CH354347A - Thermostatisch gesteuertes Ventil für Flüssigkeiten oder Gase - Google Patents

Thermostatisch gesteuertes Ventil für Flüssigkeiten oder Gase

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CH354347A
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Inventor
Jean Tyler Hugh
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Robertshaw Fulton Controls Co
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Publication of CH354347A publication Critical patent/CH354347A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating devices
    • B60H1/00485Valves for air-conditioning devices, e.g. thermostatic valves
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/12Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid
    • G05D23/125Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow
    • G05D23/126Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow using a capillary tube
    • G05D23/127Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow using a capillary tube to control a gaseous fluid circulation

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Description


      Thermostatisch    gesteuertes Ventil für Flüssigkeiten oder Gase    Die Erfindung betrifft ein     thermostatisch    ge  steuertes Ventil für Flüssigkeiten oder Gase, insbe  sondere für Wasser, um die Flüssigkeitszufuhr zu  einer Kraftwagenheizung oder einem     Kraftwagen-          Wärmeaustauscher    und damit die Temperatur der  Luft zu regeln, die über den     Wärmeaustauscher     strömt.  



  Durch die Erfindung wird ein Ventil geschaffen,  dessen Temperaturbereich eingestellt werden kann.  Ein Ausführungsbeispiel mit einer Variante der  Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung  beschrieben.  



       Fig.   <B>1</B> ist eine Seitenansicht des Ventils     ein-          schliesslich    eines Führungsarms, Steuerzugs und  Temperaturfühlers<B>;</B>       Fig.    2 ist ein Längsschnitt durch das Ventil nach       Fig.   <B>1,</B> wobei der Schnitt um     180o    gedreht ist<B>;</B>       Fig.   <B>3</B> ist eine perspektivische Ansicht des Ventil  hebels zur Steuerung des     Ventilschliessteils    und der  diesem antriebsmässig zugeordneten Teile.  



       Fig.    4 ist eine perspektivische Ansicht des Ein  stellbügels<B>;</B>       Fig.   <B>5</B> ist eine perspektivische Ansicht der     C-för-          migen    Klammer, die in den     Fig.    2 und<B>3</B> dargestellt  ist<B>;</B>       Fig.   <B>6</B> ist eine perspektivische Ansicht einer an  deren Ausführungsform und stellt einen Bestandteil  des Ventils dar.  



  Während die Erfindung insbesondere für eine  Heizanlage eines Kraftfahrzeuges verwendet werden  kann, soll sie jedoch nicht nur auf dieses spezielle  Anwendungsgebiet beschränkt werden, da sie über  all da, wo die Verwendung eines     therinostatisch    ge  steuerten     Flüssigkeits-    oder Gasventils mit einem ein  stellbaren Temperaturbereich erwünscht ist, ange  wendet werden kann.    Die     Fig.   <B>1-5</B> zeigen eine besondere Ausführungs  form der Erfindung, wobei das Ventil eine Montage  platte<B>10</B> mit einem U-förmigen Rahmen 12 auf de  ren Oberseite enthält. Die Montageplatte trägt auf  ihrer Unterseite ein röhrenartiges Ventilgehäuse 14.  Ein Zuleitungsrohr<B>16</B> ragt durch eine Wand des  Ventilgehäuses 14 und ist an dieser in passender  Weise, z.

   B. durch eine     Hartlötung    oder durch  Schweissen, befestigt. Eine     Löt-    oder Schweisstelle<B>18</B>  ist in der     Fig.    2 zu sehen. Das Ventilgehäuse 14  weist an einer Stelle<B>19</B> einen verminderten Quer  schnitt auf, um eine     Auslassöffnung    zu bilden.  



  Im Innern des Ventilgehäuses 14 liegt ein Ven  tilsitz; 20. Dieser ist an der Innenwand des Ge  häuses 14 in geeigneter Weise, vorzugsweise durch  Löten oder Schweissen an der Stelle 22 befestigt.  



  Ein     Ventilschliessteil    24 liegt innerhalb des Ge  häuses 14 und kann in mehrere Regelstellungen be  wegt werden. Er weist eine Scheibe<B>26</B> auf, die von  einem Mittelkörper<B>28</B> gehalten wird, der von einem  nachgiebigen Dichtungsring<B>30</B> umgeben ist.

   Der       Dichtungsring   <B>30</B> ist mit der Scheibe<B>26</B> und dem  Körper<B>28</B> in geeigneter Weise verbunden und kommt  mit dem Ventilsitz 20 in Eingriff, wenn der     Ventil-          schliessteil    24 die Ventilöffnung     schliesst.    Die Um  fangsfläche der Dichtung<B>30</B> wirkt dabei auch als  Führung für den     Ventilschliessteil    24, wenn sich die  Dichtung<B>30</B> durch die Öffnung des Ventilsitzes 20  auf- und abwärts bewegt.  



  Der     Ventilschliessteil    24 wird von einer Ventil  stange<B>32</B> gehalten, auf deren unterem Ende ein  kugeliger Kopf 34 sitzt, wie in     Fig.    2 gezeigt ist.  Dieser sitzt     innerhab    einer Fassung<B>35,</B> die     im    Ventil  körper<B>28</B> vorhanden ist. Die derart gestaltete Fas  sung<B>35</B> begrenzt eine dünne Wand<B>37</B> im oberen  Teil des Körpers<B>28.</B> Der kugelige Kopf 34 wird in  der Fassung<B>35</B> in geeigneter Weise zurückgehalten,      meistens dadurch, dass die dünne Wand<B>37</B> des Kör  pers<B>28</B> soweit     angewalzt    wird, dass sie mit der Ober  fläche des     kugeligen    Kopfes 34 in Eingriff kommt.

    Die Ventilstange<B>32</B> ist nahe an ihrem oberen Ende  mit einer relativ grossen,     ringförinigen    Eindrehung  <B>36</B> und einem kleinen,     ringförinigen    Einschnitt<B>38</B>  versehen. In der Nähe des Einschnittes<B>38</B> ist der  Durchmesser der Ventilstange<B>32</B> auf einem Teil 40  vermindert, der in einem zweiten Kugelkopf 42 auf  dem oberen Stangenende endigt.  



