CH348670A - Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Entzundern von warmgewalztem Bandeisen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Entzundern von warmgewalztem Bandeisen

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CH348670A
CH348670A CH348670DA CH348670A CH 348670 A CH348670 A CH 348670A CH 348670D A CH348670D A CH 348670DA CH 348670 A CH348670 A CH 348670A
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Thomas Ernst
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Thomas Ernst
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    • B21B45/04Devices for surface or other treatment of work, specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills for de-scaling, e.g. by brushing
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    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
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Description


  Verfahren und Vorrichtung zum     kontinuierlichen    Erstzundern von warmgewalztem Bandeisen    Die Erfindung geht von einem Verfahren zum       kontinuierlichen    Erstzundern von warmgewalztem  Bandeisen aus, bei welchem das Band     zickzackartig     über     Umlenkwalzen    und die bogenförmige Gleit  fläche von wenigstens einer Gleitleiste gezogen wird,  welche versetzt zueinander angeordnet und gegen  einander verstellbar sind, und bei welchem der  Zunder durch die im Scheitel eines Biegewinkels  angeordnete Gleitleiste gelöst wird.  



  Das     Entzunderungsverfahren    wird erfindungs  gemäss dadurch verbessert, dass das Bandeisen über  die bogenförmige Gleitfläche der Gleitleiste unter  einem Biegewinkel und einem grösser als die Band  stärke bemessenen     Krümmungsradius    gezogen wird,  so dass ein Teil des durch die Biegung des Bandes  von der Bandoberfläche abgelösten und     zerdrückten     Zunders von dem Band     als    Gleitmittel zwischen die  Gleitfläche der Gleitleiste und die Bandoberfläche  gezogen wird, und dass dieser anschliessend durch  Bürsten entfernt wird.  



  Mittels der im Scheitel des Biegewinkels liegen  den bogenförmigen Gleitfläche wird eine starke       Stauchung    der Bandoberfläche und eine Quetschung  des Zunders unter hohem Flächendruck erreicht, an  derseits jedoch eine scharfe     Knickung    sowie eine  Beschädigung der Bandoberfläche durch die     Gleit-          leiste    vermieden. Dabei wird ein wesentlicher Teil  des Zunders zwischen die     Gleitfläche    der Gleitleiste  und die Bandoberfläche hineingezogen, wo er zu  einem pulverförmigen Gleitmittel weiter zerkleinert  wird.

   Durch dieses Gleitmittel wird     einmal    die  weitere Ablösung des Zunders gefördert, anderseits  eine Oberflächenbeschädigung des Bandes auch bei  hohen Flächenpressungen vermieden. Der zwischen  Bandoberfläche und Gleitleiste zerquetschte Zunder  löst sich anschliessend zum grössten Teil von selbst  von der Bandoberfläche. Der restliche nur noch    leicht an der Bandoberfläche haftende Zunder kann  anschliessend in einfacher Weise durch     umlaufende     Bürsten entfernt werden.  



  Die zur Durchführung der kontinuierlichen     Ent-          zunderung    von warmgewalztem Bandeisen dienende  Vorrichtung, die an der     Einlaufseite    mit gebremsten  Führungswalzen für das Bandeisen und an der Aus  laufseite mit angetriebenen     Zugwalzen    versehen ist,  ist gemäss der Erfindung so ausgebildet, dass im mitt  leren Bereich der     Entzunderungsvorrichtung    zwi  schen     zusätzlichen        Führungswalzen    mindestens eine,  gegenüber den benachbarten Führungskörpern in der  Höhe versetzt angeordnete Gleitleiste derart höhen  verstellbar angeordnet ist, dass das Bandeisen die  Schenkel eines zwischen 70 und 120  einstellbaren  Winkels bildet,

   in dessen Scheitel die gewölbt aus  gebildete Gleitfläche der Gleitleiste angeordnet ist,  wobei die     Gleitleiste    in der Nut eines Tragkörpers  gegen Leisten anderer Abmessungen auswechselbar  eingesetzt ist und Mittel zur Befestigung der     Gleit-          leiste    in dem Tragkörper vorgesehen sind.  



  Mittels der     vorliegenden    Vorrichtung kann im  Zuge der     Entzunderung    auch eine     Bandstärkenver-          ringerung    erzielt werden. Zu diesem Zweck wird das  Bandeisen gleichzeitig mit dem     Erstzundern    zwi  schen Einlauf- und Auslaufwalzen der     Entzunde-          rungsvorrichtung    derart gespannt, dass durch Ein  wirkung der Gleitleiste     eine    den elastischen Bereich  überschreitende     Längsdehnung    des Bandeisens und  eine wesentliche,

   gleichmässige Verringerung der  Bandstärke     herbeigeführt        wird.    Hierbei lassen sich       Bandstärkenverringerungen    um etwa     20-30 /m    er  zielen.  



