CH348336A - Hydraulisch bremsbarer Türschliesser - Google Patents

Hydraulisch bremsbarer Türschliesser

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CH348336A
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Inventor
Bomm Heinz
Original Assignee
Doerken & Mankel Kg
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F3/00Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices
    • E05F3/04Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices with liquid piston brakes
    • E05F3/06Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices with liquid piston brakes in which a torsion spring rotates a member around an axis perpendicular to the axis of the piston

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  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description


  Hydraulisch bremsbarer Türschliesser    Die Erfindung betrifft einen hydraulisch brems  baren Türschliesser mit einem Schliesszapfen und  einer auf     Torsion    beanspruchten und achsparallel  zum Zapfen angeordneten Schliessfeder sowie  Gelenkketten zur Verbindung der Schliessfeder mit  dem Schliesszapfen, für einen Schwenkbereich der  Türe von mindestens 180 .  



  Hydraulisch bremsbare Türschliesser sind schon  in den verschiedensten Ausführungsformen     sowold     für einseitig zu öffnende Türen als auch für Pendel  türen bekanntgeworden. Dabei besitzen die Pendel  türschliesser einen Schwenkbereich von 180 , während  Türschliesser für einseitig aufschlagende Türflügel in  der Regel nur einen Schwenkbereich von 90  auf  weisen. Es sind aber auch schon Türschliesser für  einseitig zu öffnende Flügel mit einem Schwenk  bereich von 180, bekanntgeworden. Schwierigkeiten  bereitet es allgemein dabei, den Türschliesser auf  relativ kleinem Raum bei einer guten Wirkung der  Schliesseinrichtung unterzubringen.

   Bisher bekannte  Türschliesser weisen Mängel auf, die entweder in den  grossen Abmessungen, die einer grossen Bodenöffnung  bedürfen, oder in einer schlechten Wirkung als  Schliesser oder in beiden bestehen. So finden viel  fach an Türschliessern     Schraubenfedern    Verwendung,  die auf Zug oder Druck beansprucht werden. Bei  Anordnung dieser Federn liegt die grösste     Rückstell-          kraft,    bedingt durch die Verbindungsmöglichkeiten,  nicht in der Nähe der Schliessstellung des Flügels, so  dass ein unzureichender Schliessdruck vorhanden ist,  während die Federkraft sich in den übrigen Stellun  gen stärker auswirkt und das Öffnen des Flügels  erschwert.

   Ausserdem liegt die     Rückstellkraft    der  Federn unter einem Schwenkbereich von 180 , so  dass derartige Schliesser für einseitig zu öffnende  Flügel, die zur Vermeidung von Stauungen hinter  dem Flügel ohne Vernachlässigung der selbsttätigen    Rückstellung um 180  geschwenkt werden sollen,  nicht brauchbar     sind.     



  Bei Pendeltürschliessern finden ausser den genann  ten, auf Zug oder Druck beanspruchten Schrauben  federn, vielfach Spiralfedern Verwendung. Da die  Schliessstellung der Pendeltürschliesser     mittig    im  Schwenkbereich von 180  liegt und somit die Rück  stellkraft in zwei verschiedenen Richtungen wirksam  werden muss, werden die Schliesser mit zwei Spiral  federn ausgeführt, wodurch die Abmessungen relativ  gross werden. Es ist aber auch schon bekanntge  worden, derartige Pendeltürschliesser mit einer einzi  gen - Schraubenfeder zu versehen, die je nach der  Öffnungsseite des Flügels auf- oder abgewickelt wird.  Diese Schraubenfeder erfordert ebenfalls einen  grossen Raum und grosse Abmessungen des Schliessers.

    Darüber hinaus tritt durch die wechselnde Beanspru  chung der Feder schnell eine Werkstoffermüdung  ein, die zum Erschlaffen und schliesslich zum Bruch  der Feder führt.  



  Die Erfindung bezweckt nun eine Ausbildung  des Türschliessers, bei dem die genannten     Nachteile     der bekannten Ausführungsformen vermieden sind.  Der erfindungsgemässe Türschliesser zeichnet sich da  durch aus, dass als     Rückstellfeder    eine einseitig wir  kende Spiralfeder dient, die mit ihrem einen Ende  an der Gehäusewand befestigt und mit ihrem anderen  Ende mit einem zur Regelung der Federspannung  eingerichteten Spannteil verbunden ist, der über als  Hebelgestänge nach Art einer Gelenkkette ausge  bildete Zugmittel die Feder mit dem Schliesszapfen  verbindet, wobei die Hebelverhältnisse zwischen der  am Schliesszapfen angreifenden Kurbel und der am  Spannteil angreifenden Schwinge in der Schliess  stellung des Flügels den grössten Schliessdruck bewir  ken,

   und wobei der Schliesszapfen zur Steuerung des           Schliessdruckes    mit dem Kolben eines hydraulischen       Dämpferzylinders    gekoppelt ist.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand  beispielsweise dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 einen Längsschnitt eines Schliessers für  Pendeltüren nach der Linie     C-D    in     Fig.    2,       Fig.    2 den Schliesser ohne Deckplatte von oben  gesehen, zum Teil aufgebrochen und zur besseren  Veranschaulichung ohne die in     Fig.    4a dargestellten  Lagerlinien für die Steuerrolle der     Dämpfereinrich-          tung,          Fig.    3 einen Querschnitt nach der Linie     A-B    in       Fig.    2,

