CH342806A - Geteilte Rohrmuffe - Google Patents

Geteilte Rohrmuffe

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CH342806A
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CH
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pipe socket
pipe
ring
screws
line
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Mannesmann Heinz Ing Dr
Stockmanns Hans
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Brueder Mannesmann Ges Mit Bes
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    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L41/00Branching pipes; Joining pipes to walls
    • F16L41/08Joining pipes to walls or pipes, the joined pipe axis being perpendicular to the plane of a wall or to the axis of another pipe
    • F16L41/12Joining pipes to walls or pipes, the joined pipe axis being perpendicular to the plane of a wall or to the axis of another pipe using attaching means embracing the pipe
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L41/00Branching pipes; Joining pipes to walls
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Description


  Geteilte Rohrmuffe    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  geteilte Rohrmuffe, insbesondere zum Anbohren von  unter Druck stehenden Rohrleitungen, mit in     Aus-          nehmungen    angeordneten und durch Spannelemente       zusammenpressbaren    Dichtungen. Die Teile der Rohr  muffe werden beim Gebrauch unter     Einschluss    des  Rohres zusammengefügt und sollen dazu dienen, an  bereits verlegten Rohrleitungen eine Abzweigleitung  zu schaffen, oder aber sie finden Verwendung zum  Abdichten von Rundbrüchen bei Rohrleitungen.  



  Bei bekannten Rohrmuffen werden die beiden  Hälften unter Zwischenschaltung von Gummiman  schetten     zusammengefügt,    die durch Spannelemente  gegen den Rohrmantel gepresst werden und so an der  betreffenden Stelle ein Ausströmen des Mediums ver  hindern. Weiter ist bekannt, zur Herstellung von Ab  zweigleitungen an unter Druck stehenden Rohrleitun  gen Rohrschellen zu verwenden, die mit     Anbohrappa-          raten    zusammenwirken. Die bisher bekannten Vor  richtungen dieser Art haben den Nachteil, dass der  Querschnitt der von der angebohrten Leitung ab  gehenden Abzweigleitung maximal lediglich etwa       351/o    des anzubohrenden Rohrquerschnittes beträgt.

    In der Praxis ist es jedoch vielfach erwünscht, der  Abzweigleitung einen grösseren Querschnitt, etwa den  des Hauptrohres, zu geben, was aber mit den bisher  bekannten     Anbohrschellen    nicht möglich ist.  



  Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu  grunde, eine geteilte Rohrmuffe der genannten Art  zu schaffen, bei der die angeführten Nachteile mit  einfachen und wohlfeilen Mitteln vermieden sind.  Dieses Ziel wird     erfindungsgemäss    dadurch erreicht,  dass die Rohrmuffe gegenüber der abzudichtenden  Rohrleitung eine solche Weite hat, dass zwischen Lei-         tung    und Innenwandung der Rohrmuffe ein freier, ab  dichtbarer Raum entsteht.

   Vorzugsweise sind zur Ab  dichtung des kammerartigen Zwischenraumes in  Längsrichtung an den Stirnenden der Rohrmuffe     Aus-          nehmungen    mit einem geneigt zur     Rohrmuffenlängs-          achse    verlaufenden     Wandungsteil    vorgesehen, der mit  einem im Querschnitt keilförmigen, quergeteilten und  durch Spannelemente     zusammenpressbaren    Gummi  ring zusammenwirkt.  



  Durch die erfindungsgemässe Ausbildung der       Rohrmuffe    ist zunächst das seitliche Anbohren von  Rohrleitungen erheblich vereinfacht. Denn mit den  bekannten     Rohrmuffen    ist ein solches seitliches An  bohren entweder überhaupt nicht oder nur unter  grossem Aufwand möglich, weil     vielfach    der Platz zur  Benutzung, der erforderlichen Bohreinrichtung     fehlt     oder erst durch grosse Erdarbeiten geschaffen werden  muss. Bei der erfindungsgemässen Rohrmuffe kann der  kammerartige Zwischenraum zur     Weiterleitung    des  Mediums mit herangezogen werden, was beim Her  stellen von seitlichen     Anbohrungen    ausgenutzt wird.

