CH352680A - Verfahren zur Herstellung von heterocyclischen Farbstoffzwischenprodukten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von heterocyclischen Farbstoffzwischenprodukten

Info

Publication number
CH352680A
CH352680A CH352680DA CH352680A CH 352680 A CH352680 A CH 352680A CH 352680D A CH352680D A CH 352680DA CH 352680 A CH352680 A CH 352680A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
oxynaphthalene
dependent
treatment
parts
preparation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Irwin Randall David
Schmidt-Nickels Wilhelm
Original Assignee
Gen Aniline & Film Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gen Aniline & Film Corp filed Critical Gen Aniline & Film Corp
Publication of CH352680A publication Critical patent/CH352680A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B6/00Anthracene dyes not provided for above

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pyridine Compounds (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren     zur        Herstellung    von     heterocyclischen        Farbstoffzwischenprodukten       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung neuer     heterocyclischer          Farbstoffzwischenprodukte    der Formel  
EMI0001.0007     
    in welcher das eine Y     zwei    Wasserstoffatome, das andere Y ein Glied aus der Gruppe  
EMI0001.0009     
    und X, welches in einer der beiden     a-Stellungen     steht, NO, oder     NH2    bedeutet.  



  Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass  man ein     8-Nitro-2,3-dichlor-1,4-naphthochinon    mit  einem     Oxynaphthalin,    z. B. a- oder     ss-Mono-    oder       -Dioxynaphthalin,    wie     1-Naphthol,        2-Naphthol,        1,5-          Dioxynaphthalin    oder     2,6-Dioxynaphthalin,    bei er  höhten Temperaturen in Gegenwart eines alkalischen       Säurebindungsmittels    umsetzt.

   Bei dieser Reaktion  erhält man, je nach den verwendeten Reaktions  teilnehmern und den angewendeten Bedingungen,  Produkte, in welchen sich die Nitrogruppe in     cis-          Stellung    oder in     trans-Stellung    zum     heterocycli-          schen        O-Atom    befindet, oder auch Gemische davon.  Es sei hervorgehoben, dass das als Reaktionsteil  nehmer auftretende     Naphthol    in einer     o-Stellung    zu    jeder OH-Gruppe     unsubstituiert        sein    muss.

   Verbin  dungen, in welchen X     NH,    bedeutet, werden erhal  ten, indem man das aus der oben genannten Reak  tion hervorgehende Nitroprodukt in bekannter Weise  der alkalischen Reduktion unterwirft, beispielsweise  durch     Behandeln    mit alkalischem     Natriumhydro-          sulfid    oder     Natriumhydrosulfit.    Die entstehende       Aminoverbindung    wird hierbei in ihrer     Leukoform     erhalten, welche in     üblicher    Weise in die     Ketoform     umgewandelt werden kann durch Oxydation, beispiels  weise durch Behandeln mit     Luft    usw.

   Die Ausgangs  stoffe des Verfahrens können ausser dem genannten       Substituenten    weitere     Substituenten    enthalten, derart,  dass die erhaltenen     Farbstoffzwischenprodukte        Substi-          tuenten    aufweisen, welche mit Bezug auf die ge  wünschte Verwendung der     Farbstoffzwischenprodukte          inert    sind.

        Als alkalisches     Säurebindungsmittel    für die Ver  wendung im erfindungsgemässen Verfahren nimmt  man vorzugsweise     Pyridin,    doch können auch ähn  liche organische tertiäre     Aminbasen    verwendet wer  den, wie     Tripropylamin,        Dimethylcyclohexylamin,          N-Methylmorpholin,    niedrig     alkylierte        Pyridine    usw.  Das alkalische     Säurebindungsmittel    wirkt vorzugs  weise gleichzeitig auch als Verdünnungsmittel für  die Reaktion, welche bei erhöhten Temperaturen,  vorzugsweise beim Siedepunkt, durchgeführt wird.  



  Die     erfindungsgemäss    hergestellten Verbindungen,  insbesondere jene, in welchen X     NH2    bedeutet, kön  nen als Zwischenprodukte dienen bei der Herstel  lung von neuen     Küpenfarbstoffen,    beispielsweise  durch Reaktion mit einem     Acylierungsmittel,    wie       Benzoylchlorid,        Terephthaloylchlorid    usw., wie  offenbart und beansprucht wird im USA-Patent  Nr.