  Es ist     möglich,    zur Erzielung grösserer Band  stärkenverringerungen ein Band mehrfach durch  die gleiche Vorrichtung oder durch mehrere hinter  einandergeschaltete Vorrichtungen     hindurchzuziehen,         wobei gegebenenfalls zwischen den     einzelnen    Bear  beitungsvorgängen das Band einem     Glühprozess     unterworfen werden kann.  



  In der Zeichnung ist die zur Durchführung des  Verfahrens dienende Vorrichtung veranschaulicht  und auch das Verfahren erläutert:       Fig.    1 zeigt     im        wesentlichen    in schematischer  Darstellung den Aufbau einer     Entzunderungsvor-          richtung    im senkrechten Mittelschnitt, und zwar für  das     Entzundern    der untern Bandseite.  



       Fig.    2 zeigt die Fortsetzung der Vorrichtung nach       Fig.    1, ebenfalls im senkrechten Mittelschnitt, und  zwar zum     Entzundern    der obern Bandseite.  



       Fig.    3 zeigt einen Längenabschnitt der Gleitleiste  und deren Befestigung im Tragkörper in schaubild  licher Darstellung, zum Teil in einem senkrechten  Querschnitt.  



       Fig.4    zeigt in schematischer Darstellung die  Anordnung mehrerer     Druckleisten    zwischen den an  den Enden der Vorrichtung angeordneten Ein  führungswalzen und den     Zugwalzen.     



       Fig.    5 zeigt in grösserem Massstab einen Quer  schnitt durch den obern Teil der     Gleitleiste    und die  Führung des Bandes auf dieser Gleitleiste.  



  Im nachfolgenden werden zunächst das Ver  fahren und die     Vorrichtung    an Hand der     Fig.    1 und 2  beschrieben. Das von einem nicht dargestellten  Haspel ablaufende Bandeisen 1 gelangt zunächst  zwischen die     Einführwalzen    2, von denen mindestens  eine angetrieben ist. Mit     Hilfe    dieser Walzen 2 wird  das Bandeisen zwischen den     Bremswalzen    3 hin  durchgeführt. Es sind hier fünf Walzen vorgesehen,  von denen einige unmittelbar oder an ihren Enden  gebremst werden. Diese Walzen dienen auch zum  Richten des Bandeisens. In der Zeichnung ist das  Abbremsen der     Walzen    3 mit Hilfe von Bremsvor  richtungen 4 schematisch angedeutet.

   Die Brems  kraft kann durch Federdruck einstellbar sein. Von  diesen     Walzen    gelangt das Bandeisen in den Vor  richtungsteil 5, in welchem zur Führung des Bandes  die Rollen 6, 7, 8 und 9 gelagert sind. Zwischen den       Walzen    7 und 8 ist auf einem Tragkörper 10 eine  Gleitleiste 11 angeordnet. Der Tragkörper 10 ist in  senkrechter Richtung mit Hilfe der Spindel 12 ver  stellbar. Die Walzen 7 und 8 können mit Hilfe der  Spindeln 13 in senkrechter Richtung verstellt werden.  Unter der     Walze    8 ist eine Bürste 14 gelagert, die  von dem Motor 15 angetrieben wird.

   Das Band  eisen 1 wird über die Rollen 6, 7, 8 und 9 und die  Gleitleiste 11     zickzackartig        geführt,    wobei es darauf       ankommt,    dass das Band in Abhängigkeit von seiner  Stärke     derart        durchgeknickt    wird, dass ein Winkel x  von den Bandabschnitten<I>a</I> und<I>b</I> gebildet wird, der  zwischen 70 und 120  einstellbar ist. Aus dem Vor  richtungsteil 5 gelangt das Bandeisen 1 dann in  einen     Vorrichtungsteil    16,     in    welchem das Band  über mehrere Walzen 17, 18, 19, 20 und 21 wellen  förmig geführt wird, wobei unter den Walzen 18 und  20 Bürsten 22 und 23 angeordnet sind, die von dem  Motor 24 angetrieben werden.

