Waschmaschine Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Waschmaschine mit einem Wäschebehälter, einem Behälter zum Speichern der Waschflüssigkeit und einer Einrichtung zum Fördern von Flüssigkeit zwi schen dem Wäschebehälter und dem Speicher behälter.
Eine solche Maschine ist erfindungsgemäss da durch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung aus einer in ihrer Förderrichtung umkehrbaren Pumpe besteht, mittels welcher die Flüssigkeit nach Beendigung eines Waschvorganges aus dem Wäsche behälter in den Speicherbehälter und bei Beginn eines Waschvorganges aus dem Speicherbehälter in den Wäschebehälter förderbar ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispiels weise Ausführungsform der erfindungsgemässen Waschmaschine dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht einer automatischen Waschmaschine mit teilweise weggebrochenen und teilweise im Vertikalschnitt dargestellten Teilen, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Maschine nach Fig. 1 mit entferntem Deckel und oberem Gehäuse teil, Fig. 3 einen Grundriss der Maschine nach Fig. 1, Fig. 4 eine schematische Ansicht zur Darstellung des Flüssigkeitslaufes,
Fig. 5 ein Schaltschema zur Darstellung der Ar beitszyklen der Maschine und insbesondere zur Dar stellung der Waschlaugenaufbewahrung und Rück führung, Fig. 6 das elektrische Schaltschema der Maschine nach Fig. 1 für die Programmschaltung nach Fig. 5 und Fig. 7 einen Vertikalschnitt durch die Wanne zur Darstellung der Heizmittel für dieselbe.
Die in Fig. 1 dargestellte automatische Maschine zum Waschen, Spülen und Trocknen von Kleidungs- und Wäschestücken besitzt ein Gehäuse 11, das eine Wanne 12 umschliesst, einen Speicherbehälter 15 für die Wäschelauge, ferner eine Fördereinrichtung in Form einer Pumpe 16, um der Wanne 12 durch ein Zweiwegventil 17 Wasser weg- und dem Behälter 15 durch ein Zweiwegventil 19 zuzuführen sowie um Wasser der Wanne 12 wieder zurückzuführen und diese und den Behälter 15 zu entleeren, alles unter Steuerung der Waschmaschine und der Zweiweg ventile 17 und 19, wie im nachfolgenden beschrie ben.
Im folgenden ist unter der Bezeichnung Lauge und Laugenwasser eine beliebig bekannte, Wasser und Seife enthaltende Waschlösung zu verstehen.
Ein Wäschebehälter 20 ist drehbar in einer Wanne 12 angeordnet und an seinem obern Ende durch den Oberteil des Gehäuses 11 abgeschlossen, welch letzteres ebenfalls den Steuer- und Antriebs mechanismus der Maschine umschliesst.
Die Wanne 12 ist auf einer Platte 21 angeord net, welche mittels Laschen 22-22 an den obern Teilen des Gehäuses aufgehängt ist, die an ihren Enden in Sockeln 23 an der Platte 21 bzw. 24 im obern Teil des Gehäuses 11 in Gummi gelagert sind, um die Bewegungen der Wanne und der Platte zu dämpfen, wie dies in den heutigen automatischen Waschmaschinen üblich ist.
An der Platte 21 ist mittels eines Trägers 25 ein Motor 27 aufgehängt, welcher dem Antrieb der Ma schine dient. Ein mit 29 bezeichneter Getriebekasten dient dem oszillierenden Antrieb eines Rührwerkes 30, das in gleicher Weise mittels Bolzen 31 an der Platte 21 befestigt ist, und zwar parallel zu der Platte 21.
Eine oszillierende Antriebswelle 33 ist drehbar im Getriebekasten 29 in einem Gesenk 34 des untern Teils desselben gelagert und erstreckt sich aufwärts durch dieses Getriebegehäuse. Die Welle 33 ist in einer drehbaren Antriebshülse 35 gelagert. Das Rührwerk 30 sitzt auf dem obern Ende der Welle 33 und wird durch diese Welle in oszillierende Bewegung versetzt. Die Hülse 35 erstreckt sich inner halb einer stationären Hülse 36 und diese ihrerseits in einem mit Flanschen versehenen hohlen Support 37, welcher einen Abschluss für den Boden der Wanne 12 bildet. An der Hülse 35 ist der Wäsche behälter 20 befestigt, so dass letzterer zum Schwin gen der Wäsche bei Drehung der Hülse mitbewegt wird.
