CH329184A - Verfahren zum Herstellen von elektrischen Kondensatoren - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von elektrischen Kondensatoren

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CH329184A
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CH
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capacitor
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Bonali Alessandro
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/26Folded capacitors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description


  Verfahren     zum    Herstellen von     elektrischen    Kondensatoren    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zum Herstellen von elektrischen  Kondensatoren.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist da  durch gekennzeichnet, dass mindestens auf.  einer Seite eines flachen und     langgestreckten     metallenen Leiters ein Überzug aus Isolier  material und weiter auf diesen Isoliermaterial  überzug eine Metallschicht, welche sich von  einem Längsende dieses Überzuges bis nahe an  dessen anderes Ende erstreckt;

   aufgebracht  werden, worauf das Ganze     zickzackförmig    zu  einem aus gefalteten Elementen. bestehenden  Stapel gefaltet wird, dass zwecks Schaffung  eines ersten Anschlusses für den Kondensator  die Scheitel der Falten der Metallschicht mit  einander verbunden werden, und dass zwecks  Schaffung eines zweiten     Anschlusses    für den  Kondensator die auf der andern Seite liegen  den Scheitel der Falten . des     genannten    Lei  ters miteinander     verbunden    werden.  



  Weiter kann in     Anwendung    dieses Verfah  rens auf jeder Seite eines bandförmigen Lei  ters     aus    Metall     ein    dünner Überzug aus Iso  liermaterial und auf diesen Überzügen je eine  dünne Metallschicht aufgebracht werden, die  zwei zusätzliche Belegungen des Konden  sators bilden, worauf das Band     zickzackförmig     gefaltet     wird.     



  Es kann aber auch in Anwendung des Ver  fahrens auf beiden Seiten eines Bandes aus  Isoliermaterial, z. B. auf Papier, ein     Überzug       aus Isoliermaterial und auf diesen Über  zügen, vorzugsweise mittels eines elektro  chemischen Prozesses, je eine Schicht aus  einem zweckmässigen Metall derart aufge  bracht werden, dass jede dieser Metallschichten  längs einem, aber nicht auf der gleichen Seite  des Bandes liegenden Rand der der jeweiligen  Metallschicht zugeordneten     Isoliermaterial-          schiebt    eine Randzone freilässt, worauf das  Band     zickzackförmig    gefaltet wird.  



  Es hat sich gezeigt, dass die nach dem vor  liegenden Verfahren hergestellten Konden  satoren bedeutend kleiner werden als die nach  bekannten Verfahren zu Wickeln gerollten  Kondensatoren. Es hat sich auch gezeigt, dass  mit einem Isoliermaterial mit den gleichen     di-          elektrischen    Eigenschaften. die resultierende  Kapazität höher ausfällt als bei Konden  satoren, die nach einem der     vorbekannten    Ver  fahren hergestellt werden,     und    ferner, dass die       elektrischen        Eigenschaften,    z. B. die Durch  schlagsfestigkeit,     die        Induktivität    und, der Ver  lustwinkel, verbessert werden.  



  Nachstehend wird das erfindungsgemässe  Verfahren an Hand einiger Ausführungsfor  men, die- in der beiliegenden Zeichnung sche  matisch dargestellt sind, beispielsweise. näher  beschrieben. .  



  In der Zeichnung zeigt       Fig.1        einen        Schnitt    durch     einen        gespreizt          dargestellten    Teil des Faltenstapels eines nach           einem.        Ausführungsbeispiel    der Erfindung her  gestellten     Kondensators,          Fig.    2 einen Schnitt durch einen gespreizt  dargestellten Teil des Faltenstapels eines wei  teren nach einem Ausführungsbeispiel der       Erfindung    hergestellten     Kondensators,

          und          Fig.3    eine perspektivische     Ansicht    eines  Teils des ebenfalls gespreizt dargestellten     Fal-          tenstapels.einer    dritten Ausführungsform.  



  In der     Fig.    1 ist ein bandförmiger Leiter  1 aus Metall gezeigt, dessen ein Seite mit  einer Schicht 2 aus einem die gewünschten  mechanischen und     dielektrischen    Eigenschaf  ten aufweisenden Isoliermaterial versehen ist.  Die nicht dem Metallband zugewendete Seite  der Schicht 2 ist mit einer dünnen Metall  schicht 3' überzogen, die vorzugsweise     mittels     eines elektrochemischen Prozesses aufge  bracht worden ist. Die Enden 4' des Metall  films werden zwecks Schaffung einer freien  Randzone- vorzugsweise     mittels    einer Glimm  entladung entfernt.

   Der mit den Überzügen  versehene bandförmige Leiter wird hierauf       zickzackförmig    gefaltet und gepresst, um in  einem nicht gezeigten Gehäuse untergebracht  zu werden. Die Anschlüsse A und B werden  vorzugsweise in der Weise hergestellt, dass  die     jeweils    auf der gleichen Seite des     Falten-          stapels    liegenden Faltenscheitel, also einerseits  die     Faltenscheitel    5 und anderseits die Falten  scheitel 6,     miteinander    verlötet werden.  



