CH349601A - Verfahren zur Herstellung neuer Hydroxychinone - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Hydroxychinone

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CH349601A
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bis
benzoquinone
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new
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Inventor
Adrian Dr Marxer
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D203/00Heterocyclic compounds containing three-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07D203/04Heterocyclic compounds containing three-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings
    • C07D203/06Heterocyclic compounds containing three-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D203/08Heterocyclic compounds containing three-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with only hydrogen atoms, hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals, directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D203/14Heterocyclic compounds containing three-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with only hydrogen atoms, hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals, directly attached to the ring nitrogen atom with carbocyclic rings directly attached to the ring nitrogen atom

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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung neuer Hydroxychinone
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Metallsalzen von 2,5
Bis-(l   ,2-alkylenimino) - 3,6 -      dihydroxy-p-benzochino-    nen, besonders von ihren Alkali- und Erdalkalimetallsalzen, wie die des Natriums, Calciums oder Magnesiums, und zur Freisetzung der entsprechenden freien Oxychinone aus diesen Metallsalzen. Bei den 1,2 Alkyleniminogruppen handelt es sich vorzugsweise um die   Athylenimino- oder      1,2- Propylenimino-    gruppe.

   Die Erfindung betrifft insbesondere ein Verfahren zur Herstellung von Salzen des   2,5-Bis-äthy-      lenimino-3,6-      dihydroxy-p-benzochinons    der Formel
EMI1.1     

Die neuen Benzochinonverbindungen sind gegen Amoeben, wie z. B. gegen Entamoeba histolytica, sowie gegen Bakterien wirksam; zudem zeigen sie eine ausgeprägte tumorhemmende Wirkung. Sie können als Baktericide sowie als Heilmittel, besonders bei Krebserkrankungen oder durch Amoeben verursachten Erkrankungen, z. B. in Form pharmazeutischer Präparate, Verwendung finden.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet, dass man ein 2,5-Bis-(1   ,2-alkylenimino)-3      ,6-bis-acyl-    amino-p-benzochinon mit einem Metallhydroxyd behandelt. Aus den erhaltenen Metallsalzen kann man   die entsprechenden 2, 2,5-Bis-( 1 ,2-alkylenimino)-3 ,6-di-    hydroxy-p-benzochinone freisetzen.



   Die Acylaminogruppen der Ausgangsstoffe enthalten insbesondere Reste aliphatischer oder aromatischer Carbonsäuren, wie z. B. der Essigsäure, Propionsäure, Buttersäure oder Benzoesäure. Vorzugsweise arbeitet man in wässrigen Lösungsmitteln wie Wasser oder verdünnten Alkoholen.



   Die Ausgangsstoffe lassen sich nach dem in der Patentschrift Nr. 338193 beschriebenen Verfahren herstellen.



   In den nachfolgenden Beispielen sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel 1
30,4 g   2,5-Bis-äthylenimino-3 ,6-bis-acetamino-p-    benzochinon werden in 800   cm3    dest. Wasser gelöst.



  Zur Lösung tropft man unter Rühren 200   cm3    1-n.



  Natronlauge. Nach etwa 2 Stunden wird eine klare violette Lösung erhalten. Diese enthält das Di-Natriumsalz des   2,5-Bis-äthylenimino-3      6-dihydroxy-p-    benzochinons.



   Beim Eindampfen unter vermindertem Druck auf die Hälfte und Kühlen der Lösung im Eisschrank werden rotviolette Kristalle des genannten Natriumsalzes erhalten, die durch Absaugen isoliert, mit Alkohol gewaschen und getrocknet werden. Dieses Salz besitzt die Formel
EMI1.2     
 und ist in Wasser gut löslich. Für pharmakologische Zwecke lässt sich die erhaltene Lösung auch direkt verwenden.  



   Bei Verwendung von 200 cm3 1-n. Kalilauge anstelle von Natronlauge wird das Di-Kaliumsalz gewonnen.



