CH346014A - Verfahren zur Herstellung eines wasserdichten Belages auf einer Unterlage, z. B. auf einem Dach - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines wasserdichten Belages auf einer Unterlage, z. B. auf einem DachInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
Verfahren zur Herstellung eines wasserdichten Belages auf einer Unterlage, z. B. auf einem Dach Das Patent betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines wasserdichten Belages auf einer Unterlage, z. B. auf einem Dach, einem Boden oder dergleichen, ins besondere auf einem Flachdach. Dieses Verfahren zeichnet sich erfindungsgemäss dadurch aus, dass man über der Unterlage mindestens eine dehnbare Folie anbringt und diese Folie mit einer Schicht eines im plastischen Zustande befindlichen Materials zudeckt, das im Laufe der Zeit genügend erhärtet, um ein Begehen des so erhaltenen Belages zu gestatten. Das Patent betrifft ferner auch den nach diesem Verfah ren hergestellten Belag. Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Verfahrens sei im folgenden näher beschrieben. Auf die durch ein Flachdach aus Beton, Holz oder dergleichen gebildete Unterlage wird eine Schicht einer Bitumen-Asbest-Mischung mit einem Spachtel oder einem Pinsel oder durch Aufspritzen aufgetra gen. Auf diese Schicht, die zum Beispiel 0,5 mm bis 1 cm dick sein kann, wird eine Polyäthylenfolie von zum Beispiel 0,03 bis 2 mm Stärke gelegt und dann diese Folie mit einer weiteren Schicht von 0,5 mm bis 1 cm derselben Bitumen-Asbest-Mischung zu gedeckt. Bitumen-Asbest-Mischungen, die an sich be kannt und auch schon zur Herstellung von Belägen auf Flachdächern verwendet worden sind, haben be kanntlich die Eigenschaft, dass sie mit der Zeit erhär ten, so dass der Belag begangen werden kann. Trotz der Zähigkeit des Bitumens werden aber aus den genannten Mischungen hergestellte Beläge mit der Zeit rissig, indem Schwunderscheinungen nicht ver mieden werden können. In diese Risse dringt Regen wasser ein, welches dann auch die Unterlage beschä digt, so dass das Dach bald undicht wird. Die zwi schen den beiden Bitumen-Asbest-Schichten eingebet tete Polyäthylenfolie weist nun selbst keinerlei Schwunderscheinungen auf und kann infolge ihrer Dehnbarkeit örtlichen Bewegungen der Schichten fol gen, ohne Risse zu bekommen oder irgendwie schad haft zu werden; diese Folie verhindert somit auf die Dauer ein Undichtwerden des Belages. An Stelle einer Polyäthylenfolie könnte man auch eine Folie aus Polyvinylchlorid oder aus einem an dern Kunststoff verwenden. An Stelle einer Bitumen-Asbest-Mischung kann man auch andere Materialien verwenden, die sich, vorzugsweise bei erhöhter Temperatur, in plastischem Zustande auftragen lassen und nachher genügend er härten, um ein Begehen des Belages zu gestatten. Dabei können selbstverständlich für die untere und für die obere Schicht auch zwei verschiedene Mate rialien verwendet werden. Man kann auch mehrere Kunststoff-Folien über einanderlegen und zwischen den erwähnten Schichten einbetten. Selbstverständlich wird man die Kunst stoff-Folie im allgemeinen aus mehreren nebeneinan- derliegenden Teilen zusammensetzen müssen. Dabei können sich die Ränder dieser Folienteile, die zum Beispiel von Rollen abgewickelt werden, lediglich überlappen, wobei die Schichten die Ränder der Folienteile eng aufeinandergepresst halten. Die Rän der der Folienteile können aber auch aneinander befestigt werden, z. B. durch Punkt- oder Naht schweissen, durch Kleben usw. Die dehnbare Folie kann auch aus Gummi be stehen. Es ist aber nicht unbedingt nötig, dass die Dehnung elastisch ist, indem eine gewisse bleibende Deformation, also eine plastische Dehnung, nicht nachteilig ist. Auf die obere Schicht aus Bitunien-Asbest oder dergleichen kann man auch feinen Kies streuen und ihn in die Schicht einwalzen. Man kann der Mischung auch Zusätze beigeben, z. B. Aluminiumblättchen, wobei diejenigen Blättchen, die an die Oberfläche zu liegen kommen, zum Reflektieren der Sonnenstrah len dienen. An Stelle der Aluminiumplättehen können auch Siliziumkarbid- oder Korundsplitter der Mischung beigegeben werden, die eine erhöhte Verschleissfestig keit des Belages ergeben.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Herstellung eines wasserdichten Belages auf einer Unterlage, dadurch gekennzeich net, dass man über der Unterlage mindestens eine dehnbare Folie anbringt und diese Folie mit einer Schicht eines im plastischen Zustande befindlichen Materials zudeckt, das im Laufe der Zeit genügend erhärtet, um ein Begehen des so erhaltenen Belages zu gestatten. 1I. Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1 hergestellter Belag. UNTERANSPRüCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man auf der Unterlage zunächst eine Schicht eines im plastischen Zustand befindlichen Materials aufträgt, das im Laufe der Zeit erhärtet, und hierauf über dieser Schicht die dehnbare Folie anbringt. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine einzige Folie aus Kunst stoff zwischen zwei Schichten aus gleichem Material einbettet. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Folie aus mehreren sich an ihren Rändern überlappenden Teilen zusammen setzt.4. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass man die sich an ihren Rändern überlappenden Folienteile aneinander befestigt. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Folienteile durch Schwei ssen aneinander befestigt. 6. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Folienteile durch Kleben aneinander befestigt. 7. Belag nach Patentanspruch 1I, dadurch ge kennzeichnet, dass er mindestens eine dehnbare Folie aufweist, die von einer Bitumen und Asbest enthal tenden Schicht überdeckt ist. B.Belag nach Patentanspruch II, dadurch gekenn zeichnet, dass die Folie aus Polyäthylen besteht. 9. Belag nach Patentanspruch 1I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Folie aus Polyvinylchlorid besteht. 10. Belag nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die Folie aus Gummi besteht. 11. Belag nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens die Schicht, welche die dehnbare Folie zudeckt, aus einer Metallblättchen enthaltenden Mischung besteht. 12.Belag nach Unteranspruch 11, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mischung Bitumen-Asbest und Aluminiumblättchen enthält. 13. Belag nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens die Schicht, welche die dehnbare Folie zudeckt, aus einer Mischung von Bitumen, Asbest und Siliziumkarbidsplittern besteht. 14. Belag nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens die Schicht, welche die dehnbare Folie zudeckt, aus einer Mischung von Bitumen, Asbest und Korundsplittern besteht.
Applications Claiming Priority (1)
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