  Das Ventilgehäuse 14 wird von einer kreisför  migen Platte 44 mit konzentrischen Absätzen gehal  ten. Ein konzentrischer Absatz in der Platte 44 bildet  eine zylindrische Wand 46, die fest im Gehäuse 14  eingepasst ist. Das Gehäuse 14 ist in passender  Weise, meistens durch Löten oder Schweissen mit  der Platte 44 verbunden. Die     Löt-    oder Schweisstelle  48 ist in der     Fig.    2 gezeigt. Ein anderer zylindrischer  Absatz in der Platte 44 bildet eine Wand<B>50,</B> deren  Randfläche die Unterseite der Platte<B>10</B> berührt und  an dieser in geeigneter Weise festgemacht ist. Die  Platte 44 ist auch mit einer zentralen Öffnung<B>52</B>  versehen, in der sich die Ventilstange<B>32</B> bewegt.  



  Eine Abschlussplatte 54 umgibt den oberen Teil  der Ventilstange<B>32</B> und umfasst den Randwulst<B>56,</B>  der im Raume zwischen der Wand<B>50</B> der Platte 44  und der Unterseite der Montageplatte<B>10</B> verankert  ist. Aus einem Stück mit dem Randwulst<B>56</B> ist ein  Verbindungsteil<B>58</B> hergestellt, der in einem     ring-          förrnigen    Mittelteil<B>60</B> endigt, der das obere Ende der  Ventilstange<B>32</B> umgibt. Ein Ring<B>62</B> liegt fest auf  dem Umfang des Dichtungsteils<B>60</B> und stellt darin  einen     ringfönnigen,    nach innen umgebogenen Teil 64  her, der die Abschlussplatte 54 mit der Ventilstange  <B>32</B> fest verbindet. Der ringförmige, umgebogene Teil  64 ist dabei in die Eindrehung<B>36</B> der Stange eingelas  sen.

   Ein im allgemeinen     kappenförmiger,    ringartiger  Aufsatz<B>66</B> umgibt den Teil<B>60</B> der Abschlussplatte  54, steht mit dem Umfang des Ringes<B>62</B> in Ein  griff und dient dazu, das freiliegende obere Ende der  Abschlussplatte 54 abzuschirmen. Der     kappenförmige     Aufsatz<B>66</B> weist eine Öffnung<B>68</B> auf, deren Durch  messer etwas grösser als der der Stange<B>32</B> ist.  



  Der     kappenförmige    Aufsatz<B>66,</B> die     Abschluss-          platte    54 und die Ventilstange<B>32</B> werden in dieser  Lage von einer federnden Klemmplatte<B>70</B> gehalten,  die in dem ringförmigen Einschnitt<B>38</B> in der Stange  <B>32</B> festsitzt. Beim Zusammenbau dieser Bestandteile  wird der Aufsatz<B>66</B> über den Kugelkopf 42 der  Stange<B>32</B> gesteckt und dann in     Achsenrichtung,    an  der Stange<B>32</B> entlang geschoben, wobei ein leichter  Druck im Teil<B>60</B> der     Abschlussplatte    entsteht. Bei  diesem Druck auf die Abschlussplatte 54 wird die  Klemmplatte<B>70</B> in den Einschnitt<B>38</B> eingeschoben,  damit der Aufsatz<B>66</B> in der Schutzstellung festgehal  ten wird.  



  Die Montageplatte<B>10</B> hat eine Öffnung<B>72,</B> durch  die sich der obere Teil der Stange<B>32</B> und die daran  festsitzenden Einzelteile hin und her bewegen kön  nen, wenn der     Ventilschliessteil    24 in seine Regel-         stellungen    bewegt wird. Es sei hervorgehoben, dass  der Verbindungsteil<B>58</B> der Abschlussplatte 54 stän  dig gebogen ist, auch wenn sich der     Ventilschliess-          teil    24 in seine geöffnete Lage verschiebt.  



  Der U-förmige Rahmen 12 ist aus einem Deckel  stück 74 und zwei einander gegenüberliegenden Sei  tenwänden<B>76</B> zusammengesetzt, von denen nur eine  Seitenwand<B>76</B> gezeigt ist. Quer zu den Seitenwänden  <B>76</B> des Rahmens 12 liegt ein Stab<B>78</B> und ragt aus  diesen heraus, wie am besten in     Fig.   <B>3</B> zu sehen ist.  Der Stab<B>78</B> ist eine halbrunde Welle mit einer in  ihrer Längsachse liegenden, ebenen Fläche<B>80.</B> Sie  läuft durch zwei ausgerichtete, kreisförmige Öffnun  gen<B>82</B> in den Seitenwänden<B>76</B> des Rahmens 12 hin  durch und ist in diesen drehbar gelagert<B>;</B> es ist<B>je-</B>  doch nur eine Wandöffnung<B>82</B> dargestellt.  



  Ein U-förmiges Joch 84 kann mit der Welle<B>78</B>  zusammenwirken und liegt ebenfalls quer zu dem  Rahmen 12. Wie am besten in     Fig.   <B>3</B> erkennbar ist.  enthält das Joch 84 einen Oberteil<B>86</B> und zwei ein  ander gegenüberliegende, winkelförmig abgebogene  Endteile<B>88</B> und<B>90.</B> Jeder Endteil ist mit einer     öff-          nung   <B>92</B> etwa in Form eines Viertelkreises versehen<B>;</B>  es ist jedoch nur eine Öffnung gezeigt.

   Jede Öffnung  <B>92</B> hat mehrere Führungsflächen 94,<B>96</B> und<B>98</B> für  die Welle<B>78</B> längs ihrer Innenseiten.     Gemäss    der be  sonderen Ausführungsform der Erfindung, die am  besten in den     Fig.    2 und<B>3</B> zu erkennen ist, weist  jede Öffnung<B>92</B> zwei     ebenflächige,    gerade Führungs  flächen<B>96</B> und<B>98</B> auf, die sich ungefähr in einem  rechten Winkel treffen<B>;</B> ausserdem besitzt jede<B>Öff-</B>  nung eine gekrümmte Führungsfläche 94, die die bei  den geraden Führungsflächen an ihren äussersten En  den verbindet.

