CH342018A - Konzeptionsanzeiger - Google Patents

Konzeptionsanzeiger

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CH342018A
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Kozlik Alfons
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Description


      Konzeptionsanzeiger       Die Erfindung     betrifft    einen Konzeptionsanzeiger,  bestehend aus zwei gegeneinander verschiebbaren  Skalenträgern, wovon einer eine     Datumsskala    und der  andere eine Zyklusskala sowie eine Skala für den  Schwankungsspielraum aufweist, wobei die Skalen in  Felder unterteilt sind.  



  Die bisher bekannten Ausführungen dieser Art  waren verhältnismässig kompliziert. So ist bereits ein  scheibenförmiges Gerät zur Periodenberechnung be  kanntgeworden, bei dem zwischen der     obern    Scheibe  mit zahlreichen     sektorförmigen    Ausschnitten und  Anlegekanten und der untern Datumsscheibe ein Zei  ger- bzw.     Abdeckteil    drehbar angeordnet ist. Dieser  dient zur zusätzlichen Einstellung des Schwankungs  spielraumes. Nach einem weiteren bekannten Vor  schlag wird auf einem     stabförmigen    Teil mit einer  Monatseinteilung ein Schieber mit vielen     Ablesefen-          stern    verschoben, durch die eine Unzahl von Zahlen  sichtbar werden.

   Von diesen Zahlenfeldern interes  sieren jeweils nur wenige (z. B. vier) für einen be  stimmten Fall, so dass die Wahrscheinlichkeit einer       Fehlablesung    sehr gross ist. Die Handhabung dieser  Geräte macht im Hinblick auf ihre Kompliziertheit  Schwierigkeiten.  



  Die aufgezeigten Nachteile werden erfindungsge  mäss dadurch vermieden, dass der     Zyklusskalenträger          ausnehmbare,    z. B.     ausschneidbare    bzw.     aufklappbare     Skalenfelder besitzt, die individuell wählbar sind und  als Anlege- bzw.     Ablesemarken    für die Datumsskala  dienen. Damit können die individuell verschiedenen,  für eine bestimmte Person aber meist für lange Zeit  gleichbleibenden Daten (Schwankungsspielraum und  die kürzeste     Regelmonatslänge)    auf einfache Weise  für oftmalige Benützung markiert werden.

   Dies kann  durch den Benützer selbst erfolgen, und zwar bei  spielsweise durch Ausschneiden der entsprechenden  Skalenfelder oder durch Einschneiden der Tren-         nungslinien    gegen die benachbarten Felder und Zu  rückklappen des Feldes um die     undurchtrennt    ge  bliebene Seite. Die zuletzt angegebene Vorgangsweise  ,eröffnet den     Vorteil,    das Feld wieder in die alte  Stellung klappen zu können und ein anderes Feld  auszunehmen, falls sich die individuellen Daten ge  ändert haben. Demgemäss ist die Handhabung des Ge  rätes sehr erleichtert.

   Schliesslich ist die Wahrschein  lichkeit einer     Fehlablesung    beim Gerät nach der An  meldung sehr     gering,    da die     individuell    veränder  lichen Marken durch Ausnehmen gebildet werden  und     jeweils    nur einen     einzigen    Zahlenwert der Da  tumsskala für eine bestimmte Monatslänge sichtbar  machen.     Ferner    weist das Gerät nur     zwei    Skalen  träger auf, was die Herstellung vereinfacht.  



  Zweckmässig sind bei zumindest teilweiser Über  deckung der Skalen wenigstens teilweise die Marken  ausschnitte im     Zyklusskalenträger    angeordnet, oder  es besteht wenigstens der oben befindliche Skalen  träger, insbesondere der     Zyklusskalenträger,    minde  stens im Bereich der Skalenüberdeckung aus durch  sichtigem Werkstoff. Damit wird das Gerät über  sichtlicher.  



  Mit besonderem Vorteil werden als Skalenträger  übereinander angeordnete, im Zentrum     miteinander     drehbar verbundene, insbesondere gleich grosse Schei  ben verwendet, wobei bevorzugt die Scheibe mit der  Zyklusskala oben angeordnet ist. In dieser Form ist  das Gerät sehr handlich. Wenn die Oberscheibe mit  der     Zyklusskala    im Bereich der äussersten Skalen  reihe der Datumsskala über die Tageseinteilung für  den kürzesten Regelmonat ausgeschnitten und diese  Einteilung am so entstandenen neuen     Aussenrand     zurückversetzt ist, ergibt sich eine grössere über  sichtlichkeit.  



