CH338443A - Verfahren zur Herstellung von Carotinoiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Carotinoiden

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CH338443A
CH338443A CH338443DA CH338443A CH 338443 A CH338443 A CH 338443A CH 338443D A CH338443D A CH 338443DA CH 338443 A CH338443 A CH 338443A
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trimethyl
cyclohexen
acid
dimethyl
ester
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Otto Dr Isler
Marc Dr Montavon
Rudolf Dr Rueegg
Paul Dr Zeller
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Hoffmann La Roche
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

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      Verfahren        zur        Herstellung    von     Carotinoiden       Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren     zur     Herstellung von     Carotinoiden.    Das Verfahren ist da  durch gekennzeichnet, dass man ein 3,8-Dimethyl-         2,9-dialkoxy-decatetraen-(1,3,7,9)-in-(5)    beidseitig  mit einem     Acetal    der Formel  
EMI0001.0009     
    in welcher R niedere     Alkylgruppen    und n eine ganze  Zahl von 1-3 bedeuten,     kondensiert,    das erhaltene       Diätherdiketal    mit sauren Mitteln     behandelt,

      das ge  bildete     Diketon    zum     Diol    reduziert und letzteres    oder einen Ester davon einer doppelten Wasser- bzw.  Säureabspaltung unter     Allylumlagerung        unterwirft,     wobei ein     Carotinoid    der Formel  
EMI0001.0019     
    gebildet wird.

      Die benötigten Ausgangsmaterialien können bei  spielsweise wie folgt hergestellt werden:         3,8-Dimethyl-2,9-dialkoxy-decatetraen-(1,3,7,9)-          in-(5)   <I>(=</I>     C,2        In-dienoläther)     Eine Lösung von 1     Mol        2,7-Dimethyl-octadien-          (2,6)-in-(4)-dial-(1,8)    in der 10fachen Menge absolu  tem Äther wird mit 2,1     Mol        Methylmagnesium-          bromid    kondensiert und das erhaltene     3,8-Dimethyl-          2,9-dihydroxy-decadien-(3,7)-in-(5)

      mit der 15fachen  Menge Braunstein in     Methylenchloridlösung    15 Stun-    den geschüttelt. Das entstandene     3,8-Dimethyl-2,9-          dioxo-decadien-(2,7)-in-(5)    wird in der etwas mehr  als doppelt     molaren    Menge eines     Orthoameisensäure-          esters    suspendiert, mit einer 1<B>WO</B>     oigen        äthanolischen     Lösung von 0,00l-0,

  002     Mol        p-Toluolsulfosäure     versetzt und 48 Stunden bei Raumtemperatur     ver-          rührt.    Das     gebildete        Acetal    wird dann in     Toluol-          lösung    mit 2,2     Mol        Essigsäureanhydrid    in Gegen  wart von 2     Mol        Pyridin    5-7 Stunden gekocht, wobei  der entstehende Essigester fortwährend aus der Reak  tionslösung     abdestilliert    wird.

       UV.-Max.    bei 320 und  340<I>mit</I> in     Petrolätherlösung.              8-[2',6',6'-Trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-2,6-          dimethyl-1,1-diäthoxy-octatrien-(2,4,   <I>6)</I>  <I>(=</I>     ss-C13        Acetal)     8 - [2',6',6'-     Trimethyl-cyclohexen-(1')        -yl]-2,6-di-          methyl-octatrien-(2,4,6)-al-(1)    wird mit 1,

  2     Mol          Orthoameisensäureäthylester    und 1     Mol    Äthanol in       Gegenwart    von wenig Phosphorsäure bei Zimmer  temperatur     acetalisiert.    In gleicher Weise lassen sich  die andern     Acetale    (z. B. das     Dimethylacetal,    das       Dibutylacetal    usw.) mittels der entsprechenden     Ortho-          ameisensäureester    (z. B.     Methylester,        Butylester    usw.)  und     Alkohole    (z. B. Methanol,     Butanol    usw.) her  stellen.