   Dem Vorrichtungs-    teil 16 ist der     Vorrichtungsteil    25 nachgeschaltet, in  welchem die angetriebenen Walzen 26 gelagert sind,  um welche das Bandeisen     herumgeschlungen    ist,  und zwar so, dass durch diese angetriebenen     Walzen     26 das Band durch die gesamte     Entzunderungsvor-          richtung    hindurchgezogen wird, und zwar gegen  den Widerstand der     Bremswalzen    3.    Die in     Fig.    1 dargestellte Vorrichtung dient zum       Entzundern    einer Bandseite.

   Für das     Entzundern    der  zweiten Bandseite kann das Band noch einmal durch  die Vorrichtung nach     Fig.    1 hindurchgeführt werden,  jedoch ist dann das Band zuvor um 180  zu wenden,  damit die zunächst unten liegende Seite nach der  Oberseite     gekehrt    wird. Für die kontinuierliche     Ent-          zunderung    von beiden Bandseiten wird die in     Fig.    2  dargestellte Vorrichtung der in     Fig.    1 dargestellten  Vorrichtung nachgeschaltet. Der Aufbau der Vor  richtung nach     Fig.    2 entspricht im wesentlichen  dem Aufbau der Vorrichtung nach     Fig.    1.

   Es sind  nur in dem     Vorrichtungsteil    27 die Führungswalzen  und die Bürste etwas anders angeordnet oder ein  gestellt, und es ist die Gleitleiste 11 mit dem Trag  körper 10 durch die nach oben     geführte    Spindel 12  verstellbar angeordnet, so dass die Gleitleiste auf die  Oberseite des Bandeisens     aufgepresst    wird und der  von den Bandabschnitten<I>a</I> und<I>b</I> eingeschlossene  Winkel x nach aufwärts geöffnet ist. Die Bürste 14  befindet sich in diesem Falle oberhalb der Führungs  walze B. Auch in dem     Vorrichtungsteil    28 sind die  Bürsten oberhalb der Walzen angeordnet, weil in  diesem Falle die Oberseite des Bandes gebürstet wer  den soll.  



  Die in den     Vorrichtungsteilen    5 und 27 angeord  neten Gleitleisten 11 bestehen aus Hartmetall und  haben eine nach einem Bogenabschnitt geformte  Gleitfläche 29     (Fig.    5). Der Radius r     (Fig.    5) für die  bogenförmige Gleitfläche ist etwa fünfmal so gross  wie die Dicke S des Bandeisens gewählt. Die Breite  y der Leiste 11 soll grösser als der Radius     r-    sein,  jedoch kleiner als der doppelte Radius. Die Bogen  fläche 29 wird an den Enden unter Vermeidung  von scharfen Kanten gleichfalls bogenförmig in die  senkrechten Seitenwände der Gleitleiste übergeführt.  Wie     Fig.    3 zeigt, ist die Leiste 11 in einem Aus  schnitt 30 des Tragkörpers 10 eingesetzt.

   Der Trag  körper besitzt neben dem Ausschnitt 30 eine ab  nehmbare Leiste 31, welche durch Schrauben 32 mit  dem festen Teil des Tragkörpers 10 verspannt wer  den kann. Der Tragkörper 10 ist gleichfalls mit Hilfe  von Schrauben 33 auf einem Körper befestigt, der in  einer Führung 34     (Fig.    1) im Maschinenrahmen in  senkrechter Richtung     verschieblich    ist. Die Leiste  11 kann ausgewechselt werden. Dieses Auswechseln  erfolgt, wenn Bandeisen von anderer Dicke S     ent-          zundert    werden sollen, weil dann Leisten anderer  Breite und mit andern Bogenflächen 29 notwendig  sind. Durch die verstellbare Leiste 31 kann man in  die Nut 30 Gleitleisten 11 verschiedener Stärke ein  spannen.

        Das     Entzundern    des Bandeisens erfolgt in der  vorstehend beschriebenen Vorrichtung in folgender  Weise: Das Bandeisen ist zwischen den ziehenden  Walzen 26 des     Vorrichtungsteils    25 und den ge  bremsten Walzen 3 eingespannt, so dass bei der Zug  bewegung des Bandes die eine Bandseite über die  im     Vorrichtungsteil    5 angeordnete Gleitleiste 11 ge  zogen wird. Das Band wird mithin unter Berück  sichtigung seiner     Vorziehgeschwindigkeit    fortlaufend  in einem verhältnismässig     kleinen    Bogen über die ge  wölbte Fläche 29 der Leiste 11 gezogen.

