CH342723A - Strahlbrenner - Google Patents

Strahlbrenner

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CH342723A
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Schweizerische Gasapparatefabr
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C2700/00—Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
    • F23C2700/04—Combustion apparatus using gaseous fuel
    • F23C2700/043—Combustion apparatus using gaseous fuel for surface combustion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Strahlbrenner       Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein       Strahlbrenner,    insbesondere grossflächiger     Strahlbren-          ner,    mit mindestens zwei     übereinanderliegenden,    eine  äussere Begrenzung des Brenners bildenden, gasdurch  lässigen, flächigen Elementen, von denen das äussere  als     Strahlelement    wirkt, und mit einem Mischrohr.  Bei bekannten Brennern liegen die gasdurchlässigen  Elemente in einer Ebene und sind über eine einzige  zusammenhängende     Gasaustrittsöffnung    gespannt.

    Eine besondere Schwierigkeit bei dieser Anordnung  liegt darin, dass die zum Beispiel aus feinen Draht  geflechten bestehenden, gasdurchlässigen Elemente  nicht überall     im    gleichen Abstand voneinander     liegen,     sondern sich an beliebig über die ganze     Gasaustritts-          fläche    verteilten Stellen berühren und an allen übri  gen Stellen einen mehr oder weniger grossen Abstand  voneinander aufweisen. Dieser Abstand soll, um eine  Rückzündung durch die Elemente mit Sicherheit zu  vermeiden, einen bestimmten maximal zulässigen  Höchstwert nicht überschreiten.

   Die Erfahrung hat  gezeigt, dass es praktisch nicht zu vermeiden ist, dass  Stellen vorhanden sind oder bei der Erhitzung der  Elemente entstehen, wo die     Voraussetzungen    zu einem  Rückschlagen der Flamme hinter das äussere Element,  also bei zwei Elementen,     zwischen    die beiden Ele  mente erfüllt sind. Tritt jedoch ein solches Rück  schlagen ein, so kann sich die Verbrennung hinter  dem äussern Element quer zur     Durchflussrichtung    des  brennbaren Gemisches auch nach Stellen ausbreiten,  an welchen die genannten Voraussetzungen für eine  Rückzündung an sich nicht erfüllt sind.

   Diese Tat  sache ist nicht erwünscht, da sich dadurch die Ver  brennung über verhältnismässig grosse Teile des Flä  chen- oder     Strahlbrenners    zwischen den Elementen  ausbreiten kann, wodurch die Gefahr einer weiteren  Rückzündung ins Mischrohr und bis an die Gasdüse  besteht und wodurch auch die Erhitzung des strah-         lenden    äussern Elementes über grössere Zonen des  Brenners Unterschiede aufweisen kann.  



  Beim erfindungsgemässen     Strahlbrenner,    insbeson  dere grossflächiger     Strahlbrenner,    können nun diese  Nachteile vermieden bzw. auf ein unschädliches Mass  reduziert werden, indem die     erwähnten    Elemente mit  tels eines     Abstützteils    von innen her so gespannt sind,  dass sie eine nach aussen konvexe Form erhalten und  an keiner Stelle einen so grossen Abstand voneinander  aufweisen, dass bei Normalbetrieb ein Rückschlagen  der Flamme zu befürchten ist. Dabei kann die Fläche  der gasdurchlässigen Elemente in Zonen aufgeteilt  sein, längs deren     Grenzen    die Elemente einander an  genähert sind.

   Vorzugsweise können die Elemente  längs der Zonengrenzen     aufeinanderliegen,    was da  durch erzielt wird, dass die Elemente längs der Zonen  grenzen von innen her gestützt sind. Damit wird er  reicht, dass bei verhältnismässig geringer Distanz von  Zonengrenze zu Zonengrenze, längs welcher die Ele  mente     einander    angenähert sind, die Elemente über  die Zonen in keinem so grossen Abstand gehalten  sind, dass ein Rückschlagen der Flamme unter nor  malen     Betriebsbedingungen    zu befürchten ist.

