CH353712A - Waschaggregat mit automatischer Waschmaschine - Google Patents

Waschaggregat mit automatischer Waschmaschine

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CH353712A
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CH
Switzerland
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washing
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liquid
rinsing
spinning
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English (en)
Inventor
Eduard Geldhof Peter
Original Assignee
Whirlpool Co
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Publication of CH353712A publication Critical patent/CH353712A/de

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F33/00Control of operations performed in washing machines or washer-dryers 

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Control Of Washing Machine And Dryer (AREA)

Description


  Waschaggregat mit automatischer     Waschmaschine       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Waschaggregat zum Waschen von Kleidungsstücken,  mit einer automatischen Waschmaschine, einem  Speicherbehälter für die     Waschflüssigkeit    und mit       Mitteln    zur Rückführung derselben.  



  Es sind automatische Waschvorrichtungen für  den Hausgebrauch bekannt, bei denen einstellbare  Mittel gestatten, die Arbeitsweise einer automati  schen Waschmaschine beim Wasch-, Spül- und  Schwingvorgang gemäss einem vorgewählten Pro  gramm zu steuern. Es sind auch Waschmaschinen  bekannt, mit einem Speicherbehälter für die Wasch  flüssigkeit, bei denen die ursprünglich     in    die Ma  schine eingefüllte Waschflüssigkeit kurzzeitig, direkt  nach dem Waschvorgang und während des     Spülens     und     Entleerens    in einem Behälter ausserhalb der  Maschine aufbewahrt werden kann. Bei einer sol  chen Anordnung steht die Waschflüssigkeit für  mehrere Waschzyklen zur Verfügung.

   Währenddem  die Waschflüssigkeit kurzzeitig     aufbewahrt    wird,  kann mit Hilfe der automatischen Steuerung der  Maschine die Spülflüssigkeit und auch die aus der  Wäsche     ausgeschleuderte    Flüssigkeit durch einen  Abfluss wegfliessen.  



  Bei einer bekannten Anordnung mit einem Spei  cherbehälter bleibt die Waschflüssigkeit nach Ab  lauf des Waschzyklus     im    Behälter. Soll die Lauge  nicht weiter verwendet werden, dann muss der Be  dienende eine Handlung zum Entleeren des Behälters  vornehmen. In vielen Fällen wird als Behälter ein  Waschzuber mit einem üblichen     Bod'enablass    ver  wendet. Um den Stöpsel zu erreichen, muss der Be  dienende die Hand und den Arm in die     verschmutzte     Waschflüssigkeit tauchen.  



  Wird dieselbe     Waschflüssigkeit    für mehrere auf  einanderfolgende     Waschzyklen    verwendet, dann be-    schmutzt die Waschflüssigkeit den Behälter, insbe  sondere dann, wenn sie darin stehenbleibt. Der Be  dienende muss daher die Wände des Behälters reini  gen, bevor frische Lauge eingefüllt wird.  



  Zweck der     Erfindung    ist daher die     Schaffung     eines Waschaggregates mit besseren     Mitteln    für die  Speicherung der Waschflüssigkeit und deren Rück  führung bei automatischen Waschmaschinen, ohne  den Speicherbehälter zu verschmutzen.  



  Das     erfindungsgemässe    Waschaggregat ist ge  kennzeichnet durch die Kombination einer automa  tischen Waschmaschine, eines Speicherbehälters für  Waschflüssigkeit, eines Ausgusses und Leitungen  für einen Flüssigkeitsstrom zwischen der Wasch  maschine, dem     Behälter    und dem Ausguss, durch  ein Ventil, um die Flüssigkeit durch diese Leitungen  zu steuern, ferner durch Mittel zur automatischen  Steuerung des genannten     Ventils    während eines  Zyklus von Wasch-, Spül- und Schleudervorgängen,  derart,     d'ass    die Waschflüssigkeit nach dem Wasch  vorgang in den Speicherbehälter geleitet und wäh  rend des     Spülens    und Schleuderns in diesem gespei  chert wird, sowie durch Mittel,

   die in einem vor  wählbaren Augenblick derart in die automatische  Steuerung des Ventils eingreifen, dass die Wasch  flüssigkeit nicht mehr gespeichert, sondern durch  den Ausguss abgelassen wird.  



