CH338182A - Verfahren zur Herstellung von Terephthalsäure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Terephthalsäure

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CH338182A
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nitric acid
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acid
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Hans Dr Huemer
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Degussa
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/16Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation
    • C07C51/27Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation with oxides of nitrogen or nitrogen-containing mineral acids

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Terephthalsäure
Es ist bekannt, Tri-p-toluyl-triazin durch Ein  wirkung wässriger Mineralsäure hydrolytisch zu p- zu    Toluylsäure zu verseifen. Es ist ferner bekannt, p Toluylsäure durch Oxydationsmittel in Terephthalsäure überzuführen.



   Es wurde nun gefunden, dass es überraschenderweise möglich ist, Terephthalsäure aus Tri-p-toluyltriazin herzustellen, wenn man es der Einwirkung von Oxydationsmitteln in Gegenwart von Wasser unterwirft. Die Umsetzung verläuft nach dem Schema
EMI1.1     


<tb>  <SEP> CH3
<tb>  <SEP> xxx <SEP> COOH
<tb>  <SEP> I <SEP> 3 <SEP> 3 <SEP> H
<tb>  <SEP> ssJ <SEP> + <SEP> Oxydationsmittel <SEP> 3 <SEP> X <SEP> + <SEP> 3 <SEP> NH3
<tb>  <SEP> , <SEP> \ <SEP> + <SEP> Wasser <SEP> 3
<tb>  <SEP> N
<tb>  <SEP> c:OOH
<tb> I <SEP> \N/II;;
<tb>  <SEP> CH3 <SEP> CH3
<tb>  Besonders gut geeignet hierfür ist wässrige Salpetersäure, mit der bei Temperaturen zwischen 150 und 2500 in flüssiger Phase im Druckgefäss Ausbeuten von über 80    /o    der Theorie erhalten werden.



   An Stelle von Salpetersäure kann man auch ein Gemisch von Salpetersäure mit andern Mineralsäuren verwenden. Es hat sich gezeigt, dass es vorteilhaft ist, mit den theoretisch erforderlichen Mengen von Oxydationsmitteln zu arbeiten.



   Es ist auch möglich, die Salpetersäure ganz oder teilweise durch nitrose Gase zu ersetzen. Diese haben bei den genannten Arbeitsbedingungen dieselbe oxydierende Wirkung wie die Salpetersäure. Vorteilhaft arbeitet man hierbei so, dass gleichzeitig mit der Salpetersäure oder den nitrosen Gasen Sauerstoff oder sauerstoffhaltige Gase im Reaktionsraum zugegen sind.



   Man kann auch so verfahren, dass aus dem Reaktionsraum laufend ein Teil des dort vorhandenen Stickoxyds abgezogen, ausserhalb des Reaktionsraumes mit Sauerstoff oder Luft zu nitrosen Gasen oder Salpetersäure oxydiert und wieder der Reaktion zugeführt wird.



   Beispiel 1
In einem Autoklaven aus V2A von 600   cm3    Inhalt werden
35 g Tri-p-toluyltriazin (FP. 271-273),
87 g 65    /aige    Salpetersäure und
196 cm3 Wasser auf der Schüttelmaschine auf 200 bis 210 Grad  erhitzt und zwei Stunden bei dieser Temperatur gehalten. Der Druck steigt dabei gegen Ende der Reaktionszeit bis auf 72 Atm. an. Als Reaktionsprodukt erhält man nach Abkühlen eine Flüssigkeit mit einem hellgelben Niederschlag. Zur Aufarbeitung wird abgesaugt, der Rückstand mit Wasser säurefrei gewaschen und dann mit etwa 450   cm3    5   O/oiger    Natronlauge bei Zimmertemperatur gerührt, wobei alles bis auf einen minimalen Rückstand von Eisenhydroxyd in Lösung geht.

   Nach Filtration wird das alkalische Filtrat mit 2 Liter Wasser verdünnt, auf etwa   90O    erhitzt und unter kräftigem Rühren langsam mit konzentrierter Salzsäure versetzt. Der dicke weisse Niederschlag wird nach Erkalten abgesaugt, mit Wasser säurefrei gewaschen, im Trockenschrank bei   1300    getrocknet, pulverisiert und nochmals zwei Stunden bei   1300    bis zur Gewichtskonstanz getrocknet.



   Erhalten werden 41 g   (82, 5  /o    der Theorie) schneeweisses Pulver, das sich auf Grund der Säurezahl und seiner physikalischen Eigenschaften als reine Terephthalsäure erweist.



   Beispiel 2
In einem Autoklaven aus V2A von 600 cm3 Inhalt werden
35 g Tri-p-toluyltriazin (FP. 267-271),
17 g 93   O/oige    Schwefelsäure,
58 g 65   O/oige    Salpetersäure und
196   cm3    Wasser auf der Schüttelmaschine auf 200 bis   210     erhitzt und 5 Stunden bei dieser Temperatur gehalten. Das Reaktionsprodukt besteht nach Erkalten aus einer Flüssigeit mit viel Niederschlag. Die Aufarbeitung wird gemäss Beispiel 1 durchgeführt und ergibt 38 g (76,5   o/o    der Theorie) Terephthalsäure.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Terephthalsäure, dadurch gekennzeichnet, dass Tri-p-toluyltriazin der Einwirkung von Oxydationsmitteln in Gegenwart von Wasser unterworfen wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Tri-p-toluyltriazin mit Salpetersäure, vorteilhaft mit verdünnter wässriger Salpetersäure, umgesetzt wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung bei Temperaturen von 150 bis 2500 vorgenommen wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung unter Druck vorgenommen wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Tri-p-toluyltriazin mit einem wässrigen Gemisch von Salpetersäure und einer andern Mineralsäure, vorzugsweise Schwefelsäure, behandelt wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung mit einem Gemisch von Salpetersäure und nitrosen Gasen vorgenommen wird.
    6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung mit nitrosen Gasen in Gegenwart von Wasser durchgeführt wird.
    7. Verfahren nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch die Verwendung von Salpetersäure oder nitrosen Gasen zusammen mit Sauerstoff oder sauerstoffhaltigen Gasen.
    8. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass während der Umsetzung ein Teil des im Reaktionsraum anwesenden Stickoxyds laufend abgezogen, ausserhalb des Reaktionsraumes mit Sauerstoff oder Luft zu nitrosen Gasen oder Salpetersäure oxydiert und wieder der Reaktion zugeführt wird.
CH338182D 1954-08-25 1955-07-25 Verfahren zur Herstellung von Terephthalsäure CH338182A (de)

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