CH338281A - Haushaltmaschine zum Zerkleinern, Mischen, Schlagen, Rühren, Kneten und dergleichen von Nahrungs- und Genussmitteln - Google Patents

Haushaltmaschine zum Zerkleinern, Mischen, Schlagen, Rühren, Kneten und dergleichen von Nahrungs- und Genussmitteln

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CH338281A
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CH
Switzerland
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arm
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motor base
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household machine
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Aerne Edwin
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Haushaltmaschine     zum    Zerkleinern,     Mischen,    Schlagen, Rühren,     Kneten    und dergleichen  von     Nahrungs-    und     Genussmitteln       Die Erfindung betrifft eine Haushaltmaschine  zum Zerkleinern, Mischen, Schlagen, Rühren, Kneten  und dergleichen von     Nahrungs-    und Genussmitteln  mit einem Motorsockel zum auswechselbaren Auf  setzen von Geräten verschiedener Art, so unter  anderem eines Gerätes mit einem ein Bearbeitungs  werkzeug tragenden und ein die Drehbewegung der  Motorwelle auf das Werkzeug übertragendes Mittel  enthaltenden Arm.  



  Bei einer bekannten     Haushaltmaschine    dieser  Gattung ist der auf dem Motorsockel     aufgesetzte     Arm vor der Betätigung des von letzterem getra  genen Werkzeuges am Sockel zum Beispiel mittels  Laschen, Schrauben oder Klammern zu befestigen.  Die betreffenden Befestigungsmittel sind     dann    wieder  zu lösen bzw. abzunehmen, wenn beabsichtigt wird,  den Arm vom Motorsockel abzuheben, um ein  anderes Werkzeug mit der elektromotorisch ange  triebenen Welle in Wirkungsverbindung zu bringen,  oder um vorübergehend das zum Schlagen, Rühren,  Kneten und dergleichen dienende Werkzeug aus der  Schüssel herauszuheben, damit sich in dieser be  stimmte Handgriffe durchführen lassen.

   Jedes der  artige Festmachen, Lösen, Abheben,     Wiederauf-          setzen    und erneute Festmachen des Arms am Sockel  stellt für die Hausfrau eine ermüdende und daher  lästige Manipulation dar, die zudem selbst Anlass  zu Betriebsstörungen geben kann.  



  Ferner sind Maschinen der eingangs erwähnten  Art bekannt, bei denen der Arm kippbar am Motor  sockel angebracht ist. In einem solchen Falle ist  jedoch der Nachteil in Kauf zu nehmen, dass sich  nach dem     Aufkippen    des Arms, das heisst nach  dem Herausheben des daran befestigten     Werkzeu-          ges    aus der Schüssel, kein anderes Zusatzgerät auf    den Sockel aufsetzen lässt, was häufig als recht  hindernde Einschränkung empfunden wird.  



  Um alle erwähnten Nachteile zu beheben, er  streckt sich bei einer Haushaltmaschine der im ersten  Absatz umschriebenen Gattung gemäss der Erfin  dung von dem waagrecht auf den Motorsockel auf  gesetzten Arm ausserhalb dieses Sockels und par  allel zu dessen Längsachse ein länglicher Kolben  nach abwärts, dem eine hülsenförmige Stütze zu  geordnet ist, deren Abstand vom Sockel unverän  derlich ist und in welcher der Kolben nach Lösen  einer Feststellvorrichtung höhenverstellbar und dreh  bar geführt ist, so dass sich der Arm nach einer  Höhenverstellung um die Längsachse der Stütze  seitlich ausschwenken lässt, was die Möglichkeit er  gibt, Geräte anderer Art auf den Motorsockel auf  setzen zu können, ohne dass der Arm abzunehmen ist.  



  Ist bei einer     Haushaltmaschine    dieser Bauart  für den Motorsockel und zum Beispiel für eine  Schüssel zum Aufnehmen des zu bearbeitenden Gutes  eine gemeinsame Grundplatte vorgesehen, so lässt  sich in einem solchen Falle nach dem Anziehen  der Feststellvorrichtung für den Kolben zwischen  dem Motorsockel, dem auf diesen aufgesetzten,  das Werkzeug tragenden Arm, der Grundplatte und  der Schüssel eine Einheit von einer Starrheit schaffen,  die derjenigen einer Bauart nicht nachsteht, bei wel  cher Motorsockel, Grundplatte und Werkzeugträger  aus einem Stück bestehen.

