Form      ihrer löslichen Salze, wie der Alkali- oder     Ammoniumsalze,     eingesetzt. Besonders geeignet sind die Schwefelsäure  halbester höherer Fettalkohole, wie beispielsweise     Decyl    ,       Dodecyl-    oder     Tetradecylsulfät,        Schwefelsäurehalbester     höherer     Fettsäureglykoläther,    wie     Decyl-    oder     Dodecyl-di    ,

         -tri-        -tetra-glykoläther-sulfat    oder     Schwefelsäurehalb-          ester    von     Alkylphenolglykoläthern,    wie     Nonylphenol-mono-          -di-    oder     -tri-glykoläther-sulfat.    Bevorzugt werden die       Sulfonierungsprodukte    der     Rizinusölsäure    und ihrer Ester  und     Alkylamide        Crnaie    die     Schwefelsäurehalbester    höherer       Fettalkoholpolyglykoläther.     



  Erfindungsgemäss verwendbare     anionische        Wollfarb-          stoffe    sind beispielsweise die löslichen Salze metall  freier oder schwermetallhaltiger Mono-, Bis- und     Polyazo-          farbstoff-sulfonsäuren,einschliesslich    der     Formazanfarb-          Stoffe,    sowie der     Anthrachinon-,        Nitrodiphenylamin-,          Triphenylmethan-,        Xanthon-,        Naphthazarin-,        Chinophthalon-          und        Phthalocyaninsulfonsäuren,

      vorzugsweise der     Mono-          sulfonsäuren.     



  schwermetallhaltige     Azofarbstoffe    sind namentlich       chrom    oder     kobalthaltige        Azofarbstoffe    geeignet, welche  2 gleiche oder verschiedene     metallisierbare        Azofarbstoffe     an ein Schwermetall komplex gebunden enthalten und zusammen  
EMI0006.0046     
  
    eine
<tb>  keine, <SEP> der <SEP> höchstens <SEP> zwei <SEP> Sulfonsäuregruppe <SEP> aufweisen;

           besonders geeignet sind     unsulfierte    metallisierte     Monoazo-          farbstoffe,    die an ein Chrom-     oder@Kobaltatom    2 gleiche  oder verschiedene     Monoazofarbstoffe    oder einen     Monoazo-          und    einen     Azomethinfarbstoff    komplex gebunden enthalten  sowie die Kupferkomplexe     metallisierbarer        Disazofarbstoffe     der     Formazanreihe.     



  Als natürliche     Polyamidfasern        kommt    insbesondere  Wolle in Betracht. Beispiele für synthetische Polyamid  fasern sind Nylon 6 und Nylon 66 sowie auch     Polyurethan-          fasern,    vor allem Fasern aus     elastomerem        Polyurethan          rr   
EMI0007.0019  
    z. das Handelsprodukt     NLYCRA    (Du     Pont    de     Nemours,          Wilmington,        Del.,    USA) oder     VYRENE(U.S.Rubber   
EMI0007.0026  
   Co.       r.     York, USA).

    
EMI0007.0028     
  
    Textil
<tb>  Die <SEP> genannten/fasern <SEP> können <SEP> in <SEP> allen <SEP> gebräuchlichen            Mischungsverhältnissen        und    Verarbeitungsstufen,     z.B.    in  Form von Garnen, Geweben     etc.,    erfindungsgemäss gefärbt  werden. Besonders eignet sich das erfindungsgemässe     -          beverfahren    für Mischgewebe aus Wolle und Nylon,     insbe     sondere für sogenanntes     Elastic-Gewebe,    das in der Kette       Nylon-6-    oder     -66-Kräuselgarn    und im Schuss aus Woll  kammgarn besteht.  



