CH339981A - Zum Betrieb in grossen Höhen bzw. in Regionen von relativ niedrigem Druck und Wasserdampfgehalt bestimmte elektrische Ausrüstung - Google Patents

Zum Betrieb in grossen Höhen bzw. in Regionen von relativ niedrigem Druck und Wasserdampfgehalt bestimmte elektrische Ausrüstung

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CH339981A
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CH
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oily
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low pressure
regions
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Henry Parriss Walter
James Anderson Trevor
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British Thomson Houston Co Ltd
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    • H01R39/02Details for dynamo electric machines
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    • H01R43/14Maintenance of current collectors, e.g. reshaping of brushes, cleaning of commutators

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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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Description


  Zum     Betrieb    in grossen Höhen bzw. in Regionen von relativ niedrigem Druck  und Wasserdampfgehalt bestimmte elektrische Ausrüstung    Die vorliegende Erfindung betrifft eine zum Be  trieb in grossen Höhen bzw. in Regionen von relativ  niedrigem Druck und Wasserdampfgehalt bestimmte  elektrische Ausrüstung mit Bürsten und einem mit  diesen zusammenarbeitenden Kontaktglied, also ins  besondere eine solche Ausrüstung, bei der elektri  scher Strom zwischen zwei relativ zueinander rotie  renden Teilen mittels Bürsten, z. B. aus amorphem  Kohlenstoff oder Graphit, übertragen     wird,    indem  die Bürste zwischen dem sie haltenden Teil und einem       Kontaktglied,    z.

   B. einem     Schleifring    oder     Kommu-          tator,    einen Schleifkontakt herstellt, wie dies z. B.  bei Elektromotoren und Generatoren der Fall ist.  



  Es ist bekannt, dass der Bürstenverschleiss zu  folge Reduktion der     Wasserdampfmenge    in grossen  Höhen oft unzulässig hoch ist, und dass deshalb für  eine     Schmierung    gesorgt werden muss, die in diesen  grossen Höhen den Bürstenverschleiss reduziert, ohne  den Stromübergang zwischen der Bürste und dem  mit dieser zusammenarbeitenden Kontaktteil unge  bührlich zu beeinträchtigen.  



  Die vorliegende     Erfindung    besteht nun in der  Verwendung eines öligen     Chlorfluorkohlenwasser-          stoffes    zum Schmieren der Kontaktfläche.  



  Dieses Schmiermittel, das z. B. unter der Han  delsmarke      Floruben    in den Verkauf gelangt, weist  für den     obgenannten    Zweck ideale Eigenschaften  auf, indem es bei Temperaturen von 200-300  C  der Oxydation widersteht und auch dann noch  schmiert, wenn nur noch ein     adsorbierter    moleku  larer Film vorhanden ist. Ferner weist dieses Schmier  mittel keinen metallischen Bestandteil auf und ver  dunstet leicht bei den an der     Bürstenkontaktfläche     auftretenden Temperaturen, insbesondere wenn die  Ausrüstung bei niederem Druck arbeitet. Die unter    der oben genannten Marke erhältlichen öligen Chlor  fluorkohlenwasserstoffe sind komplizierte Mischun  gen von mehreren nahe verwandten Verbindungen  aus Kohlenstoff, Fluor und Chlor und können z.

   B.  die folgende Zusammensetzung aufweisen:  
EMI0001.0016     
  
    21-23 <SEP> 0/a <SEP> Kohlenstoff,
<tb>  31-33 <SEP> a/o <SEP> Fluor <SEP> und
<tb>  45-48 <SEP> %, <SEP> Chlor.       Bei der     Durchführung    der Erfindung mit einer  Bürste aus Graphit oder einem andern porösen Ma  terial wird das Schmiermittel vorzugsweise im Bür  stenkörper aufgespeichert, indem dieser mit dem  Schmiermittel imprägniert wird, wobei es vorteilhaft  ist, zusammen mit letzterem einen geeigneten Trä  gerstoff, z. B. einen     wärmehärtbaren    Kunststoff, zu  verwenden, der die Verdunstungsgeschwindigkeit des  Schmiermittels bei niedrigem atmosphärischem Druck  beeinflusst. Eine solche Imprägnierung der Bürste  kann auf verschiedene bekannte Arten vorgenom  men werden.

