CH344100A - Einrichtung für zentrale Betriebsregelung und zentrale Betriebsüberwachung auf Eisenbahnstrecken - Google Patents

Einrichtung für zentrale Betriebsregelung und zentrale Betriebsüberwachung auf Eisenbahnstrecken

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CH344100A
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Switzerland
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Inventor
Sasse Hans-Wolfgang Ing Dr
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/12AC commutator motors or generators having mechanical commutator having multi-phase operation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  Einrichtung     für    zentrale Betriebsregelung und zentrale     Betriebsüberwachung          auf        Eisenbahnstrecken       Bei der Modernisierung von Signalanlagen für  Eisenbahnstrecken ergibt sich häufig die Frage, wie  mit einem Mindestaufwand an Mitteln eine     Strecken-          blockung,    eine zentrale Betriebsregelung und eine  zentrale Betriebsüberwachung erreicht werden kön  nen, ohne beachtliche     Veränderungen    an den vorhan  denen vorzugsweise von Wärtern bedienten Stellwer  ken vornehmen zu müssen.

   Die Anwendung der her  kömmlichen     Streckenblockeinrichtungen    in Verbin  dung mit     einer        Betriebsüberwachungszentrale    in be  kannter Ausführung ist mit einem grossen Leitungs  aufwand zwischen den Stationen untereinander wie  auch zwischen der Zentrale und den Stationen sowie  auch mit einem grossen Aufwand an     andern    Schalt  mitteln verbunden.  



  Gemäss der     Erfindung    lässt sich eine besonders  zweckmässige Einrichtung für eine zentrale Betriebs  regelung und zentrale Betriebsüberwachung auf Ei  senbahnstrecken mit     fernauftragsabhängigen,        wärter-          bedienten    Stationen zur Stellung von Weichen, Fahr  strassen und Signalen auf einfache Weise erreichen,  wenn in der     Betriebsüberwachungszentrale    Block  schaltmittel angeordnet sind, welche spätestens bei  dem Ansprechen von in der Zentrale angeordneten       Auftragsabgabeschaltmitteln    für das Freigeben einer  Ausfahrt von einer Station auf einen Strecken  abschnitt in eine Sperrstellung wechseln,

   in der sie  das Stellen von     Fahrtsignalen    für Folge-,     Flanken-          und    Gegenfahrten verhindern, und für die Strecken  abschnittsüberwachung in der Zentrale Meldungs  empfänger angeordnet sind, die beim Eintreffen der       Streckenräumungsmeldung    die     Blockschaltmittel    in  die Grundstellung zurückbewegen. .  



  Hierbei ist also die Einrichtung zweckmässiger  weise so getroffen, dass ein Wärter ein Signal nur  dann auf      Fahrt     stellen kann, wenn er hierzu von    der Zentrale einen entsprechenden Auftrag empfan  gen hat. Dies kann zum Beispiel dadurch geschehen,  dass auf jeder Station für jedes Signal mindestens ein       Auftragsempfangsrelais    vorgesehen ist, durch dessen  Ansprechen die     Signalstelleinrichtung    für die Fahrt  stellung freigegeben wird.

   Bei     vorteilhaften    Formen  der Einrichtung nach der Erfindung werden in der  Zentrale hierbei für die     Streckenblockabhängigkeiten     die verschiedenen Schaltmittel, durch welche die ver  schiedenen Aufträge an die einzelnen Stationen zum  Stellen dieses oder jenes Signals gegeben werden,       bedarfsweise    in Abhängigkeit vom Zuglauf gesperrt  oder freigegeben, so dass die sonst auf den ein  zelnen Bahnhöfen bzw. Blockstellen vorgesehenen  Blockeinrichtungen entbehrt werden können.

   Die       Einrichtung    in der Zentrale wirkt derart, dass, nach  dem ein Auftrag zum Stellen eines Signals gegeben  ist, ein Auftrag für ein feindliches Signal und eines  Signals für eine Folgefahrt so lange nicht gegeben  werden     kann;    bis die Strecke, in welche die freigege  bene Zugfahrt erfolgt, wieder freigemeldet ist. Die  Herstellung dieser Abhängigkeit in der Zentrale ist  nicht nur möglich für die Signale,. welche die     Strek-          kenabschnitte    zwischen den Bahnhöfen sichern, son  dern auch für die Signale, welche den     Fährstrassen     eines jeden     Bahnhofes    zugeordnet sind.