  Man kann auch den vorhergehenden Eisprung  ablesen, wenn auf dem     Datumsskalenträger,    insbe-      sondere auf seiner Rückseite, eine Tageseinteilung für  den vorhergehenden Eisprung angebracht wird.  



  Die Skalenträger müssen nicht unbedingt schei  benförmig sein. Vielmehr können die Skalen auf in  einandergesteckten Rotationskörpern, wie Zylindern,  Halbkugeln,     Kegeln    oder dergleichen,     insbesondere     an deren Rand, sitzen, wodurch sich die Ausdehnung  in einer Richtung oder in zwei Richtungen reduzieren  lässt. Dies     gilt    vor     allem    bei Benutzung zylindrischer  Skalenträger. Auch     prismenförmige    Skalenträger  kommen in Frage, die     ineinandergesteckt    und gegen  einander verschiebbar sind.

   In solchen Fällen kann  der     Datumsskalenträger    ein Vierkant- oder Dreikant  stab sein, der auf jeder Seitenfläche eine Tagesein  teilung für eine andere Monatslänge trägt, wobei  dieser Stab mit beliebiger Seitenfläche unter der  Zyklusskala einschiebbar ist.  



  Die fix vorgesehenen Ausschnitte für den     Ei-          sprung    und die bevorstehende Regel können aus       Deutlichkeitsgründen    schmäler als die Felder der  Zyklus- und der Datumsskala gehalten sein. Sehr  gut handlich ist das Gerät, wenn in     reehensehieber-          ähnlicher    Ausführung der     Datumsskalenträger        stab-          förmig    und der     Zyklusskalenträger    läuferartig     ausCe-          bildet    sind.  



  Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung bei  spielsweise erläutert. Die     Fig.    1 bis 3 zeigen eine  Ausführung mit zwei gleich grossen Scheiben, und  zwar     Fig.    1 die untere Scheibe von oben,     Fig.    2 von  unten und     Fig.    3 das zusammengestellte Gerät.

         Fig.    4 lässt eine Ausgestaltung mit teilweise     sektor-          förmig    ausgeschnittener Oberscheibe erkennen.     Fig.    5  gibt eine rechteckige Ausführung wieder.     Fig.    6  stellt eine zylindrische,     Fig.    7 eine halbkugelige,       Fig.    8 eine kegelförmige und     Fig.    9 eine Einrich  tung mit einem     Quader-Datumsträger    dar.  



  Bei den     dargestellten    Ausführungsbeispielen wird  einer     Zahlenskala,    die den Tageszahlen eines Kalen  dermonates entspricht, eine Skala verschiebbar gegen  übergestellt, die im wesentlichen zwei Hauptab  schnitte<I>A</I> und<I>D,</I> den ersteren für den kürzesten  Regelmonat und den zweiten für den Schwankungs  spielraum,     aufweist.    Durch die individuelle Auswahl  der entsprechenden Felder in den beiden Abschnit  ten<I>A</I> und<I>D</I> beim Einstellen und Ablesen wird die  Berechnungsgrundlage jedem individuell vorkom  menden Monatszyklus angepasst.

   Bei der Ausfüh  rung nach den     Fig.    1 bis 3 wird das Gerät durch  individuelles Ausnehmen von zwei Feldern<I>a</I> und<I>d</I>  der Abschnitte<I>A</I> und<I>D</I> aus der obern Scheibe O  gebrauchsfertig gemacht. Nach Einstellen des kürze  sten Regelmonates, das heisst durch Einstellen von a  auf den Tag t des Regelbeginnes auf der Datums  skala<I>T</I> der Scheibe<I>U</I>     (Fig.    1) wird ohne weiteres  Dazutun automatisch gleichzeitig folgendes abge  lesen: erster empfängnisfähiger Tag<I>bei B,</I>     frühest     möglicher     Eisprungtag    bei C und letzter empfäng  nisfähiger Tag bei D. Ausserdem wird als praktische  Ergänzung zur Zyklusberechnung der früheste erste    Tag der nächsten Menstruation im Abschnitt E ab  gelesen.  



