CH329184A - Verfahren zum Herstellen von elektrischen Kondensatoren - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von elektrischen KondensatorenInfo
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Description
Verfahren zum Herstellen von elektrischen Kondensatoren Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von elektrischen Kondensatoren.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist da durch gekennzeichnet, dass mindestens auf. einer Seite eines flachen und langgestreckten metallenen Leiters ein Überzug aus Isolier material und weiter auf diesen Isoliermaterial überzug eine Metallschicht, welche sich von einem Längsende dieses Überzuges bis nahe an dessen anderes Ende erstreckt;
aufgebracht werden, worauf das Ganze zickzackförmig zu einem aus gefalteten Elementen. bestehenden Stapel gefaltet wird, dass zwecks Schaffung eines ersten Anschlusses für den Kondensator die Scheitel der Falten der Metallschicht mit einander verbunden werden, und dass zwecks Schaffung eines zweiten Anschlusses für den Kondensator die auf der andern Seite liegen den Scheitel der Falten . des genannten Lei ters miteinander verbunden werden.
Weiter kann in Anwendung dieses Verfah rens auf jeder Seite eines bandförmigen Lei ters aus Metall ein dünner Überzug aus Iso liermaterial und auf diesen Überzügen je eine dünne Metallschicht aufgebracht werden, die zwei zusätzliche Belegungen des Konden sators bilden, worauf das Band zickzackförmig gefaltet wird.
Es kann aber auch in Anwendung des Ver fahrens auf beiden Seiten eines Bandes aus Isoliermaterial, z. B. auf Papier, ein Überzug aus Isoliermaterial und auf diesen Über zügen, vorzugsweise mittels eines elektro chemischen Prozesses, je eine Schicht aus einem zweckmässigen Metall derart aufge bracht werden, dass jede dieser Metallschichten längs einem, aber nicht auf der gleichen Seite des Bandes liegenden Rand der der jeweiligen Metallschicht zugeordneten Isoliermaterial- schiebt eine Randzone freilässt, worauf das Band zickzackförmig gefaltet wird.
Es hat sich gezeigt, dass die nach dem vor liegenden Verfahren hergestellten Konden satoren bedeutend kleiner werden als die nach bekannten Verfahren zu Wickeln gerollten Kondensatoren. Es hat sich auch gezeigt, dass mit einem Isoliermaterial mit den gleichen di- elektrischen Eigenschaften. die resultierende Kapazität höher ausfällt als bei Konden satoren, die nach einem der vorbekannten Ver fahren hergestellt werden, und ferner, dass die elektrischen Eigenschaften, z. B. die Durch schlagsfestigkeit, die Induktivität und, der Ver lustwinkel, verbessert werden.
Nachstehend wird das erfindungsgemässe Verfahren an Hand einiger Ausführungsfor men, die- in der beiliegenden Zeichnung sche matisch dargestellt sind, beispielsweise. näher beschrieben. .
In der Zeichnung zeigt Fig.1 einen Schnitt durch einen gespreizt dargestellten Teil des Faltenstapels eines nach einem. Ausführungsbeispiel der Erfindung her gestellten Kondensators, Fig. 2 einen Schnitt durch einen gespreizt dargestellten Teil des Faltenstapels eines wei teren nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung hergestellten Kondensators,
und Fig.3 eine perspektivische Ansicht eines Teils des ebenfalls gespreizt dargestellten Fal- tenstapels.einer dritten Ausführungsform.
In der Fig. 1 ist ein bandförmiger Leiter 1 aus Metall gezeigt, dessen ein Seite mit einer Schicht 2 aus einem die gewünschten mechanischen und dielektrischen Eigenschaf ten aufweisenden Isoliermaterial versehen ist. Die nicht dem Metallband zugewendete Seite der Schicht 2 ist mit einer dünnen Metall schicht 3' überzogen, die vorzugsweise mittels eines elektrochemischen Prozesses aufge bracht worden ist. Die Enden 4' des Metall films werden zwecks Schaffung einer freien Randzone- vorzugsweise mittels einer Glimm entladung entfernt.
Der mit den Überzügen versehene bandförmige Leiter wird hierauf zickzackförmig gefaltet und gepresst, um in einem nicht gezeigten Gehäuse untergebracht zu werden. Die Anschlüsse A und B werden vorzugsweise in der Weise hergestellt, dass die jeweils auf der gleichen Seite des Falten- stapels liegenden Faltenscheitel, also einerseits die Faltenscheitel 5 und anderseits die Falten scheitel 6, miteinander verlötet werden.
Die Fig. 2 zeigt einen streifenförmigen Leiter in Form eines Metallbandes 1, dessen beide Seiten mit je einer Schicht 2 bzw. 2' aus einem die gewünschten mechanischen und dielektrischen Eigenschaften aufweisenden Iso liermaterial bedeckt sind. Die exponierten Sei ten der Isoliermaterialschichten werden je mit einer Schicht 3 bzw. 3' aus Metall überzogen, und zwar vorzugsweise auf elektrochemischem Wege. Die Enden 4 und 4' der Metallschich ten 2 und 3' des Bandes werden zwecks Schaf fung einer freien Randzone wie vorbeschrie- ben entfernt.