   Entscheidend  für die Anwendung der Abhängigkeit ist lediglich,  dass     Ausschlussbedingungen    für die Signale bestehen,  das heisst, dass Flanken-, Folge- und/oder Gegen  fahrten verhindert werden müssen. Durch Verlegung  der     Blockschaltmittel    in die Zentrale werden also  nicht nur Abhängigkeitsleitungen innerhalb und zwi  schen den Stationen erspart, sondern darüber hinaus  eine grundlegende Vereinfachung der gesamten  Blockeinrichtungen erreicht. Ausserdem ergeben sich  durch die Anwendung der zentralen Blockeinrichtung      noch betriebliche Vorteile für die zentrale     Zuglauf-          regelung    und     -überwachung.     



  Um die     Einrichtung    einfach zu halten, ist es für  Strecken mit weniger     dichtem    Zugverkehr zweck  mässig, auf den Stationen handbetätigte Schalter für  die     Zugschluss-    und     Streckenräumungsmeldung    anzu  ordnen, die vorzugsweise durch das     Stellwerksperso-          nal    bedient werden.

   Bei Strecken mit dichterem Ver  kehr ist es vorteilhafter, eine selbsttätige     Zugschluss-          und        Streckenräumungsmeldung    vorzusehen und durch  Gleisstromkreise,     induktive,        kapazitive    oder elektro  nische     Gleisschaltmittel    zustande zu bringen. Als       Blockschaltmittel        in    der     Betriebsüberwachungszen-          trale    können vorzugsweise Stützrelais,     Kipprelais,          Schrittschalter    oder     ähnlich    wirkende Schaltmittel  angeordnet werden.

   Für Durchfahrten empfiehlt es  sich, für jede Station in der     Betriebsüberwachungs-          zentrale    mindestens ein vorzugsweise als Stützrelais  oder dergleichen ausgebildetes Durchfahrtrelais anzu  ordnen, welches die den     einzelnen    Streckenabschnit  ten zugeordneten     Blockschaltmittel    in der Zentrale  bei Durchfahrten derart     miteinander    verbindet,

   dass  durch den Empfang     einer    auf dem jeweiligen Ziel  bahnhof vorzugsweise durch handbetätigte Tasten  oder dergleichen ausgelöste     Streckenräumungsmel-          dung    sich in der Zentrale eine gleichzeitige oder fort  laufende Rückschaltung der den     einzelnen    Strecken  abschnitten zugeordneten     Blockschaltmittel    in die  Grundstellung ergibt.  



  Im     Hinblick    auf besonders betriebsschwache Zei  ten, in denen die Stellwerke unbesetzt     sind,    sowie  auch auf etwaige Störungen der     Fernübertragungs-          einrichtung    ist es zweckmässig, auf den von der Zen  trale abhängigen Stationen handbetätigte Schalter  oder dergleichen anzuordnen, welche eine Abschal  tung der Station von der     Betriebsüberwachungszen-          trale    bzw. von der zentralen     Blockeinrichtung    ermög  lichen.

       Hierbei    ist es ferner zweckmässig, in Verbin  dung mit diesen Schaltmitteln bedarfsweise weitere  Schaltmittel zur Wirkung zu bringen, durch welche  für     Durchfahrten    durch die     abhängige    Station die       erforderlichen    Weichen, Schutzweichen und derglei  chen verschlossen, die Fahrstrassen festgelegt und die  am     Durchfahrgleis    angeordneten     Einfahr-    und Aus  fahrsignale     in    die Fahrtstellung gebracht und     in    die  ser gehalten werden.  



  Um bei etwaigen     Fernsteuerstörungen    den Signal  stellbetrieb aufrechtzuerhalten,     kann    es ausserdem       zweckmässig    sein, auf den     abhängigen    Stationen  Schaltmittel anzuordnen,

   welche vorzugsweise durch  Nottasten mit Zählwerken Schlüsselschalter oder der  gleichen     näch    Ausfall oder     Unwirksamschalten    der       Betriebsüberwachungszentrale        eine        Ersatzanschal-          tung    der     Auftragsgmpfangsmelder    zur Freigabe der       Fahrtstelleinrichtung    der entsprechenden Signale er  möglichen.  