       In    der     beiliegenden    Zeichnung ist eine beispiels  weise Ausführungsform des Gegenstandes der Er  findung bildenden Waschaggregats dargestellt; es  zeigen:       Fig.    1 ein Waschaggregat mit einem System zum  Speichern und Rückführen der     Waschflüssigkeit,          Fig.2    eine Ansicht     einer        Waschmaschine    mit  teilweise weggebrochenen und mit teilweise im  Schnitt     gezeigten    Teilen,           Fig.3    ein Schema der Arbeitszyklen der Ma  schine und insbesondere von zwei verschiedenen  wählbaren Programmen,

         Fig.    4 ein elektrisches Schaltschema zur Ma  schine gemäss     Fig.    2, mittels welchem die Programme  gemäss     Fig.    3 durchgeführt werden können.  



  Die nachstehend erläuterten Prinzipien finden  ganz allgemein Anwendung auf Maschinen, welche  nur waschen, wie auch auf Maschinen, welche  waschen und schwingen, oder auf solche, die wa  schen, spülen und schleudern. In     Fig.    2 der Zeich  nung ist als Beispiel eine automatische Wasch-,  Spül- und Schleudermaschine 10 dargestellt, die ein  Gehäuse 11 besitzt, das eine als Behälter für eine  Flüssigkeit, beispielsweise für Wasser oder Wäsche  lauge dienende Wanne 12, umschliesst, durch welche  die Waschflüssigkeit innerhalb der Grenzen einer  Behandlungszone gehalten wird. Mit 13 ist eine  Pumpe bezeichnet, die zum Abführen und Zuführen  von Flüssigkeit von bzw. zur Wanne 12 dient.

   In       Fig.    1 ist neben der Waschmaschine 10 ein, in der  Mitte bei 5a unterteilter Trog 5 mit einem Behälter  6 für die Waschflüssigkeit und einem Entleerungs  abteil 7 dargestellt. Beide Abteile 6 und 7 haben  Abflüsse 8, die zu einem gemeinsamen Ausguss  führen, durch den die in den Abteilen enthaltene  Flüssigkeit     wegfliessen    kann. Der Abfluss des Vor  ratsabteils 6 ist durch einen Stöpsel 9 verschlossen.  



  Ein Leitungssystem verbindet die Waschmaschine  10 mit den Abteilen 6 und 7 des Troges 5. Der  Entleerungsschlauch ist mit     DH,    der sogenannte       Waschflüssigkeitsschlauch    mit<I>SH</I> bezeichnet. Der  Flüssigkeitsstrom wird von einem in     Fig.    1 mit V,  in den weiteren Figuren jedoch mit 57 bezeichneten  Ventil     gesteuert.     



  Eine Trommel ist mit 14 bezeichnet und dreh  bar innerhalb der Wanne 12 gelagert. Die Wanne  12 ist auf einer Platte 16 angeordnet, welche an den  obern Teilen des Gehäuses mittels Laschen 17 auf  gehängt ist, die an ihren Enden in Sockeln 19 an  der Platte 16 und im obern Teil des Gehäuses (nicht  dargestellt) in Gummi gelagert sind, um Bewegun  gen der Wanne und der Platte zu dämpfen.  



  An der Platte 16 ist mittels eines Trägers 20  ein Elektromotor 21 aufgehängt, welcher dem An  trieb der Maschine dient.  



  Mit 22 ist ein     Getriebekasten    bezeichnet, über  welchen ein oszillierender Antriebsmechanismus ein  unabhängig     betätigbares    Rührwerk 23 betätigt, das  innerhalb der Trommel 14 und somit innerhalb der  Wanne 12 angeordnet ist.  