   2 870 168, mit     halogensubstituierten        verküp-          baren        polycyclischen        Ketonen,    wie     Dibenzopyren-          chinon,        Anthanthron,        Pyranthron,        Violanthron    usw.,  wie offenbart und beansprucht im USA-Patent  Nr.

   2 862 931, oder mit     Halogen-Derivaten    von       Anthrachinonen,    die in einer     o-Stellung    zu jedem       Halogensubstituenten        unsubstituiert    sind, unter nach  folgendem     Carbazol-Ringschluss,    wie offenbart und  beansprucht im USA-Patent Nr. 2 813 875.  



  In den folgenden Beispielen sind Teile, wo nichts  anderes angegeben ist, Gewichtsteile. Wo nichts an  deres angegeben wird, stehen Gewichtsteile und     Vo-          lumteile    zueinander im Verhältnis von g zu     cm3.       <I>Beispiel 1</I>  Ein Ansatz aus 90     Volumteilen        Pyridin,    5,8 Ge  wichtsteilen     1-Oxynaphthalin    und 10,9 Gewichts  teilen 8 -     Nitro    - 2,3 -     dichlor-1,4-naphthochinon    (her  gestellt nach dem USA-Patent Nr.<B>1681599)

  </B> wurde  während 6 Stunden unter     Rückfluss        gerührt.    Das Re  aktionsprodukt wurde bei Zimmertemperatur     abfil-          triert,    mit     Pyridin    und Aceton gewaschen und ge  trocknet. Man erhielt ein     Isomerengemisch    der  Struktur  
EMI0002.0046     
    Reduktion:  Ein Ansatz aus 1500 Gewichtsteilen 2     1/o        iger     wässeriger     Natriumhydroxydlösung    und 6 Gewichts  teilen der obigen Nitroverbindung wurde auf     70     C  erhitzt, bei welcher Temperatur man 24 Gewichts  teile     Natriumhydrosulfit    zugab.

   Das Rühren wurde  während einer halben Stunde bei 70  C fortgesetzt.  Dann wurde Luft durch die Lösung durchgeblasen,  indes man sie auf     Zimmertemperatur    abkühlen liess.  Die ausgefällte     Aminoverbindung    der Formel  
EMI0002.0054     
    die ein     Isomerengemisch    ist, wurde     abfiltriert,    neu  tral gewaschen und getrocknet.  



  <I>Beispiel 2</I>       Ein    Ansatz aus 90     Volumteilen        Pyridin,    5,8 Ge  wichtsteilen     2-Oxynaphthalin    und 10,9 Gewichts  teilen     8-Nitro-2,3-dichlor-1,4-naphthochinon    wurde  wie in Beispiel 1 beschrieben behandelt.

   Das Reak  tionsprodukt mit der Struktur  
EMI0002.0062     
    das ein     Isomerengemisch    ist, wurde wie in Beispiel  1 beschrieben reduziert zur entsprechenden     Amino-          verbindung     
EMI0002.0066     
    Man erhält somit ein     Isomerengemisch.       <I>Beispiel 3</I>    Ein Ansatz aus 75     Volumteilen        Pyridin,    3,2 Ge  wichtsteilen     1,5-Dioxynaphthalin    und 10,9 Gewichts  teilen     8-Nitro-2,3-dichlor-1,4-naphthochinon    wurde  behandelt wie in Beispiel 1 beschrieben.