   Eine starre Verbindung  der erwähnten vier     Teile    ist jedoch     Voraussetzung     dafür, dass sich mit dem Motorsockel auch Teig  rührwerke kombinieren lassen, da bekanntlich in  diesem Falle die Anforderungen an die Starrheit  des Aufbaues besonders gross sind.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel  gemäss der Erfindung     dargestellt,    und zwar zeigt:           Fig.    1 die Seitenansicht einer Haushaltmaschine,  bei der auf den Motorsockel ein Arm aufgesetzt ist,  welcher ein in eine Schüssel ragendes Rührwerk  zeug trägt; letzteres und der Arm sind in strich  punktierten Linien auch noch in der hochgehobenen  Lage dargestellt, in welcher das Werkzeug ganz  aus der Schüssel herausgehoben ist.  



       Fig.    2 zeigt diese Maschine in Draufsicht, wobei  der das     Rührwerkzeug    tragende Arm in strichpunk  tierten Linien zudem in einer um mehr als 90  aus  der Betriebslage     herausgeschwenkten    Lage darge  stellt ist, und ferner zeigt       Fig.3    einige Teile in schaubildlicher Darstel  lung und in grösserem Massstab.  



  In den Figuren bezeichnet 1 einen Motorsockel  bekannter Form, in welchem, wie üblich, ein hoch  touriger elektrischer Motor (nicht     gezeigt)    unterge  bracht ist. Von der     im    Motorsockel 1 gelagerten,  senkrechten, elektromotorisch angetriebenen Welle  ist in     Fig.    1 gerade noch deren oberes Ende 14,  das als Teil einer Aufsteckkupplung zu dienen hat,  sichtbar. Ferner bezeichnet 2 einen Arm, in dem  ein     Untersetzungsgetriebe    untergebracht ist und der  sich auf den Motorsockel 1 aufsetzen lässt, wobei  dann von diesem Getriebe die Drehbewegung der  Motorwelle auf ein vom Arm 2 getragenes Werk  zeug 4, das im gezeichneten Beispiel ein     Rührer    ist,  übertragen wird.

   Das Aufsetzen und Abheben des  Arms 2 wird durch am Motorsockel 1 vorgesehene  und höher als das Wellenende 14 ragende Ansätze  3 erleichtert. Das Rührwerkzeug 4 ragt bei auf den  Motorsockel 1 aufgesetztem Arm 2 in eine Schüssel  5. Motorsockel 1 und Schüssel 5 lassen sich in  üblicher Weise an einer gemeinsamen Grundplatte  6 befestigen.  



  In der Nähe des linken Endes des Arms 2 ist  an einem rechtwinklig zu seiner Längsachse seit  lich vorragenden Ansatz 7 ein länglicher Kolben 8  angebracht. Dieser Kolben ist als Hohlkörper aus  gebildet; ferner ist er am Arm 2 so angebracht,  dass er sich bei auf den Motorsockel 1 aufgesetztem  Arm 2 ausserhalb dieses Sockels und parallel zu  dessen Längsachse nach     abwärts    erstreckt. Dem  Kolben 8 ist eine hülsenförmige Stütze 9 zugeord  net, die an der Grundplatte 6 so befestigt ist, dass  deren Abstand vom Motorsockel 1 unveränderlich  ist. Der Innendurchmesser der     hülsenförmigen    Stütze  9 ist nur ganz wenig grösser als der Durchmesser  des Kolbens B. Der obere Teil der Stütze 9 ist ge  schlitzt und weist zwei Klemmbacken 10 (vgl.

         Fig.3)    auf, die sich mit Hilfe einer mit einem  Handgriff 11 ein Stück bildenden Schraube 12 zu  sammenziehen lassen. Zusammen wirken die     Teile     10, 11 und 12 im Sinne einer lösbaren Feststellvor  richtung. Schliesslich bezeichnet 13     (Fig.    1) eine  Druckfeder, die im Hohlraum des Kolbens 8 un  tergebracht ist.  