  Aber auch Gemische von Nylon und     elastomerem        Poly-          urethan,    z. B. elastischer     Rascheltüll,    der aus mit Nylon 6  oder 66 umsponnenen     elastomeren        Polyurethanfasern    besteht,      oder Gemische von Wolle mit Nylon und     elastomerem        Poly-          urethan,    beispielsweise elastisches Mischgewebe, das in  der Kette aus einem mit Nylon 6 oder 66 umsponnenen Faden  aus     elastomeren        Polyurethanfasern    und im Schuss aus       Wollkammgarn    besteht, können erfindungsgemäss gefärbt  werden.

    



  Die Färbung dieser     Textilfasergemische    erfolgt in  saurem Bade, im allgemeinen bei erhöhter Temperatur, vor  zugsweise nahe beim Siedepunkt. Der Gehalt der Färbeflotte  an definitionsgemässem Gemisch der unter a) und b) angege  benen Hilfsmittel beträgt vorzugsweise ungefähr 0,2   vorzugsweise 5 -     5%,    bezogen auf das Gewicht des zu  färbenden     Textilfasergemisches    und ist vorwiegend von  der Farbtiefe vorzunehmenden Färbung abhängig.

   Neben  saurem Farbstoff und dem genannten Hilfsmittelgemisch  kann die Flotte noch in der Färberei übliche weitere Hilfs  mittel enthalten, insbesondere Säuren, wie Ameisensäure  oder Essigsäure, Säurespender, wie     Ammoniumsulfat,    andere  anorganische Salze, wie     Natriumchlorid    oder     -sulfat,        Netz-          und        Egalisiermittel,    vor allem nichtionische,     z.B.        Poly          glykoläther    höherer Fettalkohole, wie     Dodecyl-    oder     Tetra-          decylalkohol-polyglykoläther    mit 12 - 40,

   insbesondere  18 - 25     Alkylenoxy-,    insbesondere     Aethylenoxy-gruppen.         Erfindungsgemäss erhält man auf     Polyamidfaser-          mischungen    gute     Ton-in-Ton-Färbungen,    insbesondere auf       Elasticgeweben    aus     Nylon-Kräuselgarn    in der Kette und  Wolle im Schuss, aber auch auf Mischgeweben oder Misch  garn aus Nylon/Wolle,

       Nylon/Polyurethan    und Nylon/Wolle/       Polyurethan.    Gegenüber     vorbekannten    Verfahren ergibt  das neue Verfahren einen besseren     Farbtiefenausglelch     sowie bessere     Farbtonkonformität,    insbesondere zwischen  Wolle und Nylon, selbst bei hellen Farbtönen.  



  Ferner erhält man nach dem neuen Verfahren einen  besseren Ausgleich von     Affinitätsdifferenzen    im     Nylon-          Anteil    von Geweben, die in der Kette aus     Nylon-Kräusel          garn        und    im Schuss aus Wolle bestehen. Dann kann man  Färbungen auf Mischgeweben aus Wolle und Nylon, deren  Nylon-Anteil zu dunkel ausgefallen ist, durch Nachbehand-  
EMI0009.0017     
  
    eine
<tb>  lung <SEP> in <SEP> einem <SEP> siedenden <SEP> Färbebad, <SEP> welches/definitions-            gemässe    Hilfsmittelkombination enthält, ausgleichen.

    weiterer Vorteil des erfindungsgemässen Verfahrens be  steht darin, dass man in     polyurethanfaserhaltigen    Misch  geweben eine bessere     Durchfärbung    des     Polyurethans    erreicht.  



  Die folgenden Beispiele veranschaulichen die     Erfindung.     Darin sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.      B e i s p i e 1 1  Auf einer     Haspelkufe    werden 100 g eines Gewebes das  in der Kette aus     Nylon-6-Kräuselgarn    (bekannt unter  Bezeichnung     HELANCA    HE
EMI0010.0004  
   ,     Heberlein     &  Co.