  Der Getriebekasten 22 ist ebenfalls an der Platte  16 aufgehängt, und zwar mittels Bolzen 24, welche  in an der Platte 16 angeschweissten Hülsen 26 ein  geschraubt sind, wodurch der Getriebekasten in kon  stantem Parallelabstand von der Platte 16 gehalten  ist.  



  Der Getriebekasten 22 entspricht dem im     USA-          Patent    Nr.<B>2625248</B> beschriebenen Getriebekasten  und besteht aus zwei Teilen, nämlich einem untern    Teil, der als Gehäuse für den oszillierenden Antrieb  des Rührwerkes 23 in der Wäschetrommel 14 dient,  und einem obern Teil, welcher die     Betätigungs-    und  Steuervorrichtungen der Maschine enthält, deren       Einzelheiten    jedoch zum Verständnis der vorliegen  den Erfindung nicht notwendig sind.  



  Der Betätigung des Rührwerkes 23 dient eine  oszillierende Antriebswelle 27, welche drehbar in  einem     Gesenk    28 im untern Teil des Getriebekastens  22 in diesem gelagert ist. Die Welle 27 ist weiter in  einer drehbaren Antriebshülse gelagert, welche mit  29 bezeichnet ist und in eine bezüglich einer hohlen  Mittelsäule<B>31</B> konzentrisch, stationäre Hülse ragt.  



  Die hohle Mittelsäule 31 bildet einen Abschluss  für den mittleren Teil des Bodens der Wanne 12  und erstreckt sich von     dort    aufwärts.  



  Die Hülse 30 ist innerhalb der hohlen     Mittel-          Säule    31 gelagert und die drehbare Hülse 29 bildet  einen Support für einen hohlen aufrechten Stützteil  32, welcher starr mit der Trommel 14 verbunden  ist. Letztere ist somit nahe ihrem obern Ende dreh  bar gelagert, wie in der vorerwähnten USA-Patent  schrift Nr. 2 625 248 beschrieben ist.  



  Das Rührwerk 23 ist bei 33 am obern Ende der  Welle 27 festgelegt und wird durch die oszillieren  den Bewegungen der Welle 27 betätigt.  



  Die drehbare Hülse 29 wird durch eine auf  ihrem untern Teil angeordnete Antriebsscheibe 34  angetrieben. Der Antrieb geschieht über eine Kupp  lung 36 mit einer     Friktionsscheibe,    die eine ring  förmige Reibfläche besitzt, die mit einem obern  Flächenteil der Scheibe 34 zusammenwirkt. Der     Rei-          bungsschluss    wird durch einen Mechanismus ge  steuert, wie er beispielsweise im USA-Patent  Nr. 2 625 248 näher erläutert ist.  



  Auf der Treibwelle 37 des Elektromotors 21  sitzt eine Antriebsrolle 38. Ein Riemen 39 läuft  über diese Rolle 38 und über die Scheibe 34 und  treibt die Trommel 14, wenn die Kupplung 36 be  tätigt ist, mit einer Geschwindigkeit an, welche ge  nügt, um die Flüssigkeit aus in der Trommel 14 be  findlichen Kleidungsstücken auszutreiben.  



  Der Riemen 39 läuft ferner über eine Antriebs  scheibe 40, welche auf einer Welle 41 sitzt, die sich  bis ausserhalb des im Getriebekasten 22 unter  gebrachten Antriebsmechanismus für die oszillie  rende Bewegung erstreckt. Wie ohne weiteres ver  ständlich, wird die Welle 27 vom Motor 21 über  einen     Oszillationsmechanismus    in oszillierende Be  wegung gesetzt; eine ausführliche Beschreibung die  ses Mechanismus erscheint im vorliegenden Fall  nicht als notwendig.  



