CH340230A - Verfahren zur Herstellung eines neuen, in 13-Stellung einen sauerstoffhaltigen Substituenten aufweisenden Steroids - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen, in 13-Stellung einen sauerstoffhaltigen Substituenten aufweisenden Steroids

Info

Publication number
CH340230A
CH340230A CH340230DA CH340230A CH 340230 A CH340230 A CH 340230A CH 340230D A CH340230D A CH 340230DA CH 340230 A CH340230 A CH 340230A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
oxygen
preparation
new steroid
containing substituent
parts
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Reichstein Tadeus Dr Prof
Albert Dr Wettstein
Robert Dr Neher
Original Assignee
Reichstein Tadeus Dr Prof
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Reichstein Tadeus Dr Prof filed Critical Reichstein Tadeus Dr Prof
Publication of CH340230A publication Critical patent/CH340230A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J71/00Steroids in which the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton is condensed with a heterocyclic ring
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Steroid Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines neuen, in     13-Stellung    einen     Sauerstoffhaltigen        Substituenten     aufweisenden     Steroids       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung eines neuen     Steroids    der Formel  
EMI0001.0006     
    Die nach dem Verfahren gemäss der vorliegenden  Erfindung erhaltene Verbindung ist durch eine akute  Steigerung der     Natriumausscheidung    am Tier ge  kennzeichnet ohne spezifische Beeinflussung des Ka  liums in der während der Versuchsdauer ausgeschie  denen Urinmenge.  



  Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass  man Verbindungen der Formel  
EMI0001.0008     
    in welcher R eine veresterte oder     verätherte        Hy-          droxylgruppe    bedeutet, mit Oxydationsmitteln be  handelt und in den erhaltenen Verbindungen die ver-         ätherte    oder     veresterte        Hydroxylgruppe    in     21-Stel-          lung    in Freiheit setzt.  



  Die Ausgangsstoffe stellen     21-Ester    oder Äther  des in der     Nebennierenrinde    enthaltenen hochwirk  samen     Corticosteroids        Aldosteron    dar; Ester des       Aldosterons    sind in der Schweiz. Patentschrift Num  mer 324896 beschrieben; die Äther können in ana  loger Weise wie die Ester aus     Aldosteron    mit       ätherifizierenden        Mitteln    hergestellt werden.  



  Für die Oxydation können chemische, bioche  mische oder elektrochemische Methoden Anwendung  finden. Besonders eignen sich als Oxydationsmittel  Verbindungen des     6wertigen    Chroms, wie Chrom  säure, ferner     Mangandioxyd,    Silberoxyd, Bleidioxyd,       Permanganat,    Ozon oder Sauerstoff in Gegenwart  von     oxydationsfördernden    Katalysatoren, in erster  Linie in Anwesenheit von Enzymen. Man arbeitet  vorteilhaft in Anwesenheit von Verdünnungsmitteln,  wie wasserfreien oder wasserhaltigen Lösungsmitteln,  z.

   B. niederen     aliphatischen    Säuren, wie Eisessig,       Alkoholen,    wie tertiär     Butanol,    organischen Basen,  wie     Pyridin,        Ketonen    oder     halogenierten        Kohlenwas-          serstoffen.     



  Die Oxydationsprodukte unterscheiden sich von  den     Ausgangsstoffen    durch die Anwesenheit einer  (11     -@        18)-Laktongruppe    anstelle der ursprünglichen  (11     -@        18)-Cyclo-halbacetalgruppe.    Die Freisetzung  der     veresterten    oder     verätherten        Hydroxylgruppe    in       21-Stellung    erfolgt am     besten    in bekannter Weise  durch Hydrolyse.  



  Im folgenden Beispiel sind die Temperaturen in  Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel</I>  0,1267 Gewichtsteile     Aldosteron-monoacetat    vom  F. = 190-192  werden in 12     Volumteilen    Eisessig      gelöst und mit 1     Volumteil        2proz.        Chromtrioxyd-          Eisessig-Lösung    versetzt. Nach 15     Minuten    ist das       Chromtrioxyd    verbraucht, und man gibt nochmals  1     Volumteil    derselben Lösung zu. Nach     3I/2    Stun  den     fügt    man zur Reaktionslösung wenig Methanol,  lässt eine weitere Stunde stehen und dampft dann bei  30  im Vakuum ein.

   Den Rückstand nimmt man in       Chloroform-Äther    (1<B>:3)</B> auf, wäscht bei 0  zweimal  mit je 15     Volumteilen    1-n.     Sodalösung    und zweimal  mit je 10     Volumteilen    Wasser, trocknet die     Chloro-          form-Äther-Lösung    und dampft sie im Vakuum ein.  Der     Neutralteil    wird zweimal aus     Aceton-Äther    um  kristallisiert und mit Äther und     Pentan    gewaschen.

    Der     Schmelzpunkt    des so erhaltenen, in farblosen  Blättchen (teilweise auch     Drusen)        kristallisierenden     <B>(18-></B> l     lss)-Laktons    der d     4-3,20-Dioxo-l        lss-oxy-21-          acetoxy-pregnen-18-säure    der Formel  
EMI0002.0026     
    liegt bei 187-190 . Nach weiterem     Umkristallisie-          ren    aus Chloroform-Äther     schmilzt    diese Verbindung  bei 198-199      (flache    Nadeln);     [a]D    = + 117,2   (c = 0,6186 in Chloroform).  



