CH347915A - Verfahren zur Herstellung von metallhaltigen Dis- und Polyazofarbstoffpigmenten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von metallhaltigen Dis- und Polyazofarbstoffpigmenten

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CH347915A
CH347915A CH347915DA CH347915A CH 347915 A CH347915 A CH 347915A CH 347915D A CH347915D A CH 347915DA CH 347915 A CH347915 A CH 347915A
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Rudolf Dr Mory
Christoph Dr Frey
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Ciba Geigy
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/24Disazo or polyazo compounds

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     metallhaltigen    Dis- und     Polyazofarbstoffpigmenten       Es wurde gefunden, dass man zu neuen, wertvollen     Azofarbstoffen,    wie z. B. dem Farbstoff der  Formel  
EMI0001.0004     
    gelangt, wenn man metallabgebende Mittel auf     Dis-          und        Polyazofarbstoffe    einwirken lässt, die ausser den  zur     Metallkomplexbildung    befähigten, gegebenenfalls       wasserlöslichmachenden    Gruppen keine weiteren       wasserlöslichmachenden        Substituenten    aufweisen.  



  Für das vorliegende Verfahren erweisen sich     Dis-          azofarbstoffe    als besonders zweckmässige Ausgangs  stoffe. Diese können nach folgenden, an sich bekann  ten Methoden hergestellt werden:  a) Durch Kuppeln einer     o-Oxy-,        o-Alkoxy-    oder       o-Carboxydiazoverbindung,    welche von weiteren       wasserlöslichmachenden        Substituenten    frei ist, mit  einer in     p-Stellung    zu einer     diazotierbaren        Amino-          gruppe    kuppelnden     Azokomponente,

      die in     m-Stel-          lung    zur     Aminogruppe    eine     Oxy-    oder     Alkoxygruppe     aufweist,     Diazotieren    des so erhaltenen     Aminomono-          azofarbstoffes    und Vereinigen mit einer von     wasser-          löslichmachenden    Gruppen freien Kupplungskompo  nente.  



  b) Durch Kuppeln einer     Diazoverbindung,    die als       wasserlöslichmachende    Gruppen höchstens eine in         o-Stellung    zur     Aminogruppe    stehende     Oxy-    oder       Carboxygruppe    aufweist, mit einer in     p-Stellung    zu  einer     diazotierbaren        Aminogruppe    kuppelnden     Azo-          komponente,    die in     o-Stellung    zur     Aminogruppe    eine       Oxy-    oder     Alkoxygruppe    aufweist,

       Diazotieren    des  so erhaltenen     Aminoazofarbstoffes    und Vereinigen  mit einer in     o-Stellung    zu einer     Oxy-    oder     Alkoxy-          gruppe    kuppelnden     Azokomponente.     



  Sowohl gemäss Verfahren<I>a)</I> als auch<I>b)</I> kann  eine Anfangs- und/oder Endkomponente verwendet  werden, die eine nicht an der     Metallkomplexbildung     teilnehmende     Carboxylgruppe    aufweist. Aus dem  erhaltenen     Disazofarbstoff    wird dann auf bekannte  Art das Säurechlorid hergestellt und letzteres mit  einem von     wasserlöslichmachenden    Gruppen freien  Amin kondensiert.

      c) Durch Kuppeln von einem     Mol    eines     tetrazo-          tierten        o-Oxy-,        o-Alkoxy-    oder     o-Carboxy-diamins     mit 2     Mol    der gleichen oder verschiedenen Kupp  lungskomponenten, die in     o-Stellung    zu einer     Oxy-          oder        Alkoxygruppe    kuppeln.

        d) Durch Kuppeln von 2     Mol    eines     diazo-          tierten        o-Oxy-,        o-Alkoxy-    oder     o-Carboxy-monoaryl-          amins    mit einem     Mol    einer     Azokomponente,    die     zwei     Reste aufweist, die in     o-Stellung    zu einer     Oxy-    oder       Alkoxygruppe    zu kuppeln vermögen.  



  e) Durch Kuppeln einer     o-Oxy-,        o-Alkoxy-    oder       o-Carboxydiazoverbindung,    vorzugsweise der     Benzol-          oder    der     Naphthalinreihe,    welche von weiteren       wasserlöslichmachenden        Substituenten    frei ist, mit  einer in     o-Stellung    zu einer     Amino-    oder     Oxygruppe     kuppelnden     Azokomponente    die als einzige     wasser-          löslichmachende    Gruppe eine     Carbonsäuregruppe     aufweist,

   Überführen der so erhaltenen     Monoazo-          farbstoffcarbonsäure    nach bekannten Methoden in  das Säurechlorid und Kondensation von 2     Mol    des  so erhaltenen     Carbonsäurechlorids    mit 1     Mol    eines  aromatischen     Diamins.     