  Die Stütze 9 ist an einer solchen Stelle der  Grundplatte 6 befestigt, dass der Kolben 8 beim  Aufsetzen des Arms 2 auf den Motorsockel 1 in    die Längsbohrung der Stütze 9 eintaucht, wobei  die Feder 13 entsprechend zusammengedrückt wird.  Sobald der waagrecht auf den Motorsockel aufge  setzte Arm 2 satt sitzt und der Kolben 8 demzu  folge in der Stütze 9 seine tiefste Lage einnimmt,  wird die Feststellvorrichtung 10, 11 und 12 ange  zogen, so dass der Arm 2 über den Kolben fest  mit der Stütze 9 verbunden wird. Der Abstand zwi  schen dem ebenfalls an der Grundplatte 6 befestig  ten Sockel 1 und der Stütze 9 bleibt somit unver  ändert. Das Rührwerkzeug 4 kann nun von dem im  Sockel 1 untergebrachten Motor in Bewegung ge  setzt werden.

   Nach Lösen der Feststellvorrichtung  10, 11, 12 lässt sich der Kolben 8 in der Stütze 9  nach Erfordernis in der Höhe verstellen und um  die Längsachse der Stütze 9 drehen. Kolben 8 und  Stütze 9 sind so lang bemessen, dass auch nach  dem Hochheben des Arms 2 um den für das Heraus  heben des Werkzeuges 4 aus der Schüssel 5 erfor  derlichen Betrag, der Kolben 8 in der Stütze 9 noch  so     geführt    wird, dass ein beliebiges seitliches Aus  schwenken des hochgehobenen Arms 2 um die  Längsachse der Stütze 9 angängig ist, was gestattet,  die Schüssel 5 auch von oben her restlos zugänglich  zu machen und ferner auf den Motorsockel 1 ein  beliebiges Zusatzgerät, wie:     Mixer,    Saftpresse,  Frucht- und Gemüseschneider, Reibmaschine und  dergleichen aufzusetzen, und zwar ohne, dass der  Arm 2 abzunehmen ist.

   Dabei wirkt die Feder 13  im Sinne eines     Heraushebens    des Schwenkarms 2  aus dem Sockel 1 und somit auch des Werkzeuges 4  aus der Schüssel 5.  



  Anstelle des Rührwerkzeuges 4 kann am Arm 2  auch ein Werkzeug zum Schlagen, Kneten und der  gleichen befestigt werden, und anstelle des hohl  ausgebildeten Kolbens 8 kann ein massiver Kolben  vorgesehen werden.  



  Die Stütze 9 kann mit der Grundplatte 6 durch  Schweissen mittels Schrauben und dergleichen fest  verbunden werden.  



  Anstatt die Stütze an der dem Motorsockel 1  und der Schüssel 5 gemeinsamen Grundplatte 6 zu  befestigen, kann sie auch am Motorsockel 1 be  festigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Haushaltmaschine zum Zerkleinern, Mischen, Schlagen, Rühren, Kneten und dergleichen von Nah- rungs- und Genussmitteln, mit einem Motorsockel zum auswechselbaren Aufsetzen von Geräten ver schiedener Art, so unter anderem eines Gerätes mit einem ein Bearbeitungswerkzeug tragenden und ein die Drehbewegung der Motorwelle auf das Werkzeug übertragendes Mittel enthaltenden Arm, dadurch gekennzeichnet, dass sich von dem waag recht auf den Motorsockel (1) aufgesetzten Arm (2) ausserhalb dieses Sockels und parallel zu dessen Längsachse ein länglicher Kolben (8) nach abwärts erstreckt, dem eine hülsenförmige Stütze (9) zuge- ordnet ist, deren Abstand von dem Sockel (1)
    un veränderlich ist und in welcher der Kolben nach Lösen einer Feststellvorrichtung (10, 11, 12) höhen verstellbar und drehbar geführt ist, so dass sich der Arm (2) nach einer Höhenverstellung um die Längs achse der Stütze seitlich ausschwenken lässt, was die Möglichkeit ergibt, Geräte anderer Art auf den Motorsockel (1) aufsetzen zu können, ohne dass der Arm (2) abzunehmen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Haushaltmaschine nach Patentanspruch mit einer gemeinsamen Grundplatte für den Motorsockel und einer Schüssel zum Aufnehmen des zu bear beitenden Gutes, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (9) an der Grundplatte (6) befestigt ist. 2. Haushaltmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stütze (9) am Motor sockel (1) befestigt ist.
CH338281D 1956-01-26 1956-01-26 Haushaltmaschine zum Zerkleinern, Mischen, Schlagen, Rühren, Kneten und dergleichen von Nahrungs- und Genussmitteln CH338281A (de)

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