CH348272A - Prägungskontrollvorrichtung für Münzprüfer - Google Patents

Prägungskontrollvorrichtung für Münzprüfer

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CH348272A
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CH
Switzerland
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coin
control device
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lever
catch hook
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Inventor
Dietrich Theodor
Original Assignee
Sodeco Compteurs De Geneve
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    • G—PHYSICS
    • G07—CHECKING-DEVICES
    • G07D—HANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D5/00—Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of coins, e.g. for segregating coins which are unacceptable or alien to a currency
    • G07D5/02—Testing the dimensions, e.g. thickness, diameter; Testing the deformation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description


      Prägungskontrollvorrichtung    für Münzprüfer    Zur Ausscheidung von Falschmünzen ist es  zweckmässig, bei Münzprüfern in Warenautomaten  eine Prägungskontrolle vorzusehen; es wird dabei  der Umstand ausgenützt, dass in der Regel alle Mün  zen mit einem verstärkten Rand versehen sind, also  am Rand ihre grösste Dicke haben.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine     Prägungs-          kontrollvorrichtung    für Münzprüfer, die dadurch ge  kennzeichnet ist, dass im Münzkanal zwei sich gegen  überliegende Spitzen angeordnet sind, zwischen denen  die Münze     hindurchtreten    muss, wobei eine Spitze  räumlich feststeht, während die zweite am Ende  eines in der Nähe seines mittleren Teils drehbar  gelagerten zweiarmigen Hebels angeordnet ist, des  sen anderes Ende einen Ansatz trägt, der bei einer  Verschiebung der Spitze gegen einen weiteren, mit  einem Fanghaken versehenen Hebel drückt, wodurch  sich dieser Hebel gegenläufig zur Bewegungsrichtung  der Spitze dreht und dabei mit seinem Fanghaken  den Durchgang der Münze sperrt.  



  Durch die erfindungsgemässe Einrichtung kann  mit minimalem Aufwand eine wirkungsvolle Kon  trolle erreicht werden.  



  Auf der beigefügten Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 die     Prägungskontrollvorrichtung    mit einer  Draufsicht auf die Schmalseite einer ordnungsgemäss  geprägten Münze,       Fig.    2 die     Prägungskontrollvorrichtung    mit .einer  Draufsicht auf die Schmalseiten zweier Falschmünzen,       Fig.3    eine Seitenansicht der Anordnung nach       Fig.    2.  



  Die     Prägungskontrollvorrichtung    wird vorzugs  weise in einer senkrecht - oder zumindest ange  nähert senkrecht - liegenden Münzbahn angeord  net, die aus zwei Seitenwänden 1 und 2 und zwei  Führungsschienen 3 und 4 besteht. An der Seiten-    wand 1 ist ein einarmiger, an seinem Ende einen  Fanghaken 11 aufweisender Hebel 5 mittels eines  Bolzens an einem Arm 6 drehbar angeordnet. Ein  weiterer, zweiarmiger Hebel 7 ist an seinem mittleren  Teil an einer Schiene 9 gelagert und trägt an seinem  unteren Ende eine verstellbare Schraube 10, deren  Spitze 13 durch eine Öffnung in den Münzkanal  reicht. Der Oberarm des Hebels 7 überkreuzt mit  einem Ansatz 8 den Hebel 5.

   Durch diese Anordnung  erhält man entgegengesetzt gerichtete Bewegungen  der Spitze 13 und des Fanghakens 11, wobei die  Bewegung des Hakens infolge einer geeigneten Wahl  des     Hebelarmverhältnisses    drei- bis viermal grösser ist  als jene der Spitze 13. Wird beispielsweise die Spitze  13 vom Kanal abgelenkt, so greift der Haken 11 in  den Kanal hinein und umgekehrt.  



  Auf der     Fig.    1 ist eine Münze üblicher Prägung  14 bei ihrem Eintritt unter die Spitzen 12 und 13  gezeichnet. Der Fanghaken 11 des Hebels 5 ist so  angeordnet, dass er sowohl beim Eintritt wie beim  Austritt der Münze frei in der Münzbahn spielen  kann.  



  Beim Durchfallen einer Münze wird die Spitze  13 zunächst durch den dickeren Prägerand der Münze  in Richtung des     Pfeils        f    1 verschoben und     bewegt    über  den Ansatz 8 des Hebels 7 den Fanghaken 11 in  Pfeilrichtung     f,;    dadurch ist die Münzbahn gesperrt.  Sobald der Rand der Münze die Spitzen hinter sich  gelassen hat, kann die Spitze 13 und     damit    der  Hebel 7 wieder in die Ausgangslage zurückkehren;  der Fanghaken 11 nimmt seine ursprüngliche Lage  ein und gibt den Münzkanal zum weiteren Durch  tritt der Münze frei.

   Erreicht schliesslich der oben  liegende Rand der Münze die beiden Spitzen, so wird  die Kontrolleinrichtung zwar nochmals in Bewegung  gesetzt, jedoch drückt nunmehr der Fanghaken ledig  lich bremsend gegen die Breitseite der Münze und      kann ihr endgültiges     Hindurchtreten    durch die     Prä-          gungskontrollvorrichtung    nicht mehr verhindern. Die  Münze wird dem     Münzkanalabschnitt    17 zur Auf  nahme zugeleitet.  



  Eine glatte Scheibe 19, etwa von der Stärke des  geprägten Randes der Münze nach     Fig.    1 dagegen,  wird vom Haken 11 angehalten und kann beispiels  weise durch Öffnen der bei 18 drehbar befestigten  Seitenwand 1 in Pfeilrichtung     f    4 mittels einer nicht  dargestellten     druckknopfbetätigten    Vorrichtung wie  der zurückgegeben werden.  



  Dünne Scheiben 15, die von der Prägungskon  trolle nicht     .erfasst    werden, fallen bei der Minimal  dickenkontrolle 16 in     Richtung    des     Pfeils        f    3 nach  unten durch und gelangen damit ebenfalls nicht in  den     Münzkanalabschnitt    17.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Prägungskontrollvorrichtung für Münzprüfer, da durch gekennzeichnet, dass im Münzkanal zwei sich gegenüberliegende Spitzen angeordnet sind, zwischen denen die Münze hindurchtreten muss, wobei eine Spitze räumlich feststeht, während die zweite am Ende eines in der Nähe seines mittleren Teils dreh bar gelagerten zweiarmigen Hebels angeordnet ist, dessen anderes Ende einen Ansatz trägt, der bei einer Verschiebung der Spitze gegen einen weiteren, mit einem Fanghaken versehenen Hebel drückt, wodurch sich dieser Hebel gegenläufig zur Bewegungsrichtung der Spitze dreht und dabei mit seinem Fanghaken den Durchgang der Münze sperrt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Prägungskontrollvorrichtung für Münzprüfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der Spitze durch eine Hebelübersetzung vergrössert auf den Fanghaken übertragen wird. 2. Prägungskontrollvorrichtung für Münzprüfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der den Fanghaken tragende Hebel sich in einer Ebene drehen kann, die gegen die Vertikale geneigt ist. 3. Prägungskontrollvorrichtung für Münzprüfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Spitzen mittels einer Schraube ein stellbar ist.
CH348272D 1957-04-04 1957-04-04 Prägungskontrollvorrichtung für Münzprüfer CH348272A (de)

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CH348272A true CH348272A (de) 1960-08-15

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