  Ein     Heisswasserstrom    wird durch eine Leitung  42 einer Mischzone zugeführt, welche durch eine  Mischkammer 43 begrenzt ist. In gleicher Weise  wird der Mischkammer 43 durch eine Leitung 44  ein     Kaltwasserstrom    zugeführt. Die Leitungen 42  und 44 und die Mischkammer 43 umfassen vorzugs  weise ein Steuerventil zur Steuerung der Temperatur  und die in der Mischkammer auf die richtige Tempe-           ratur    gemischte Flüssigkeit gelangt durch einen       Auslass    46 und eine Düse 47 in die Wanne 12.  



  Die Temperatursteuerung ist als Ganzes mit 48  bezeichnet, und zusätzlich zu den bereits beschrie  benen Teilen 42, 43, 44, 46 umfasst diese Steue  rung zwei     Solenoide    49 und 50, welche als Misch  wassersolenoid bzw. als     Heisswassersolenoid    bezeich  net werden können. Diese beiden     Solenoide    49 und  50 sind elektrisch mit Steuerschaltern und mecha  nisch mit nicht dargestellten Ventilen verbunden  und steuern die Zufuhr von heissem und kaltem  Wasser aus den Leitungen 42 und 44 in die Misch  kammer 43.

   Bei Erregung des     Mischwassersolenoids     49 wird magnetisch ein     Plunger    gehoben und ein  flüssigkeitsgesteuertes Ventil in der Steuerungs  vorrichtung 48 verbindet die Leitungen 42 und 44  über die Mischkammer mit der Leitung 46, wobei  die relativen Flüssigkeitsmengen durch temperatur  empfindliche Elemente des Ventils auf eine verhält  nismässig niedrige Temperatur eingestellt werden,  so dass der Wanne 12 ziemlich kühles Wasser zuge  führt wird.  



  Bei Erregung des     Heisswassersolenoids    50 wird  unter der Wirkung von durch den     Stromdurchfluss     erzeugten Magnetkräften wiederum ein     Plunger    ge  hoben und das flüssigkeitsgesteuerte Ventil der  Steuerungsvorrichtung 48 bewirkt einen Heisswasser  durchfluss durch die Leitung 46 in die Wanne 12.  



  Wenn beide     Solenoide    49 und 50 erregt werden,  gelangt in die Wanne 12 Wasser mittlerer Tempe  ratur. Der Motor 21 ist vorzugsweise als Induktions  motor mit     Stator    und     Kurzschlussanker    ausgebildet.  Bestimmte Windungen des     Stators    bilden eine erste  Wicklung zwischen einer Klemme B und einer  Klemme C     (Fig.    4) und eine zweite Wicklung zwi  schen einer Klemme D und einer Klemme C.

   Bei  Erregung der ersten Wicklung werden im     Stator    eine  erste     Anzahl    von Polen gebildet, während bei Er  regung der zweiten Wicklung eine zweite     Anzahl     Magnetpolen gebildet wird, derart, dass der An  schluss der Klemmen B und C an eine Wechsel  stromquelle die Drehung des Ankers mit einer ersten  Geschwindigkeit und der Anschluss der Klemmen  D und C an diese     Wechselstromquelle    die Drehung  des Ankers mit einer geringeren Geschwindigkeit  bewirkt.  



  Beispielsweise kann der     Stator    beim Anschluss  der Klemmen B, C an eine     Wechselstromquelle    vier  Pole und beim Anschluss der Klemmen D, C sechs  Pole erzeugen. Mit einer normalen Energiequelle  von     60-Periodenstrom    werden die resultierenden Ge  schwindigkeiten 1800 bzw. 1200 Umdrehungen pro  Minute betragen, und falls als Motor ein Induktions  motor dient, werden sich diese Drehgeschwindigkei  ten unter Belastung auf 1750 bzw. 1150 Umdrehun  gen pro Minute verringern.  