  Die als     Diazokomponenten    in Betracht kommen  den     o-Oxy-,        o-Alkoxy-    oder     o-Carboxyverbindungen     müssen von weiteren     wasserlöslichmachenden    Grup  pen, das heisst von     Sulfonsäuregruppen    oder weiteren       Carboxylgruppen    frei sein.

   Es kommen vorzugsweise       Diazoverbindungen    von solchen     o-Oxy-aminen    der  Benzol- oder der     Naphthalinreihe    in Betracht, die  ausser der     Hydroxyl-    und der     Aminogruppe    noch  weitere     Substituenten    wie Nitrogruppen, Halogen  atome (z. B. Chlor),     Alkylgruppen    (z. B.     Methyl),          Alkoxygruppen    (z. B.     Methoxy)    oder     Acylamino-          gruppen,    insbesondere solche mit nur wenigen     Koh-          lenstoffatomen    (z.

   B.     Acetylamino)    enthalten können.  



       Germäss    Verfahren e) und gegebenenfalls auch  <I>a)</I> und<I>b)</I> werden     Azofarbstoffcarbonsäuren    erhalten,  die nach bekannten Methoden, beispielsweise durch       Behandlung    mit     Phosphorhalogeniden,    vorzugsweise  aber mit     Thionylchlorid,    in die     Säurehalogenide    über  geführt werden können.  



  Die erhaltenen     Azocarbonsäuren    werden mit Mit  teln behandelt, die befähigt sind,     Carbonsäuren    in  ihre     Halogenide,    z. B. die Chloride oder     Bromide,     überzuführen, so insbesondere mit     Phosphorhalogeni-          den,    wie     Phosphorpentabromid    oder     Phosphortri-          chlorid    oder     -pentachlorid,        Phosphoroxyhalogeniden     und vorzugsweise mit     Thionylchlorid.     



  Die Behandlung mit solchen     säurehalogenieren-          den    Mitteln wird zweckmässig in     indifferenten    orga  nischen Lösungsmitteln, wie Chlorbenzolen, z. B.  Mono- oder     Dichlorbenzol,        Toluol,        Xylol    oder     Nitro-          benzol    durchgeführt. In vielen Fällen erweist es sich  als vorteilhaft, im     Farbstoffmolekül    vorhandene     Oxy-          gruppen    durch     Acylierung    zu schützen.  



  Bei der Herstellung der     Carbonsäurehalogenide     ist es in der Regel zweckmässig, die in wässerigem  Medium hergestellten     Azoverbindungen    vorerst zu  trocknen oder- durch Kochen in einem organischen  Lösungsmittel     azeotrop    von Wasser zu befreien. Diese       azeotrope    Trocknung kann     gewünschtenfalls    unmittel  bar vor der Behandlung mit     säurehalogenierenden     Mitteln vorgenommen werden.  



  Die so erhaltenen     Säurehalogenide    enthalten ein  bis     zwei        Carbonsäurechloridgruppen.    Die Dicarbon-         säurehalogenide    werden vorzugsweise mit aroma  tischen Monoaminen, die frei von wasserlöslich  machenden Gruppen sind, kondensiert.

   Als Mono  amine kommen solche der Benzol-, Naphthalin- und       Pyrenreihe    in Betracht, beispielsweise Anilin und  seine     Substitutionsprodukte,    1- und     2-Amino-naph-          thalin,        3-Amino-pyren.    Die     Monocarbonsäurehalo-          genide    werden vorzugsweise mit aromatischen Di  aminen kondensiert. Als Diamine eignen sich Diamine  der     Benzolreihe,    wie z. B. 1,3- und     1,4-Diamino-          benzol,        Diamino-naphthaline,    z.

   B. 2,6- und     1,5-          Diamino-naphthalin,    ferner     2,8-Diamino-chrysen,          4,11-Diamino-fluoranthen,        Diaminobenzthiazole,    wie       2-(4'-Amino-phenyl)-6-amino-benzthiazol,        4,4'-Di-          amino-diphenyl    und seine Derivate, wie     3,3'-Dichlor-,          3,3'-Dimethyl-,        3,3'-Dialkoxy-4,4'-diamino-diphenyl     oder     3,5,3',5'-Tetrachlor-4,4'-diamino-diphenyl.     



  Die Kondensation zwischen den     Monoazofarb-          stoffcarbonsäurehalogeniden    und den Aminen wird  zweckmässig in wasserfreiem Medium durchgeführt.  Unter dieser Bedingung erfolgt sie im allgemeinen  überraschend leicht schon bei Temperaturen, die im  Siedebereich normaler organischer Lösungsmittel wie       Toluol,        Monochlorbenzol,        Dichlorbenzol,        Trichlor-          benzol,    Nitrobenzol und ähnlichen liegen.

   Zur Be  schleunigung der Umsetzung empfiehlt es sich im  allgemeinen, ein säurebindendes Mittel wie wasser  freies     Natriumacetat,        Pyridin    oder wasserfreies  Ammoniak zu verwenden. Die Farbstoffe werden  meistens in sehr guter Ausbeute und reinem Zu  stande erhalten.  