  Für die Sicherheit des Betriebes ist es     weiterhin     von Vorteil, wenn auf den abhängigen Stationen Re  lais, Stützrelais, Schrittschalter oder gleichwertige  Schaltmittel angeordnet sind, welche     im.    Regelbetriebe    abhängig und bei Störungen unabhängig von den  zentralen     Blockschaltmitteln    für den     jeweils    zugehöri  gen Streckenabschnitt einen zusätzlichen Ausschluss  von Flanken-, Folge- und/oder Gegenfahrten sicher  stellen.

   Hierbei empfiehlt es sich, die als zusätzliche  örtliche     Streckenblockeinrichtung    vorgesehenen Re  lais, Stützrelais, Schrittschalter oder dergleichen  durch Stellen des jeweils zugehörigen Ausfahrsignals  oder eines eine Gegenfahrt freigebenden feindlichen  Signals in eine Sperrstellung zu bringen und durch  auf der jeweiligen Gegenstation angeordnete     Tast-          schalter    oder     Gleisschaltmittel    für die     Streckenräu-          mungsmeldung    in die Grundstellung zurückzubewe  gen.  



  Ausserdem ist es zweckmässig, im Bedarfsfalle  die in der Zentrale für die Auftragsabgabe und die  Rückmeldung sowie für die zentralen Blockabhängig  keiten     angeordneten    Schaltmittel auch für die Fern  steuerung und     Fernüberwachung    vorzugsweise unbe  setzter     elektrischer    Stellwerke zu benutzen.  



  An Hand der     Fig.    1 bis 6 sei ein     Ausführungs-          beispiel    der Einrichtung nach der Erfindung erläu  tert.  



       Fig.    1 zeigt den Ausschnitt eines Streckenbandes  einer eingleisigen Strecke, bei welcher auf jeder Sta  tion<I>A, B,</I> C beispielsweise ein mechanisches Stell  werk oder ein elektrisches Hebelwerk vorhanden  sein möge. Auf jeder der Stationen<I>A, B,</I> C sind  Wärter, welche die Signale 11.1, 11.2, 12 usw. bis  19.1, 19.2, 20 jeweils nach dem Empfang eines von  der Zentrale erteilten Auftrages stellen.

   Zwischen den  Ausfahrsignalen 11.1, 11.2 und dem     Einfahrsignal     12 der Station A, den Ausfahrsignalen 14.1, 14.2  bzw. 15.1, 15.2 und dem Einfahrsignal 13 bzw. 16  der Station B sind die Zugkontrollpunkte, an denen  die     Gleisschaltmittel    SA,     SB1,        SB2    angeordnet sind  und vorzugsweise für die     Streckenräumungsmeldung          wirksam    werden.

   Mit     Hilfe        dieser        Gleisschaltmittel     <I>SA,</I>     SB1    und     SB2    können auch     Streckenbesetzungs-          meldungen    an die Zentrale gegeben werden, wenn  die     Schaltanlage    entsprechend gestaltet ist. Vorteil  haft als     Gleisschaltmittel    sind Gleisstromkreise,  Achszähler oder dergleichen, insbesondere jedoch  selbsttätige     Zugschlussmelder,    die auf an sich be  kannte Weise mit induktiven,     kapazitiven    oder elek  tronischen     übertragungsmitteln    arbeiten.

   Ein Sender  am Zugende beeinflusst hierbei an jedem Zugkontroll  punkt mindestens einen     Empfänger   <I>SA,</I>     SB1,        SB2     usw., in welchem der durch den Sender ausgeübte  Impuls eine Änderung des stationären elektromagne  tischen Zustandes ergibt, die sich     in    der Schaltung  als Stromänderung, Kontaktwechsel oder dergleichen  bemerkbar macht.

   Anstelle     einer    selbsttätigen kann  auch eine manuelle     Streckenräumungs-    und Zug  schlussmeldung durch das     Stellwerkspersonal    auf je  der der Stationen<I>A, B,</I> C unter Benutzung der     Räu-          mungsmeldetasten    R 12, R 13, R 16, R 17, R 20 ge  geben werden. Erfolgt die Räumungsmeldung im  Regelbetrieb selbsttätig, so werden die     Räumungs-          meldetasten    nur bei Versagen der entsprechenden           Gleisschaltmittel   <I>SA,</I>     SB1,        SB2    usw. als Hilfstasten  benutzt. Die Signalmeldungen  Halt  bzw.