  Die     Fig.    2 zeigt einen streifenförmigen  Leiter in Form eines Metallbandes 1, dessen  beide Seiten mit je einer Schicht 2 bzw. 2'  aus einem die gewünschten mechanischen     und          dielektrischen        Eigenschaften        aufweisenden    Iso  liermaterial bedeckt sind. Die exponierten Sei  ten der     Isoliermaterialschichten    werden je mit  einer Schicht 3 bzw. 3' aus Metall überzogen,  und zwar vorzugsweise auf elektrochemischem  Wege. Die Enden 4 und 4' der Metallschich  ten 2 und 3' des Bandes werden zwecks Schaf  fung einer freien Randzone wie     vorbeschrie-          ben    entfernt.  



  Das so gebildete Band wird hierauf     zick-          zackförmig    gefaltet, gepresst und dann in  einem Gehäuse untergebracht. Der     Anschluss          B    wird dadurch erhalten, dass einerseits alle    Faltenscheitel 5 -und anderseits alle Falten  scheitel 6 miteinander verlötet und die beiden  so erhaltenen Leiter miteinander verbunden  werden. Der andere Anschluss (A)     wird    in der  Weise erhalten, dass die auf einer Mittellinie  liegenden Randpunkte des Metallstreifens 1  miteinander verlötet werden.  



  Die     Fig.3    zeigt einen Papierstreifen 1,  auf dessen zwei Seiten ein Film 2 bzw. 2'  aus Isoliermaterial mit den     gewünschten    me  chanischen und     dielektrischen    Eigenschaften  aufgebracht wird. Vorzugsweise mittels eines  elektrochemischen Prozesses wird auf den     Iso-          liermaterialüberzügen    des Papierstreifens je  eine Metallbelegung 3 und 3' in Form einer  Schicht oder eines Films aufgebracht, wobei  entweder beim Aufbringen     des        Metalles    oder  nachher unter Anwendung eines chemischen  oder elektrischen Prozesses auf jeder Seite des  Bandes eine metallfreie Randzone geschaffen       wird,    derart,

   dass auf der einen Seite der Me  tallbelag sich von einem- Rand des Streifens  bis nahe an den andern Rand erstreckt, wäh  rend auf der andern Seite des Papierstreifens  der Metallbelag vom letztgenannten Rand bis  nahe an den erstgenannten Rand des     Streifens     verläuft. Durch den so geschaffenen Abstand  zwischen den beiden Metallbelegungen wird  die Isolation zwischen den beiden Elektroden  des     Kondensators    verbessert und damit die  Gefahr von Überschlägen     zwischen    den beiden       Belegungen    vermindert.  



  Das Verlöten wird vorzugsweise durch An  wendung eines an sich bekannten Prozesses  vorgenommen, bei dem     geschmolzenes    Metall  auf die beiden Seitenflächen des Faltenstapels  aufgespritzt wird. Dieses Verfahren hat den  Vorteil, dass die Ränder der Isoliermaterial  schichten 2 und 2' nicht beschädigt werden.       Vorgängig    werden die     Faltenscheitelfläehen     mit einer dünnen Schicht aus einem speziellen  Lack überdeckt, der an der Stelle, wo das  Lötmaterial mit den Rändern des Metall  films in     Berührung    kommt, verdampft wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Herstellen von elektri schen Kondensatoren, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens auf einer Seite eines flachen lind langgestreckten metallenen Leiters ein Überzug aus Isoliermaterial und weiter auf diesen Isoliermaterialüberzug eine Metall schicht, welche sich von einem Längsende die ses Isoliermaterialüberzuges bis nahe an des sen anderes Ende erstreckt, aufgebracht wer den, worauf das Ganze zickzackförmig zti einem aus gefalteten Elementen bestehenden Stapel gefaltet wird,
    dass zwecks Schaffung eines ersten Anschlusses für den Kondensator die Scheitel der Falten der Metallschicht mit einander verbunden werden, und dass zwecks Schaffung eines zweiten Anschlusses für den Kondensator die auf der andern Seite liegen den Scheitel der Falten des genannten Leiters miteinander verbunden werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf beiden Seiten des flachen und langgestreckten Leiters Iso liermaterial und auf diese Isoliermaterialüber- züge Metallschichten aufgebracht werden, und dass ferner zwecks Schaffung der einen Zulei- tung des Kondensators die Scheitel der beiden aufgebrachten Metallschichten miteinander verbunden werden und dass der genannte Lei ter den. andern Pol des Kondensators bildet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden aufge brachten Metallschichten so ausgebildet wer den, dass die eine sich von -einem der in der Längsrichtung verlaufenden Ränder nach dem andern erstreckt, aber kurz davor endigt, wäh rend die andere sich vom andern Längsrand nach dem erstgenannten erstreckt, aber kurz vor diesem endigt.
    3. -Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Herstel lung der Anschlüsse unter Anwendung eines Lötprozesses vornimmt und dieser dadurch verbessert wird, dass die zu lötenden Flächen mit einem Lack überzogen werden, der beim Löten verdampft, wodurch die Isoliermaterial schicht, die das Dielektrikum des Konden- sators bildet, geschützt wird.
CH329184D 1953-08-01 1954-07-31 Verfahren zum Herstellen von elektrischen Kondensatoren CH329184A (de)

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