   Die Führungsfläche<B>98</B> kann sich mit  der in der Längsachse liegenden, ebenen Fläche<B>80</B>  auf der Welle<B>78</B> decken, während die Führungsflä  chen 94 und<B>96</B> gleitend mit der gekrümmten Um  fangsfläche der Welle in Wirkverbindung stehen.  



  Abgesehen davon, dass jede Öffnung<B>92</B> ungefähr  die Form eines Viertelkreises aufweist, ist sie so  bemessen, dass die Führungsflächen 94,<B>96</B> und<B>98</B>  gut passend mit der Welle<B>78</B> in Berührung gelangen,  wenn diese sich dreht. Dieser Passitz zwischen den  Führungsflächen 94,<B>96</B> und<B>98</B> und der Welle<B>78</B>  ist besonders wichtig, da dadurch ein Wackeln und  jede Drehung des Jochs 84 bei einer Drehung der  Welle<B>78</B> vermieden wird. Die Form der Führungs  flächen 94,<B>96</B> und<B>98</B> lässt andererseits nur eine       Translationsbewegung    des Jochs 84 zu.

   Diese     Trans-          lationsbewegung    des Jochs 84 ist besonders bedeu  tungsvoll, da sie ja eine Verschiebung eines anderen  Bestandteiles des Ventils hervorruft, wie hiernach  noch näher erklärt wird.  



  Obwohl die Bewegung des Jochs 84 in der beson  deren     Ausführungsfonn    der Erfindung nur     translato-          risch    ist, könnten andere Bewegungen dem Joch 84  nur dadurch erteilt werden, dass die Abmessungen  der Öffnung<B>92</B> oder die Formen einer oder aller  Führungsflächen 94,<B>96</B> und<B>98</B> geändert werden.      Das Joch 84 hält einen Träger<B>100,</B> in diesem  Fall einen verlängerten Stab fest, dessen Enden 102  (von denen nur ein Ende sichtbar ist) über die     End-          teile   <B>88</B> und<B>90</B> des Jochs 84 hinausragen, wie in       Fig.   <B>3</B> gezeigt ist.

   Jedes Ende 102 des Stabes<B>100</B>  liegt in länglichen Führungsschlitzen 104 in den Sei  tenwänden des Rahmens 12, von denen nur einer  in der Seitenwand<B>76</B> in     Fig.   <B>1.</B> erkennbar ist. Jeder  Führungsschlitz 104 ist     langgestreckt,    so dass darin  die     Translationsbewegung    des Stabes<B>100</B> ausgeführt  werden kann, die durch die Drehung der Welle<B>78</B>  und durch die resultierende Bewegung des Jochs 84  verursacht wird.  



  Ein Hebel<B>106</B> zur Betätigung des Ventils ist  drehbar auf dem Träger<B>100</B> für eine     Translations-          und    Drehbewegung gelagert und weist eine     rinnen-          artige    Form auf. Der Ventilhebel<B>106</B> enthält einen  Bodenteil<B>108</B> und zwei einander gegenüberliegende  Seitenwände<B>110,</B> von denen nur eine dargestellt ist.  Um eine drehbare Verbindung zwischen dem Träger  <B>100</B> und dem Ventilhebel<B>106</B> herzustellen, ragt der  Stab<B>100</B> auch durch zwei ausgerichtete, längliche  Öffnungen 112 in den einander gegenüberliegenden  Seitenwänden<B>110</B> des Ventilhebels<B>;</B> es ist in     Fig.    2  nur eine Öffnung 112 dargestellt.

   Die Öffnungen 112  haben eine längliche Form, um eine Bewegung des  Ventilhebels<B>106</B> gegenüber dem Trägerstab<B>100</B> zu  gestatten, und bilden auf diese Weise eine gelenkige  Verbindung zwischen dem Ventilhebel<B>106</B> und dem  Stab<B>100,</B> die verstellt werden kann, wie späterhin  noch ausführlicher beschrieben und erklärt wird.  



  Wie in der     Fig.    2 zu sehen ist, kommt der Ven  tilhebel<B>106</B> in der Nähe seines linken Endes mit dem  oberen Kugelkopf 42 der Ventilstange<B>32</B> in Eingriff.  In der Nähe dieses Berührungspunktes mit dem Ku  gelkopf 42 der Ventilstange<B>32</B> weist der Ventilhebel  <B>106</B> eine querliegende, etwas nach innen versetzte  Vertiefung<B>116</B> auf. Diese kann mehrere     konusför-          mige    Vorsprünge<B>118</B> aufnehmen, die an einer Seite  eines im wesentlichen     L-förmigen    Verbindungsgliedes  120 gebildet sind, und von denen nur einer dar  gestellt ist.

   Die Vorsprünge<B>118</B> ermöglichen eine  drehbare Lagerung des Verbindungsgliedes 120 auf  dem Bodenteil<B>108</B> des Ventilhebels<B>106.</B> Das Ver  bindungsglied 120 hat an seinem einen Ende eine  kleine Nase 122, die mit dem Glied aus einem Stück  hergestellt ist. In der Nähe seines anderen, entgegen  gesetzten Endes ist es abwärts gebogen, damit ein  Sitz für eine Feder, wie später beschrieben wird, ent  steht.  



  Eine Klemmvorrichtung oder U-förmige Klammer  <B>126</B> kann in das Verbindungsglied 120 eingreifen  und es antriebsmässig mit der Ventilstange<B>32</B> ver  binden. Wie am besten in der     Fig.   <B>5</B> ersichtlich ist,  weist die Klammer<B>126</B> in der Nähe ihres einen En  des eine kleine Öffnung<B>128</B> und am anderen ent  gegengesetzten Ende einen darin ausgebildeten,     V-          förmigen    Einschnitt<B>130</B> auf, der in einem kreisför  migen Loch<B>131</B> endigt.

   Wie in     Fig.    2 und<B>3</B> zu sehen  ist, kann die kleine Öffnung<B>128</B> in der Klammer<B>126</B>    die Nase 122 am Verbindungsglied 120 aufnehmen,  damit das Glied 120 und die<U>Klammer</U><B>126</B>     antriebs-          mässig    verbunden werden. Das Loch<B>131</B> am ent  gegengesetzten Ende der Klammer<B>126</B> kann dagegen  auf der Unterseite des Kugelkopfes 42 am oberen  Ende der Ventilstange<B>32</B> in die richtige Lage ge  bracht werden.  