    Man geht in diesem Falle zweckmässig so vor, dass  man das Rohr von oben her anbohrt, was in an sich  bekannter Weise durch eine Rohrmuffe oder durch  den Abzweigstutzen der Rohrmuffe hindurch     erfolgt.     Danach lockert man die Befestigungsschrauben der  Rohrmuffe ein wenig, und zwar so weit, dass ein  Schwenken derselben um 90  oder einen davon ab  weichenden kleineren oder grösseren Winkel möglich  ist. Der Stutzen der Rohrmuffe, der die Abzweiglei  tung aufnimmt, ist dann nicht mehr an der Oberseite,  sondern seitlich angeordnet. Nach Anziehen der  Schrauben ist die seitliche Abzweigstelle geschaffen,  wobei - wie gesagt - der kammerartige Dichtraum  zur Weiterleitung der     Flüssigkeit    herangezogen wird.

        Ein weiterer wesentlicher Vorteil der erfindungs  gemässen Rohrmuffe ist, dass die Abzweigleitung im  wesentlichen den gleichen Querschnitt haben kann  wie die anzubohrende Rohrleitung. Beim Anbohren  etwa auftretende Risse oder Brüche können sich nicht  schädlich auswirken, weil die     Anbohrstelle    von dem  abgedichteten kammerartigen Raum umgeben ist.  



  Um die     keilförmig    .gestalteten Dichtungsringe  gegen den Rohrmantel pressen zu können, werden  zweckmässig als Spannelemente dienende Schrauben  benutzt, die in Längsrichtung der Rohrmuffe wirksam  sind und die unter Zwischenschaltung von geteilten  Metallringen an den Dichtungen angreifen. Beim An  ziehen dieser Schrauben wird eine grosse Kraftkom  ponente in radialer Richtung wirksam, wodurch, wie  gewünscht, die Dichtung fest gegen den Rohrmantel  gepresst wird. Vorteilhaft sind jedem der das Rohr  umfassenden Dichtungsringe mehrere, unabhängig  voneinander     betätigbare    Schrauben zugeordnet. Hier  durch erhält man eine Anpassungsmöglichkeit an die  oft abschnittsweise sich ändernde Beschaffenheit der  Oberfläche des Rohres.

   Es lassen sich auch somit  räumlich begrenzte Risse oder Vertiefungen der Rohr  oberfläche gut abdichten. Allgemein kann der durch  die Schrauben auf die Dichtungsringe ausgeübte  Druck verschieden gross gewählt werden, insbesondere  kann der Druck auf den einen Dichtungsring grösser.  oder kleiner sein als der auf den auf der gegen  überliegenden Seite angebrachten Dichtungsring.  Hinzu kommt, dass auch die einzelnen Schrauben ver  schieden stark angezogen werden können, um örtliche  Unebenheiten zu berücksichtigen.  



  Die zwischengeschalteten     Metallringhälften,    die  ein Beschädigen der elastischen Dichtung verhindern  sollen, können lose auf die Dichtung aufgelegt wer  den; jedoch ist es aus montagetechnischen Gründen  vorteilhaft, die     Metallringhälften    in die Dichtungen       einzuvulkanisieren.    Die Metallteile sind dabei zweck  mässig halbringförmig gestaltet und so in den  Gummiring eingebettet, dass einmal im Bereich der  Trennfuge des Dichtungsringes und zum andern auf  der dieser gegenüberliegenden Seite     einlagenfreie     Teile entstehen. Es ist so eine     Art    Gelenk gebildet,  das zum Aufklappen der beiden Hälften des Gummi  ringes benutzt wird und ein leichtes Anbringen auf  der Rohrleitung ermöglicht.

   Um die     einlagenfreien,     also nicht geschützten Teile der Ringe vor dem An  griff der Spannelemente zu schützen, sind sie zweck  mässig kenntlich gemacht. Dies kann beispielsweise  derart geschehen, dass in jedem Ring ein zugleich als  Handhabe und Markierung dienender Stahl- oder  Eisenstift eingelassen ist, der ein     Verschwenken    des  vorher mit Graphit und Glyzerin eingeschmierten  Ringes ermöglicht. Mit Hilfe dieser Handhabe kann  der Ring vom Monteur immer in seine richtige Lage  im Aufnahmeraum gebracht werden, was sich nicht  nur günstig auf die Lebensdauer des Rohres, sondern  auch auf die Abdichtung selbst auswirkt.  