  Durch die genannte Ausbildung des Motors 21  ist es möglich, die beschriebene Maschine so zu  betreiben, dass das     Rührwerk    23 mit     45-48    Oszil  lationen pro Minute arbeitet, wenn zarte Wäsche    gewaschen wird und mit den üblichen 68-72 Oszil  lationen pro Minute, wenn normale Wäsche gewa  schen wird. In gleicher Weise kann für den Schwing  zyklus der in der Trommel 14 befindlichen Wäsche  die Trommelgeschwindigkeit für zarte Wäsche auf  etwa 330 Umdrehungen pro Minute und für normale  Wäsche auf 500 Umdrehungen pro Minute einge  stellt werden.  



  Ein Folgeschalter dient zur automatischen Be  tätigung der Maschine über eine Reihe von Wasch-,  Spül- und Schwingzyklen. Dieser Folgeschalter kenn  zeichnet sich insbesondere durch die Verwendung  von     voreinstellbaren    Mitteln, um in vorauswählbarer  und automatischer Weise den Antrieb der     Maschine     mit einer ersten normalen Geschwindigkeit oder mit  einer zweiten langsameren Geschwindigkeit durch  eine erste     bzw.    zweite Programmtabelle von Wasch-,  Spül- und Schwingzyklen zu betätigen.  



  Das Schema der     Fig.    3 gibt einen     überblick    über  die     nockenbetätigten    Schalter, welche die Erregung  der verschiedenen Elemente in verschiedenen Zeiten  der Zyklen steuern. Diese Zeiten ergeben sich aus  der Minutentabelle des Schemas. Selbstverständlich  kann in     Fig.    3 ein Element als erregt dargestellt sein,,  obschon es nicht arbeitet, weil beispielsweise der  Erregerstromkreis offen ist.  



  Der Folge- oder Programmschalter gemäss       Fig.    4     umfasst    eine Anzahl     Nockenscheiben,    welche  durch die Bezugszeichen C-1 bis C-8 angedeutet  sind, denen     Schalter    S-1 bis S-8 zugeordnet sind,  die durch die Drehung der     Nockenscheiben    geöffnet  und geschlossen werden.  



  Die     Nockenscheiben    sind auf einer gemeinsamen  isolierten Welle 51 angeordnet, die durch einen       Timer-Motor    52     angetrieben    ist. Beim vorliegenden  Beispiel dient hierzu ein synchroner Wechselstrom  motor, der der Welle 51 in sechzig Minuten eine  Umdrehung erteilt.  



  Die     Nockenscheiben    C-1 bis C-8     sind    bezüglich  der Welle 51 so angeordnet, dass sie die gewünschte       Sieuerfolge    ergeben, und ein Betätigungsknopf 53  mit entsprechenden Hinweiszeichen gibt stets den  Punkt des Zyklus an, auf welchen die Welle 51 ein  gestellt wurde.  



  Es sind zwei deutlich voneinander getrennte Pro  grammtabellen vorgesehen. Wenn z. B. die Welle 51  auf einen Bewegungssektor eingestellt wird, der un  gefähr 220 Bogengrade umfasst, werden alle elektri  schen Teile nach dem Programm für Normalwäsche  betätigt. Wenn dagegen die Welle 51 auf einen Sek  tor von ungefähr 95 Bogengraden eingestellt wird,  werden     die    elektrischen Teile auf das Programm  für zarte Wäsche eingestellt. Wie aus     Fig.    3 und 4  ersichtlich, ist das Rührwerk durch ein     Solenoid     54 gesteuert, welches     mechanische    Mittel betätigt,  um wahlweise das Rührwerk 23 mit dem im Kasten  22 angeordneten oszillierenden Antriebsmechanis  mus zu kuppeln.

   Ferner ist ein     Solenoid    56 vor  gesehen, welches ein in     Fig.    1 mit 57 bezeichnetes           Zweiwegventil    betätigt, das über eine Leitung 58  der Pumpe 13 angeordnet ist. Bei Betätigung des       Zweiwegventils    57 durch das     Solenoid    56 kann  Waschlauge aus der Wanne 12 in einen Laugen  behälter oder von diesem in die Wanne zurückge  pumpt werden.  