         Fig.    4 ein Schema des Hebelsystems nach der  Schnittlinie     E-F    in     Fig.    1 bei geschlossenem     Flügel,          Fig.    4a ein Schema der Verbindung zur     Dämp-          fungseinrichtung    nach der Schnittlinie     G-H    in     Fig.    3  bei der Stellung des Flügels nach     Fig.    4,       Fig.    5 ein Schema des Hebelsystems bei gegen  den Uhrzeigersinn geöffnetem Flügel,       Fig.    6 ein Schema des Hebelsystems bei im Uhr  zeigersinn geöffnetem Flügel,

         Fig.7    den Bremsraum von oben gesehen, bei  geschlossenem Flügel,       Fig.    8 den Bremsraum bei geöffnetem Flügel,       Fig.    9 eine schematische Darstellung der Anord  nung der Zugmittel bei geschlossenem Flügel gemäss  einer anderen     Ausführungsform,          Fig.    10 die Zugmittel nach     Fig.    9 bei entgegen  dem Uhrzeigersinn geöffnetem Flügel,       Fig.    11 die Zugmittel nach     Fig.    9 bei im Uhr  zeigersinn geöffnetem Flügel,       Fig.    12 einen Schliesser für einseitig um     180      schwenkbare Flügel von oben gesehen,

       geöffnet,          Fig.    13 den Schliesser nach     Fig.    12 von der Seite  gesehen, nach einem Schnitt nach der Linie     K-M     in     Fig.    12,       Fig.    14 einen Ausschnitt aus dem Schliesser nach       Fig.    12 nach einem Schnitt nach der Linie     N-0     in     Fig.    13,     während    die       Fig.    15 bis 17 verschiedene Stellungen der Schub  stange, schematisch dargestellt, zeigen.  



  Der Türschliesser nach     Fig.    1 bis 8 weist ein  Gehäuse 1 zur Aufnahme aller mechanischen Ele  mente einschliesslich der hydraulischen     Dämpferein-          richtung    auf, welches Gehäuse durch Deckplatten 2  und 3 schmutzsicher abgeschlossen ist. Ein Schliess  zapfen 4 ist in einem Lageransatz 5 des Deckels 2  und in einem Gegenlager 6 im Boden des Gehäuses 1  gelagert.

   In der Mitte des Lagers 6 ist als Druck  lager zur     Aufnahme    eines Flügelgewichtes eine grosse  Kugel untergebracht, die mit ihrer oberen Hälfte in  eine entsprechende     Ausnehmung    des Schliesszapfens  4     hineinragt.    In der Deckplatte 3 ist ein Lageransatz  7 und im Boden des Gehäuses 1 ein     Gegenlager    8  zur Lagerung eines Spannteils 9 für eine Schliess  feder 14 angeordnet. Auf dem unteren Zapfen des  Spannteils 9 ist eine Schwinge 10 gelagert. Diese  ist durch eine     Kuppelschraube   <B>11</B>     (Fig.    4, 5, 6) mit  dem Spannteil fest verbunden und steht durch als    Zugmittel wirkende Koppelstangen 12 und 12' und  durch Kurbeln 13 und 13' mit dem Schliesszapfen 4  in Verbindung.

   Die Koppelstangen 12 und 12' sind  an der Schwinge 10 mittels Zapfen eingelenkt, die  beide auf einer Seite der Verbindungslinie     Schliess-          zapfenachse-Federachse        liegen.     



  Auf der anderen Seite sind die Koppelstangen 12  und 12' an den Kurbeln 13 und 13'     angelenkt,    die  nahezu symmetrisch zur Verbindungslinie Schliess  zapfenachse-Federachse angeordnet sind. Die Kur  beln liegen aufeinander, sind drehbar auf dem Schliess  zapfen 4 gelagert und schliessen zwischen sich einen       Mitnehmer    15 ein, der mit dem Schliesszapfen aus  einem Stück hergestellt ist.  



  Eine Schliessfeder 14, z. B. eine Blattfeder, ist  mit ihrer Aussenkrampe 14' im Gehäuse 1, mit ihrer  Innenkrampe 14" in dem Spannteil 9 eingehakt und  zieht, vorausgesetzt, dass sie vorgespannt ist, die  Schwinge 10 und die Koppelstangen 12 und 12'  ständig in der Pfeilrichtung a     (Fig.    4) so weit, dass die  Kurbeln 13 und 13' rechts und links am     Mitnehmer     15 anliegen. Es besteht somit eine formschlüssige  Verbindung von der Schliessfeder 14 bis zu einem  Vierkant 16 am Schliesszapfen 4, von wo aus die  Schliesskraft der Feder über einen auf den Vierkant  aufgesetzten Hebel an den Flügel abgegeben wird.

