CH352648A - Waschmaschine - Google Patents

Waschmaschine

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CH352648A
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Inventor
Gail Steffey Marvin
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Whirlpool Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F39/00Details of washing machines not specific to a single type of machines covered by groups D06F9/00 - D06F27/00 
    • D06F39/08Liquid supply or discharge arrangements
    • D06F39/083Liquid discharge or recirculation arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)

Description


      Waschmaschine       Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine  Waschmaschine mit einem Wäschebehälter, einem  Behälter zum Speichern der Waschflüssigkeit und  einer Einrichtung     zum    Fördern von Flüssigkeit zwi  schen dem Wäschebehälter und dem Speicher  behälter.  



  Eine solche Maschine ist erfindungsgemäss da  durch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung  aus einer in ihrer Förderrichtung umkehrbaren  Pumpe besteht, mittels welcher die Flüssigkeit nach  Beendigung eines Waschvorganges aus dem Wäsche  behälter in den Speicherbehälter und bei     Beginn     eines Waschvorganges aus dem Speicherbehälter in  den Wäschebehälter förderbar ist.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispiels  weise Ausführungsform der erfindungsgemässen  Waschmaschine     dargestellt.    Es zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht einer automatischen  Waschmaschine mit teilweise weggebrochenen und  teilweise im Vertikalschnitt dargestellten Teilen,       Fig.    2 eine Draufsicht auf die Maschine nach       Fig.    1 mit entferntem Deckel und oberem Gehäuse  teil,       Fig.    3 einen Grundriss der Maschine nach     Fig.    1,       Fig.    4 eine schematische Ansicht zur Darstellung  des Flüssigkeitslaufes,

         Fig.    5 ein Schaltschema zur Darstellung der Ar  beitszyklen der Maschine und insbesondere zur Dar  stellung der     Waschlaugenaufbewahrung    und Rück  führung,       Fig.    6 das elektrische Schaltschema der Maschine  nach     Fig.    1 für die Programmschaltung nach     Fig.    5  und       Fig.    7 einen Vertikalschnitt durch die Wanne zur  Darstellung der Heizmittel für dieselbe.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte automatische Maschine  zum Waschen, Spülen und Trocknen von Kleidungs-    und Wäschestücken besitzt ein Gehäuse 11, das eine  Wanne 12 umschliesst, einen Speicherbehälter 15 für  die Wäschelauge,     ferner    eine Fördereinrichtung in  Form einer Pumpe 16, um der Wanne 12 durch ein       Zweiwegventil    17 Wasser weg- und dem Behälter 15  durch ein     Zweiwegventil    19     zuzuführen    sowie um  Wasser der Wanne 12 wieder zurückzuführen und  diese und den Behälter 15 zu entleeren, alles unter  Steuerung der Waschmaschine und der Zweiweg  ventile 17 und 19, wie im nachfolgenden beschrie  ben.  



  Im folgenden ist unter der Bezeichnung  Lauge   und      Laugenwasser     eine beliebig bekannte, Wasser  und Seife enthaltende Waschlösung zu verstehen.  



  Ein Wäschebehälter 20 ist drehbar in einer  Wanne 12 angeordnet und an seinem obern Ende  durch den     Oberteil    des Gehäuses 11 abgeschlossen,  welch letzteres ebenfalls den Steuer- und Antriebs  mechanismus der Maschine umschliesst.  



  Die Wanne 12 ist auf einer Platte 21 angeord  net, welche mittels Laschen 22-22 an den obern  Teilen des Gehäuses aufgehängt ist, die an ihren  Enden in     Sockeln    23 an der Platte 21 bzw. 24 im  obern Teil des Gehäuses 11 in Gummi gelagert sind,  um die Bewegungen der Wanne und der Platte zu  dämpfen, wie dies in den heutigen automatischen  Waschmaschinen üblich ist.  



  An der Platte 21 ist mittels eines Trägers 25 ein  Motor 27 aufgehängt, welcher dem Antrieb der Ma  schine dient. Ein mit 29 bezeichneter Getriebekasten  dient dem oszillierenden Antrieb eines Rührwerkes  30, das in gleicher Weise mittels Bolzen 31 an der  Platte 21 befestigt ist, und zwar parallel zu der       Platte    21.  