           12-[2',6',6'-Trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-2,6,10-          trimethyl-1,1-diäthoxy-dodeca        pentaen-(2,4,6,   <I>8,10)</I>    <I>(=</I>     ss-C24        Acetal)            ss-Cl,-Acetal    wird mit 1     Mol        Vinyläthyläther    in  Gegenwart von wenig Zinkchlorid bei 30-35  kon  densiert, das Kondensationsprodukt mit Essigsäure  erwärmt, das entstandene 10-[2',6',6'-Trimethyl       cyclohexen-(1')-yl]-4,8-dimethyl-decatetraen-(2,4,6,8)-          al-(1)    mit 1,

  2     Mol        Orthoameisensäureäthylester    und  1     Mol    Äthanol in     Gegenwart    von wenig Phosphor  säure und einer Spur     p-Toluolsulfosäure        acetalisiert,     das gebildete     Acetal    mit 1     Mol        Propenyläthyläther    in       Gegenwart    von wenig Zinkchlorid bei 30  konden  siert, das Kondensationsprodukt mit Essigsäure er  wärmt und das so erhaltene     12-[2',6',6'-Trimethyl-          cyclohexen    - (1')     -yl]        -2,6,

  10-trimethyl-dodecapentaen-          (2,4,6,8,10)-al-(1)    mit 1,2     Mol        Orthoameisensäure-          äthylester    und 2     Mol    Äthanol in Gegenwart von  wenig Phosphorsäure und einer Spur     p-Toluolsulfo-          säure    bei 20      acetalisiert.    In gleicher Weise lassen  sich die andern     Acetale    (z. B. das     Dimethylacetal,     das     Dibutylacetal    usw.) mittels der entsprechenden       Orthoameisensäureester    (z.

   B.     Methylester,        Butylester     usw.) und Alkohole (z. B. Methanol,     Butanol    usw.)  herstellen.         16-[2',6',6'-Trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-2,6,10,14-          tetrarnethyl-1,1-diäthoxy-hexadecaheptaen-(2,4,6,8,       <I>10,12,14)</I>  <I>(=</I>     ss-C"   <I>Aldehyd)</I>         ss-C24        Acetal    wird mit 1     Mol        Vinyläthyläther    in Ge  genwart von wenig Zinkchlorid bei 30-35  konden  siert, das Kondensationsprodukt mit Essigsäure er  wärmt, das entstandene     14-[2',6',6'-Trimethyl-cyclo-          hexen-(1')

  -yl]    - 4,     8,12-trimethyl-tetradecahexaen-(2,4,     6,8,10,12)-a1-(1) mit 1,2     Mol        Orthoameisensäure-          äthyester    und 1     Mol    Äthanol in Gegenwart von wenig  Phosphorsäure und einer Spur     p-Toluolsulfosäure          acetalisiert,    das gebildete     Acetal    mit 1     Mol        Propenyl-          äthyläther    in     Gegenwart    von wenig Zinkchlorid bei  30  kondensiert, das Kondensationsprodukt mit  Essigsäure erwärmt und das so erhaltene 16-[2',6',

  6'-         Trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-2,6,10,14    -     tetramethyl-          hexadecaheptaen-(2,4,6,8,10,12,14)-al-(1)    mit 1,2       Mol        Orthoameisensäureäthylester    und 2     Mol    Äthanol  in Gegenwart von wenig Phosphorsäure und einer  Spur     p-Toluolsulfosäure    bei 20      acetalisiert.    In glei  cher Weise lassen sich die andern     Acetale    (z. B. das       Dimethylacetal,    das     Dibutylacetal    usw.) mittels der  entsprechenden     Orthoameisensäureester    (z.

   B.     Me-          thylester,        Butylester    usw.) und Alkohole (z. B. Me  thanol,     Butanol    usw.) herstellen.    In der ersten Stufe des erfindungsgemässen Ver  fahrens wird der     Cl.        In-dienoläther    in     Gegenwart     eines sauren Kondensationsmittels beidseitig mit       ss-C"    oder     ss-C24    oder     ss-C.=2        Acetal    kondensiert;

   in  der zweiten Stufe wird das gebildete Kondensations  produkt mit Säure     hydrolysiert.    Beide Reaktions  stufen werden zweckmässig im gleichen Reaktions  gefäss und ohne Isolierung des Zwischenproduktes  ausgeführt. Als Kondensationsmittel eignen sich       Bortrifluoridätherat,    Zinkchlorid,     Titantetrachlorid,          Ferrichlorid,        Zinntetrachlorid    usw. Man verwendet       zweckmässigerweise    den     Dienoläther    des gleichen  Alkohols, mit dem der Aldehyd     acetalisiert    worden  ist, z.