   Der zwi  schen den     Bandeisenabschnitten    n und b gebildete  kleine Bogen ist gleich gross oder etwas grösser als  
EMI0003.0007     
  
    s <SEP> - <SEP> Bandstärke <SEP> r <SEP> - <SEP> Radius <SEP> der <SEP> Gleitfläche <SEP> Biegewinkel
<tb>  s <SEP> = <SEP> <B>l <SEP> mm</B> <SEP> r <SEP> = <SEP> 5 <SEP> mm <SEP>   <SEP> 5111o- <SEP> Toleranz <SEP> 70  <SEP>   <SEP> 5,1/o <SEP> Toleranz
<tb>  s <SEP> - <SEP> 2 <SEP> mm <SEP> r <SEP> = <SEP> 10 <SEP> mm <SEP>   <SEP> 5 <SEP> o/11 <SEP> Toleranz <SEP> 80  <SEP>   <SEP> <B>5111u,</B> <SEP> Toleranz
<tb>  s <SEP> = <SEP> 3 <SEP> mm <SEP> r <SEP> = <SEP> 15 <SEP> mm <SEP>   <SEP> 5 <SEP> %, <SEP> Toleranz <SEP> 90  <SEP>   <SEP> 59/o <SEP> Toleranz
<tb>  <I>s</I> <SEP> = <SEP> 4 <SEP> mm <SEP> <I>r <SEP> =</I> <SEP> 20 <SEP> mm <SEP>   <SEP> 5 <SEP> 0/0:

   <SEP> Toleranz <SEP> 100  <SEP>   <SEP> 51% <SEP> Toleranz
<tb>  s <SEP> = <SEP> 5 <SEP> mm <SEP> r <SEP> = <SEP> 25 <SEP> mm <SEP>   <SEP> 511/o; <SEP> Toleranz <SEP> 110  <SEP>   <SEP> 5:()/o <SEP> Toleranz       Bei der     Entzunderung    von Bandeisen mit mehr  als 5 mm Stärke werden die Biegewinkel gegenüber  den angegebenen Werten entsprechend stumpfer ge  wählt.  



  Aus     Fig.    5 ist besonders zu erkennen, dass die  Leiste 11 auf keinen Fall mit einer scharfen Kante  an der Bandinnenseite anliegt, und dass der Zunder  in einen gewissermassen keilförmigen Spalt, der  zwischen der Leistenoberseite und der Bandinnenseite  gebildet wird, hineingezogen wird, wobei dann die       Zerquetschung    und vollständige Ablösung des     Zun-          ders    erfolgt, ohne dass das Band an der Innenseite  beschädigt wird.  



  Die in den     Fig.    1 und 2 dargestellte Vorrichtung  ist gleichzeitig besonders gut geeignet zur Verringe  rung der Dicke S des Bandeisens. Es ist möglich,  durch Änderung des Bremswiderstandes an den  Walzen 3 und bei entsprechend hoher Zugkraft, die  von den Walzen 26 erzeugt wird, das Bandeisen im  Bereich der Gleitleiste 11 einer solchen Dehnung zu  unterziehen, dass eine plastische Verformung ein  tritt und eine     Bandstärkenverringerung    von 20 bis       3011/o    der Banddicke erzielbar ist. Infolge der gleich  mässigen Ziehgeschwindigkeit des Bandeisens und  dem gleichbleibenden Widerstand wird auch eine  gleichmässige     Bandstärkenverringerung    erzielt.

   Die  als Gleitmittel ausgenutzte     Zunderschicht    unter  stützt den Arbeitsvorgang und verhindert ein Ver  klemmen des Bandeisens an dieser Leiste.  



  Für die     Bandstärkenverringerung    kann man die  Maschine auch in der aus     Fig.    4 ersichtlichen Weise  aufbauen. Es werden dann in den die Gleitleisten be  sitzenden     Vorrichtungsteilen    5 bzw. 27 mehrere  Gleitleisten 11 gegeneinander versetzt angeordnet,  so dass sie nacheinander die obere und die untere  Bandseite bearbeiten. Entsprechend der     Verringerung     der Banddicke wird dann zweckmässig nach der Seite  der Zugwalzen 26 hin der Biegewinkel spitzer ein-    der Bogen 29, so dass sich der Zunder zwischen die  Fläche 29 und die Bandinnenseite einschiebt. Bei  dem hohen Druck wird der noch nicht gelöste Zun  der zerquetscht und bildet ein Gleitmittel im Bereich  dieser kleinen Berührungsfläche von Gleitleiste 11  und dem Band.

   Dieser pulverförmige und vollstän  dig gelockerte Zunder kann dann durch die nach  geschalteten Bürsten 14, 22 und 23 entfernt wer  den, wobei sich eine saubere, völlig unverletzte Band  oberfläche ergibt.  