  Der Folgeschalter steuert die mit Waschflüssig  keit gefüllte Maschine durch eine Reihe von Zyklen.  Bei einer ersten Periode wird     Waschflüssigkeit    bis  zu einem geeigneten Niveau in die Wanne 12 ein  gefüllt. Bei einer zweiten Periode wird Waschflüssig  keit zwecks kurzzeitiger     Speicherung    durch eine Lei  tung 58 und durch den Schlauch<I>SH</I> für die Wasch  flüssigkeit in das Abteil 6 der Wanne 5 geleitet. Bei  einer dritten Periode, während des     Spülens    und  Schleuderns wird Flüssigkeit ständig durch die Lei  tung 58 und dem Entleerungsschlauch     DH    in den  Entleerungsabteil 7 entleert. Bei einer vierten  Periode wird die Wanne 12 mit der im Abteil 6 ge  speicherten Waschflüssigkeit wieder gefüllt.  



  Es ist klar, dass die Steuerung des Flüssigkeits  stromes während diesen Perioden durch eine ge  eignete Steuerung des     Zweiwegventils    57 mit     Hilfe     des     Solenoids    56 bewirkt wird.  



  Mit 59 ist     ferner    ein     Solenoid    bezeichnet, das  den     Schwingprozess    steuert. Dieses     Solenoid    wirkt  auf die Kupplung 36 und steuert somit die Drehung  der Trommel 14, sobald der     Schwingprozess    einge  leitet ist.  



  Mit 60 ist ein druckgesteuerter     Dreistellungs-          Niveauschalter    bezeichnet, der den Wasserspiegel  in der Wanne 12 bestimmt. Zusätzlich zu den       Solenoiden    49 und 50 für die Wasserzufuhr sind  weitere Schalter 61 und 62 vorgesehen, welche von  Hand mit     Hilfe    der Mittel 63 eingestellt werden  können, um Wasser von einer Temperatur innerhalb  eines der drei eingangs erwähnten Temperaturbe  reiche zuzuführen.  



  Es ist weiter ersichtlich, dass für die sogenannte   Sprühspülung  eine getrennte     Nockenscheibe        C-7a     vorgesehen ist, der ein Schalter     S-7a    zugeordnet ist.  Die Anordnung ist derart, dass während des  Schwingzyklus mehrmals während sehr kurzer Zeit  ein Kontakt geschlossen ist, um die Spülung der in  der Trommel 14 befindlichen Wäschestücke zu er  höhen.  



  Wie aus     Fig.    4 hervorgeht, werden die Welle 51  und die darauf sitzenden     Nockenscheiben    durch  einen Motor 52 im     Uhrzeigersinn    gedreht, und die       Welle    ist in einer Stellung gezeigt, welche den Be  ginn des in     Fig.    3 mit  Lauge  bezeichneten Zyklus  entspricht. Bei diesem Zyklus wird die bereits ver  wendete Wäschelauge wiederum der Wanne 12 zu  geführt, um Waschflüssigkeit für einen folgenden  Zyklus zu     vermitteln.     



  Es sei angenommen, dass die Maschine 10 aus  dem Stillstand betätigt wird, und dass der Auf  bewahrungsbehälter für bereits     verwendete    Lauge  leer sei. Der Betätigungsknopf 53 wird in eine Stel  lung bewegt, welche dem Beginn des Füllzyklus ent-    spricht und auch entsprechend auf     Fig.    3 gezeichnet  ist. Der     Knopf    53 wird hierauf niedergedrückt, um  den mit 63 bezeichneten Schalter zu betätigen.  



  Ohne weitere manuelle Eingriffe wird nun das  ganze Programm für  Normalwäsche  gemäss     Fig.    3  durchgespielt. Hierbei ist zu bemerken, dass sich die  Dauer des Waschzyklus auf 14 Minuten, diejenige  des Spülzyklus bis auf 8 Minuten ausdehnen kann.  Ebenso kann sich der Schleuderzyklus (siehe  Trock  nen ) beim     Normalwäscheprogramm    bis auf 8 Mi  nuten ausdehnen.  