  Nach fertiger Kondensation bzw. nach der Kupp  lungsreaktion, falls die Farbstoffe nicht durch Kon  densation, sondern direkt auf dem Kupplungswege  hergestellt werden, können die gebildeten Farbstoffe  leicht vom Herstellungsgemisch, z. B. durch Filtra  tion, abgetrennt werden.  



  Die erfindungsgemässe     Überführung    der Farb  stoffe in deren komplexe Metallverbindungen kann  direkt mit den Farbstoffen geschehen, wie sie im  Herstellungsgemisch vorliegen. Sie kann auch mit  filtrierten oder mit z. B. durch     Umlösen    gereinigten  Farbstoffen geschehen.  



  Als metallabgebende Mittel kommen z. B. Man  gan, Eisen, Aluminium, Zinn oder Blei, vor allem  aber Nickel, Kobalt, Chrom und insbesondere Kupfer  abgebende Mittel in Betracht.  



  Die erhältlichen Metallverbindungen können auf  1 oder 2     Azofarbstoffmoleküle    1 oder 2 Atome  Metall enthalten, je nach der Zahl der vorhandenen       metallkomplexbildenden    Gruppen. Bei Verwendung  von Kupfer und Nickel als metallabgebende Mittel  entstehen z. B. vorzugsweise Verbindungen, die auf  eine     metallkomplexbildende    Gruppe 1 Atom Metall  enthalten, während bei Verwendung von Chrom und  Kobalt auch Metallkomplexe, enthaltend auf 1 Metall  atom zwei     metallkomplexbildende    Gruppen, möglich  sind.  



  Die Behandlung mit den metallabgebenden Mit  teln kann nach an sich bekannten Methoden, z. B.      in     wässrigen,    vorzugsweise aber in     hydrophoben    Mit  teln, erfolgen.  



  Als metallabgebende Mittel werden vorzugsweise  Salze verwendet, welche die genannten Metalle als  Kation enthalten, wie z. B. Chromacetat, Kobalt  acetat,     Kobaltsulfat    oder Kupferacetat. Mit Vorteil  verwendet man hier die Salze, z. B. Chrom-, Kobalt-,  Nickel- oder vor allem Kupfersalze hochmolekularer       Carbonsäuren,    z.

   B. höherer Fettsäuren wie     Kupfer-          stearat,        Kupferoleat    oder     Kupferpalmiat    oder die       Linoleate,        Resinate,        Naphthenate    dieser Metalle, fer  ner Kupfersalze oder     Kokosfettsäure.    Besonders vor  teilhaft ist die Verwendung von     Schwermetallsalzen,     die für den zu behandelnden Farbstoff ein gewisses  Lösungsvermögen, mindestens bei höherer Tempe  ratur, besitzen.

   Die Umsetzung mit diesen Schwer  metallsalzen kann in der Weise erfolgen, dass man  die Farbstoffe mit den Metallsalzen für sich oder  nach Zusatz geeigneter, den Schmelzpunkt herab  setzender Verbindungen auf höhere Temperaturen  erhitzt. In manchen Fällen ist es vorteilhaft, dem  Reaktionsgemisch zwecks Erteilung günstiger Lö  sungsverhältnisse noch organische Lösungsmittel zu  zusetzen, in denen sowohl das Metallsalz wie der  Farbstoff löslich sind, z. B. Alkohole, Kohlenwasser  stoffe, substituierte     Kohlenwasserstoffe,        Ketone,    Ester.  In manchen Fällen ist die Verwendung komplexer  Metallverbindungen empfehlenswert, z.

   B. in Form  von     Metall-Amin-Komplexen,    wie Kobalt- oder       Kupfertetraminsalze    aus Ammoniak,     Pyridin    oder       Monoäthanolamin,    oder auch in Form von Verbin  dungen, welche eines der genannten Metalle im  Anion komplex gebunden enthalten, z.

   B. komplexe  Kobalt- oder Kupferverbindungen der     Alkalisalze          aliphatischer        Aminocarbonsäuren,        Dicarbonsäuren     oder     Oxycarbonsäuren    wie des     Glykokolls,    der     Oxal-          säure,    der Milchsäure und vor allem der Wein  säure, wie     Natriumkupfertartrat,    ferner komplexe  Chromverbindungen organischer     Oxycarbonsäuren,     z. B.     Chromsalicylate    oder Komplexe von     ss-Keto-          carbonsäureestern,    z.

   B.     Cu-Acetessigester.    Weiter  hin sei genannt     Stearato-chrom-III-chlorid.     



  Die Behandlung mit den metallabgebenden Mit  teln kann nach an sich bekannten Methoden erfolgen,  z. B. durch Erwärmen auf Temperaturen zwischen 50  und 2000 im offenen Gefäss, z. B. unter     Rückfluss-          kühlung    oder gegebenenfalls im geschlossenen Gefäss  unter Druck.     Gewünschtenfalls    können bei der       Metallisierung    weitere Stoffe, wie z. B. Alkohol oder       Dimethylformamid    zugesetzt werden; die     Metallisie-          rung    kann auch in diesen Stoffen durchgeführt wer  den.  