  Ferner kann man mit diesem Gerät auch den       Eisprungtag        ermitteln,    der der laufenden Regel vor  angegangen ist, was eine in manchen Fällen sehr be  grüssenswerte Ergänzung sein kann; hierzu dient die  Skala V auf der Rückseite der Scheibe U     (Fig.    2).  Der Berechnungsbereich des Gerätes für den kürze  sten Regelmonat beträgt 19 bis 33 Tage. Der  Schwankungsspielraum vom kürzesten bis zum läng  sten Regelmonat kann 0 bis 12 Tage betragen, was  einer Schwankungsbreite von 19 bis 45 Tagen ent  spricht und alle praktisch vorkommenden Zyklus  fälle umfasst.  



  Die Innenseite der     untern    Scheibe U     (Fig.    1) ist  am Umfang durch radiale Linien, die etwa     "-,    des  Durchmessers der Scheibe lang sind, in 64 gleiche  Teile geteilt. Dieser radiale Linienkranz ist durch  zwei Kreislinien     u1,        uz    in drei gleiche Teile geteilt,  der aussen und innen durch je eine weitere Kreis  linie     u    bzw.     u3    begrenzt ist. Im Linienkranz befin  den sich, am gleichen Radius beginnend, im Uhr  zeigersinne verlaufend dreimal drei Zahlenreihen t  und bilden eine dreifache Rundskala. Diese beginnt  mit drei schwarzen bzw. farbigen Zahlenreihen auf  weissem Grund.

   Die äussere     Reihe    läuft von 1 bis 31,  die mittlere von 1 bis 30 und die innere Reihe von  1 bis 28. Anschliessend befinden sich drei anders  farbige Zahlenreihen von je 1 bis 31 auf schraffier  tem oder sonst kontrastgefärbtem Grund. Wieder an  schliessend befinden sich drei kurze, besonders mar  kierte     Zahlenreihen,    welche die restlichen freien Fel  der bis zum dreifachen Beginn der erstgenannten  Zahlenreihen mit      1>.>    ausfüllen. Von den Schluss  reihen besteht die äussere Reihe aus den Ziffern 1  und 2, die mittlere aus den Ziffern 1 bis 3 und die  innere aus den Ziffern 1 bis 5. Dieser Zahlenkranz  T wird als Datumsskala bezeichnet.  



  Gemäss     Fig.    2 befindet sich auf der Rückseite  der untern Scheibe U eine entgegen dem Uhrzeiger  verlaufende Zahlenreihe V von 17 bis 31, die sich       mit    1 bis 16 fortsetzt. Die Zahl 17 dieser Zahlen  reihe deckt sich genau mit der 1 der schwarzen  äussersten Zahlenreihe auf weissem Grund auf der  Vorderseite der untern Scheibe und so fort. Die  Zahlenreihe V dient zur Ermittlung des vergangenen       Eisprungtages.     



  Die obere Scheibe O ist in 31 + 2 Sektoren  unterteilt. Es sind, wie erwähnt, zwei Sektorengrup  pen<I>A</I> und<I>D</I> sowie mit Ausschnitten versehene  Sektoren B, C und E vorgesehen, die alle mit Ab  schnitte bezeichnet werden. Die einzelnen Sektoren  besitzen mit Ausnahme des in der Mitte befindlichen  Doppelsektors, der zur Unterscheidung der verschie  den langen Kalendermonate dient, die gleiche Breite  wie die Sektoren der Zahlenkränze T und V der  untern Scheibe U. Von links oben beginnend besit  zen die ersten 15 Sektoren des Hauptabschnittes A  für die kürzesten Regelmonate in Tagen, die für die  Datumseinstellung des Regelbeginnes vorgesehen      sind, die gleiche radiale Tiefe wie die äussere Zahlen  reihe der untern Scheibe U. Diese Sektorenreihe der  Gruppe A ist entgegen dem Uhrzeiger mit den Zah  len 19 bis 33 versehen.

   Rechts anschliessend an den  Sektor mit der Zahl 19 befindet sich ein ausgeschnit  tener Sektor Abschnitt B. Dieser dient zum Ablesen  des ersten empfängnisfähigen Tages und hat die  gleiche Breite wie die einzelnen Zahlensektoren der  Scheibe U und eine radiale Tiefe, die der Gesamt  höhe der drei Zahlenreihen der untern Scheibe ent  spricht, so dass eine     ganze    Zahlenspalte der     untern     Scheibe sichtbar wird (siehe     Fig.    3). Nach einem  Abstand von zwei Sektoren, also dem Doppelsektor       f,    befindet sich ein gleich tief ausgeschnittener, je  doch schmälerer Abschnitt C, der den Tag des     Ei-          sprunges    anzeigt.