  Eine oszillierende Antriebswelle 33 ist drehbar  im Getriebekasten 29 in einem     Gesenk    34 des  untern Teils desselben gelagert und erstreckt sich      aufwärts durch dieses Getriebegehäuse. Die Welle  33 ist in einer drehbaren Antriebshülse 35 gelagert.  Das     Rührwerk    30 sitzt auf dem obern Ende der  Welle 33 und wird durch diese Welle in oszillierende  Bewegung versetzt. Die Hülse 35 erstreckt sich inner  halb einer stationären     Hülse    36 und diese ihrerseits  in einem mit     Flanschen    versehenen hohlen Support  37, welcher einen Abschluss für den Boden der  Wanne 12 bildet. An der Hülse 35 ist der Wäsche  behälter 20 befestigt, so dass letzterer zum Schwin  gen der Wäsche bei Drehung der Hülse mitbewegt  wird.  



  Der Motor 27 besitzt eine nach oben gerichtete  Motorwelle 39, welche an ihrem Ende eine Scheibe  40 trägt, durch welche über einen Riemen 43 eine  Scheibe 41 angetrieben wird, um den Wäschebehälter  20 unter Steuerung durch eine nicht dargestellte  Kupplung zum Schwingen der Wäsche in Um  drehung zu versetzen. Der um die Scheibe 40 um  laufende Riemen 43 läuft ebenfalls um eine An  triebsscheibe 44, welche auf dem obern Ende einer  vertikalen Welle 45 sitzt, die als Antrieb für den  Mechanismus zum oszillierenden Antrieb der Welle  33 und des Rührwerkes 30 über ebenfalls nicht dar  gestellte Kupplungsmittel dient.  



  Der Speicherbehälter 15 für die Waschlauge  erstreckt sich längs einer Seite des Gehäuses 11 bis  zu einer Seite der Wanne 12. Der Behälter 15 hat  ferner fast dieselbe Höhe wie das Gehäuse 11 und  ist mit einer Leitung 50 verbunden, die von seinem  Fusse zum     Zweiwegventil    19 führt, welches die Lau  genzirkulation von der Wanne in den Behälter 15  zurück steuert.  



  Eine Leitung 51 führt ferner vom Fuss des Be  hälters 15 weg zu einem     Zweiwegventil    17. Durch  diese Leitung 51 kann Lauge aus dem Behälter 15  und durch das     Zweiwegventil    17, durch die Pumpe  16, und durch das     Zweiwegventil    19 über einen       Auslass    53 bei geeigneter Drehrichtung der Pumpe  16     weggeführt    werden.  



  Der Speicherbehälter 15 besitzt ferner einen  Überlauf 54, der in seinem obern Teil angeordnet  ist. Dieser Überlauf gestattet, am Ende des Wasch  prozesses durch Zufuhr von Spülwasser aus der  Wanne 12 vom obern Teil des Behälters 15 Lauge  wegzuschwemmen. Diese Operation wird durch  einen handbetätigten Schalter 55     (Fig.    6) gesteuert,  der in seiner schematischen Darstellung zwei Schal  terarme 56 und 57 besitzt. Diese beiden Arme 56  und 57 werden gleichzeitig geschlossen. Der erstere  steuert die Erregung eines     Solenoids    63, welches das       Zweiwegventil    19 betätigt, während der Arm 57  die Erregung eines     Solenoids    64 zur Betätigung des,       Zweiwegventils    17 steuert.  



  Die Pumpe 16 kann irgendeine bekannte Zwei  wegpumpe sein, das heisst eine Pumpe, welche je  nach Drehrichtung ihres Rotors in beiden Richtun  gen fördert. Selbstverständlich muss die Drehrich  tung der Pumpe 16 nicht unbedingt umkehrbar sein,    sondern die Umkehrung der Förderrichtung kann  durch entsprechende Schieber erzielt werden.  



  An einem Ende der Pumpe 16 ist eine Leitung  59 angeschlossen, welche mit dem     Zweiwegventil    19  Verbindung hat. Eine weitere Leitung 60 führt vom  andern Ende der Pumpe 16 zum     Zweiwegventil    17.  Wenn daher die Pumpe 16 in der einen Richtung  fördert, wird der Wanne 12 durch das Zweiweg  ventil 17 Flüssigkeit entnommen und dem Speicher  behälter 15 durch die Leitung 59 und     Zweiwegventil     19 zugeführt. Bei Umkehr der Förderrichtung der  Pumpe 16 wird Flüssigkeit aus dem Behälter 15  durch das     Zweiwegventil    19 und durch das Zwei  wegventil 17 in die Wanne 12 gefördert.