    In der beschriebenen, in     Fig.    2 und 4 gezeigten Stel  lung bei geschlossenem Flügel wirkt die Vorspann  kraft der Feder derart, dass die Kurbeln 13 und 13'  fest an die Flächen des     Mitnehmers    15 gezogen  werden und damit auch den Flügel in der geschlos  senen Stellung festhalten.  



  Die     Anlenkpunkte    der Koppelstange 12 und 12'  sind auf der Federseite wie auch auf der Seite des  Schliesszapfens an den Verbindungsstellen mit den  Kurbeln 13 und 13' derart gewählt, dass auf den  ersten 10-20  des Öffnungsbereiches nach rechts  oder links der grösste Schliessdruck gegeben ist. Das  bedeutet umgekehrt für die letzten     10-20     des  Schliessweges, also gerade in dem für den Schliess  vorgang entscheidenden Bereich, den grössten Schliess  druck. Hierdurch wird ein kraftvolles Schliessen des  Flügels am Ende des Schliessvorganges, ein Festhalten  des Pendeltürflügels in seiner Mittelstellung gewähr  leistet.

   Wird der Flügel in der Pfeilrichtung nach       Fig.    5     geöffnet,    dann drückt der     Mitnehmer    15 gegen  den Nocken der Kurbel 13, die Koppelstange 12  zieht die Schwinge nach und spannt die Schliessfeder.  Die Bauart lässt ein Öffnen des Flügels nach rechts  oder links bis auf 110  zu. Auf dem Weg von 0 bis  110  ist das Drehmoment am Flügel im Bereich der  ersten 20  konstant.  



       3e    nach der Stärke der eingelegten Schliessfeder  14 sinkt das Flügeldrehmoment dann um     1/s    bis     1,14     ab, wobei der Abfall bei etwa 40  beendet ist. Von  40 bis 110  bleibt das Drehmoment konstant. Hier  für ist nicht nur die Länge der Kurbelarme 13 und  des Schwingarmes 10, sondern auch die Lage des  Schwenkbereiches dieser     Arme    in     bezug    auf die Ver-           bindungslinie    von     Schliesszapfen    und Federzapfen  verantwortlich sowie die mit dem Schwenkwinkel  veränderbare Federkraft.

   Der Hebelarm der Schwinge  ist am Schliessbeginn bei 110  sehr gross, wird immer  kleiner, bis der kleinste Hebelarm am Ende des  Schliessvorganges erreicht ist. Bei Schliessbeginn ist  die Feder 14 viel stärker gespannt als in der Ruhe  stellung und überträgt ihre Kraft über die in Ein  griff befindliche Kurbel 13 auf den     Mitnehmer    15,  welcher den Schliesszapfen 4 und damit den Flügel  zu schliessen sucht. Die Koppelstange 12' mit der  Kurbel 13' macht inzwischen auf der anderen Seite  des Schliesszapfens 4 eine Leerbewegung, ohne Kraft  zu übertragen oder zu vermitteln.

   Wird der Flügel  im Uhrzeigersinn, das heisst in der     Pfeilrichtung    nach       Fig.    6 bewegt, so ist der Vorgang der gleiche, nur  dass jetzt die Koppelstange 12' mit der Kurbel 13'  die Kraft überträgt und vermittelt, wohingegen die  Koppelstange 12 und die Kurbel 13 die Bewegung  im Leerlauf mitmachen.  



  Nach der Wegnahme der Deckplatte 3 kann die  Feder 14 herausgenommen und, falls erforderlich,  gegen eine andere ausgetauscht werden. Um die Vor  spannung regeln zu können, hat der obere Zapfen  des Spannteils 9 einen     Innensechskant    29 zum Auf  stecken eines Schlüssels. Mit Hilfe dieses Schlüssels  wird der Spannteil 9 in der Spannrichtung der Feder  14 so weit bewegt, bis durch eine in der Deckplatte 3  vorgesehene, verschliessbare Öffnung und durch eine  der über den gesamten Umfang des Spannteils 9  verteilten Bohrungen die     Kuppelschraube    11     (Fig.    4)  sichtbar wird.

   Die     Kuppelschraube    11 wird so weit  nach unten eingedreht, bis sie in eine unten im Ge  häuse vorgesehene Zentrierung stösst, wodurch die  Schwinge 10 gegen Drehung gesichert, der Spann  teil 9 aber entkuppelt ist und relativ zur Schwinge 10  gedreht werden kann. Das Drehen des Spannteils 9  erfolgt so weit, bis wieder eine Bohrung genau  über der     Kuppelschraube    11 steht, und die     Kuppe-          lung    von Schwinge und Feder wieder erfolgen kann.  



