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Uhr zur Angabe verschiedener Ortszeiten Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Uhr zu schaffen, an welcher die momentanen Stunden- und Minutenwerte für mindestens zwei verschiedene Zeitzonen jederzeit direkt ablesbar sind.
Sie ist darum erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass sie eine vom Uhrwerk angetriebene, pro Stunde eine Umdrehung ausführende, mit einer Minutenskala versehene, zentral angeordnete Minutenscheibe und mindestens zwei peripher angeordnete, mit Stundenzahlen versehene Stundenscheiben sowie eine mit Ausschnitten zum Ablesen der momentanen Drehstellungen der darunter liegenden Scheiben versehene, stillstehende Deckscheibe aufweist, wobei die genannten Stundenscheiben über einen Schrittschalt- mechanismus von der Minutenscheibe so angetrieben werden, dass sie nach Ablauf jeder Stunde um eine Stundenzahl weiter gedreht werden, wobei die den Stundenscheiben zugeordneten Ableseausschnitte in der Deckscheibe so gegeneinander versetzt sind,
dass die darin sichtbaren Stundenzahlen je einer im betreffenden Deckscheibenteil angeschriebenen Zeitzone entsprechen.
Ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Uhr ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Ansicht, Fig. 2 einen Situationsplan der vier Stundenscheiben, Fig. 3 einen Situationsplan der Antriebsorgane. Die in Fig. 1 dargestellte Uhr ist mit einer stillstehenden Deckscheibe D versehen, die in vier Zonen Z 1, Z 2, Z 3, Z 4 eingeteilt ist. Diese vier Zonen sind mit den Bezeichnungen von vier Zonen, zum Beispiel Pacific , Montain , Central , Eastern beschriftet und tragen zum Beispiel noch Hilfsanschriften von Staaten oder Städten, für welche die betreffende Zonenzeit gilt.
Jeder der vier Zonen ist ein Fensterausschnitt F l, F2, F3, F 4 zugeordnet, durch welches eine Stundenzahl auf je einer darunter drehbar angeordneten Stundenscheibe ablesbar ist.
Im Zentrumsbezirk ist die Deckscheibe D mit einem ausgedehnten Minutenablesefenster FM versehen, in welchem ein Teil einer zentral angeordneten Minutenscheibe SM sichtbar wird, die vom Uhrwerk pro Stunde einmal gedreht wird. Es kann also in diesem Minutenfenster FM an einer Marke m jederzeit der Minutenwert der Zeit abgelesen werden. Die Uhr zeigt also zum Beispiel in der gezeichneten Stellung der Organe für die Pacific -Zeitzone Z 1 die Zeit 315 und für die Central -Zeitzone die Zeit 515 an.
Im Situationsplan nach Fig. 2 sind bei abgehobener Deckscheibe D die vier peripher angeordneten Stundenscheiben S1, S2, S3, S4 sowie in gestrichelten Linien die vier zugeordneten Ablesefenster F 1, F 2, F 3, F 4 gezeigt.
Die vier Stundenscheiben sind auf ihren Zentrumsachsen A 1, A 2, A 3, A 4 drehbar gelagert und tragen je einen Umfangszahnkranz Z1, Z2, Z3, Z4, wobei der Zahnkranz jeder Stundenscheibe mit den Zahnkränzen der beiden benachbarten Stundenscheiben in Eingriff steht. Die sich ergebenden Drehrichtungen der Stundenscheiben sind an den Eingriff- stellen der Zahnkränze durch Pfeile eingezeichnet. Die vier Stundenscheiben sind deshalb abwechslungsweise links herum und rechts herum mit den Stundenzahlen beschriftet. Während hier jede Stundenscheibe nur in zwölf Stundensektoren eingeteilt ist, könnten ebensogut je vierundzwanzig Stundensektoren vorgesehen sein.
Fig. 3 zeigt die Antriebsorgane. Das auf der Achse AM der Minutenscheibe sitzende Zahnrad ZM wird vom Uhrwerk der Uhr in bekannter und darum nicht dargestellter Weise angetrieben und macht pro Stunde eine Umdrehung. Auf derselben Achse sitzt
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eine Nockenscheibe NM mit einem Nocken, dessen Radius von einem kleinen Wert über einen Winkelbereich von 360 stetig zu einem grossen Wert ansteigt und dann sprungweise auf den kleinen Wert zurückfällt.
Auf einer peripher angeordneten Achse AH ist ein Schalthebel H schwenkbar gelagert, der von einem Blattfederarm BI eines bei Bo festmontierten Federbügels über einen Zapfen Hl im Uhrzeigerdrehsinn federnd gegen einen gummigepolsterten Anschlagzapfen H2 gedrückt wird. Ein auf einer im Schalthebel H eingesetzten Achse AN gelagerter Winkelhebel W ist mit den Armen W 1 und W2 versehen.
Auf den Winkelhebelarm W2 drückt eine bei Co am Schalthebel H befestigte Blattfeder Cl und der andere Arm W I ist gegen die Umfangsfläche der Nockenscheibe NM gerichtet. Es wird also der Schalthebel H durch die Nockenscheibe NM pro Stunde allmählich gegen die Kraft der Rückstellfeder B l. im Gegenuhrzeiger gehoben, um dann nach Ablauf der vollen Stunde in die gezeichnete Ausgangslage zurückzufallen.
An seinem Ende trägt der Schalthebel H die auf einer Achse AK gelagerte Schaltklinke K, die unter Wirkung einer Torsionsfeder T gegen das Zentrum eines auf der Achse A4 sitzenden Schrittschalt- rades R gedrückt wird, das hier mit zwölf Zähnen versehen ist, aber auch mit vierundzwanzig Zähnen versehen sein könnte.
Es wird durch den zweiten Blattfederarm B2 des bei Bo befestigten Blattfederbügels B in der jeweiligen Stellung gesichert, bis der zuerst vorgespannte Schalthebel H in die gezeichnete Lage zurückfällt und dabei über die Schaltklinke K das Schrittschaltrad R um eine Zahnteilung weiterschaltet.
Durch diesen vorstehend beschriebenen Schrittschaltmechanismus werden die der Uhr zugeschriebe- nen Eigenschaften erreicht, ohne dass das Uhrwerk grössere Kräfte aufbringen muss, weil ja der Schalthebel H je nur ganz langsam gehoben wird.