    Fahrt   sowie die     Streckenräumungsmeldungen    werden durch  die     Fernübertragungseinrichtungen        ÜA,        ÜB,        ÜC    an  die     Überwachungseinrichtung        UZ    der Zentrale ge  geben.

   Die gesamten     L7bertragungs-    und     überwa-          chungseinrichtungen    sind mit denjenigen für die Ab  gabe, die Übermittlung und den Empfang der Fern  aufträge zum Stellen der Signale baulich     zusammen-          gefasst    und entsprechen den für die Fernsteuerung  von Signalanlagen bekannten Ausführungen, so dass  bei Wahl eines geeigneten Systems, z. B. eines     Code-          Fernsteuersystems,    bereits schon zwei Leitungen  längs der Strecke genügen.  



  Wird also beispielsweise ein Fahrtauftrag für das  Signal 11.1 an die Station A gegeben, so ist damit  bereits in der Zentrale eine Sperrung der feindlichen  Signale 11.2, 14.1, 14.2 durch ein als     Blockschalt-          mittel    benutztes Stützrelais gegeben, welches für diese  Signale eine weitere Kommandoabgabe so lange  sperrt, bis der auf Signal 11.1 aus der Station A aus  gefahrene Zug nach der Einfahrt in Station B die       Streckenräumungsmeldung    über den am Gleis ange  bauten Empfänger     SB1    zustande bringt.

   Das als  Blockschalter benutzte Stützrelais verhindert gleich  zeitig auch eine Wiederholung eines Fahrtauftrages  für das Signal 11.1 bis zum Empfang der entspre  chenden     Streckenräumungsmeldung.    Wenn auch die  Einfahrsignale durch die Zentrale freigegeben wer  den, so kann sich der     Blockverschluss    im vorliegen  den Falle auch auf das Einfahrsignal 12 erstrecken.  



  Die Anordnung und Wirkung der in der Zentrale  angeordneten     Blockschaltmittel    ist beispielsweise aus  den     Prinzipschaltbildern    nach     Fig.    2 bis 6 zu ent  nehmen.  



  Die Schaltbilder beziehen sich auf den Strecken  bandausschnitt nach     Fig.    1. Hierbei ist der Einfach  heit halber angenommen, dass nur für die Ausfahr  signale 11.1, 11.2 bis 18.2 Fernaufträge durch ent  sprechende     Auftragsempfangsrelais    auf den Stationen  <I>A, B,</I> C aufgenommen werden und damit die Signal  stelleinrichtung     bedienbar    machen. Für die Einfahr  signale ist grundsätzlich die gleiche Betriebsform  möglich, aber nicht notwendig und deshalb weg  gelassen.  



       Fig.2    zeigt die Stromkreise der     Anschaltrelais     <I>A</I> 11,<I>A 14,</I> A 15,<I>A</I> 18, welche den entsprechenden  Ausfahrsignalen 11.1, 11.2 bis 18.1, 18.2 zugeord  net sind. Soll zum Beispiel eine Ausfahrt aus Station  A auf Signal 11.1 erfolgen, so betätigt der Strecken  fahrdienstleiter in der Zentrale eine Gruppentaste       GrT,    welche den Kontakt     GrT   <I>1</I> schliesst, und  eine     Ausfahrsignaltaste   <I>AST</I> 11, die einen Kontakt  <I>AST</I> 11.1 schliesst,

   so dass das     Anschaltrelais   <I>A</I> 11  im Stromkreise       GrTl-AST11.1-BS11.2.2-BS14.2.2-          All        -A14.2-A15.2-A18.2     erregt wird und anspricht. Die Kontakte     BS    11.2.2  und     BS    14.2.2 werden von Blockschaltern gesteuert,    welche den Ausfahrsignalen 11.1, 11.2 bzw.     14-.1;     14.2 zugeordnet sind und die     Anschaltung    des An  schaltrelais A 11 nur     dann    freigeben, wenn kein Zug  im Streckenabschnitt zwischen den Stationen A und  B ist.

   Durch den Kontakt A 11.1 des     Anschaltrelais     A 11 werden die übrigen     Anschaltrelais    A 14, A 15,  <I>A</I> 18 abgeschaltet, solange die Tasten     GrT    und  <I>AST</I> 11 gedrückt sind und das     Anschaltrelais   <I>A</I> 11  erregt ist. Für den     gleichen    Zweck sind die     Anschalt-          relais   <I>A 14,</I> A 15 mit den Kontakten<I>A</I> 14.1,<I>A</I> 14.2  und<I>A<B>15.1,</B> A</I> 15.2 und das     Anschaltrelais   <I>A</I> 18 mit  dem Kontakt A 18.2 versehen. Hiermit ist sicherge  stellt, dass jeweils nur ein     Anschaltrelais    in die Wirk  stellung gelangen kann.  