  Parallel mit der Bewegung der Schliesseinrichtung  verläuft die Bewegung der Dämpfeinrichtung. Die  ersten 30' des Schliessweges, also von 110-80 , er  folgen als Schnellgang, um dann weich in eine regel  bar gebremste Bewegung überzugehen. Der Schnell  gang soll ein     allzulanges        Offenstehen    des auf dem  Rückweg gebremsten Flügels verhindern, ist jedoch  so bemessen, dass der Durchgangsverkehr dadurch  nicht beeinträchtigt wird.  



  Der Schliesszapfen 4 trägt, wie     Fig.4a    zeigt,  einen drehfest angeordneten, symmetrischen Nocken  27, dessen Seitenbereiche wirken je nach dem jewei  ligen Drehsinn des Zapfens 4 mit einer Anschlag  fläche 28 bzw. 28' eines Führungsstückes 18 zu  sammen, das mit einem Langloch versehen ist, durch  das der Schliesszapfen 4 sich erstreckt. Durch das  Zusammenwirken eines der Seitenbereiche des     Nok-          kens    17 mit einer der     Anschlagflächen    28     bzw.    28'  wird beim Schwenken der Tür das Führungsstück 18  nach oben verschoben.

   Diese Bewegung wird auf    einen Hebelarm 20 eines Drehzapfens 21 übertragen,  der seinerseits unter Vermittlung einer Kurbel und  einer Pleuelstange 22 einen     Dämpferkolben    23 in  einem     Dämpferzylinder    24 verschiebt. Die Rückbewe  gung des     Dämpferkolbens    23 beim Schliessen des  Flügels wird durch eine drehfest auf dem Schliess  zapfen 4 sitzende Kurvenscheibe 17      gesteuert,    die  mit einer an dem Führungsstück 18 sitzenden Rolle  19 zusammenwirkt und sinngemäss das Führungs  stück 18 nach unten verschiebt, wobei diese Bewe  gung wieder über den Hebelarm 20 auf den Dreh  zapfen 21 des der     Dämpfungseinrichtung    zugeord  neten Kurbeltriebes übertragen wird.

   Die auf dem  Schliesszapfen 4 sitzenden Glieder, nämlich der     Nok-          ken    27 und die Kurvenscheibe 17 einerseits und die  zugeordneten Anlageglieder des Führungsstückes 18,       nämlich    die Flächen 28 bzw. 28' und die Rolle 19  ergeben demnach bei jeder Drehstellung des Schliess  zapfens 4 eine genau bestimmte Stellung des Füh  rungsstückes 18 und damit des     Dämpferkolbens    23.  



  Von dem die Pleuelstange 22 aufnehmenden     Öl-          vorratsraum    der hydraulischen     Dämpfungseinrich-          tung    aus erstreckt sich parallel zu der     Bohrung    des  Zylinders 24 eine Längsbohrung, deren Ende durch  eine Querbohrung mit dem Arbeitsraum des Zylin  ders 24 verbunden ist. In diese Längsbohrung ist  ein von einer Schraube gebildetes Regulierventil ge  schaltet. Zwischen dem Regulierventil 25 und der  erwähnten Querbohrung erstreckt sich von der Längs  bohrung aus eine weitere Querbohrung in den Ar  beitsraum des Zylinders 24, deren lichte Weite durch  eine ein     Regulierventil    26 bildende Schraube ein  stellbar ist.

   Mit der Mündung dieser     Querbohrung     wirkt ein Längsschlitz im Mantelteil des Kolbens 23  derart zusammen, dass während eines Teils der Kol  benbewegung der durch das Ventil 26 geregelte       Durchfluss    mittels des Kolbenmantels gesperrt ist  und nach dem überlaufen eines bestimmten Teils der  Kolbenlänge aus der durch das Ventil 26 geregelten  Querbohrung     Druckflüssigkeit    unter Umgehung des  Ventils 25 unmittelbar in den Ölvorratsraum rück  strömen kann     (Fig.    7).

   Mit dieser Anordnung wird  erreicht, dass zu Beginn des     Dämpfungsvorganges,     wobei der Kolben sich beim Schliessen der Tür in  Richtung des Pfeiles c     (Fig.    8) bewegt, zunächst das  gesamte durch den Kolben 23 verdrängte Drucköl  durch das Ventil 25 abströmen muss. Hiermit ergibt  sich eine verhältnismässig kräftige Bremswirkung.  Erst im letzten Teil der Schliessbewegung des Flü  gels gelangt der erwähnte Schlitz im Mantelteil des  Kolbens 23 über die Mündung der durch das     Ventil     26 geregelten     Querbohrung,    so dass nunmehr das  durch den Kolben 23 verdrängte Drucköl nicht nur  durch das Ventil 25, sondern     zusätzlich    durch das  Ventil 26 in den Ölvorratsraum zurückströmen kann.

    Hiermit wird die Bremswirkung vermindert, so dass  während des letzten Teils der Schliessbewegung des       Flügels    eine grössere Geschwindigkeit erzielt wird,  die die     Schlossglieder    des Flügels mit Sicherheit ein  schnappen lässt.      Das Gehäuse 1 ist in einem Schutzkasten so  untergebracht, dass es zum Zwecke der     Regulierung     von Einbaufehlern in waagrechter Ebene um den  Schliesszapfen 4 eingestellt werden kann.  