   Die     För-          derrichtung    der Pumpe 16 wird durch den Pro  grammschalter der Maschine gesteuert und kann  technisch durch Eingriff der nicht dargestellten  Pumpenscheibe mit einer Reibfläche 62 der Scheibe  44 erzielt werden, um die Pumpe 16 in einer Rich  tung zu drehen, und durch Zusammenwirkung der  Antriebsscheibe der Pumpe mit dem Riemen 43, um  die Pumpe in entgegengesetzter Richtung zu drehen.  



  Wenn das     Solenoid    64 des Ventils 17 abgeschal  tet und das     Solenoid    63     des    Ventils 19 erregt ist,  fliesst Flüssigkeit von der Wanne 12 durch die Lei  tung 65, das Ventil 17, die Leitung 60, die Pumpe  16, die Leitung 59, das Ventil 19 und durch die  Leitung 50 zum Speicherbehälter 15, wenn die  Pumpe 16 so dreht, dass sie der Wanne 12 Flüssig  keit entnimmt.

   Wenn dagegen das     Solenoid    64 des  Ventils 17 erregt ist und das     Solenoid    63 des Ventils  19     aberregt    ist, und gleichzeitig die Pumpe 16 so  dreht, dass Wasser durch die Leitung 60 gesogen  wird, wird die Flüssigkeit dem Behälter 15 entnom  men und durch die Leitung 51, das Ventil 17, die  Leitung 60, die Pumpe 16, die Leitung 59 und das  Ventil 19 dem     Auslass    53 zugeführt.  



  In     Fig.    6 ist ferner eine Tauchheizung 66 im Be  hälter 49 gezeigt, welche durch einen handbetätigten  Schalter 67 in Betrieb gesetzt werden kann.  



  Es ist weiter ein Heizelement 69 vorgesehen,  welches dazu dient, das     Laugenwasser    während des  Waschens auf der richtigen Temperatur zu halten.  Das Heizelement 69, das aus der     Fig.    6 hervorgeht,       ist    in den Erregerstromkreis zur Auslösung und  Durchführung der verschiedenen Zyklen eingeschal  tet, und zwar parallel zu einem     Solenoid    70, welches  die Betätigung des Rührwerkes steuert. Es folgt  daraus, dass das Heizelement 69 immer dann unter  Strom steht, wenn das Rührwerk 30 in Betrieb ist.

    Obschon auch das Heizelement 69 als Tauchheizung  am Boden der Wanne 12 ausgebildet sein kann, ist  es beim vorliegenden Beispiel als Widerstandsheizung  ausgebildet und unterhalb der Wanne 12 angeordnet,  und zwar um den Flansch der zentralen Säule 37  herum.  



  Aus den     Fig.    5 und 6 geht die Betriebsweise der  Maschine und der     Folgeschaltkreis    zur Durchführung  des     Laugenflusses    bzw. Rückflusses hervor. Der in       Fig.    6 gezeigte Motor 27 ist ein Induktionsmotor mit      zwei Geschwindigkeiten mit     Stator    und     Kurzschluss-          anker.    Dieser Motor dient zur Durchführung der  normalen Waschvorgänge mit einer ersten normalen  Geschwindigkeit und zum Waschen moderner     Klei-          dungs-    und Wäschestücke, mit einer zweiten, wesent  lich geringeren Geschwindigkeit.  



  Der     Stator    besitzt eine erste Feldwicklung (nicht  dargestellt), welche durch einen Leiter 71 erregt  wird, sowie eine ebenfalls nicht dargestellte zweite  Feldwicklung, welche durch einen Leiter 72 gespeist  wird. Die erste Feldwicklung bewirkt, wenn sie vom  Leiter 71 her Strom erhält, eine Drehung des Ankers  mit verhältnismässig hoher Geschwindigkeit, während  bei Erregung der zweiten Wicklung über den Leiter  72 der Anker mit einer vorbestimmten,     wesentlich     geringeren Geschwindigkeit dreht, die zum Waschen  von modernen Geweben verwendet wird, wie das  schematisch in     Fig.    5 angedeutet ist.  