  Die Kontakte     GrT   <I>2</I> und<I>A</I> 11.3 bringen in der  mit     Fig.    3 gezeigten Schaltung der     Wirkstellwicklun-          gen        BS    11.l,     BS    14.1,     BS    l5.1,     BS    18.1 der als Stütz  relais ausgebildeten Blockschalter im Stromzweige       GrT   <I>2 - A</I> 11.3<I>- SM</I> 11.1<I>- SM 14.2</I>     -          BS11.2.1        -BS11.1     die Wirkwicklung     BS    11.1 zum Ansprechen.

   Hier  durch wechseln auch der Anker der     Grundstellungs-          wicklung        BS    11.2 und seine Kontakte     BS    11.2.1 bis       BS    11.2.6. Der Blockschalter     BS11.1/BS11.2    befin  det sich also in der Sperrstellung. Durch den Kontakt       BS    11.2.1 ist die Wirkstellung     BS    11.1 wieder abge  schaltet. Der Kontakt     BS    11.1.1 hat die     Grundstel-          lungswicklung        BS    11.2     (Fig.    4) für die Rückstellung  vorbereitend angeschaltet.

   Der Kontakt     BS    11.2.2  schaltet das     Anschaltrelais   <B>All,</B> und der Kontakt       BS    11.2.3 schaltet das     Anschaltrelais   <I>A 14 ab</I>     (Fig.    2).

    Da jedoch im     Stromkreis    für die     Kommandoabgabe     nach     Fig.    6 der Kontakt A 11.4 des     Anschaltmagne-          ten    A 11 noch geschlossen sein muss, wenn das     Kom-          mando-Abgaberelais    KA 11 den     Fahrtstellauftrag    für  das Signal 11.1 an die Station A     übermitteln        bzw:

       auslösen soll, so muss für das     Anschaltrelais    A 11  eine entsprechend bemessene     Ankerabfallverzögerung     oder eine nicht dargestellte     Anschaltung    durch zu  sätzliche Kontakte     vorzugsweise    vorhandener Schalt  mittel vorgesehen sein. Das     Kommando-Abgaberelais     KA 11 wird im Stromkreis       GYT4    -<B>A 11.4</B><I>-</I>     BS14.2.4    -     BS11.2.4        -          KA    11  erregt.

   Durch den Kontakt     BS    11.2.4 wird hierbei  betriebsmässig überprüft, dass der Blockschalter SB 11  die Sperrung der     Strecke    für Folge- und     Flanken-          und/oder    Gegenfahrten übernommen hat und so lange  bestehen lässt, bis durch eine     Streckenräumungsmel-          dung    der Streckenabschnitt zwischen den Stationen  <I>A</I> und<I>B</I> wieder frei geworden ist.

   Folgefahrten sind  durch den Kontakt     BS    11.2.2,     Gegenfahrten    durch  den Kontakt     BS    11.2.3 im Stromkreise der     Anschalt-          relais   <I>A</I> 11,<I>A</I> 14, Gegenfahrten ausserdem noch durch  den Kontakt     BS    11.2.5 im Stromkreis des     Kom-          mando-Abgaberelais    KA 14 ausgeschlossen. Die ge  strichelten Linien der Schaltung nach     Fig.    6 kenn  zeichnen einen Teil der nicht dargestellten Fernwirk-           einrichtungen    in - der Zentrale, die für die Stations  wahl, Kommandoauswahl, Quittungsmeldungen usw.  erforderlich sind.  



  Das     Ansprechen    der     Blockschalter-Wirkwicklung          BS    11.1 und damit auch     das        Ansprechen        des        Kom-          mando-Abgaberelais        KA    11 ist davon abhängig, dass  für die     feindlichen        Signale    11.2, 14.1, 14.2 die Halt  meldung besteht.

   Zu diesem Zweck sind im Strom  kreis der     Blockschalter-Wirkwicklung        BS    11.1 ein       Signalmelderkontakt    SM 11.1 und ein     Signahnelder-          kontakt    SM 14.2 angeordnet, durch welche das Be  stehen der     Haltstellung    bzw. das Nichtbestehen der       Fahrtstellung    an den Signalen 11.2, 14.1, 14.2     kon-          trolliert    wird.