  Was die Wahl des     Metallisierungsverfahrens    anbe  langt, kann bei den     o-Carboxy-o'-oxy-,        o-Oxy-o'-          amino-    und     o,o'-Dioxy-azofarbstoffen    eine kürzere  Behandlungsdauer bei einer Temperatur von 70 bis  1000 genügen, während die     Metallisierung    der Aus  gangssioffe, welche in     o-Stellung    zur     Azogruppe    einen  in eine     COOH-    oder OH-Gruppe     überführbaren            Substituenten,    z.

   B. ein Chloratom, eine     Acyloxy-          oder    eine     Alkoxy-    bzw. eine     Carbonsäureestergruppe     enthalten, naturgemäss hinsichtlich Zeit und Tempe  ratur energischere Reaktionsbedingungen     erfordert.     



  Die nach dem vorliegenden Verfahren erhält  lichen komplexen     Meallverbindungen    stellen wert  volle Pigmente dar, die sich in der Regel durch be  sonders gute     Migrationsechtheit    und ausserdem durch  Temperaturbeständigkeit und gute Lichtechtheit  auszeichnen.  



  In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die  Teile, sofern nichts anderes angegeben wird, Ge  wichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente, und die  Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.    <I>Beispiel 1</I>  Zu einem Gemisch von 34,25 Teilen des Farb  stoffes, den man durch Kupplung von     diazotiertem          4-Chlor-2-amino-l-oxy-benzol    mit     2,3-Oxy-naphthoe-          säure    erhält, 500     Volumteilen        o-Dichlor-benzol    und  5     Volumteilen        Dimethyl-formamid    tropft man bei  700 in 10 Minuten 10     Volumteile        Thionylchlorid,

       erhöht dann die Temperatur auf 800 und rührt 15 Mi  nuten bei 800. Man erhält das     Farbstoffcarbonsäure-          chlorid    in violetten Nadeln, die aus dem erkalteten  Gemisch durch Filtration isoliert und getrocknet wer  den.  



  36,2 Teile des Chlorids werden im Gemisch mit  9,2 Teilen     4,4'-Diamino-diphenyl,    1200     Volum-          teilen    Chlorbenzol und 12     Volumteilen        Pyridin     16 Stunden auf 130 bis 1400 erwärmt. Dann wird  das entstandene Pigment heiss filtriert, mit heissem  Chlorbenzol, Alkohol und Wasser gewaschen und  getrocknet. Es stellt ein braunes Pulver dar, das  die     Polyvinylchlorid'folie    in blauem, sehr schlecht  licht- und     migrationsechtem    Tone färbt.  



  12,5 Teile dieses Pigmentes werden zusammen  mit 20,8 Teilen     Kupferstearat    in 150     Volumteilen     Chlorbenzol 18 Stunden auf 130 bis 140  erhitzt.  Das Kupfer komplex gebunden enthaltende Pigment  wird dann heiss filtriert, mit heissem Chlorbenzol,  Alkohol und Wasser gewaschen und getrocknet. Das  dunkle Pigmentpulver färbt, in feine Verteilung ge  bracht, die     Polyvinylchloridfolie    in bordeauxrotem  Ton. Die Ausfärbung zeigt gegenüber der mit     un-          metallisiertem    Pigment vorgenommenen Ausfärbung  gesteigerte Licht- und     Migrationsechtheit.     



  Der auf gleichem Weg hergestellte     Kobaltkomplex     desselben Pigmentes gibt eine rotviolette Ausfärbung  mit ebenfalls gesteigerter     Migrationsechtheit.     



  Pigmente mit ähnlichen Eigenschaften erhält  man, wenn man als Kondensationsbase anstelle von       4,4'-Diamino-diphenyl    die in der folgenden Tabelle  in Kolonne I angegebenen Basen verwendet und die       Metallisierung    mit dem in Kolonne Il angegebenen       Metallisierungsmittel    durchführt. Kolonne     III    gibt  den Farbton der mit dem metallfreien, Kolonnen IV  den Farbton der mit dem metallhaltigen Pigment her  gestellten     Polyvinylchlorid-Ausfärbung    an.

