CH339960A - Hochspannungs-Kondensatordurchführung - Google Patents

Hochspannungs-Kondensatordurchführung

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CH339960A
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CH
Switzerland
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voltage
bushing
insulation
bolt
cooling channel
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Inventor
Widmann Werner
Original Assignee
Licentia Gmbh
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/26Lead-in insulators; Lead-through insulators
    • H01B17/28Capacitor type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description


      Hochspannungs-Kondensatordurchführung       Es sind     Kondensatordurchführungen    für Hoch  spannung bekannt, bei denen mehrere leitende zylin  drische Beläge mit unterschiedlichem Potential und  Durchmesser zwischen den     Durchführungsbolzen    und  dem Durchführungsflansch angeordnet sind. Durch  diese sogenannten Steuerbeläge kann in bekannter  Weise sowohl eine radiale als auch eine axiale  Steuerung des     Hochspannungs-Potentials    erzielt wer  den. Dabei ist entweder ein fester Isolierkörper, z. B.  aus Hartpapier, der die leitenden Einlagen enthält,  im Isolieröl eingebettet oder die leitenden Beläge sind  als Blechzylinder oder als Einlagen der Hochspan  nungsisolation aus saugfähigem Isolierstoff in das Öl  gestellt.  



  Auf eine radiale Steuerung kann man dann ver  zichten, wenn man erfindungsgemäss zur     kapazitiven     Längssteuerung des Spannungsverlaufes     einlagige,     konzentrisch zum     Durchführungsbolzen    angeordnet  Steuerbeläge verschiedenen Potentials vorsieht, die  axial hintereinander auf der Hochspannungsisolation  des Durchführungsbolzens aufgereiht sind, und die  Hochspannungsisolation mit zum Durchführungs  bolzen konzentrischen, in dessen Achsrichtung ver  laufenden Kühlkanälen versieht.  



  Die Kapazität des aus einer Anzahl von in Reihe  geschalteten Teilkondensatoren gebildeten     Steuer-          kondensators    wird man dabei so wählen, dass die  Koppelkapazitäten der Steuerbeläge zum Durchfüh  rungsbolzen und nach Erde hin keinen Einfluss auf       die    Spannungsverteilung haben. Man kann aber auch  eine     Unterteilung    der     Steuerkazapitäten    vornehmen,  die sich aus dem Gesamtaufbau der Durchführung  ergibt.

   Infolge der dabei auftretenden     kapazitiven     Kopplungen zwischen den Teilkapazitäten und dem  Durchführungsbolzen sowie zwischen Teilkapazitäten  und Erde werden     zweckmässigerweise    zur Erreichung    eines linearen Spannungsverlaufes die Teilkapazitäten  mit sinkendem Potential grösser bemessen.  



  Die Teilkapazitäten können auch, wie aus     Fig.    1  der Zeichnung zu ersehen ist, aus jeweils zwei par  allel geschalteten     Teilkondensatoren    13 bestehen,  welche aus den Teilen 14, 15, 16 und 17 aufgebaut  sind und die unmittelbar auf den     Hochspannungs-          isoliermantel    2a aufgeschoben sind. Dabei kommen  auf der Isolierhülle zwei blanke oder isolierte Steuer  beläge 14 zu liegen. Von diesen Belägen 14 ist der  als Wickelkondensator ausgeführte aktive Teil 15 der  Teilkondensatoren 13 durch ein Isolierrohr 16 ge  trennt.

   Die einzelnen aufgereihten Teilkondensatoren  sind mittels Isolierscheiben 17 gegeneinander isoliert  angeordnet und     ihre    freien Enden sind, wie aus       Fig.    3 ersichtlich ist, so verschaltet, dass jeweils der  Belag 18 des     Teilkondensators,    mit dem der Steuer  belag 14 galvanisch verbunden ist, mit dem Belag  18 des nächsten benachbarten Teilkondensators ver  bunden ist, der ein geringeres Potential aufweist und  nicht mit dem Steuerbelag galvanisch verbunden ist.  



  An sich ist es bekannt, bei Hochspannungsdurch  führungen     saugfähige    Isolierstoffe, z. B.     ölimprä-          gniertes    Kabelpapier, zu verwenden, da sich dieses  durch seine hohe elektrische Durchschlagsfestigkeit  auszeichnet.  



  Nun sind aber bei     Hochspannungsdurchführungen     zur Erreichung einer hohen Spannungsfestigkeit ver  hältnismässig dicke Isolationsschichten erforderlich  und infolge der im Bolzen durch den Strom ent  stehenden     Ohmschen    Verluste sowie der im     Innern     der Isolation entstehenden     dielektrischen    Verluste be  steht die Gefahr eines thermischen Durchschlages,  und     zwar    vor allem     dann,    wenn die gesamte Hoch  spannung in einem einzigen, aus festem Isoliermate  rial bestehenden     Dielektrikum    abfällt.

   Ein weiterer,  sich auf die thermischen Eigenschaften der Isolation           nachteilig    auswirkender Faktor ist der, dass der Ver  lustfaktor des Öls im Hochspannungsgerät im Laufe  der Zeit ansteigt, was ebenfalls eine Erhöhung des  Verlustfaktors im ölgetränkten Papier mit sich bringt.  Die Durchschlagsfestigkeit geht zurück und einem  Wärmedurchschlag wird weiter Vorschub geleistet.  



  Versieht man, wie bereits erwähnt, die Hoch  spannungsisolation     mit    konzentrischen, in Achsrich  tung des Durchführungsbolzens verlaufenden Kühl  kanälen, so werden diese Nachteile beseitigt und man  erhält eine betriebssichere Isolation. Denn durch die  zur Kühlung dienenden     Kühlkanäle    wird erreicht,  dass die Höchsttemperatur im     Dielektrikum    zurück  geht und die Durchschlagsspannung ansteigt, wodurch  die Gefahr eines Wärmedurchschlages wesentlich ver  mindert wird.  