  Auf der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren  Ausführungsbeispielen dargestellt, und     zwar    zeigen:         Fig.    1 einen Längsschnitt durch eine zweiteilige,  als Abgangsstück ausgebildete Rohrmuffe,       Fig.2    einen Querschnitt durch die Rohrmuffe  nach     Fig.    1,       Fig.    3 eine andere Ausführungsform der Rohr  muffe in schaubildlicher Darstellung,       Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie     IV-IV    der       Fig.    3,       Fig.    5 einen Schnitt nach der Linie     V-V    der       Fig.    4,

         Fig.    6 einen Dichtungsring in Ansicht und       Fig.    7 einen Schnitt durch den Dichtungsring nach  der Linie     VII-VII    der     Fig.    6.  



  Die Rohrmuffe besteht, wie aus den     Fig.    1 und 2  der Zeichnung hervorgeht, aus     zwei    Teilen, dem Ober  teil 1 und dem Unterteil 2, die über ein Rohr 3 unter       Einschluss    desselben gelegt werden. Zur Verbindung  der beiden Teile der Rohrmuffe besitzt diese  Seitenflansche 4, die von Schrauben 5 durch  griffen werden. Zwischen den beiden Teilen 1  und 2 der Rohrmuffe liegen Gummistreifen 6, die,  wie aus der     Fig.    2 hervorgeht, im Querschnitt etwa  V-förmig gestaltet sind und deren Spitzen im dar  gestellten Ausführungsbeispiel nach entgegengesetz  ten Richtungen weisen.

   Die Gummistreifen 6 verlau  fen in Längsrichtung des Rohres 3 und dienen zur  Abdichtung der Trennfuge, zwischen den beiden       Rohrmuffenhälften    1, 2. Die Rohrmuffe 1, 2 besitzt  gegenüber der abzudichtenden Leitung 3 eine solche  Weite, dass zwischen ihr und der Innenwandung der  Rohrmuffe ein freier,     abdichtbarer    Raum 21 entsteht.  



  Im Ober- und     Unterteil    der Rohrmuffe sind für  weitere Dichtungskörper 8     Ausnehmungen    7 vorge  sehen, die sich nach dem Zusammenbau der Rohr  muffenteile zu einer umlaufenden     Ausnehmung    er  gänzen. Der     Wandungsteil    9 der     Ausnehmung    7 ver  läuft geneigt zur Längsrichtung der Rohrmuffe. Mit  diesem     Wandungsteil    wirkt der     keilförmig    gestaltete,  elastische Dichtungskörper 8 zusammen, der zum  Beispiel aus Gummi gefertigt ist. Das Anpressen des  Dichtungskörpers 8 an den Mantel des Rohres 3 er  folgt durch Schrauben 10.

   Im Ausführungsbeispiel  nach den     Fig.    1 und 2 der Zeichnung sind jedem  Dichtungskörper sechs unabhängig voneinander     be-          dienbare    Schrauben 10 zugeordnet. Die Schrauben 10  greifen nicht unmittelbar am Dichtungskörper 8 an,  sondern unter Zwischenschaltung von aus zwei Hälf  ten bestehenden Stahlringen 11, die ebenfalls in der       Ausnehmung    7 untergebracht sind.  



  Der Oberteil 1 der Rohrmuffe besitzt eine Boh  rung 12, die die der Einfachheit halber nicht dar  gestellte Abzweigleitung aufnehmen soll. Zur Her  stellung der Verbindung zwischen Rohrmuffe und  Abzweigleitung ist die die Bohrung 12 begrenzende  Wandung mit einem Innengewinde 13 versehen.  



  In den     Fig.    3 bis 5 der Zeichnung ist eine andere  Ausführungsform der erfindungsgemässen Rohrmuffe  dargestellt. Der     Oberteil    1 der Rohrmuffe besitzt bei      dieser Ausführungsform einen mit einer Bohrung 12  versehenen Stutzen 14, dessen äusseres Ende in einen  Flansch 15 übergeht, in dem mit 16 bezeichnete Boh  rungen zur Aufnahme von Befestigungselementen  wie Schrauben vorgesehen sind, die zum Anschluss  der Abzweigleitung dienen. Auch die in Längsrich  tung des Rohres verlaufenden Dichtungen 17 an der  Trennfuge beider Hälften 1, 2 weisen eine andere  Form auf und sind, wie aus der     Fig.    4 der Zeichnung  hervorgeht, im Querschnitt quadratisch gestaltet. Die  streifenförmigen Dichtungen 17 sind gleichgestaltet.