   B.     3,8-Dimethyl-2,9-dimethoxy-decatetraen-          (1,3,7,9)-in-(5)    und ein     Dimethylacetal    oder     3,8-          Dimethyl    - 2,9 -     diäthoxy-        decatetraen    - (1,3,7,9)-     in-(5)     und ein     Diäthylacetal.    Die Kondensation erfolgt bei  einer möglichst tiefen Reaktionstemperatur; dadurch  kann man unerwünschte Nebenreaktionen, wie     Poly-          merisation,    vermeiden.

   Die optimale Reaktionstempe  ratur liegt je nach der Wahl des Kondensationsmittels  und des zur Kondensation ausgewählten     Acetals    und       Dienoläthers    zwischen 5 und 50 . Bei der bevor  zugten Ausführungsform lässt man 1     Mol        C12In-          dienoläther    und 2     Mol        Acetal    bei 20-40  in einem       inerten    Lösungsmittel, wie Benzol oder     Petroläther,     in     Gegenwart    von Zinkchlorid oder     Bortrifluorid-          ätherat    aufeinander einwirken;

   die so erhaltene Lö  sung des Kondensationsproduktes wird ohne Isolie  rung und Reinigung des letzteren direkt der Hydro  lyse unterworfen. Verwendet man zur Kondensation  beispielsweise einen     Cl;        In-dienoläther    und ein     ss-Cl2          Acetal,    so erhält man ein     1,26-Di-[2',6',6'-trimethyl-          cyclohexen-(1')-yl]-3,7,11,16,20,24-hexamethyl-8,10,          10,17,17,19-hexalkoxy-hexacosa-octaen-(2,4,6,11,15,          20,22,24)-in-(13)    (=     ss-C..-Diätherdiketal);

      aus einem       C"In-dienoläther    und     einm        ss-C24    bzw. einem       ,8-C22        Acetal        erhält    man ein     1,34-Di-[2',6',6'-trime-          thyl-cyclohexen-(1')    -y1]-3,7,11,15,20,24,28,32 -octa       methyl-12,14,14,21,21,23-hexaa,lkoxy-tetratriakonta-          dodecaen-(2,4,6,8,10,15,19,24,26,28,30,32)    - in- (17)  (=     ss-C"ö        Diätherdiketal)    bzw.

   ein     1,42-Di-[2',6',6'-          trimethyl-cyclohexen-    (1') -y1]-3,7,11,15,19,24,28,32,       36,40-d!ecamethyl-16,18,18,25,25,27-hexaalkoxy-do-          tetrakontahexadecaen    -(2,4,6,8,10,12,14,19,23,28,30,       32,34,36,38,40)-in-(21)    (=     ss-C7.Diätherdiketal).     



  In der zweiten Stufe werden durch Behandlung mit  sauren Mitteln, mit Vorteil unter gleichzeitigem Erwär  men, 6     Mol        Alkohol    abgespalten, wobei ein     Diketon,         das 2     Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungen    mehr  aufweist, gebildet wird;

   beispielsweise aus einem       fl-C"        Diätherdiketal    das 1,26-Di-[2',6',6'-trimethyl       cyclohexen-(1')-yl]-3,7,11,16,20,24-hexamethyl-hexa-          cosa-decaen-(2,4,6,        8,11,15,18,20,22,24)-in-(13)-dion-          (10,17);

      aus einem     f-C60-Diätherdiketal    das     1,34-Di-          [2',6',6'-trimethyl    -     cyclohexen    - (1')     -y1]-    3,7,11,15,20,       24,28,32-octamethyl-tetratriakontatetradecaen-(2,4,6,          8,10,12,15,19,22,24,26,28,30,32)-in-(17)-dion-(14,21)     und aus einem     f-C")Diätherdiketal    das     1,42-Di-          [2',6',6'-        trimethyl-        cyclohexen-(1')-yl]-3,7,11,15,19,     24,28,32,3     6,

  40-decamethyl-        dotetrakontaoctadecaen-          (2,4,6,8,10,12,14,16,l9,23,26,28,30,32,34,36,3        8,40)-          in-(21)-dion-(18,25).    Die Hydrolyse erfolgt zweck  mässig mittels wasserlöslicher organischer oder an  organischer Säuren, wie z. B.     p-Toluolsulfosäure,     Essigsäure,     Propionsäure,        Oxalsäure,    Schwefelsäure,  Phosphorsäure oder sauer reagierender, wasserlös  licher Salze, wie Zinkchlorid oder     Natriumbisulfat.     Bei der Reaktion wird mit Vorteil     Sauerstoff    ausge  schlossen und ein     Antioxydans,    z.