Der Motor 27 besitzt eine nach oben gerichtete Motorwelle 39, welche an ihrem Ende eine Scheibe 40 trägt, durch welche über einen Riemen 43 eine Scheibe 41 angetrieben wird, um den Wäschebehälter 20 unter Steuerung durch eine nicht dargestellte Kupplung zum Schwingen der Wäsche in Um drehung zu versetzen. Der um die Scheibe 40 um laufende Riemen 43 läuft ebenfalls um eine An triebsscheibe 44, welche auf dem obern Ende einer vertikalen Welle 45 sitzt, die als Antrieb für den Mechanismus zum oszillierenden Antrieb der Welle 33 und des Rührwerkes 30 über ebenfalls nicht dar gestellte Kupplungsmittel dient.
Der Speicherbehälter 15 für die Waschlauge erstreckt sich längs einer Seite des Gehäuses 11 bis zu einer Seite der Wanne 12. Der Behälter 15 hat ferner fast dieselbe Höhe wie das Gehäuse 11 und ist mit einer Leitung 50 verbunden, die von seinem Fusse zum Zweiwegventil 19 führt, welches die Lau genzirkulation von der Wanne in den Behälter 15 zurück steuert.
Eine Leitung 51 führt ferner vom Fuss des Be hälters 15 weg zu einem Zweiwegventil 17. Durch diese Leitung 51 kann Lauge aus dem Behälter 15 und durch das Zweiwegventil 17, durch die Pumpe 16, und durch das Zweiwegventil 19 über einen Auslass 53 bei geeigneter Drehrichtung der Pumpe 16 weggeführt werden.
Der Speicherbehälter 15 besitzt ferner einen Überlauf 54, der in seinem obern Teil angeordnet ist. Dieser Überlauf gestattet, am Ende des Wasch prozesses durch Zufuhr von Spülwasser aus der Wanne 12 vom obern Teil des Behälters 15 Lauge wegzuschwemmen. Diese Operation wird durch einen handbetätigten Schalter 55 (Fig. 6) gesteuert, der in seiner schematischen Darstellung zwei Schal terarme 56 und 57 besitzt. Diese beiden Arme 56 und 57 werden gleichzeitig geschlossen. Der erstere steuert die Erregung eines Solenoids 63, welches das Zweiwegventil 19 betätigt, während der Arm 57 die Erregung eines Solenoids 64 zur Betätigung des, Zweiwegventils 17 steuert.
Die Pumpe 16 kann irgendeine bekannte Zwei wegpumpe sein, das heisst eine Pumpe, welche je nach Drehrichtung ihres Rotors in beiden Richtun gen fördert. Selbstverständlich muss die Drehrich tung der Pumpe 16 nicht unbedingt umkehrbar sein, sondern die Umkehrung der Förderrichtung kann durch entsprechende Schieber erzielt werden.
An einem Ende der Pumpe 16 ist eine Leitung 59 angeschlossen, welche mit dem Zweiwegventil 19 Verbindung hat. Eine weitere Leitung 60 führt vom andern Ende der Pumpe 16 zum Zweiwegventil 17. Wenn daher die Pumpe 16 in der einen Richtung fördert, wird der Wanne 12 durch das Zweiweg ventil 17 Flüssigkeit entnommen und dem Speicher behälter 15 durch die Leitung 59 und Zweiwegventil 19 zugeführt. Bei Umkehr der Förderrichtung der Pumpe 16 wird Flüssigkeit aus dem Behälter 15 durch das Zweiwegventil 19 und durch das Zwei wegventil 17 in die Wanne 12 gefördert.
Die För- derrichtung der Pumpe 16 wird durch den Pro grammschalter der Maschine gesteuert und kann technisch durch Eingriff der nicht dargestellten Pumpenscheibe mit einer Reibfläche 62 der Scheibe 44 erzielt werden, um die Pumpe 16 in einer Rich tung zu drehen, und durch Zusammenwirkung der Antriebsscheibe der Pumpe mit dem Riemen 43, um die Pumpe in entgegengesetzter Richtung zu drehen.