  Diese Zeiten können durch manuelle Eingriffe  während den einzelnen Zyklen gekürzt werden. Falls  dies nicht der Fall ist, wird der automatische Be  trieb der Maschine mit den Spül- und Schleuder  zyklen beendet, wobei der Waschzyklus wahlweise  innerhalb der Grenzen, welche diesem Teil des  Zyklus auf der Programmtabelle zugeordnet sind,  um ungefähr 7 Minuten veränderbar ist.  



  Falls zarte Wäsche gereinigt werden soll, wird  ein vollkommen unterschiedliches Programm durch  Einstellen des Knopfes 53 und der Welle 51 durch  geführt. Sämtliche Zyklen, sowohl für das Waschen  wie für das Spülen und Schleudern, werden für  solche neuartige Gewebe kürzer gewählt.  



  Die Möglichkeit der zwei Programme mit dem  Folgeschalter ist dadurch gegeben, dass die einarider  gegenüberliegenden Seiten der     Nockenscheiben    C-1  bis C-8 im Grunde genommen getrennte     voreinstell-          bare    Mittel darstellen, die unabhängig voneinander  ein ganzes Programm mit verschiedenen Charak  teristiken erzeugen.  



  Die Betätigung der Wasch- und Schwingvorrich  tung und die Regulierung der Mischung von heissem  und kaltem Wasser sind miteinander gekuppelt, um  zu verhindern, dass sehr heisses Wasser der Behand  lungszone     zugeführt    wird, wenn die Wasch- und  Schwingvorrichtung mit geringerer Geschwindigkeit  betrieben wird, da ja in einem solchen Fall zarte  Wäsche in der Trommel ist.  



  Die Schaltung des Folgeschalters unterscheidet  sich insbesondere durch die Anordnung eines     Wähl-          schalters   <I>SS,</I> in Serie mit dem     Solenoid    56, welches  das     Zweiwegventil    57 steuert. Der Wählschalter SS  weist Mittel zum Vorwählen sowie Teile zur Hand  betätigung auf. Letztere sind auf dem Bedienungsfeld  der Maschine, beispielsweise wie in     Fig.    1 auf der  Maschine 10 bei 100 angeordnet. Der Wählschalter  SS stellt somit ein einstellbares Mittel zum Vor  wählen dar, das den Folgeschalter beeinflusst.

   Der  Bedienende kann durch Handbetätigung den Schalter  <I>SS</I> öffnen, und dadurch die     Waschflüssigkeit    durch  den Ablaufschlauch     DH    wegfliessen lassen, statt  diese durch den Schlauch<I>SH</I> in den Abteil 6 zu  leiten.  



  Der Folgeschalter dient als Mittel zum Vor  wählen und Durchführen eines ersten Waschpro  grammes in dem gewaschen, gespült und geschleu  dert wird, und wobei die Waschflüssigkeit nach dem      Waschen, während des     Spülens    und Schleuderns  kurzzeitig     gespeichert    wird.  