       Fig.    6 zeigt einen automatischen Programmschal  ter 74 mit einer Anzahl Nocken C1,<I>C2, C3, C4,</I>  C5, C6, C7 und C8 zum Steuern der verschiedenen  Operationen der Maschine. Zur Auslösung     des     Wasch-, Spül- und     Trocknungszyklus    wird der Pro  grammschalter 74 auf  Ein  gestellt, und zwar mit  tels eines Hebels 76, dem eine geeignete Skala zu  geordnet ist, aus welcher jederzeit ersichtlich ist, wie  die Schaltnocken eingestellt wurden.  



  Die     Fig.    5 zeigt zwei unterschiedliche Programm  tabellen. Die erste davon wird als     Normalwasch-          tabelle    bezeichnet, und ihr Programm wird bei  Drehung des Motors 27 mit normaler Geschwindig  keit durchgeführt. Das zweite Programm ist zum  Waschen von     modernen    Geweben bestimmt und wird  unter Drehung des Motors 27 mit der geringeren Ge  schwindigkeit durchgeführt. Die Einstellung geschieht  durch Drehung der Nocken     C1-C8    unter der Wir  kung des Programmotors 75.

   Die Nocken     C1-C8     besitzen hohe und niedrige     Arbeitsflächen    (nicht dar  gestellt), welche zum Zusammenwirken mit entspre  chenden Schalterarmen     S1-S8    bestimmt sind. Wenn  daher der Hebel 76 auf einen Sektor von 220  ein  gestellt wird, werden alle elektrischen Teile zur  Durchführung des Programms für normale Wäsche  eingestellt. Wenn im Gegensatz dazu der Hebel 76  so eingestellt wird, dass er einen Sektor von etwa  95  deckt, werden alle elektrischen Teile zur Durch  führung des Programms für moderne,     zarte    Wäsche  eingestellt.  



  Ein durch Druck auf den Hebel 76 betätigter  Handschalter 80 dient dem anfänglichen Schliessen  des Erregungsstromkreises zu den verschiedenen  Arbeitsstellen der Maschine. Dieser Handschalter  80 kann durch Herunterdrücken des Hebels 76 be  tätigt werden, nachdem letzterer in die der gewünsch  ten Waschzeit bzw. der gewünschten     Waschart    ent  sprechende Stellung bewegt worden ist.  



  Die Stromzufuhr zu den elektrischen Teilen der  Maschine geschieht über Hauptleiter 81 und 82,  welche an das Netz angeschlossen sind, wenn der         Nockenschalter        S1    und der handbetätigte Schalter  80 geschlossen sind.  



  Wenn hierauf der Hebel 76 in eine     Laugenspar-          stellung    gedreht wird, wird der Programmotor 75  durch einen Kontakt 83 eines Niveauschalters 84  angelassen. Dies bewirkt, dass eine Drehung der  Schaltnocken und     Erregung    des     Rührwerksolenoids     70 durch einen untern Kontakt 85 des pockenbetä  tigten Schalters S3 erfolgt. Das parallel zum Rühr  werksolenoid 70     geschaltete        Heizelement        wird    eben  falls eingeschaltet.

   Gleichzeitig erhält das     Solenoid    63  des     Zweiwegventils    19 durch einen obern Kontakt 86  des     pockenbetätigten    Schalters<I>S5</I> Strom. Dadurch  wird das Ventil 19 geöffnet und die Verbindung vom       Laugenaufbewahrungsbehälter    15 zu der Pumpe 16  über die Leitung 50     hergestellt.     



  Die Erregung des     Rührwerksolenoids    70 bewirkt  eine Drehung der Pumpe 16 in der Richtung, in wel  cher Lauge aus dem Behälter 15 in die Wanne 12       zurückgeführt    wird.  



  Nach Vorrücken des Programmschalters um eine  bestimmte Zeitspanne, welche in     Fig.    5 mit 3 Mi  nuten angegeben ist, wird das     Solenoid    des Ventils  19 abgeschaltet. Dadurch wird das Ventil geöffnet,  welches den     Durchfluss    von Flüssigkeit zum Behälter  15 freigibt und das Ventil zum     Auslass    53 geschlos  sen. Die Pumpe 16 dreht weiter,     fördert    jedoch  nichts.  