      
EMI0004.0001     
  
    <U>I</U> <SEP> II <SEP> III <SEP> IV
<tb>  1,4-Diamino-benzol <SEP> Kupferstearat <SEP> in <SEP> Chlorbenzol <SEP> blau <SEP> bordeauxrot
<tb>  3,3'-Dimethyl-4,4'- <SEP> Kobaltstearat <SEP> in <SEP> Chlorbenzol <SEP> blau <SEP> violett
<tb>  diamino-diphenyl
<tb>  Kupferstearat <SEP> in <SEP> Chlorbenzol <SEP> blau <SEP> bordeauxrot
<tb>  1,,5-Diamino-naphthalin <SEP> Nickelstearat <SEP> in <SEP> o-Dichlor-benzol <SEP> blau <SEP> bordeauxrot
<tb>  3,3'-Dichlor-4,4'- <SEP> Nickelstearat <SEP> in <SEP> Chlorbenzol <SEP> blau <SEP> bordeauxrot
<tb>  diamino-diphenyl       <I>Beispiel 2</I>  35,85 Teile des Farbstoffes,

   den man durch  Kupplung von     diazotiertem        4-Chlor-2-amino-l-oxy-          benzol    mit     1-Phenyl-5-pyrazolon    - 3 -     carbonsäure     erhält, werden in 200     Volumteilen        Essigsäureanhydrid     5 Minuten auf 140 bis 150  erwärmt, wobei Lösung  erfolgt. Nach dem Erkalten wird der     acetylierte    Farb  stoff isoliert und getrocknet. Er wird anschliessend  durch Kochen in Benzol mit überschüssigem     Thionyl-          chlorid    in das     Farbstoffcarbonsäurechlorid    überge  führt, welches in orangen, prismatischen Nadeln an  fällt.  



  27,7 Teile des Chlorids werden im Gemisch mit  7,0 Teilen     3,3'-Dimethyl-4,4'-diamino-diphenyl,    500       Volumteilen    Chlorbenzol und 7,0     Volumteilen        Pyridin     16 Stunden auf 130 bis 140  erwärmt. Dann wird das  entstandene Pigment warm durch Filtration abge  trennt, mit     warmem    Chlorbenzol, Alkohol und Was  ser gewaschen und getrocknet. Es stellt ein dunkel  oranges Pulver dar und färbt die     Polyvinylchlorid-          folie    in rotem Ton von sehr schlechter     Migrations-          und    Lichtechtheit.

      13,4 Teile dieses Pigmentes werden in 150     Volum-          teilen    Chlorbenzol einige Stunden mit 21 Teilen       Kupferstearat    auf 130 bis 140  erwärmt, dann     abfil-          triert    und mit Alkohol und Wasser gewaschen. Man  erhält nach dem Trocknen ein     bordeauxfarbenes     Pulver, welches, in feine Verteilung gebracht, die       Polyvinylchloridfolie    in blaurotem Tone färbt. Die  Ausfärbung zeigt sehr gute     Migrationsechtheit    und  gesteigerte Lichtechtheit.  



  Ein Pigment von ähnlichen Eigenschaften erhält  man, wenn man anstelle von     3,3'-Dimethyl-4,4'-          diamino-diphenyl    als Kondensationsbase     1,4-Diamino-          benzol    verwendet und sonst wie oben angegeben ver  fährt.  



  Die folgende Tabelle enthält weitere Pigmente,  die auf dem angegebenen Wege erhalten werden.  Kolonne I gibt die     Diazokomponente,    Kolonne     II     die Kupplungskomponente, Kolonne     III    die Konden  sationskomponente, Kolonne IV das     Metallisierungs-          mittel,    Kolonne V den Farbton der mit metallfreiem  Pigment und Kolonne     VI    den Farbton der mit metall  haltigem Pigment hergestellten     Polyvinylchlorid-Aus-          färbung    an.

    
EMI0004.0042     
  
    <U>I</U> <SEP> <B>il</B> <SEP> III <SEP> <U>IV</U> <SEP> V <SEP> VI
<tb>  4-Nitro-2-oxy- <SEP> 1-Phenyl-5-pyrazolon- <SEP> 1,4-Diamino- <SEP> Kupferacetat <SEP> in. <SEP> blaurot <SEP> blass  1-aniino-benzol <SEP> 3-carbonsäure <SEP> Benzol <SEP> Dimethyl-formamid <SEP> Bordeaux
<tb>    <SEP> 1-Acetoacetylamino- <SEP> 2,5-Dimethoxy- <SEP> Kupferstearat <SEP> in <SEP> orange <SEP> blass  2-chlor-benzol-5- <SEP> 1,4-diamino- <SEP> o-Dichlor-benzol <SEP> rötlich  carbonsäure <SEP> Benzol <SEP> braun
<tb>  4-Chlor-2-amino- <SEP> 5> <SEP> 3,3'-Dimethyl- <SEP> Kupferstearat <SEP> in <SEP> gelb <SEP> braungelb
<tb>  1-oxy-benzol <SEP> 4,4'-diamino- <SEP> Chlorbenzol
<tb>  diphenyl       <I>Beispiel 3</I>  13,5 Teile des Farbstoffes,

   den man durch Kupp  lung von 2     Mol        diazotierter        2-Amino-benzol-l-car-          bonsäure    mit einem     Mol        3,3'-Dimethyl-4,4'-di-          (acetoacetylamino)    -     diphenyl        erhält,    werden mit  25,2 Teilen     Kupferstearat    in 100     Volumteilen        o-Di-          chlor-benzol    16 Stunden auf 180 bis 190      erwärmt.     Dann lässt man auf ungefähr 100  erkalten,     filtriert     das Pigment ab,