  Das Loch<B>131</B> in der Klammer<B>126</B> ist ein wenig  grösser als der Teil 40 mit vermindertem Durch  messer der Ventilstange<B>32,</B> damit das Einsetzen der  Klammer<B>126</B> erleichtert wird. Ebenfalls schafft es  eine     vergrösserte    Berührungsfläche zwischen der  Klammer<B>126</B> und der Unterseite des Kugelkopfes 42  der Ventilstange<B>32.</B> Diese vergrösserte Berührungs  fläche ist besonders wichtig, wenn der Ventilhebel  <B>106</B> sich im     Uhrzeigersinn    dreht, um den     Ventil-          schliessteil    24 in Richtung auf die Schliesstellung zu  zu bewegen, wie in     Fig.    2 gezeigt ist.

   Wenn sich der  Ventilhebel<B>106</B> im     Uhrzeigersinn    dreht,     sÜcht    die  durch das Loch<B>131</B> hergestellte vergrösserte Berüh  rungsfläche die den     Ventilschliessteil    24 bewegenden  Kräfte im wesentlichen längs der Bewegungsachse  des     Ventilschliessteils    zu lenken und dadurch ein  Verklemmen oder einen ungünstigen Sitz des     Ventil-          schliessteils    auszuschalten.  



  Der Sitz 124 des Verbindungsgliedes 120 kann  das Ende einer Feder, in diesem Fall eine einzelne  Druckfeder<B>133</B> aufnehmen. Das gegenüberliegende  Ende der Druckfeder<B>133</B> sitzt in einem ringförmigen  Flansch<B>132,</B> der in einem überwölbten Teil 13.4  eines Gehäuseteils<B>136</B> auf dem Deckelteil 74 des       U-fönnigen    Rahmens 12 hergestellt ist. Das Ge  häuse<B>136</B> wird später in Einzelheiten beschrieben.  Die Druckfeder<B>133</B> in ihrem Sitz 124 übernimmt,  wie man leicht erkennen kann, mehrere Funktionen.

    Ausser der Verspannung des Verbindungsgliedes 120  im     Uhrzeigersinn        (Fig.    2) und der antriebsmässigen  Kopplung des Ventilhebels<B>106</B> und der Ventilstange  <B>32</B> übt sie auch eine konstante Kraft auf den Ventil  hebel<B>106</B> gegen den     Uhrzeigersinn    aus und hält ver  schiedene Bestandteile des Ventils zusammen. Der  gegenseitige Eingriff des Gliedes 120 und der Klam  mer<B>126</B> und der gegenseitige Eingriff der halbkreis  förmigen Welle<B>78</B> und des Jochs 84 mit seinen Füh  rungsflächen 94,<B>96</B> und<B>98</B> werden durch die Kraft  der Feder<B>133</B> bewirkt.  



  Oberhalb des rechten Endes des Ventilhebels<B>106</B>  befindet sich im Deckelteil 74 des U-förmigen Rah  mens 12 ein     thermostatisches    Element<B>138,</B> das am  besten in der     Fig.    2 zu erkennen ist. Es umfasst einen  Körper 140, der einen Stift eines hin- und     herbeweg-          lichen    Stempels 142 enthält, der sich bei einer     Tem-          peraturzu-    oder     -abnahme    aus dem Körper<B>128</B> hin  aus oder in diesen hinein verschiebt.

   Das     thermo-          statische    Element<B>138</B> ist fernerhin mit einem zylin  drischen Oberteil 144 versehen, in den das Ende  einer     Kapillarröhre    146 hineinläuft. Diese tritt durch  eine Öffnung 147 im Gehäuse<B>136</B> hindurch. Die  Kapillare 146 enthält eine Flüssigkeit, deren Volu  men sich bei Temperaturänderungen verändert und      die auf diese Weise dem Stempel 142 eine<U>Bewegung</U>  erteilt, um eine Drehung des Ventilhebels<B>106</B> her  beizuführen. Da     thermostatische    Elemente dieser Art  dem Fachmann geläufig sind, ist eine weitere Bespre  chung ihres Aufbaues und ihrer Wirkungsweise wohl  nicht notwendig.  



  Der Körper 140 des     thermostatischen    Elementes  <B>138</B> ragt durch eine Öffnung 148     irn    Deckel 74 des  U-förmigen Rahmens 12 nach unten. Die Öffnung  148 ist derart angeordnet, dass der Stempel 142 des       thermostatischen    Elementes über einem Höcker oder  Vorsprung 149 liegt, der aus einer Vertiefung<B>150</B>  im Ventilhebel<B>106</B> nahe dessen rechtem Ende her  ausragt, wie man der     Fig.    2 entnehmen kann. Der  Stempel 142 schiebt sich nach unten, wenn sich in  folge einer Temperatursteigerung die Flüssigkeit in  der Kapillare 146 ausdehnt, und sucht den Ventil  hebel<B>106</B> im     Uhrzeigersinn    zu drehen     (Fig.    2).

   Eine  Bewegung des Ventilhebels<B>106</B> im     Uhrzeigersinn     bringt eine Bewegung des     Ventilschliessteils    24 in  Richtung auf seine Schliesstellung zu mit sich.  



  Der Vorsprung 149 in der Vertiefung<B>150</B> im  Ventilhebel<B>106</B> steht, wie man erkennen kann, ob  gleich es nicht in     Fig.    2 dargestellt ist, in den meisten  Lagen des Ventilhebels<B>106</B> mit dem Stempel 142  des     thermostatischen    Elementes infolge der Kraft  der Feder<B>133</B> in Eingriff. Hierbei sucht die Feder  <B>133</B> ständig den Ventilhebel<B>106</B> gegen den     Uhr-          zeigersinn    zu drehen. Wie in     Fig.    2 gezeigt ist, steht  der Vorsprung 149 nicht mit dem Stempel 142 in  Berührung, weil sich der Ventilhebel<B>106</B> gegenüber  dem     thermostatischen    Element<B>138</B> und dem einge  zogenen Stempel 142 in seiner tiefsten Lage befindet.  