   Der Doppelsektor     f    ist quer durch  zwei Kreislinien     k1,        k,        geteilt.    Dieselben decken sich  genau mit den zwei innern Kreislinien     u1,        u2    der  untern Scheibe     U.    Die so entstandenen Kreisring  stücke des Doppelsektors tragen folgende Aufschrif  ten: aussen  31 Tage , in der Mitte  30 Tage  und  innen  28 Tage ; unterhalb des Doppelsektors steht  zu lesen:  Monat mit . Nach dem Abschnitt C be  finden sich rechts anschliessend 13 Sektoren mit der  gleichen Breite und Tiefe wie der Abschnitt B.

   Diese  13 Sektoren tragen von links nach rechts folgende  Aufschriften:  0 Tage  (Regelmonat immer gleich  lang),  1 Tag ,  2 Tage ,  3 Tage  usw. bis  12  Tage , und bilden den Hauptabschnitt D, der für  die     Ablesung    des letzten empfängnisfähigen Tages  vorgesehen ist. Das Feld mit dem für den Benützer  zutreffenden Wert muss vor der Verwendung des  Gerätes ausgenommen werden. Jeder von links nach  rechts folgende Sektor schiebt entsprechend     seiner     Tageszahl den letzten empfängnisfähigen Tag hinaus.  Abschliessend befindet sich neben dem Sektor  12  Tage  ein weiterer Sektor g mit gleichen Abmessun  gen.

   Dieser hat die gleiche Aufgabe wie der Doppel  sektor     f    und ist ebenfalls wie dieser durch zwei  Kreislinien     k3,    k4 in drei gleiche Teile geteilt. Im  äussern Teil befindet sich die Aufschrift:  31 , im  mittleren  30  und im innern Teil  28 . Innerhalb  steht wieder zu lesen  Monat mit . Rechts davon  befindet sich abschliessend der schmale Abschnitt E,  der den frühesten ersten Tag der nächsten Menstrua  tion anzeigt. Innerhalb den Sektoren 19 bis 33 des  Abschnittes A befindet sich die Bezeichnung  kürze  ster Regelmonat in Tagen , darunter  Gerät hier ein  stellen! , wieder darunter  Bei<I>B, C, D, E</I> das Re  chenresultat ablesen! . Der Abschnitt B ist mit   Erster      E2.-Tag     und Abschnitt C mit  Eisprung   bezeichnet.

   Innerhalb den Sektoren 0 bis 12 Tage  des Abschnittes D befindet sich die Bezeichnung   Schwankungsspielraum in Tagen , darunter  Letzter        E -Tag .    Links daneben, innerhalb des Sektors  0 Tage, steht zu lesen  Regelmonat immer gleich  lang . Der Abschnitt E ist mit  Nächste Regel  be  zeichnet. Die Gesamtskala der obern Scheibe O mit  Ausnahme des Abschnittes D wird als Zyklusskala  bezeichnet.    Zur Handhabung dieses Konzeptionsanzeigers ist  es lediglich erforderlich, dass für den vorliegenden  Fall der kürzeste und der längste Regelmonat     in     Tagen festgestellt wird. Zum Beispiel beträgt der  kürzeste Regelmonat 25 Tage, der längste Regel  monat 30 Tage, so dass sich ein Schwankungsspiel  raum von 5 Tagen ergibt.  



  Vor der ersten Verwendung des Gerätes ist z. B.  mit einer Schere aus der     obern    Scheibe O vom Ab  schnitt<I>A</I> das Viereck<I>a</I> der Zahl herauszuschneiden,  die dem kürzesten Regelmonat in Tagen entspricht,  im Beispiel also die Zahl 25. Vom Abschnitt D der  obern Scheibe wird das Rechteck d, welches dem  Schwankungsspielraum bis zum längsten Regelmonat  entspricht - im Beispiel sind es 5 Tage - also  das Rechteck mit der Bezeichnung  5 Tage  heraus  geschnitten. Nun ist das Gerät gebrauchsfertig. Wie  erwähnt, brauchen diese Felder jedoch nicht ganz  herausgeschnitten     zu    werden. Es ist möglich, diese  nur an zwei Seiten     einzuschneiden    und um die dritte  Seite zurückzuklappen bzw. zu biegen.