    Es sei erwähnt, dass die Dichtungen 17 mit einem  handelsüblichen Klebstoff auf die Auflagefläche we  nigstens einer der beiden     Rohrmuffenhälften    geklebt  sind, so dass sie nicht verlorengehen können.  



  Während die Zwischenstücke nach der     Fig.    2 der  Zeichnung lose in den     Ausnehmungen    7 liegen, sind  bei der Ausführungsform der Rohrmuffe nach den       Fig.    3 bis 7 die mit 18 bezeichneten Metalleinlagen  in den Dichtungsring 8 einvulkanisiert. Die Metall  einlagen sollen den von den Spannelementen 10 er  zeugten mehr oder weniger punktförmigen Druck auf  die gesamte Fläche der Ringe 8 übertragen.

   Wie aus  der     Fig.    6 der Zeichnung ersichtlich, sind die beiden  Hälften des Metallringes 18 so in den Gummiring 8  einvulkanisiert, dass sie den Bereich der Trennstelle  19 der Gummidichtung und das dieser gegenüber  liegende Ringteilstück nicht     miterfassen.    Auf diese  Art und Weise ist auf dem der Trennfuge 19 gegen  überliegenden Teilstück eine Art Gelenk entstanden,  durch das das Aufklappen des Ringes zwecks über  streifens über das Rohr ermöglicht wird. Mit 20 ist  eine Handhabe bezeichnet, die in den Ring 8 ein  gelassen ist und aus einem abgewinkelten Metallstift  besteht.

   Dieser Stift 20 dient einmal als Markierung  und zum andern als Handhabe, um den Ring 8 in  eine bestimmte Lage innerhalb der     Ausnehmung    7  bringen zu können, und zwar so, dass die Druck  schrauben 10 die     einlagenfreien    Stellen des aus  Gummi gefertigten Ringes 8 nicht erfassen können.  Die     Anbringung    der erfindungsgemässen Rohrmuffe  1, 2 an einem Rohr 3 geschieht wie folgt:  Es werden zunächst die beiden Dichtungsringe 8  zu beiden Seiten der anzubohrenden Rohrstelle auf  gebracht, was durch die Querteilung des Ringes ohne  weiteres möglich ist.

   Sie werden dort in einem sol  chen Abstand voneinander angeordnet, dass sie beim  Anbringen der beiden     Rohrmuffenhälften    1, 2 in deren       Ausnehmungen    7 zu liegen kommen. Zum Zusam  menfügen der beiden     Rohrmuffenhälften    1, 2 werden  die Muttern der Schrauben 5 angezogen. Dabei er  folgt ein Anpressen der Gummistreifen 6, die in  Längsrichtung des Rohres 3 verlaufen und die die  Trennfuge zwischen beiden Hälften 1, 2 abdichten.  Danach können die Spannelemente 10 betätigt wer  den. Dabei wird über die zweiteiligen Metallringe 11  bzw. 18 der Druck gleichmässig auf die Dichtungs  ringe 8 übertragen.

   Hierdurch und im Zusammenwir  ken der beiden Schrägflächen wird der Gummiring 8  fest gegen den Rohrmantel gepresst und zugleich auch    die Trennfuge 19 des Dichtungsringes 8 fest ver  schlossen. Die Abdichtung ist so gut, dass auch bei  Einwirkung von Drücken von 40 atü keine Flüssig  keit aus der Kammer 21 austreten kann, was Ver  suche ergeben haben. Die genannte Kammer 21 kann  zum     Fortleiten    der Flüssigkeit herangezogen werden,  was bei Herstellung einer seitlichen Abzweigleitung  von Bedeutung ist.

   Nachdem die     Rohrmuffe    in der  geschilderten Weise angebracht ist, wird an ihrem  Flansch an der Abgangsseite in an sich bekannter  Weise ein     Keil-oval-Schieber    angebracht, worauf in  ebenfalls bekannter Weise das Anbohren unter Druck  mittels     eines    Bohrgerätes erfolgt. Das Anbohren und  die     Anbohrgeräte    brauchen im     einzelnen    nicht be  schrieben zu werden, da sie nicht zur Erfindung ge  hören. Im Gegensatz zu den bekannten     Abgangsstük-          ken    ist es beim Anmeldungsgegenstand möglich, den  Querschnitt des abgehenden Rohres im weiten Um  fang zu verändern.