   wäscht es mit heissem Chlorbenzol,  Alkohol und Wasser und trocknet es im Vakuum bei  50 bis     60 .    Man     erhält    ein dunkel gefärbtes Pulver,    welches, in feine Verteilung gebracht, die     Polyvinyl-          chloridfolie    in     bräunlichgelbem    Tone von sehr guter       Migrationsechtheit    färbt. Im Vergleich damit muss  die     Migrationsechtheit    der gelben, mit     unmetallisier-          tem    Farbstoff hergestellten Ausfärbung als ungenü  gend angesprochen werden.  



  <I>Beispiel 4</I>  Der Farbstoff, den man durch Kupplung von  1     Mol        tetrazotiertem        3,3'-Dimethoxy-4,4'-diamino-          diphenyl    mit 2     Mol        2,4-Dioxy-chinolin    erhält, färbt  die     Polyvinylchloridfolie    in rotviolettem Ton. Die      Ausfärbung ist sehr schlecht lichtecht und von nur  mässiger     Migrationsechtheit.     



  11,8 Teile dieses Farbstoffes werden mit 10 Tei  len Kupferacetat in 100     Volumteilen        Dimethylform-          amid   <B>18</B> Stunden auf 150 bis 1600 erhitzt. Nach dem  Erkalten des Gemisches wird das Pigment     abfiltriert,     mit heissem Chlorbenzol, Alkohol und Wasser ge  waschen und getrocknet. Es stellt ein grün     broncie-          rendes    Pulver dar, welches, fein verteilt, die     Poly-          vinylchloridfolie    in violettem Tone färbt.

   Die Aus  färbung ist gut licht- und sehr gut     migrationsecht.     
EMI0005.0011     
  
    <U>I <SEP> II <SEP> III</U> <SEP> IV
<tb>  1-(4'-Chlor)-phenyl- <SEP> Kupferacetat <SEP> in <SEP> Dimethylformamid <SEP> braunrot <SEP> braun
<tb>  3-methyl-5-pyrazolon
<tb>  1-(2',3'-Oxy-naphthoyl- <SEP>   <SEP> violett <SEP> blau
<tb>  amino)-2-methoxy-benzol
<tb>    <SEP> Chromacetat <SEP> in <SEP> Dimethylformamid <SEP> violett <SEP> graublau
<tb>  3-Acetoacetylamino-pyren <SEP> Kupferacetat <SEP> in <SEP> Dimethylformamid <SEP> orange <SEP> braun       <I>Beispiel 5</I>  9,5 Teile des Farbstoffes, den man durch Kupp  lung von 2     Mol        diazotierter        2-Amino-5-chlor-benzol-          1-carbonsäure    mit     1,

  3-Dioxybenzol    erhält, werden in       500        Volumteilen        Wasser        mit        6,8        Teilen        30''%iger     Natronlauge heiss gelöst. Diese Lösung wird mit  11 Teilen Kupfersulfat, gelöst in wenig Wasser, ver  setzt und 4 Stunden lang im Sieden gehalten. Dann  wird das Pigment heiss     abfiltriert,    mit heissem Wasser  und heissem Alkohol gewaschen und im Vakuum bei  900 getrocknet.

   Es ist ein braunes Pulver und färbt  die     Polyvinylchloridfolie    in braunem Ton von sehr  guter     Migrationsechtheit,    während der     unmetallisierte     Farbstoff die     Polyvinylchloridfolie    in gelbbraunem  Ton mit nur mässiger     Migrationsechtheit    färbt.

      <I>Beispiel 6</I>  Der Farbstoff, den man durch Kupplung von  2     Mol        diazotiertem        2-Amino-4-chlor-phenol    mit  einem     Mol        1,5-Dioxy-naphthalin    erhält, färbt die       Polyvinylchloridfolie    in blauem Ton von sehr schlech  ter     Migrations-    und Lichtechtheit.  



  9,4 Teile dieses Farbstoffes, in 150     Volumteilen          o-Dichlor-benzol    unter Zusatz von 9,5 Teilen     Acetyl-          acetonkupfer    15 Stunden lang auf 145 bis 1500  erhitzt, liefern ein Pigment, das nach dem Filtrieren,  Waschen mit heissem Chlorbenzol, heissem Alkohol  und heissem Wasser und Trocknen im Vakuum bei  900 die     Polyvinylchloridfolie    in blaugrauem Ton mit  guter     Migrations-    und stark verbesserter Lichtechtheit  färbt.  