Wenn das Solenoid 64 des Ventils 17 abgeschal tet und das Solenoid 63 des Ventils 19 erregt ist, fliesst Flüssigkeit von der Wanne 12 durch die Lei tung 65, das Ventil 17, die Leitung 60, die Pumpe 16, die Leitung 59, das Ventil 19 und durch die Leitung 50 zum Speicherbehälter 15, wenn die Pumpe 16 so dreht, dass sie der Wanne 12 Flüssig keit entnimmt.
Wenn dagegen das Solenoid 64 des Ventils 17 erregt ist und das Solenoid 63 des Ventils 19 aberregt ist, und gleichzeitig die Pumpe 16 so dreht, dass Wasser durch die Leitung 60 gesogen wird, wird die Flüssigkeit dem Behälter 15 entnom men und durch die Leitung 51, das Ventil 17, die Leitung 60, die Pumpe 16, die Leitung 59 und das Ventil 19 dem Auslass 53 zugeführt.
In Fig. 6 ist ferner eine Tauchheizung 66 im Be hälter 49 gezeigt, welche durch einen handbetätigten Schalter 67 in Betrieb gesetzt werden kann.
Es ist weiter ein Heizelement 69 vorgesehen, welches dazu dient, das Laugenwasser während des Waschens auf der richtigen Temperatur zu halten. Das Heizelement 69, das aus der Fig. 6 hervorgeht, ist in den Erregerstromkreis zur Auslösung und Durchführung der verschiedenen Zyklen eingeschal tet, und zwar parallel zu einem Solenoid 70, welches die Betätigung des Rührwerkes steuert. Es folgt daraus, dass das Heizelement 69 immer dann unter Strom steht, wenn das Rührwerk 30 in Betrieb ist.
Obschon auch das Heizelement 69 als Tauchheizung am Boden der Wanne 12 ausgebildet sein kann, ist es beim vorliegenden Beispiel als Widerstandsheizung ausgebildet und unterhalb der Wanne 12 angeordnet, und zwar um den Flansch der zentralen Säule 37 herum.
Aus den Fig. 5 und 6 geht die Betriebsweise der Maschine und der Folgeschaltkreis zur Durchführung des Laugenflusses bzw. Rückflusses hervor. Der in Fig. 6 gezeigte Motor 27 ist ein Induktionsmotor mit zwei Geschwindigkeiten mit Stator und Kurzschluss- anker. Dieser Motor dient zur Durchführung der normalen Waschvorgänge mit einer ersten normalen Geschwindigkeit und zum Waschen moderner Klei- dungs- und Wäschestücke, mit einer zweiten, wesent lich geringeren Geschwindigkeit.
Der Stator besitzt eine erste Feldwicklung (nicht dargestellt), welche durch einen Leiter 71 erregt wird, sowie eine ebenfalls nicht dargestellte zweite Feldwicklung, welche durch einen Leiter 72 gespeist wird. Die erste Feldwicklung bewirkt, wenn sie vom Leiter 71 her Strom erhält, eine Drehung des Ankers mit verhältnismässig hoher Geschwindigkeit, während bei Erregung der zweiten Wicklung über den Leiter 72 der Anker mit einer vorbestimmten, wesentlich geringeren Geschwindigkeit dreht, die zum Waschen von modernen Geweben verwendet wird, wie das schematisch in Fig. 5 angedeutet ist.
Fig. 6 zeigt einen automatischen Programmschal ter 74 mit einer Anzahl Nocken C1,<I>C2, C3, C4,</I> C5, C6, C7 und C8 zum Steuern der verschiedenen Operationen der Maschine. Zur Auslösung des Wasch-, Spül- und Trocknungszyklus wird der Pro grammschalter 74 auf Ein gestellt, und zwar mit tels eines Hebels 76, dem eine geeignete Skala zu geordnet ist, aus welcher jederzeit ersichtlich ist, wie die Schaltnocken eingestellt wurden.