  Nach der     Ausführungsform    nach     Fig.    4 bis 11  ist der Schliesszapfen 4 mit zwei Kurbeln 31 ver  sehen, die mit dem Schliesszapfen 4 fest verbunden  sind. Verbindungsglieder 32 verbinden die Kurbeln  31 mit als Zugmittel wirkenden Koppelstangen 33'  und 33", die auf der Gegenseite mit einem Ver  bindungsglied 34 an einer gemeinsamen Schwinge  35 des Spannteils 9     angelenkt    sind. Das am Verbin  dungsglied 34     angelenkte    Ende der Koppelstange 33'  ist gabelartig ausgebildet und umschliesst das Ende  der Koppelstange 33", während das Verbindungs  glied 34 als Laschenpaar ausgebildet ist, das die  Enden der Koppelstangen 33' und 33" umschliesst.  



  Die Koppelstangen 33' und 33" sind mit einem  gemeinsamen Gelenkbolzen 36 am Glied 34     ange-          lenkt.    In der aus     Fig.    10 ersichtlichen Schliessstellung  der Tür liegt das Glied 34 gegen die Fläche 37 der  Schwinge 35 an und hebt sich während des     öffnens     der Tür von dieser ab. Auf der dem Schliesszapfen  4 zugewandten Seite der     Gestängeanordnung    liegen       ferner    die mit den Kurbeln 31 gelenkig verbundenen  Glieder 32 an Flächen 38 der Kurbeln 31 an, wäh  rend weitere     Gestängeglieder    32 in den Verlängerun  gen von Koppelstangen 33' und 33" liegen, zu deren       Führung    Anschläge 41 vorgesehen sind.

   Beim Öffnen  der Tür legt sich jeweils einseitig das mit der Kurbel  verbundene     Gestängeglied    32 gegen eine Fläche 39  der zugeordneten Kurbel an, während auf der anderen  Seite das mit der Kurbel 31 gelenkig verbundene       Gestängeglied    32 sich von der Fläche 38 abhebt und       zurückschwenkt.     



  Durch die Verbindung der Koppelstangen über       aufwickelbare    Glieder     mit    den     Kurbeln    und der  Schwinge,     die    sich an Flächen der Kurbeln und  Schwinge anlegen und beim Aufwickeln den wirk  samen Hebelarm verkleinern, wird die Kraft der       rückstellkräftigen    Feder auf den     Flügel    zu Beginn  des Öffnungsweges gross und nimmt mit der Grösse  des Öffnungsweges ab. Dies entspricht einem grossen  Schliessdruck des Flügels. Beim Öffnen der Tür ist  daher die grösste Kraft aufzuwenden,     wenn    der  Flügel aus der Schliessstellung gebracht wird.

   Sie ist  um so eher     aufzuwenden,    da eine die Tür öffnende  Person bei Beginn des Öffnungsweges des     Flügels     den grössten Hebelarm zur Verfügung hat.  



  Mit     Vergrösserung    des Öffnungswinkels verrin  gert sich aber der Hebelarm des     Flügels,    was bei  gleichbleibender oder grösserer Federspannung zu  erhöhtem Kraftaufwand zum Öffnen führen würde,  dies wird aber durch die     Verminderung    der Rück  stellkraft durch die sich     verändernden    wirksamen  Hebelarme ausgeglichen. Die     Anlenkung    der beiden  Koppelstangen mit einem gemeinsamen Gelenkbolzen  an einem     Verbindungsglied        zum    Mitnehmen der Tor  sionsfeder gestattet dabei die gleichen Hebel- und       Kraftverhältnisse    in beiden     Öffnungsrichtungen    des    Flügels.

   Diese Ausführungsform der Zugmittel ge  stattet nun in     vorteilhafter    Weise eine     Vergrösserung     des Schwenkbereiches des Flügels auf l80 . Dies ist  besonders     erwünscht    bei einseitig zu öffnendem  Flügel, während für Pendeltüren der einseitige  Schwenkbereich in der Regel mit 90  ausreicht.  



  Nach der Ausführungsform des Türschliessers  gemäss     Fig.    12 bis 17 sind in einem Gehäuse 55, das  in bekannter Weise in einem nicht gezeichneten,  zweiten Gehäuse in den Boden eingelassen wird,  der Schliesszapfen 4 und die Feder 14 angeordnet.  In der Feder 14 ist der Spannteil 9 drehbar gelagert,  an dem eine Schwinge 57 befestigt ist. An der  Schwinge 57 ist ein Verbindungsglied 58 befestigt,  das gelenkig mit einer Koppelstange 59 verbunden  ist. Der Schliesszapfen 4 ist mit einer Kurbel 61 ver  sehen, die durch ein Verbindungsglied 42 mit dem  anderen Ende der Koppelstange 59 verbunden ist.  Der Schliesszapfen 4 ist im Boden des Gehäuses 55  und einem Deckel 43, der einen vom Innenraum  des Gehäuses 55 abgetrennten     Dämpferraum    44 über  deckt, gelagert.