   Erfolgt  trotzdem an einer     bestimmten    Stelle ein Rückschla  gen, so kann sich die Verbrennung zwischen den Ele  menten     in    Querrichtung höchstens bis in die Nähe  der Zonengrenzen, jedoch niemals über diese Zonen  grenzen hinaus in andere Zonen     fortpflanzen.    Rück  schläge der Verbrennung werden damit stets auf ein  bestimmtes beschränktes Gebiet von höchstens Zo  nengrösse beschränkt bleiben.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  erfindungsgemässen     Strahlbrenners    dargestellt.     -          Fig.    1 zeigt eine perspektivische Ansicht des Bren  ners mit teilweise weggebrochenem     Brennerkörper.          Fig.    2 zeigt einen Längsschnitt durch den Bren  ner, und           Fig.    3 zeigt einen Querschnitt durch den Brenner.  Der Brenner weist     einen        Brennerkörper    21 aus  Blech auf, welcher mittels     zweier    Rahmen 22 und  23, z.

   B. in der Decke 24 eines zur Wärmebehand  lung mittels     Infrarotstrahlung        geeigneten    Ofens, z. B.  eines     Grillierofens,    befestigt ist. Besonders der Rah  men 23 kann aus einem wärmeisolierenden, hitze  beständigen Material bestehen, um den Wärmeüber  gang vom Brenner auf die Decke 24 des Ofenraumes  möglichst gering zu halten. In den     Brennerkörper    21  ragt ein Mischrohr 25 mit rundem Querschnitt und  einem zum Beispiel aus Blech geformten     Ejektor    26,  in welches Mischrohr das Gas im Betriebe aus einer  Düse 27 einströmt und sich in     demselben    mit der       angesaugten    Luft vermischt.

   In den     Brennerkörper    21  ist eine gelochte Platte 28 fest eingesetzt. Zwischen  einem umlaufenden Flansch 29 des     Brennerkörpers     21 und einem mit demselben verschraubten Rahmen  30 sind zum Beispiel zwei feine Drahtnetze 31 fest  geklemmt. Zwischen die die erwähnten gasdurchlässi  gen flächigen Elemente des Brenners darstellenden  Drahtnetze 31 und die gelochte Platte 28 ist ein Rost  mit     senkrechtstehenden        Längsrippen    32 und Querrip  pen 33 eingesetzt. Dieser Rost kann entweder zum  Beispiel durch     Verschweissung    oder Verschraubung  mit der Platte 28 verbunden     sein,    oder kann lose  zwischen dieser Platte und den Drahtnetzen 31 ge  halten sein.

   Wie besonders aus den     Fig.    2 und 3 er  sichtlich ist, sind die untern, auf das innere Drahtnetz  31 aufliegenden Kanten der Rippen 32 und 33 so  gerundet, dass die Drahtnetze konvex nach aussen  gewölbt sind und daher überall mit einem gewissen  Druck auf die untern Rippenkanten aufliegen. Da  durch ist Gewähr dafür geboten, dass die Drahtnetze  an diesen Stellen auf eine     minimale    Distanz gegen  einander angenähert sind bzw. aufeinander aufliegen.  Die Fläche der Drahtnetze 31 ist also in Zonen auf  geteilt, längs deren Grenzen die Hüllen einander an  genähert sind.  



  Das im Mischrohr entwickelte brennbare     Gas-          Luft-Gemisch        verteilt    sich über der gelochten Platte  28 im     Brennerkörper    21 und strömt durch die ge  lochte Platte in die unter derselben durch die Rippen  32 und 33 gebildeten     Kammern    und dann durch die  Drahtnetze 31. Das brennbare Gemisch verbrennt  normalerweise unmittelbar nach Austritt aus dem       äussern    Drahtnetz 31 und erhitzt dasselbe auf Rotglut.

    Die Distanz zwischen den beiden     übereinanderliegen-          den    Drahtnetzen 31 wird dank der Abstützung der  selben durch die Rippen 32 und 33 an keiner Stelle  so gross gehalten, dass normalerweise ein Rückschla  gen der Verbrennung nach zwischen den Netzen 31  liegenden Stellen zu befürchten ist. Sollte trotzdem  infolge einer     Betriebsstörung    ein Rückschlagen der  Verbrennung erfolgen, so kann die Querausbreitung  der zwischen den Netzen 31 stattfindenden Verbren  nung keinesfalls über die durch die     Auflagestellen    der  Rippen 32 und 33 gegebenen Grenzen der genannten  Zonen in andere Zonen übergreifen.

   Ein eventuelles  Rückschlagen der     Flamme    zwischen die Netze 31,    das vor allem auch durch örtlich auf die Brenner  fläche wirkende Luftströmungen verursacht werden  kann, bleibt also unter allen Umständen immer nur  auf eine Zone beschränkt, was einerseits die Gefahr  einer weiteren Rückzündung in den innerhalb der  Netze 31 liegenden     Brennerraum    und ins Mischrohr  praktisch ausschaltet und anderseits die Rückverlage  rung der Verbrennung auf die Aussenseite des äussern  Drahtnetzes begünstigt.  