   Anderseits kann das Schmiermittel aber  auch in einem Behälter untergebracht sein, der mit  der Kontaktfläche so in Verbindung steht, dass das       Schmiermittel    diese Fläche wenigstens in verdampf  ter Form     erreichen    kann. Ein solcher Behälter kann  entweder mit dem Bürstenkörper und durch die  Poren oder besonders vorgesehene Kanäle mit der  Kontaktfläche in Verbindung stehen oder unterhalb  der Kontaktfläche des     Kontaktgliedes    angeordnet  und von der Kontaktfläche durch poröses Material  getrennt sein.     Anordnungen    der erstgenannten Art  sind im Patent Nr. 336492 beschrieben. Das Schmier  mittel     kann    aber auch mit andern Mitteln, z.

   B. mit  tels     Hilfsschmierbürsten,    auf     die    Teile, über die die  Bürste gleitet, aufgebracht werden.      Eine mit öligem     Chlorfluorkohlenwasserstoff    im  prägnierte oder     sonstwie    geschmierte Bürste vermag  einem     übermässigen        Verschleiss    in grossen Höhen zu  widerstehen. Ein Schmiermittel dieser Art besitzt       ferner    die Eigenschaft, die Kommutation oder Strom  sammlung in einer elektrischen Maschine nicht nen  nenswert zu beeinträchtigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zum Betrieb in grossen Höhen bzw. in Regionen von relativ niedrigem Druck und Wasserdampfgehalt bestimmte elektrische Ausrüstung mit Bürsten und einem mit diesen zusammenarbeitenden Kontakt glied, gekennzeichnet durch eine Schmierung der Kontaktfläche zwischen Bürsten und Kontaktglied mittels letzterer zugeführtem öligem Chlorfluorkoh- lenwasserstoff. UNTERANSPRÜCHE 1. Ausrüstung nach Patentanspruch, die einen porösen Körper aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürsten mit öligem Chlorfluorkohlenwasser- stoff imprägniert sind. 2.
    Ausrüstung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der ölige Chlorfluorkohlenwasser- stoff in einem Behälter enthalten ist, der durch den Bürstenkörper mit der Kontaktfläche so in Verbin dung steht, dass das Schmiermittel letztere wenig stens in Dampfform erreicht. 3. Ausrüstung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die ölige Chlorfluorkohlenwasser- stoff in einem unter der Kontaktfläche des mitarbei tenden Kontaktgliedes vorgesehenen Behälter ent halten und von der Kontaktfläche durch poröses Material getrennt ist, durch das das Schmiermittel die Kontaktfläche wenigstens in Dampfform erreicht. 4.
    Ausrüstung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass wenigstens eine mit dem Kontakt glied in Berührung stehende Hilfsschmierbürste vor gesehen ist, um diesem öligen Chlorfluorkohlenwas- serstoff zuzuführen. 5. Ausrüstung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass dem öligen Chlorfluorkohlenwas- serstoff ein Trägerstoff zugeordnet ist, der die Ver- dampfungsgeschwindigkeit des Schmiermittels beein flusst, wenn die Ausrüstung in Regionen von niedri gem Druck arbeitet. 6.
    Ausrüstung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerstoff ein wärmehärt- bares Kunstharz ist.
CH339981D 1954-04-02 1955-04-01 Zum Betrieb in grossen Höhen bzw. in Regionen von relativ niedrigem Druck und Wasserdampfgehalt bestimmte elektrische Ausrüstung CH339981A (de)

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DE1036998B (de) 1958-08-21
US2833946A (en) 1958-05-06
CH336492A (de) 1959-02-28
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