  Um die Schliessung des     Ventilschliessteils    24 zu  <I>a<B>W</B></I>       ge        ährleisten,    wenn die in den Personenraum eintre  tende Luft eine zuvor festgelegte Temperatur an  nimmt, ist das     thermostatisch    gesteuerte Ventil mit  einer     Einstellvorrichtung   <B>152</B> ausgestattet. Wie in       Fig.    4 zu sehen ist, ist diese im wesentlichen     keil-          bügelförinig    und mit zwei in einem gewissen Abstand  voneinander befindlichen Schenkeln 154 und<B>156</B>  versehen, deren spitz zulaufende Seitenflächen<B>158</B>  und<B>160</B> längs eines Randes wellenförmig ausgebildet  sind.

   Wie in     Fig.    2 erkennbar ist, kann die Einstell  vorrichtung<B>152</B> zwischen dem Trägerstab<B>100</B> und  dem Bodenteil<B>108</B> des Ventilhebels<B>106</B> gegenüber  dem Stempel 142 des     thennostatischen    Elements  in die richtige Lage gebracht werden, um die Stellung  des Ventilhebels<B>106</B> wahlweise zu verändern. Die  Einstellvorrichtung<B>152</B> kann auf dem Stab<B>100</B> allein  durch ihre Verschiebung in Längsrichtung zum Ven  tilhebel<B>106</B> in der einen oder anderen Richtung ver  stellt werden.

   Die Wellentäler der spitz zulaufenden,  wellenförmigen Flächen<B>158</B> und<B>160</B> decken sich  dabei mit der Umfangsfläche des Trägerstabes<B>100.</B>  Um die Verschiebung und Einstellung der Vorrich  tung<B>152</B> zu erleichtern, ist sie mit einem vorsprin  genden Band<B>161</B> versehen, der mit ihr aus einem  Stück besteht und an ihr entlang läuft. Der vorsprin  gende Rand<B>161</B> macht es möglich, dass die Vorrich-         tung   <B>152</B> mit der Hand oder mit einem passenden  Werkzeug ergriffen werden kann.  



  Oben auf der Oberfläche des Deckelteils 74 über  dem     U-förmigen    Rahmen 12 befindet sich ein     rin-          neuartiger    Gehäuseteil<B>136,</B> der den oberen Teil 144  des     thermostatischen    Elementes<B>138</B> aufnimmt. Die  ser Gehäuseteil<B>136</B> ist am Deckelteil 74 durch An  sätze<B>137</B> befestigt (von denen einer in     Fig.   <B>1</B> ge  strichelt dargestellt ist). Die Ansätze bestehen aus  einem Stück mit dem Gehäuseteil<B>136,</B> ragen durch  (nicht gezeigte) Öffnungen im Deckelteil 74 hindurch  und sind auf der Unterseite des Deckelteils verhakt.  Aus einem Stück mit dem Gehäuseteil<B>136</B> herge  stellt, verläuft in Längsrichtung mit dem Rahmen 12  der überwölbte Teil 134.

   Wie zuvor erwähnt, weist  der überwölbte Teil 134 den ringförmigen Flansch  <B>132</B> auf, der den einen Sitz für die Druckfeder<B>130</B>  darstellt. Neben dem ringförmigen Flansch<B>132</B> ist  der überwölbte Teil 134 mit einem Winkel<B>162</B>     aus-          gestattet,        cr        der        in        einem        anderen        Winkel        164        endigt.     



  Der Winkel<B>162</B> der     überwölbung    134 ragt durch ein  Loch<B>166</B> im Rahmendeckel 74 hindurch, während  der andere Winkel 164 an der Innenseite des     Dek-          kels    74 entlangläuft und an diesem in geeigneter  Weise befestigt ist. Es sei auch bemerkt, dass das  Loch<B>166</B> im Rahmendeckel 74 die Druckfeder<B>133</B>  aufnimmt.  



  An der Aussenseite der Wand<B>76</B> des Rahmens  12 ist, wie in     Fig.   <B>1</B> gezeigt ist, eine Befestigungs  platte<B>168</B> befestigt. An einem Ende ist diese Platte  <B>168</B> mit einem     L-förmigen    Ausläufer<B>178</B> versehen,  während sie an der entgegengesetzten Seite eine Nase  <B>180</B> aufweist, die mit ihr aus einem Stück besteht und  rechtwinklig an ihr umgebogen ist. Es sei an der       Fig.   <B>1</B> auch bemerkt, dass die halbrunde Welle<B>78</B>  durch die Befestigungsplatte<B>168</B> hindurchgeht, und  dass auf dieser ein Schwenkarm<B>181</B> angebracht ist.  Der Schwenkarm<B>181</B> hat einen mit ihm aus einem  Stück bestehenden Vorsprung<B>182,</B> der von ihm im  rechten Winkel absteht.

   Am entgegengesetzten Ende  ist er mit einem rechtwinklig abgebogenen Teil<B>183</B>  versehen, der eine Öffnung oder einen Einschnitt 184  zur Aufnahme des einen Endes<B>185</B> einer Zugfeder  <B>186</B> aufweist. Das andere, gegenüberliegende Ende  der Zugfeder<B>186</B> ist in einem Loch<B>188</B> in dem     L-          förmigen    Ausläufer<B>178</B> der Befestigungsplatte<B>168</B>  eingehakt.  



  Der Schwenkarm<B>181</B> hat an seinen Rändern  ebenfalls zwei V-förmige Einschnitte<B>190</B> und<B>191,</B>  die mit der Nase<B>180</B> an der Befestigungsplatte<B>168</B>  in Eingriff kommen können und dabei die Schwenk  bewegung des Schwenkarms<B>181</B> begrenzen. Die  Schwenkung im     Uhrzeigersinn    wird durch den Ein  schnitt<B>190</B> und die Schwenkung gegen den     Uhr-          zeigersinn    durch den Einschnitt<B>191</B> beschränkt.  