   B.     Hydrochinon,     zugefügt. Man arbeitet zweckmässig unter Bedingun  gen, bei welchen der entstehende Alkohol fortlaufend  aus der Reaktionsmischung entfernt wird. Man kann  dem Reaktionsgemisch ein mit Wasser mischbares  Lösungsmittel, wie beispielsweise     Dioxan,        Tetra-          hydrofuran,        Äthylenglycoldimethyläther    usw. zu  geben, um ein homogenes Reaktionsgemisch zu er  halten. Vorzugsweise wird das Kondensationsprodukt  mit verdünnter Phosphorsäure in Gegenwart eines  mit Wasser mischbaren Lösungsmittels oder mit  Essigsäure unter Zusatz eines     Alkaliacetates    und  etwas Wasser auf etwa 100  erwärmt.

   Beim Ver  dünnen des Reaktionsgemisches mit Wasser fällt das       Diketon    aus. Durch Verteilung zwischen Lösungs  mitteln,     Chromatographie    und Kristallisation kann  es gereinigt werden. Es weist im     Ultraviolettspektrum          charakteristische    Absorptionsmaxima auf.  



  In der dritten Stufe des Verfahrens wird das       Diketon    zum     Diol    reduziert. Dies erfolgt z. B. durch  Behandlung mit     Natrium-    bzw.     Lithiumborhydrid     oder Natrium- bzw.     Lithiumaluminiumhydrid    in  einem Lösungsmittel oder durch Erwärmen mit einem       Metallalkoholat,    wie     Aluminiumäthylat    oder     -isopro-          pylat,    in einem Lösungsmittel mit Alkoholcharakter.  Bei der Reaktion wird mit Vorteil Sauerstoff ausge  schlossen und in einer     inerten    Atmosphäre, z. B.  Stickstoffatmosphäre, gearbeitet.

   Eine geeignete Aus  führungsform besteht darin, dass man das     Diketon    in  einem     inerten    Lösungsmittel, wie Benzol oder     Toluol,     mit     Aluminiumisopropylat    in Gegenwart von     Isopro-          panol    erhitzt, wobei das gebildete Aceton fortwäh  rend aus dem Reaktionsgemisch     abdestilliert    wird.  Die     Diole    sind zähe Harze oder kristalline Substan  zen, die im     Ultraviolettspektrum    charakteristische       Absorptionsmaxima    aufweisen.

   Sie stellen     Isomeren-          gemische    dar, die am besten ohne Reinigung direkt  weiter umgesetzt werden.  



  In der vierten Stufe des erfindungsgemässen Ver-         fahrens    wird das     Diol,    gegebenenfalls nach.     Vereste-          rung,    einer doppelten Wasser- bzw. Säureabspaltung  unter     Allylumlagerung    unterworfen. Umlagerung und  Abspaltung gelingen gleichzeitig durch Einwirkung  von wässeriger oder von wasserfreier Halogenwasser  stoffsäure. Zweckmässig wird das     Diol    vor der Was  serabspaltung     verestert,    z. B.     acetyliert.    Eine geeig  nete Ausführungsform der Wasser- bzw.

   Säureab  spaltung besteht darin, dass man eine Lösung des       Diols    bzw. eines seiner Ester in einem     inerten    Lö  sungsmittel, wie Äther,     Methylenchlorid,        Dioxan    usw.  mit wasserfreier     Halogenwasserstoffsäure    behandelt.  Man arbeitet mit Vorteil in     Äthyläther    oder     Äthyl-          acetat    und wendet     einen        überschuss        alkoholischer          Chlorwasserstoffsäure    an.

   Es genügt eine kleine  Menge Säure, wenn die Reaktion durch     Erwärmen     beschleunigt wird. Eine andere geeignete Ausfüh  rungsform besteht darin, dass man das     Diol    oder eines  seiner Ester in einem     halogenierten    Kohlenwasserstoff  mit grossem     Dipolmoment    bei einer Temperatur unter  0  mit wässeriger     Halogenwasserstoffsäure    behandelt  und anschliessend aus der gebildeten Halogenver  bindung durch Einwirkung von Wasser oder einer  basischen Verbindung Halogenwasserstoff abspaltet.