  Der Wahlschalter SS stellt ausserdem ein Mittel  zum wahlweisen Vorwählen dar, mit dem die Wir  kungsweise der Maschine so beeinflusst werden kann,  dass diese bei einem zweiten Waschprogramm mit  Wasch-, Spül- und Schleuderperioden, die aus der  Maschine ausströmenden Flüssigkeiten sowohl nach  dem Waschen als auch während des     Spülens    und  Schleuderns durch den Entleerungsschlauch     DH    weg  fliessen lässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Waschaggregat, gekennzeichnet durch die Kom bination einer automatischen Waschmaschine, eines Speicherbehälters für Waschflüssigkeit, eines Aus gusses und Leitungen für einen Flüssigkeitsstrom zwischen der Waschmaschine, dem Behälter und dem Ausguss, durch ein Ventil, um die Flüssigkeit durch diese Leitungen zu steuern, ferner durch Mittel zur automatischen Steuerung des genannten Ventils während eines Zyklus von Wasch-, Spül- und Schleudervorgängen, derart, dass die Wasch flüssigkeit nach dem Waschvorgang in den Speicher behälter geleitet und während des Spülens und Schleuderns in diesem gespeichert wird, sowie durch Mittel,
    die in einem vorwählbaren Augenblick derart in die automatische Steuerung des Ventils eingreifen, dass die Waschflüssigkeit nicht mehr gespeichert, sondern durch den Ausguss abgelassen wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Waschaggregat nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Folgeschalter mit einstellbaren Mitteln zum Steuern der Maschine gemäss eines ersten vorgewählten Waschzyklus, der Wasch-, Spül- und Schleuder- sowie Entleerungsvorgänge umfasst, bei denen die Waschflüssigkeit aus der Maschine nach dem Waschen gespeichert, jedoch die Spül flüssigkeit während des Spülens und Schleuderns immer abgelassen wird, und mit Mitteln, um die Ma schine während eines zweiten Waschzyklus mit Wa schen, Spülen und Schleudern derart zu steuern,
    dass sämtliche verwendeten Flüssigkeiten aus der Ma schine nach dem Waschen- und während des Spülens und Schleuderns abgelassen werden. 2. Waschaggregat nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Folgeschalter, der erste ein- stellbare Mittel zum Vorwählen eines ersten Wasch zyklus, der Wasch-, Spül- und Schleuder- sowie Ent leerungsvorgänge, bei denen die Waschflüssigkeit aus der Maschine nach dem Waschvorgang gespei chert und die Spülflüssigkeit während des Spülens und Schleuderns abgelassen wird, umfasst, sowie durch zweite einstellbare Mittel zum Vorwählen der Arbeitsweise der Maschine, welche die ersten Mittel derart beeinflussen,
    dass sämtliche verwen deten Flüssigkeiten aus der Maschine nach dem Waschen und während des Spülens und Schleuderns abgelassen werden. 3. Waschaggregat nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Folgeschalter, der die Maschine bei einem ersten Waschzyklus gemäss einer Anzahl von Zeitabschnitten steuert, und zwar während eines ersten Zeitabschnittes, in welchem die Maschine mit Waschflüssigkeit gefüllt wird, während eines zweiten Zeitabschnittes, in welchem die Waschflüssigkeit aus der Maschine zwecks kurzzeitiger Speicherung in einen Vorratsbehälter gebracht wird, während eines dritten Zeitabschnittes,
    in welchem Spülflüssig- keit aus der Maschine in einen Ablauf wegfliesst, und während eines vierten Zeitabschnittes; in wel chem die Maschine wieder mit Waschflüssigkeit ge füllt wird, wobei voreinstellbare Mittel den Folge schalter dann derart beeinflussen, dass dieser bei einem zweiten Waschzyklus die Waschflüssigkeit nach dem ersten Zeitabschnitt durch den Ausguss wegfliessen lässt. 4.
    Waschaggregat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablauf der Waschmaschine mit einem Entleerungsschlauch und finit einem zum Waschmittel4Speicherbehälter führenden Wasch flüssigkeitsschlauch verbunden ist, wobei ein moto risch betätigtes Steuerventil den Flüssigkeitsstrom durch den Ablauf, den Waschflüssigkeitsschlauch und den Entleerungsschlauch steuert, und wobei Steuermittel die Maschine und das Ventil während des Waschens, Spülens und Schleuderns automatisch derart steuern,
    dass die Waschflüssigkeit während des Spülens und Schleuderns gespeichert wird, ferner gesondert einstellbare Steuermittel, welche so steuern, dass diese die Waschflüssigkeit direkt durch den Entleerungsschlauch und dann durch den Aus guss wegfliessen lassen.
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