  Zur     Verseifung    der     Acetatgruppe    löst man 0,63  Gewichtsteile der obigen     Verbindung    in 100     Volum-          teilen    Methanol, gibt eine Lösung von 0,7 Gewichts  teilen     Kaliumbikarbonat        in    24     Volumteilen    Wasser  zu und lässt 48 Stunden bei 18  stehen.

   Nach dem  Ansäuern mit verdünnter     Salzsäure    wird mit     Chloro-          form-Äther    (1<B>:3)</B> extrahiert, der Extrakt     mit    Was  ser,     Natriumbikarbonatlösung    und     nochmals    mit  Wasser gewaschen und das Lösungsmittel nach dem  Trocknen im Vakuum verdampft. Der so erhaltene       Neutralteil    beträgt 0,35 Gewichtsteile und stellt das         (18->        llss)-Lakton    der     44-3,20-Dioxo-l        Iss,21-dioxy-          pregnen-18-säure    dar.

   Nach     Umlösen    aus     Aceton-          Äther    bildet es kleine Körner, die bei 203-218        schmelzen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines neuen Steroids der Formel EMI0002.0057 dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel EMI0002.0059 in welcher R eine veresterte oder verätherte Hy- droxylgruppe bedeutet, mit Oxydationsmitteln behan delt und in den erhaltenen Verbindungen die ver- ätherte oder veresterte Hydroxylgruppe in 21 -Stellung in Freiheit setzt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man von Aldosteron-21-acetat aus geht. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man mit Chromtrioxyd in Eis essiglösung oxydiert.
CH340230D 1954-01-15 1954-01-15 Verfahren zur Herstellung eines neuen, in 13-Stellung einen sauerstoffhaltigen Substituenten aufweisenden Steroids CH340230A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH340230T 1954-01-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH340230A true CH340230A (de) 1959-08-15

Family

ID=4505329

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH340230D CH340230A (de) 1954-01-15 1954-01-15 Verfahren zur Herstellung eines neuen, in 13-Stellung einen sauerstoffhaltigen Substituenten aufweisenden Steroids

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH340230A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2715863A1 (de) Verfahren zur herstellung von steroidcarbonsaeuren und ihren estern
CH340230A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen, in 13-Stellung einen sauerstoffhaltigen Substituenten aufweisenden Steroids
DE955504C (de) Verfahren zur Herstellung von 17 ª‡-Oxy-20-keto-21-acyloxysteroiden
DE1131213B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Pregnanverbindungen
DE1199262C2 (de) Verfahren zur Herstellung von 5alpha-Brom-6beta-hydroxysteroiden
DE1156803B (de) Verfahren zur Herstellung von Steroidverbindungen
DE927030C (de) Verfahren zur Herstellung von Allopregnan-17ª‡, 21-diol-3, 11, 20-trion und seinen Estern
AT239453B (de) Verfahren zur Herstellung 18-oxygenierter Steroide
DE960200C (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Pregnen-16 ª‡-ol-3, 20-dionen
AT238381B (de) Verfahren zur Herstellung 18-oxygenierter Steroide
AT292210B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen in 2-Stellung durch Chlor substituierten Steroiden der Pregnanreihe
CH336822A (de) Verfahren zur Herstellung von 17a-Oxy-20-keto-21-acyloxy-steroiden
AT232654B (de) Verfahren zur Herstellung von 16α-Methyl-17α-hydroxy-20-ketonen der Allopregnan-Reihe
DE871759C (de) Verfahren zur Herstellung von Oxyketonen der Pregnanreihe
DE1030340B (de) Verfahren zur Herstellung von in 2-Oxy-3-ketosteroiden
DE1300941B (de) Verfahren zur Herstellung von delta 4-3-Ketonandrosten- oder -pregnenverbindungen
DE1147580B (de) Verfahren zur Herstellung von 5, 6-Dichlor-3, 17ª‡-dihydroxy-16ª‰-methyl-allopregnan-20-on bzw. von dessen 3-Acylaten
DE1076685B (de) Verfahren zur Synthese 11, 18-dioxigenierter 16-Oxoandrostan-verbindungen
DE1010523B (de) Verfahren zur Herstellung eines Pregnanderivates
CH364776A (de) Verfahren zur Herstellung von 16-20-Keto-steroiden
DE1021367B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Halogenpregnenen
DE1086227B (de) Verfahren zur Herstellung von 18-substituierten 20-Oxo-21-hydroxypregnanverbindungenund ihren Derivaten
DE1041042B (de) Verfahren zur Herstellung von in 4-Stellung substituierten Steroiden
DE1102147B (de) Verfahren zur Herstellung der 21-Ester des 17ª‡, 21-Dihydroxy-3, 11, 20-triketoallopregnans
DE1075607B (de) Verfahren zur Herstellung von 6a Chlor- und 6a Fluor A*- pregnen 3 20-dionen