Die Fig. 5 zeigt zwei unterschiedliche Programm tabellen. Die erste davon wird als Normalwasch- tabelle bezeichnet, und ihr Programm wird bei Drehung des Motors 27 mit normaler Geschwindig keit durchgeführt. Das zweite Programm ist zum Waschen von modernen Geweben bestimmt und wird unter Drehung des Motors 27 mit der geringeren Ge schwindigkeit durchgeführt. Die Einstellung geschieht durch Drehung der Nocken C1-C8 unter der Wir kung des Programmotors 75.
Die Nocken C1-C8 besitzen hohe und niedrige Arbeitsflächen (nicht dar gestellt), welche zum Zusammenwirken mit entspre chenden Schalterarmen S1-S8 bestimmt sind. Wenn daher der Hebel 76 auf einen Sektor von 220 ein gestellt wird, werden alle elektrischen Teile zur Durchführung des Programms für normale Wäsche eingestellt. Wenn im Gegensatz dazu der Hebel 76 so eingestellt wird, dass er einen Sektor von etwa 95 deckt, werden alle elektrischen Teile zur Durch führung des Programms für moderne, zarte Wäsche eingestellt.
Ein durch Druck auf den Hebel 76 betätigter Handschalter 80 dient dem anfänglichen Schliessen des Erregungsstromkreises zu den verschiedenen Arbeitsstellen der Maschine. Dieser Handschalter 80 kann durch Herunterdrücken des Hebels 76 be tätigt werden, nachdem letzterer in die der gewünsch ten Waschzeit bzw. der gewünschten Waschart ent sprechende Stellung bewegt worden ist.
Die Stromzufuhr zu den elektrischen Teilen der Maschine geschieht über Hauptleiter 81 und 82, welche an das Netz angeschlossen sind, wenn der Nockenschalter S1 und der handbetätigte Schalter 80 geschlossen sind.
Wenn hierauf der Hebel 76 in eine Laugenspar- stellung gedreht wird, wird der Programmotor 75 durch einen Kontakt 83 eines Niveauschalters 84 angelassen. Dies bewirkt, dass eine Drehung der Schaltnocken und Erregung des Rührwerksolenoids 70 durch einen untern Kontakt 85 des pockenbetä tigten Schalters S3 erfolgt. Das parallel zum Rühr werksolenoid 70 geschaltete Heizelement wird eben falls eingeschaltet.
Gleichzeitig erhält das Solenoid 63 des Zweiwegventils 19 durch einen obern Kontakt 86 des pockenbetätigten Schalters<I>S5</I> Strom. Dadurch wird das Ventil 19 geöffnet und die Verbindung vom Laugenaufbewahrungsbehälter 15 zu der Pumpe 16 über die Leitung 50 hergestellt.
Die Erregung des Rührwerksolenoids 70 bewirkt eine Drehung der Pumpe 16 in der Richtung, in wel cher Lauge aus dem Behälter 15 in die Wanne 12 zurückgeführt wird.
Nach Vorrücken des Programmschalters um eine bestimmte Zeitspanne, welche in Fig. 5 mit 3 Mi nuten angegeben ist, wird das Solenoid des Ventils 19 abgeschaltet. Dadurch wird das Ventil geöffnet, welches den Durchfluss von Flüssigkeit zum Behälter 15 freigibt und das Ventil zum Auslass 53 geschlos sen. Die Pumpe 16 dreht weiter, fördert jedoch nichts.
Ein Mischwassersolenoid 88 oder ein Heiss wassersolenoid 89 eines Mischventils 90 wird hierauf durch den untern Kontakt 93 des Nockenschalters S7 erregt oder ein oberer Kontakt 94 des Nocken schalters S8 je nach der durch den Temperatur schalter 95 gewählten Temperatur. Die Wanne wird hierauf je nachdem mit gemischtem oder heissem Wasser gefüllt, bis das Wasser eine bestimmte Höhe erreicht, welche durch den Niveauschalter 84 kon trolliert wird.
Selbstverständlich wird heisses oder gemischtes Wasser nur zugefügt, um das Niveau der Waschflüssigkeit in der Wanne auf die richtige Höhe zum wirksamen Waschen zu bringen, und die Sole noide 88 und 89 werden abgeschaltet, sobald der Wasserspiegel in der Wanne 12 die erforderliche Höhe erreicht hat. Hierauf wird der Waschzyklus durchgeführt.