   Ein zum Beispiel     jeweils    für zwei Aus  fahrsignale angeordneter gemeinsamer     Signalmelder          überprüft    hierbei gleichzeitig die     Haltstellung    des auf  Fahrt zu stellenden Ausfahrsignals; so wird beispiels  weise durch den Kontakt SM 11.1     eines    nicht dar  gestellten     Signalmelders    SM 11 für beide Signale 11.1  und 11.2 die     Haltstellung    im     BS        11.1-Stromzweig    und  durch den Kontakt<I>-SM</I> 11.2 -im     BS        14.1-Stromzweig     überprüft.  



  In     Fig.    4 sind die Stromkreise der Blockschal  ter-Rückstellwicklungen     BS    11.2,     BS   <I>14.2,</I>     BS    15.2,       BS    18.2 gezeigt. Die Rückstellung wird durch die       Streckenräumungsmelderkontakte        StYR/AB,        StYR/CD,          StrR/BA,        StYR/DC    ausgelöst, und zwar für     BS    11..2  durch     StrR/AB    usw.

   Die nicht dargestellten Strecken  räumungsmelder in der Zentrale können sowohl  durch die selbsttätigen     Zugschlussmelder   <I>SA, SB 1,</I>  <I>SB 2, SC 1</I> usw. als auch durch die     Zugschlussmelde-          tasten    R 12, R 13, R 16, R 17 usw. auf den Stationen  <I>A, B,</I> C     angesteuert    werden.  



  Soll eine Durchfahrt auf vorübergehend unbesetz  ten Bahnhöfen erfolgen, so ist in dem Falle, wo die       Streckenräumungsmeldung    nur mit Schlüsseltasten  oder dergleichen gegeben wird, noch     ein    Schaltungs  zusatz notwendig, damit die     Sperrung    sämtlicher  durchfahrenden     Streckenabschnitte    vom Zielbahnhof  aus wieder aufgehoben werden     kann.    Zu diesem  Zweck ist für jeden Bahnhof ein vorzugsweise als  Stützrelais oder     ähnlich    wirkendes Schaltmittel aus  gebildetes     Durchfahrtrelais    vorgesehen,

   welches' die  den einzelnen aufeinanderfolgenden Streckenabschnit  ten zugeordneten     Blockschalter-Rückstellwicklungen     bei Durchfahrten so     miteinander    verbindet, dass durch  Abgabe der     Streckenräumungsmeldung    auf dem Ziel  bahnhof bzw. nach deren Empfang in der Zentrale  sich eine gleichzeitige oder fortlaufende Rückschal  tung der     einzelnen    Blockschalter ergibt. Die Schal  tung des beispielsweise für die Station B vorgesehe  nen Durchfahrtrelais mit der Wirkwicklung     DFIB   <I>1</I>  und der     Rückstellwicklung        DFIB   <I>2</I> zeigt     Fig.    5.

   Hat       zum    Beispiel eine Fahrt von Station A nach Station C  stattgefunden, so sind die beiden Blockschalter  Grundstellungswicklungen     BS    11.2 und     BS    15.2 für  die Aufhebung der     Streckensperrungen    anzuschalten.

    Zu diesem Zweck ist für die Durchfahrt durch den       Bahnhof   <I>B</I> durch Betätigung der Gruppentaste     GrT       und der     Bahnhofswahltaste   <I>B</I>     f        WT/B    das Durchfahrt  relais im Stromkreis       GrT   <I>3 - B f</I>     WT/B    -     BS    11.2.6<I>-</I>     DFIB   <I>2.1</I>     -          DFIB   <I>1</I>  durch Ansprechen seiner Wicklung     DFIB   <I>1</I> in die  Wirkstellung gebracht worden.

   Hierdurch sind in der  Schaltung der     Blockschalter-Rückstellwicklungen          (Fig.    4) die     Blockschalter-Rückstellwicklung        BS    15.2  durch den Kontakt     DFIB   <I>1.2</I> und der     Streckenräu-          mungsmelderkontakt        StYR/AB    durch den Kontakt       DFIB    1.3 unwirksam geschaltet und die Blockschal  ter-Rückstellwicklung     BS    11.2 durch den Kontakt       DFIB   <I>2.2</I> an den     Streckenräumungsmelderkontakt          StYRICD        

  angeschlossen    worden. Im Stromkreis der       Durchfahrrelais-Rückstellwicklung        DFIB   <I>2</I> ist der       Blockschalterkontakt        BS    11.1.3 geöffnet und der Kon  takt     DFIB    1.1 geschlossen.

