CH301771A - Automatische Wasch- und Schleudermaschine. - Google Patents
Automatische Wasch- und Schleudermaschine.Info
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Description
Automatische Wasch- und Schleudermaschine. Die Erfindung betrifft. eine automatische Wasch- und Schleudermaschine mit. um eine horizontale Achse drehbeweglicher Wasch und Schleudertrommel und. einem den gesam ten, selbsttätig ablaufenden Wasch- und Schleuderprozess über elektrische Schaltmittel steuernden Programmregler.
Bei den, bekannten; automatischen Wasch- und Schleudermaschinen obiger Art: läuft die Wäschetrommel beim Waschen nur in einer Drehrichtung um. Dies hat den Nachteil, dass sich die Wäsche zu einem Ballen zusammen- wickelt und dadurch von der Wasch. und Spüllauge nicht- genügend durchflutet wer den kann. Schmutzstreifen auf der Wäsche sind die Folge.
Die Zuführung der verschie- derien Waschflotten erfolgt jeweils mit der Endtemperatur, so dass eine wirksame Bleiche der Wäsche nicht. stattfinden. kann, da die Bleichmittel bei der hohen Anfangstem peratur schnell verpuffen. Zudem wird beim hlarwasehbad mangels einer Zusatzheizung keine ausreichend hohe Waschtemperatur erreicht.
Die Waseh- und Bleichmittel für das Klarwasehbad müssen zu Beginn des Ietz- teren von Hand zugegeben werden,. Daher ist eine ständige Kontrolle der Maschine bis zum Klarwasehbad notwendig. Die bekannten auto matischen @,\'asch- und Schleudermaschinen sind auf Grund obiger Mängel besonders für ;ewerbliehe Betriebe wenig geeignet.
Gen-enstand der Erfindung ist demgegen- über eine automatische Wasch- und, Schleu- derinaschine, insbesondere für gewerbliche Betriebe, die den selbsttätigen Ablauf des ge samten Wasch- und Spülprozesses ermöglicht und bei der die Nachteile der bekannten Aus führungen vermieden werden. Die erfin dungsgemäss ausgebildete automatischeWaseh- und Schleudeianasehine ist dadurch gekenn zeichnet, da.ss zum Antrieb der Wasch- und Schleudertrommel ein auf verschiedene, dem Wasch- bzw.
Spül- und jeweils anschliessen den Schleudergängen entsprechende Dreh zahlen polumschaltbarer Motor vorgesehen ist, in dessen für den Waschgang vorgesehener Stromleitung eine aus Wendeschützen beste hende, eine reversierende Motorbeweging ergebende Umsteuerung eingebaut ist und dass ferner eine zum Klarwaschbad einschalt bare Zusatzheizung sowie eine selbsttätige Waschmittelzufuhr-Einrichtung vorhanden sind.
Während :der Wasch- und Spülperiode wird also der Drehsinn der Wasehtmommel in bei Waschmaschinen zwar bekannter Weise, jedoch mit wesentlich einfacheren und zuver lässiger wirkendem, keinerlei Kupplungen und sonstige mechanische Schaltgeräte erfordern der Mitteln umgekehrt. Dadurch kann bei geringstem baulichem Aufwand eine gute Durchflutung der Wäsche mit Lauge bzw. Spülwasser erreicht sowie ein Verwickeln der Wäsche vermieden werden.
Durch die wäh rend des Klarwaschbades eingeschaltete Zu satzheizung für die Aufheizung der Wasch- und Bleichlauge wird eine wirksame Bleiche des Waschgutes gewährleistet.
Die Zugabe der Wasch- und Bleichmittel, die bei bekannten automatischen Waschmaschinen über mittels Elektromagnetventilen gesteuerte, von Vor ; ratsbehältern abzweigende Zuleitungen er folgt., kann dadurch erheblich vereinfacht werden, dass die Waschmittelzufuhr-Einrieh- tung beispielsweise aus einem Aufgabetrieh- ter, einer darin angeordneten Füllschnecke und einem auf der Welle der Füllschnecke befestigten, vor dem Wassereinlaufstutzen angeordneten Flügelrad besteht,
das beim Einströmen des Wassers durch den auftref fenden Wasserstrahl in Drehbewegung ver- 5 setzt wird. Auf diese Weise kann das unmit telbar nach dem Einlaufen der Waschmittel für das Vorwaschbad in den Aufgabetriehter eingefüllte Wasch- und Bleichmittel für den Hauptwasehgang unter Ausnutzung der Strö- 9 mungsgeschwindigkeit des für den Haupt waschgang einlaufenden Wassers der Wasch trommel zum richtigen Zeitpunkt zugeführt werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist, der s Erfindungsgegenstand in einem Ausführlngs- beispiel dargestellt und zwar zeigen: Abb. 1 die Ansicht auf die Antriebsseite, Abb. 2. einen Querschnitt durch die Ma schine, r Abb. 3 ein vereinfachtes Schaltschema des Programmreglers und Abb. 4 die Abwicklung des Programm schalters.
