CH348272A - Prägungskontrollvorrichtung für Münzprüfer - Google Patents
Prägungskontrollvorrichtung für MünzprüferInfo
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Description
Prägungskontrollvorrichtung für Münzprüfer Zur Ausscheidung von Falschmünzen ist es zweckmässig, bei Münzprüfern in Warenautomaten eine Prägungskontrolle vorzusehen; es wird dabei der Umstand ausgenützt, dass in der Regel alle Mün zen mit einem verstärkten Rand versehen sind, also am Rand ihre grösste Dicke haben.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Prägungs- kontrollvorrichtung für Münzprüfer, die dadurch ge kennzeichnet ist, dass im Münzkanal zwei sich gegen überliegende Spitzen angeordnet sind, zwischen denen die Münze hindurchtreten muss, wobei eine Spitze räumlich feststeht, während die zweite am Ende eines in der Nähe seines mittleren Teils drehbar gelagerten zweiarmigen Hebels angeordnet ist, des sen anderes Ende einen Ansatz trägt, der bei einer Verschiebung der Spitze gegen einen weiteren, mit einem Fanghaken versehenen Hebel drückt, wodurch sich dieser Hebel gegenläufig zur Bewegungsrichtung der Spitze dreht und dabei mit seinem Fanghaken den Durchgang der Münze sperrt.
Durch die erfindungsgemässe Einrichtung kann mit minimalem Aufwand eine wirkungsvolle Kon trolle erreicht werden.
Auf der beigefügten Zeichnung ist ein Ausfüh rungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 die Prägungskontrollvorrichtung mit einer Draufsicht auf die Schmalseite einer ordnungsgemäss geprägten Münze, Fig. 2 die Prägungskontrollvorrichtung mit .einer Draufsicht auf die Schmalseiten zweier Falschmünzen, Fig.3 eine Seitenansicht der Anordnung nach Fig. 2.
Die Prägungskontrollvorrichtung wird vorzugs weise in einer senkrecht - oder zumindest ange nähert senkrecht - liegenden Münzbahn angeord net, die aus zwei Seitenwänden 1 und 2 und zwei Führungsschienen 3 und 4 besteht. An der Seiten- wand 1 ist ein einarmiger, an seinem Ende einen Fanghaken 11 aufweisender Hebel 5 mittels eines Bolzens an einem Arm 6 drehbar angeordnet. Ein weiterer, zweiarmiger Hebel 7 ist an seinem mittleren Teil an einer Schiene 9 gelagert und trägt an seinem unteren Ende eine verstellbare Schraube 10, deren Spitze 13 durch eine Öffnung in den Münzkanal reicht. Der Oberarm des Hebels 7 überkreuzt mit einem Ansatz 8 den Hebel 5.
Durch diese Anordnung erhält man entgegengesetzt gerichtete Bewegungen der Spitze 13 und des Fanghakens 11, wobei die Bewegung des Hakens infolge einer geeigneten Wahl des Hebelarmverhältnisses drei- bis viermal grösser ist als jene der Spitze 13. Wird beispielsweise die Spitze 13 vom Kanal abgelenkt, so greift der Haken 11 in den Kanal hinein und umgekehrt.
Auf der Fig. 1 ist eine Münze üblicher Prägung 14 bei ihrem Eintritt unter die Spitzen 12 und 13 gezeichnet. Der Fanghaken 11 des Hebels 5 ist so angeordnet, dass er sowohl beim Eintritt wie beim Austritt der Münze frei in der Münzbahn spielen kann.
Beim Durchfallen einer Münze wird die Spitze 13 zunächst durch den dickeren Prägerand der Münze in Richtung des Pfeils f 1 verschoben und bewegt über den Ansatz 8 des Hebels 7 den Fanghaken 11 in Pfeilrichtung f,; dadurch ist die Münzbahn gesperrt. Sobald der Rand der Münze die Spitzen hinter sich gelassen hat, kann die Spitze 13 und damit der Hebel 7 wieder in die Ausgangslage zurückkehren; der Fanghaken 11 nimmt seine ursprüngliche Lage ein und gibt den Münzkanal zum weiteren Durch tritt der Münze frei.
Erreicht schliesslich der oben liegende Rand der Münze die beiden Spitzen, so wird die Kontrolleinrichtung zwar nochmals in Bewegung gesetzt, jedoch drückt nunmehr der Fanghaken ledig lich bremsend gegen die Breitseite der Münze und kann ihr endgültiges Hindurchtreten durch die Prä- gungskontrollvorrichtung nicht mehr verhindern. Die Münze wird dem Münzkanalabschnitt 17 zur Auf nahme zugeleitet.
Eine glatte Scheibe 19, etwa von der Stärke des geprägten Randes der Münze nach Fig. 1 dagegen, wird vom Haken 11 angehalten und kann beispiels weise durch Öffnen der bei 18 drehbar befestigten Seitenwand 1 in Pfeilrichtung f 4 mittels einer nicht dargestellten druckknopfbetätigten Vorrichtung wie der zurückgegeben werden.
Dünne Scheiben 15, die von der Prägungskon trolle nicht .erfasst werden, fallen bei der Minimal dickenkontrolle 16 in Richtung des Pfeils f 3 nach unten durch und gelangen damit ebenfalls nicht in den Münzkanalabschnitt 17.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Prägungskontrollvorrichtung für Münzprüfer, da durch gekennzeichnet, dass im Münzkanal zwei sich gegenüberliegende Spitzen angeordnet sind, zwischen denen die Münze hindurchtreten muss, wobei eine Spitze räumlich feststeht, während die zweite am Ende eines in der Nähe seines mittleren Teils dreh bar gelagerten zweiarmigen Hebels angeordnet ist, dessen anderes Ende einen Ansatz trägt, der bei einer Verschiebung der Spitze gegen einen weiteren, mit einem Fanghaken versehenen Hebel drückt, wodurch sich dieser Hebel gegenläufig zur Bewegungsrichtung der Spitze dreht und dabei mit seinem Fanghaken den Durchgang der Münze sperrt.UNTERANSPRÜCHE 1. Prägungskontrollvorrichtung für Münzprüfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der Spitze durch eine Hebelübersetzung vergrössert auf den Fanghaken übertragen wird. 2. Prägungskontrollvorrichtung für Münzprüfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der den Fanghaken tragende Hebel sich in einer Ebene drehen kann, die gegen die Vertikale geneigt ist. 3. Prägungskontrollvorrichtung für Münzprüfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Spitzen mittels einer Schraube ein stellbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH348272T | 1957-04-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH348272A true CH348272A (de) | 1960-08-15 |
Family
ID=4508309
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH348272D CH348272A (de) | 1957-04-04 | 1957-04-04 | Prägungskontrollvorrichtung für Münzprüfer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH348272A (de) |
-
1957
- 1957-04-04 CH CH348272D patent/CH348272A/de unknown
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