    Als Lösungsmittel eignen sich hierzu     Methylenchlo-          rid    und Chloroform, als wässerige Halogenwasser  stoffsäure konzentrierte wässerige Bromwasserstoff  säure. Aus 1,26-Di-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen       (1')-yl]-3,7,11,16,20,24-hexamethyl-heixacosadecaen-          (2,4,6,8,11,15,18,20,22,24)-in-(13)-diol-(10,17)    er  hält man     1,26-Di-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen-(1')-          yl]    - 3,7,11,I 6,20,24 -     hexamethyl    -     hexacos        adodecaen-          (1,3,5,7,9,11,15,17,19,21,23,25)-in-(13);

      aus     1,34-          Di-        [2',6',6'-trimethyl-cyclohexen-    (1')     -y1]-3,7,11,15,     20,24, 28,3     2-octamethyl    -     tetratriakontatetradecaen-(2,     4, 6, 8,10,12,15,19,22,24,26,28, 3<B>0,32)</B> - in - (17) -     diol      (14,21) erhält man 1,34-Di-[2',6',6'-trimethyl-cyclo       hexen-(1')-yl]-3,7,11,15,20,24,28,32-octamethyl-          tetratriakontahexadecaen-    (1, 3, 5, 7,9,11,13,15,19,21,       23,25,27,29,31,33)-in-(17);

      aus     1,42-Di-[2',6',6'-tri-          methyl-cyclohexen-(1')-yl]-3,7,11,15,19,24,28,32,36,     40 -     decamethyl-        dotetrakontaoctadecaen-    (2,4,6, 8,10,  12,14,16,19,23,26,28,30,32,34,36,3     8,40)-in-(21)-diol-          (18,25)    erhält man     1,42-Di-[2',6',6'-trimethyl-cyclo-          hexen-        (1')-y11    -     3,7,11,15,19,24,28,32,36,40-decame-          thyl-dotetrakontaeikosaen-    (1,3,5,7,9,11,13,15,17,19,       23,25,27,29,31,33,35,37,39,41)-in-(21)

  .       Die Verfahrensprodukte lösen sich in Öl mit  roter Farbe. Sie     sollen    als Farbstoffe, insbesondere  zur Lebensmittelfärbung, sowie als Zwischenprodukte  für die Herstellung von Farbstoffen zur Lebensmittel  färbung verwendet werden.    <I>Beispiel 1</I>    <I>a)</I>     Kondensation     25 Gewichtsteile     8-[2',6',6'-Trimethyl-cyclohexen-          (1')-yl]    - 2,6 -     dimethyl-1,1-        diäthoxy-octatrien-(2,4,6)     (gelbes Öl,     nD    = 1,5325,     UV.-Max.    bei 278 und      288     my    in     Petroläther)    in 10 Raumteilen trockenem  Benzol werden mit 1,

  5 Raumteilen einer     10 /oigen          Zinkchloridlösung    in     Äthylacetat    versetzt. Man gibt  dann eine Lösung von 8,5 Gewichtsteilen     3,8-Di-          methyl-2,9-diäthoxy-decatetraen-(1,3,7,9)-in-(5)        (Fp:     65 ;

       UV.-Max.    bei 320 und 340     mu    in     Petroläther)     in 14 Raumteilen trockenem Benzol unter Rühren  bei etwa 35  allmählich zu und rührt anschliessend  noch 18 Stunden bei     Raumtemperatur.    Das gebildete       1,26-Di-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen-(11)yl]-3,7,11,          16,20,24-hexamethyl-        8,10,10,17,17,19-hexaäthoxy-          hexacosaoctaen-(2,4,6,11,15,20,22,24)-in-(13)    fällt  dabei kristallin aus. Es ist ein     Isomerengemisch,    das  am besten ohne     Isolierung    direkt     hydrolysiert    wird.

    Durch Extraktion mit Äther, Waschen mit ver  dünnter     Natriumbicarbonatlösung,    Abdampfen des  Lösungsmittels und Verrühren des Rückstandes mit       Petroläther    kann man ein farbloses, kristallines Pul  ver gewinnen, das im     UV.-Absorptionsspektrum    zwei  Maxima bei 280 und 292 mg     in        Petrolätherlösung     aufweist.