   Wählt man diesen etwa gleich  dem     Hauptrohrdurchmesser,    was erstmalig möglich  ist, so besteht die Gefahr eines Rundrisses. Dieses  bringt aber bei Verwendung der erfindungsgemässen  Rohrmuffe keine Nachteile mit sich, da die Rohr  muffe über dem anzubohrenden Rohr praktisch ein  zweites Rohr bildet und das     Ausfliessen    von Flüssig  keit mit Sicherheit     verhindert.     



  Die erfindungsgemässe Rohrmuffe kann auch zur  Abdichtung von Rundbrüchen Verwendung finden.  In diesem Falle fehlt - dies ist in den Figuren der  Zeichnung nicht dargestellt - der     Anschlussstutzen     14 mit dem Flansch 15 bzw. die Bohrung 12 mit der  Verschraubung 13. Eine solche Rohrmuffe besteht  praktisch aus zwei Unterteilen 2. Die     Anbringung     der Rohrmuffe erfolgt in diesem Falle in der geschil  derten Art und Weise; nur entfällt das Anbohren der  Leitung. Vielmehr ist mit dem Anziehen der Schrau  ben 5 und 10 die gewünschte Abdichtung erzielt und  die Arbeit beendet.  



  Wie bereits erwähnt,     sind    die dargestellten Aus  führungen nur beispielsweise Verwirklichungen der  Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, viel  mehr sind noch mancherlei andere Ausführungen.  und Anwendungen möglich. Die erfindungsgemässe  Rohrmuffe lässt sich im Gegensatz zu den dargestell  ten Ausführungsbeispielen bei Verwendung von zwei       Hälften    mit je einem     Flanschabgang    auch als     Doppel-          T-Stück    verwenden. Eine solche Rohrmuffe umfasst  dann zwei Hälften, die beide die Gestalt des darge  stellten Oberteils 1 aufweisen.

   Erwähnt sei ferner,  dass die Anzahl der benutzten Druckschrauben sich  in Abhängigkeit von der Nennweite des Rohres 3  ändert, wobei der Richtsatz     gilt:    je grösser die Nenn  weite des Rohres, um so grösser die Anzahl der  Druckschrauben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Geteilte Rohrmuffe, insbesondere zum Anbohren von unter Druck stehenden Rohrleitungen, mit in Ausnehmungen angeordneten und durch Spannele mente zusammenpressbaren Dichtungen, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Rohrmuffe (1, 2) gegenüber der abzudichtenden Leitung (3) eine solche Weite hat, dass zwischen Leitung (3) und Innenwandung der Rohrmuffe (l, 2) ein freier, abdichtbarer Raum (21) entsteht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Rohrmuffe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Abdichtung des kammerartigen Zwischenraumes (21) in Längsrichtung an den Stirn enden der Rohrmuffe (1, 2) Ausnehmungen (7) mit einem geneigt zur Rohrmuffenlängsachse verlaufen den Wandungsteil (9) vorgesehen sind, die mit einem im Querschnitt keilförmigen, quergeteilten und durch Spannelemente (10) zusammenpressbaren Dichtungs ring (8) zusammenwirken. 2. Rohrmuffe nach Patentanspruch und.
    Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Spann elemente für die in den Ausnehmungen (7) angeord neten Dichtungsringe (8) in Längsrichtung der Rohr muffe (1, 2) wirksame Schrauben (10) vorgesehen sind. 3. Rohrmuffe nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedem -der Dichtungsringe mehrere unabhängig voneinander be- tätigbare Schrauben zugeordnet sind, die unter Zwi schenschaltung von geteilten Metallringen (11) an den Dichtungsringen angreifen. 4.
    Rohrmuffe nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Dichtungsring (8) zwei etwa halbringförmige, flache Metalleinlagen (18) einvulkanisiert sind, die den Be reich der Trennfuge (19) des Dichtungsringes (8) und das diesem diametral gegenüberliegende Teilstück nicht erfassen. 5. Rohrmuffe nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Dich tungsring (8) einen als Handhabe und Markierung dienenden Metallstift (20) trägt. 6.
    Rohrmuffe nach Patentanspruch, zum An schliessen einer Abzweigleitung, dadurch gekennzeich net, dass der Durchmesser der in einer der beiden Rohrmuffenhälften (l, 2) vorgesehenen Bohrung (12) zum Anschluss des abgehenden Rohres wenigstens 80 % des Durchmessers der anzubohrenden Rohr leitung (3) beträgt.
CH342806D 1955-05-24 1956-05-04 Geteilte Rohrmuffe CH342806A (de)

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