   Durch das  Ausnehmen der zwei Zyklusfelder a und d sind die  Zahlenreihen der     untern    Scheibe U sichtbar gewor  den, die auch schon auf Grund der vorhandenen  freien Felder in den Abschnitten B, C und E der  obern Scheibe sichtbar waren. Die drei schwarzen  Zahlenreihen der untern Scheibe auf weissem     Grund     stellen jeweils den 31-, 30- oder 28tägigen Kalender  monat dar, in den der erste Tag der Menstruation  fällt. Sie dienen zum Ablesen des Resultates in den  Abschnitten<I>B, C, D</I> und E     innerhalb    desselben  Kalendermonates.

   Der Übergang des Resultates in  den nächstfolgenden Kalendermonat wird von den  anschliessenden andersfarbigen     Zahlenreihen    auf  schraffiertem oder     sonstwie    kontrastgefärbtem     Gnind     in der gleichen Weise abgelesen. Bei     ,einem    eventuel  len Übergang in den übernächsten Kalendermonat  (wenn der kürzeste Regelmonat mehr als 28 Tage  hat) wird das Resultat (nur 3. Monat) von den mit  einem Winkel markierten Zahlen abgelesen. Die  äussere schwarze Zahlenreihe auf weissem Grund  dient ausserdem zum Einstellen des ersten Menstrua  tionstages in dem ausgenommenen Feld a des kürze  sten Regelmonates im Abschnitt A der obern Scheibe.  



  Im vorliegenden Beispiel dreht man die beiden  Scheiben U und O so, dass die betreffende schwarze  Zahl auf weissem Grund der äussern Zahlenreihe,  die dem Kalendertag des Regelbeginnes entspricht,  z. B. der 7. Jänner, genau unter das ausgenommene  Feld a des     Abschnittes    A, in unserem Beispiel das  Viereck der Zahl 25, gebracht wird. Je nachdem,"  ob der Monat, in den der erste Tag der Menstrua  tion fällt, 31, 30 oder 28 Tage hat (im Beispiel sind  es 31 Tage), liest man nun von der äussern, mittleren  oder     innern    Zeile, in den entsprechenden (ausgenom  menen) Feldern bzw. Abschnitten<I>B, C, D</I> und E  das Rechenresultat ab. Bei einem Schaltjahr-Februar  wird in der innern Februarspalte, beim Übergang in  den Monat März (Zahlen auf schraffiertem Grund),  ein Tag abgezogen.

   Man liest also vom nächsten           Abschnitt    B den ersten empfängnisfähigen Tag ab;  im Beispiel ist es der 14. Jänner. Vom schmalen  Abschnitt C wird der     früheste    Tag des     Eisprunges,     das ist der 17.     Jänner,    abgelesen.     (Die    grösste Emp  fänglichkeit ist etwa 8-10 Stunden vor dem     Ei-          sprung    gegeben, und eine Kohabitation zu dieser Zeit  führt sicher zur Schwangerschaft!) Vom ausgenom  menen Feld<I>d</I> des Abschnittes<I>D</I> liest man den letzt  möglichen empfängnisfähigen Tag ab, das ist der  23. Jänner.

   Schliesslich     zeigt    der schmale Abschnitt  E an, wann frühestens der erste Tag der nächsten  Menstruation zu erwarten ist, im     Beispiel    ist es der  1. Februar.     Bis    zu der gleichen Anzahl der Tage,  die der Schwankungsspielraum beträgt, im Beispiel       sind    .es 5 Tage, können sich Eisprung und nächste  Regel verzögern. Auch den Eisprung, der dem lau  fenden Regelmonat vorangegangen ist, kann man,  wie erwähnt,     mit    diesem Gerät ermitteln.

   Man  braucht zu diesem Zweck nur auf der Rückseite der  untern Scheibe U die Zahl bzw. den Kalendertag  als vergangenen     Eisprungtag    abzulesen, die gleich  deckend unter der schwarzen Datumszahl auf weissem  Grund ist, zu der die laufende Regel auftrat, und  die im Abschnitt A beim Einstellen des Gerätes  unter dem ausgeschnittenen Sektor der Zahl 25 zu  liegen kam. Im Beispiel ist es der 23. Dezember.  Dies gilt, wenn der vergangene Monat, bei dem der  vergangene Eisprung aufgetreten ist, 31 Kalender  tage hatte. Bei einem abgelaufenen     Kalendermonat     mit 30 Tagen wäre es ein Tag zuvor, also der  22. Tag im Monat. Beim Monat Februar mit 28  Tagen wären es drei Tage zuvor, also der 20. Fe  bruar, bei einem Schaltjahr sind es zwei<I>Tage zu-</I>  vor,     also    der 21. Februar.