  Wie in     Fig.   <B>1</B> gezeigt ist, ist das Steuerkabel<B>192</B>  von einer Hülle 194 umschlossen. Sein Ende ist am  Vorsprung<B>182</B> am oberen Ende des Schwenkarms  <B>181</B> befestigt. Das Steuerkabel<B>192</B> und die Hülle  194 werden von einer Klemmvorrichtung<B>198</B> in ge-           eigneter    Weise festgehalten, die aus einem längs ver  laufenden Teil<B>196</B> des     L-förmigen    Ausläufers<B>178</B>  der Platte<B>168</B> besteht. Die Klemmvorrichtung<B>198</B>  wird auf dem Teil<B>196</B> mit Hilfe einer Schraube 200  geschlossen. Das andere Ende des Steuerkabels<B>192</B>  geht vorzugsweise zum Instrumentenbrett 202 im  Personenraum des Kraftwagens und endigt dort in  einem Knopf 204, der am freien Ende des Kabels  festgemacht ist.

   Falls man den Schwenkarm<B>181</B> und  die Welle<B>78</B> gegen den     Uhrzeigersinn    zu drehen  wünscht, braucht der Fahrer im Personenraum bloss  auf den Knopf 204 zu drücken, während er im um  gekehrten Fall den Knopf 204 für eine Drehung im       Uhrzeigersinn    nur zu ziehen braucht. Dabei ist die  Zugfeder<B>186</B> ständig gespannt und sucht den  Schwenkarm<B>181</B> gegen den     Uhrzeigersinn    zu drehen,  wodurch auf diese Weise ein Verbiegen des Steuer  kabels<B>192</B> vermieden wird.  



  Die Kapillare 146 trägt an ihrem freien Ende  einen Kolben<B>206.</B> Obgleich es nicht aus     Fig.   <B>1</B> zu  ersehen ist, ragt der Kolben<B>206</B> in den Personen  raum des Kraftfahrzeugs hinein und liegt in der Nähe  der Ausgangsöffnung der Heizung oder des     Wärme-          austauschers    im Heizluftstrom. Wenn der Kolben<B>206</B>  in diese Lage gebracht wird, bewegt sich der     Ventil-          schliessteil    24 bei einer Temperaturänderung der in  den Personenraum gelangenden Luft hin oder her  und regelt auf diese Weise genau die Strömung des  Mediums zum     Wärmeaustauscher.     



  Wenn auch die     Ausführungsforin    der Erfindung  nach     Fig.   <B>1</B> einen Kolben<B>206</B> am freien Ende der  Kapillare 146 benutzt, so kann dieser durch mehr  maliges Aufwickeln der Kapillare 146 zu einer festen  Schlinge (in der Figur nicht gezeigt) und durch Un  terbringung der Schlinge an dem Platz befestigt wer  den, wo die Feststellung der Temperaturänderungen  erwünscht ist, z. B. im Heizluftstrom, der in den  Personenraum gelangt. Die Verwendung einer auf  gewickelten Schlinge bringt den besonderen Vorteil  mit sich, dass ein grosser Anteil der Flüssigkeit in  der Kapillare 146 am Ort, wo die Temperaturände  rungen wahrgenommen werden sollen, konzentriert  wird, wodurch die Genauigkeit bei der Betätigung  des Stempels 142 am     thermostatischen    Element er  höht wird.

    



  Es sei ebenfalls bemerkt, dass die Kapillare 146,  wie in     Fig.   <B>1</B> gezeigt ist, völlig frei schwebt und nir  gends befestigt ist, wenn man von dem Teil absieht,  der nach unten in das     thermostatische    Element<B>138</B>  hineinragt. Bei der wirklichen, praktischen Ausfüh  rung der Erfindung wird jedoch ein Teil der Kapillare  146 zurückgebogen und am Deckelteil 74 des Rah  mens 12 mit Hilfe eines Arms (nicht gezeigt) fest  gehalten, der aus dem überwölbten Abschnitt 134 des  Gehäuseteils<B>136</B> nach unten läuft. (Der gebogene  Teil der Kapillare ist in den Figuren nicht darge  stellt). Der Arm ist am Deckelteil 74 in geeigneter  Weise festgemacht, wobei ein Teil der Kapillare zwi  schen dem Arm und dem Deckelteil 74 liegt.

   Die Be  festigung eines Teils der Kapillare 146 am Deckel-    teil 74 gibt dieser einen stabilen Halt und verhindert  Brüche und Beschädigungen an dem Punkt der Ka  pillare, wo diese in den oberen,     zylindrischen   <B>Ab-</B>  schnitt 144 des     thermostatischen    Elementes<B>138</B> in  das Loch 147 im Gehäuseteil<B>136</B> eintritt.  



       Fig.   <B>6</B> zeigt eine andere Ausführungsform des  Jochs, bei der eine Führungsfläche in den     öffnungen     <B>92</B> des Jochs 84 eine abgeänderte Form aufweist,  um die     Translationsbewegung    des Jochs 84 bei einer  Drehung der halbrunden Welle<B>78</B> zu verringern. Bei  dieser Ausführungsform ist die geradlinige, obere  Führungsfläche<B>98</B> jeder     öffnung   <B>92</B> so verändert,  dass ein nach oben gewölbter Teil 98a zwischen den  Enden der geradlinigen Führungsfläche vorhanden ist.

    Der gewölbte Teil 98a vermindert sehr wirkungsvoll  die vertikale Hebung oder Verschiebung des Jochs  84, wenn die Welle<B>78</B> um etwa<B>300</B> in Uhrzeiger  richtung aus der in     Fig.   <B>6</B> dargestellten Lage heraus  gedreht worden ist.  



  <I>Arbeitsweise</I>  In der     Fig.    2 ist der     Ventflschhessteil    24 in sei  ner am weitesten geöffneten Stellung gezeigt, die der  Gesamtlänge seines Hubs entspricht und die grösste  Strömung heissen Wassers zum     Wärmeaustauscher     zulässt. In dieser Stellung des     Ventilschliessteils    24  ist, wie man aus     Fig.   <B>1</B> ersehen kann, der Schwenk  arm<B>181</B> am weitesten im     Uhrzeigersinn    geschwenkt,  wobei der Einschnitt<B>190</B> am Schwenkarm in die  Nase<B>180</B> an der Befestigungsplatte<B>168</B> eingreift.