  Da das in den Kanälen befindliche Öl eine klei  nere     Dielektrizitätskonstante    besitzt als das feste  Isoliermaterial, besteht die Gefahr einer     überbean-          spruchung    des Öls. Dies kann jedoch dadurch ver  mieden werden, dass die an den Kühlkanal grenzen  den Flächen der festen Isolation mit Metalleinlagen  versehen werden. Diese konzentrisch zueinander lie  genden Metalleinlagen werden derart miteinander  verbunden, dass ein elektrischer Kurzschluss des da  zwischenliegenden Kühlkanals erreicht wird und zwi  schen den Begrenzungsflächen des Kühlkanals keine  elektrische     Spannungsdifferenz    besteht. Ferner kön  nen diese Metalleinlagen in geeigneter Weise mit den  Steuerkondensatoren galvanisch verbunden sein.  



  Neben dem bereits erwähnten, durch die Erfin  dung erreichten     Vorteil    in thermischer Hinsicht kann  noch eine wesentliche Ersparnis an Papierisolation  hinzukommen, wenn die Isolation in der beschrie  benen Weise aufgebaut wird, da durch die mit den  Steuerkondensatoren galvanisch verbundenen und  leitenden Beläge das Feld homogenisiert werden  kann. Es ist     ferner    denkbar, einen zusätzlichen, eben  falls elektrisch kurzgeschlossenen Kühlkanal unmittel  bar zwischen Durchführungsbolzen und Papier  wickel anzuordnen.

   Dies bringt einmal den Vorteil  mit sich, dass die zum Teil recht erhebliche Wärme  im Durchführungsbolzen abgeführt werden kann, und  zum andern besteht bei einer solchen Anordnung  die Möglichkeit einer Kühlung des zur Isolation ver  wendeten Papiers an seiner     meistbeanspruchten     Stelle.  



  Die Anordnung und Ausbildung dieser Kühl  kanäle im Isolationsmantel kann selbstverständlich  jeweils den Erfordernissen entsprechend erfolgen  und ihre Anzahl zweckmässig festgelegt werden.  



  In der Zeichnung ist in     Fig.    2 ein Ausführungs  beispiel der Erfindung veranschaulicht.  



  Der den Durchführungsbolzen 1 umschliessende  Isolationsmantel 2a ist als     Hochspannungisolation     gewickelt und besteht aus Hart- oder vorzugsweise    ölgetränkten     Weichpapierschichten,    die in Form von  breiten Bahnen oder als Band aufgebracht sind.  Darüber sind     Steuerkondensatoreinheiten    5, 6 hin  tereinander angeordnet, deren Teilkondensatoren  (nicht dargestellt) so geschaltet sind, dass ein an  nähernd linearer Spannungsverlauf beispielsweise von  dem geerdeten     Durchführungsflansch    9 nach dem  Durchführungsende 10 zu erzielt wird.

   Die unterhalb  der Steuereinheit 5 liegende und von der Steuereinheit  6 konzentrisch umschlossene Hochspannungsisolation  <I>2a</I> und<I>2b</I> weist an dieser Stelle einen grösseren  Durchmesser auf und ist mit einem zwischen den  Lagen<I>2a</I> und<I>2b</I> der Isolation befindlichen, konzen  trisch zum Durchführungsbolzen verlaufenden Kühl  kanal 4 versehen. An den an diesen Kanal angren  zenden Flächen der Isolation sind Metalleinlagen 7,  8 vorgesehen, die über eine metallische Verbindung 3  miteinander gekoppelt sind, so dass der Ölkanal elek  trisch kurzgeschlossen ist. Da die leitenden Beläge 7,  8 auch mit den     Steuerkondensatoreinheiten    bzw.  Steuerbelägen 14 z.

   B. mit den Stellen 11 und 12  galvanisch verbunden sind     (Fig.    3), wird an diesen  Stellen ein homogenes Feld erzielt, was eine Ersparnis  an Papierisolation ermöglicht. Zur Erreichung einer  ebenfalls linearen Spannungsaufteilung längs des  unterhalb des geerdeten Durchführungsflansches 9  liegenden Teils der     Ausleitung    1 wird zweckmässiger  weise auch dieser Teil mit einer Steuerkondensator  anordnung versehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hochspannungs-Kondensatordurchführung, da durch gekennzeichnet, dass zur kapazitiven Längs steuerung des Spannungsverlaufes einlagige, konzen trisch zum Durchführungsbolzen angeordnete Steuer beläge verschiedenen Potentials axial hintereinander auf der Hochspannungsisolation des Durchführungs bolzens aufgereiht sind, und dass die Hochspannungs isolation mit zum Durchführungsbolzen konzentri schen, in dessen Achsrichtung verlaufenden Kühl kanälen versehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Hochspannungs-Kondensatordurchführung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch den Kühlkanal konzentrisch umschliessende Metalleinlagen, die der art miteinander verbunden sind, dass zwischen den Begrenzungsflächen des Kühlkanals keine elektrische Spannungsdifferenz besteht. 2. Hochspannungs-Kondensatordurchführung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass ein zusätzlicher Kühlkanal, zwi schen dessen Begrenzungsflächen ebenfalls keine elektrische Spannungsdifferenz besteht, unmittelbar zwischen Durchführungsbolzen und Hochspannungs isolation angeordnet ist.
CH339960D 1954-03-08 1955-03-02 Hochspannungs-Kondensatordurchführung CH339960A (de)

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