   Wenn der Monat, in den  der erste Tag der Menstruation fällt, ein 31tägiger  Kalendermonat ist und der 2. folgende Monat 30  bzw. 28 Tage hat, wird bei einem eventuellen Über  gang des Rechenresultates in dem 3. Monat bei  30 Tagen in der mittleren Zeile bzw. bei 28 Tagen  in der innern Zeile (nur!) der 3. folgende Monat  (mit einem Winkel markierte Zahlen) abgelesen. Ist  der 2. Monat ein Schaltjahr-Februar mit 29 Tagen,  so wird beim Ablesen des 3. Monates in der innern  (Februar-) Zeile 1 Tag abgezogen.  



  Die beiden Scheiben U und O können aus jedem  für diesen Zweck geeigneten (einschliesslich durch  sichtigen) Material angefertigt sein. Statt der beiden  auszuschneidenden Zyklusfelder<I>a</I> und<I>d</I> in den Ab  schnitten<I>A</I> und<I>D</I> können auch, wie schon erwähnt,  Deckklappen zur Freilegung der jeweils betreffen  den zwei Zyklus- bzw.     Schwankungsspielraumfelder     in den Abschnitten<I>A</I> und<I>D</I> auf der obern Scheibe  vorgesehen sein.  



  Eine der beiden Scheiben kann auch auf einer  quadratischen oder rechteckigen Unterlage ange  bracht oder aufgedruckt bzw. eine oder beide Schei  ben in einem Gehäuse drehbar befestigt oder nur  eine von beiden darin fest montiert sein. Das gleiche  gilt auch für die im folgenden behandelten abge  änderten Ausführungen in Rechenschieber-, Zylin-    der-, Kugel- oder Kegelform und dergleichen. Es  können auch die Abschnitte C für den Eisprung und  E für die     nächte    Regel aus Vereinfachungsgründen  wegbleiben. Bei allen Ausführungen kann auch eine  vierte Zahlenreihe für den Schaltjahr-Februar hinzu  gefügt werden.  



  Nach     Fig.    4 ist zwecks Erweiterung der Berech  nungsmöglichkeiten (Ermittlung der Länge der ein  zelnen Regelmonate) im Abschnitt A der obern  Scheibe die entgegen dem Uhrzeigersinn verlaufende  Zahlenreihe von 19-33 durch den Ergänzungsab  schnitt     A;F    von     34-45    die Gesamtskala auf 19-45  erweitert. Ausserdem sind der Abschnitt A und der  Ergänzungsabschnitt     A;F    um die Breite der äussern  Zahlenreihe der untern Scheibe nach innen verlegt,  so dass diese über die Abschnitte<I>A + A .F</I> vorsteht.  Bei dieser Ausführung kann auf die     Ausnehmbarkeit     der Zahlenfelder     im    Abschnitt A verzichtet werden.

    Statt des     Ausschneidens    des jeweils in Frage kommen  den Zahlenfeldes im Abschnitt A, kann dasselbe  zwecks Kennzeichnung des kürzesten Regelmonates  in Tagen etwa mit Rotstift markiert werden.  



  Will man nun die Länge der einzelnen Regel  monate ermitteln, gehe man folgendermassen vor:  Man bringt die Datumszahl des neuen     Regelbe-          ginnes    (vom 1. bis 17. Zahl auf schraffiertem oder       sonstwie    kontrastgefärbtem Grund und vom 18. bis  31. schwarze Zahl auf weissem Grund) im Abschnitt  A in das entsprechende Zahlenfeld (31, 30, 28 oder  29), das der Länge des Kalendermonates entspricht,  in den der 1. Tag des vorangegangenen Regelmonates  fällt, und liest unter der betreffenden Datumszahl  des vorangegangenen Regelbeginnes, im Abschnitt  <I>A</I> oder     A/F,    die Länge des vorangegangenen Regel  monates ab.  



  Hat der vorangegangene Regelmonat weniger  Tage als der Kalendermonat, in den der     Beginn     fällt, so wird rechts vom Einstellfeld die gesuchte  Länge abgelesen, hat es jedoch mehr Tage, so wird  die gesuchte Länge links vom Einstellfeld abgelesen  (bis     AF).     