  Die durch die Rippen 32 und 33 über den Draht  netzen 31 gebildeten Kammern wirken im Sinne einer       Vergleichmässigung    des Gasflusses über die ganze       Brennerfläche    und tragen damit weiter zu einer  gleichmässigen Temperaturverteilung auf der strahlen  den     Fläche    und zur     Rückschlagsicherheit    des Bren  ners bei.  



  Im dargestellten Ausführungsbeispiel ragen die  Längsrippen 32 weniger weit nach oben als die Quer  rippen 33, so dass je drei in Querrichtung     nebeneinan-          derliegende    Kammern unmittelbar unterhalb der ge  lochten Platte 28 miteinander in Verbindung stehen,  wodurch eine     gleichmässige    Druckverteilung in diesen  drei Kammern erzielt wird. Es besteht bei dieser  Anordnung auch nicht das unbedingte Erfordernis,  dass die durch die gelochte Platte 28 in jede Kam  mer einströmende     Gemischmenge    absolut gleich sei.  



  Der aus den Rippen 32 und 33 bestehende Rost  kann vorzugsweise emailliert oder mit einer sonstigen  hitzebeständigen Schutzschicht überzogen sein, um  eine     Verzunderung    oder Korrosion besonders der die  Drahtnetze 31 stützenden Kanten der Rippen zu ver  meiden und zugleich den Wärmeübergang von den       Drahtnotzen    auf die Rippen möglichst gering zu  halten.  



  Natürlich könnte anstelle des aus den Rippen 32  und 33 gebildeten Rostes eine andere geeignete Trag  konstruktion treten, die die Drahtnetze 31 längs zu  sammenhängender Linien stützen und damit auf der       Brennerfläche    die genannten Zonen begrenzen würde.  Die Form dieser Zonen könnte auch anders als recht  eckig, z. B. mehreckig, sein, wobei die Netze von  einer     wabenartigen    Tragkonstruktion gestützt wür  den.  



  Es ist auch möglich, anstelle eines mehr oder  weniger fein     gekammerten    Rostes als     Abstützteil    ein  innerstes, ziemlich steifes, grobes Drahtgeflecht vorzu  sehen, welches vor dem Einsetzen in den Brenner in  eine passende Form gebracht wird. Bei dieser Aus  führung werden die Drahtnetze 31 nicht längs Linien,  sondern punktweise gestützt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Strahlbrenner mit mindestens zwei übereinander liegenden, eine äussere Begrenzung des Brenners bil denden, gasdurchlässigen flächigen Elementen, von denen das äussere als Strahlelement wirkt, und mit einem Mischrohr, dadurch gekennzeichnet, dass diese Elemente mittels eines Abstützteils von innen her so gespannt sind, dass sie eine nach aussen konvexe Form erhalten und an keiner Stelle einen so grossen Abstand voneinander aufweisen, dass bei Normalbetrieb ein Rückschlagen der Flamme zu befürchten ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Strahlbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente durch einen Rost von mindestens annähernd senkrecht zu ihnen stehen den Rippen gestützt werden, wobei die die Elemente stützenden Kanten der Rippen derart konvex gebogen sind, dass sie mindestens einem Teil der Brenner fläche eine nach aussen gewölbte Form verleihen. 2. Strahlbrenner nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen unmittelbar inner halb der Elemente den Brennerkörper in Kammern aufteilen. 3. Strahlbrenner nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammern rechteckige Form aufweisen. 4.
    Stahlbrenner nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammern mehreckige Form aufweisen. 5. Strahlbrenner nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der aus den Rippen bestehende Rost zwischen einer quer zur Durchflussrichtung des Gemisches im Brenner angeordneten gelochten Platte und den Elementen angeordnet ist. 6. Strahlbrenner nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rost lose zwischen der ge lochten Platte. und den Elementen gehalten ist.
    7. Strahlbrenner nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen nur zum Teil bis an die gelochte Platte reichen, so dass zwischen der ge lochten Platte und den Elementen Querverbindungen zwischen benachbarten, durch die Rippen begrenzten Kammern entstehen. B. Strahlbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente von einer waben- artigen Abstützkonstruktion gestützt werden.
CH342723D 1955-12-31 1955-12-31 Strahlbrenner CH342723A (de)

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