  Ein     Mischwassersolenoid    88 oder ein Heiss  wassersolenoid 89 eines Mischventils 90 wird hierauf  durch den untern Kontakt 93 des     Nockenschalters     S7 erregt oder ein oberer Kontakt 94 des Nocken  schalters S8 je nach der durch den Temperatur  schalter 95     gewählten    Temperatur. Die     Wanne    wird  hierauf je nachdem mit gemischtem oder heissem  Wasser gefüllt, bis das Wasser     eine    bestimmte Höhe  erreicht, welche durch den Niveauschalter 84 kon  trolliert wird.

   Selbstverständlich wird heisses oder  gemischtes Wasser nur zugefügt, um das Niveau der  Waschflüssigkeit in der Wanne auf die richtige Höhe  zum     wirksamen        Waschen    zu bringen, und die Sole  noide 88 und 89 werden abgeschaltet, sobald der  Wasserspiegel     in    der Wanne 12 die erforderliche  Höhe erreicht hat. Hierauf wird der Waschzyklus       durchgeführt.     



  Am Ende des Waschzyklus wird das Rührwerk  solenoid 70 abgeschaltet und das     Solenoid    64 des       Zweiwegventils    19 durch einen Fusskontakt 97 des  pockenbetätigten Schalters 55 erregt. Dies bewirkt  die Öffnung des Ventils 19 zur Durchführung von  Lauge in den     Laugenbehälter    15. Die Abschaltung  des     Rührwerksolenoids    70 beeinflusst ferner die  Drehrichtung der Pumpe 16, so dass diese Lauge aus  der Wanne 12 zum Behälter 15 fördert. Ein Sole  noid 87, welches den     Schwingprozess    steuert, wird  hierauf erregt, und zwar eine     bestimmte    Zeitspanne  nach Erregung des     Solenoids    63, um das Bewegen  des Wäschebehälters 20 auszulösen.

   Nach Durch  führung des Schwingprozesses während einer Mi  nute wird das     Solenoid    64 abgeschaltet und das      Ventil 19 geschlossen, so dass die Lauge im Behälter  15 bleibt. Hierauf wird der Spül- und     Schwingprozess          durchgeführt,    wobei selbstverständlich während der  ganzen Zeit derselben die Pumpe 16 aus der Wäsche  ausgetriebene Flüssigkeit dem Ablauf 53 zuführt.  



  Die vorerwähnten Wasch-, Spül-, Schwing- oder       Trocknungszyklen    werden während jedes Wasch  vorganges durchgeführt, wobei die Lauge aus der  Wanne 12 am Ende des Waschvorganges dem Be  hälter 15     zugeführt    und nach Auslösung des näch  sten Waschvorganges, wie bereits beschrieben, wie  der in die Wanne 12     gefördert    wird.  



  Zu Beginn des     letzten    Waschvorganges kann der  von Hand zu betätigende Schalter 55, welcher nor  malerweise in der     Offenstellung    ist, geschlossen wer  den. Die Lauge wird hierauf durch Erregung des       Solenoids    63, des     Zweiwegventils    19, wie beschrie  ben, der Wanne 12 entnommen und am Ende des  Waschzyklus und während des Spülzyklus dem Spei  cherbehälter 15     zugeführt.     



  Nach Förderung der Lauge in den Behälter 15  und bei eingeschaltetem Schalter 55 wird das So  lenoid 63 des Ventils 19 erneut durch einen obern  Kontakt 99 des Schalters S3 erregt. Dadurch wird  die Förderung von Flüssigkeit aus der Wanne 12  zum Speicherbehälter 15 fortgesetzt, wobei Spül  wasser in solcher Menge in diesen gelangt, dass darin  befindliche Seife aufgelöst und durch den     überlauf     54 weggeführt wird. Hierauf wird das     Solenoid    64  des     Zweiwegventils    17 durch einen obern Kontakt  100 des Schalters S7 erregt. Währenddem das So  lenoid 64 erregt ist, wird der Stromkreis zum Kon  takt 99 unterbrochen und das     Solenoid    64 wieder  abgeschaltet.