  Fällt der vorangegangene sowie der neue Regel  beginn in den gleichen     Kalendermonat,    so wird ohne  Rücksicht auf die     Kalendermonatslänge    im Zahlen  feld 31 das Datum des neuen     Regelbeginnes    einge  stellt.  



  Wenn sich der gesuchte Regelmonat zwischen  drei Kalendermonaten befindet, von denen der mitt  lere 30, 28 bzw. 29 Tage hat, so wird auf das be  treffende Zahlenfeld des mittleren Kalendermonates  (30, 28 bzw. 29) der neue     Regelbeginn    eingestellt.  



  <I>Beispiele</I>  1. Vorhergehender Regelbeginn 7. Jänner, neuer  Regelbeginn 5. Februar. Man stellt die Zahl 5 auf  schraffiertem     Grund    im Zahlenfeld 31 des Abschnit  tes A ein und liest rechts unter der Datumszahl 7  auf     schraffiertem    Grund die Länge des vorangegan  genen Regelmonates mit 29 Tagen ab.      2. Vorangegangener Regelbeginn 5.     Februar,     neuer Regelbeginn 7. März. Hier stellt man die Zahl  7 auf schraffiertem Grund im Zahlenfeld 28 ein  und liest unter der Datumszahl 5 auf schraffiertem  Grund links die Länge des vorangegangenen Regel  monates mit 30 Tagen ab.  



  3. Vorangegangener Regelbeginn 7. März, neuer  Regelbeginn 18. April. Hier wird die schwarze Zahl  <B>18</B> auf weissem     Grund    im Zahlenfeld 31 eingestellt  und unter der schwarzen Datumszahl 7 auf weissem  Grund links im Abschnitt     A/F    liest man die Länge  des vorangegangenen Regelmonates mit 42 Tagen ab.  



  4. Vorangegangener Regelbeginn 18.     April,    neuer  Regelbeginn 13. Mai. Man stellt die Zahl 13 auf  schraffiertem Grund im Zahlenfeld 30 ein und liest  unter der Datumszahl 18 auf schraffiertem     Grund     rechts die Länge des vorangegangenen Regelmonates  mit 25 Tagen ab.  



  Bei der in     Fig.    5 dargestellten Ausführung als  Rechenschieber ist der Träger R der Datumsskala T       linealartig    ausgebildet. Die Zyklusskala ist in diesem  Falle auf einem darüber laufenden Schieber S ange  bracht; sonst ist das Prinzip bei den Abschnitten A,  <I>B, C, D</I> vollkommen gleich wie bei der scheiben  förmigen Ausführung. Bei dieser Ausbildungsform  ist der Läufer S mit Ausschnitten und     ausnehmbaren     Feldern versehen. In der Zeichnung     Fig.    5 ist das  Feld des Abschnittes D mit dem Zahlenwert 5 aus  geschnitten.

   Ebenso können die Abschnitte     A/F    und  E, wie bei allen Modifikationen des Erfindungsgegen  standes, auch bei der     Rechenschieberform    vorgesehen  sein.  



  Bei der     zylinder-,        halbkugel-    bzw. kegelförmigen  Ausführung nach den     Fig.    6 bis 8 ist die Datums  skala auf einem Zylinder Z, einem     Halbkugelmantel     H bzw. einem Kegelmantel K angebracht; darüber  befindet sich ein grösserer, drehbar angebrachter  Hohlzylinder     Z1,    ein grösserer     Halbkugelmantel        H1     oder ein grösserer Kegelmantel     K1,    auf dem die Zy  klusskala mit den gleichen Abschnitten und aus  nehmbaren bzw. aufklappbaren Feldern wie bei der  Ausführung in Scheibenform angebracht ist.  



  Bei der zylinderförmigen Ausführung kann eine  drei- oder vierfache Datumsskala als verschiebbarer  Rundstab in einem gegebenenfalls bei L längsge  schlitzten     Hohlzylinderstab    untergebracht sein. Der  Längsschlitz erleichtert dabei sehr das Schneiden  bzw. Ausnehmen (Zurückklappen) der gewünschten  Felder.  



  Bei der     Ausführung    der Skalenträger als Halb  kugeln H und     H1    bzw. Kegel K und     K1        (Fig.    7 und 8)  befinden sich die beiden Skalen jeweils am Äquator  der     ineinandergesteckten        Halbkugeln    bzw. am Ba  sisrand der     ineinandergesteckten    Kegel.  



