CH341102A - Wickeleinrichtung für Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen mit regelbarem elektromotorischem Antrieb des Wickels - Google Patents
Wickeleinrichtung für Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen mit regelbarem elektromotorischem Antrieb des WickelsInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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- B65H59/384—Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating speed of driving mechanism of unwinding, paying-out, forwarding, winding, or depositing devices, e.g. automatically in response to variations in tension using electronic means
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Description
Wickeleinrichtung für Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen mit regelbarem elektromotorischem Antrieb des Wickels Im Hauptpatent ist eine Wickeleinrichtung für Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen beschrieben, deren elektromotorischer Antrieb in Abhängigkeit von Änderungen einer vorbestimmten Fadenspannung dadurch gesteuert werden soll, dass der aktive Teil der Feldwicklung bzw. der induzierte Teil des Motors in ihrer Längslage zueinander mittels eines automatisch ansprechenden Verstellorgans in Richtung der Motorachse verstellt werden, wodurch sich der Kraftlinienfluss und damit auch die Drehzahl ändert. Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung der Wickeleinrichtung gemäss dem Patentanspruch des Hauptpatentes. Sie besteht darin, dass sowohl das Ständerpaket als auch der Läufer, welche jeweilig entweder mit der Feldwicklung oder mit der zu induzierenden Wicklung ausgestattet sind, axial verschiebbar angeordnet und in ihrer Längslage zueinander mittels selbsttätiger Verstellorgane, gleichzeitig und voneinander unabhängig steuerbar sind. Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird erreicht, dass die Grundsteuerung durch axiales Verschieben der Feldwicklung und die Korrektursteuerung durch axiales Verschieben des induzierten Motorteils ausgeführt wird. Ebenso kann aber umgekehrt das Verschieben des induzierten Motorteils zur Grundsteuerung und das Verschieben der Feldwicklung zur Korrektursteuerung benutzt werden. Im übrigen kann die Grundsteuerung auch unter Heranziehen eines Schablonenreglers, z. B. einer Trommeloder Scheibenkurve, erfolgen, die über die Zeit des Wickelvorganges wirksam sind. An sich sind bereits Regeleinrichtungen für elektromotorische Antriebe von Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen bekannt, bei welchen gleichzeitig ein Schablonenregler eine Grobregelung und ein vom Fadenzug gesteuerter Regler, z. B. ein Flüssigkeitsgetriebe, eine Feinregelung übernimmt. Die bekannten Antriebsvorrichtungen sind jedoch in ihrem Gesamtaufbau kompliziert und teuer und haben deshalb im Textilmaschinenbau keine allgemeine Bedeutung erlangt. Demgegenüber ist die vorgeschlagene Anordnung erheblich einfacher und billiger und auch gegen Störungen weniger anfällig. In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt durch den regelbaren elektromotorischen Antrieb und Fig. 2 eine Einzelheit zu Fig. 1. Die im Hauptpatent beschriebene Wickeleinrichtung für Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen wird mittels eines Motors angetrieben, dessen lastabhängige Drehzahl bei konstanter Klemmenspannung an der Feldwicklung in Abhängigkeit von Änderungen eines vorbestimmten Fadenspannungsverlaufes dadurch gesteuert wird, dass der aktive Teil der Feldwicklung bzw. der induzierte Motorteil in ihrer Längslage zueinander in Motorachsrichtung verstellt werden. Infolge einer solchen Lageänderung ändert sich der Kraftlinienfluss und damit die lastabhängige Motordrehzahl. Sowohl das Ständerpaket als auch der Läufer, welche jeweilig entweder mit der Feldwicklung 1 oder mit der zu induzierenden Wicklung 2 ausgestattet sind, sind derart axial verschiebbar angeordnet, dass sie in ihrer Längslage zueinander gleichzeitig mittels entsprechender selbsttätiger