CH346014A - Verfahren zur Herstellung eines wasserdichten Belages auf einer Unterlage, z. B. auf einem Dach - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines wasserdichten Belages auf einer Unterlage, z. B. auf einem Dach

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CH346014A
CH346014A CH346014DA CH346014A CH 346014 A CH346014 A CH 346014A CH 346014D A CH346014D A CH 346014DA CH 346014 A CH346014 A CH 346014A
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CH
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film
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layer
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bitumen
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Gassmann Paul
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Gassmann Paul
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    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D11/00Roof covering, as far as not restricted to features covered by only one of groups E04D1/00 - E04D9/00; Roof covering in ways not provided for by groups E04D1/00 - E04D9/00, e.g. built-up roofs, elevated load-supporting roof coverings
    • E04D11/02Build-up roofs, i.e. consisting of two or more layers bonded together in situ, at least one of the layers being of watertight composition
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines wasserdichten Belages auf einer Unterlage,  z. B. auf einem Dach    Das Patent betrifft ein     Verfahren    zur Herstellung  eines wasserdichten Belages auf einer Unterlage, z. B.  auf einem Dach, einem Boden oder dergleichen, ins  besondere auf einem Flachdach. Dieses Verfahren  zeichnet sich     erfindungsgemäss    dadurch aus, dass man  über der Unterlage mindestens eine dehnbare Folie  anbringt und diese Folie mit einer Schicht eines im  plastischen Zustande befindlichen     Materials    zudeckt,  das im Laufe der Zeit genügend erhärtet, um ein  Begehen des so erhaltenen Belages zu gestatten. Das  Patent betrifft ferner auch den nach diesem Verfah  ren hergestellten Belag.  



  Ein Ausführungsbeispiel des     erfindungsgemässen     Verfahrens sei im folgenden näher beschrieben.  Auf die durch ein Flachdach aus Beton, Holz  oder dergleichen gebildete Unterlage wird eine Schicht  einer     Bitumen-Asbest-Mischung    mit einem Spachtel  oder einem Pinsel oder durch Aufspritzen aufgetra  gen.

   Auf diese Schicht, die zum Beispiel 0,5 mm bis  1 cm dick sein kann, wird eine     Polyäthylenfolie    von  zum Beispiel 0,03 bis 2 mm Stärke gelegt und dann  diese Folie mit einer weiteren Schicht von 0,5 mm  bis 1 cm derselben     Bitumen-Asbest-Mischung    zu  gedeckt.     Bitumen-Asbest-Mischungen,    die an sich be  kannt und auch schon zur Herstellung von Belägen  auf Flachdächern verwendet worden sind, haben be  kanntlich die Eigenschaft, dass sie mit der Zeit erhär  ten, so dass der Belag begangen werden kann. Trotz  der Zähigkeit des Bitumens werden aber aus den  genannten Mischungen hergestellte Beläge mit der  Zeit rissig, indem Schwunderscheinungen nicht ver  mieden werden können.

   In diese Risse dringt Regen  wasser ein, welches dann auch die Unterlage beschä  digt, so dass das Dach bald undicht wird. Die zwi  schen den beiden     Bitumen-Asbest-Schichten    eingebet  tete     Polyäthylenfolie    weist nun selbst keinerlei    Schwunderscheinungen auf und kann infolge ihrer  Dehnbarkeit örtlichen Bewegungen der Schichten fol  gen, ohne Risse zu bekommen oder irgendwie schad  haft zu werden; diese Folie verhindert somit auf die  Dauer ein     Undichtwerden    des Belages.    An Stelle einer     Polyäthylenfolie    könnte man auch  eine Folie aus     Polyvinylchlorid    oder aus einem an  dern Kunststoff verwenden.  



  An Stelle einer     Bitumen-Asbest-Mischung    kann  man auch andere Materialien verwenden, die sich,  vorzugsweise bei erhöhter Temperatur, in plastischem  Zustande auftragen lassen und nachher genügend er  härten, um ein Begehen des Belages zu gestatten.  Dabei können selbstverständlich für die untere und  für die obere Schicht auch zwei verschiedene Mate  rialien verwendet werden.  