      <I>b) Säurebehandlung</I>    Die unter a) erhaltene, rohe Kondensations  mischung wird mit einer Lösung von 10 Gewichts  teilen     Natriumacetat    in 5 Raumteilen Wasser und  100 Raumteilen Eisessig versetzt und 5 Stunden bei  95-100  in Stickstoffatmosphäre     gerührt.    Die Re  aktionsmischung wird dann abgekühlt, mit 10 Raum  teilen Wasser verdünnt, mit 800 Raumteilen     Methy-          lenchlorid    extrahiert, die     Methylenchloridlösung    mit  Wasser und mit verdünnter     Natriumbicarbonatlösung     gewaschen,     mit    Natriumsulfat getrocknet und ein  gedampft.

   Das so gewonnene     1,26-Di-[2',6',6'-tri-          methyl-cyclohexen-    (1')     -y1]    -     3,7,11,16,20,24-hexame-          thyl-hexacosadecaen    -     (2,4,6,8,11,15,18,20,22,24)-in-          (13)-dion-(10,17)    kann durch     Kristallisation    aus     Ben-          zol-Alkohol    oder     Benzol-Petroläther    gereinigt wer  den.

   Es bildet gelbe Kristalle,     Smp.    167-168 ,       UV.-Max.    bei 323 und 403<I>mA</I> in     Petroläther.       <I>Reduktion</I>    8 Gewichtsteile     1,26-Di-[2',6',6'-trimethyl-cyclo-          hexen-(1')-yl]-3,7,11,16,20,24    -     hexamethyl-        hexacosa-          decaen-    (2, 4, 6, 8,11,15,18, 20,22,24) -in- (13) -     dion-          (10,17)    werden     mit    60 Raumteilen trockenem Benzol,

    8 Gewichtsteilen     Aluminiumpropylat    und 70 Raum  teilen     Isopropanol    versetzt und 4 Stunden auf 90  bis 110  erhitzt, wobei das entstehende Aceton fort  während aus dem Reaktionsgemisch     abdestilliert    wird.  Nach dem Erkalten werden 200 Raumteile Benzol  und 200     Raumteile    eiskalte, verdünnte     Salzsäure     zugegeben. Man trennt die     benzolische    Schicht ab,  wäscht nacheinander mit Wasser und mit verdünnter       Natriumbicarbonatlösung,    trocknet mit Natriumsul  fat und dampft das Lösungsmittel ab.

   Man erhält das       1,26-Di-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-3,7,11,          16,20,24-hexamethyl-hexacosadecaen-(2,4,6,8,11,15,          18,20,22,24)-in-(13)-diol-(10,17)    als     rötliches,    zähes  Öl, das ohne     Reinigung    weiter umgesetzt wird.    <I>d) Wasserabspaltung</I>  Das unter c) erhaltene Produkt wird in 80 Raum  teilen Äther gelöst, mit 20 Raumteilen Alkohol und  darauf mit 8 Raumteilen 23     o/aiger    alkoholischer Salz  säure versetzt.

   Nach wenigen Minuten beginnt das       1,26-Di-[2',    6',     6'-trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-3,7,11,     16,20, 24 -     hexamethyl    -     hexacosadodecaen    - (1, 3, 5,7,9,       11,15,17,19,21,23,25)-in-(13)    auszukristallisieren.  Man lässt 4 Stunden bei Raumtemperatur und an  schliessend noch 15 Stunden bei 0-5  in     CO.-Atmo-          sphäre    stehen. Die Kristalle werden dann     abfiltriert     und aus     Benzol-Petroläther    umkristallisiert.

   Man er  hält das     1,26-Di-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen-(1')-          yl]    - 3,7,11,16,20, 24 -     hexamethyl    -     hexacosadodecaen-          (1,3,5,7,9,11,15,17,19,21,23,25)-in-(13)    als dunkel  violette Kristalle,     Smp.    189-190 ,     UV.-Max.    bei  481 und 513     my    in     Petroläther.     