   Das Lager im Deckel 43 ist durch  eine     Zentrierstopfbuchse    45 verschlossen, die den  Deckel 43 in einer     Aussparung    46 des Gehäuses 55  zentriert.  



  Diese Verbindung des Schliesszapfens mit dem  Spannteil der Feder durch eine wechselweise sich auf  einen der genannten     Teile    aufwickelnde Gelenkkette  ermöglicht es, einen Flügel nach einer Seite um 180   zu schwenken und stellt über den gesamten Schwenk  bereich den Flügel selbsttätig wieder in die Ausgangs  stellung zurück. Die Verbindungsglieder sind in der  Ausgangsstellung um den Spannteil gewickelt, von  dem sie sich beim Öffnen des Flügels abwickeln.  Gleichzeitig     wickeln    sich die Verbindungsglieder am  anderen Ende der Koppelstange auf den Schliess  zapfen auf. Beim Schliessen des     Flügels    ist der Bewe  gungsablauf unter dem Einfluss der Federkraft der  gespannten Feder umgekehrt.

   Die grösste     Rückstell-          kraft    wird auch bei diesem Schliesser zu Beginn  des Öffnungsweges des Flügels wirksam. Hiermit ist  ein Festhalten der Tür in der     Grundstellung    auch  bei Verwendung eines     Rollfallenschlosses    gesichert.  Diese grosse     Rückstellkraft    bleibt über etwa 10-20   des Öffnungsweges konstant und sinkt mit steigendem  Öffnungswinkel in einem bestimmten Verhältnis ab,  während die direkte Kraft der Feder ansteigt. Jedoch  ist auch die geringste     Rückstellkraft    bei grösstem  Öffnungswinkel so bemessen, dass der Flügel die  erforderliche kraftvolle Bewegung erhält.

   Besonders  vorteilhaft ist die     konstruktive    Gestaltung des  Schliessers, die eine einfache und bequeme Montage  gestattet. So kann z. B. die Feder durch Lösen von  zwei Schrauben, ohne weitere Demontage, aus dem  Gehäuse entnommen und ausgewechselt werden.  



  Der     Dämpferraum    nimmt nur einen Teil des  Gehäuseraumes ein, wodurch nur wenig     Dämpfungs-          mittel    benötigt werden und unabhängig von der  Dämpfung alle Teile frei zugänglich sind. Die An  ordnung der     Dämpfereinrichtung    unter dem Deckel      gestattet eine relativ einfache Montage der Dämpfer  einrichtung.  



  Der Deckel 43 trägt einen     Dämpferzylinder    47,  der einen Kolben 48 aufnimmt. Der Kolben 48 ist  durch einen Kurbeltrieb mit dem Schliesszapfen 4 ver  bunden. Aus dem Zylinderraum der     Dämpfereinrich-          tung    führt ein     Abflusskanal    49 in den     Dämpferraum     44, dessen Austrittsöffnung in der Grösse veränder  lich ist, um die     Dämpferkraft    einzustellen. In diesen  Kanal 49 ist ein Überdruckventil 51 eingesetzt, das  bei     überdruck    im Zylinderraum     Dämpferflüssigkeit     in den     Dämpferraum    44 entweichen lässt.  



  Die Wirkungsweise des Schliessers nach     Fig.    12  bis 17 ist folgende:  Bei geschlossener Tür legt sich das Glied 58 an  die Fläche 52 der Schwinge 57 an, während das  Glied 42 mit der Koppelstange 59 eine gestreckte  Linie bildet     (Fig.    12 und 15). Somit kommt beim  öffnen des Flügels der Hebelarm der Kurbel 61  am Schliesszapfen 4 voll zur Wirkung, während der  wirksame Hebelarm der Schwinge 57 auf die Koppel  stange 59 nur klein ist. Aus diesem Hebelverhältnis  ergibt sich für den Öffnungsbeginn eine grosse Rück  stellkraft. Mit Vergrösserung des Öffnungswinkels des       Flügels    hebt sich das Glied 58 von der Schwinge 57  ab, wodurch sich der wirksame Hebelarm zur Dreh  achse des Spannteils 9 vergrössert.

   Durch diese Hebel  vergrösserung wird die Kraftabgabe an die Koppel  stange 59 geringer. Auf der Seite des Schliesszapfens  4 legt sich im Verlaufe der Öffnungsbewegung das  Glied 42 an die Fläche 53 der Kurbel 61 an. In der  Endstellung von 180  legt sich auch die Koppel  stange 59 an eine Fläche 54 der Kurbel 61 an,  wodurch der wirksame Hebelarm weiter verkleinert  wird. Diese Verkleinerung des Hebelarmes unter  stützt nochmals die kraftmindernde Wirkung, die  auf der Federseite durch die Vergrösserung des dort  wirksamen     Hebelsarms    erreicht wird. Es wird da  durch der erforderliche Kraftaufwand zum     Öffnen     des Flügels ständig verringert.