  Man kann auch mehrere Kunststoff-Folien über  einanderlegen und zwischen den erwähnten Schichten  einbetten. Selbstverständlich wird man die Kunst  stoff-Folie im allgemeinen aus mehreren     nebeneinan-          derliegenden    Teilen zusammensetzen müssen. Dabei  können sich die Ränder dieser     Folienteile,    die zum  Beispiel von Rollen abgewickelt werden, lediglich  überlappen, wobei die Schichten die Ränder der       Folienteile    eng     aufeinandergepresst    halten. Die Rän  der der     Folienteile    können aber auch aneinander       befestigt    werden, z. B. durch Punkt- oder Naht  schweissen, durch Kleben usw.    Die dehnbare Folie kann auch aus Gummi be  stehen.

   Es ist aber nicht unbedingt nötig, dass die  Dehnung elastisch ist, indem eine gewisse bleibende  Deformation, also eine plastische Dehnung, nicht  nachteilig ist.  



  Auf die obere Schicht aus     Bitunien-Asbest    oder  dergleichen kann man auch feinen Kies streuen und           ihn    in die Schicht einwalzen. Man kann der Mischung  auch Zusätze beigeben, z. B. Aluminiumblättchen,  wobei diejenigen Blättchen, die an die Oberfläche  zu liegen kommen, zum Reflektieren der Sonnenstrah  len dienen.  



  An Stelle der     Aluminiumplättehen    können auch       Siliziumkarbid-    oder     Korundsplitter    der Mischung  beigegeben werden, die eine erhöhte Verschleissfestig  keit des Belages ergeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Herstellung eines wasserdichten Belages auf einer Unterlage, dadurch gekennzeich net, dass man über der Unterlage mindestens eine dehnbare Folie anbringt und diese Folie mit einer Schicht eines im plastischen Zustande befindlichen Materials zudeckt, das im Laufe der Zeit genügend erhärtet, um ein Begehen des so erhaltenen Belages zu gestatten. 1I. Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1 hergestellter Belag. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man auf der Unterlage zunächst eine Schicht eines im plastischen Zustand befindlichen Materials aufträgt, das im Laufe der Zeit erhärtet, und hierauf über dieser Schicht die dehnbare Folie anbringt. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine einzige Folie aus Kunst stoff zwischen zwei Schichten aus gleichem Material einbettet. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Folie aus mehreren sich an ihren Rändern überlappenden Teilen zusammen setzt.
    4. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass man die sich an ihren Rändern überlappenden Folienteile aneinander befestigt. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Folienteile durch Schwei ssen aneinander befestigt. 6. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Folienteile durch Kleben aneinander befestigt. 7. Belag nach Patentanspruch 1I, dadurch ge kennzeichnet, dass er mindestens eine dehnbare Folie aufweist, die von einer Bitumen und Asbest enthal tenden Schicht überdeckt ist. B.
    Belag nach Patentanspruch II, dadurch gekenn zeichnet, dass die Folie aus Polyäthylen besteht. 9. Belag nach Patentanspruch 1I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Folie aus Polyvinylchlorid besteht. 10. Belag nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die Folie aus Gummi besteht. 11. Belag nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens die Schicht, welche die dehnbare Folie zudeckt, aus einer Metallblättchen enthaltenden Mischung besteht. 12.
    Belag nach Unteranspruch 11, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mischung Bitumen-Asbest und Aluminiumblättchen enthält. 13. Belag nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens die Schicht, welche die dehnbare Folie zudeckt, aus einer Mischung von Bitumen, Asbest und Siliziumkarbidsplittern besteht. 14. Belag nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens die Schicht, welche die dehnbare Folie zudeckt, aus einer Mischung von Bitumen, Asbest und Korundsplittern besteht.
CH346014D 1956-10-04 1956-10-04 Verfahren zur Herstellung eines wasserdichten Belages auf einer Unterlage, z. B. auf einem Dach CH346014A (de)

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CH346014D CH346014A (de) 1956-10-04 1956-10-04 Verfahren zur Herstellung eines wasserdichten Belages auf einer Unterlage, z. B. auf einem Dach

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