   Das Ventil 17 wird hierauf geöffnet, um  den Abfluss der     Flüssigkeit    vom Behälter 15 durch  die Leitung 51, das Ventil 17, die Pumpe 16, das  Ventil 19 und durch den Ablauf 53 zu bewirken.  Da das     Solenoid    des Ventils 19     erregt    und das Ventil  zur Förderung von Wasser, welches aus der Wäsche  stammt, in den     Laugenbehälter    während des  Schwingprozesses geöffnet wurde, ist bis     zum    Zeit  punkt der Erregung des     Solenoids    64 die Wanne 12  vollständig entleert. Bei Beendigung des Wasch  zyklus sind somit sowohl die Wanne 12 als auch  der     Behälter    15 vollständig     entleert.     



  Aus dem Vorhergehenden ist ersichtlich, dass eine       Waschmaschine    geschaffen wurde, die einen ein  gebauten     Laugenbehälter    enthält sowie einfache und  wirkungsvolle Mittel, die unter der Kontrolle des  Programmschalters der Maschine stehen, um Lauge  in die Waschzone zu führen und von dort wieder in       einen    Speicherbehälter     zurückzufördem,    aus welchem  sie zu erneutem Gebrauch am Ende des Wasch  zyklus wieder entnommen werden kann, und dass die  Mittel zum Fördern der Lauge so ausgebildet sind,  dass am Ende des letzten Waschzyklus nach Wunsch  der Speicherbehälter für die Lauge durchgespült und  vollständig entleert werden kann, wie auch die  Wanne am Ende dieses Vorganges entleert werden  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Waschmaschine mit einem Wäschebehälter, einem Behälter zum Speichern der Waschflüssigkeit und einer Einrichtung zum Fördern von Flüssigkeit zwischen dem Wäschebehälter und dem Speicher behälter, dadurch gekennzeichnet, dass die Förder einrichtung aus einer in ihrer Förderrichtung um kehrbaren Pumpe besteht, mittels welcher die Flüs sigkeit nach Beendigung eines Waschvorganges aus dem Wäschebehälter in den Speicherbehälter und bei Beginn eines Waschvorganges aus dem Speicher behälter in den Wäschebehälter förderbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Waschmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe mittels eines Zwei wegventüs wahlweise an den Speicherbehälter oder an einen Auslass anschliessbar ist. 2. Waschmaschine nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch eine Einrichtung, welche dazu dient, die Pumpe zwecks Unterbrechung der För derung vom Speicherbehälter zu dem Wäschebehäl ter durch Umstellen des zwischen ihr und dem Speicherbehälter befindlichen Zweiwegventils an den Auslass anzuschliessen. 3.
    Waschmaschine nach Unteranspruch 1, die nacheinander Wasch-, Spül- und Schleudervorgänge durchführen kann, gekennzeichnet durch eine Ein richtung, welche dazu dient, die Pumpe mittels eines zwischen ihr und dem Speicherbehälter befindlichen Zweiwegventils an den Auslass anzuschliessen. 4. Waschmaschine nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Speicherbehälter mit einem überlauf versehen ist, über den in dem Spei cherbehälter befindliche Waschlauge durch Fördern von Spülwasser aus dem Wäschebehälter in den Speicherbehälter entfernbar ist. 5.
    Waschmaschine nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Wäsche behälter und der Pumpe ein Zweiwegventil angeord net ist, mit dessen Hilfe die Pumpe wahlweise an den Wäschebehälter oder an eine unmittelbar zu dem Speicherbehälter führende Leitung anschliessbar ist. 6. Waschmaschine nach Unteranspruch 5, ge kennzeichnet durch eine Programmsteuerung, die jeweils bei Beendigung des Waschvorganges die För derung der Lauge aus dem Wäschebehälter in den Speicherbehälter und bei Beginn eines Waschvor ganges die Rückförderung der Lauge in den Wäsche behälter herbeiführt. 7.
    Waschmaschine nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Programmsteuerung während des Spül- und Schleudervorganges die För derung des Spülwassers aus dem Wäschebehälter zum Auslass herbeiführt. B. Waschmaschine nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Programmsteuerung durch von Hand zu betätigende Mittel so einstell bar ist, dass das Spülwasser zu dem Speicherbehälter gefördert wird, um das Abfliessen eines Teils der darin befindlichen Lauge durch den Überlauf zu be wirken, und dass der Inhalt des Speicherbehälters über das zwischen dem Wäschebehälter und der Pumpe liegende Ventil zu dem Auslass gefördert wird.
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