  <I>Beispiel 7</I>  Wird 1     Mol        tetrazotiertes        3,3'-Dimethoxy-4,4'-          diamino-diphenyl    mit 2     Mol        2,5-Dimethoxy-4-aceto-          acetyl-amino-l-chlor-benzol    gekuppelt, so erhält man  einen Farbstoff, der die     Polyvinylchloridfolie    in gel  bem Ton mit sehr schlechter     Migrationsechtheit    färbt.    Die folgende Tabelle enthält weitere Pigmente,  die auf dem im Beispiel angegebenen Wege erhalten  wurden und     ähnliche    Echtheitseigenschaften auf  weisen.

   Als     Tetrazokomponente    wurde     4,4'-Diamino-          diphenyl-3,3'-dicarbonsäure    verwendet. Kolonne I  gibt die Kupplungskomponente, Kolonne     1I    das       Metallisierungsmittel,    Kolonne     III    den Farbton der  mit     unmetallisiertem    Farbstoff, Kolonne IV den Farb  ton der mit metallisiertem Farbstoff hergestellten       Polyvinylchloridfärbung    an.

      12,2 Teile dieses Farbstoffes werden in 200     Vo-          lumteilen        Dimethylformamid    zusammen mit 6,6 Tei  len Kupferacetat 16 Stunden lang auf 150 bis 1550       erhitzt.    Nach üblicher Aufarbeitung wird ein braunes  Pulver erhalten, das die     Polyvinylchloridfolie    blau  stichig braun färbt und gute     Migrationsechtheit    zeigt.

    <I>Beispiel 8</I>  Der Farbstoff, den man durch Kupplung von       diazotierter        1>-Amino-2-chlor-benzol-5-carbonsäure     mit     1-Amino-2,5-dimethoxy-benzol,    abermaliges       Diazotieren    der     Aminoazoverbindung    und Kuppeln  mit     2-Oxy-naphthalin    erhält, kann ohne Schwierigkeit  mit     Thionylchlorid    in Chlorbenzol in das entspre  chende     Disazofarbstoffcarbonsäurechlorid        übergeführt     werden.

   Kondensiert man dieses Chlorid in Chlor  benzol und in Gegenwart von     Pyridin    mit     2,5-Dichlor-          1-amino-benzol,    so erhält man ein Pigment, welches  die     Polyvinylchloridfolie    in violettem Ton färbt. Die  Ausfärbung ist sehr schlecht licht- und     migrations-          echt.     



  Das Pigment kann in gleicher Weise wie in Bei  spiel 1 beschrieben, mit     Kupferstearat    in Chlorbenzol       gekupfert    werden. Man erhält dann ein violettes  Pigmentpulver, welches, fein verteilt, die     Polyvinyl-          chloridfolie    in rein blauem Ton färbt. Die Ausfär  bung ist gut lichtecht und sehr gut     migrationsecht.     



  Die folgende Tabelle enthält weitere Beispiele  von     Piarnenten    mit ähnlichen Eigenschaften, die auf  dem angegebenen Wege erhalten wurden. Kolonne I  gibt die     Diazokomponente,    Kolonne     1I    die Mittel  komponente und Kolonne     III    die Endkomponente  des Ausgangsfarbstoffes an. Kolonne IV enthält die  Kondensationskomponente, Kolonne V gibt das       Metallisierungsmittel,    Kolonne     VI    den Farbton der  mit     unmetallisiertem    und Kolonne     VII    den Farbton  der mit metallisiertem Pigment vorgenommenen     Poly-          vinylchlorid-Ausfärbung    an.

      
EMI0006.0001     
  
    I <SEP> 11 <SEP> <B>111</B> <SEP> IV <SEP> V <SEP> V1 <SEP> V11
<tb>  1-Amino-2-chlor- <SEP> 1-Amino-2,5- <SEP> 2-Oxy- <SEP> 3-Amino- <SEP> Kupferacetat <SEP> rotviolett <SEP> blau
<tb>  benzol-5-carbon- <SEP> dimethoxy- <SEP> naphthalin <SEP> pyren <SEP> in <SEP> Dimethyl  säure <SEP> Benzol <SEP> formamid
<tb>    > <SEP> 1-Amino- <SEP>   <SEP> rotviolett <SEP> blau  naphthalin <SEP> violett
<tb>  4-Chlor-2-amino- <SEP>   <SEP> 2,3-Oxy- <SEP> 3-Amino- <SEP>   <SEP> blau <SEP> blaugrau
<tb>  1-oxy-benzol <SEP> naphthoe- <SEP> pyren
<tb>  säure <SEP> l
<tb>  1-Amino-2-chlor- <SEP> 1-Amino-2- <SEP> c)

  -Cyan- <SEP> Anilin <SEP> Kupferacet- <SEP> orange <SEP> rot
<tb>  benzol-5-carbon- <SEP> methoxy-5- <SEP> aceto- <SEP> essigester <SEP> in
<tb>  säure <SEP> methyl-benzol <SEP> phenon <SEP> Chlorbenzol
<tb>  I <SEP> Der <SEP> Farbstoff <SEP> wurde <SEP> vorgängig <SEP> der <SEP> Chloridbildung <SEP> durch <SEP> Kochen <SEP> in <SEP> Essigsäureanhydrid <SEP> acetyliert.