Die Wäschetrommel 1 ist im Lagersteril s 1.9 drehbar gelagert und wird von der Aussen, trommel 2 umschlossen. Auf der Trommel achse 1,1 ist die Keilriemenscheibe 12 befestigt und durch den Riemen 13 über die Riemen scheibe 14 und das Vorgelege <B>1,6</B> kraftschlüs- 3 sig mit dem Motor 15 verbunden. Oben auf der Aussentrommel 2 ist. der Waschmittelein- fülltrichter 4 befestigt, in welchem die Füll schnecke 3 angeordnet ist und durch den Pro peller 5 in Drehung gebracht. werden kann.
c Durch die Rückwand ss ragt der Einlauf stutzen. 7 so in die Aussentrommel 2, dass der Wasserstrahl aus dem Einlaufstutzen 7 gegen die Peripherie des Propellers 5 tmifft. Am andern Ende des Einlaufstutzens 7 sind das Magnetventil 8 für Kaltwasser und das Magnetventil 9 für Warmwasser angebracht. Ferner sind unten, innerhalb der Aussen trommel 2., die Heizkörper 27 eingebaut. Das Schwimmergefäss 19 steht mit: der Rohrlei tung 17 mit der Aussentrommel 2 in Verbin dung.
Unter dem Schwimmergefäss 19 ist das Abflussventil 18 angeordnet. und durch die Ventilstange 21 mit. dem Hubmagneten 26 verbunden: Er ist. zur Betätigung des Ab flussz entils 18 mit dem Motor 15, d. 11. mit dem Schütz 33 der Motorwicklung für Schleu dergang parallel geschaltet.
Auf der Ventil stange 21 bewegt sich der Schwimmer 22 mit dem Schaltrohr 23, oberhalb des 'Schwimmer- gefässes 19 ist. die Wippe ?4 mit der Queck silberröhre 25 drehbar gelagert. Der Programmregler besteht im wesent lichen aus dem Programmschalter 28 mit. dem Magneten 29, dem Zeitgeber 30 mit hier nicht gezeichneter einstellbarer Zeitscheibe, dem Drucktaster 31, der Umsteuerung 3.1 mit den Wendeschützen 35 und 36 für den Wasch gang.
Weiterhin ist, der Motorwicklungsschütz 33 für Schleudergang und der dazu parallel geschaltete Hubmagnet 32 zur Betätigung des Ablaufventils 18 vom Programmschalter '_'8 abhängig. Ebenfalls werden die Heizkörper 2,7, das Kaltwasserventil 8 und das Warm wasserventil 9 vom Programmschalter 28 be- einflusst. Dieser Schalter kann als Walzen- bzw. Noekenschalter ausgebildet sein und auf der verlängerten Achse eine Scheibe mit allen Schaltkontakten tragen.
Die Abschaltung der Ventile 8 und 9 geschieht mittelbar durch den Schwimmer 22 mittels der Quecksilber- schaltröhre 25. Die Signallampe 38 zeigt die Betriebsstellung an.
In der in Abb. 4 gezeichneten Abwicklung des Programmschalters bedeuten Kontakt H - Heizung, K = Kaltwasser, TV = Warm wasser, !Z = 3lotorwicklung für Waseh- gang, S = Motorwicklung für Schleudergang, Ü = Zeitgeber, L = Zuleitung. Die: Zahlen 0-XII geben die entsprechenden. Schaltstel lungen an.
Die Wirkungsweise ist folgende: Nach dem Beladen der Wäschetrommel 1 mit dem Waschaxt und dem Füllen des Ein- fülltrichters 4 mit den Waschmitteln für die Vorwäsehe wird der Programmregler mittels Drucktaster 31 in Betrieb gesetzt, wodurch der Programmschalter durch den Magneten 29 in die Schaltstellung I gebracht wird. In dieser Stellung werden über den Kontakt K das Kaltwasserventil 8 über den Kontakt IV des Warmwasserventils 9 und über den Kon takt<B>31</B> die Umsteuerung 3:1 und damit der Waschgang eingeschaltet.
Durch Mischen des Kalt- und Warmwassers wird in der Ma schine ein Mischwasser von etwa 35 C erreicht. Der aus dem Einlaufstut.zen 7 aus strömende Wasserstrahl dreht den Propeller 5 und damit die Füllschnecke 3 und fördert die Waschmittel aus dem Einfülltrichter 4 gleichzeitig in die Aussentrommel 2.
Nach Erreichung des gewünschten Was serstandes in der Aussentrommel 2 schaltet der Schwimmer 22 über das Schaltrohr 23 mittels der Queeksilberschaltröhre 25 den Stromkreis für die Ventile 8 und 9 ab. Nun- tnehr kann der Einfülltrichter 4- mit den @Vaseh- und Bleichmitteln für das Klar waschbad neu gefüllt werden.
Nach Ablauf der Vorwaschzeit, die auf der Zeitscheibe des Zeitgebers 30 beliebig eingestellt werden kann, wird der Programm schalter 23 mittels Zeitgeber 30 und Magnet 29 in die Schaltstellung II gedreht.