  <I>Beispiel 2</I>  23,2 Gewichtsteile     8-[2',6',6'-Trimethyl-cyclo-          hexen-(1')-yl]        -2,6-dimethyl-1,1-dimethoxy-octatrien-          (2,4,6)        (gelbliches        Öl,        n-        D        1,545,        UV.-Max.        bei     278 und 289     mlc    in     Petroläther)    werden, wie im  Beispiel 1 angegeben, mit     3,8-Dimethyl-2,9-diäthoxy-          decatetraen-(1,3,7,9)-in-(5)    kondensiert und das ge  bildete 1,26-Di-[2',6',

  6'-trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]       3,7,11,16,20,24-hexamethyl-8,10,17,19-tetramethoxy-          10,17-diäthoxy-hexacosaoctaen-(2,4,6,11,15,20,22,          24)-in-(13)    ohne Isolierung direkt mit     Essigsäure-          Natriumacetat    behandelt. Man erhält     wiederum    das  l     ,26-Di-[2',        6',6'-trimethyl-cyclohexen        -(1')-y1]-3,7,11,          16,20,24-hexamethyl-hexacosadecaen-(2,4,6,8,11,15,          18,20,22,24)-in-(13)-dion-(10,17),        Smp.    167-168 .  



  8 Gewichtsteile     1,26-Di-[2',6',6'-trimethyl-cyclo-          hexen-(1')-yl]    - 3,     7,11,16,20,24-hexamethyl-hexacosa-          decaen-(2,4,6,8,11,15,18,20,22,24)-in-(13)    -     dion-(10,     17) werden wie im Beispiel 1     reduziert    und das er  haltene rohe Reduktionsprodukt durch 20stündiges  Stehen mit 50 Raumteilen     Pyridin    und 20 Raum  teilen     Essigsäureanhydrid        acetyliert.    Nach Zugabe  von 100 Raumteilen Eiswasser wird mit Äther  extrahiert, die ätherische Lösung mit kalter, ver  dünnter Schwefelsäure und dann mit Wasser gewa  schen, mit Natriumsulfat getrocknet und eingedampft.

    Der Rückstand wird in 80 Raumteilen     Methylen-          chlorid    gelöst und durch Zugabe von fester Kohlen  säure auf -40  gekühlt. Dann gibt man 3,4 Raum  teile Eisessig zu und versetzt die Mischung innert  30 Sekunden mit 3,3 Raumteilen     57o/oiger    Brom  wasserstoffsäure. Man     rührt    weitere 90 Sekunden bei  -35 , gibt so rasch wie möglich 80 Raumteile Was  ser zu und     rührt    energisch während 3 Stunden bei  0-5 .

   Hierauf wird die     Methylenchloridlösung    ab  g     a        e        trennt,        mit        verdünnter        Natriumbicarbonatlösung     gewaschen, mit     Natriumsulfat    getrocknet und abge  dampft.