  Statt eines hohlen Rundstabes kann auch gemäss       Fig.    9 ein hohler Vier- oder     Dreikantstab        H2    mit der  darauf angebrachten Zyklusskala verwendet werden,  indem ein dazu passender Vier- oder     Dreikantstab    P  mit den darauf befindlichen Datumsskalen mit der    jeweils in Frage kommenden     Skalenfläche    seitlich  eingeschoben wird. Jede der vier Flächen     F1    bis F4  des dargestellten     Vierkantstabes    P trägt die Zahlen  reihe für eine andere     Kalendermonatslänge.     



  Bei dieser Ausführung     (Fig.    9) ist je     ein    Feld a  und<I>d</I> der Abschnitte<I>A</I> und<I>D</I> aufgeklappt darge  stellt.  



  Insbesondere bei den Ausführungen nach den       Fig.    5 bis 9 ist es aus Gründen der     übersichtlichkeit     sehr     vorteilhaft,    wenn die aussenliegenden Skalen  träger aus durchsichtigem Material bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Konzeptionsanzeiger, bestehend aus zwei gegen einander verschiebbaren Skalenträgern, wovon einer eine Datumsskala und der andere eine Zyklusskala sowie eine Skala für den Schwankungsspielraum auf weist, wobei die Skalen in Felder unterteilt sind, da durch gekennzeichnet, dass letzterer Skalenträger aus nehmbare Skalenfelder besitzt, die individuell wähl bar sind und als Anlege- bzw. Ablesemarken für die Datumsskala dienen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Konzeptionsanzeiger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Träger der Zyklus skala und der Skala für den Schwankungsspielraum ausschneidbare Skalenfelder besitzt. 2. Konzeptionsanzeiger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Träger der Zyklus- skala und der Skala für den Schwankungsspielraum aufklappbare Skalenfelder aufweist. 3. Konzeptionsanzeiger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Ergänzungsskala (A(F) für überlange Regelmonate vorgesehen ist. 4.
    Konzeptionsanzeiger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Anzeige von festste henden Daten, wie erster empfängnisfähiger Tag (B), Eisprungtag (C), Tag des nächsten Regelbeginnes (E), feststehende Marken in Form von Ausschnitten auf dem Zyklusskalenträger vorgesehen sind. 5. Konzeptionsanzeiger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei zumindest teilweiser Überdeckung der Skalen wenigstens der oben befind liche Skalenträger mindestens im Bereich der Skalen überdeckung aus durchsichtigem Werkstoff besteht. 6.
    Konzeptionsanzeiger nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zyklusskalenträger mindestens teilweise aus durchsichtigem Werkstoff besteht. 7. Konzeptionsanzeiger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Zyklusskalenträger im Bereich der äussersten Skalenreihe der Datums skala über die Tageseinteilung<I>(A,</I> A/F) für den kürzesten Regelmonat ausgeschnitten und diese Ein teilung am so entstandenen, neuen Aussenrand zu rückversetzt ist. B.
    Konzeptionsanzeiger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Datumsskalenträger eine Tageseinteilung für den vorhergehenden Ei sprung aufweist. 9. Konzeptionsanzeiger nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tageseinteilung für den vorhergehenden Eisprung auf der Rückseite des Datumsskalenträgers vorgesehen ist. 10. Konzeptionsanzeiger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Skalenträger über einander angeordnete, im Zentrum miteinander dreh bar verbundene Scheiben sind. 11. Konzeptionsanzeiger nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Skalenträger gleich grosse Scheiben sind.
    12. Konzeptionsanzeiger nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe mit der Zyklusskala auf der Vorderseite angeordnet ist. 13. Konzeptionsanzeiger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Skalen auf inein- andergesteckten Rotationskörpern sitzen. 14. Konzeptionsanzeiger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Skalenträger Pris men sind, die ineinandergesteckt und gegeneinander verschiebbar sind. 15.
    Konzeptionsanzeiger nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Datumsskalenträger ein Mehrkantstab ist, der auf jeder Seitenfläche eine Tageseinteilung für eine andere Monatslänge trägt, wobei dieser Stab mit jeder Seitenfläche unter der Zyklusskala einschiebbar ist. 16. Konzeptionsanzeiger nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass in rechenschieberähn- licher Ausführung der Datumsskalenträger linealför- mig und der Zyklusskalenträger schieberartig ausge bildet sind.
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