       Wattwil/Schweiz)     und im Schuss aus Wollkammgarn besteht, in einem Färbebad  behandelt,     auf_    3000 g Wasser 4 g     40%ige    Essigsäure,  10 g     kalziniertes    Natriumsulfat, 0,6 g     4,4'-Dichlor    '  (3",4"-dichlorphenylureido)-diphenyläther-2-sulfonsäure  und 1,2 g     sulfatierte        Ricinolsäure    sowie 1,5 g Farbstoff  der Formel  
EMI0010.0013     
    enthält.  Man geht mit der Ware bei 400 in das Färbebad ,  treibt das innerhalb 45 Minuten zum Kochen und färbt  das Gewebe während 45 Minuten bei Siedetemperatur.

        erhält ein     blaustichig-rot    gefärbtes Gewebe, dessen  Nylon Anteil und Wollanteil gleich tief gefärbt sind.  



  Verwendet man, bei sonst gleicher Arbeitsweise, ent  weder die     4,4'-Dichlor-2'-(3",4"-dichlorphenylureido)-di-          phenyläther-2-sulfonsäure    oder die     sulfatierte        Ricinol-          säure    sich allein, so erhält man gefärbtes Ma  terial, . dem der     Nylon-6-Anteil    viel dunkler gefärbt  ist als der Wollanteil.  



  Verwendet man anstelle der     sulfatierten        Ricinolsäure     deren     Butylester    oder deren     Di-isobutylamid    oder     Dodecyl-          alkoholsulfat    oder     Dodecyltriglykoläther    Sulfat oder     sulfa-          tierte        Oelsäure    oder     Dodecylbenzolsulfonsäure,        Di-isobutyl-          naphthalin-sulfonsäure    oder     Sulfobernsteinsäure-dioctyl-          ester,    verfährt im übrigen, wie im Beispiel angegeben,

    so erhält man ähnliche Ausfärbungen auf dem genannten  Mischgewebe.      B e i s p i e 1 2  g eines Gewebes, das in der Kette     Nylon-6-          Kräuselgarn    und im Schuss aus Wollkammgarn besteht, wer  den einem Färbebad gefärbt, das auf 3000 Wasser  4 g     40%ige    Essigsäure, 10 g     kalziniertes    Natriumsulfat  1 g Farbstoff der     Formel,,     
EMI0012.0006     
    1 g Farbstoff der Formel  
EMI0012.0007     
    0 g Farbstoff der Formel  
EMI0012.0008     
    enthält.

        Man geht bei 40  in das Färbebad ein, erhitzt es  innerhalb 45 Minuten zum Kochen, kocht es 45 Minuten  und entnimmt dem Bad ein Gewebemuster. diesem Muster  ist der Nylonanteil dunkelbeige angefärbt während der  Wollanteil praktisch ungefärbt geblieben  Setzt man dem Färbebad dann 1 g 3,4,     ',4'-Tetra-          chlor-diphenylharnstoff-2-sulfonsäure    und 1 g     sulfa-          tierten        Dodecylalkohol    zu und behandelt Färbegut  Minuten bei Kochtemperatur weiter,

   so tritt ein weit  gehender     Farbtiefenausgleich    zwischen Nylon und Wolle  Nach einer weiteren Färbezeit von 45 Minuten sind  Nylon und Wolle im gleichen Ton und in gleicher     Farbtie-          beige    gefärbt.  



  Verwendet man anstelle der     Kombination.    von 3,4,3',4'  Tetrachlor-diphenylharnstoff-2-sulfonsäure und     sulfatier-          tem        Dodecylalkohol    die eine oder die andere der beiden Ver  bindungen allein, so findet, auch nach längerer Kochzeit,  nur ein sehr unvollständiger Farbton- und     Farbtiefenaus-          gleich    zwischen Nylon- und Wollanteil statt.

        <U>B e i s p i e 1 3</U>  100 g eines Mischgarns aus<B>50%</B> Wolle und<B>50%</B> Nylon 6  werden in einem Färbebad behandelt, das in 2000 g Wasser  3 g     Ammoniumsulfat,    0,8 g     4,4'-Dichlor-2'-acetylamino          diphenyläther        sulfonsäure    und 1 g     sulfatierte        Ricinol-          säure    sowie 0, g     2:1-Chromkomplex    des Farbstoffs der  Formel  
EMI0014.0009     
    enthält.  In dieses Bad geht man mit dem Färbegut bei 40  ,  treibt es innerhalb 45 Minuten zum Kochen und kocht es  60 Minuten.