   Man kristallisiert den Rückstand aus     Ben-          zol-Petroläther    und erhält das     1,26-Di-[2',6',6'-trime-          thyl-cyclohexen-(1')    -     yl]-3,7,11,16,20,24-hexamethyl-          hexacosadodecaen-        (1,3,5,7,9,11,15,17,19,21,23,25)-          in-(13)    vom     Smp.    189-190 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Carotinoiden, da durch gekennzeichnet, dass man ein 3,8-Dimethyl-2,9- dialkoxy-decatetraen-(1,3,7,9)-in-(5) beidseitig mit einem Acetal der Formel EMI0005.0004 in welcher R niedere Alkylgruppen und n eine ganze Zahl von 1-3 bedeuten, kondensiert, das erhaltene Diätherdiketal mit sauren Mitteln behandelt, das gebildete Diketon zum Diol reduziert und letzteres oder einen Ester davon einer doppelten Wasser- bzw.
    Säureabspaltung unter Allylumlagerung unterwirft, wobei ein Carotinoid der Formel EMI0005.0011 gebildet wird. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man 3,8-Dimethyl-2,9-dialkoxy- decatetraen-(1,3,7,9)-in-(5) beidseitig mit 8-[2',6',6'- Trimethyl-cyclohexen- (1 ') -y1] - 2,6 - dimethyl-1,1-di- alkoxy-octatrien-(2,4,6) kondensiert, das erhaltene 1,26-Di-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-3,7,11,
    16,20,24- hexamethyl - 8,10,10,17,17,19 - hexaalkoxy- hexacosaoctaen-(2,4,6,11,15,20,22,24)-in-(13) mit Säure behandelt, das gebildete 1,26-Di-[2',6',6'-tri- methyl-cyclohexen-(1') -y1] - 3,7,11,16,20,24-hexame- thyl-hexacosadecaen- (2,4,6, 8,11,15,18,20,22,24)-in- (13)-dion-(10,17) zum 1,26-Di-[2',6',6'-trimethyl cyclohexen-(1')-yl]-3,7,11,16,20,24-hexamethyl-hexa- cosadecaen- (2,4,6,8,11,15,18,20,22,24)-in-(13)
    -diol- (10,17) reduziert und letzteres oder einen Ester davon einer doppelten Wasser- bzw. Säureabspaltung unter Allylumlagerung unterwirft. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man 3,8-Dimethyl-2,9-dialkoxy- decatetraen-(1,3,7,9)-in-(5) beidseitig mit 12-[2',6',6' Trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-2,6,10-trimethyl-1,1-di- alkoxy-dodecapentaen-(2,4,6,8,10) kondensiert, das erhaltene 1,34-Di-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen-(1')- yl] - 3,7,11,15,20,24,28,32- octamethyl-12,14,14, 21, 21,
    23-hexaalkoxy-tetratriakontadodecaen-(2,4,6, 8,10, 15,19,24,26,28,30,32)-in-(17) mit Säure behandelt, das gebildete 1,34-Di-[2',6',6'-trimethyl-cylohexen- (1') -y1] - 3, 7,11,15, 20,24,28,32 - octamethyl- tetratri- akontatetradecaen- (2,4,6,8,10,12,15,19,22,24,26,28, 30,32)-in-(17)-dion-(14,21) zum 1,34-Di-[2',6',6'-tri methyl-cyclohexen-(1')-yl]-3,7,11,15,20,24,28,32- octamethyl - tetratriakontatetradecaen - (2, 4,6, 8,10,12,
    15,19,22,24,26,28,30,32)-in-(17)-diol-(14,21) redu ziert und letzteres oder einen Ester davon einer dop- gelten Wasser- bzw. Säureabspaltung unter Allylum- lagerung unterwirft. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man 3,8-Dimethyl-2,9-dialkoxy- decatetraen-(1,3,7,9)-in-(5) beidseitig mit 16-[2',6',6'- Trimethyl-cyclohexen-(1') -y1] -2,6,10,14-tetramethyl- 1,1-dialkoxy-hexadecaheptaen-(2,4,6,8,10,12,14) kon densiert, das erhaltene 1,42-Di-[2',6',6'-trimethyl- cyclohexen-(1')-yl]-3,7,11,15,19,24,28,32,3 6,40-deca- methyl-16,18,18,25,25,
    27 -hexaalkoxy- dotetrakonta- hexadecaen- (2,4,6, 8,10,12,14,19,23,28,30,32,34,3 6, 38,40)-in-(21) mit Säure behandelt, das gebildete 1,42-Di-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-3,7,11, 15,19,24,28,32,36,40- decamethyl- dotetrakontaocta- decaen-(2,4, 6, 8,10,12,14, l6,19,23,26,28,30,32,34, 36,38,40)-in-(21)-dion-(18,25) zum 1,42-Di-[2',6',6'- trimethyl- cyclohexen - (1') -y1]-3,7,11,15,19,24,28,32, 36,
    40 - decameqthyl - dotetrakontaoctadecaen - (2,4,6, 8, 10,12,14,16,19,23,26,28,30,32,34,36,3 8,40)-in-(21)- diol-(18,25) reduziert und letzteres oder einen Ester davon einer doppelten Wasser- bzw. Säureabspaltung unter Allylumlagerung unterwirft. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Kondensation in einem inerten Lösungsmittel, z. B. Benzol, bei 0-50 in Gegenwart von Zinkchlorid oder Bortrifluoridätherat durchführt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man das erhaltene Kondensations produkt mit Essigsäure in Gegenwart von Natrium acetat erwärmt. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Reduktion mittels Alu miniumisopropylat und Isopropanol in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels, z. B. Benzol oder To- CD durchführt. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man das Reduktionsprodukt vor der doppelten Wasserabspaltung acetyliert. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man das Reduktionsprodukt bzw.
    seine Ester in einem inerten Lösungsmittel mit Ha logenwasserstoffsäure behandelt. 9: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man das Reduktionsprodukt bzw. seine Ester. in Diäthyläther oder Essigsäureäthylester mit alkoholischer Chlorwasserstoffsäure versetzt.
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