   Daraus ergibt sich  für den Schliessweg der Vorteil, dass sich für den  ersten hydraulisch nicht kontrollierten Teil eine nicht  zu hohe Anfangsgeschwindigkeit einstellt, im kon  trollierten Teil aber durch das jetzt umgekehrt wirk  same Hebelverhältnis die Schliesskraft sich ständig  vergrössert, bis sie bei     10     vor Schliessende den  Höchstwert erreicht hat.  



  Durch die Anordnung einer einzigen Spiralfeder  zur Rückstellung eines um 180  schwenkbaren Flü  gels in dem dargestellten Schliesser wird dieser  äusserst einfach im     Aufbau    und braucht nur relativ  kleine Abmessungen, die eine kleine Bodenöffnung  für den Schliesser ermöglichen. Die Anordnung der  Kurbel an dem Schliesszapfen und der Schwinge am  Spannteil in der Art, dass in den Schliessstellungen  der grösste Schliessdruck bewirkt wird, gibt dem  Schliesser bei der weichen Federung einer Spiralfeder  einen grossen     Schliessdruck    und verleiht ihm eine gute  Wirkung.

   Dabei wird die Feder bei einer Pendeltür  nur in einer Richtung beansprucht, so dass die Werk-    Stoffermüdung gegenüber einer     zweiseitig    beanspruch  ten Feder wesentlich     verringert    und die Lebensdauer  erhöht ist. Die Beanspruchung der Feder in einer  Richtung sowie der grösstmögliche Schliessdruck in  der Schliessstellung des Flügels wird durch die Ge  staltung der Zugmittel erreicht, die auch die Schliess  stellung     bestimmen,    entweder am Ende des Schwenk  bereichs des Flügels für eine einseitig zu öffnende  Tür oder in der Mitte des Schwenkbereiches für eine  Pendeltür,

   so dass der gleiche Schliesser nur durch  die Wahl der Zugmittel für einseitig und für zweiseitig       zu        öffnende    Flügel verwendbar ist.  