   Man erhält ein grau gefärbtes Garn, in dem  Wolle und Nylonfasern in gleicher Farbtiefe und im glei  chen Farbton gefärbt sind.  



  Verwendet man anstelle der Kombination von     4,4'-Dichlor-          2'-acetylamino-diphenyläther-2-sulfonsäure    und     sulfatierter          Ricinolsäure    die eine oder andere der beiden Verbindungen  allein, so bleibt der Wollanteil im Mischgarn viel heller  als der Nylonanteil.

             Aehnliche    Ergebnisse erhält man wenn man anstelle  der 0,8 g     4,4'-Dichlor-2'-acetylamino-diphenyläther-2-          sulfonsäure    0,8 g     4-Chlorphenyl-l-carbonsäure-(4'-chlor-          phenylamid)-2-    oder     -2'-sulfonsäure    verwendet und im  übrigen gleich verfährt, wie im Beispiel angegeben.  



  Eine schwarze Färbung erhält man wenn man bei  sonst gleicher Arbeitsweise 2 g     Natriumsalz    der 2:1       Chromkomplex-monosulfonsäure    verwendet, das man bei  der Anlagerung in alkalischem Mittel der äquivalenten  Menge     1-(2'-Hydroxy-5'-sulfamidophenyl-azo)-2-hydroxy-          naphthalin    an den in saurem Mittel mit     Cr1II-Salzen     hergestellten     1:1-Chromkomplex    der     1-(6'-Nitro-2'-          hydroxy-naphthyl-(1')-        azo)-2-hydroxynaphthalin-4'-sulfonsäure     erhält.

        B e i s p i e 1 4  100 g eines elastischen     Rascheltülls,    der aus mit  Nylon 66 umsponnenen     elastomeren        Polyurethanfasern    be  steht werden in einem Färbebad behandelt, das in 4000  Wasser 12 g     Ammoniumsulfat,    2 g     Octadecylalkoholpoly-          glykoläther    mit ungefähr 20-22     Aethylenoxygruppen,    1,6  4,3',     '-Trichlor-3-trifluormethyl-diphenylharnstoff-2-          sulfonsäure    und 2 g     sulfatierte        Ricinolsäure    sowie 0,5       2:

  1-Kobalt-Mischkomplex    aus 1     Mol        diazotiertem    2-Amino-  
EMI0016.0015     
  
    phenol-4-äthylsulfon <SEP> <B>--@</B> <SEP> 0,5 <SEP> Mol <SEP> 1-Phenyl-3-methyl-pyrazo-            lon    0,5     Mol        1,7-Carbomethoxy-amino-naphthol    enthält  Man geht mit dem genannten Tüll bei 400 in die Färbe  flotte ein, treibt sie innerhalb 30 Minuten zum Kochen und  kocht sie 60 Minuten. Man erhält ein braun gefärbtes     Gewir-          ke,    in dem Nylon- und     Polyurethanfasern    in gleicher     Farb-          tiefe    und in gleichem Farbton gefärbt sind.  



  Färbt man den Tüll ohne die Kombination von     4,3',4'-          Trichlor-3-trifluormethyl-diphenylharnstoff-2-sulfonsäure     und     sulfatierter        Ricinolsäure,    so bleiben die     Polyurethan-          fasern    im Mischgewirke praktisch ungefärbt.