   Wird jetzt nach der Ein  fahrt des Zuges in Station C die Räumungsmelder  taste R 17 betätigt, so spricht in der Zentrale der       Streckenräumungsmelder        StrR/CD    an, so dass in       Fig.    4 im Stromkreis       StrR/CD   <I>-</I>     DFIB   <I>2.2 -</I>     HSM    13<I>-</I>     BS    11.1.1  -     BS    11.2  die     Blockschalter-Rückstellwicklung        BS    11.2 an  spricht. Hiermit ist die Sperrung für den zwischen  den Stationen<I>A</I> und<I>B</I> liegenden Streckenabschnitt  aufgehoben.

   Der Kontakt     BS    11.1.3     (Fig.    5)     schliesst     wieder, so dass sich die Rückstellung des Durch  fahrtrelais durch Ansprechen der     Rückstellwicklung          DF/B   <I>2</I> im Stromkreis       DF/B    1.1<I>-</I>     BS    11.1.3 -     BS    18.1.3<I>-</I>     DF/B   <I>2</I>  ergibt.

   Im     Blockschalter-Rückstellstromkreis        (Fig.    4)  sind nunmehr     die    Kontakte     DFIB    1.3 und     DFIB   <I>1.2</I>  wieder geschlossen und der Kontakt     DF/B   <I>2.2</I> wie  der     geöffnet.    Dadurch spricht die     Blockschalter-          Rückstellwicklung        BS    15.2 im     Stromkreis          StYR/CD   <I>-</I>     DFIB   <I>1.2 -</I>     HSM   <I>17</I> -     BS    11.1.2  -     BS    15.1.1 -  <RTI  

   ID="0004.0134">   BS    15.2  an, so dass auch die Sperrung des zwischen     den    Sta  tionen B und C liegenden     Streckenabschnittes    auf  gehoben ist. Wesentlich ist hierbei aus     betriebssicher-          heitlichen    Gründen, dass insbesondere auf dem Bahn  hof, in welchem der Zug gerade eingefahren ist,

   die       Streckenräumungsmeldung    von der vorzugsweise  durch Befahren von     Gleisschaltmitteln    wiedererreich  ten     Haltstellung    des     jeweils    passierten Einfahrsignals  abhängig gemacht ist und durch entsprechende Kon  takte im Stromkreis der     Blockschalter-Rückstellwick-          lungen    überprüft wird (z. B. durch     HSM   <I>17</I>     beim     Ansprechen von     BS    15.2).  



  Die Schaltung kann auch so aufgebaut werden, dass  nach Durchfahrten die Blockschalter auch gleichzei  tig oder nacheinander entgegengesetzt der Fahrtrich  tung in die Grundstellung     zurückwechseln.    Ferner       kann    zur Vergrösserung des Sicherheitswertes der  Schaltung eine Verdoppelung     mindestens    der für  einen Zustandswechsel entscheidenden Kontakte  vorgesehen werden.

   Zweckmässig kann auch eine      Verdoppelung der Blockschalter, der     Durchfahrt-          und    der     Anschaltrelais    sein, damit sich nicht durch  einen versehentlichen Wechsel eines Relaisankers bei  Unterhaltungseingriffen ein betrieblich unbeabsichtig  ter Zustandswechsel der Kommandoabgabe bzw. der  zentralen Blockeinrichtung ergibt. Eine andere Mög  lichkeit, um einen ungewollten Zustandswechsel der  Schaltung unter allen Umständen auszuschliessen, be  steht darin, dass auf an sich bekannte Weise die  Schaltung der Stützrelais derart gestaltet wird, dass  jeweils beim Andrücken bzw. Anziehen (z.