In dieser Stellung wird über den Kon takt 8 mittels des Schützen 33 der Schleuder gang eingeschaltet und gleichzeitig durch den damit parallel geschalteten Hubmagneten 26 über die Ventilstange 21 das Abflussv entil 18 geöffnet.
Nach 1,5 Minuten schaltet die Zeituhr durch Betätigung des Magneten 29 den Programmschalter 28 in Schaltstellung III, wodurch der Motor von Schleudergang auf Waschgang umgeschaltet, das Abfluss- ventil 8 geschlossen und das Warmwasser- ventil 9 geöffnet wird. Gleichzeitig wird die Zusatzheizung 27 eingeschaltet. Diese kann das Bad in etwa 10 bis 15 Minuten um 15 bis 20 C erwärmen.
Der Warmwasserstrabl bringt wiederum den Propeller 5 in Bewe gung und füllt die vorbereiteten Wasch- und ; Bleichmittel in die Aussentrommel 2.
Nach Erreichung des Wasserstandes in der Aussentrommel schaltet der Schwimmer 22 mittels der Queeksilberschaltröh re 25 das Warmwasserventil wieder zu.
Während des Klarwaschbades wird die Waschlauge um 15 bis 20 C erwärmt und da durch die Bleichmittel bestens ausgenutzt.
Es folgen noch Heissspülen, Warmspülen und zweimal Kaltspülen mit jeweils Zwi- t sehenschleudern. Am Ende des Waschpro zesses wird die Schleuderzeit von 1,5 auf 3 Minuten erhöht.
Nach Ablauf des gesamten Waschprozesses bringt der Zeitgeber 30 mittels des Magneten f 29 den Programmschalter in die Stellung 0, wodurch der Zeitgeber stromlos wird und die Signallampe 38 durch Erlöschen das Ende des Waschprozesses anzeigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Automatische Nasch- und Schleuder maschine mit um eine horizontale Achse dreh beweglicher Wasch- und Schleudertrommel und einem den gesamten, selbsttätig ablau fenden Wasch- und Schleuderprozess über elektrische Schaltmittel steuernden Pro grammregler, dadurch gekennzeichnet, dass zum Antrieb der Wasch- und Schleudertrom mel (1) ein auf verschiedene, den Wasch- bzw. Spül- und jeweils anschliessenden .Schleudergängen entsprechende Drehzahlen polumschaltbarer Motor (15) vorgesehen ist, in dessen für den Waschgang vorgesehener Stromleitung (?1T) eine aus Wendeschützen (35, 36) bestehende, eine reversierende Mo torbewegung ergebende Umsteuerung (34) eingebaut ist. und dass ferner eine zum Klar waschbad einschaltbare Zusatzheizung (27) sowie eine selbsttätige Waschmittelzufuhr- einriehtung vorhanden sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die selbsttätige Wasch mittelzufuhreinrichtung aus einem Aufgabe- trichter (4), einer darin angeordneten Füll schnecke (3) und einem auf der Welle der Füllschnecke befestigten, vor dem Wasser einlaufstutzen (7) angeordneten, beim Ein strömen des Wassers durch den auftreffen den Wasserstrahl in Drehbewegung versetz baren Flügelrad (5) besteht. 2.Maschine nach Patentanspruch und Un- teranspriich 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Programmregler als Walzenschalter (28) ausgebildet ist und auf der verlängerten Achse eine Scheibe mit allen Schaltkontakten trägt. 3.Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass in die von der Schaltwalze (28) abgezweigten und zu den Elektromagneten der Kalt- und Warnnwasserventile (8, 9) füh renden Stromleitungen ein letztere bei Errei chen eines bestimmten Höchstwasserstandes in der Trommel (1) unterbrechender, mittels eines Schwimmers (22) gesteuerter Schalter (25) eingebaut ist. 4.Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass die Wicklung (32) des Hubmagneten (26) zur Betätigung des Abflussventils (18) mit der Schützenwicklung (33) für die Schleudergangwicklung des Motors (15) par allel geschaltet ist. 5. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, da.ss das Abflussventil (18) unterhalb des Schwimmergefässes (19) angeordnet ist und die Ventilstange (21) die Führung für den Schwimmer (22) bildet. 6.Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis .5, dadurch gekenn zeichnet, dass ein bei eingeschalteter Ma schine gleichförmig umlaufend bewegter Zeit geber (30) vorgesehen ist., der über entspre chend dem auf einer einstellbaren Zeitscheibe aufgetragenen Waschprogramm angeordnete Kontaktgeber Stromimpulse auf einen-Magne- ten (29)- überträgt, der seinerseits die Schalt walze (28) im Sinne des eingestellten Wasch programms schrittweise weiterschaltet. 7. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeich net, dass die Zeiten für die verschiedenen Wasch- und Schleudergänge auf der Zeit scheibe des Zeitgebers (30) einstellbar sind. B.Maschine nach Patentanspi-Lieh und Un- teransprüehen 1 bis 7, dadurch gekennzeich net, dass ein zii den Seha.ltkontakten des Zeitgebers (30) parallel geschalteter Druck taster (31) vorgesehen ist, der beim jedes maligen Schliessen .den die Sehaltwalze (28) schrittweise fortsehaltenden Magneten (29) erregt.
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