  Durch die Verwendung von Zugmitteln mit     einer     gemeinsamen Schwinge und gegenläufigen Kurbeln  wird es möglich, bei gleichförmiger Spannbewegung  der Schwinge und einem Schwenkbereich des Flügels  über 180  sowie einer     mittigen        Schliesstellung,    also  bei einer Pendeltür, ebenfalls nur eine einzige Spiral  feder anzuordnen, die den Türschliesser äusserst ein  fach     zestaltet.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydraulisch bremsbarer Türschliesser mit einem Schliesszapfen und einer auf Torsion beanspruchten und achsparallel zum Schliesszapfen angeordneten Schliessfeder sowie Gelenkketten zur Verbindung der Schliessfeder mit dem Schliesszapfen, für einen Schwenkbereich der Türe von mindestens 180 , da durch gekennzeichnet, dass als Rückstellfeder eine einseitig wirkende Spiralfeder (14) dient, die mit ihrem einen Ende (14') an der Gehäusewand be festigt und mit ihrem anderen Ende (14") mit einem zur Regelung der Federspannung eingerichteten Spannteil (9) verbunden ist, der über als Hebel gestänge nach Art einer Gelenkkette ausgebildete Zugmittel die Feder mit dem Schliesszapfen (4) ver bindet,
    wobei die Hebelverhältnisse zwischen der am Schliesszapfen (4) angreifenden Kurbel und der am Spannteil (9) angreifenden Schwinge in der Schliessstellung des Flügels den grössten Schliessdruck bewirken, und wobei der Schliesszapfen (4) zur Steuerung des Schliessdruckes mit dem Kolben eines hydraulischen Dämpferzylinders gekoppelt ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Türschliesser nach Patentanspruch an einer Pendeltüre, dadurch gekennzeichnet, dass bei ge schlossenem Flügel die Anlenkstellen der Zugmittel (12, 12', 33', 33") an der Schwinge an einer Seite ausserhalb der Ebene von Schliesszapfenachse und Federachse und noch ausserhalb ihrer Totpunktlage angeordnet sind, und dass die Zugmittel mit zwangs weise gegenläufig beweglichen Kurbeln (13 und 13') mindestens angenähert dreieckförmig angeordnet und mittels einer gemeinsamen Schwinge (10) am Spann teil (9) der Spiralfeder (14) befestigt sind. 2.
    Türschliesser nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbeln (13 und 13') lose auf den Schliesszapfen (4) aufgesetzt und der Schliesszapfen mit einem Mitnehmer (15) zur Mit nahme der Kurbeln (13 und 13') versehen ist. 3. Türschliesser nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelstangen (33' und 33") der Zugmittel mit aufwickelbaren Gliedern (32 und 34) mit den Kurbeln (31) einerseits und der gemein samen Schwinge (35) anderseits verbunden sind. 4.
    Türschliesser nach Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die aufwickelbaren Glieder (32 und 34) an Flächen (37, 38 und 39) der Schwinge (35) und der Kurbeln (31) zur Anlage kommen und mit über die Anlageflächen (37, 38 und 39) vorstehenden Teilen Schwinge und Kurbeln bilden. 5. Türschliesser nach Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich der wirksame Hebelarm beim Aufwickeln der Glieder (32 und 34) an den Kurbeln (31) und an der Schwinge (35) verkleinert. 6.
    Türschliesser nach Unteransprüchen 1, 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass beide Koppelstangen (33' und 35") mit dem gleichen Verbindungsbolzen (36) an einer gemeinsamen Anlenkstelle des Gliedes (34) zur Schwinge (35) angelenkt sind. 7. Türschliesser nach Unteransprüchen 1, 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Anlenkstelle (36) der Koppelstangen (33' und 33") zu dem Ver bindungsglied (34) zur Schwinge (35) das Ende der einen Koppelstange (33') gabelartig ausgebildet ist und das Ende der anderen Koppelstange (33") um schliesst, während das angelenkte Verbindungsglied (34) aus einem um die Koppelstangenenden greifen den Laschenpaar besteht. B.
    Türschliesser nach Unteransprüchen 1, 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbeln (31) mit dem Schliesszapfen (4) fest verbunden sind. 9. Türschliesser nach Unteransprüchen 1, 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung der Kop pelstangen (33' und 33") Anschläge (41) vorgesehen sind. 10.
    Türschliesser nach Patentanspruch, an einer Türe mit einseitigem Schwenkbereich des Flügels, dadurch gekennzeichnet, dass- eine die Verbindungs ebene zwischen Schliesszapfenachse (4) und Feder achse schneidende Koppelstange (59) mit über 180 aufwickelbaren Gliedern (42 und 58) an einer Kurbel (61) einerseits und der Schwinge (57) anderseits angelenkt ist. 11. Türschliesser nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass bei geschlossenem Flügel Kurbel (61) und Schwinge (57) parallel sind. 12.
    Türschliesser nach Unteransprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwinge (57) zur Veränderung der Federvorspannung gegenüber dem Spannteil (9) einstellbar ist. 13. Türschliesser nach Unteransprüchen 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Ge häuses (55) als Dämpferraum (44) ausgebildet ist. 14. Türschliesser nach Unteransprüchen 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass im Deckel (43) für den Dämpferraum (44) ein Lager für den Schliesszapfen (4) angeordnet ist, das mit einer Zen trierstopfbuchse (45) verschlossen ist, die den Deckel (43) zentriert. 15.
    Türschliesser nach Unteransprüchen 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpferein- richtung an dem den Dämpferraum (44) überdecken den Deckel (43) angeordnet ist. 16. Türschliesser nach Unteransprüchen 1 und 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass am Schliess zapfen (4) eine Kurvenscheibe (17) angeordnet ist, die unabhängig von der jeweiligen Schwenkrichtung des Flügels den Kolben (23) in der Dämpferein- richtung gleichsinnig steuert. 17.
    Türschliesser nach Unteransprüchen 1, 3 bis 9 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass an der Kurvenscheibe (17) ein Mitnehmer (27) und im Gehäuse zwei durch einen gemeinsamen Drehzapfen (21) verbundene Pleuelgestänge angeordnet sind, von denen eines mit der Dämpfereinrichtung verbunden ist und das andere mit dem Mitnehmer (27) der Kurvenscheibe (17) in Eingriff steht, derart, dass sowohl bei Links- als auch Rechtsöffnung des Flügels der Kolben (23) im Dämpferzylinder (24) zurück gezogen wird. 18.
    Türschliesser nach Unteransprüchen 1, 3 bis 9, 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass in dem die Dämpfereinrichtung umschliessenden Ge häuse zwei Abflusskanäle angeordnet sind, die mit Ventilen (25 und 26) zur Einstellung des Durchfluss- querschnittes versehen sind. 19. Türschliesser nach Unteransprüchen 1, 3 bis 9 und 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Kanäle vom Boden des Zylinders (24) aus im Innern der Wandung geführt und im hohlen Kolben (23) eine mit der Mündung dieses Kanals korrespon dierende Öffnung angeordnet ist. 20.
    Türschliesser nach Unteransprüchen 1, 3 bis 9 und 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass vor der im Kolben (23) angeordneten Öffnung ein Ventil (26) angeordnet ist, mit dem der Abschnitt des Schliessweges, auf dem die erhöhte Schliessge schwindigkeit erfolgen soll, einstellbar ist. 21. Türschliesser nach Unteransprüchen 1, 3 bis 9 und 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Grösse der Austrittsöffnung veränderliche Ab flusskanal zwischen dem Zylinder (24) und dem Kurbelraum mit einem Überdruckventil versehen ist.
CH348336D 1956-08-03 1956-09-15 Hydraulisch bremsbarer Türschliesser CH348336A (de)

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