   In  dieser Lage des Schwenkarms<B>181</B> ist die Welle<B>78</B>  in die in den     Fig.   <B>1,</B> 2 und<B>3</B> gezeigte Stellung ge  dreht, wobei die Führungsfläche<B>98</B> des Jochs 84 mit  dem flachen Teil<B>80</B> der     Führunasfläche    in     Berüh-          el          rung    steht.  



  In dieser Stellung des Schwenkarms<B>181</B> und der  Welle<B>78</B> befinden sich das Joch 84 und der Ventil  hebel<B>106</B> in ihrer tiefsten Lage gegenüber dem     ther-          mostatischen    Element<B>138.</B> Wenn sich der Ventil  hebel<B>106</B> in seiner tiefsten Lage befindet, liegt es  auch sehr nahe, dass die Drehachse des Ventilhebels  <B>106</B> am tiefsten liegt und am weitesten von dem be  weglichen Stempel 142 des     thermostatischen    Elements  <B>138</B> entfernt ist.

   Es sei ebenfalls beachtet, dass bei  dieser Stellung des Ventilhebels sich der Stempel 142  fast über die Gesamtlänge seines Hubs abwärts ver  schieben muss, um eine ausreichende Drehung des  Ventilhebels<B>106</B> zu bewirken und den     Ventilschliess-          teil    24 in die     Schliesstellung    zu bringen.  



  Wenn das Steuerkabel<B>192,</B> wie man gut erken  nen kann, gezogen wird, um zu Anfang die Bestand  teile des Ventils in ihre in den     Fig.   <B>1</B> und 2 gezeigte  Lage zu bringen, wird ein maximaler Temperatur  bereich des     thermostatischen    Ventils eingestellt, und  es wird Luft von maximaler Temperatur dem Per  sonenraum zugeführt.  



  Unter den wirklichen Betriebsbedingungen in  einer     Kraftwagen-Heizanlage    wird der maximale  Temperaturbereich des     thennostatisch    gesteuerten  Ventils normalerweise oder nur dann eingestellt,      wenn die Temperatur der     Aussenluft    relativ niedrig  ist, z. B. etwa<B>0,1 C</B> beträgt. Bei dieser niedrigen Tem  peratur der Aussenluft muss das Ventil einer ziem  lich grossen Menge heissen Wassers zum     Wärineaus-          tauscher    Zutritt gewähren, um die Temperatur der  einströmenden Luft so weit zu erhöhen, wie es den  Reisenden angenehm ist.

   Wenn die Temperatur an  einem kalten Tag ungefähr konstant bleibt, bleibt  der     Ventilschliessteil    24 in der weit     (yeöffneten    Stel  lung, so dass dem Personenraum erwärmte Luft von  im wesentlichen konstanter Temperatur zugeführt  wird.  



  Sollte anderseits die Temperatur der Aussenluft  zunehmen, wenn der maximale Temperaturbereich  des Ventils eingestellt ist, steigt ebenfalls die Tem  peratur der in den Personenraum gelangenden Luft  an, dann wird der     Ventilschliessteil    24 in Richtung  auf seine     Schliesstellung    zu verschoben. Wenn jedoch  das Ventil mit maximalem Temperaturbereich arbei  tet, dann wird die vollständige Schliesstellung des       Ventilschliessteils    24, die durch die Abwärtsbewe  gung des Stempels 142 des     thermostatischen    Ele  ments bewirkt wird, bei einer äusserst hohen und unan  genehmen Temperatur der in den Personenraum ein  tretenden Luft erreicht.

   Um diese äusserst hohe Tem  peratur zu vermeiden, ist es notwendig, den Tempe  raturbereich des Ventils zu verändern.  



  Um den Temperaturbereich des Ventils zu än  dern, wird das Steuerkabel<B>92,</B> wie in     Fig.   <B>1</B> zu  sehen ist, um ein bestimmtes Stück nach innen ge  drückt, um den Schwenkarm<B>181</B> gegen den     Uhr-          zeigersinn    um einen bestimmten Winkel zu schwen  ken. Die Drehung des Schwenkarms<B>181</B> gegen die  Uhrzeigerrichtung bewirkt eine gleiche Drehung der  Welle<B>78</B> gegen den     Uhrzeigersinn    und lässt die Um  fangsfläche der Welle<B>78</B> an den Führungsflächen 94,  <B>96</B> und<B>98</B>     entlanggleiten,    wobei sich das Joch 84  und der Ventilhebel<B>106</B> heben.

   Eine solche Hebung  des Ventilhebels<B>106</B> bewirkt eine Verschiebung des       Ventilschhessteils    24 um ein bestimmtes Stück auf  dessen Sitz zu und verschiebt auch die Schwenkachse  des Ventilhebels. Wenn sich der Ventilhebel<B>106</B>  und der     Ventilschliessteil    24 in dieser Lage befinden,  braucht sich der Stempel 142 nur ein viel kleineres  Stück nach unten zu bewegen, um eine genügende  Schwenkung des Ventilhebels<B>106</B> im     Uhrzeigersinn     zu verursachen und den     Ventilschliesstell    24 in die  Schliesstellung zu bringen. Daher ist der Temperatur  bereich des Ventils eingeschränkt, und es wird Luft  von einer bestimmten geringeren Temperatur dem  Personenraum zugeführt.

   Die Verringerung ist dabei  dem Drehwinkel gegen den     Uhrzeigersinn    des       Schwenkarins   <B>181</B> proportional.  



  Die Erfindung ermöglicht daher dem Fahrer im  Personenraum eines Fahrzeugs, den Temperatur  bereich des Ventils entsprechend der Temperatur der  Aussenluft allein durch Drücken oder Ziehen des  Steuerkabels<B>192</B> auszuwählen, wodurch die Stellung  des Schwenkarms<B>181</B> geändert wird. Nach der Stel-         lungsänderung    des Schwenkarms<B>181</B> hält das Ventil  selbsttätig die Temperatur der in den Personenraum  eintretenden Luft innerhalb des eingestellten Tempe  raturbereiches aufrecht.  