  Zur Behandlung von Bändern verschiedener  Stärke werden vorzugsweise die nachstehenden Ab  messungen der Maschine angewendet.    gestellt, das heisst, der Winkel x' ist kleiner als der  Winkel x.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum kontinuierlichen Entzundern von warmgewalztem Bandeisen, bei welchem das Band zickzackartig über Umlenkwalzen und die bogen förmige Gleitfläche von wenigstens einer Gleitleiste gezogen wird, welche versetzt zueinander angeordnet und gegeneinander verstellbar sind, und bei welchem der Zunder durch die im Scheitel eines Biege winkels angeordnete Gleitleiste gelöst wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Bandeisen (1) über die bogenförmige Gleitfläche (29) der Gleitleiste (11) unter einem Biegewinkel (x) und einem grösser als die Bandstärke (S) bemessenen Krümmungsradius (r) gezogen wird,
    so dass ein Teil des durch die Bie gung des Bandes (1) von der Bandoberfläche abge lösten und zerdrückten Zunders von dem Band (1) als Gleitmittel zwischen die Gleitfläche (29) der Gleitleiste (11) und die Bandoberfläche gezogen wird, und dass dieser anschliessend durch Bürsten (14, 22, 23) entfernt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Bandeisen (1) gleichzeitig mit dem Entzundern zwischen Einlauf- und Auslauf walzen (3 und 26) der Entzunderungsvorrichtung derart gespannt wird, dass durch Einwirkung der Gleitleiste (11) eine den elastischen Bereich über schreitende Längsdehnung des Bandeisens (1) und eine gleichmässige Verringerung der Bandstärke (S) herbeigeführt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Band eisen (1) zickzackartig über mehrere in Bandlauf richtung im Abstand hintereinander und in der Höhe versetzt zueinander angeordnete, abwechselnd auf gegenüberliegenden Bandseiten angreifende Gleit- leisten (11) gezogen wird, wobei der von den Gleit flächen (29) der in Bandlaufrichtung aufeinander folgenden Gleitleisten (11) eingeschlossene Biege winkel (x, x')
    an der Auslaufseite der Entzunde- rungsvorrichtung kleiner bemessen wird als an der Einlaufseite. PATENTANSPRUCH 11 Vorrichtung zum kontinuierlichen Entzundern von warmgewalztem Bandeisen gemäss dem Verfahren nach Patentanspruch 1, die an der Einlaufseite mit gebremsten Führungswalzen für das Bandeisen und an der Auslaufseite mit angetriebenen Zugwalzen ver sehen ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass im mittleren Bereich der Entzunderungsvorrichtung zwischen zu sätzlichen Führungswalzen mindestens eine gegen über den benachbarten Führungskörpern in der Höhe versetzt angeordnete Gleitleiste (11) derart höhenverstellbar angeordnet ist, dass das Bandeisen (1) die Schenkel eines zwischen 70 und 120 ein stellbaren Winkels bildet, in dessen Scheitel die ge wölbt ausgebildete Gleitfläche (29) der Gleitleiste (11) angeordnet ist, wobei die Gleitleiste (11) in der Nut (30) eines Tragkörpers (10) gegen Leisten (11)
    anderer Abmessungen auswechselbar eingesetzt ist und Mittel (32) zur Befestigung der Gleitleiste (11) in dem Tragkörper (10) vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitleiste (11) eine Dicke (y) besitzt, die mindestens dem Radius<I>(r)</I> der ge wölbten Gleitfläche (29) entspricht, aber kleiner als der doppelte Radius (r) der Gleitfläche (29) bemes sen ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch 11 und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitleiste (11) aus verschleissfestem Hartmetall ge bildet ist, und dass die Enden der gewölbten Gleit fläche (29) abgerundet und in die senkrechten Sei tenwände der Gleitleiste (11) übergeführt sind. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Un teransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Entzunderungsvorrichtung mehrere Gleit- leisten (11) in bezug auf die Bandseite stetig wech selnd angeordnet sind, und dass zur Auslaufseite der Entzunderungsvorrichtung hin die durch die Gleit- leisten (11) erzeugten Biegewinkel (x, x') spitzer eingestellt sind.
CH348670D 1955-01-26 1956-01-25 Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Entzundern von warmgewalztem Bandeisen CH348670A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0067911A1 (de) * 1981-06-19 1982-12-29 The Head Wrightson Machine Company Limited Entzundern von Bandstahl
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CN113732084A (zh) * 2021-08-25 2021-12-03 嘉兴陶庄城市矿产资源有限公司 热轧钢板桩氧化皮回收除尘装置

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