Verstellorgane, beispielsweise mittels des Spulkopfschwenkarmes 3, mittels des Tänzerarmes 4 oder dergleichen automatisch gesteuert werden können. Dabei soll jeweils entweder die Grundsteuerung durch axiales Verschieben der Feldwicklung und die Korrektursteuerung durch axiales Verschieben des induzierten Motorteils erfolgen, oder umgekehrt. Die Steuerung als solche geschieht im Einzelfall zweckmässigerweise in der Art, dass die Grundsteuerung in Abhängigkeit vom sich ändernden Wickeldurchmesser über den bewegbaren Schwenkarm 3 des Spulkopfes und die Korrektursteuerung in Abhängigkeit von der jeweiligen tatsächlichen Fadenspannung während des Betriebes über den Tänzerarm 4 erfolgt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der die zu induzierende Wicklung 2 tragende Läufer mit seiner Welle 5 in Kugellagern 6, welche sowohl Drehbewegungen als auch in gewissen Grenzen Längsbewegungen des zu induzierenden Motorteils 2 zulassen, gelagert und wird, wie im einzelnen bereits im Hauptpatent beschrieben ist, über den Stift 7 bzw. die Rolle 8 in einer Kurvennut verstellt. Das Ständerpaket mit der Feldwicklung 1, sitzt in einer Hülse 9 im Innern des Motorgehäuses 10 und ist in diesem ebenfalls in bestimmten Grenzen axial verschieblich gelagert. Das Verstellen des Ständerpaketes wird über die Kurvennut 11 im Verstelltopf 12 und den in dieser Kurvennut 11 geführten Stift 13 mit Rolle 14 bewirkt, wobei der Stift 13 in dem Schlitz 15 im Motorgehäuse 10 geführt ist. Während der wandernde Spulkopfschwenkarm über sein Gestänge 3 ein zwangläufiges Verschieben des Ständerpaketes und damit die gewünschte Grundsteuerung bewirkt, erfolgt eine Axialverschiebung des Läufers und damit die Korrekturstellung über den Tänzerarm 4. Letztere gleicht dann lediglich die von der Grundsteuerung noch verbliebenen Abweichungen von der vorbestimmten Fadenspannung aus. Für den Tänzerarm 4 ist somit ein nur noch kleiner Schwenkwinkel erforderlich. Auf diese Weise wird der Verstellweg kürzer, was wiederum eine flachere Steigung der Trommelkurve ermöglicht. Abgesehen von der raumsparenden Baulänge werden die Kräfteverhältnisse für die Axialverschiebung des Läufers günstiger. Hierin liegt der besondere Vorteil der vorgeschlagenen Anordnung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Wickeleinrichtung für Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen mit regelbarem elektromotorischem Antrieb des Wickels nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Ständerpaket als auch der Läufer, welche jeweilig entweder mit der Feldwicklung oder mit der zu induzierenden Wicklung ausgestattet sind, axial verschiebbar angeordnet und in ihrer Längslage zueinander mittels selbsttätiger Verstellorgane, gleichzeitig und voneinander unabhängig steuerbar sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Wickeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils durch axiales Verschieben der Feldwicklung eine Grundsteuerung in Abhängigkeit vom zunehmenden Wickeldurchmesser und durch axiales Verschieben des induzierten Motorteils eine Korrektursteuerung in Abhängigkeit von Spannungsänderungen gegenüber dem vorbestimmten Fadenspannungs verl auf erfolgt.2. Wickeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundsteuerung mittels eines Schablonenreglers erfolgt.
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE770710X | 1954-02-23 | ||
| DE339846X | 1955-03-31 | ||
| DE341102X | 1955-04-20 | ||
| CH328382T | 1956-04-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH341102A true CH341102A (de) | 1959-09-15 |
Family
ID=27429773
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH341102D CH341102A (de) | 1954-02-23 | 1956-04-06 | Wickeleinrichtung für Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen mit regelbarem elektromotorischem Antrieb des Wickels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH341102A (de) |
-
1956
- 1956-04-06 CH CH341102D patent/CH341102A/de unknown
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