Am Ende des Waschzyklus wird das Rührwerk solenoid 70 abgeschaltet und das Solenoid 64 des Zweiwegventils 19 durch einen Fusskontakt 97 des pockenbetätigten Schalters 55 erregt. Dies bewirkt die Öffnung des Ventils 19 zur Durchführung von Lauge in den Laugenbehälter 15. Die Abschaltung des Rührwerksolenoids 70 beeinflusst ferner die Drehrichtung der Pumpe 16, so dass diese Lauge aus der Wanne 12 zum Behälter 15 fördert. Ein Sole noid 87, welches den Schwingprozess steuert, wird hierauf erregt, und zwar eine bestimmte Zeitspanne nach Erregung des Solenoids 63, um das Bewegen des Wäschebehälters 20 auszulösen.
Nach Durch führung des Schwingprozesses während einer Mi nute wird das Solenoid 64 abgeschaltet und das Ventil 19 geschlossen, so dass die Lauge im Behälter 15 bleibt. Hierauf wird der Spül- und Schwingprozess durchgeführt, wobei selbstverständlich während der ganzen Zeit derselben die Pumpe 16 aus der Wäsche ausgetriebene Flüssigkeit dem Ablauf 53 zuführt.
Die vorerwähnten Wasch-, Spül-, Schwing- oder Trocknungszyklen werden während jedes Wasch vorganges durchgeführt, wobei die Lauge aus der Wanne 12 am Ende des Waschvorganges dem Be hälter 15 zugeführt und nach Auslösung des näch sten Waschvorganges, wie bereits beschrieben, wie der in die Wanne 12 gefördert wird.
Zu Beginn des letzten Waschvorganges kann der von Hand zu betätigende Schalter 55, welcher nor malerweise in der Offenstellung ist, geschlossen wer den. Die Lauge wird hierauf durch Erregung des Solenoids 63, des Zweiwegventils 19, wie beschrie ben, der Wanne 12 entnommen und am Ende des Waschzyklus und während des Spülzyklus dem Spei cherbehälter 15 zugeführt.
Nach Förderung der Lauge in den Behälter 15 und bei eingeschaltetem Schalter 55 wird das So lenoid 63 des Ventils 19 erneut durch einen obern Kontakt 99 des Schalters S3 erregt. Dadurch wird die Förderung von Flüssigkeit aus der Wanne 12 zum Speicherbehälter 15 fortgesetzt, wobei Spül wasser in solcher Menge in diesen gelangt, dass darin befindliche Seife aufgelöst und durch den überlauf 54 weggeführt wird. Hierauf wird das Solenoid 64 des Zweiwegventils 17 durch einen obern Kontakt 100 des Schalters S7 erregt. Währenddem das So lenoid 64 erregt ist, wird der Stromkreis zum Kon takt 99 unterbrochen und das Solenoid 64 wieder abgeschaltet.
Das Ventil 17 wird hierauf geöffnet, um den Abfluss der Flüssigkeit vom Behälter 15 durch die Leitung 51, das Ventil 17, die Pumpe 16, das Ventil 19 und durch den Ablauf 53 zu bewirken. Da das Solenoid des Ventils 19 erregt und das Ventil zur Förderung von Wasser, welches aus der Wäsche stammt, in den Laugenbehälter während des Schwingprozesses geöffnet wurde, ist bis zum Zeit punkt der Erregung des Solenoids 64 die Wanne 12 vollständig entleert. Bei Beendigung des Wasch zyklus sind somit sowohl die Wanne 12 als auch der Behälter 15 vollständig entleert.
Aus dem Vorhergehenden ist ersichtlich, dass eine Waschmaschine geschaffen wurde, die einen ein gebauten Laugenbehälter enthält sowie einfache und wirkungsvolle Mittel, die unter der Kontrolle des Programmschalters der Maschine stehen, um Lauge in die Waschzone zu führen und von dort wieder in einen Speicherbehälter zurückzufördem, aus welchem sie zu erneutem Gebrauch am Ende des Wasch zyklus wieder entnommen werden kann, und dass die Mittel zum Fördern der Lauge so ausgebildet sind, dass am Ende des letzten Waschzyklus nach Wunsch der Speicherbehälter für die Lauge durchgespült und vollständig entleert werden kann, wie auch die Wanne am Ende dieses Vorganges entleert werden kann.