         <I>Beispiel 9</I>    Der Farbstoff, den man durch Kupplung von       dianotiertem    4 - Chlor - 2 -     amino    -1-     oxy-benzol    mit       1-Amino-2-methoxy-5-methyl-benzol,    abermaliges       Diazotieren    der     Aminoazoverbindung    und Kuppeln  mit     2-Oxy-naphthalin        erhält,    färbt die     Polyvinyl-          chloridfolie    in rotviolettem Ton. Die Ausfärbung ist  äusserst schlecht licht- und     migrationsecht.     



  Ein Gemisch von 11,2 Teilen dieses Farbstoffes  mit 27,5     Volumteilen    einer Lösung von     Stearato-          chrom-III-chlorid    in     Isopropanol    (enthaltend 6,17 Ge  wichtsprozente Chrom), 2,4     Volumteilen        Chinolin     und 250     Volumteilen        o-Dichlor-benzol    wird durch  Destillation von     Isopropanol    befreit und anschliessend  16 Stunden auf 160 bis 1700 erwärmt. Nach dem  Abkühlen des Gemisches auf etwa 1000 wird filtriert  und das schwarzviolette Pigment mit heissem Chlor-    Benzol, Alkohol und Wasser gewaschen.

   In feine  Verteilung gebracht, färbt das Pigment     Polyvinyl-          chlorid    in graublauem Ton. Die Ausfärbung ist sehr  gut     migrations-    und gut lichtecht.  



  Die folgende Tabelle enthält weitere Beispiele  von solchen Pigmenten, die, ausgehend von     4-Chlor-          2-amino-l-oxy-benzol    als Anfangskomponente, auf  demselben Wege erhalten wurden, sehr stark gestei  gerte     Migrationsechtheit    und zum Teil auch gestei  gerte Lichtechtheit aufweisen.

   Kolonne I gibt die  Mittelkomponente, Kolonne     II    die Endkomponente  des Farbstoffes, Kolonne     III    das     Metallisierungs-          mittel,    Kolonne IV den Farbton der mit     unmetalli-          siertem    Farbstoff, Kolonne V den Farbton der mit  metallhaltigem Pigment hergestellten Ausfärbung in       Polyvinylchlorid    an.

    
EMI0006.0035     
  
    11 <SEP> 111 <SEP> IV <SEP> V
<tb>  1-Amino-2,5- <SEP> 2,4-Dioxy-chinolin <SEP> Kupferacet-essigester <SEP> blaugrau <SEP> blaugrau
<tb>  dimethoxy-benzol <SEP> in <SEP> Chlorbenzol
<tb>    <SEP> 2-Oxy-naphthalin <SEP> Nickelstearat <SEP> violett <SEP> graublau
<tb>  in <SEP> o-Dichlor-benzol
<tb>    <SEP>   <SEP> Kobaltstearat <SEP> violett <SEP> blaugrau
<tb>  in <SEP> o-Dieblor-benzol
<tb>   > <SEP> Stearato-chrom-III- <SEP> violett <SEP> grünblau
<tb>  chlorid <SEP> in <SEP> o-Dichlor  benzol
<tb>  1-Amino-2-methoxy- <SEP>   <SEP> Kupferstearat <SEP> rotviolett <SEP> violett
<tb>  5-methyl-benzol <SEP> in <SEP> o-Dichlor-benzol
<tb>    <SEP>   <SEP> Nickelstearat <SEP> rotviolett <SEP> blau
<tb>  in <SEP> o-Dichlor-benzol

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von metallhaltigen Azofarbstoffpigmenten, dadurch gekennzeichnet, dass man metallabgebende Mittel auf Dis- oder Polyazo- farbstoffe einwirken lässt, die ausser den zur Metall- komplexbildung befähigten, gegebenenfalls wasser- löslichmachenden Gruppen keine weiteren wasser- löslichmachenden Substituenten aufweisen. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man von Disazofarbstoffen aus geht. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man o-Carboxy-o'-oxy- oder o,o'-Dioxyazofarbstoffe der angegebenen Art als Ausgangsstoffe wählt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als metallabgebende Mittel Chrom-, Nickel-, Kobalt- oder Kupfersalze höherer Fettsäuren verwendet. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Metallisierung in hydro- phoben Lösungsmitteln durchführt.
CH347915D 1956-11-09 1956-11-09 Verfahren zur Herstellung von metallhaltigen Dis- und Polyazofarbstoffpigmenten CH347915A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2005060701A (ja) * 2003-08-09 2005-03-10 Samsung Electronics Co Ltd 自己分散型金属錯物着色剤,着色用組成物
JP2005060698A (ja) * 2003-08-08 2005-03-10 Samsung Electronics Co Ltd 金属錯体着色剤,および,着色用組成物

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