Das so gebildete Band wird hierauf zick- zackförmig gefaltet, gepresst und dann in einem Gehäuse untergebracht. Der Anschluss B wird dadurch erhalten, dass einerseits alle Faltenscheitel 5 -und anderseits alle Falten scheitel 6 miteinander verlötet und die beiden so erhaltenen Leiter miteinander verbunden werden. Der andere Anschluss (A) wird in der Weise erhalten, dass die auf einer Mittellinie liegenden Randpunkte des Metallstreifens 1 miteinander verlötet werden.
Die Fig.3 zeigt einen Papierstreifen 1, auf dessen zwei Seiten ein Film 2 bzw. 2' aus Isoliermaterial mit den gewünschten me chanischen und dielektrischen Eigenschaften aufgebracht wird. Vorzugsweise mittels eines elektrochemischen Prozesses wird auf den Iso- liermaterialüberzügen des Papierstreifens je eine Metallbelegung 3 und 3' in Form einer Schicht oder eines Films aufgebracht, wobei entweder beim Aufbringen des Metalles oder nachher unter Anwendung eines chemischen oder elektrischen Prozesses auf jeder Seite des Bandes eine metallfreie Randzone geschaffen wird, derart,
dass auf der einen Seite der Me tallbelag sich von einem- Rand des Streifens bis nahe an den andern Rand erstreckt, wäh rend auf der andern Seite des Papierstreifens der Metallbelag vom letztgenannten Rand bis nahe an den erstgenannten Rand des Streifens verläuft. Durch den so geschaffenen Abstand zwischen den beiden Metallbelegungen wird die Isolation zwischen den beiden Elektroden des Kondensators verbessert und damit die Gefahr von Überschlägen zwischen den beiden Belegungen vermindert.
Das Verlöten wird vorzugsweise durch An wendung eines an sich bekannten Prozesses vorgenommen, bei dem geschmolzenes Metall auf die beiden Seitenflächen des Faltenstapels aufgespritzt wird. Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass die Ränder der Isoliermaterial schichten 2 und 2' nicht beschädigt werden. Vorgängig werden die Faltenscheitelfläehen mit einer dünnen Schicht aus einem speziellen Lack überdeckt, der an der Stelle, wo das Lötmaterial mit den Rändern des Metall films in Berührung kommt, verdampft wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zum Herstellen von elektri schen Kondensatoren, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens auf einer Seite eines flachen lind langgestreckten metallenen Leiters ein Überzug aus Isoliermaterial und weiter auf diesen Isoliermaterialüberzug eine Metall schicht, welche sich von einem Längsende die ses Isoliermaterialüberzuges bis nahe an des sen anderes Ende erstreckt, aufgebracht wer den, worauf das Ganze zickzackförmig zti einem aus gefalteten Elementen bestehenden Stapel gefaltet wird,dass zwecks Schaffung eines ersten Anschlusses für den Kondensator die Scheitel der Falten der Metallschicht mit einander verbunden werden, und dass zwecks Schaffung eines zweiten Anschlusses für den Kondensator die auf der andern Seite liegen den Scheitel der Falten des genannten Leiters miteinander verbunden werden. UNTERANSPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf beiden Seiten des flachen und langgestreckten Leiters Iso liermaterial und auf diese Isoliermaterialüber- züge Metallschichten aufgebracht werden, und dass ferner zwecks Schaffung der einen Zulei- tung des Kondensators die Scheitel der beiden aufgebrachten Metallschichten miteinander verbunden werden und dass der genannte Lei ter den. andern Pol des Kondensators bildet. 2.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden aufge brachten Metallschichten so ausgebildet wer den, dass die eine sich von -einem der in der Längsrichtung verlaufenden Ränder nach dem andern erstreckt, aber kurz davor endigt, wäh rend die andere sich vom andern Längsrand nach dem erstgenannten erstreckt, aber kurz vor diesem endigt.3. -Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Herstel lung der Anschlüsse unter Anwendung eines Lötprozesses vornimmt und dieser dadurch verbessert wird, dass die zu lötenden Flächen mit einem Lack überzogen werden, der beim Löten verdampft, wodurch die Isoliermaterial schicht, die das Dielektrikum des Konden- sators bildet, geschützt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| IT329184X | 1953-08-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH329184A true CH329184A (de) | 1958-04-15 |
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ID=11236172
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|---|---|---|---|
| CH329184D CH329184A (de) | 1953-08-01 | 1954-07-31 | Verfahren zum Herstellen von elektrischen Kondensatoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH329184A (de) |
-
1954
- 1954-07-31 CH CH329184D patent/CH329184A/de unknown
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