   Die obige Lösung des   Di-Natriumsalzes    des 2,5   Bis-äthylenimino- 3,6 - dihydroxy-benzochinons kann    auch mit der Hälfte ihres Volumens an 400/oiger Natriumacetatlösung versetzt werden. Der erhaltene rotviolette, mikrokristalline Niederschlag wird abgesaugt und mit wenig   500/obigem    Alkohol gewaschen.



  Er besteht aus dem kristallinen Di-Natriumsalz.



   In gleicher Weise lässt sich die Abscheidung des Natriumsalzes mit gesättigter Kochsalzlösung vornehmen.



   Wird anstelle von Kochsalzlösung konzentrierte Calciumchloridlösung zur Abscheidung verwendet, so erhält man das Calciumsalz erst als Gallerte, die jedoch bald feine Kristalle bildet. In gleicher Weise wird mit konzentrierter Magnesiumchloridlösung eine Gallerte erhalten, die bald in Kriställchen des Magnesiumsalzes übergeht.



   Beispiel 2
33,2 g   2,5-Bis -      äthylenimino -    3,6-bis-propionylamino-p-benzochinon werden in 800   cm3    dest. Wasser suspendiert, worauf man unter Rühren 200 cm 1-n. Natronlauge zutropft. Die nach einiger Zeit erhaltene klare, violette Lösung des   2,5-Bis-äthylen-      imino-3,6-dihydroxy-p-benzochinons    wird entweder direkt verwendet oder nach Beispiel 1 ins kristalline Natriumsalz übergeführt.



   Zum gleichen Natriumsalz gelangt man, wenn man von 36,0 g   2, 5-Bis-äthylenimino-3, 6-bis-butyryl-    amino-p-benzochinon ausgeht und wie oben angegeben verfährt.



   Zur Gewinnung des   2,5-Bis-äthylenimino-3 ,6-di-    hydroxy-p-benzochinons aus den obigen Salzen kann man zum Beispiel eine Lösung des Natriumsalzes mit dem gleichen Volumen gesättigter Ammoniumchloridlösung versetzen. Nach einiger Zeit scheiden sich aus dieser Lösung rote Kristalle ab, die nach Isolierung und Trocknen bei   2032060    weich werden, ohne zu schmelzen.



   Beispiel 3
33,2 g   2,5-Bis-      (C-methyl-äthylenimino)-3,6-bis-    acetamino-p-benzochinon werden in 800   cm3    dest.



  Wasser suspendiert. Hernach lässt man unter Rühren 200   cm3    1-n. Natronlauge zutropfen. Die nach kurzer Zeit erhaltene klare Lösung enthält das Di-Natriumsalz des   2,5-Bis-(C-methyl-    äthylenimino)-3,6-dihydroxy-p-benzochinons, welches nach dem Verfahren der Beispiele 1 und 2 kristallin abgeschieden werden kann.



   Zum gleichen Produkt gelangt man bei Verwendung von 36,1 g   2,5-Bis-(C-methyl-äthylenimino)-3,6-    bis-propionylamino-p-benzochinon anstelle des oben genannten Ausgangsmaterials.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung der Salze von neuen Hydroxychinonen, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 2,5-Bis- (1,2-alkylenimino) - 3,6-bis-acylamino-p- benzochinon mit einem Metallhydroxyd behandelt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man aus den erhaltenen Metallsalzen die entsprechenden 2, 5-Bis-( 1 ,2-alkylenimino) 3, 6-dihydroxy-p-benzochinone freisetzt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man 2,5 Bis-äthylenimino -3,6- bis-acetylamino-p-benzochinon als Ausgangsstoff verwendet.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man 2,5-Bis-äthylenimino-3 ,6-bis-propionylamino-p- benzochinon als Ausgangsstoff verwendet.
    4. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man mit einem Alkalimetall-hydroxyd behandelt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man mit einem Erdalkalimetall-hydroxyd behandelt.
CH349601D 1956-12-21 1956-12-21 Verfahren zur Herstellung neuer Hydroxychinone CH349601A (de)

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