   Das Re  aktionsprodukt, das ein     Isomerengemisch    ist mit der  Struktur  
EMI0002.0073     
      wurde wie in Beispiel 1 beschrieben<B>,</B> reduziert zur  entsprechenden     Aminoverbindung:     
EMI0003.0002     
    welche ein     Isomerengemisch    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von heterocyclischen Farbstoffzwischenprodukten der Formel EMI0003.0007 in welcher das eine Y zwei Wasserstoffatome, das andere Y ein Glied aus der Gruppe EMI0003.0009 und X, welches in einer der beiden a-Stellungen steht, N02 oder NH2 bedeutet, dadurch gekennzeich net, dass man ein 8-Nitro-2,3-d'ichlor-1,4-naphtho- chinon mit einem Oxynaphthalin bei erhöhten Temperaturen in Gegenwart eines alkalischen Säure bindungsmittels zur Reaktion bringt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Säurebindungsmittel Pyridin verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Nitrogruppe des ent stehenden Produktes anschliessend zur Aminogruppe reduziert durch Behandeln mit einem alkalischen Reduktionsmittel. 3. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxynaphthalin 1-Naphthol verwendet. 4.
    Verfahren nach den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reduktion durch Behandeln mit Natriumhydrosulfit herbeiführt. 5. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als, Oxynaphthalin 2-Naphthol verwendet.
    6. Verfahren nach den Unteransprüchen 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reduktion durch Behandeln mit Natriumhydrosulfit vornimmt. 7. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxynaphthalin 1,5 Di- oxynaphthalin verwendet. B.
    Verfahren nach den Unteransprüchen 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Reduktion durch Behandeln mit Natriumhydrosulfit erfolgt. 9. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxynaphthalin 2,6-Di- oxynaphthalin verwendet.
CH352680D 1955-12-30 1956-12-29 Verfahren zur Herstellung von heterocyclischen Farbstoffzwischenprodukten CH352680A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US352680XA 1955-12-30 1955-12-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH352680A true CH352680A (de) 1961-03-15

Family

ID=21881620

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH352680D CH352680A (de) 1955-12-30 1956-12-29 Verfahren zur Herstellung von heterocyclischen Farbstoffzwischenprodukten

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH352680A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE929805C (de) Verfahren zur Herstellung von Nickel- oder Kobalttetra-aza-porphinen bzw. ihren alkyl- und cycloalkylsubstituierten Derivaten
DE1142212B (de) Verfahren zur Herstellung von sulfonsaeuregruppenfreien Dioxazinfarbstoffen
DE820897C (de) Verfahren zur Herstellung von C-Nitrosoarylaminen
EP0022981B1 (de) Farbstoffmischungen der Azo-aminopyridinreihe
CH352680A (de) Verfahren zur Herstellung von heterocyclischen Farbstoffzwischenprodukten
DE927333C (de) Verfahren zur Reduktion von Nitroanthrachinonen und Trennung der Reduktionsprodukte
DE848979C (de) Verfahren zur Herstellung chromhaltiger Monoazofarbstoffe
DE2250106A1 (de) Verfahren zur herstellung von 1,1&#39;dianthrachinonylen
DE2648644A1 (de) Verfahren zur herstellung von 4-phenoxy-phenolen
DE2060197C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Aminobenzothiazol und dessen N-Alkylsubstitutionsprodukten
DE935566C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen
DE952121C (de) Verfahren zur Herstellung von Leukoschwefelsaeureestersalzen aus schwer versterbarenKuepenfarbestoffen der Anthrachinonreihe
DE512821C (de) Verfahren zur Herstellung von 1, 1-Dianthrachinonyl-2, 2-diurethan, seinen Derivaten und gegebenenfalls Kondensationsprodukten
AT205147B (de) Verfahren zur Herstellung neuer kobalthaltiger Azofarbstoffe
AT212331B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Ferrocenderivaten
DE944431C (de) Verfahren zur Herstellung von Leukoschwefelsaeureestern primaerer 2-Aminoanthrachinone
AT232492B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Azulenen
DE3342462A1 (de) Verfahren zur herstellung von 4,4&#39;-diaminobenzophenonen
DE941307C (de) Verfahren zur Herstellung von Tetra-aza-porphinen
DE664995C (de) Verfahren zur Darstellung von Thiazthioniumchloriden
DE2260637A1 (de) Verfahren zur herstellung von 2hydroxy-naphthalin-3-carbonsaeure
DE1006411B (de) Verfahren zur Herstellung von Terephthalsaeure
CH234106A (de) Verfahren zur Herstellung von N-Phenyl-3-oxy-pyrrolidin.
CH176361A (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Methoxy-2-amino-1-methylbenzol.
DE1097595B (de) Verfahren zur Herstellung eines Kuepenfarbstoffes