  Um die Genauigkeit der Arbeitsweise des     ther-          mostatisch    geregelten Ventils zu gewährleisten und  insbesondere das Schliessen des     Ventilschliesstells     24 sicher zu stellen, wenn die Temperatur der in den  Personenraum eintretenden Luft eine bestimmte  Höhe erreicht hat, ist es wesentlich, dass das Ventil  richtig eingestellt werden kann. Diese im voraus fest  gelegte Temperatur der Einstellung entspricht ge  wöhnlich der höchsten Temperatur der Luft, die von  dem     Wärineaustauscher    dem Personenraum des Fahr  zeugs zugeführt wird. Um daher das Ventil richtig  einzustellen, wird zuerst der Kolben<B>206</B> der Kapil  lare der höchsten zuvor festgelegten Temperatur aus  gesetzt, um den Stempel 142 herauszudrücken.

   Der       Schwenkann   <B>181</B> wird dann um das grösste Stück  in Uhrzeigerrichtung in die durch     Fig.   <B>1</B> wieder  gegebene Lage gedreht. Bei dem nach unten hinaus  gedrückten Stempel 142 und bei der tiefsten Lage  des Ventilhebels<B>106</B> wird der Einstellbügel<B>152</B> am  Ventilhebel<B>106</B>     entlanggeschoben,    bis der Vorsprung  149 in der Vertiefung<B>150</B> des Ventilhebels die Un  terseite des Stempels 142 des     thermostatischen    Ele  ments berührt. Der Ventilhebel<B>106</B> wird ein ausrei  chendes Stück im     Uhrzeigersinn    gedreht, um den       Ventilschliessteil    24 mit seinem Sitz in Eingriff zu  bringen.

   Wenn der Vorsprung 149 den Stempel 142  berührt, drückt eine weitere Temperaturzunahme an  dem Kolben<B>206</B> der Kapillare den Stempel 142 hin  aus und dient bloss dazu, um den     Ventilschliessteil     24 fester auf seinen Sitz zu drücken.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Thermostatisch gesteuertes Ventil für Flüssigkei ten oder Gase mit einer Ein- und einer Auslassöff- nung, einem zwischen diesen öffnungen in einem Gehäuse liegenden Ventilsitz und einem Ventil- schliessteil, der gegenüber dem Ventilsitz beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Ventil hebel<B>(106),</B> der drehbar auf einem Träger<B>(100)</B> als Drehachse für Translations- und Drehbewegungen angebracht ist, aufweist, ferner eine Feder<B>(133),</B> um den Hebel<B>(106)</B> in einer Drehrichtung zu bewegen und dadurch den Ventilschliessteil (24)
    in eine be stimmte Stellung zu bringen, eine temperaturempfind liche Vorrichtung (140), um den Hebel<B>(106)</B> in der entgegengesetzten Drehrichtung zu bewegen und da durch den Ventilschliessteil (24) in eine andere Stel lung zu bringen, eine Halterung (84), die den Träger <B>(100)</B> trägt und dessen Lage festlegt, wobei diese Hal terung (84) und der Träger<B>(100)</B> als eine Einheit bewegt werden können, und ein Mittel<B>(78),</B> das die Halterung (84) festhält und mit dieser zusammen wirkt, um durch Versetzen der Halterung (84) mit dem Träger<B>(100)</B> wahlweise eine Änderung des Temperaturbereiches des Ventils zu erhalten.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass durch das Mittel<B>(78),</B> das die Halte rung (84) festhält und mit dieser zusammenwirkt, die Stellung des Ventilschliessteils (24) gegenüber seinem Sitz (20) verändert wird. 2. Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass auf den Ventilhebel<B>(106)</B> eine ein zige Druckfeder<B>(133)</B> einwirkt. <B>3.</B> Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die temperaturempfindliche Vorrich tung (140) einen entsprechend den Temperaturände rungen beweglichen Stempel (142) enthält, der mit dem Ventilhebel<B>(106)</B> in Wirkverbindung kommen kann. 4.
    Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Mittel<B>(78),</B> das die Halterung (84) festhält und mit dieser zusammenwirkt, eine halb runde Welle<B>(78)</B> mit einer in ihrer Längsachse lie- "enden, CI ebenen Fläche (80) ist. <B>5.</B> Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Einstellvorrichtung<B>(152)</B> zwi schen dem Ventilhebel<B>(106)</B> und dem Träger<B>(100)</B> liegt.
    <B>6.</B> Ventil nach Unteranspruch<B>5,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Einstellvorrichtung<B>(152)</B> einen gabelförmigen Teil<B>(152)</B> enthält, dessen spitz zulau fende Schenkel (154,<B>156) je</B> an einem Rand wellen förmig ausgebildet sind. <B>7.</B> Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass auf dem Ventilhebel<B>(106)</B> ein Glied (120) schwenkbar gelagert ist, das durch eine Klam mer<B>(126)</B> mit dem Ventilhebel<B>(106)</B> verbunden ist, und dass die Druckfeder<B>(133)</B> auf das Glied (120) einwirkt.
    <B>8.</B> Ventil nach Unteranspruch<B>7,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass eine Ventilstange<B>(32)</B> den Ventil- schliessteil (24) hält und mit diesem verschiebbar ist, dass die Klammer<B>(126)</B> in Wirkverbindung n#t der Ventilstange<B>(32)</B> steht, und dass die Druckfeder <B>(133)</B> das Glied (120), die Klammer<B>(126),</B> den Ven tilhebel<B>(10 6)</B> und die Ventilstange<B>(32)</B> gemeinsam bewegt. <B>9.</B> Ventil nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (84) jochfönnig ausgebildet ist und für die halbrunde Welle<B>(78)</B> Führungsflächen (94,<B>96, 98)</B> aufweist.
    <B>10.</B> Ventil nach Unteranspruch<B>9,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Jochschenkel<B>(88, 90) je</B> eine Öffnung<B>(92)</B> aufweisen, um die halbrunde Welle <B>(78)</B> aufzunehmen, dass die Ränder (94,<B>96, 98)</B> der Öffnungen<B>(92)</B> die Führungsflächen bilden und nur eine Translationsbewegung des Jochs (84) und des Trägers<B>(100)</B> zulassen.
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