   B. durch  Fremdstrom) eines abgefallenen     Stützrelaisankers    der  sich in angezogener Lage befindliche Anker der an  dern     Stützrelaiswicklung    in seiner Stellung verharrt,  und zwar entweder durch Einschalten oder aber  durch Weiterbestehen eines     Festhaltestromes.    Wesent  lich ist hierbei nur, dass in jedem Störungsfalle ent  weder eine mechanische oder eine elektrische Fixie  rung des jeweils bestehenden Betriebszustandes ge  währleistet ist. Eine Relaisverdoppelung erübrigt sich  bei dieser Schaltungsart.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung für zentrale Betriebsregelung und zentrale Betriebsüberwachung auf Eisenbahnstrecken, deren Weichen, Fahrstrassen und Signale von wärter- bedienten Stationen aus gestellt werden, wenn diese einen entsprechenden Auftrag von der Zentrale er halten, dadurch gekennzeichnet, dass in der Betriebs überwachungszentrale (UZ) Blockschaltmittel ange ordnet sind, welche spätestens bei dem Ansprechen von in der Zentrale angeordneten Auftragsabgabe schaltmitteln für das Freigeben einer Ausfahrt von einer Station auf einen Streckenabschnitt in eine Sperrstellung wechseln, in der sie das Stellen von Fahrtsignalen für Folge-, Flanken- und Gegenfahr ten verhindern,
    und dass für die Streckenabschnitts überwachung in der Zentrale Meldungsempfänger an geordnet sind, die beim Eintreffen der Streckenräu- mungsmeldung die Blockschaltmittel in die Grund stellung zurückbewegen. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass auf den abhängigen Stationen (A, B, C) handbetätigte Schalter (R12, R13, R16) für die Zugschluss- und Streckenräumungsmeldung an geordnet sind. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass für eine selbsttätige Streckenräu- mungs- und Zugschlussmeldung auf den abhängigen Stationen<I>(A, B,</I> C) durch Gleisstromkreise gesteuerte Schaltmittel<I>(SA, SB 1, SB 2,</I> SC 1, SC 2) angeordnet sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die selbsttätige Streckenräumungs- und Zugschlussmeldung von magnetisch gesteuerten Schaltmitteln abhängig ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für jede abhängige Station in der Betriebsüberwachungszen- trale ein als Stützrelais ausgebildetes Durchfahrt relais angeordnet ist, welches die den einzelnen Streckenabschnitten zugeordneten Blockschaltmittel in der Zentrale bei Durchfahrten derart miteinander verbindet, dass durch den Empfang einer auf dem jeweiligen Zielbahnhof durch die handbetätigten Schalter ausgelösten Streckenräumungsmeldung sich eine Rückschaltung der den einzelnen Strecken abschnitten (S1, S2) zugeordneten Blockschaltmittel in die Grundstellung ergibt. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass auf den abhängigen Stationen (A, B, C) Schaltmittel angeordnet sind, welche eine Ab schaltung der Station von der Betriebsüberwachungs- zentrale (UZ) ermöglichen. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in Ver bindung mit den Schaltmitteln, welche jeweils eine abhängige Station von der Zentrale abschalten, wei tere Schaltmittel angeordnet sind, durch welche für Durchfahrten durch die abhängige Station die erfor derlichen Weichen und Schutzweichen erschlossen, die Fahrstrassen festgelegt und die am Durchfahrgleis angeordneten Einfahr- und Ausfahrsignale in die Fahrtstellung gebracht und in dieser gehalten wer den können. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass auf den abhängigen Stationen (A, B, C) Relais angeordnet sind, welche im Regelbetrieb abhängig und bei Störungen unabhängig von den zentralen Blockschaltmitteln auf dem jeweils zugehö rigen Streckenabschnitt einen Ausschluss von Folge-, Flanken- und Gegenfahrten sicherstellen. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die als zusätzliche örtliche Streckenblockeinrichtung vorgesehenen Relais durch das Stellen eines Ausfahr signals in eine Sperrstellung und durch die auf der Gegenstation angeordneten Tastschalter für die Strek- kenräumungsmeldung in die Grundstellung steuerbar sind. 9.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass auf den abhängigen Stationen (A, B, C) mit besonderen Überwachungseinrichtungen versehene Schaltmittel angeordnet sind, welche nach Ausfallen der Betriebsüberwachungszentrale (UZ) eine Ersatzanschaltung der Auftragsempfangsmelder zur Freigabe entsprechender Ausfahrten ermöglichen. 14. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von den in der Zentrale (UZ) für die Auftragsabhängigkeiten und die Rückmeldun gen angeordneten Schaltmitteln auch die Fernsteue rung und Fernüberwachung unbesetzter Stationen ab hängig ist.
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