        B e i s p i e 1 5  100 eines elastischen Mischgewebes, das in der Kette  aus mit Nylon 66 umsponnenem Faden aus     elastomeren        Poly-          urethanfasern    und im     Schuss    aus     Wollkammgarn    besteht, wer  den in einem Färbebad gefärbt, das in 4000 g Wasser 12 g       Ammoniumsulfat,    2 g     Octadecylalkoholpolyglykoläther    mit  20-22     Aethylenoxygruppen,    1,6 g     4,4'-Dichlor-2'-(3",4"-          dichlorphenylureido)

  -diphenyläther-2-sulfonsäure    und 2 g       sulfatierte        Ricinolsäure    sowie 3 g     2:1-Kobalt-Mischkomplex     
EMI0017.0014     
  
    aus <SEP> 1 <SEP> Mol <SEP> diazotiertem <SEP> 2-Aminophenol-4-methyl-sulfon <SEP> <B><U>--@</U></B>       0,2     Mol    1     7-Carbomethoxy-amino-naphthol    und 0,8     Mol          1-(3'-Chlorphenyl)-3-methyl-pyrazolon    enthält. Man geht  mit der Ware bei     40     in die Färbeflotte ein, treibt sie  innert 45 Minuten zum Kochen und färbt sie 60 Minuten  kochend.  



  Man erhält ein     dunkelbraun    gefärbtes Gewebe, in dem  Wolle und Nylon 66 in gleicher Farbtiefe und der     Poly-          urethanfaden    etwas tiefer angefärbt sind.  



  Färbt man das Gewebe ohne die Kombination von 4,4'       chlor-2'        ,4"-dichlorphenylureido)-diphenyläther-2-sulfon-          säure        sulfatierter        Ricinolsäure,    so werden die     Poly          urethanfasern    und die Wolle weniger stark gefärbt als  Nylon Anteil. Die     Durchfärbung    der     Polyurethanfasern     ist     ungenügend.  

Claims (1)

  1. Patentanspruch I Verfahren Färben von Textilfasermischungen verschiedenen synthetischen oder aus natürlichen und synthetischen Polyamiden, dadurch gekennzeichnet, dass man die Textilfasermischungen in einer sauren Färbeflotte färbt, welche neben anionischen Woll- farbstoffen Hilfsmittelgemisch enthält, das a) mindestens einer halogenierten und gegebenenfalls weiter substituierten Diphenyläther-, Diphenylthioäther-, Diphenyl- harnstoff- oder Diphenylcarbamoyl-monosulfonsäure und b)
    mindestens einer emulgierenden sulfonierten oder sulfatierten, einen lipophilen Rest aufweisenden Verbindung besteht. Unteranspruch Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man als unter a) definierte Diphenylverbindungen solche der Formel I verwendet, EMI0018.0016 in der X Sauerstoff, Schwefel oder eine der Gruppen NHCONH-, -NHCO- oder -CONH-, von Y1, Y2, Y3 und Y4 mindestens eines Halogen, gegebenenfalls ein weiteres Y die Trifluormethylgruppe und die übrigen Y Wasserstoff oder Halogen,
    und Z Wasserstoff, eine Alkanoylaminogruppe oder Gruppe EMI0019.0001 in der Y5 und Y6 je Wasserstoff, Halogen oder die Trifluormethylgruppe darstellen, bedeuten. Patentanspruch II Zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I enende Färbeflotte, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass sie neben anionischen Wollfarbstoffen ein Hilfsmittelgemisch enthäl das aus a) mindestens einer halogenierten und gegebenenfalls weiter- stituierten Diphenyläther-, Diphenylthioäther-,
    Diphenyl- harnstoff- oder Diphenylcarbamoyl-monosulfonsäure und b) mindestens einer emulgierenden sulfonierten oder sulfatierten, einen lipophilen Rest aufweisenden Verbindung besteht. Patentanspruch III EMI0019.0019 <B><I>ve <SEP> r/</I></B><I>4<B>1lKA</B></I> <tb> Die <SEP> gemä <SEP> Patentanspruch <SEP> I <SEP> gefärbten <SEP> Textilfasermischungen aus verschiedenen synthetischen oder aus natürlichen und synthetischen Polyamiden.
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